PFC – das Jahrhundertgift

Das tödliche Jahrhundertgift - die Fluorverbindungen PFAS / PFC

Wenn Sie den ersten Teil über dieses Thema gelesen haben wissen Sie bereits, warum man PFC als Jahrhundertgift bezeichnen kann: PFC ist eine Kreationen der Chemieindustrie. Der größte Nachteil: PFC baut sich in der Umwelt von alleine so gut wie gar nicht ab oder es entstehen nicht abbaubare Zerfallsprodukte. Auch im menschlichen Körper reichert es sich an.

Hinweis: Damit Sie mit den verwendeten chemischen Abkürzungen klarkommen, haben wir für Sie ebenfalls im ersten Teil eine Infobox mit Erklärungen erstellt. Wir wollen in diesem zweiten Teil des Berichts einheitlich die deutsche Bezeichnung PFC statt PFAS verwenden (PFC = Abkürzung für Perfluorcabone = deutsches Synomym für die englische Abkürzung PFAS).

Die Doku von FUNK (ein Online-Infokanal und Gemeinschaftsangebot von ARD und ZDF) veranlasst uns, überhaupt einen zweiten Teil über die per- und polyfluorierten Chemikalien (PFC) zu schreiben. (1)(2)

Die Reporter gehen den Umweltskandalen der letzten Jahre nach. Speziell der Frage: warum PFC - auch bekannt als "forever chemicals" - noch nicht verboten sind und wie sich die Industrie immer noch ihrer Verantwortung entziehen will.

PFC - der Fall Altötting 

Alle Einwohner in Altötting (Bayern) dürfen kein Blutplasma spenden, denn ihr Blut ist (zu) giftig.

Ein Chemiker, der in dem Unternehmen 3M / Dyneon bei Altötting arbeitete, sagt: „In Teilen vom Betrieb ist das von der Decke runter getropft. PFAS war letztendlich überall, also man hatte irgendwo direkten Körperkontakt damit.“ Er bekam im Alter von 39 Jahren Hodenkrebs. Eine Krankheit, die mit PFC in Verbindung gebracht werden kann (weitere Erkrankungen siehe Teil 1). Sein PFC-Wert im Blut liegt heute noch über 550-fach höher als der Wert, der als unbedenklich gilt. Das Unternehmen streitet einen Zusammenhang ab.

Untersuchungen zeigen, die meisten Menschen in Altötting haben zu hohe Werte. Der Boden und das Grundwasser in der Gegend sind belastet. Was viele beunruhigt: die Stoffe bleiben fast ewig im Körper. Mehr dazu … siehe unser Artikel Altötting

PFC - der Fall DuPont 

DuPont, eine amerikanische Chemiefirma, ist der Patentinhaber und Hersteller von Teflon (enthält PFC). Im Jahr 1999 zeigte der Bauer Wilbur Tennant dem Anwalt Robert Bilott Videos von seiner Farm, die in der Nähe des DuPont-Firmengeländes in Parkersburg liegt. Darauf sind tote Fische, Kühe und Kälber zu sehen. DuPont lehnt jegliche Verantwortung ab, ein Tierärzte-Team bestätigt, dass es keinen Zusammenhang gibt.

Bilott kann später einen Schadensersatz für den krebskranken Wilbur Tennant erstreiten, kämpft aber anschließend aufgrund der allgemeinen Gefährdung weiter. Die Environmental Protection Agency (EPA, amerik. Umweltbehörde) verurteilt DuPont zu einer Strafzahlung von 16,5 Millionen US-Dollar - ein Kleingeld für den Milliardenkonzern. Bilott möchte aber noch weiter gehen, da auffällig viele Anwohner in Parkersburg an verschiedenen Krankheiten leiden.

Im Film betont Bilott einen Brief von DuPont an die EPA, in dem sie zugeben, dass sie PFOA (Perfluoroctansäure) auf eine Deponie und im Abwasser entsorgen. Er findet heraus, dass DuPont und andere Firmen über die Gefährlichkeit von PFC schon lange Bescheid wissen, da sie bereits in den 60er- und 70er-Jahren eigene Studien durchgeführt haben. Festgestellt wurden eindeutige Schädigungen an verschiedenen Tierarten und Organen. In der Realität äußerte es sich bei Angestellten und Einwohnern der Umgebung als hohe Rate an Krebserkrankungen und Fehlbildungen bei Neugeborenen. Diese Erkenntnisse wurden jedoch nie an die Regierungsbehörden oder die Öffentlichkeit weitergegeben. (2)

Am Ende können sechs schwere Krankheiten in Verbindung mit PFOA gebracht werden, doch DuPont will nicht zahlen. Somit muss Bilott jeden der vielen Tausend Fälle einzeln vor Gericht bringen. Erst nachdem Bilott die ersten drei Fälle mit Schadenersatzzahlungen in Höhe mehrerer Millionen gewinnt, lässt sich DuPont auf eine Einigung ein und zahlt insgesamt 671 Millionen US-Dollar. Der Rechtsstreit dauerte insgesamt 19 Jahre. Diese Geschichte wird in dem Spielfilm „Dark Waters“ (dt.: Vergiftete Wahrheit) beschrieben. (3)(4)

PFC - der Fall 3M

Das Unternehen 3M hat zwar die Produktion von PFOS im Jahr 2002 beendet, aber die Herstellung von Hunderten anderer PFC ging unvermindert weiter. Und damit auch die Umweltverschmutzung und Gesundheitsgefährdung vieler Menschen. Nebenbei: 3M betreibt auch in Deutschland im Chemiepark Gendorf, Burgkirchen ein Werk, in dem es PFC produziert.

Im September 2021 eskalierte die Auseinandersetzung zwischen dem belgischen Werk von 3M und der Umweltbehörde in Flandern, nachdem diese hohe PFC-Werte bei Menschen in der Umgebung des Werks gemessen hatte. Die Umweltbehörde stellte 3M einen Mahnbescheid aus. Darin stellt die Umweltbehörde fest, das Unternehmen 3M verstoße gegen seine Umweltvorschriften und forderte es auf, mit den Aufsichtsbehörden zusammenzuarbeiten. (5)(6)

Im April 2022 vermeldet 3M Belgien, dass es die Produktion von PFC bei der Chipherstellung einstellt. (7)

PFC - der Fall Solvay

Auch in der Umgebung eines Werks von Solvay in West Deptford, USA, fanden Umweltforscher deutliche Mengen an PFC. Das Umweltministerium und die Generalstaatsanwaltschaft von South Jersey verklagten im November 2020 Solvay Specialty Polymers. Sie behaupteten, dass das Unternehmen seit Jahren sowohl alte als auch neue „Ersatz“-PFC-Chemikalien aus seinem Werk in West Deptford in die Umwelt eingeleitet und nicht genug getan hat, um dies zu minimieren oder zu unterbinden.

Einige Monate später kündigte Solvay an, dass es im Rahmen seiner Bemühungen, seine Kunden nachhaltiger zu bedienen, die Verwendung von "fluorhaltigen Prozesshilfsmitteln" bis Ende Juni 2021 einstellen wird. Das Unternehmen erklärte, dass es die Chemikalien weder in West Deptford noch irgendwo anders in den Vereinigten Staaten weiter verwenden wird. (8)(9)

Die heimtückische Chemieindustrie

Die Folge dieser Offenbarungen war, dass Chemiefirmen „sichere“ Ersatz-Chemikalien auf den Markt brachten. Aber auch diese finden sich im Trinkwasser und in der Umwelt. Und damit beginnt die Geschichte wieder von vorne.

Einer dieser Stoffe ist GenX, auch HFPO-DA bzw. FRD-903 genannt. Dieser Stoff wird von Chemours, einer Tochterfirma von DuPont in den USA produziert. Der Fluss Cape Fear River, in den Chemours seine Abwässer einleitet, ist berühmt für seine hohe Belastung mit GenX. Ebenso enthält das Trinkwasser von mehr als 200.000 Menschen in North Carolina reichlich GenX. GenX kann sogar in der Luft nachgewiesen werden. Daher ist es keine Überraschung, GenX bei Bewohnern im Blut zu finden – auch bei denen, die nicht dieses Trinkwasser zu sich nehmen. Bei Fischen, Katzen und Pflanzen sind Schädigungen nachgewiesen worden. (4)(10)(11) Es gibt ernste Hinweise, dass auch im Fall von GenX Mutter und Kind besonders gefährdet sind. Außerdem ergaben sich in Studien Krebs, Leberschäden, Gewichtszunahme u.a. als Folgen von GenX. (12)

Das auf EU-Ebene vorgeschlagene Verbot der PFCs sieht sich erheblichem Widerstand ausgesetzt. Die Industrie versucht durch Studien und Gutachten das Verbot zu verhindern. Politiker werden durch Lobbyisten „bearbeitet“, die wie üblich auf die Arbeitsplatzfrage verweisen. Eine Wissenschaftlerin, deren Veröffentlichung in einem Positionspapier der europäischen Kochgeschirr-Hersteller FEC genannt wurde, war sehr überrascht. Denn ihre Studie wurde willkürlich interpretiert und die kritische Kernaussage fiel völlig unter den Tisch. (4)(14)

Der PFC Selbstversuch

Der Reporter im Film lies sein Blut auf PFC untersuchen. Obwohl er beruflich nie mit PFC zu tun hatte und auch nie neben einer Chemiefabrik wohnte, befindet sich PFC in seinem Blut. Es finden sich viele verschiedene Substanzen und bei PFOA liegt er sogar über dem HBM-1-Grenzwert vom Umweltbundesamt.

Er fragte den Leiter der Analyse, wie diese wohl in seinen Körper gekommen sind. Der Leiter der Analyse hält es für am wahrscheinlichsten, dass der Reporter es über die Nahrung selbst und Verpackungen der Nahrung aufgenommen hat. Nach der EFSA (European Food Safety Authority) tragen Fisch, Wild, Meeresfrüchte, Fleisch und Eier und danach erst pflanzliche Lebensmittel zur Belastung bei. (15)(16)(17) Die geschätzte Halbwertszeit für PFOA und PFOS im Körper liegt bei 4 - 5 Jahren. (18)

Das Ergebnis der Analyse ist nicht überraschend, denn Wissenschaftler vermuten, dass 99% der Menschen PFC im Blut haben. (4) Das bedeutet auch, es macht für Umweltbehörden keinen Sinn, eine Null-Toleranz-Grenze zu fordern, denn PFCs sind bereits über die ganze Welt verbreitet (siehe Teil 1). Daher hat die EFSA eine tolerierbare wöchentliche Aufnahmemenge für die Summe aus PFOA, PFNA, PFHxS und PFOS von 4,4 ng/kg Körpergewicht festgelegt und berücksichtigt damit die Akkumulation im Laufe der Zeit. Dieser Wert soll vor beim Menschen beobachteten potenziell schädlichen Wirkungen schützen. (15)

Blutprobe untersuchen auf PFC

Die Risiken von PFC

Das Risiko von PFC wird von der Industrie kleingeredet, ein Umwelt- und Gesundheitsrisiko durch PFC bestünde nur bei der Herstellung und Entsorgung, nicht bei der Nutzung von Produkten, die sie enthalten. Das Standard-Argument von Herstellern ist: die meisten PFCs sind sicher. Allerdings sagt ein Hersteller des Materials für die Pfannenschutzschicht: „Da haben die Recycling-Unternehmen und auch die Industrie und auch der Gesetzgeber bisher geschlafen, dass sie gesagt haben ‚Da gibt es keinen Handlungsbedarf‘. (4)

Die meisten PFC sind schlecht oder gar nicht auf ihre Nebenwirkungen untersucht. Ausgehend von den Informationen über einige relativ gut bekannte PFC wie Perfluoroctansulfonsäure (PFOS) und Perfluoroctanosäure (PFOA) gibt es genügend Anhaltspunkte für die Vermutung, dass zumindest ein Teil der PFC als nicht abbaubar, bioakkumulierbar und/oder toxisch angesehen werden können. (19)

Die Europäische Union ordnet GenX als „besonders besorgniserregenden Stoff“ ein. Es gäbe „… wissenschaftliche Beweise für wahrscheinlich schwerwiegende Auswirkungen auf die Umwelt und den Menschen.“ Umgehend klagte Chemours dagegen. Im Februar 2022 bestätigte der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg mit seinem Urteil, dass die Gruppe der GenX-Chemikalien in der EU zu Recht als „besonders besorgniserregend“ eingestuft wird. (20)

Prof. Detlef Knappe (North Carolina State University) meint: „Wenn man Studien anschaut über die Toxikologie von GenX, dann ist es trotzdem noch eine Substanz, die sehr problematisch ist.“

Die Gründe, warum PFC/PFAS noch nicht verboten sind:

  • große Industriebranchen haben ein erhebliches Interesse daran, umsatzstarke Produkte nicht verändern zu müssen (z.B. Pfannen mit Teflon, Kleidung und Schuhe mit GORETEX, Teppiche, beschichtetes Papier (auch Backpapier), Verpackungen, Farben, Bodenreiniger, Kosmetik, Solarzellen, Computer-Chips)
  • die Europäische Umweltagentur weist auf die Gefahren hin und warnt, mehr kann sie nicht tun
  • entscheiden müssen die Politiker - immerhin wird ein Verbot von PFC im EU-Raum geprüft
  • es gibt viele Hinweise, aber noch zu wenig wissenschaftliches Material über die Schädlichkeit

Die Tipps für den Alltag

Was Sie selbst tun können, um Ihr Wasser frei von PFC zu halten, dafür haben wir Ihnen in Teil 1 über PFC konkrete Empfehlungen gegeben. Auch bei den anderen Bereichen, die im Alltag Bedeutung haben, lohnt es sich, über die Produkte und Alternativen zu informieren.

Wenn Sie die Absicht haben, ein Produkt aus den oben genannten Gruppen zu kaufen, dann fragen Sie im Fachhandel nach, wie weit die aktuelle Entwicklung ist und ob es schon PFC-freie Produkte gibt.

Die bekannten deutschen Firmen wie Zwilling, Fissler, Tefal, Woll und WMF sind noch nicht gewillt, ihre Pfannenbeschichtung zu ändern. (4) Ebenso wie Umweltfachleute und Verbraucher sind jedoch auch einige Firmen nach den Prozessen und Studien aufgewacht.

Eine Schwierigkeit ist es, Produkte mit PFC überhaupt zu identifizieren. Selbst bei Imprägniersprays, bei denen man von PFC als Inhaltsstoff ausgehen kann, ist dieser als Inhaltsstoff nicht angegeben. Stattdessen finden sich auf Sicherheitsdatenblättern ungenaue Angaben wie „Kohlenwasserstoffe“ oder „Cyclo-Isoalkane“. (21)(22) Da hilft es dann nur, solche Produkte auszuwählen, die speziell als „PFC-frei“ deklariert sind.

Risikogewichtung PFC und Fluorid

Firmen und Verbände behaupten ‚Das gesundheitliche Risiko von verarbeiteten bzw. polymerisierten Fluoridverbindungen ist sehr gering‘. Das mag bei bestimmten Produkten auch stimmen. Solange man z.B. Farben und Bodenreiniger nicht im Haus verwendet und diese sich nicht durch Abnutzung in Nanopartikel zerlegen. Solange man Pfannen vorsichtig behandelt und nicht überhitzt. Solange Sie nicht Nahrungsverpackungen als Aufbewahrungsbehältnisse benutzen oder beschichtetes Papier im Kamin verbrennen.

Wussten Sie übrigens, dass Wellensittichkäfige deshalb nicht in der Küche aufgestellt werden sollten, weil die Vögel so empfindlich auf die aus Pfannen beim Braten ausströmenden Teflon-Dämpfe reagieren, dass Sie tot von der Stange fallen können?

Nun, wir als Menschen sind aufgrund unserer Größe im Vergleich zu den Wellensittichen resilienter. Aber ebenfalls betroffen. Laut wissenschaftlicher Untersuchungen nehmen wir einen großen Teil der Fluorverbindungen nicht über den Gebrauch von Gegenständen, sondern über die Nahrung, über bestimmte Mineralwässer und über das Grundwasser zu uns. Regenwasser trägt ebenfalls als Verteiler bei (siehe dazu auch das nächste Kapitel bzw. unseren Artikel über Regenwasser).

Besonders kritisch sind Einzel-Fluoridverbindungen wie sie in Zahnpasta und in manchen Ländern im fluorierten Trinkwasser zu finden sind. Davon raten wir Ihnen dringend ab. (26) Diese stellen per Studien nachgewiesenermaßen ein Nervengift dar. Natürliche Mittel, um dieses Fluorid aus dem Körper zu bekommen, gibt es wenige. Alles voran zählen das nervenschützende Curcumin dazu (über 200 Studien) und die weniger prominente Tamarinde. (27)

Outdoor-Kleidung

In der Outdoor-Szene tut sich ein krasser Kontrast gegenüber dem eigenen Image auf.

Beispiel: Der Hersteller Mammut war gezwungen, im Jahr 2016 einen Handschuh zurückzurufen, weil Greenpeace darin überhöhte Mengen an PFOS gefunden hatte. (28) Zwischen 2011 und 2016 hatte Greenpeace in allen namhaften Outdoor-Marken PFC gefunden. Ein anderer Test von Greenpeace erbrachte eine noch brisantere Erkenntnis: Sie maßen die Schadstoffkonzentration in den Geschäften der Outdoor-Ausstatter. Die PFC-Konzentrationen waren bis zu 60-mal höher als in Büros und bis zu 1000-fach höher als in der Außenluft. Das bedeutet, dass doch auch Endprodukte in beachtlichem Maß PFC freisetzen. (29)

Gore Fabrics, der Hersteller der Gore-Tex-Membran, hat sich 2021 verpflichtet, die Produktion seiner Membran umzustellen. Die neue Membran aus expandiertem Polyethylen (e-PE) kommt völlig ohne Fluorverbindungen aus. Die ersten Produkte sind bereits auf dem Markt. (30) Jedoch wird es auch weiterhin Gore-Produkte mit PFC geben.

Unsere Empfehlung für jegliche Outdoor-Kleidung und -schuhe: das Produktprogramm von Fjällräven, Pinewood, Treksta, Baleno, Vaude, Waldläufer, Rotauf und Paramo ist teilweise oder komplett frei von PFC. (29)(31) Es gibt von mehreren Firmen auch PFC-freie Imprägniermittel. (32)

Die zwei Seiten der Münze

Offenbar gibt es Unterschiede in der Beständigkeit von Produkten mit PFC. Selbst wenn man den Pfannenherstellern glaubt, dass der Gebrauch unkritisch ist, gibt es dennoch weitere Gründe diese Produkte zu meiden. Auch die Produkte, die kein PFC freisetzen, haben einen Haken.

Wissenschaftler haben im August 2022 publiziert, dass die Verteilung der PFC über die Atmosphäre dazu führt, dass die Böden bereits überall auf der Welt kontaminiert sind. Wie Sie oben gelesen haben, sind in ca. 99% der Menschen PFCs nachzuweisen. Das heißt, Sie können diesen chemischen Verbindungen nicht entkommen. Auch wenn Sie PFC-freie Produkte verwenden. Die PFCs gelangen entweder über die unsauberen Methoden der Chemieindustrie in die Umwelt oder durch Ausdünstung.

Selbst nach dem letzten Gang der „verbrauchten“ Produkte, der Abfallverbrennung, bleiben sie im Verbrennungsrückstand übrig. Faktisch sind diese Pfannen, Schuhe und Anoraks Sondermüll. Daher gibt es keinen anderen Weg als die Produktion der "forever chemicals" komplett zu stoppen. Durch den Druck von Verbrauchern und Umweltbehörden ist ein Teil dieses Weges schon gegangen.

Quellen:

(1) FUNK - https://www.funk.net/impressum

(2) Jahrhundertgift: Warum wird es nicht verboten? | STRG_F - https://www.youtube.com/watch?v=ovCvW22ol3Y

(3) Dark Waters Tells the True Story of the Lawyer … - https://time.com/5737451/dark-waters-true-story-rob-bilott/ (deutsch: Vergiftete Wahrheit - https://de.wikipedia.org/wiki/Vergiftete_Wahrheit)

(4) Leadership Lessons From Rob Bilott’s 20 Year Battle For Justice Against DuPont - https://www.forbes.com/sites/roncarucci/2021/07/12/leadership-lessons-from-rob-bilotts-20-year-battle-for-justice-against-dupont/?sh=36faa3b26055

(5) The PFAS Project Lab – Berichte zu 3M-Skandal in Belgien - https://pfasproject.com/?s=Belgium

(6) 3M PFAS Production Shut Down in Belgium By Environmental Regulators - https://pfasproject.com/2021/11/02/3m-pfas-production-shut-down-in-belgium-by-environmental-regulators/

(7) 3M cuts output of PFAS used in chip production - https://pfasproject.com/2022/04/11/3m-cuts-output-of-pfas-used-in-chip-production/

(8) State lawsuit targets South Jersey chemical company and its predecessor - https://www.njspotlightnews.org/2020/11/nj-state-lawsuit-dep-attorney-general-solvay-specialty-polymers-gloucester-county-pfas-forever-chemicals-plus-new/

(9) Solvay says no more to replacements for ‘forever chemicals’ at South Jersey plant - https://pfasproject.com/2021/05/06/solvay-says-no-more-to-replacements-for-forever-chemicals-at-south-jersey-plant/

(10) Cape Fear River - https://en.wikipedia.org/wiki/Cape_Fear_River

(11) Recently Detected Drinking Water Contaminants: GenX and Other Per- and Polyfluoroalkyl Ether Acids - https://awwa.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/awwa.1073

(12) Per- and Polyfluoroalkyl Substance Toxicity and Human Health Review: Current State of Knowledge and Strategies for Informing Future Research (2020) - https://setac.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1002/etc.4890

(13) GenX / HFPO-DA - https://de.wikipedia.org/wiki/HFPO-DA + https://en.wikipedia.org/wiki/FRD-903

(14) Federation of European manufacturers of Cookware and cutlery - https://fecassociation.eu/

(15) Risk to human health related to the presence of perfluoroalkyl substances in food - https://efsa.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.2903/j.efsa.2020.6223

(16) Results of the monitoring of perfluoroalkylated substances in food in the period 2000 – 2009 - https://efsa.onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.2903/j.efsa.2011.2016

(17) Perfluoroalkylated substances in food: occurrence and dietary exposure - https://efsa.onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.2903/j.efsa.2012.2743

(18) Risk to human health related to the presence of perfluorooctane sulfonic acid and perfluorooctanoic acid in food - https://efsa.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.2903/j.efsa.2018.5194

(19) Assessing the Ecological Risks of Per- and Polyfluoroalkyl Substances: Current State-of-the Science and a Proposed Path Forward - https://setac.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1002/etc.4869

(20) EU-Gericht weist Klage ab: GenX bleibt auf EU-Liste der besorgniserregenden Chemikalien - https://chemtrust.org/de/eu-gericht-weist-klage-ab-genx-bleibt-auf-eu-liste-der-besorgniserregenden-chemikalien/

(21) Scotchgard™ Imprägnierspray extra stark - https://www.3mdeutschland.de/3M/de_DE/p/d/v101148029/

(22) 3M Sicherheitsdatenblatt Scotchgard - https://multimedia.3m.com/mws/mediawebserver?mwsId=SSSSSuUn_zu8lzU9Nx_BNx_Z4v7zg17zHvu9lxUb7SSSSSS--

(23) Datei:Water-fluoridation-extent-world-equirectangular.svg - https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Water-fluoridation-extent-world-equirectangular.svg

(24) So viel Fluorid enthält Mineralwasser - https://www.zm-online.de/news/nachrichten/so-viel-fluorid-enthaelt-mineralwasser/

(25) Fluoridgehalt im Mineralwasser - https://kinderaerzte-tuttlingen.de/downloads.d/fluoridgehalt-im-mineralwasser.pdf

(26) Water Fluoridation Data & Statistics - https://www.cdc.gov/fluoridation/statistics/

(27) The Spice That Prevents Fluoride From Destroying Your Brain - https://greenmedinfo.com/blog/spice-prevents-fluoride-destroying-your-brain%60

(28) Mammut ruft Handschuh vom Markt - https://www.greenpeace.de/engagieren/nachhaltiger-leben/mammut-ruft-handschuh-markt

(29) Greenpeace-Messungen in Outdoor-Geschäften: Chemikalien in der Luft - https://www.greenpeace.de/engagieren/nachhaltiger-leben/schadstoffe-stange

(30) Detox-Erfolg: Gore-Tex ohne gefährliche PFC - https://www.greenpeace.de/engagieren/nachhaltiger-leben/gewinn-umwelt

(31) Persönliche Mitteilung von Herr Dotzel - https://dotzel-outdoor.de/

(32) Internetseite Fjällräven - https://www.fjallraven.com/de/de-de/search?q=pfc

Studie zu PFAS: https://pubs.acs.org/doi/10.1021/acs.estlett.6b00260

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