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Wasserstoffwasser · Ehrlich erklärt

Wasserstoffwasser:messen stattversprechen.

Wasserstoffwasser ist Trinkwasser mit gelöstem molekularem Wasserstoff (H2). Es gibt über tausend Veröffentlichungen dazu - und trotzdem streiten Fachwelt und Werbung. Wir erklären Ihnen, was belegt ist und was nicht, was ppb-Zahlen wirklich bedeuten und welches Gerät zu Ihnen passt. Ohne Heilversprechen, mit Messwerten.

4,8 / 5 · 479 Google-Bewertungen
über 25.000 installierte AnlagenBeratung · Montage · Service
Wasserstoffgerät Hydrogen Power Generator (HPG) von misterwater
-300 bis -500 mV
Redoxpotenzial - selbst nachmessbar
3 Geräte
vom Einstieg bis zur Festinstallation
Grundlagen

Was ist Wasserstoffwasser - und was ist es nicht?

H2 ist ein Gas, kein Mineral. Das erklärt fast alles auf dieser Seite.

Wasserstoffwasser ist gewöhnliches Trinkwasser, in dem zusätzlich molekularer Wasserstoff (H2) gelöst ist - erzeugt meist per Elektrolyse direkt im Gerät. Das Wasser enthält dadurch nicht mehr Mineralien: H2 ist das kleinste Molekül überhaupt, ein Gas, das sich im Wasser löst und wieder entweicht.

Abgrenzung: H2-Wasser ist kein "basisches Wasser"

Wasserionisierer verschieben den pH-Wert und erzeugen dabei nebenbei etwas Wasserstoff. Ein H2-Generator macht das Gegenteil: Er lässt das Wasser, wie es ist, und ist allein darauf optimiert, möglichst viel Wasserstoff zu lösen. Auch mit "Sauerstoffwasser" oder anderen Begriffen aus der Werbewelt hat H2-Wasser nichts zu tun.

Warum sich die Forschung überhaupt dafür interessiert

Molekularer Wasserstoff ist so klein, dass er im Körper praktisch überall hinkommt. Seit einer viel beachteten Veröffentlichung in Nature Medicine (Ohsawa et al., 2007) wird untersucht, ob H2 als selektives Antioxidans wirken kann. Übrigens: Ihre eigene Darmflora produziert täglich Wasserstoff - das Molekül ist Ihrem Körper also alles andere als fremd.

Die Gretchenfrage

Was ist wissenschaftlich belegt - und was nicht?

Beide Seiten der Debatte, auf einer Seite. Das finden Sie sonst nirgends.

Die kurze, ehrliche Antwort: Die Forschung ist vielversprechend, aber nicht abgeschlossen. Wer Ihnen heute feste Gesundheitswirkungen verspricht, verkauft Ihnen mehr, als die Datenlage hergibt.

Was für H2 spricht

  • Seit 2007 sind über tausend Veröffentlichungen zu molekularem Wasserstoff erschienen, darunter randomisierte, kontrollierte Humanstudien.
  • Einzelne Humanstudien berichten positive Befunde, etwa bei Stoffwechsel- und Ermüdungsparametern - typisch mit 0,5 bis 1,5 Litern H2-Wasser täglich über Wochen bis Monate.
  • Zur Sicherheit besteht weitgehender Konsens: Die US-Behörde FDA stuft Wasserstoff als unbedenklichen Lebensmittelzusatz ein.

Was dagegen spricht

  • Viele Studien sind klein, kurz und teils an Tieren oder Zellkulturen durchgeführt - eine systematische Übersicht von 2024 (Dhillon et al., 25 Studien) sieht Hinweise, aber keine belastbaren Beweise.
  • Die AOK fasst den Stand so zusammen: Die Datenlage reiche bislang nicht aus, um positive Gesundheitswirkungen evidenzbasiert zu belegen. Die Apotheken-Plattform aponet ergänzt trocken: Schädlich ist es nicht.
  • Werbeversprechen und Studienrealität klaffen oft weit auseinander - vor allem bei den beworbenen Konzentrationen (dazu gleich mehr).

Unser Standpunkt

Wir referieren die Studienlage, wir versprechen keine Wirkung - das verbietet nicht nur das Heilmittelwerbegesetz, es entspricht auch schlicht dem Stand der Forschung. Was wir stattdessen liefern: saubere Technik, transparente Messwerte und faire Beratung. Ob Wasserstoffwasser für Sie interessant ist, entscheiden Sie - auf Basis ehrlicher Information.

1,6ppm
maximale H2-Sättigung bei Normaldruck
-500mV
Redoxpotenzial frisch erzeugten H2-Wassers (typisch -300 bis -500)
1.000+
Veröffentlichungen zu molekularem Wasserstoff seit 2007
3
Geräte-Klassen bei misterwater: mobil, stationär, Festeinbau
Der Zahlen-Check

ppb, ppm und die Frage, die kaum jemand stellt

Warum "11.000 ppb!" nichts über Ihr Glas Wasser aussagt.

Die Werbewelt überbietet sich mit ppb-Zahlen. Zeit für Ordnung: 1 ppm = 1.000 ppb. Bei normalem Luftdruck löst Wasser maximal rund 1,6 ppm Wasserstoff - alles darüber ist Überdruck-Momentaufnahme direkt nach der Erzeugung oder Druckabfüllung in der Dose.

Entscheidend ist aber ohnehin eine andere Größe: Wie viel H2 nehmen Sie über den Tag auf? Studien rechnen in Millimol pro Tag - erreicht über Menge mal Konzentration mal Zeitpunkt. Ein hoher Spitzenwert, der beim Stehenlassen entweicht, bringt weniger als eine solide Konzentration, frisch getrunken.

Ehrlich gesagt: Kein Haushaltsgerät hält dauerhaft die höchsten beworbenen Konzentrationen. Entscheidend ist, was beim Trinken im Glas ist - und genau das können Sie messen.

misterwater-Einordnung · statt Werbezahl

Selbst nachmessen statt glauben

  • H2-Titration (Tropfen-Verfahren): 1 Tropfen = 0,1 ppm - misst die echte Konzentration im Glas.
  • ORP-Messgerät: Das Redoxpotenzial fällt bei wasserstoffreichem Wasser deutlich in den Minusbereich - unsere Messungen zeigen typisch -300 bis -500 mV nach dem Zyklus (Leitungswasser: rund +300 mV). Eine Hilfsgröße, kein H2-Messwert - aber in Sekunden ablesbar.
  • Flüchtigkeit einplanen: H2 entweicht aus dem offenen Glas innerhalb von Minuten bis Stunden. Frisch erzeugen, zeitnah trinken, geschlossen lagern.
Der faire Vergleich

Vier Wege zu Wasserstoffwasser - und ihre ehrlichen Kosten

Dose, Tablette, mobiler Booster oder Festinstallation: Jeder Weg hat seine Berechtigung. Hier der Vergleich, den Ihnen kein Anbieter zeigt - inklusive der Fälle, in denen sich gar kein Gerät lohnt.

WegH2-GehaltKostenAufwandFür wen
Fertigdrinks (Dose/Flasche)hohe Spitzenwerte (Druckabfüllung)1-4 EUR pro Portion, Abos 60-90 EUR/Monatkeiner - aber viel VerpackungsmüllAusprobierer, unterwegs
H2-Tablettenhohe Ausbeute im Glaslaufendes Verbrauchsmaterialgering; enthalten Magnesium - bei Medikamenten Rücksprache haltenReisende
Mobiler Generator (z.B. Hydrogen Maxi)bis 5.600 ppb Spitze nach Zyklus297 EUR einmalig, Cent-Beträge je Liter5-10 Min pro PortionEinsteiger, flexibel
Festinstallation (z.B. HPG)800-1.300 ppb, direkt an der Entnahme2.297 EUR einmalig, niedrigste Literkostenkeiner - H2-Wasser auf Knopfdrucktägliche Nutzung, Familien

Wann sich kein Gerät lohnt: Wenn Sie nur gelegentlich ein Glas probieren wollen (dann tut es die Dose), wenn Sie eine medizinische Wirkung erwarten (die verspricht Ihnen seriös niemand) - oder wenn Ihr Ausgangswasser ungefiltert ist. Dann ist ein Wasserfilter der sinnvollere erste Schritt.

Der unterschätzte Faktor

Erst filtern, dann anreichern

Warum das Ausgangswasser über Ihr Ergebnis entscheidet.

Die Elektrolyse arbeitet mit dem, was im Wasser ist. Chlor, Kalk und gelöste Stoffe gehören nicht in einen Wasserstoff-Generator - sie belasten die Elektroden und landen im Glas. Unsere klare Empfehlung: Reinwasser aus der Umkehrosmose als Ausgangswasser - unsere Anlagen liefern typischerweise 5 bis 10 ppm, verlässlich unter 30 ppm.

Genau deshalb denken wir beide Themen zusammen: Die Osmoseanlage liefert das saubere Fundament, der Wasserstoff-Generator setzt oben drauf. Wer beides kombiniert, bekommt die Paket-Logik: Arctica plus HPG oder Futura plus HPG gibt es bei uns als abgestimmte Sets - inklusive Beratung, welche Kombination zu Ihrem Haushalt passt.

Auch fürs Gerät selbst gilt Pflege: Der Hydrogen Maxi wird z.B. regelmäßig mit verdünnter Zitronensäure gereinigt und hat einen eigenen Reinigungs-Modus - Details stehen in unseren Videoanleitungen.

Unsere Wasserstoff-Geräte

Wasserstoffgeräte im Vergleich: drei Bauarten, drei Einsatzszenarien.

Alle drei erzeugen molekularen Wasserstoff per Elektrolyse mit getrennter Gasführung - der Unterschied liegt in Bauform, Komfort und Tempo. Nur Technik und Messwerte, keine Versprechen.

GerätBauformH2-GehaltBesonderheitPreis
Hydrogen Maximobil, USB-Cbis 5.600 ppb Spitze nach Zyklus5-/10-Min-Modus, Reinigungsmodus, Inhalations-Zubehör297 EUR
Lourdes Generatorstationär, Tank800-1.300 ppbder Klassiker - 20-/30-Min-Programm, seit Jahren im D/A/CH-Vertrieb897 EUR
Hydrogen Power Generator (HPG)Festeinbau, Durchfluss800-1.300 ppbreichert direkt an der Entnahme an - kein Warten, ideal hinter der Osmoseanlage2.297 EUR

Wichtig einzuordnen: Ein höherer ppb-Spitzenwert bedeutet nicht automatisch "mehr" - H2 entweicht je nach Lagerung schnell. Frisch getrunken zählt. Preise = aktuelle Shop-Preise (Stand August 2026); Kombi-Pakete mit Osmoseanlagen ab 2.697 EUR.

Vor dem Kauf

Die 8-Punkte-Checkliste für jeden Wasserstoff-Generator

Gilt für unsere Geräte genauso wie für jedes andere - drucken Sie sie sich aus.

  • Messwert mit Messverfahren: Wird angegeben, wie und wann der beworbene H2-Wert gemessen wurde - oder steht da nur eine nackte Zahl?
  • Getrennte Gasführung: Bei der Elektrolyse entstehen auch andere Gase - eine saubere Membran-Trennung gehört zum Standard.
  • Zykluszeit: Wie lange dauert eine Portion - und passt das in Ihren Alltag?
  • Anforderung ans Ausgangswasser: Seriöse Hersteller nennen sie (unsere Empfehlung: gefiltertes Osmosewasser, bei unseren Anlagen 5 bis 10 ppm).
  • Materialien und Reinigung: Lässt sich das Gerät entkalken und hygienisch sauber halten?
  • Ersatzteile und Lebensdauer: Gibt es Elektroden/Membranen als Ersatzteil - oder ist das Gerät Wegwerf-Elektronik?
  • Service in Deutschland: Wer hilft Ihnen bei Fragen - ein Fachbetrieb oder eine Import-Hotline?
  • Gesamtkosten über 3 Jahre: Anschaffung plus Verbrauchsmaterial plus Strom - erst diese Zahl ist vergleichbar.

Zwei Fragen bleiben? Genau dafür gibt es unsere Beratung - ehrlich, auch wenn die Antwort lautet: "Für Ihren Fall reicht die kleine Lösung."

Häufige Fragen

Häufige Fragen zu Wasserstoffwasser

Was ist Wasserstoffwasser?
Wasserstoffwasser ist Trinkwasser, in dem zusätzlich molekularer Wasserstoff (H2) gelöst ist. Erzeugt wird es meist per Elektrolyse direkt im Gerät. Wichtig zu wissen: H2 ist ein Gas, kein Mineral - es verändert Geschmack und Zusammensetzung des Wassers praktisch nicht und entweicht mit der Zeit wieder.
Ist die Wirkung von Wasserstoffwasser wissenschaftlich belegt?
Ehrliche Antwort: Es gibt seit 2007 über tausend Veröffentlichungen zu molekularem Wasserstoff, darunter auch kontrollierte Humanstudien mit positiven Befunden. Die meisten Studien sind aber klein und kurz - Krankenkassen wie die AOK bewerten die Datenlage deshalb als noch unzureichend für belegte Gesundheitsaussagen. Wir schließen uns dieser Einordnung an und versprechen keine Wirkung.
Ist Wasserstoffwasser unbedenklich?
Molekularer Wasserstoff gilt in den in Studien üblichen Mengen als sicher; die US-Lebensmittelbehörde FDA stuft H2 als unbedenklichen Lebensmittelzusatz ein. Wasserstoff wird übrigens auch von Ihrer eigenen Darmflora produziert.
Was bedeuten ppb und ppm bei Wasserstoffwasser?
ppm heißt "parts per million", ppb "parts per billion" - 1 ppm sind 1.000 ppb. Bei normalem Druck löst Wasser maximal etwa 1,6 ppm H2 ("Sättigung"). Höhere Werbeangaben entstehen durch Überdruck oder Messung direkt nach der Erzeugung - entscheidend ist, was beim Trinken noch im Glas ist.
Wie lange bleibt der Wasserstoff im Wasser?
H2 ist flüchtig: Im offenen Glas nimmt die Konzentration innerhalb von Minuten bis Stunden deutlich ab. Deshalb gilt: frisch erzeugen, zeitnah trinken. In geschlossenen, randvoll gefüllten Gefäßen hält sich der Wasserstoff deutlich länger.
Wie viel Wasserstoffwasser trinkt man nach Studienlage?
Humanstudien arbeiten meist mit 0,5 bis 1,5 Litern wasserstoffreichem Wasser pro Tag, oft verteilt auf mehrere Portionen. Gerechnet wird dabei in der aufgenommenen Menge H2 (Millimol pro Tag) - nicht im ppb-Spitzenwert des Geräts. Genau deshalb sagt eine hohe Werbezahl allein wenig aus.
Kann man Wasserstoffwasser überdosieren?
Überschüssiger Wasserstoff wird schlicht abgeatmet - er reichert sich nicht an. Trotzdem gilt wie immer: Wenn Sie Medikamente nehmen oder gesundheitliche Fragen haben, besprechen Sie neue Gewohnheiten mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.
Wasserstoff-Generator oder Wasserionisierer - was ist der Unterschied?
Ein Wasserionisierer verändert per Elektrolyse den pH-Wert des Wassers (basisches Wasser) - gelöster Wasserstoff ist dabei Nebenprodukt. Ein H2-Generator ist auf genau eine Sache optimiert: möglichst viel molekularen Wasserstoff im Wasser zu lösen, ohne den pH-Wert zu verschieben.
Sind fertige Wasserstoff-Drinks (Dosen, Flaschen) besser als ein Gerät?
Sie erreichen durch Druckabfüllung hohe Spitzenwerte und brauchen kein Gerät - kosten aber im Abo schnell 60 bis 90 Euro im Monat und erzeugen viel Verpackungsmüll. Ein eigenes Gerät hat höhere Anschaffungskosten, liefert dafür frisches H2-Wasser für wenige Cent pro Liter.
Welches Wasser sollte ich für die Anreicherung verwenden?
Möglichst reines, mineralarmes Wasser - wir empfehlen gefiltertes Wasser aus einer Umkehrosmoseanlage; unsere Anlagen liegen typischerweise bei 5 bis 10 ppm gelösten Stoffen. Die Elektrolyse arbeitet mit dem, was im Wasser ist: Je sauberer das Ausgangswasser, desto sauberer das Ergebnis.
Wie kann ich selbst nachmessen, wie viel Wasserstoff im Wasser ist?
Mit einer H2-Titrationslösung (Tropfen-Verfahren: ein Tropfen entspricht 0,1 ppm) messen Sie die tatsächliche Konzentration in Ihrem Glas. Das Redoxpotenzial (ORP-Messgerät) taugt als schnelle Hilfsgröße: Wasserstoffreiches Wasser zeigt deutlich negative Werte, typisch -300 bis -500 mV.
Was kostet Wasserstoffwasser pro Liter?
Fertigdrinks liegen bei 1 bis 4 Euro pro Portion. Mit einem eigenen Gerät sinken die Kosten auf wenige Cent pro Liter plus Anschaffung: Hydrogen Maxi 297 Euro, Lourdes Generator 897 Euro, Hydrogen Power Generator (Festinstallation) 2.297 Euro.
Transparenz

Quellen und ein Wort zur Rechtslage

Warum wir hier keine Gesundheitsversprechen machen: Das Heilmittelwerbegesetz und die Health-Claims-Verordnung verbieten gesundheitsbezogene Werbeaussagen ohne behördlich anerkannte Belege - aus gutem Grund. Wir halten uns daran, aus Überzeugung: Sie bekommen von uns die Studienlage, die Technik und die Messwerte. Die Bewertung gehört Ihnen und, bei gesundheitlichen Fragen, Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

  • Ohsawa, I. et al. (2007): Hydrogen acts as a therapeutic antioxidant. Nature Medicine 13, 688-694.
  • Dhillon, G. et al. (2024): Systematische Übersichtsarbeit zu molekularem Wasserstoff, 25 eingeschlossene Studien.
  • AOK-Gesundheitsmagazin: "Wasserstoff-Wasser - was es wirklich für die Gesundheit bringt" (Einordnung der Datenlage).
  • aponet.de (Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände): "Wasserstoffwasser im Check".

Zuletzt inhaltlich geprüft: August 2026.

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