Wasserstoffwasser für Sportler

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Kann molekularer Wasserstoff bei der Regeneration helfen?

Leistungssportler sind von oxidativem Stress besonders getroffen!

Unsere Zellen produzieren freie Radikale während des normalen Zellstoffwechsels. Gleichzeitig haben wir zur Regeneration unser ein körpereigenes antioxidatives System, zu dem zum Beispiel die Enzyme Superoxiddismutase (SOD) und Glutathion Peroxidase gehören. Wenn aber mehr freie Radikale anfallen, als unser körpereigenes System beseitigen kann, kann diese antioxidative Verteidigung zusammenbrechen und unsere Zellen werden geschädigt.

Die meisten Forscher sind sich darin einig, dass moderater Sport eine gesunde Menge an oxidativem Stress produziert. Man könnte sogar sagen, dass moderater Sport eine Art Antioxidans ist: In dem Moment, in dem wir uns von unserer sportlichen Betätigung erholen, hat sich das antioxidative System in unseren Zellen verbessert. Das heißt, die Zellen sind in der Lage, mehr körpereigene Antioxidantien zur Verfügung zu stellen, weshalb sich unsere allgemeine Gesundheit verbessert.

Wenn Regeneration fehl schlägt: Zellen haben nur eine begrenzte Kapazität

Unsere Zellen haben nur eine begrenzte Kapazität, das zelleigene antioxidative System hochzufahren.

Deswegen kann das antioxidative System mit Leistungssport kippen und die körpereigene Regeneration versagen: Schweres oder andauerndes Training generiert eine hohe Anzahl freier Radikale, was dazu führen kann, dass die Pufferfähigkeit des Systems überschritten wird und die Sportler einem hohen oxidativen Stress aussetzt werden – und dies gilt selbst für im allgemeinen gut trainierte Sportler.

Im Verlauf der Zeit – wenn die antioxidativen Kapazitäten immer wieder in einem zu harten Training überschritten werden – steigt das Verletzungsrisiko, die Zeiten bis zur vollständigen Regeneration verlängern sich und es kommt zu Erschöpfung. Man spricht von Übertrainiertheit (= chronische Überlastungsreaktion, die meist durch zu hohe Trainingsintensitäten, zu hohes Trainingsvolumen und oder unzureichende Regenerationszeiten zwischen den einzelnen Trainingseinheiten ausgelöst wird)

Zeit für die Regeneration verkürzen?

Antioxidantien wirken freien Radikalen entgegen und neutralisieren diese. Wenn beim Sport so viele freie Radikale anfallen, warum sind Antioxidantien nach sportlicher Betätigung trotzdem umstritten?

Beim Training geht es darum, einen Reiz zu setzen, der den Körper „aus der Reserve“ lockt: Der Körper soll praktisch merken „Da fallen jetzt mehr Reparaturarbeiten an, als ich normalerweise gewohnt bin, ich muss mich hier mehr anstrengen.“ “Starke“ Antioxidantien wie Vitamin C oder E nach sportlicher Betätigung sind deshalb umstritten, weil der Trainingseffekt damit zum Teil ausgehebelt wird: Den gleichen Effekt hätte eine heiße Dusche direkt nach einer kalten. Eigentlich soll die kalte Dusche abhärten. Folgt anschließend eine warme Dusche, muss sich der Körper nicht mehr anstrengen.

Anders beim Wasserstoff. Molekularer Wasserstoff ist ein mildes, selektives Antioxidans. Japanische Forschungen zeigen, dass Wasserstoff wichtige freie Radikale, die als Signalmoleküle wirken, unverändert lässt und nur die Hydroxyl Radikale neutralisiert, die tatsächlich nicht gebraucht werden. Außerdem gibt es Hinweise darauf, dass die zellinternen antioxidativen Kapazitäten durch molekularen Wasserstoff erhöht werden.

Fazit: Bei Sportlern könnte die Regeneration durch Wasserstoffwasser angeregt werden, ohne den gewünschten Trainingseffekt zu gefährden.

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Bildquelle Titelbild: © Vectorfusionsart - Adobe Stock 114104277


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