
Vamos
Untertisch, Direct Flow, ca. 3 l/min, TDS-Anzeige im Hahn
2.297 EUR
Eine Osmoseanlage - technisch eine Umkehrosmoseanlage - presst Leitungswasser durch eine Membran mit extrem feinen Poren und entfernt so bis zu 99,9 % der Schadstoffe: Kalk, Nitrat, Medikamentenrückstände, Mikroplastik, PFAS. Übrig bleibt Osmosewasser. Welche Anlage die richtige ist, hängt von Haushalt, Platz und Ihrem Wasser ab - wir messen es kostenlos, bevor Sie entscheiden.

Fünf Systeme, ein Prinzip: Umkehrosmose mit Keimschutz und anschließender Mineralisierung, dazu die Nano-Endstufe (bei Arctica und Puria serienmäßig, bei den anderen Anlagen als Zusatzmodul dazubuchbar). Der Unterschied liegt in Bauart, Leistung und Einbau - hier der komplette Vergleich, den Ihnen sonst niemand zeigt.

Untertisch, Direct Flow, ca. 3 l/min, TDS-Anzeige im Hahn
2.297 EUR

Untertisch, Direct Flow, 1 l/min
2.297 EUR

Untertisch, Direct Flow, bis 2.040 l am Tag
2.697 EUR

Untertisch, Tank, ohne Strom, 2-l-Tank
997 EUR

Auftisch, ohne Installation, 5-l-Tank
997 EUR
| Anlage | Bauart | Leistung | Abwasser | Ideal für | Preis |
|---|---|---|---|---|---|
| Arctica | Untertisch, Direct Flow | 1 l/min, bis 200 l/Tag | ~1:1 | Familien und Vieltrinker, auch in Miete und Büro | 2.297 EUR |
| Futura | Untertisch, Tank, stromlos | ca. 150 l/Tag, 5-l-Tank | ~1:3 | 1-4 Personen, ohne Strom | ab 997 EUR |
| Puria | Auftisch, 5-l-Tank | tankweise, Litervorwahl | im Gerät gesammelt | mobil, wo kein Anschluss möglich ist – Tank von Hand füllen | 997 EUR |
| Vamos NEU | Untertisch, Direct Flow, TDS-Anzeige im Hahn | ca. 3 l/min | ~3:1 | schnell viel Wasser, Filterleistung bei jedem Zapfen sichtbar | 2.297 EUR inkl. TDS-Wasserhahn 2.220 EUR ohne Wasserhahn |
| Silver Star | Untertisch, Direct Flow | ca. 2 l/min, bis 2.040 l/Tag | ~1:1 | ab 4 Personen, Praxen, Büros und Gastronomie | 2.697 EUR |
Kurz-Navigation: Familie mit Durst? Arctica. Das Glas soll sofort voll sein? Vamos. Praxis, Büro, Gastronomie? Silver Star. Kein Strom in Spülennähe? Futura. Nichts anschließen, öfter umziehen? Puria. In Mietwohnung und Büro laufen die Untertisch-Anlagen genauso - sie verschwinden im Schrank, die Arctica passt sogar liegend in die Sockelleiste, und gezapft wird über eine Dreiwege-Armatur ohne Bohren. Wenn dann noch eine Frage offen ist: Marina antwortet rund um die Uhr, für das Gespräch mit einem Fachberater gibt es Telefontermine.

Vor allem Tempo: Die Vamos füllt ein 0,3-Liter-Glas in rund 6 Sekunden. Rund 3 Liter pro Minute, nur etwa ein Viertel Abwasser, eine 7-in-1-Filterkartusche mit 15-Sekunden-Wechsel ohne Werkzeug - und ein Wasserhahn, der bei jedem Zapfen den TDS-Wert anzeigt. Sie müssen nicht glauben, dass Ihr Wasser rein ist. Sie sehen es.
Entwickelt für die Raumfahrt, heute unter Ihrer Spüle: das Prinzip in drei Minuten.
Das Herz jeder Osmoseanlage ist eine halbdurchlässige Membran: Ihre Poren sind so fein, dass praktisch nur Wassermoleküle hindurchpassen. Alles Größere - Kalk, Nitrat, Schwermetalle, Medikamentenrückstände, Mikroplastik, PFAS - wird abgetrennt und mit dem Spülwasser ausgeleitet.
In der Natur gleichen sich zwei unterschiedlich konzentrierte Lösungen durch eine Membran aus - das ist Osmose. Die Umkehrosmose dreht den Vorgang um: Mit dem Druck der Wasserleitung wird das Wasser gegen das Konzentrationsgefälle durch die Membran gepresst. Zurück bleibt reinstes Wasser; der Rest geht dahin zurück, wo er herkam - ins Abwasser. Entwickelt wurde das Verfahren übrigens für die Raumfahrt: Astronauten können keine hundert Kisten Wasser mitnehmen.
Deutsches Leitungswasser liegt je nach Region bei 150-350 ppm gelöster Stoffe (TDS). Hinter einer frisch gespülten Direct-Flow-Anlage messen Sie 5-30 ppm - der Bereich, in dem auch die besten Hochgebirgs- und Gletscherwässer liegen. Ein TDS-Messgerät ist das Fieberthermometer fürs Wasser: Sie sehen jederzeit selbst, was Ihre Anlage leistet.
"Umkehrosmose macht return to sender: Was nicht ins Wasser gehört, geht dahin zurück, wo es herkam."
Stimmt beides: Die Kontrolle ist gut. Und sie hat blinde Flecken.
Deutsches Leitungswasser gehört zu den am besten überwachten Lebensmitteln - das bestreiten wir nicht. Die ehrliche Einordnung hat drei Punkte:
Erstens: Geprüft wird eine Auswahl. Die Trinkwasserverordnung umfasst rund 60 Parameter. Zum Vergleich: Allein die PFAS-Gruppe ("Ewigkeitschemikalien") zählt über 10.000 Verbindungen, prüfpflichtig sind davon seit 2026 gerade einmal 20. Medikamentenrückstände - ein Großteil eingenommener Wirkstoffe wird ausgeschieden und erreicht die Kläranlagen - stehen gar nicht auf der Liste, und klassische Klärwerke haben nur drei bis vier Reinigungsstufen.
Zweitens: Gemessen wird am Wasserwerk, nicht an Ihrem Hahn. Dazwischen liegen das öffentliche Netz - in Deutschland rund 600.000 Kilometer, im Schnitt Jahrzehnte alt - und Ihre Hausinstallation. Blei-, Kupfer- und Rostspuren aus alten Leitungen sieht keine amtliche Kontrolle.
Drittens: Grenzwert eingehalten heißt nicht Null. Ein Grenzwert ist eine Verwaltungsentscheidung über eine zulässige Menge - keine Aussage darüber, dass ein Stoff nicht im Wasser ist. Wer wissen will, was wirklich aus dem eigenen Hahn kommt, muss messen.
"Das Gute ist, wenn nichts drin ist - das ist das beste Wasser."
Genau deshalb lohnt ein Gespräch, bevor Sie etwas kaufen. Was in Ihrer Region aus dem Hahn kommt, steht im Bericht Ihres Wasserversorgers - wir helfen Ihnen, ihn zu lesen, und sagen offen, was eine Filterung bei Ihnen bringt. Sofort im Chat mit Marina oder im Telefontermin mit einem Fachberater. Unverbindlich, ohne Verkaufsdruck.
Der meistgehörte Satz zur Umkehrosmose - hier die Zahlen dazu.
Ja, die Membran hält auch Mineralien zurück. Die eigentliche Frage ist: Wie viel Mineralstoff haben Sie je aus Leitungswasser bezogen? Die Antwort überrascht die meisten.
| Mineralstoff | Tagesbedarf (DGE) | Typischer Gehalt im Leitungswasser | Nötige Trinkmenge |
|---|---|---|---|
| Kalium | 4.000 mg | ca. 1,2 mg/l | über 3.000 Liter |
| Magnesium | ca. 400 mg | ca. 20 mg/l | ca. 20 Liter |
| Calcium | 1.000 mg | ca. 78 mg/l | ca. 13 Liter |
Beispielwerte aus einer städtischen Trinkwasseranalyse (Raum München); die Werte Ihrer Region stehen im Bericht Ihres Wasserversorgers.
Mineralstoffe kommen aus fester Nahrung - Gemüse, Obst, Nüssen - nicht aus dem Wasserhahn. Auch die Natur kennt reines Wasser: Regen kommt mit 0-3 ppm an, die besten Quellwässer der Alpen liegen bei 7-30 ppm. Osmosewasser bewegt sich exakt in diesem Bereich.
Aus einem ehrlichen Grund: Geschmack. Pures Osmosewasser schmeckt vielen zu flach. Deshalb ist bei uns die Belebung Teil des Systems, und wer mag, mineralisiert tropfenweise mit Ur-Salz-Sole nach: Ein Tropfen auf 300 ml bringt das Wasser auf rund 31 ppm - den Bereich der bekannten mineralarmen Premium-Quellwässer. So bleibt die Reinheit, und der Geschmack stimmt. Übrigens auch für Kaffee und Tee: Ohne Kalk und Fremdstoffe kommt das Aroma deutlich klarer durch - und der Wasserkocher bleibt blank.
Vier Begriffe, zwei Entscheidungen: Wo soll die Anlage stehen - und wie soll sie filtern?
Alle Bauarten liefern dieselbe Wasserqualität - sie unterscheiden sich in Einbau, Komfort und Tempo.
Die Anlage steht auf der Arbeitsplatte, der Tank wird von Hand gefüllt - ist er leer, kommt kein Wasser. Das macht sie zur mobilen Lösung: für alle, die sofort starten wollen, häufig umziehen oder dort filtern, wo sich nichts anschließen lässt. Unser Modell: die Puria.
Die Anlage verschwindet unter der Spüle und hängt fest an der Kaltwasserleitung; gezapft wird über einen separaten Hahn (12-mm-Bohrung) oder eine Dreiwege-Armatur ohne Bohren - die Mietwohnungs-Lösung. Mehr dazu auf der Seite Untertisch-Wasserfilter.
Tankanlagen (z.B. Futura) filtern langsam vor und halten einen Vorrat bereit - dafür kommen sie komplett ohne Strom aus. Direct-Flow-Anlagen (z.B. Arctica) filtern in Echtzeit: 1 Liter pro Minute, frisch in dem Moment, in dem Sie zapfen, ohne Standwasser im Tank. Bei jedem Start spült die Anlage die Membran zuerst 15 Sekunden frei - was sich dort sammeln könnte, geht direkt ins Abwasser.
Ein häufiges Missverständnis betrifft die Puria: Ihr Tank sitzt außen und sichtbar, deshalb wirkt sie auf den ersten Blick wie eine Tankanlage. Sie ist aber eine Direct-Flow-Anlage. Der Außentank ist nur der Vorratsbehälter für unfiltriertes Leitungswasser, den Sie frisch befüllen; gefiltert wird erst beim Zapfen, und das Wasser läuft direkt ins Glas. Einen Zwischentank für fertiges Osmosewasser gibt es im Gerät nicht - also auch kein Standwasser.
Für hohen Bedarf gibt es Hochleistungs-Direct-Flow-Systeme mit einem Vielfachen der Tagesleistung - vom Café bis zur Bäckerei. Was zu Ihrem Betrieb passt, klären wir im Gespräch: 24/7 Beratung oder Telefontermin.
Der Markt reicht von 300 bis 5.000 Euro - und der Preis sagt wenig über die Qualität. Hier die vollständige Rechnung inklusive der Zahl, die andere gern weglassen: dem Abwasser.
| Posten | Arctica (Direct Flow) | Futura (Tank, stromlos) | Puria (Auftisch) |
|---|---|---|---|
| Anschaffung | 2.297 EUR | ab 997 EUR | 997 EUR |
| Filter / Jahr | 67 EUR (Jahr 1+2), 297 EUR im Membran-Jahr | ca. 150 EUR | 157 EUR, alle 2 Jahre 247 EUR |
| Strom / Jahr | einstellig (3 W Standby) | 0 EUR | gering (Tankbetrieb) |
| Abwasser-Verhältnis | ~1:1 (~2 m³/Jahr, ~10 EUR) | ~1:3 (~4 m³/Jahr, ~20 EUR) | im Gerät gesammelt |
| Kosten pro Liter (10 Jahre, Familienverbrauch) | ca. 11 Cent | ca. 7 Cent | ca. 22 Cent |
Zum Vergleich: Mineralarme Premium-Quellwässer aus der Flasche - die einzigen, die im selben TDS-Bereich liegen - kosten 1,50 Euro pro Liter und mehr. Und warum kostet die eine Anlage 300, die andere 5.000 Euro? Meist erklärt sich der Unterschied über die Vertriebsform (Strukturvertrieb, Provisionen), nicht über die Technik. Unsere Checkliste vor jedem Kauf - egal wo: Wer steht hinter der Firma? Sind Ersatzteile frei erhältlich oder herrscht Hersteller-Lock-in? Können Sie den Filterwechsel selbst machen? Stehen die Garantien schriftlich fest?
"Prüfen Sie den Inhalt und nicht die Verpackung."
Wir arbeiten seit fast 30 Jahren mit diesen Anlagen. Hier sind die echten Schwachpunkte - und ihre Lösungen.
Stimmt. Kompakte Anlagen wie die Arctica sind aber nur 10,7 cm schmal und passen liegend in die Sockelleiste - das Mülltrennsystem darf bleiben. Und die Auftisch-Variante braucht gar keinen Unterschrank.
Stimmt - rund 2 Kubikmeter pro Jahr bei einer 1:1-Anlage, etwa 10 Euro. Bei einem Jahresverbrauch von rund 47 Kubikmetern pro Person ist das ein niedriger einstelliger Prozentbereich. Eine einzige Toilettenspülung braucht 9 Liter.
Wie jede Filteranlage. Der Unterschied liegt im Konzept: Keimsperre bzw. UVC-LED sind bei uns Standard, die Arctica spült sich nach 24 Stunden ohne Entnahme selbst komplett durch, und für Tankanlagen gibt es die Urlaubsspülung.
Zugegeben. Darum endet unser System nicht an der Membran: Belebung gehört dazu, Mineralisierung nach Geschmack per Sole - und der Unterschied im Tee ist der Moment, in dem die meisten es verstehen.
Wasser und Küchenschrank sind keine gute Kombination. Deshalb gehören Leckage-Sensoren und Wasserstopp zur Ausstattung - dieselbe Absicherung wie bei der Waschmaschine.
Leider wahr: Preisspannen von 300 bis 5.000 Euro, Sondergrößen als Lock-in, Anlagen ohne Keimschutz. Unsere Antwort: Standard-Filtergrößen, offene Schlauchverbindungen, jedes Teil nachbestellbar - keine Abhängigkeit vom Hersteller. Auch nicht von uns.
Ob eine Osmoseanlage verkeimt, entscheidet das Konzept dahinter. Bei unseren Anlagen hat das ein Labor nachgeprüft: Wasser aus Arctica, Futura und Silver Star, untersucht nach Trinkwasserverordnung. Hier sind die Werte, und zu jeder Anlage der Prüfbericht als PDF.
in allen sechs Prüfwerten nach Trinkwasserverordnung
domatec · Prüfbericht EB5897675-1 vom 24.04.2024
Prüfbericht Arctica öffnen (PDF)in allen sechs Prüfwerten nach Trinkwasserverordnung
domatec · Prüfbericht EB5897680-1 vom 17.04.2024
Prüfbericht Futura öffnen (PDF)Marina beantwortet Ihre Fragen rund um die Uhr im Chat. Für das Gespräch mit einem Fachberater wählen Sie einen Telefontermin. Unverbindlich und ohne Verkaufsdruck.
Unser Team montiert in ein bis zwei Stunden inklusive Dichtheitsprüfung und Einweisung - auch die Mietwohnungs-Lösung ohne Bohren. Selbsteinbauer bekommen Anleitungen in Wort, Bild und Video; die Garantie bleibt dabei voll erhalten.
Vorfilter jährlich, Membran alle 3 Jahre - die Anlage erinnert Sie selbst, zusätzlich kommt unsere E-Mail. Mit dem TDS-Messgerät kontrollieren Sie die Leistung jederzeit in Sekunden. So hält eine gute Anlage 15 bis 20 Jahre.
So geht der Weg: von Ihrem Hausanschluss durch sieben Stufen bis ins Glas – grobes Sieb, Verwirbler, Carbonfilter, zwei Umkehrosmose-Membranen, UVC-LED und die Endstufe. Eine Scroll-Reise durch das, was zwischen Leitung und Glas passiert, plus der faktische Überblick, was jede Stufe zurückhält.
Die Reise Ihres Wassers ansehenMarina, unsere digitale Beraterin, antwortet rund um die Uhr. Und wenn Sie lieber mit einem Menschen sprechen: Fachberatung am Telefon, zum Termin Ihrer Wahl. Sie entscheiden in Ruhe, ohne Verkaufsdruck.
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