Ist ionisiertes basisches Wasser schädlich?

Basisches Wasser ... ist das gut oder schlecht?

Momentan gibt es viele Diskussionen über Entsäuerung im Allgemeinen und Ionisierungsgeräte (Ionisierer, Ionisatoren) und basisches Wasser im Speziellen.

Zunächst einmal: Nicht alle Ionisierer liefern basisches Wasser, sondern nur die Ionisierer der ersten Generation. Wenn also ein Händler mit „basischem Wasser“ wirbt, dann reden wir immer von einem dieser – nennen wir es „herkömmlichen“ Ionisierer.

  • Stimmt es, dass basisches Wasser aus einem dieser Geräte einen enormen Gesundheitsvorteil für den Konsumenten bietet?
  • Oder sind dies nur Behauptungen?
  • Worauf beruhen diese Behauptungen und welche Erkenntnisse stecken dahinter?
  • Welche andere, „moderne“ Generation von Ionisierern gibt es und warum empfiehlt misterwater speziell diese moderne Generation?

Wir sagen: Ja, es ist wichtig, zu entsäuern.

Und ja, das ionisierte basische Wasser, das diese Geräte liefern, hat einen negativen ORP-Wert, wirkt also antioxidativ und kann dem Körper dringend benötigte Elektronen zur Verfügung stellen. Trotzdem stellen sich einige Fragen:

  • Kann ionisiertes basisches Wasser wirklich entsäuern?
  • Warum empfehlen wir ionisiertes basisches Wasser aus Ionisierungsgeräten der alten Generation nicht dauerhaft?
  • In welchen Punkten sind Ionisierungsgeräte problematisch?
  • Gibt es eine Möglichkeit, von den positiven Eigenschaften des so aufbereiteten  Wassers zu profitieren, ohne die Nachteile in Kauf nehmen zu müssen?

Kann basisches Wasser als Säure-Puffer dienen? Inwieweit ist es in der Lage, Säuren abzufangen und zu neutralisieren?

Betrachten wir das Wasser, das durch herkömmliche Elektrolyse - also durch einen Ionisierer basisch gemacht wurde. In diesem basischen Wasser befinden sich im Wesentlichen die gleichen Mineralien wie in dem Leitungswasser, aus dem das basische Wasser hergestellt wurde.

Durch die Elektrolyse kommen keine Mineralien hinzu, nur die Verteilung der Ionen in der Lösung ändert sich: Die Ionen werden „nach Ladung sortiert“ - es findet also eine Trennung von Kationen und Anionen statt.

Zum Schluss enthält das basische Wasser die positiv geladenen Ionen der ursprünglich enthaltenen Mineralsalze des Leitungswassers. Und das gleichzeitig entstehende saure Wasser die negativ geladenen Ionen des ursprünglichen Leitungswassers.

Rein vom chemischen Standpunkt her betrachtet, kann ein einziger Teelöffel Natron (NaHCO3) ungefähr die gleiche Menge an Säure neutralisieren wie 10.000 Liter basisch ionisiertes Wasser mit einem pH-Wert von 10, das aus Leitungswasser gewonnen wurde.

Trotzdem spricht man dem basischen Wasser besondere Vorteile zu. Woher kommt das?

Man muss das Ganze historisch betrachten. Vor etlichen Jahrzehnten kamen die ersten Ionisatoren (Wasserionisierer) auf den Markt. Das Wasser aus diesen Geräten hatte in verschiedener Hinsicht überraschende Wirkungen auf Menschen.

Damals wusste man noch nichts von freiem Wasserstoff. Da das wirkende Wasser offensichtlich basisch war, hat man also die gute Wirkung der Ionisatoren auf den hohen pH-Wert des so gewonnenen Wassers geschoben. Der pH-Wert war der Parameter, der sich auffallend geändert hatte und den man messen konnte.

Als nächstes tauchte die Theorie auf, dass basisches Wasser aus Ionisierern deshalb gut ist, weil es einen hohen negativen Redoxwert hat. Dies war die zweite Größe, die sich auffallend geändert hatte und die messbar war.

Inzwischen hat sich das Wissen weiterentwickelt. Es wurde entdeckt, dass basisches Wasser aus Ionisierern freien molekularen Wasserstoff enthält und dieser viele Vorteile für den Menschen hat. Näheres zum Thema Wasserstoff erfahren Sie in unseren Artikeln über Wasserstoff.

Neuester Stand der Erkenntnisse: Weder der pH-Wert noch der Redoxwert sind für eventuelle positive Wirkungen des Wassers aus Ionisatoren zuständig, sonder einzig und allein der Gehalt an freiem molekularem Wasserstoff ;-))

Leider werden weiterhin die Themen pH-Wert und Redoxwert in den Vordergrund gestellt. Herkömmliche Ionisierer sind deshalb auf einen möglichst hohen pH-Wert und einen möglichst niedrigen antioxidativen Redoxwert optimiert, nicht aber auf einen möglichst hohen Wasserstoffgehalt.

Dieser fällt tatsächlich von Gerät zu Gerät sehr unterschiedlich aus und kann unter Umständen schon nach kurzer Nutzungsdauer abfallen - meist aufgrund der Verkalkung der Geräte.

Wenn Sie also Nutzer eines Ionisators sind und sich am Anfang durch das Trinken des Wassers beschwingt gefühlt haben ... und nach ein paar Wochen oder Monaten hat diese Wirkung nachgelassen ... hier könnte die Ursache liegen.

Warum empfehlen wir keinen herkömmlichen Ionisierer?

Wenn Ionisierer doch gewünschtes Wasserstoffwasser herstellen ... warum empfehlen wir sie dann nicht langfristig?

Herkömmliche Ionisierer teilen das Wasser wie schon erwähnt in ein basisches Wasser, wo sich die Kationen befinden (Kationen = positiv geladene Ionen wie Kalzium, Magnesium usw.) und das getrunken wird.

Und in ein saures Wasser, was weggeschüttet wird und wo sich die Anionen befinden. Die Anionen sind aber das entscheidende Element, wenn es um die Verwertung der Kationen geht, was langfristig zu mineralischen Ungleichgewichten und im schlimmsten Fall zu Ablagerungen im Körper führen kann.

Die Medizin spricht nicht umsonst vom Säure-Basen-Haushalt – es ist nie einseitig vom Basenhaushalt die Rede. Erst der Wechsel von Säure und Basen macht Leben möglich … es geht um die Balance von Basen und Säuren.

In der Natur treten basische Mineralstoffe in der Regel in Verbindung mit organischen Säuren auf …

Fragen Sie doch einmal den Apotheker Ihres Vertrauens, was er Ihnen beispielsweise bei Magnesium-Mangel empfehlen würde. Wir wetten, dass er Ihnen Magnesium-Citrat empfiehlt. Ein Pulver, das es auf einen sauren pH-Wert von 3 – 4 bringt, wenn man es in Wasser löst!

Die Medizin spricht nicht umsonst vom Säure-Basen-Haushalt – es ist nie einseitig vom Basenhaushalt die Rede. Erst der Wechsel von Säure und Basen macht Leben möglich … es geht um die Balance von Basen und Säuren.

In der Natur treten basische Mineralstoffe in der Regel in Verbindung mit organischen Säuren auf …

Fragen Sie doch einmal den Apotheker Ihres Vertrauens, was er Ihnen beispielsweise bei Magnesium-Mangel empfehlen würde. Wir wetten, dass er Ihnen Magnesium-Citrat empfiehlt. Ein Pulver, das es auf einen sauren pH-Wert von 3 – 4 bringt, wenn man es in Wasser löst!

Mineralstoffverbindungen bestehen aus einem Kation, wie z.B. Magnesium, Calcium, Kalium oder Natrium und einem Anion, wie z.B. Citrat, Lactat, Oxid oder Carbonat.

Für die Bioverfügbarkeit (prozentualer Anteil, der im Körper tatsächlich aufgenommen wird) des Kations ist das Anion verantwortlich.

Es konnte gezeigt werden, dass Mineralstoffe aus organischen Verbindungen generell besser vom Körper aufgenommen werden können als anorganischen Verbindungen. Weitere Informationen dazu finden Sie in unserem Mineralreport.

Leider aber gibt es in basisch ionisierten Wasser aus Ionisierungsgeräten keine organischen Säuren, die die Aufnahme der Mineralstoffe begünstigen könnten ... was also passiert mit den anorganischen Mineralien aus Ionisierern im Körper tatsächlich?

 Entstehen im basischen Wasser möglicherweise neue anorganische Mineralverbindungen, die sich im schlimmsten Fall ablagern und Gelenkprobleme und Arteriosklerose begünstigen könnten? 

Reicht die Vorfilterung durch den Ionisierer?

In Wasserionisierern findet man in der Regel ein bis zwei Aktivkohlevorfilter.

Hersteller von Aktivkohlefiltern werben damit, dass diese Filter alles "Schlechte" herausfiltern, aber die "guten" Stoffe im Wasser belassen würden. Bei über 2000 potentiellen Schadstoffen im Trinkwasser eine gewagte Behauptung.

Die Frage ist nun: Wandern bei der Ionisierung alle verbliebenen Schadstoffe tatsächlich auf die „saure Seite“ wie die Hersteller der Ionisierer behaupten?

Sicher wandern die positiv geladenen Ionen Natrium, Kalium, Magnesium und Kalzium auf die gute, die „basische Seite“.

Aber Cadmium, Aluminium, Blei, Quecksilber und andere gesundheitsschädigende Stoffe gehören ebenfalls zu den positiv geladenen Ionen.

Falls das Ausgangswasser verunreinigt und die Vorfilterung ungenügend ist (dies ist natürlich von Gerät zu Gerät verschieden und kann an dieser Stelle nicht pauschal beurteilt werden), könnten auch diese Stoffe anschließend im „guten Wasser“ gefunden werden.

Sind die "sauren" Mineralien weniger wertvoll als die "basischen"?

Lassen Sie uns dazu Schwefel betrachten.

Schwefel ist ein lebensnotwendiges „saures Element“ für den Körper.

Alle Umweltgifte werden über schwefelabhängige Enzyme entgiftet. Befinden sich viele Toxine im Körper, wird Schwefel in großen Mengen benötigt.

Man kann also nicht pauschal sagen, dass alles, was basisch ist, gut ist und alles, was sauer ist, schlecht ist.

Organischer Schwefel findet sich zum Beispiel in Knoblauch oder Sauerkraut.

Zusammenfassung: Herkömmliche Ionisierer liefern zwar ein Wasserstoffwasser (was sehr gewünscht ist, siehe unsere Artikel zu Wasserstoffwasser), aber können zu mineralischen Ungleichgewichten führen.

Auf den Kalk im basischen Wasser (=Hauptbestandteil des ionisierten basischen Wassers) kann man gut verzichten. Zum Entsäuern eignet sich das so gewonnene basische Wasser nicht mehr als normales Leitungswasser und es kann – langfristig getrunken – zu mineralischen Ungleichgewichten im Körper führen.

Die Vorteile ohne die Nachteile behalten

Wie wäre es, wenn es antioxidativ wirkendes Wasserstoffwasser ohne die genannten Nachteile gäbe?

Ein Wasser, in dem die Kationen nicht von den Anionen getrennt werden, sondern das in seiner Ausgewogenheit erhalten bleibt?

Mit den Wasserstoffgeräten der neuen Generation ist dies nun möglich: Wasserstoffwasser herzustellen, ohne den pH-Wert unnötig in die Höhe zu treiben und ohne mineralische Ungleichgewichte oder Ablagerungen zu erzeugen.

Eine Kombination aus einer misterwater Wasserfilteranlage ergänzt durch einen Ionisierer der neuen Generation wie den Lourdes Generator oder den Hydrogen Power Generator hat eine weitere Vorteile:

1. Die Wassersorten-Auswahl: Wir empfehlen unseren Kunden, glasweise statt literweise mit Wasserstoffwasser zu beginnen, weil die Praxis zeigt, dass insbesondere chronisch kranke Menschen (Stichwort Borreliose zum Beispiel) Wasserstoffwasser anfangs oft nur in kleinen Mengen vertragen. Gleich mit 2 Litern basischem Wasserstoffwasser zu starten kann gut gehen, kann manche Menschen aber mit Sicherheit auch völlig überfordern und zu unerwünschten Nebenreaktionen führen.

Bei misterwater® hat der Käufer eines Wasserfiltersystems je nach Konstitution mehrere Wassersorten zur Auswahl .. reines energetisiertes Wasser („Gletschwasserqualität“), energetisiertes remineralisertes Wasser (per Alchimator oder mit einer Mineralmischung der eigenen Wahl) oder Wasserstoffwasser mit negativem Redoxwert (aus dem Lourdes Generator, dem Hydrogen Mini oder dem Hydrogen Power Generator)

2. Zuverlässigkeit des Wasserstoffs: Durch die mangelnde Vorfilterung bei herkömmlichen Ionisierern bleibt eben auch der Kalk im Wasser, der mit der Zeit die Elektroden zusetzen. Je nach Typ des Ionisierers kann es passieren, dass der Wasserstoffgehalt in den ersten Wochen hoch ist und dann mit der Zeit immer weniger wird. Misterwater® arbeitet nur mit reinstem Wasser – die Elektroden bleiben sauber und bieten Wasserstoffwasser in konstant hoher Qualität.

Fazit: Wenn man hinter die Kulissen schaut, ist die Diskussion über den pH-Wert völlig fehlgeleitet. Nicht der pH-Wert ist das Wünschenswerte am Wasser aus Ionisierern, sondern der Wasserstoff und der negative Redoxwert. Und die bekommt man beide bei misterwater®-Ionisierern der neuen Generation ebenso, aber in Kombination mit hochohmig reinem Wasser.

Beitragsbild: © Christos Georghiou - Shutterstock 95678103


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