# misterwater GmbH - Ratgeber im Volltext Alle 49 Ratgeber-Artikel von https://misterwater.eu als Fließtext. Herausgeber ist ein Hersteller von Trinkwasserfiltern - die Texte sind fachlich gemeint, stammen aber von einem Anbieter. Aus ihnen lässt sich keine gesundheitliche Wirkung eines Wasserfilters ableiten. --- ## 55 spannende Bücher zum Thema Wasser Quelle: https://misterwater.eu/buecher-zum-thema-wasser/ Kategorie: Wissenswertes über Wasser Veröffentlicht: 2022-07-12 | Zuletzt geprüft: 2026-04-05 Sie suchen Lesestoff rund um das Thema Wasser? Hier ein Blick in unsere Wasser-Bibliothek: ## Diese Bücher halten wir für wesentlich - Prof. Gerald Pollack: Wasser - viel mehr als H²O:Bahnbrechende Entdeckung - ISBN 978-3-86731-158-8 - Jean-Claude Seconde’: Die Quinton Meerwassertherapie - ISBN 978-90-8879-084-3 - Dr.med.Helmut Elmau: Bioelektronik nach Prof. Vincent - ISBN 3-932935-32-2 - Prof. Alfred Pischinger: Das System der Grundregulation - Grundlagen einer ganzheitsbiologischen Medizin - ISBN 3830473265 - Dr. Paul C. Bragg: Die schockierende Wahrheit über Wasser - ISBN 3926453028 - Dr. F. Batmanghelidj: Wasser: Die gesunde Lösung - ein Umlernbuch - ISBN 3924077835 - Dr. F. Batmanghelidj: Die Wasserkur bei Übergewicht, Depression und Krebs: Das Aufklärungsbuch - ISBN 9783935767590 - Dr. F. Batmanghelidj: Rückenschmerzen und Arthritis - das Selbsthilfebuch -ISBN 9783932098239 - Dr.F. Batmanghelidj: Wassertrinken wirkt Wunder - ISBN 9783935767385 - Xuejun Shigeo Otha Atsunori Nakao: Hydrogen Molecular Biology and Medicine -ISBN 978-94-024-0320-6 - Dr. Norman Walker: Wasser kann Ihre Gesundheit zerstören - ISBN 392645329X - Andreas Fellin: Das richtige Wasser für ihre Gesundheit - ISBN 978-3-8304-2237-2 - Prof. Gerald Pollack: Cells, Gels and the Engines of Life: ISBN 09626895-2-1 - Yang OH& Gil Ho Kim: Miracle Molecular Structure of Water ISBN =-8059-5358-2 - Dr. MuShik Jhon und MJ Pangnan: Hexagonales Wasser Der Schlüssel zur Gesundheit -ISBN 978-3-9810318-1-2 ## Lesenswert und horizonterweiternd - Hartumu P.A. Fischer: Das DMSO-Handbuch: Verborgenes Heilwissen aus der Natur -ISBN 978-3-9815255-1-9 - Robert Becker: Körper Electric: Elektromagnetismus und die Stiftung des Lebens -ISBN 0-688-06971-1 - Philip Ball: H²= Biographie des Wassers - ISBN 3-492-04156-6 - Claus Jakob Paul Winyar: Redox Signaling and Regulation in Biology and Medicine -ISBN 978-3-527-31925-1 - Josef Wahler, Andrea Rohs: Wasserstoff-das gesunde Element Energiespender Zellaktivator Radikalfänger - ISBN 3-935767-12-9 - Hoimar von Dittfurth: Im Anfang war der Wasserstoff - ISBN 978-3-423-33015-2 - Jochen Lehmann, Thomas Lutschinetz: Wasserstoff und Brennzellen -ISBN 978-3-642-34667-5 - Hendrik Hannes: Gutes Wasser Aktiver Wasserstoff Co - ISBN 978-3-8370-2348-0 - Dr. Hilmar Burggabe, Dr. Martin Strauß: Trinkwasser Säure-Basen-Balance Leben im Gleichgewicht - ISBN 978-3-935407-05-2 - Dietmar Ferger: Jungbrunnenwasser - ISBN 978-3-981-089752 - Alberts Johnson, Lewis Raff: u.a. Molekularbiologie der Zelle - ISBN 978-3-527-3284-5 - David E. Larson: Mayo Clinic Gesundheitsbuch - ISBN 3-8289-1900-6 - Prof. Bernd Kröplin: Die Geheimnisse des Wassers: Neueste erstaunliche Ergebnisse aus der Wasserforschung - ISBN 978-3-03800-903-0 - Drunvalo Melchizedek: Die Blume des Lebens - ISBN 3-929512-57-2 - Fritz Albert Popp: Biophotonen Neue Horizonte in der Medizin - ISBN 978-3-8304-7267-4 - Chris Michalk Phil Böhm: Mitochondrien Energie Vitalität - ISBN 978-15444931364 - Wilhelm Reich: Die Entdeckung des Orgons - Der Krebs - ISBN 9783462023787 - Bernd Senf: Die Wiederentdeckung des Lebendigen: Erforschung der Lebensenergie durch Reich, Schauberger, Lakhovsky - ISBN 3930243288 - Callum Coats: Naturenergien verstehen und nutzen. Viktor Schaubergers geniale Entdeckungen - ISBN 3930243148 ## Ebenfalls lesenswert - Dieter Schmitt: Das Wasser Praxisbuch - ISBN 978-3-86982-009-5 - Hermann Kuhn: Die phantastische Geschichte des Wassers - ISBN 978-3-85068-370-2 - Dr. med. Barbara Hendel / Peter Ferreira: Wasser und Salz - Urquell des Lebens - ISBN 3952275247 - Dr. med. Barabara Hendel: Wasser vom Reinsten - ISBN 978 3 980840811 - Martin Konitzer: Wilhelm Reich zur Einführung - ISBN 3885068796 - Bernd A. Laska: Wilhelm Reich in Selbstzeugnissen und Bilddokumenten - ISBN 3499502984 - Ilse Ollendorff-Reich: Wilhelm Reich. Das Leben des großen Psychoanalytikers und Forschers - ISBN 3463006065 - Peter Reich: Der Traumvater. Meine Erinnerungen an Wilhelm Reich - ISBN 978-3934391307 - Viktor Schauberger: Das Wesen des Wassers - ISBN 3038002720 - Olof Alexandersson: Lebendes Wasser - ISBN 9783850683777 - Alick Bartholomew: Das Verborgene in der Natur: Wasser, Naturkräfte und das Wirken des Menschen - Die wegweisenden Einsichten von Viktor Schauberger - ISBN 3038002976 - Siegbert Lattacher: Viktor Schauberger. Auf den Spuren des legendären Naturforschers - ISBN 3850685446 - Georges Lakhovsky: Das Geheimnis des Lebens - ISBN 9783886999996 - Ernst F. Braun: Wasserkristalle Zauberwelt auf gefrorenen Wassertropfen -ISBN 3855029938 - Theodor Schwenk: Wasser, das sensible Chaos - ISBN 3772505716 - Theodor Schwenk: Das Wasser, Herausforderung an das moderne Bewusstsein -ISBN 3931719006 - Masaru Emoto: Die Botschaft des Wassers - ISBN 9783929512212 - Masuro Emoto: Die Antwort des Wassers - ISBN 9783867281454 - Masuro Emoto: Wasser und die Kraft des Gebets. Wasser verstehen lernen - ISBN 9783867281256 - Marion Schimmelpfennig: Die Mineralwasser& Getränkemafia - ISBN978-3-941656636 - Helge Bergmann: Trübes Wasser: Der esoterische Wassermarkt - ISBN 978-3-86569-195-8 Beitragsfoto: © Evgeny Atamanenko - Shutterstock 365175962 --- ## Altlasten Chemiewaffen Quelle: https://misterwater.eu/altlasten-chemiewaffen/ Kategorie: Umweltgifte im Wasser Veröffentlicht: 2024-04-16 | Zuletzt geprüft: 2026-04-13 ## Tödliches Erbe – Chemiewaffen in Deutschland Der Erste Weltkrieg war der schlimmste, dreckigste und zweit-tödlichste Krieg überhaupt mit ca. 17 Millionen Toten. (1) Was ihn von den bisherigen Kriegen unterschied: es wurde alles an Mitteln benutzt, was zu dieser Zeit verfügbar war. Zum ersten Mal wurden in diesem Krieg Panzer, U-Boote und Chemiewaffen eingesetzt. Zu letzteren zählten Phosgen, Sarin, konzentriertes Chlor, CLARK, Grünkreuz, Gelbkreuz, Blaukreuz. Deutschland tat als erstes Land das Undenkbare, nämlich mit Chemiewaffen nicht nur zu drohen, sondern diese wirklich zu verwenden. Und die anderen zogen nach. Nach der Haager Landkriegsordnung war dies zwar verboten, aber wen kümmert das während eines Krieges? (2) 1918, im letzten Kriegsjahr, war jede dritte Granate, die verschossen wurde, ein Gasgranate. (5) ### Was hat der Erste Weltkrieg mit der Umweltverschmutzung von heute zu tun? In Sachen Umweltverschmutzung war der Erste Weltkrieg mit seinem Ende im Jahr 1918 nicht vorbei und er ist es bis heute nicht. Wie nach einer Party gab es 1918 reichlich Überreste und Abfall, den die Deutschen nicht mehr besitzen durften (Demobilisierung, Entmilitarisierung) und die Alliierten nicht wollten. Zu den gefährlichsten Überbleibseln gehören Unmengen an Munition sowie Fässer und Bomben mit Giftgas. Als denkbar einfachste Lösung wurden ein großer Teil dieser Chemiewaffen von den Alliierten in Sümpfen, Seen, Nord- und Ostsee versenkt (oft zusammen mit den Schiffen). Nicht wenige der Beteiligten dieser Aktionen wurden später krank. Das Umweltbundesamt stellt dazu fest: Wenn man die heute noch nachweislichen Rüstungs-Altlasten aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg alle auf einen Güterzug verlädt, dann würde dieser von Berlin bis nach Madrid reichen (2400 km). Ein konkretes Beispiel: Vor der dänischen Insel Bornholm lagern alleine ca. 50.000 Tonnen Senfgas. Es ist nur eine Frage der Zeit bis die ersten Fässer durchgerostet sind und die Katastrophe da ist. (3)(4) ### Unsere dreckigsten Altlasten – Auch ein Risiko für unser Trinkwasser? Doch im Binnenland sind nicht nur Sümpfe und Seen und damit auch das Grundwasser mit äußerst kritischen Stoffen belastet, auch einige Böden sind immens vergiftet. Es gibt extrem kontaminierte Böden dort, wo früher Munitions- bzw. Chemiefirmenareale oder Lager waren. Diese müssten komplett ausgetauscht und entgiftet werden, aber die Kapazität, dies zu tun, gibt es nicht annähernd. Geschweige jemanden, der die Kosten übernimmt. Daher stehen auf manchen dieser kontaminierten Böden heute Häuser, Schulen und Kindergärten und die Menschen wundern sich über die erhöhte Krankheitsrate. In Berlin z.B. sind einige Flächen extrem mit Arsen verseucht, was erst durch Vorarbeiten zu Baumaßnahmen offenbar wurde. Beunruhigende Konsequenz: In Deutschland rosten Chemiewaffen in unbekannter Menge unentdeckt vor sich hin. (5) > Es betrifft uns massiv. Der Erste Weltkrieg holt uns nach 100 Jahren ein durch korrodierende Bomben und Giftgase.“ > Erich Meidert ### Der Zweite Weltkrieg – ein anderer Krieg, aber genauso folgenreich Im Zweiten Weltkrieg ging es nahezu genauso weiter. Die eine Seite ist, was die Alliierten bei uns abgeladen haben: Über Deutschland wurden schätzungsweise 272 Millionen Tonnen Bomben und Granaten abgeworfen. Die andere Seite ist: Als die amerikanischen und russischen Soldaten bei uns einmarschierten, war es lebensgefährlich, in Uniform oder gar bewaffnet angetroffen zu werden. Um in keine Konflikte mit den Besatzern zu kommen, ließ man Panzer, Gewehre, Handgranaten und Munition einfach verschwinden – wieder in Flüssen und Seen. Und auch die Ost- und Nordsee mussten wieder herhalten. Die Munition und Bomben, die die Alliierten in Lagern und Fabriken vorfanden, wurde auf Züge geladen, zur Küste gefahren, auf Schiffe umgeladen und im Meer versenkt. > Von selbst löst sich das Problem jedenfalls nicht. Wir müssen etwas tun. Ein weiteres Thema für die nächste Generation.“ > Johannes Preuß > Geograph und Geologe Noch heute lagern an über 200 deutschen Standorten chemische Kampfstoffe - verscharrt oder versenkt werden sie zur korrodierenden Zeitbombe. Es ist wahrlich unangenehm, beängstigend und absurd zugleich. Doch lesen Sie selbst. Wir geben hier in Kurzform den Inhalt einer Sendung vom 17.08.2020 in Das Erste mit dem Titel „Tödliches Erbe – Chemiewaffen in Deutschland“ wieder. Wie weit die Gefahr der Chemiewaffen heute noch reicht und ob unser **Trinkwasser** bedroht ist, diese spannende Geschichte folgt nun ... ### Der giftigste Ort Deutschlands Der giftigste Ort Deutschlands liegt in einem Wald bei Munster in der Lüneburger Heide. Es sieht alles nach einem gefährlichen Unterfangen aus. Die Landstraße ist gesperrt, das Gelände auch, Menschen in Schutzanzügen – alles Kampfmittelexperten, immer da: Notarzt und Rettungswagen. Was ist der Anlass? Rostende Gasbomben und Giftgasgranaten aus zwei Weltkriegen .. Chemiewaffen! Die Reporterin packt es in ein drastisches Bild: *„Der Landkreis hat die Büchse der Pandora geöffnet.“* Doch woher stammen diese? Nach Ende des zweiten Weltkriegs hat die Britische Armee Granaten und andere Kampfmittel im Dethlinger Teich versenkt. Niedersachsen führte das einfach fort und benutzte den Teich nach Kriegsende als einfache Möglichkeit, Munition zu entsorgen. Natürlich alles undokumentiert. Im Jahr 1952 wird der Teich verfüllt, weil sich „Bomben tauchen“ als gefährlicher Wochenendsport entwickelt hatte. Experten vermuten hier bis zu 20.000 chemische Granaten und Bomben. Solche Altlasten gibt es viele in Deutschland. Wie viel es genau sind, weiß niemand. ### Jahrzehnte lang wächst Gras drüber Ohne Zaun, ohne Warnschilder. Erst 2018 beginnt der Landkreis den Teich freizulegen. Untersuchungen ergeben, dass die Wasserqualität ist über Jahrzehnte falsch gemessen worden ist. Unbemerkt sind Arsen und andere Giftstoffe ins **Grundwasser** gesickert. Die gleiche Bedrohung findet man auch an anderen verseuchten Orten. Im Frühjahr 2020 wurden die Voruntersuchungen beendet und beschlossen, die Kampfmittel komplett aus dem Teich herauszuholen. Über 50 Millionen Euro soll die Sanierung kosten. ### Der Chemiewaffen Krieg Der Erste Weltkrieg war ein Gaskrieg. Chemiewaffen wurden in gleichem Maße wie Schusswaffen gegen den Frontgegner eingesetzt. Bilanz: ca. 100.000 Gastote und ca. 1 Million Verletzte. 1918, im letzten Kriegsjahr, war jede dritte verschossene Granate eine Gasgranate. Als der Krieg endete, lagerten in Deutschland immer noch große Bestände dieser Waffen. Manches wurde vergraben, manches verbrannt. Viele Waffen aus dem Ersten Weltkrieg sind bis heute spurlos verschwunden. Die Folge: In Deutschland rosten Chemiewaffen in unbekannter Menge unentdeckt vor sich hin. ### In Munster ist der Krieg noch nicht zu Ende Munster ist eine Hochburg für Waffen. Seit 1893 Truppenübungsplatz und bis heute größter Standort des Deutschen Heeres. Im Ersten Weltkrieg stand hier die größte Fabrik für Chemiewaffen des Kaiserreichs. Nach dem Weltkrieg spielte Munster bei der Entsorgung chemischer Waffen die zentrale Rolle. Eigentlich sollte alle Chemiewaffen dorthin zurück gebracht werden; mangels Verantwortung geschah dies allerdings nicht. Trotzdem landeten in Munster Millionen Granaten und Bomben mit chemischem Inhalt. Hier wurden sie auf Züge geladen, zur Nord- und Ostsee gefahren und im Meer versenkt. Und dann passierte die Katastrophe: Im Oktober 1919 explodiert ein kompletter Zug in der Nähe von Munster. Nicht auf einmal, das Feuerwerk zog sich über drei Tage hin. Eine Million Granaten explodierten oder wurden bis zu 3 km weggeschleudert. Es wurde fast die gesamte Anlage vernichtet - insgesamt 42 Gebäude. Kampfstoffgranaten wurden kilometerweit durch die Gegend geschleudert, Giftwolken bedrohten umliegende Ortschaften, die zum Teil evakuiert werden mussten. Auf dem Truppenübungsplatz Munster sucht die Bundeswehr seit Jahren nach Resten dieser Katastrophe. Ein Vertreter der Bundeswehr: *„Es ist eine sehr, sehr große Fläche. Wir werden hier definitiv die nächsten 20 Jahre noch arbeiten. Es ist sehr gefährlich.“* ### Mülldeponie Ostsee Auch im Zweiten Weltkrieg wurden Chemiewaffen eingesetzt. Als der Krieg endete, fanden die Alliierten hunderttausende mit chemischen Kampfstoffen gefüllte Bomben und Granaten. Und wieder die „Generallösung“: die meisten davon brachten sie zur Küste und versenkten sie in der Ostsee. Teilweise zusammen mit den Schiffen. Allein vor der dänischen Insel Bornholm lagern bis heute ca. 50.000 Tonnen hochgefährliches Senfgas. Eine Betroffene aus Kiel, wo die Chemiewaffen von Zügen auf Schiffe umgeladen wurden, berichtet: „Man konnte es riechen und sehen. Manchmal lag ein gelb-grüner Nebel über der Umgebung. Und dann mussten wir die Gasmasken aufsetzen.“ Danach begannen die Lähmungen bei ihr. Ihre gesamte Familie ist an Krebs gestorben. Sie gibt den Chemiewaffen die Schuld und der Politik, die das Gift des Krieges seit 75 Jahren verdrängt. An mehreren Stellen im Film erklärt ein Toxikologe die Wirkung der verschiedenen Kampfstoffe wie Sarin, CLARK und Senfgas. Diese Details ersparen wir Ihnen, um Ihre Nerven zu schonen. ### Frankreich – keine Spur besser Die Schlachtfelder Frankreichs sind mit Gasgranaten beider Gegner übersäht. Nach dem Ersten Weltkrieg werden sie millionenfach in französischen Wäldern verbrannt. Daniel Hubé, franz. Geologe, erzählt: *„Im Jahr 2015 haben wir offiziell den Auftrag vom Umweltministerium bekommen, die Orte wieder sichtbar zu machen, an denen Chemiewaffen industriell vernichtet wurden. Wir haben an 50 Orten eine Bestandsaufnahme begonnen.“* Es gibt jedes Jahr Unfälle, weil die Flächen unscheinbare, frei zugängliche Waldflächen sind. Und auch hier gibt es Streitigkeiten, wer die Kosten für die Sanierungen und Beseitigungen der Munition übernehmen soll. ## Alte Chemiewaffen: Vergessen, Aufschieben, Verantwortungslosigkeit ### Station Berlin-Haselhorst In Berlin-Haselhorst wurde vor Beginn eines Neubauprojektes der Boden auf Blindgänger untersucht. Gefunden wurden Behälter mit Kampfmitteln (CLARK 1 und CLARK 2) und jede Menge mit Arsen verseuchte Erde. Auch hier ist jahrzehntelang nichts passiert, obwohl die Behörden um die Existenz der ehemaligen Kampfmittelfabrik wussten und sogar noch alte Gebäude davon stehen. Der Kommunale Wohnungsbau Berlin war lange Eigentümer des Grundstücks und gibt die Verantwortung nun an den neuen privaten Eigentümer ab. Im **Grundwasser** ist Arsen nachweisbar. ### 200 Standorte in Deutschland Karsten Helms, Ingenieur und Spezialist für die Sanierung von Kampfstoffflächen: *„Anfang der neunziger Jahre wurde vom Umweltbundesamt eine Recherche angeschoben, um einen Überblick zu bekommen, was tut sich in Deutschland mit diesen Standorten. Es gibt vereinzelt Bundesländer, die im Anschluss daran sogenannte Rüstungsaltlastenprogramme aufgelegt haben, wo dann auf einigen Standorten orientierende Untersuchungen durchgeführt worden sind. Aber es ist nie in irgendeiner Art und Weise zu Ende gebracht worden.“* Und er fügt hinzu: *„Wir sind bei unseren Recherchen darauf gekommen, dass wir von ca. 200 Standorten in Deutschland reden.“* Erschwerend kommt hinzu, dass es von vielen Produktionsanlagen keine Pläne oder andere Unterlagen mehr gibt. Zumindest lässt sich noch nachvollziehen, welche Mittel wo produziert wurden. ### Niemand fühlt sich zuständig Deutsche Fachleute wünschen sich, dass der Bund mehr Verantwortung übernimmt. Andreas Krüger von der Entsorgungsfirma GEKA in Munster: *„Es gibt immer wieder Initiativen der Länder, gerade über den Bundesrat, der Bund möge doch die Kosten für die gesamte Kampfmittelbeseitigung übernehmen. Das wird bisher ebenso regelmäßig vom Bund abgelehnt.“* Ein überraschendes Detail: Die bundeseigene GEKA ist die einzige Einrichtung, die in Deutschland Chemiewaffen entschärfen darf. Die Bundesregierung schiebt den schwarzen Peter zwischen Ressorts und Bundesländern hin und her. Das Finanzministerium schiebt Anfragen an das Umweltministerium ab. Das Umweltministerium stellt klar: *„Der Bund beteiligt sich über das Bundesministerium der Finanzen an der Kampfmittelräumung. […] Für die Beseitigung kontaminierten Bodens gilt generell: Hier ist nicht der Bund, sondern die Länder sind zuständig […] Auf Bundesebene wird aktuell nicht an dem Thema gearbeitet.“* Im Grunde kann es uns egal sein, wer die Sache anpackt, Bund oder Länder. Einer von beiden ist auf jeden Fall zuständig. Und das aus mehreren Gründen: - das Vorsorgeprinzip für die Bevölkerung - die Verantwortung für die Aktivitäten vergangener Regierungen - viele verseuchte Standorte gehören dem Bund Aber jeder der Verantwortlichen versucht, Zeit zu gewinnen und Geld zu sparen. ### Fazit Die Standorte mit den Altlasten der Chemiewaffen sind über ganz Deutschland verteilt. Daher kann sich nahezu niemand sicher fühlen, ob nicht doch irgendwann etwas Gift unerkannt in seinem **Trinkwasser** landet. Definitiv haben wir hier einen – fast vergessenen – Grund mehr, warum sich eine gründliche Reinigung des **Trinkwassers** lohnt. **Wir beraten Sie gerne zu einer passenden Lösung für Sie! ** Beratungstermin SICHERN ### Quellen: 1) Erster Weltkrieg - https://de.wikipedia.org/wiki/Erster_Weltkrieg 2) Waffen des Ersten Weltkriegs - https://www.festungen.info/content/blick-in-die-geschichte/blick-in-die-geschichte-von-1870-bis-1918/waffen-im-ersten-weltkrieg-1914-1918/ 3) Video – „Trinkwasser Alarm: vergraben, versteckt, verdreckt“ - https://www.youtube.com/watch?v=oqFwkqtGnzo 4) Vermutlich das giftigste Loch der Welt - https://www.prisma.de/tv-programm/Toedliches-Erbe,26704060 5) Die Story im Ersten: Tödliches Erbe – Chemiewaffen in Deutschland https://www.youtube.com/watch?v=NxROtquBcrQ ### Zum Weiterlesen: https://www.umweltbundesamt.de/themen/wasser/meere/nutzung-belastungen/munition-im-meer#bergung-der-munitionsaltlasten GEKA mbH: Geschichte des Standorts Munster https://www.bundeswehr-journal.de/2020/rund-21-milliarden-euro-fuer-die-kampfmittelbeseitigung https://www.ardalpha.de/wissen/umwelt/bombe-sprengstoff-raeumen-entschaerfen-munition-ostsee-nordsee-see-100.html https://www.welt.de/geschichte/article139907168/Ihre-Lungen-sind-weg-buchstaeblich-ausgebrannt.html **Beitragsbilder:** Screenshot über Versenkungsgebiete der Chemiewaffen in der Ostsee: Kartendienst AMUCAD, Fassung im Internet Archive © Canva – Chemical weapon – Gwengoat Getty Images © Canva – Kriegshelm – 1195798 pixabay © Canva – Weltkrieg – Havana1234 Getty Images --- ## Altlasten Mülldeponien Quelle: https://misterwater.eu/altlasten-muelldeponien/ Kategorie: Umweltgifte im Wasser Veröffentlicht: 2024-04-16 | Zuletzt geprüft: 2026-04-13 ## Auch wenn Gras drüber wächst: die Mülldeponien bleiben! Das Wohngebiet Buchhalde in der schwäbischen Gemeinde Dettingen nannten die Einheimischen früher den Krebshügel. Es habe dort mehr Krebskranke als woanders gegeben, erzählt man – auch wenn das zuständige Kreisgesundheitsamt in Reutlingen eine besondere Häufung weder für die Vergangenheit noch für heute bestätigen konnte (oder durfte?). Ist das der Preis der beiden Mülldeponien, zwischen denen das Wohngebiet entstand? Die Bauarbeiten für das Wohngebiet begannen in den 1960er-Jahren. Damals gab es auf der einen Seite des Wohngebiets eine noch betriebene Mülldeponie (bis 1985) und auf der anderen Seite eine aktive Müllkippe. (1) Professor Martin Kranert von der Universität Stuttgart, Direktor am Institut für Siedlungswasserbau, Wassergüte- und Abfallwirtschaft, erklärt: „Es sind häufig gar keine (überwachten) Mülldeponien gewesen, über die wir reden. Vor allem typische Bürgermeisterkippen - und wir reden da so circa über 80.000 in Deutschland, die wir haben, die in den 1950er, 60er- bis in die 1970er-Jahre betrieben worden sind.“ ### Früher war vieles schlechter: Mülldeponien & Bürgermeisterkippen Einerseits wusste man es nicht, wie gefährlich mancher Abfall war, andererseits kamen die Verantwortlichen der Unternehmen auch nicht auf die Idee, sich Gedanken zu machen, ob ihr Abfall irgendwann mal Probleme verursachen könnte. Daher gibt es Mülldeponien, die bis heute bedeutsame Auswirkungen für die Umwelt haben. Nachforschungen sind schwierig bis zwecklos, denn früher wurde nichts aufgezeichnet. Niemand weiß genau, was wann wo abgelagert wurde. #### Stichwort Bürgermeisterkippen: Damit sind „wilde“ Müllkippen gemeint, die einst von der Gemeinde geduldet waren und wenn man sie nicht mehr brauchte, meist auf Anordnung des Bürgermeisters, zugeschüttet wurden. Bis 1972, als das Gesetz über die Beseitigung von Abfällen in Kraft trat, konnte Müll jeglicher Art einfach in die Landschaft gekippt werden. ### Heute: Blinde Kuh spielen funktioniert immer Die Deponie in Dettingen ist bis heute ein Problem. Dort liegen rund 850.000 Kubikmeter Haus- und Industriemüll. Früher wurde weder sortiert, kontrolliert, noch gab es eine gesonderte Annahme von Sondermüll. Weshalb Haus- und Industriemüll auf dem gleichen Platz landeten. Die aus dem Berg sickernde Flüssigkeit überwachen Fachleute vom Zweckverband Abfallverwertung und leiten sie in die Kanalisation. Damit hört die Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen aber auch schon auf. Das Regierungspräsidium Tübingen hat keine Lust, das heiße Eisen anzufassen und das Landratsamt Reutlingen redet sich heraus, dass es keine hilfreichen Unterlagen mehr hat. Da Dettingen kein Einzelfall ist, könnte man sicher Experten finden, die Erfahrung mit Abfällen von vor 50 Jahren haben. Es geht u.a. um die Frage, worauf das Sickerwasser untersucht werden soll. Aber zu wissen, welche gefährlichen Stoffe enthalten sind, könnte ja Folgen haben … Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) und Ammonium hat man vor Jahren schon einmal in Konzentrationen über dem Grenzwert gefunden. Mehr hat man vorsichtshalber nicht untersucht. Beim Thema Verantwortung fragt man sich auch, wie die Gemeinde das Wohngebiet direkt neben der Mülldeponie und der Müllkippe einrichten konnte. Auf welchem Berg sie leben erfahren heutige Bewohner der Buchhalde nicht aus offiziellem Mund, sondern, wenn überhaupt, per Zufall. (1) ### Mülldeponien – lebende Berge? Stefan Haderlein, Professor für Umweltmineralogie und Umweltchemie an der Universität Tübingen, weist auf ein Risiko hin, welches eine Zeitqualität hat: „Gemischte Mülldeponien haben ein Innenleben. Es kann sein - und das ist nicht selten - dass Stoffe, die in der Deponie vorhanden sind, ... miteinander reagieren und neue Stoffe überhaupt erst entstehen.“ Vielleicht sind sie unkritisch, vielleicht aber auch noch gefährlicher als die Ausgangsstoffe. ### Das ist kein Film, das ist harte Realität – der Silbersee Auch im Osten Deutschlands gibt es natürlich diverse Altlasten. Das Verhalten war das gleiche: unerwünschter Abfall wurde in Flüsse, Seen und Gruben gekippt. Zum Beispiel der sogenannte Silbersee in Sachsen-Anhalt. Eine Bohrschlammdeponie, entstanden während der 40 Jahre der Erdgasförderung und als eines der Endlager für das Chemiekombinat Bitterfeld sowie die ORWO-Filmfabrik. (2) Nach Angaben der Landesregierung Sachsen-Anhalt befinden sich auf dem Grund des Silbersees 250 Tonnen Quecksilber, 9.000 Tonnen Säuren, 1.400 Kilogramm arsenhaltige Stoffe. In den 1970er- und 1980er-Jahren fanden auch bergbaufremde Abfälle ihren Weg in die Grube, wie Pflanzenschutzmittel, Teerreste und Galvanikschlämme. Damit ist diese Deponie eine der gefährlichsten Mülldeponien Deutschlands. Eine akute Gefahr für das Grundwasser. Wasseranalysen haben ergeben, dass die Werte für Chlorid sowie der radioaktiven Stoffe Radium 226 und Radium 228 deutlich erhöht sind. (3) Die Verantwortung trifft nicht nur die Betreiber während der DDR-Zeit. Die Deponie wurde bis zum Jahr 2012 weitergeführt. Der heutige Betreiber spielt auf Zeit. 2018 räumte das Landesamt für Geologie und Bergwesen in Halle/Saale ein, dass die Grube undicht ist. Man sehe aber „keine erheblichen Gefährdungen des Grundwassers“. Auch hier sieht es so aus, dass man allein von der Hoffnung lebt, es möge nichts passieren. Bei Führungen auf dem Betriebsgelände bekommen die Besucher Schutzanzüge verpasst. Wer erkennt den Widerspruch? ### Bohrschlammdeponien – lästig, dass immer etwas übrig bleibt Das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie in Hannover geht von mindestens 500 Schlammgruben alleine im Bundesland Niedersachsen aus, was damit klarer Spitzenreiter in Deutschland ist. Die Erdöl- und Erdgasindustrie hat in Niedersachsen seit den 1850er Jahren etwa 9000 Bohrungen vorgenommen. Zum Glück gibt es nicht neben jeder Bohrung eine Schlammgrube. Eine Regulation gibt es erst seit den 1960er Jahren als man zentrale Bohrschlammgruben anlegte. (8) Wo ist das Problem? Bohrschlamm gilt in der Regel als Sondermüll und muss speziell entsorgt werden. Im Bohrschlamm stecken einige krebserregende Kohlenwasserstoffe und teilweise auch gesundheitsgefährdende Stoffe wie Quecksilber, Arsen und Radium 226. Obwohl entsprechende Flächen von einer Nutzung ausgeschlossen sind, gibt es heute über alten, inzwischen zugeschütteten Bohrschlammgruben teilweise Landwirtschaft. Der ehemalige niedersächsische Umweltminister Wenzel meinte: „Es ist natürlich eigentlich selbstverständlich, dass auf Bohrschlammgruben kein Ackerbau oder Viehwirtschaft betrieben werden sollte.“ Andere alten Mülldeponien finden sich unter Naherholungsgebieten, in Wasserschutz- und Trinkwassereinzugsgebieten. Dass eine Gefährdung für das Trinkwasser besteht, konnte das Umweltministerium Schleswig-Holstein im Jahr 2016 nicht ausschließen. Die Prüfung war angekündigt ... (9)(10)(11) ### Wie wird man den Problem-Müll los? Darüber hinaus gab / gibt es noch einige wirtschaftlich interessante Methoden, problematische Abfälle loszuwerden. 1. Die Firma Woolrec verarbeitete Dämmstoff aus Mineralfasern, der als Sondermüll gilt. Sie zerkleinerte diesen, machte ein Granulat daraus und bot es als Zusatz für die Bauziegelherstellung an. Soweit war es genehmigt. Später kam heraus, dass das Granulat auch noch Schwermetalle enthielt und die Gutachten über das Granulat fraglich waren, was zur umgehenden Schließung der Firma führte. (4) 2. Zwischen Ost- und Westdeutschland existierte zu DDR-Zeiten ein Mülltourismus. Was die Westberliner loswerden wollten, nahm Ostberlin für harte Devisen entgegen. PCB-Belastung und Fische-Sterben inklusive. 3. Größere Mülldeponien sind auch Geschäftsbetriebe. Das hat nichts mehr mit dem städtischen Entsorgungsbetrieb oder der regionalen Sammelstelle zu tun. In Mecklenburg-Vorpommern liegt die Deponie Ihlenberg. Bis zum Jahr 2020 wurden täglich 4000 Tonnen Sondermüll aus ganz Europa zur Entsorgung auf diese Deponie gebracht. Nur 500 Meter entfernt liegt die nächste Ortschaft Selmsdorf. 2018 gab es Aufsehen, weil ein Gutachten auf mehrmalige Grenzwertüberschreitungen bei Cadmium und Zink hinwies. Das wurde durch ein Gegengutachten widerlegt. Entwarnung? Es gibt noch zwei andere Aspekte: Im behandelten Sickerwasser, das die Deponie verlässt, wurde radioaktives Tritium nachgewiesen. Im Jahr 2008 untersuchten Wissenschaftler Mitarbeiter der Deponie und stellten ein „moderat erhöhtes Krebsrisiko“ fest. Etwas, was einer Fachärztin auch in den 1980er-Jahren, schon 10 Jahre nach Einrichtung der Deponie, aufgefallen war. (5)(6)(7) 4. So wie in Deutschland immer noch giftige und in der EU schon verbotene Pestizide für das Ausland produziert werden, wird auch kritischer Abfall in andere Länder gebracht, um ihn loszuwerden. (12) ### Fazit Die Standorte der alten ungesicherten Mülldeponien sind über ganz Deutschland verteilt. Unklar ist, ob oder wann diese ihre giftigen Zutaten im Grundwasser verteilen. Eine Küchenfilteranlage, die in der Lage ist, wirklich alle Schadstoffe zu entfernen, ist heutzutage kein Luxusgut mehr, sondern die Grundlage für sauberstes Trinkwasser. Sichern Sie sich jetzt Ihren unverbindlichen Beratungstermin zum Thema Trinkwasserfilter: Beratungstermin SICHERN Mehr zum Thema Altlasten mit den entsprechenden weiterführenden Links finden Sie auf der Trinkwasserakademie von Erich Meidert unter https://trinkwasserakademie.de/ Eine besondere Form von Altlasten sind die Kriegsaltlasten. Speziell geht es um vergrabene und versenkte Chemiewaffen der beiden Weltkriege, die langsam vor sich hinrosten. Lesen Sie dazu unseren Blogbeitrag unter https://misterwater.eu/altlasten-chemiewaffen/ ### Quellen: 1) Die Last mit den stillgelegten Mülldeponien - https://www.deutschlandfunk.de/altlasten-die-last-mit-den-stillgelegten-muelldeponien-100.html 2) Wo der Giftmüll seine Spuren zieht - https://www.deutschlandfunk.de/bundesweites-rechercheprojekt-wo-der-giftmuell-seine-spuren-100.html 3) Kein Schatz im Silbersee - https://www.deutschlandfunkkultur.de/giftmuell-in-sachsen-anhalt-kein-schatz-im-silbersee-100.html 4) Giftmüll in mehreren Millionen Ziegeln - https://www.deutschlandfunk.de/der-woolrec-skandal-giftmuell-in-mehreren-millionen-ziegeln-100.html 5) Giftmüll vor der Haustür - https://www.deutschlandfunkkultur.de/deponie-ihlenberg-giftmuell-vor-der-haustuer-100.html 6) Ihlenberg: Die Angst geht um am Giftmüllberg - https://www.ostsee-zeitung.de/mecklenburg-vorpommern/ihlenberg-die-angst-geht-um-am-giftmuellberg-RHUJQLNRPBB5OJHRBWJOQ4Q6ZI.html 7) BI Stoppt die Deponie Schönberg, Blog - https://www.stoppt-deponie-schoenberg.de/blog/ 8) Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie · Hannover - Bohr- und Ölschlammgruben - https://lbeg.info/faq?pgId=23&WilmaLogonActionBehavior=Default 9) „Markt" deckt auf: Landwirtschaft auf giftigen Bohrschlammgruben - https://www.ndr.de/der_ndr/presse/mitteilungen/Markt-deckt-auf-Landwirtschaft-auf-giftigen-Bohrschlammgruben,pressemeldungndr17436.html 10) Dutzende Bohrschlammgruben auch in Schleswig-Holstein - https://www.ndr.de/der_ndr/presse/mitteilungen/Dutzende-Bohrschlammgruben-auch-in-Schleswig-Holstein,pressemeldungndr17322.html 11) Umweltskandal in Niedersachsen: giftiger Bohrschlamm gefunden - https://www.ndr.de/der_ndr/presse/mitteilungen/Umweltskandal-in-Niedersachsen-giftiger-Bohrschlamm-gefunden,pressemeldungndr14952.html 12) Giftmüll vom Exportweltmeister - https://www.deutschlandfunk.de/uno-kritisiert-deutschland-giftmuell-vom-exportweltmeister-100.html **Beitragsbilder:** © Johann Haas - Shutterstock 1995254147 © Canva – Safe our planet – halfpoint © Canva – Bauschutt – pedrosala Getty Images © Canva – mit Schutzanzug auf die Müllhalde – Helgy --- ## Aquaphotomik – was ist das? Quelle: https://misterwater.eu/aquaphotomik-was-ist-das/ Kategorie: Wissenswertes über Wasser Veröffentlicht: 2022-09-10 | Zuletzt geprüft: 2026-04-13 ## Aquaphotomik - dem Wasserrätsel auf der Spur Bei misterwater® geht es zwar ständig um Wasser. In diesem Artikel geht es jedoch einmal nicht um die Qualität unseres Trinkwassers oder wie wir es sauberer bekommen, sondern um Wasser an sich. Und um eine neue Wissenschaft zum Verständnis der Rolle des Wassers – die Aquaphotomik. Bevor Sie jetzt gelangweilt weiterklicken, zwei Fragen: *Wissen Sie, warum Wasser ein schier unlösbares Problem für Wissenschaftler darstellt?* *Wieso ist Wasser viel mehr als nur ein Lösungsmittel für andere Stoffe?* Fakt ist: Wasser ist eine unabdingbare Voraussetzung für die menschliche Gesundheit, die Produktion von Nahrung, das Wettergeschehen und die Umwelt insgesamt. Es ist ein entscheidender Teil unseres Körpers und des Organismus Erde. In Ihrem Alltag nutzen Sie es wie selbstverständlich auf viele verschiedene Arten. Allen voran zum Trinken und Waschen. ### Wasser bietet den Forschern unendliche Herausforderungen Was Sie vielleicht nicht ahnen: Obwohl in der Vergangenheit die Eigenschaften von Wasser ausgiebig untersucht wurden, steht der Umfang der heutigen Erkenntnisse über Wasser genau im Gegensatz zu seiner Bedeutung für unser Leben. Die Substanz Wasser ist immer noch so unbekannt wie mancher Stern am Himmel. Wir haben uns nicht vertan. Wir reden in der Tat über Wasser, diesem kleinen, unscheinbaren Molekül aus nur drei Atomen. Seine Erforschung sollte eigentlich nicht die schwierigste Aufgabe sein. Trotzdem stellt es Wissenschaftler mit jedem Stück neuer Erkenntnis vor neue Rätsel. Anders gesagt: Wissenschaftler freuen sich heute ein Puzzleteil identifiziert zu haben und entdecken gleichzeitig zu ihrem Schrecken, dass das Puzzle ja viel größer ist als gestern noch gedacht. Die Forscher bekommen es einfach nicht zu fassen. Wasser weigert sich schlichtweg, vielen physikalischen und chemischen Regeln zu folgen, die andere Moleküle widerstandslos erfüllen. **Eine ganz wesentliche Herausforderung beim Wasser ist: ** Forscher haben sich bisher darauf konzentriert, Wasser als isoliertes chemisches und physikalisches Subjekt zu untersuchen. Damit lassen sich jedoch die Eigenschaften von Wasser als Teil wässriger und biologischer Systeme wie Zellen nur bedingt erklären. Hier treten neue Eigenschaften und Phänomene wie das EZ-Wasser auf (Infos zum EZ-Wasser siehe zum Beispiel unseren Artikel https://misterwater.eu/hexagonales-wasser/), die den oben beschriebenen Forscherfrust auslösen. Immerhin ist man inzwischen zu der Erkenntnis gekommen, dass Biomoleküle wie Vitamine, Polyphenole oder Carotinoide nicht von den sie umgebenden Komponenten getrennt betrachten können. Das gleiche gilt für das Wasser. Vor allem weil Wasser die Substanz ist, die in biologischen Systemen die größte Rolle spielt: Wasser ist immer dabei und beeinflusst das Verhalten anderer Substanzen. ### Aquaphotomik: Wasser ist nicht einfach ein Lösungsmittel Aquaphotomik ist eine 2005 von der Professorin Roumiana Tsenkova an der Universität Kobe in Japan etablierte Wissenschafts-Disziplin. Und ihre Erfolge werden anerkannt: Seit 2021 arbeitet ihr Team in einer eigenen Forschungsabteilung. Die Vision der Aquaphotomik ist es, die biologische Welt und die wässrigen Systeme mit Hilfe von Licht-Wasser-Interaktionen zu erforschen. In der Vergangenheit galt Wasser als passives Element, als träges Molekül, das nützliche Lichtsignale behindert. Die Spektroskopie nutzt die Wechselwirkung zwischen Wasser und Licht und öffnete der Wissenschaft eine neue Tür. Wasser wurde als aktiver Faktor erkannt, als eigenständiges Biomolekül, das sich selber in Abhängigkeit von den Stoffen verändert, mit denen es in Kontakt ist. Prof. Tsenkova bezeichnet das Wasser in biologischen und wässrigen Systemen gerne als „Spiegel" von Materie und Energie, weil mit Hilfe der Aquaphotomik aus dem Verhalten der Wassermoleküle Folgerungen zu den gelösten Stoffen und den Energiezuständen gezogen werden können. (1) ### Aquaphotomik: Vorteile im Vergleich zu anderen Wissenschaften Der Nachteil anderer Wissenschaftsdisziplinen ist es, dass sie in biologische Systeme eingreifen oder sie sogar zerstören müssen, um Detailforschung anzustellen. Daher liefern sie nur ein statisches Bild, eine Momentaufnahme eines Systems. Die Aquaphotomik überwindet diesen Nachteil, indem sie Abläufe, Veränderungen und die vielfachen Wechselwirkungen in intakten, lebenden Organismen über Lichtsignale „lesen“ kann. ### Der entscheidende Aspekt: Wasserstoffbrückenbindungen Maßgebend ist die extreme Empfindlichkeit der Wasserstoffbrückenbindungen zwischen Wassermolekülen bzw. Wasser- und anderen Molekülen. Selbst eine winzige Änderung in der Konzentration oder Zusammensetzung der gelösten Stoffe führt zu einer Vielzahl von Änderungen der Wassermatrix, die sich spiegelbildlich im messbaren Spektralmuster zeigen. Durch die Analyse der Veränderungen in den Spektralmustern des Wassers können daher Informationen über die vorhandenen gelösten Stoffe indirekt gewonnen werden. Der Wasser-Spiegel-Ansatz ermöglicht Messungen von Konzentrationen, die zuvor als unmöglich galten, im ppm-Bereich (parts per million = ein Millionstel) und unter bestimmten experimentellen Bedingungen sogar im ppb-Bereich (parts per billion = ein Milliardstel). ### Aquaphotomik: Für was ist das gut? Wenn Sie sich nun fragen, ob die Aquaphotomik auch einen praktischen Nutzen hat, dann haben wir hier einige Beispiele für Sie. #### Lebensmittelqualität Mit der Aquaphotomik hat man es geschafft, die Rolle des Wassers bei der Lebensmittelqualität zu verstehen. Als Hauptbestandteil von Lebensmitteln stellt Wasser und sein Spektralmuster einen äußerst praktischen Marker für die zerstörungsfreie Überwachung der Lebensmittelqualität sowie für die Messung verschiedener Lebensmitteleigenschaften und -bestandteile dar. (3) In Forschungsarbeiten wurden bereits diese Aspekte bearbeitet: - Qualitätsüberwachung von Milch, - Nachweis von Honigverfälschungen, - Überwachung der Käsereifung, - Einfluss von Verpackungsmaterialien auf Käse und Wintermelone, - Bestimmun der genauen Sorte eines Lebensmittels und das - Aufdecken von Veränderungen beim Lagern von Lebensmitteln. #### Wasserqualität Als eine Technik, die sich vor allem für die Analyse von Wassersystemen eignet, ist eine der naheliegendsten Anwendungen der Aquaphotomik die Kontrolle der Wasserqualität. Da Messungen sehr kleiner Konzentrationen von gelösten Stoffen nachweislich möglich sind, wird es eingesetzt, um Verunreinigungen durch z.B. Pestizide nachzuweisen und die Filtrationsleistung von Anlagen zu überwachen. (4) #### Pflanzengesundheit Die Spektroskopie bietet die Möglichkeit, verschiedene Gesundheitszustände von Pflanzen in Echtzeit auf dem Feld zu erkennen. Erkannt werden kann zum Beispiel biotischer Stress – zum Beispiel eine Virusinfektion oder abiotischer Stress wie Kälte und Trockenheit. Die Untersuchung erfolgt vor Ort und keine Pflanze muss mit ins Labor mitgenommen werden. Im Vergleich zu den derzeit verwendeten Methoden wie ELISA (Enzyme Linked Immunosorbent Assay), PCR (Polymerase Chain Reaction) und Western Blotting ist Aquaphotomics in Bezug auf Kosteneffizienz, Geschwindigkeit und Genauigkeit unübertroffen. (5) #### Menschliche Gesundheit In diesem Feld ist die Forschung gerade dabei, nützliche Anwendungen zu testen. Was schon gelang ist der Nachweis von UV-induzierten Veränderungen in der DNS. Zum ersten Mal konnten die Auswirkungen von UV-Strahlung indirekt gemessen. UV-Strahlung führt zu Veränderung des Spektralmusters des Wassers im Umfeld der DNS. Weitere Arbeiten widmen sich der Möglichkeit, die Wirkungen von Cremes in der Haut beobachten. Überwacht werden könnte künftig die Wirksamkeit der Dialyse, was neue Bereiche für Aquaphotomik-Anwendungen im Bereich der Therapieüberwachung eröffnet. (6) Mehr Informationen zu Aquaphotomik finden Sie beim Aquaphotomics Research Field der Universität Kobe, das Frau Professor Tsenkova 2021 gegründet hat und in dem sie und ihr Team die jeweils neuesten Erkenntnisse und Forschungsarbeiten veröffentlichen. **Quellen:** (1) Aquaphotomics - aquaphotomics.com, Fassung im Internet Archive (2) Molecules Special Issue „Aquaphotomics - Exploring Water Molecular Systems in Nature" - https://www.mdpi.com/journal/molecules/special_issues/Water_Molecular (3) Fundamental studies - aquaphotomics.com, Fassung im Internet Archive (4) Water Quality - aquaphotomics.com, Fassung im Internet Archive (5) Plant Biology - aquaphotomics.com, Fassung im Internet Archive (6) Human Medicine - aquaphotomics.com, Fassung im Internet Archive Bildquelle Beitragsbild: © NeoLeo - Shutterstock 1911508255 Was sich am Wasser tatsächlich messen lässt - Sauerstoffgehalt, Verwirbelung, Mineralisierung - steht auf unserer Seite zu Sauerstoffwasser. --- ## Automatische Urlaubsspülung Quelle: https://misterwater.eu/automatische-urlaubsspuelung/ Kategorie: Lösungen Veröffentlicht: 2022-07-14 | Zuletzt geprüft: 2026-04-13 ## Gibt es eine integrierte automatische Urlaubsspülung für Wasserfilteranlagen? Eine Frage hören wir immer wieder: Gibt es eine integrierte automatische Urlaubsspülung für Wasserfilteranlagen von misterwater®? Ja, bei unseren neuesten Wasserfilteranlagen Silver Star und Arctica ist eine automatische 24 Stunden Spülung integriert. Bitte beachten Sie dazu die Sicherheitshinweise in der Betriebsanleitung Ihrer Anlage. Erfahren Sie im Folgenden, wie Sie für die Wasserfilteranlagen Futura, Blanca, Blanca PRO oder New Generation eine automatische Urlaubsspülung nachträglich einrichten können. Steht eine Anlage monatelang ohne Benutzung, ist nicht nur eine Desinfektion erforderlich, sondern zusätzlich der Tausch aller Filter. ## Was macht eine automatische Urlaubsspülung? Die automatische Urlaubsspülung versorgt die Wasserfilteranlage für kurze Zeiträume mit neuem Leitungswasser. Ziel ist, dass in den Filtern der Anlage ein Wasserwechsel stattfindet, um „stehendes Wasser“ zu minimieren. ## Wie können Sie sich in wenigen Minuten selbst eine automatische Urlaubsspülung einrichten? Alles, was Sie eine Directflowanlage (Blanca PRO, New Generation) benötigen, ist eine Zeitschaltuhr, die Sie zwischen Stecker und Steckdose platzieren. Pro Tag wird die Zeitschaltuhr auf 5 Minuten Betriebszeit eingestellt (so dass die Anlage für 5 Minuten pro Tag Strom erhält). Die Anlage muss eingeschaltet und der Entnahmehahn geöffnet sein. Nun wird die Anlage – entsprechend der Einstellung an der Zeitschaltuhr – pro Tag 5 Minuten lang mit Wasser gespült. Der Wasseraustritt erfolgt dabei über den geöffneten Entnahmehahn ins Waschbecken. Am besten wäre es, diese automatische Urlaubsspülung vor dem Urlaub einmal mehrere Tage lang Probe laufen zu lassen. Für Tankanlagen (Futura) ist zusätzlich die Anbringung eines elektrischen Magnetventils mit Zeitschaltuhr in dem Schlauch, der zum Entnahmehahn führt, erforderlich. Außerdem wird die Zeitschaltuhr anders programmiert: Damit der Tankinhalt komplett erneuert wird, sollte die Zeitschaltuhr alle 4 Tage für 1 Stunde (für einen 8 Liter Tank) bzw. 35 Minuten (für einen 3 Liter Tank) das Ventil einschalten. Der Wasserablauf erfolgt ebenfalls über den geöffneten Entnahmehahn ins Waschbecken. ## Warum haben wir die automatische Urlaubsspülung bisher nicht proaktiv empfohlen? Eine Wasserfilteranlage ist genau wie Ihre Waschmaschine ein wasser­führendes Gerät. Auch wenn wir unsere Anlagen mit Wasserstop und Sicherheitsventil technisch so gut wie möglich gegen einen unkontrollierten Wasseraustritt abgesichert haben, bleibt doch ein minimales Restrisiko (zum Beispiel, wenn sich eventuell austretendes Wasser am Sensor des Wasserstops „vorbei mogelt“ oder die Batterie des Wasserstops leer ist und dieser nicht mehr auslösen kann). Aus versicherungstechnischen Gründen müssen wir deshalb in den AGB darauf hinweisen, dass die Wasserzufuhr zur Wasserfilteranlage bei längerer Abwesenheit zu schließen ist. ## Was ist die Alternative zur automatischen Urlaubsspülung? Kurzurlaube bis zu einer Woche stellen in unseren Augen kein Problem dar. Spülen Sie danach die Directflows (Blanca PRO, New Generation) 10 Minuten gründlich durch, bevor Sie Wasser zum Trinken entnehmen. Bei Tankanlagen (Futura) entleeren Sie bitte den Tank zweimal (Wasser zum Blumen gießen o.ä.). Die Apalina lassen Sie bitte 2 mal laufen, bevor Sie wieder Wasser zum Trinken entnehmen. Bei längerer Abwesenheit bitten Sie den freundlichen Nachbarn, der die Blumen gießt, die Anlage einzuschalten, mehrere Minuten laufen zu lassen und auch das Blumenwasser aus der Anlage zu entnehmen. Die Apalina als mobiles Gerät kann gern verliehen werden. Falls es keinen freundlichen Nachbarn gibt, kann nach dem Urlaub eine Desinfektion durchgeführt werden. Bitte wenden Sie sich an unseren Kundenservice, um möglichst schon vor dem Urlaub ein passendes Desinfektions-Set zu erwerben und vorrätig zu haben. Beitragsfoto: © dp@pic - Adobe Stock 42289413 --- ## Chlor im Trinkwasser ist kein Problem … oder doch? Quelle: https://misterwater.eu/chlor-im-trinkwasser-ist-kein-problem-oder-doch/ Kategorie: Umweltgifte im Wasser Veröffentlicht: 2022-05-27 | Zuletzt geprüft: 2026-04-13 ## Chlor im Trinkwasser ist kein Problem … oder doch? Die Verwendung von Chlor zur Trinkwasserdesinfektion (Chlorung) beruht auf drei Eigenheiten: Es ist recht günstig, universell einsetzbar und fast unschlagbar in der Desinfizierung von Wasser. Bei einer Chlorung verbleibt das Chlor im Trinkwasser, auch weil der Anlass für eine Chlorung meist nicht im Wasserwerk zu finden ist, sondern außerhalb in einem Trinkwasserspeicher oder in den Zuleitungsrohren zu den Verbrauchern. Das ist jedoch nicht der einzige Weg, wie Chlor in unser Trinkwasser gelangt. Als meist verwendete Chemikalie in der chemischen Industrie gelangt es in großen Mengen ins Abwasser und so auch in unser Trinkwasser. Chlor im Trinkwasser wird in aller Regel von Experten nicht als Problem angesehen. Dennoch gibt es begründeten Verdacht, dass das Chlor bei verschiedenen Erkrankungen eine Rolle spielt. Das reicht uns aus, um uns mit diesem Thema näher zu beschäftigen ... ## Lauter nasse Lügen In Sachen Trinkwasser wird vieles als „kein Problem" angesehen. Wir kennen die wieder und immer wieder vorgebrachten (Werbe)Sprüche zur „überragenden“ Qualität unseres Trinkwasser, allen voran: „*Das Leitungswasser zählt hierzulande zu den am besten kontrollierten Lebensmitteln, daher brauchen Sie sich um – z.B. Nitrate – keine Sorgen zu machen.*“ (Medien, 1) „Münchner Wasser: Ein erstklassiges Naturprodukt“ (8) Und in Bezug auf den Einsatz von Chlor oder anderen Desinfektions-Mitteln: „*Auf eine Desinfektion können die Betreiber in vielen Wasserversorgungsanlagen und -gebieten durch Ressourcenschutz und mit einer optimierten Betriebsweise sowie durch die Verwendung geeigneter und geprüfter Produkte im Kontakt mit Trinkwasser verzichten.*“ (Umweltbundesamt, 5) Es ist nicht übertrieben darin Taktik zum Selbstschutz zu sehen. Denn diese Beschwichtigungen und Täuschungsversuche stimmen mit bestimmten Fakten überhaupt nicht überein. Ist es nicht logisch, dass die These vom am besten kontrollierten Lebensmittel nur aufrecht erhalten werden kann, wenn es sehr regelmäßig kontrolliert wird? **1. Manches wird kontrolliert, vieles nicht!** Regelmäßige Kontrollen sind gesetzlich gar nicht vorgeschrieben. (7) Natürlich gibt es Routinetests auf jene Stoffe, die in der Trinkwasserverordnung genannt sind und die jede/r bei den Wasserwerken abrufen kann (z.B. von den Stadtwerken München (8)). Aber: Von den Tausenden kritischen Stoffen, die bei uns im Trinkwasser enthalten sind (Pestizide, Nitrat, Medikamentenrückstände, Chemikalien, Schwermetalle, ...), werden nur ein Bruchteil systematisch kontrolliert und entfernt. Beim Trinkwasser sind es 48 Parameter (Substanzen und Eigenschaften) sowie 17 radioaktive Stoffe. Eine vollständige Reinigung ist jedoch Illusion, weil technisch gar nicht machbar. Das mag niemand gerne hören, daher wird es in Berichten über das Trinkwasser meist ausgespart. Ein gutes Beispiel ist das Nitrat, hier ist der Grenzwert Herausforderung, Verschleierungsmittel und Streitobjekt in einem (siehe unseren Artikel zum Thema „Nitrat“). > Wir können hier nicht gezielt bestimmte Stoffe herausnehmen. Wir können uns einfach nur auf die Prozesse verlassen, dass bei einigen Prozessen Stoffe gut herausgeholt werden. Und es gibt aber auch Stoffe, die zum Teil durchgehen > Enno Thyen > KLÄRWERKSLEITER LÜBECK **2. Kontrollen! Welche Kontrollen?** Einem Bericht des Bundesministeriums für Gesundheit und des Umweltbundesamtes über die Qualität von Wasser ist zu entnehmen, dass jedes Jahr eine ganze Reihe von vorgeschriebenen Wasseruntersuchungen bei den Wasserversorgern gar nicht durchgeführt wurden. Unfassbar, weil es hier um z.T. sehr problematische Stoffe geht (Quecksilber, Bromat, Blei, Arsen, ...). (5) Leider beschreibt der Bericht lange vergangene Ereignisse. Er fasst die Daten der Jahre 2014-16 zusammen. Sie können nicht nachschauen, was letztes Jahr oder letzten Monat passiert ist, denn dieser Bericht ist der aktuellste, der verfügbar ist. **3. Maximal irritierend** Besonders irritierend sind solche Aussagen:*„Über kurze Zeit stellt Chlor im Trinkwasser kein Problem dar - sofern vom Betreiber der Wasserversorgungsanlagen keine anderen Informationen vorliegen. Vorsichtshalber sollten Schwangere und Kleinkinder aber nicht für längere Zeit gechlortem Wasser ausgesetzt sein.“ (1)*Einerseits gibt es kein Problem, andererseits wird es nach kurzer Zeit doch zu einem, also muss es doch ein Problem geben. Und wahrscheinlich kein kleines, sonst würde man solche Warnungen unterlassen. Wie lange ist die „kurze Zeit“? Bild: © Olga Sabelnikova - Shutterstock 259434449 **4. Das Trinkwasser sieht so sauber aus** Das Wasser aus dem heimischen Wasserhahn sieht zwar sauber und klar aus, doch bei Stichproben von Leitungswasser in mehreren deutschen Städten z.B. durch ÖKO-Test werden oftmals Rückstände von Schwermetallen und weiteren Verunreinigungen wie Rückstände von Medikamenten oder hochgiftigen Kontrastmitteln gefunden. (7) Zahlen des Umweltbundesamtes von 2011: Im Grundwasser wurden 55, in Oberflächengewässern sogar 131 Medikamente bzw. Abbauprodukte gefunden, darunter einzelne Röntgenkontrastmittel mit Extremwerten. Diese Substanzen gelangen dorthin, weil wir sie in unveränderter oder veränderter Form ausscheiden und sie so ins Abwasser gelangen. (20) **5. Zwischenfälle** Auf der anderen Seite finden wir in den Medien immer wieder Meldungen, die zeigen wie alltäglich die Chlorung von Trinkwasser bei uns ist. Meist nur für Tage, manchmal aber auch für Monate oder Jahre. Der Grund ist meist eine zu hohe Menge an Bakterien, manchmal auch ein Wasserrohrbruch oder Düngung in einem Wasserschutzgebiet (18). In Donauwörth wird seit Juli 2020 gechlort, wahrscheinlich bis 2022 (9). In Gersthofen wird das Trinkwasser seit Oktober 2019 gechlort, es besteht die Hoffnung, dass es in 2021 beendet werden kann (12). In Zellingen (Landkreis Main-Spessart) wurde von September 2018 bis Januar 2021 gechlort (13). Allein in Unterfranken gab es von 2014 bis 2019 rund 70 Störfälle in Einrichtungen der Trinkwasserversorgung. In mehr als 30 Fällen wurde dauerhaft gechlort (14). Weitere Fälle: Dossenheim, Februar 2019 (15). Villingen-Schwenningen 2017, 2018, 2019 (16), Höhreute 2021 (17), Eberbach von August 2019 bis Februar 2020 (19). Wenn die Ursache ein brüchiges Rohrnetz, ein altes Wasserwerk oder ein defekter Trinkwasserbehälter ist, was eine Reparatur oder einen Neubau unumgänglich machen, dann entstehen zudem Kosten in Millionenhöhe (19).Alleine in den Tagen der Erstellung dieses Berichtes (Mai 2021) haben wir 11 Meldungen für Deutschland gefunden, die eine aktuelle Chlorung belegt haben. ## Notwendigkeit der Chlorung Das Ziel der Chlorung von Leitungswasser ist es, eine Verkeimung zu entfernen. Oder anders gesagt: Die Grenzwerte für die einzelnen Mikroorganismen einzuhalten. Chlor wird auch zugesetzt, um eine Wiederverkeimung auf dem Weg vom Wasserwerk zum Verbraucher zu verhindern. Laut der Trinkwasserverordnung sind Chlorgas, Chlordioxid und Natriumhypochlorit dafür zugelassene Stoffe. (4) Neben Chlor ist die Desinfektion auch mit UV-Strahlung oder Ozonierung möglich. Letztere hat den Vorteil gleichzeitig auch Eisen und Mangan aus dem Wasser herauszuholen. Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern – empfohlen von der WHO – ist in Deutschland die Chlorung des Trinkwassers nicht Standard. Das Verfahren wird nur bei Bedarf eingesetzt, wie wir jedoch erläutert haben, tritt der Bedarf sehr häufig auf.Auch hier gibt es immer noch professionelle Optimisten:„Überall dort, wo die Chlorung zur Desinfektion eingesetzt wird, sind keine Trinkwasserseuchen größeren Ausmaßes mehr aufgetreten.“ (2)„Der Chlorgehalt von Trinkwasser ist so gering, dass keine Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit zu befürchten sind.“ (4) **Trinkwasserverordnung und Grenzwerte**In Deutschland liegt der Grenzwert für Chlor im Leitungswasser im Vergleich zu anderen Ländern niedrig: Die Trinkwasserverordnung lässt maximal 250 Milligramm Chlorid pro Liter zu. (6)Ein Bericht des Umweltbundesamtes stellt diese Grenzwerte allerdings in Frage. Es gibt viele Fälle, bei denen das Umweltbundesamt eine außerplanmäßige Untersuchung auf Chlorid oder Trihalogenmethane angeordnet hatte, die aber nie durchgeführt wurden. Allein in Bayern waren es im Jahr 2014 bei Chlorid drei Fälle und neun Fälle in Bezug auf Trihalogenmethane. Darüber hinaus finden sich in dem Bericht noch sehr viele andere Chlorverbindungen, darunter zahlreiche Pestizide wie Metazachlor oder Hexachlorcyclohexan, bei denen eine Kontrolle unterlassen wurde. ## Chlor Chlor wurde schon 1930 als Mittel zur Desinfektion des Trinkwassers weltweit eingeführt. Mit keinem anderen uns bekannten Stoff bekommt man Wasser so schnell und kostengünstig zu einem so hohen Grad bakterienfrei. So wurde Chlor zur ersten Wahl bei der Trinkwasserdesinfektion. Sauberes Wasser mit Chlor versetzt ist völlig geruchlos. Der Geruch entsteht erst, wenn das Chlor mit organischen Stoffen im Wasser reagiert. Ein Teil des Chlors entweicht dann als Gas, was nun zu riechen ist und der andere Teil reagiert mit Stoffen im Wasser zu Chlorkohlenwasserstoffen / chlororganischen Stoffen (z.B. Trihalogenmethane), Haloacetamide, Nitrosamine, Formaldehyd oder Chloraminen. Diese bleiben überwiegend im Wasser, zum geringen Teil entweichen einige auch in die Luft (s.u. Achtung: Duschen und Baden!). Bei Chlorung mit Chlordioxid, das bei bestimmten pH-Werten wirksamer als Chlor ist, entstehen weniger dieser Stoffe, dafür aber andere kritische Stoffe. Offiziell werden auch die geringen Mengen an Chlorverbindungen weniger bedrohlich eingeschätzt als die Keime im Trinkwasser. (1) (24) **Reaktionsprodukte der Chlorung** Seit 1974 ist bekannt, dass bei der Chlorung von Trinkwasser so genannte Desinfektions-Nebenprodukte entstehen können, z.B. die Trihalogenmethane. Das sind Methan-Moleküle (CH4) mit drei Atomen Halogenen, also Chlor (z.B. Chloroform), Brom oder Jod. (21) (22) Die Gruppe der Trihalogenmethane ist per Trinkwasserverordnung reguliert auf einen Grenzwert von maximal 0,05 mg/l. (2) Diese Verbindungen sind giftig und können unsere Gene angreifen (genotoxisch). Gleichzeitig gibt es den Verdacht, dass andere Nebenprodukte noch gefährlicher für unsere Gesundheit sein könnten. Für diese Stoffe gibt es weder Grenzwerte noch Kontrollen. Größtenteils sind sie noch nicht einmal auf ihre Giftigkeit untersucht worden. (23) (27) (28) **Gesundheitliche Risiken** Einige Wissenschaftler sehen ein recht hohes Risiko in diesen Reaktionsprodukten und stehen damit in Opposition zu der Meinung öffentlicher Stellen. Wiewohl England der Vorreiter der flächendeckenden Chlorung von Trinkwasser war (1905 bis 1911) lassen sich die Auswirkungen am besten in den USA beobachten, die ebenfalls zu dieser Zeit begannen, in einzelnen Städten und bei der Armee das Wasser zu chloren und dies bis zu den 1940er-Jahren auf das ganze Land ausweiteten. (24) Der Wissenschaftler Dr. Martin Fox ist der Ansicht, dass sich durch die Wasserbehandlung mit Chlor krebserregende Stoffe bilden. Dr. J. M. Price bestätigt dies: Er untersuchte Menschen, die regelmäßig gechlortes Wasser getrunken hatten. Dabei fand er heraus, dass bei diesen das Krebsrisiko um 93 Prozent höher lag als bei Personen, die chlorfreies Wasser getrunken hatten.Dr. Palin und auch Janet Roloff meinen, Arteriosklerose und Herzinfarkt seien eine Folge von chloriertem Wasser. Auch der bekannte Norman W. Walker, Mitbegründer der Natural-Hygiene-Bewegung, äußerte sich deutlich gegen Chlor im Trinkwasser. Francis T. Mayo, regionaler Leiter der amerikanischen Umweltbehörde EPA erklärte: „ … es häufen sich die wissenschaftlichen Belege dafür, dass das Chlor im Trinkwasser für uns noch größere langfristige Gefahren birgt als jene, die es ursprünglich bekämpfen sollte. … Wissenschaftliche Studien haben Chlor und die Nebeneffekte der Chlorung mit Blasen-, Leber-, Magen- und Darmkrebs in Verbindung gebracht. Das Chlor im Trinkwasser ist die Hauptursache für Bluthochdruck und allergische Reaktionen.“ (3)(28) Dr. Morex vom Medical College of Wisconsin und seine Kollegen bestätigten den Zusammenhang zu Blasen- und Darmkrebs. Der United States News and World Report vom 29.07.1991 geht von einer Verdoppelung des Risikos für Blasenkrebs aus. **Achtung: Duschen und Baden!** Das ist wohl das Schockierendste an der Sache. Nicht nur beim Trinken, sondern auch beim Duschen, Baden oder Schwimmen können die genannten Substanzen aufgenommen werden. Eine Studie wies sogar eine Zusammenhang zu Blasenkrebs nach. Schätzungen zufolge geht man beim Einatmen von gechlortem Wasserdampf ein ebenso hohes Risiko ein wie beim Trinken. (3) (27) Besonders gefährdet ist das Personal von Hallen- und Schwimmbädern. Und „Wasserratten“. Vielschwimmer haben stark erhöhte Konzentrationen an Chloroform in ihrem Blut. (28) **Warum ist Chlor ein Problem?** Der Toxikologe (Wissenschaft zur Erforschung der Giftwirkung von Substanzen) Prof. Henschler schreibt zu chlororganischen Verbindungen: „Die Einführung von Chlor in organische Moleküle ist nahezu regelhaft mit einer Verstärkung des toxischen Wirkpotentials verbunden.“ Das bedeutet, wenn ein organisches Molekül ein oder mehrere Atome Chlor enthält, kann man von einer mehr oder weniger starken Giftwirkung ausgehen. Auch wenn dieser bestimmte Stoff noch nicht genau untersucht worden ist. Zu den chlororganischen Substanzen gehören solche Übeltäter wie DDT, PCBs (polychlorierte Biphenyle), PCPs (Holzschutzmittel), FCKW, PVC und einige Lösungsmittel. Beim Verbrennen von chlororganischen Verbindungen bilden sich fast immer Dioxine. Daneben gibt es eine Reihe von chlorfreien Endprodukten wie Polyurethan und Epoxidharze zu deren Produktion chlorierte Zwischenprodukte eingesetzt werden. (28) Bei diesen Prozessen fallen als unbrauchbares Produkt große Mengen an Salz (NaCl) an, die einfach in Flüsse geleitet werden und in einigen Gebieten die Ökosysteme sehr beeinträchtigen. Die Trihalogenmethane Bromoform und Dibromochloromethan werden eindeutig als krebserregend angesehen und können Leber- und Nierenkrebs auslösen sowie Herzerkrankungen und Verwirrung. In hohen Mengen sind sie tödlich. (4) (24) Aus Chloroform (CHCl3) kann durch einfache Reaktion mit Sauerstoff das sehr giftige Phosgen (COCl2) entstehen. Dadurch ist es schwer zu trennen, ob ein gesundheitlicher Schaden durch Chloroform oder Phosgen entstanden ist. Für Chloroform ist eine Veränderung des GABA-Rezeptors der Nervenzellen nachgewiesen. Ferner ist es verantwortlich für Depression, Hautschäden (bei Hautkontakt) und Geburtsfehlern bei Kindern. (25) (26) **Chlor im Körper – und dann?** Chlororganische Verbindungen haben einige ganz entscheidende Nachteile: - Neben der Verwendung als Desinfektionsmittel gehört Chlor zu den Grundstoffen der Chemieindustrie. Im Jahr 2010 wurden ca. 4,8 Mio. Tonnen Chlor produziert (Vergleich: 1992 ca. 3 Mio. Tonnen). Ungefähr 18% davon wurden mit dem rückständigen Amalgam-Verfahren erzeugt, bei dem Quecksilber in die Luft, ins Abwasser, in Produkte und Abfälle abgegeben wird. (29) - Chlorhaltige Stoffe und Materialien sind in jedem Haushalt vorhanden (z.B. PVC, spez. Reiniger). - Sie sind langlebig, das heißt sie bauen sich sehr langsam ab. - Sie reichern sich in Fetten und Ölen an. - Direkt gelangen diese Verbindungen über Wasser und Luft in uns, indirekt kommen sie über die Nahrungskette in unsere Körper (z.B. über Pestizide). - Sie sind meist in hohem Maße giftig. - Synthetische chlororganische Stoffe sind naturfremd, das hat zur Folge, dass weder Mensch noch Tier Entgiftungsmechanismen für solche Stoffe hat. Sie werden gar nicht oder nur unvollständig entgiftet, was während des ganzen Lebens zu einer stetigen Anreicherung im Körper führt. - Chlororganische Stoffe greifen in das Hormonsystem ein. Sie können hormonähnliche Wirkung haben, aber auch den Hormonspiegel beeinflussen. (28) ## Der Chlor-Test Wenn Sie wissen möchten, ob Ihr Trinkwasser Chlor enthält machen Sie diesen einfachen Chlor-Test. Füllen Sie ein Glas mit Ihrem Trinkwasser – das Glas sollte durchsichtig sein. Dann geben Sie einen Tropfen Tinte hinein und rühren um. So, und jetzt stehen lassen. Wenn nach einer Stunde die Tintenfarbe nicht mehr zu erkennen ist, dann ist in Ihrem Wasser Chlor. Dieses hat mit der Tinte reagiert. (10) ## Wie entferne ich Chlor aus meinem Wasser? Chlor und Desinfektions-Nebenprodukte können sehr gut mit einer gewöhnlichen Trinkwasser-Reinigung entfernt werden. Der Aktivkohlefilter macht hierbei die Hauptarbeit. (30) Das führt auch zu einer Geschmacks- und Geruchsverbesserung. Eine vollständige Entfernung gelingt nur mithilfe einer Umkehrosmose-Anlage. Mit den Geräten von misterwater® können Sie Chlorid-Ionen zu ca. 95 % aus Ihrem Trinkwasser entfernen. Damit sind Sie sicher, auch wenn die Chlorung durch das Wasserwerk nicht angezeigt wurde oder Sie diese Information nicht erreicht hat. Beratungstermin SICHERN Beitragsbild: © pixinoo - Shutterstock 161878934 **Quellen:** (1) Chlor im Trinkwasser: Das sollten Sie wissen - https://praxistipps.focus.de/chlor-im-trinkwasser-das-sollten-sie-wissen_105242 (2) Die Desinfektion von Trinkwasser mit Chlor und Chlordioxid - https://brauwelt.com/de/themen/reinigung-desinfektion/598739-die-desinfektion-trinkwasser-mit-chlor-und-chlordioxid (3) A.R. Hari: „Wasser - Die Wundertherapie", Silberschnur Verlag (4) Chlor im Trinkwasser https://www.hausjournal.net/chlor-im-trinkwasser (5) Berichtes des Bundesministeriums für Gesundheit und des Umweltbundesamtes an die Verbraucherinnen und Verbraucher über die Qualität von Wasser für den menschlichen Gebrauch in Deutschland 2014 – 2016 https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/bericht-des-bundesministeriums-fuer-gesundheit-des-3 Anhang: https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/374/publikationen/2018-05-22_uug_02-2018_trinkwasserqualitaet_2014-2016_anhang.pdf (6) Trinkwasserverordnung - https://de.wikipedia.org/wiki/Trinkwasserverordnung (7) Ökotest Trinkwasser-Test https://www.oekotest.de/essen-trinken/Trinkwasser-aus-69-Grossstaedten-im-Test_104627_1.html?artnr=104627&bernr=04 (8) Stadtwerke München – Trinkwasser-Analysewerte https://www.swm.de/dam/doc/wasser/trinkwasser-analysewerte.pdf (9) 2000 Haushalte müssen mit Chlor im Trinkwasser leben - https://www.sueddeutsche.de/bayern/donauwoerth-trinkwasser-colibakterien-chlor-1.5205405 (10) Trinkwassertest https://www.youtube.com/watch?v=cTGaBsJ9x4o (11) Die Tricks mit unserem Wasser, Verschmutzen und verharmlosen (NDR 2020, Aufzeichnung) - https://www.youtube.com/watch?v=j7KXA6ujBGI (12) Gersthofer Stadträte hoffen auf Ende der Wasserchlorung noch 2021 - https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg-land/Gersthofen-Gersthofer-Stadtraete-hoffen-auf-Ende-der-Wasserchlorung-noch-2021-id59594631.html (13) Nach zwei Jahren: Bald kein Chlor mehr im Trinkwasser - https://www.mainpost.de/regional/main-spessart/nach-zwei-jahren-bald-kein-chlor-mehr-im-trinkwasser-art-10552196 (14) Trinkwasser: In fünf Jahren 70 Störfälle in Unterfranken - https://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/trinkwasser-in-fuenf-jahren-70-stoerfaelle-in-unterfranken-art-10312943 (15) Schon wieder Trinkwasser-Alarm in Dossenheim - https://www.rnz.de/nachrichten/region_artikel,-chlorung-nach-rohrbruch-schon-wieder-trinkwasser-alarm-in-dossenheim-_arid,420316.html (16) Gesundheitsamt und Stadtwerke mit neuen Details zum Trinkwasser-Alarm in VS - https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/villingen-schwenningen/Gesundheitsamt-und-Stadtwerke-mit-neuen-Details-zum-Trinkwasser-Alarm-in-VS;art372541,10319105 (17) Keime belasten Trinkwasser in Höhreute (Beitrag offline, Fassung im Internet Archive) - https://web.archive.org/web/20220918095917/https://www.schwaebische.de/landkreis/landkreis-ravensburg/wilhelmsdorf_artikel,-keime-belasten-trinkwasser-in-hoehreute-_arid,11341095.html (18) Trinkwasser in Jettingen und Scheppach muss abgekocht werden: Das ist der Grund - https://www.augsburger-allgemeine.de/guenzburg/Jettingen-Scheppach-Trinkwasser-in-Jettingen-und-Scheppach-muss-abgekocht-werden-Das-ist-der-Grund-id59373856.html (19) Reines Trinkwasser in Sicht - https://www.rnz.de/nachrichten/eberbach_artikel,-eberbach-reines-trinkwasser-in-sicht-_arid,496516.html + https://www.rnz.de/nachrichten/eberbach_artikel,-eberbach-neue-wasserversorgung-2025-liegt-jetzt-bei-147-millionen-_arid,668656.html (20) Zusammenstellung von Monitoringdaten zu Umweltkonzentrationen von Arzneimitteln - https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/zusammenstellung-von-monitoringdaten-zu (21) Modeling the formation of TOCl, TOBr and TOI during chlor(am)ination of drinking water - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27038586/ (22) Monitoring and Statistical Analysis of Formation of Organochlorine and Organobromine Compounds in Drinking Water of Different Water Intakes- https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33805994/ (23) The formation and control of emerging disinfection by-products of health concern - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19736234/ (24) Water chlorination - https://en.wikipedia.org/wiki/Water_chlorination (25) Chloroform - https://en.wikipedia.org/wiki/Chloroform (26) Studie zeigt, chloriertes Wasser kann Geburtsfehler auslösen - http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/11/26/studie-zeigt-chloriertes-trinkwasser-kann-geburtsfehler-ausloesen/ (27) Occurrence, genotoxicity, and carcinogenicity of regulated and emerging disinfection by-products in drinking water: a review and roadmap for research - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/17980649/ (28) Greenpeace Studie Chlor macht krank - https://www.oekorecherche.de/sites/default/files/publikationen/vollchlor.pdf (S.53f, 88f) (29) Beste verfügbare Techniken in der Chloralkaliindustrie (BVT-Merkblatt, Zusammenfassung des Umweltbundesamtes) - https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/419/dokumente/bvt_chloralkaliindustrie_zf.pdf (30) Aktivkohlefilter - https://www.eurowater.com/de/wasseraufbereitungsanlagen/filtration/aktivkohlefilter --- ## Das antioxidative System Quelle: https://misterwater.eu/das-antioxidative-system/ Kategorie: Wasserstoffwasser Veröffentlicht: 2024-03-15 | Zuletzt geprüft: 2026-04-13 ## Das antioxidative System des Körpers und wie es durch Wasserstoff gesteuert wird Die guten Nachrichten über molekularen Wasserstoff reißen nicht ab. Im Jahr 2023 hat der bekannte Wasserstoff-Forscher Dr. Tyler LeBaron, Msc., in Interviews weitere spannende Wirkweisen von Wasserstoff u.a. auf das antioxidative System des Körpers vorgestellt. Wir präsentieren Ihnen die wichtigsten Punkte aus zwei Interviews. (1)(2) Sie erfahren, warum es sich lohnt, wasserstoffreiches Wasser regelmäßig zu trinken. Zudem werden wir Ihnen zwei Situationen nennen, in denen Wasserstoff Ihre Gesundheit schützen kann, für die es fast keine Alternative gibt. Über Wasserstoff war schon bekannt, dass es selbst als selektives Antioxidans wirkt, den Energiestoffwechsel verbessert und Entzündungen vermindert. Mittlerweile wissen Forscher noch mehr. Ganz besonders interessant ist es, wie clever molekularer Wasserstoff das körpereigene antioxidative System steuert. Das ist ein Paradebeispiel dafür, wie raffiniert manche Prozesse in uns miteinander verbunden sind. (3)(4) ### Warum das köpereigene antioxidative System wichtiger ist als die ungebremste Zufuhr von Antioxidantien aus Nahrungsergänzungen Wasserstoff nutzt die körpereigenen biologischen Systeme und Rückkopplungsschleifen, um festzustellen, wo und wann in Ihrem Körper oxidativer Stress auftritt. Wenn dies der Fall ist, werden antioxidative Gene stimuliert und über DNS und RNS wichtige Antioxidantien produziert. Molekularer Wasserstoff ist dabei oft gar nicht selbst das wirkende Antioxidans. Vielmehr hilft er Ihrem Körper, das ihm innewohnende antioxidative System anzusteuern und körpereigene Antioxidantien zu bilden. Warum ist das wichtig? Nun, genauso wie es oxidativen Stress gibt, kann es aus reduktiven Stress geben. Sprich, unter Umständen kann ein übermäßiger Einsatz von Antioxidantien schädlich sein. Molekularer Wasserstoff nun dient als Regulator für das antioxidative System des Körpers, so dass Sie genau die richtige Menge an Antioxidantien erhalten. Nicht zu viel und nicht zu wenig … und dies macht Ihre Zellen sehr glücklich. Lassen Sie uns dies im Detail anschauen. ### Wasserstoff aktiviert den Nrf2-Signalweg Wenn freie Radikale vorhanden sind, ist einer der Wege, die durch Wasserstoff aktiviert werden, der Nrf2-Weg. LeBaron erklärt: „In Ihrer Zelle gibt es dieses Protein Nrf2, das mit Keap1 verbunden ist. Sie sind immer miteinander verbunden. Aber bei oxidativem Stress spalten sich einige Nrf2-Moleküle von Keap1 ab und Nrf2 kann dann in den Zellkern diffundieren, wo es sich an ARE, das Antioxidans Response Element der DNS, bindet. Dies löst die Produktion von endogenen Antioxidantien aus – vor allem Enzyme der Phase 2 der Entgiftung, die auch antioxidativ wirken - davon gibt es über 200.“ Dies ist einer der wichtigsten Vorteile von molekularem Wasserstoff. Es ist auch das, was ihn so vielfältig macht. Laut LeBaron haben Wissenschaftler den therapeutischen Nutzen von Wasserstoff bei mehr als 170 verschiedenen Krankheitsmodellen beim Tier demonstriert. „Mit solchen Modellen können wir zeigen, dass molekularer Wasserstoff therapeutische Wirkungen hat.“ ### Der Unterschied zu anderen wichtigen Nrf2-Regulatoren Sulforaphan, das in Brokkoli enthalten ist, ist ein weiterer gut untersuchter Nrf2-Aktivator. Im Gegensatz zu Sulforaphan (wie auch zu anderen Nrf2-Aktivatoren) stört molekularer Wasserstoff jedoch nicht die Redox-Homöostase in der Zelle, indem er zu viele Antioxidantien hinzufügt. Von Redox-Homöostase spricht man, wenn in der Zelle ein Gleichgewicht zwischen reduzierenden und oxidierenden Reaktionen herrscht. Die Homöostase ist die Voraussetzung für eine optimale Zellgesundheit, denn zu viele freie Radikale oder zu viele Antioxidantien können schädliche Auswirkungen haben. Letzteres ist eine recht neue Erkenntnis, die noch dabei ist sich durchzusetzen. Wenn man einer Zelle, die sich bereits in der Redox-Homöostase befindet, molekularen Wasserstoff zuführt, kommt es jedoch nicht zu einem Anstieg von Nrf2, so dass die Zelle nicht versehentlich aus der Homöostase gerät. LeBaron erläutert die Bedeutsamkeit des Gleichgewichts von Antioxidantien und Radikalen und warum das antioxidative System nicht ungebremst angeregt werden darf wie folgt: „Das ist wichtig, weil wir keinen reduktiven Stress haben wollen. Wenn man den Nrf2-Signalweg wahllos anregt und einfach weiterlaufen lässt, wäre das reduktiver Stress, und das wäre problematisch. Tatsächlich gibt es genetische Mutationen, bei denen Nrf2 überaktiviert ist, was zu allen möglichen Problemen führt. Wenn wir gesunden Zellen molekularen Wasserstoff verabreichen, sehen wir keine Veränderungen des Nrf2-Spiegels auf der Proteinebene. Wenn wir jedoch ein Toxin oder einen anderen Stress verabreichen, dann sehen wir, dass molekularer Wasserstoff in der Lage ist, die Bildung von Nrf2 - und vielen anderen Proteinen – hochzufahren und eine schützende Wirkung zu erzielen. Molekularer Wasserstoff ist ein adaptogener Redox-Regulator. Das ist anders als bei allen anderen Antioxidantien. ### Molekularen Wasserstoff vorbeugend zu sich nehmen? Und er hat auch diesen Vorbehandlungseffekt. So wurde in einer Studie molekularer Wasserstoff in eine Zellkultur gegeben, und danach wurde ein übliches Umweltgift verabreicht. Das Gift verursachte eine Abnahme der aktiven Antioxidantien. Man konnte Marker für erhöhten oxidativen Stress und eine Abnahme der Superoxid-Dismutase-Werte sehen, sowie eine Abnahme des Verhältnisses von NAD+ zu NADH. Ein hohes Verhältnis ist typisch für eine gesunde, optimale Zellfunktion. In den Zellen, die mit molekularem Wasserstoff vorbehandelt waren, wurde diese Verringerung jedoch verhindert, und die Schutzwirkung hielt 24 Stunden lang an. Selbst nachdem das Wasserstoffgas aus der Zellkultur entwichen und kein molekularer Wasserstoff mehr vorhanden war. Das liegt daran, dass molekularer Wasserstoff auf der Ebene der Gene wirkt, also epigenetisch, indem er Proteine und Signalwege moduliert.“ > „Es ist erstaunlich, dass molekularer Wasserstoff in der Lage ist, die Genexpression so zu verändern, dass er auch dann noch positive Auswirkungen hat, wenn er nicht mehr im Körper ist." (Dr. Tyler LeBaron, MSc) ### Überlegungen zu molekularem Wasserstoff In Versuchen mit einer wochenlangen 24/7 Begasung mit Wasserstoff stellten Forscher fest, dass nach einiger Zeit eine gewisse Gewöhnung eintrat, weshalb eine intermittierende Gabe als hilfreicher erachtet wird. Beim Trinken besteht die Gefahr einer Gewöhnung in diesem Sinn eher nicht, weil ja niemand permanent Wasser trinken kann. – Trinken ist also per se intermittierend. Beim Trinken ist es wichtig darauf zu achten, das Wasserstoffwasser zügig zu trinken. Wirkungslos ist es, hier und da mal an einem Glas zu nippen. Die therapeutisch wirksame Dosis von normalem Wasserstoffwasser beträgt 0,5 Milligramm pro Liter (mg/L). Die Sättigung wird bei ca. 1,6 mg/L erreicht, und einige andere Darreichungsformen, wie z. B. Tabletten, können höhere Werte liefern. Wenn Sie Wasserstoffwasser in einem offenen Glas stehen lassen, entweicht der Wasserstoff in die Luft und mit jeder Minute nimmt die Wasserstoff-Konzentration ab. Daher sollten Sie frisch produziertes Wasserstoffwasser umgehend in eine Flasche bzw. etwas mit Deckel abfüllen. Vor dem Trinken einmal kräftig schütteln, damit der gasförmige Wasserstoff sich wieder im Wasser löst. Das gilt unabhängig davon auf welche Art das wasserstoffreiche Wasser erzeugt wurde. Die bisherige Empfehlung, wasserstoffreiches Wasser in einem Glas oder einer Kanne nicht zu verwirbeln oder zu rühren, weil dann das Gas aus dem Wasser entweicht, gilt hingegen immer noch. Wichtig zu wissen: Generell besteht keine Gefahr einer Überdosierung von molekularem Wasserstoff. Wenn Sie unter einer Dünndarmüberwucherung (SIBO) leiden, könnten sich diese Bakterien theoretisch vom Wasserstoff ernähren. Dies wurde bisher nicht bestätigt, wäre aber eine theoretische Möglichkeit. Wenn Sie also SIBO Patient sind, prüfen Sie bitte sorgfältig, wie Sie sich nach dem Trinken von Wasserstoffwasser fühlen. ### Trinken oder Inhalieren? In dem Interview gibt LeBaron auch einen kurzen Überblick über die Verwendung von inhaliertem Wasserstoff. Wir haben diese Zusammenfassung auf Wasserstoffwasser beschränkt, da dies die einfachste Art ist, Wasserstoff aufzunehmen. In vielen Fällen ist das Trinken von Wasserstoffwasser sogar effektiver als die Inhalation. Tabletten sind ideal für unterwegs, denn man kann sie einfach in ein Glas Wasser geben. Wichtig: Verwenden Sie kein Wasser mit Kohlensäure zur Produktion von wasserstoffreichem Wasser, da das Kohlendioxid die Wasserstoffkonzentration im Wasser verringert. „In der Vergangenheit wurden bei die meisten Forschungsarbeiten Wasserstoffwasser als Getränk verwendet, aber es gibt jetzt immer mehr klinische Studien über die Inhalation von molekularem Wasserstoff, die positive Auswirkungen zeigen." Unsere Empfehlung: Inhalieren Sie Wasserstoff, wenn es speziell um Probleme in der Lunge oder im Gehirn geht. Oder lassen Sie Wasserstoffwasser eine Minute lang im Mund bevor Sie es schlucken, damit der Wasserstoff direkt über die Schleimhaut im Blut landet. Zügig getrunkenes Wasserstoffwasser durchläuft die inneren Organe. ### Molekularer Wasserstoff schützt vor Strahlenschäden Ein schier unglaublicher Vorteil von molekularem Wasserstoff ist es, dass er vor Strahlenschäden schützt, einschließlich der Röntgenstrahlen aus der medizinischen Diagnostik und der Gammastrahlen, denen man bei Flügen ausgesetzt ist. Ideal ist es, den Wasserstoff vor dem Start einzunehmen, denn es dauert etwa eine Stunde, bis die ARE-Enzyme aktiviert sind und das körpereigene antioxidative System anfängt, endogene Antioxidantien zu produzieren. Günstig ist es, jede weitere Stunde 100 bis 200 ml zu trinken. Alternativ können Sie sich auch zwei oder drei Tage lang mit molekularem Wasserstoff vorbehandeln. Auf diese Weise haben Sie bereits einen gewissen Schutz, wenn Sie der Strahlung ausgesetzt werden. Auch wenn Sie sich einer Computertomographie unterziehen müssen, sollten Sie sich ein paar Tage lang vorbehandeln und dann etwa 30 Minuten vor der Untersuchung ein weiteres Glas trinken. ### Unbekannte Folgen von elektromagnetischen Feldern Molekularer Wasserstoff kann auch dazu beitragen, einen Teil der Schäden abzuwehren, die durch nichtionisierende elektromagnetische Felder (EMF) entstehen. Zu EMFs zählen hauptsächlich Mobilfunk, WLAN, Radio, Fernsehen, GPS und Bluetooth. Eine von Dr. Martin Pall vertretene Theorie besagt, dass die Hauptgefahr von EMF in der Schädigung der Mitochondrien liegt, die durch Peroxynitrit ausgelöst wird. Peroxynitrit ist das schädlichste freie Radikal, welches in unseren Zellen entstehen kann. Gleich darauf folgt das Superoxid-Radikal (O2-). Außerdem tragen EMF zu einem Ungleichgewicht der Darmflora (Dysbiose) bei, was zu einer Fülle von Problemen mit der Verdauung und dem Immunsystem führen kann. Auffällig sind auch die dramatisch erhöhten Zahlen an Herzerkrankungen seit den 1930er-Jahren und noch einmal nach 1996, dem Jahr der Einführung des Mobiltelefons. Messbar ist dies auch an dem heutigen Massenphänomen einer geringen Herzrhythmusvariabilität (HRV), was ein eindeutiges Zeichen für erhöhten Dauerstress ist. (5)(6) ### Molekularer Wasserstoff hilft bei der Abwehr von EMF-Schäden Niederfrequente Mikrowellenstrahlung wie beim Mobilfunk aktiviert die spannungsgesteuerten Kalziumkanäle in der Außenmembran Ihrer Zellen, wodurch sie sich öffnen und einen anormalen Einstrom von Kalziumionen ermöglichen. Dadurch wird Stickstoffmonoxid (NO) aktiviert, das eine Vorstufe von Peroxinitrit (ONOO-) ist. (7)(8) Diese potenten reaktiven Stickstoffspezies werden mit einem erhöhten Maß an Entzündungen und gestörter Mitochondrienfunktion in Verbindung gebracht und gelten als eine wichtige Ursache für viele der heutigen chronischen Krankheiten. (9)(10) > „Was wir tun müssen, ist, die übermäßige Produktion von Superoxid oder Stickstoffmonoxid zu verringern. Dann könnten wir die Bildung von Peroxinitrit im Wesentlichen verhindern. Und das ist genau das, was molekularer Wasserstoff tut." > (Dr. Tyler LeBaron, MSc) LeBaron empfiehlt: Es ist klar, dass die Begrenzung Ihrer EMF-Belastung Ihre primäre Strategie sein sollte, aber wenn Sie das aus irgendeinem Grund nicht können, sollten Sie die regelmäßige Einnahme von molekularem Wasserstoff in Betracht ziehen, um das körpereigene antioxidative System zu stärken und die Schäden durch Peroxinitrit und andere oxidative Stressoren zu begrenzen. ### Gute Oxidantien – schlechte Oxidantien LeBaron: „Eine der ersten Studien, die 2007 in Nature Medicine veröffentlicht wurde, fand heraus, dass molekularer Wasserstoff zusätzlich zu seiner Fähigkeit, Hydroxylradikale zu reduzieren, auch Peroxinitrit reduzieren kann. Wir sehen eine Verringerung der Peroxinitritwerte, und wir sehen auch eine Verringerung - wie bei Tieren und Gewebeproben - der Nitrotyrosinwerte, die ebenfalls ein Marker für Peroxinitrit sind. (11) Nun können Kalziumsignale (s.o.) die Bildung von Stickstoffmonoxid anregen und verschiedene NOX-Enzyme aktivieren, die die Superoxidproduktion erhöhen. Wenn Enzyme und Superoxid miteinander in Kontakt kommen, bilden sie Peroxinitrit. Das ist doppelt ungünstig, weil unser Körper keinen Schutzmechanismus für diese Folge von EMFs hat und die Redox-Homöostase damit völlig aus dem Gleichgewicht gerät, sprich die Menge des hochgefährlichen Radikals Peroxinitrit unkontrolliert ansteigt. Das ist wirklich faszinierend, denn wenn man andere Antioxidantien zur Bekämpfung von Stickstoffmonoxid oder Superoxid einsetzt, kann man sie abfangen. Andere Antioxidantien würden ihre Elektronen spenden und sie neutralisieren. Das kann gut sein, aber es kann auch schlecht sein: Weil der Körper Dinge wie Superoxid herstellt und gezielt verwendet, um die Neubildung von Mitochondrien zu steigern oder er nutzt Stickstoffmonoxid für die Gefäßerweiterung. Wir wollen also nicht einfach alle diese Stoffe neutralisieren. (12) Wasserstoff hingegen ist selektiv, und wenn man molekularen Wasserstoff in Gegenwart von Superoxid oder Stickstoffmonoxid einsetzt, kommt es zu keiner Reaktion. Die Oxidationskraft dieser Stoffe ist nicht stark genug, um mit Wasserstoff zu reagieren. Die Frage ist also, wie hilft Wasserstoff bei der Superoxid- und Stickstoffmonoxidproduktion, wenn deren Werte im Übermaß vorhanden sind? Das hängt mit dieser signalmodulierenden Wirkung zusammen. Die Menge von Superoxid hängt in der Regel von der NADPH-Oxidase bzw. den NOX-Enzymen ab, die überaktiviert werden können. Molekularer Wasserstoff ist in der Lage, dieses NOX-Enzym herunterzuregulieren, so dass weniger Superoxid und damit auch weniger Peroxynitrit produziert wird. ### Stickstoffmonoxid Es gibt weitere Bereiche, für die eine kontrollierte Aktivität des Stickstoffmonoxids von Vorteil ist. Bei der Produktion von Stickstoffmonoxid gibt es drei Hauptenzyme. Es gibt die neuronale Stickstoffmonoxid-Synthase (nNOS), die endotheliale Stickstoffmonoxid-Synthase (eNOS) und die induzierbare Stickstoffmonoxid-Synthase (iNOS). eNOS befindet sich in den Endothelzellen der Blutgefäße, und das ist normalerweise gut. Man möchte viel davon haben, um den Blutdruck leichter zu regulieren, denn die eNOS geht mit zunehmendem Alter verloren. Molekularer Wasserstoff kann die eNOS tatsächlich verbessern. Auf diese Weise können wir also eine bessere Durchblutung und andere Dinge erreichen. Aber die iNOS, speziell von Makrophagen, kann problematisch sein, wenn sie aus irgendeinem Grund überaktiv wird. Hier greift Wasserstoff ein, um die Aktivität von iNOS, also die übermäßige Produktion von Stickstoffmonoxid, herunter zu regulieren.“ Die Makrophagen gehören zu unserer Immunabwehr. Ihre Aufgabe ist es Bakterien und Viren zu vernichten. ### Wie molekularer Wasserstoff die sportliche Leistung optimieren kann Molekularer Wasserstoff kann auch verwendet werden, um die körperliche Ausdauer zu verbessern. LeBaron veröffentlichte dazu vor einigen Jahren eine Arbeit im Canadian Journal of Physiology and Pharmacology. Es gibt mehrere andere Arbeiten, in denen die positiven Auswirkungen ebenso ausführlich beschrieben werden. Wie er erklärt, kann Wasserstoff dazu beitragen, dass man mehr körperliche Leistung bringen kann, die Durchblutung verbessert und die Müdigkeit verringert wird. (13) „In einer der ersten Studien wurde festgestellt, dass molekularer Wasserstoff die Ermüdung während einer maximalen isokinetischen Kniestreckung verhindern kann. Isokinetisch bedeutet einfach nur gleiche Geschwindigkeit, man sitzt also an einer Maschine und führt diese Beinstreckungen aus. Es waren 50 hintereinander, und man macht sie einfach so hart, wie man kann. Die Gruppe, die molekularen Wasserstoff einnahm, war in der Lage, während dieser 50 maximalen isokinetischen Kniestreckungen eine höhere Kraftleistung aufrechtzuerhalten. Außerdem untersuchten sie, ob die Teilnehmer auch bei einer Intensität von nur 70 % ihrer VO2-Maximalleistung die Übung ausführen konnten, was etwa 70 % ihrer maximalen Herzfrequenz entspricht. Diejenigen, die dies konnten, trainieren länger und hatten niedrigere Laktatwerte. *Eine mögliche Interpretation ist, dass molekularer Wasserstoff die Funktion der Mitochondrien verbessert haben könnte. Wenn wir unsere ATP-Produktion in den Mitochondrien durch aerobe Atmung erhalten, müssen wir nicht den anaeroben Weg der Laktatbildung beschreiten.* *Das ist wahrscheinlich der Grund, warum der Laktatspiegel sinkt; wir können effektiver ATP produzieren und so besser und länger trainieren und weniger ermüden, insbesondere bei der wahrgenommenen Anstrengung.* ### Können zu viele Antioxidantien die Trainingserfolge vermindern? *Aktivität ist auch schützend, denn wenn man Sport treibt, atmet man viel mehr, und dadurch entstehen mehr freie Radikale. Viele dieser freien Radikale sind sehr gut für den Körper, weil sie das körpereigene antioxidative System dazu anregen, mehr Antioxidantien zu bilden, die mitochondriale Bioenergetik zu steigern und all diese Dinge, aber sie verursachen trotz allem immer noch Schäden.* *Mit molekularem Wasserstoff können Sie die schädigenden Auswirkungen von Bewegung aufheben oder verringern, ohne die Vorteile von Bewegung zu beeinträchtigen, und vielleicht sogar die Vorteile von Bewegung verstärken. Ergebnisse legen nahe, dass Wasserstoff in gewisser Weise als Pseudomimetikum (Anm. zur gleichen Wirkung führt) wirkt, weil er einige der gleichen Stoffwechselwege aktivieren kann wie das Training.* *Auch in diesem Fall kann die Einnahme von hochdosierten Antioxidantien nachteilig sein und die Vorteile von körperlicher Betätigung zunichtemachen, wenn man sie mit körpereigenen Antioxidantien vergleicht.* *Normalerweise verbessert sich bei sportlicher Betätigung die Insulinempfindlichkeit, der Blutzuckerspiegel sinkt und der Antioxidantienstatus verbessert sich. Die Einnahme hoher Mengen synthetischer Antioxidantien kann diese Vorteile völlig zunichtemachen. Auch hier ist Wasserstoff überlegen, weil er das nicht tut.* ### Wie molekularer Wasserstoff Ihre Mitochondrien verjüngt Interessanterweise löst molekularer Wasserstoff auch Reaktionen auf Hitzeschockproteine aus und ahmt damit einige der Vorteile der Saunatherapie nach. Zwei der wichtigsten Vorteile von Hitzeschockproteinen bestehen darin, dass sie dazu beitragen, kaputte Proteine, die nicht mehr richtig funktionieren, wieder zu falten oder dazu beizutragen, dass sie leichter entfernt werden können, wenn sie sich nicht mehr richtig falten lassen. Einige von LeBarons Kollegen in Japan haben dies untersucht und gezeigt, dass molekularer Wasserstoff in der Lage ist, mtUPR, die mitochondriale Reaktion auf ungefaltete Proteine, auszulösen, die vermutlich die Verjüngung der Mitochondrien fördert. Es hat sich auch gezeigt, dass molekularer Wasserstoff die Kollagenbiosynthese ankurbelt, die sowohl für die Jugendlichkeit als auch für die Heilung nach Verletzungen wichtig ist. ### Molekularer Wasserstoff hilft Schlaganfallschäden zu verhindern In einem anderen Interview ging Dr. LeBaron auf einen bisher noch unerwähnten Bereich ein: Schlaganfälle, Herzinfarkte und deren Nachsorge. „Da ich über Wasserstoffgas forsche, wollte ich erwähnen, warum Wasserstoffgas so interessant ist. Speziell im Bereich der Ischämie und Reperfusion. (2) Ischämie bedeutet ein Ereignis in unseren Blutgefäßen bei dem der Blutfluss unterbrochen wird und kein Sauerstoff vorhanden ist, also eine hypoxische Umgebung herrscht. Dies führt zu Schäden durch freie Radikale, da ein Missverhältnis zwischen der Verfügbarkeit von Sauerstoff und dem Elektronenfluss besteht. Die meisten Schäden entstehen jedoch nicht durch die Unterbrechung, sondern durch die Reperfusion, d. h. wenn das Herz (im Falle eines Herzinfarkts) wieder zu schlagen beginnt und die Blockade beseitigt wird, so dass das sauerstoffreiche Blut durch das zuvor blockierte Gefäß fließen kann. Nun werden die Mitochondrien aufgeweckt und versuchen, wieder aktiv zu werden, was zur Bildung einer Menge freier Radikale und oxidativer Schäden führt. Die erste Studie, die uns wirklich die therapeutische Wirkung von Wasserstoffgas zeigte, wurde 2007 in Nature Medicine veröffentlicht. Es handelte sich um ein Schlaganfallmodell, und es wurde festgestellt, dass 2 % Wasserstoffgas die Hirnschäden vollständig verhindern konnte. Wasserstoffgas bewirkt mehrere Dinge, u.a. eine Vorbehandlung zur Verbesserung der Sauerstoffverarbeitungskapazität der Mitochondrien. Und tatsächlich deuten einige Daten darauf hin, dass molekularer Wasserstoff irgendwie als Gleichrichter der Elektronentransportkette wirkt. Das ist äußerst faszinierend, denn wir sprechen in vielen Zusammenhängen darüber, wie wichtig die Elektronentransportkette ist. [Hinweis: die Elektronentransportkette ist eine Kette von Enzymkomplexen zur Energiegewinnung, mit dem Endprodukt ATP] Wenn man sich das Redoxpotential der verschiedenen Komplexe - Komplex 1, 2, 3 und 4 - ansieht und dann das Redoxpotential von Wasserstoffgas bei physiologischem pH-Wert betrachtet, liegt es genau dort, wo man es haben möchte, damit es als Gleichrichter der Elektronentransportkette wirken kann." ### Wasserstoff und Gesundheit - kurz zusammengefasst Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Grund, warum molekularer Wasserstoff bei vielen verschiedenen Krankheiten einen Nutzen haben kann, im Wesentlichen darin liegt, dass übermäßiger oxidativer Stress, Redox-Dysregulation und Entzündungen zu den häufigsten Krankheitsursachen zählen. Dadurch, dass Wasserstoff das körpereigene antioxidative System reguliert, kann molekularer Wasserstoff diese Grundursachen bekämpfen. Außerdem ist er selektiv und verursacht keinen reduktiven Stress - was bei anderen Antioxidantien durchaus passieren kann. Aus diesen Gründen dürfte es für viele Menschen eines der besten Mittel für ihre Gesundheit sein. Lassen Sie sich jetzt zu unseren Wasserstoffgeräten beraten und profitieren Sie von frisch zubereitetem Wasserstoffwasser: Beratungstermin SICHERN ### Quellen: 1. Why Molecular Hydrogen Is a Superior Antioxidant - https://takecontrol.substack.com/p/why-molecular-hydrogen-superior-antioxidant + https://www.youtube.com/watch?v=eXrXp60DKj0 2. A Deep Dive Into Eccentric vs. Concentric Exercise - A Special Interview With Georgi Dinkov and Tyler LeBaron - https://web.archive.org/web/20230728105616/https://mercola.fileburst.com/PDF/ExpertInterviewTranscripts/DrJosephMercola-GeorgiDinkovAndTylerLeBaron-ADeepDiveIntoEccentricVsConcentricExercise.pdf 3. How H2 MOLECULAR HYDROGEN Can Help You Improve Your Health - https://www.youtube.com/watch?v=BZW4slVdAIg 4. Molecular Hydrogen Benefits, Oxidative Stress and Autophagy - Tyler LeBaron - https://www.youtube.com/watch?v=UtAIQiQLGVg 5. Elektrosmog und 5G: typische Symptome und gesundheitliche Folgeerscheinungen - https://christian-dittrich-opitz.de/symptome-und-risiken-von-elektrosmog-und-5g/ 6. Elektrosmog und 5G: Die Wirkung auf das Herz - https://christian-dittrich-opitz.de/die-wirkung-von-elektrosmog-und-5g-auf-das-herz/ 7. Beckman JS, Koppenol WH. Nitric oxide, superoxide, and peroxynitrite: the good, the bad, and ugly. Am J Physiol. 1996 Nov;271(5 Pt 1):C1424-37. doi: 10.1152/ajpcell.1996.271.5.C1424. PMID: 8944624. - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/8944624/ 8. Peroxinitrit - https://de.wikipedia.org/wiki/Peroxinitrit 9. Itani HA, Dikalov S, Harrison DG. Knock, knock: who's there?: Nox1. Circulation. 2013 May 7;127(18):1850-2. doi: 10.1161/CIRCULATIONAHA.113.002564. Epub 2013 Apr 5. PMID: 23564667; PMCID: PMC3909710. - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23564667/ 10. Potdar S, Kavdia M. NO/peroxynitrite dynamics of high glucose-exposed HUVECs: chemiluminescent measurement and computational model. Microvasc Res. 2009 Sep;78(2):191-8. doi: 10.1016/j.mvr.2009.04.001. Epub 2009 Apr 10. PMID: 19362569; PMCID: PMC2753180. - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19362569/ 11. Ohsawa, I., Ishikawa, M., Takahashi, K. et al. Hydrogen acts as a therapeutic antioxidant by selectively reducing cytotoxic oxygen radicals. Nat Med**13**, 688–694 (2007). https://doi.org/10.1038/nm1577 - https://www.nature.com/articles/nm1577#citeas 12. Vermot A, Petit-Härtlein I, Smith SME, Fieschi F. NADPH Oxidases (NOX): An Overview from Discovery, Molecular Mechanisms to Physiology and Pathology. Antioxidants (Basel). 2021 Jun 1;10(6):890. doi: 10.3390/antiox10060890. PMID: 34205998; PMCID: PMC8228183. - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34205998/ 13. Hydrogen Water Benefits for ATHLETES - Ep 23 – H2Minutes - https://www.youtube.com/watch?v=eug01bNJ0AQ Beitragsbilder: © Canva – hydrogen – Just_Super Getty Images © Canva – H2 – pcess609 Getty Images © Canva – supplements – nataliagolubnychaphotos © Canva – balance – styf22 Getty Images © Canva – EMF – PJ_joe Getty Images © Canva – Sport – StefanDahl © Canva – Schlaganfall – AndreyPopov Getty Images --- ## Das Spurenelement Lithium Quelle: https://misterwater.eu/das-spurenelement-lithium/ Kategorie: Gesundheit Veröffentlicht: 2024-03-15 | Zuletzt geprüft: 2026-04-13 ## Lithium – Rettung für unser Gehirn? Wenn Sie unsere Blogartikel aufmerksam lesen, haben Sie schon jede Menge über Wasserstoff, das kleinste im Universum existierende Molekül gelernt – in dem Fall ein Gas. Auch das Element Nummer 2 im Periodensystem der Elemente – Helium - ist gasförmig. Spannend nun wird es bei Nummer 3, und das ist Lithium. Lithium ist das leichtestes aller „festen“ Elemente und ein so genanntes Alkalimetall. Offensichtlich ist es für unsere Gesundheit als Spurenelement mindestens genau so interessant wie Wasserstoff. Ein befreundeter Heilpraktiker berichtete davon, dass er seinem Vater Lithium in Form von mikrodosiertem Lithiumorotat gegeben habe und dass dieser kurze Zeit später einfach „nicht mehr so grantig war wie die vorhergehenden 46 Jahre seines Lebens“, in denen er seinen Vater kannte (grantig = bayrisch für schlecht gelaunt). Wir sind auf Spurensuche gegangen und haben die Forschungen von Dr. med. Michael Nehls entdeckt, der Lithium bereits 2016 als **den** entscheidenden Faktor der Stabilisierung von Alzheimer Patienten im frühen Stadium beschrieb. (1) Im Folgenden erhalten Sie von uns einen zusammenfassenden Überblick über die wichtigsten Informationen rund um das Spurenelement Lithium … wissenschaftlich detaillierte Ausführungen finden Sie auf der Homepage bei Dr. med. Michael Nehls (2) und in seinen diversen Veröffentlichungen und Büchern, siehe Quellenangaben. ### Ist Lithium fürs Gehirn das gleiche wie der Lithium Akku fürs Handy? Ist Lithium im Wasser gesund? Nun, hier ist wieder zu unterscheiden zwischen dem „organischen“ und „anorganischen“ Mineral Lithium … siehe auch unser Mineralienbuch. Während die Inhaltsstoffe der „anorganischen“ Lithium Akkus eine Gefahr für unser Grundwasser darstellen und deswegen unbedingt fachgerecht entsorgt werden müssen, gibt es durchaus lithiumhaltige Mineralwässer aus natürlichen Quellen – hauptsächlich vulkanischen Ursprungs, die zur Versorgung des Körpers mit dem Spurenelement Lithium beitragen können. Nichts desto trotz möchten wir diese nicht zum Dauergebrauch empfehlen, da in Wassersorten, die einen hohen Lithium Anteil enthalten, oft auch unerwünschte Stoffe wie radioaktives Uran oder ein hoher Fluoridgehalt zu finden sind. ### Spurenelement Lithium – essentiell oder nicht? Entwicklungsgeschichtlich machte die Gehirnentwicklung des modernen Menschen einen großen Sprung, als dieser seinen Wohnsitz vom Landesinnere ans Meer mit all der dort gebotenen maritimen Köstlichkeiten verlegte. Neben den in Meeresfrüchten vorkommenden reichlichen Mengen an Omega-3-Fettsäuren gab es nun plötzlich auch ein in Süßwasserfischen kaum enthaltenes Spurenelement in größeren Mengen als bisher: Lithium. Noch ist Lithium als essentielles Spurenelement nicht anerkannt – weshalb es in der EU offiziell nicht als Nahrungsergänzungsmittel verkauf werden darf. Aber es gibt zahlreiche Hinweise darauf, dass es genau dies sein könnte. Lithium hat nämlich nicht nur herausragende Bedeutung für die mentale Gesundheit, sondern ein Mangel führt außerdem zu einer fehlerhaften Funktion des körperlichen Immunsystems. Interessanterweise wurde schon 2007 entdeckt, dass Lithium nicht nur das Wachstum von Coronaviren hemmt, sondern auch in der Lage ist, einen wichtigen Schalter im Gehirn umzulegen … nämlich den, der dafür verantwortlich ist, ob wir in einer Entzündungsschleife stecken bleiben oder nicht. Im Akutfall kann es dabei um Leben und Tod gehen: Ist nämlich die Antwort des Immunsystems zu heftig, können Patienten an ihrem eigenen „Zytokinsturm“ sterben. Doch schauen wir uns den viel häufigeren Fall einer chronischen Entzündungsschleife im Gehirn an, der sich in Brainfog, wenig Energie, Antriebsarmut, Depression und Burnout äußern kann. ### Das mentale und das körperliche Immunsystem und wie alles zusammenhängt In der Mitte des Gehirns befindet sich der Hippocampus. Er ist der Sitz des autobiografischen Gedächtnisses und des mentalen Immunsystems. Das mentale Immunsystem besteht aus unseren Erfahrungen, unserer angeborenen menschlichen Neugier, der Freude, Neues zu entdecken, aus unseren sozialen und planerischen Fähigkeiten. Damit dies alles funktioniert, ist eine lebenslange Produktion neuer Gehirnzellen im Hippocampus nötig. Das nennt man „addulte hippocampale Neurogenese“. Das körpereigene Immunsystem hingegen hat die Aufgabe, auf Krankheitskeime oder Verletzungen mit einer adäquaten Reaktion zu antworten: Zuerst braucht es entzündungsfördernde Botenstoffe, die die Krankheitserreger bekämpfen und im zweiten Schritt entzündungshemmende Botenstoffe, um nach erfolgreichem Kampf wieder zur Ruhe, in die Homöostase zu kommen. Im Schritt 1 wird dabei die Produktion neuer Gehirnzellen im Hippocampus unterbrochen und Energie rutscht vom Gehirn ins Organsystem – das ist der Grund, warum man bei einer akuten Infektion einfach nur noch ins Bett und schlafen möchte. Das ist auch völlig in Ordnung, weil es dem akuten Heilungsprozess dient. Was aber, wenn Schritt 2, die Ausschüttung der entzündungshemmenden Botenstoffe nie passiert und der ganze Prozess chronisch wird? Dann beginnt ein Teufelskreislauf … Long Covid, Fatique, Antriebsprobleme, Gedächtnisstörungen, erhöhte Angst, Kontzentrationsunfähigkeit, ein hohes Stresslevel, Brain Fog und eine reduzierte psychische Resilienz sind z.B. Ausdruck der fehlgesteuerten Dauerentzündung im Gehirn. Später können eine Alzheimer- oder hippocampale Demenz hinzukommen. ### GSK3 als Masterregulator im Gehirn Das Protein GSK3 zählt zu den evolutionsgeschichtlich ältesten Signalregulatoren: Es gibt Schätzungen, dass es bereits seit 500 Millionen Jahren und länger biologische Prozesse steuert. Damals noch in einzelligen Mikroorganismen. Bei uns ist es u.a. für die Steuerung des mentalen und körperlichen Immunsystems zuständig. Ist es aktiviert, produziert es entzündungsfördernde Botenstoffe. Lithium in einer Mikrodosis nun ist in der Lage, die Aktivität von GSK3 zu drosseln oder gar zu hemmen und senkt damit das Risiko der Entwicklung einer chronischen Neuroinflammation. Eine verheerende Rolle für das Gehirn hat in den letzten Jahren vor allem das so genannte Spike Protein gespielt. Während es bei früheren Generationen von Coronaviren die Bluthirn-Schranke nicht überwinden konnte, ist es nunmehr in der Lage, genau dies zu tun, indem es in zwei Bestandteile zerfällt. Die so genannte S1-Untereinheit reichert sich im Gehirn an und bindet sich dort an ein Sensormolekül (TLR4) auf der Zelloberfläche der Immunzellen des Gehirns. Eine Gefahrenmeldung wird abgegeben. Diese erreicht den Meister-Regulator GSK3. GSK3 wiederrum startet über ein weiteres Signal die Produktion und Abgabe von entzündungsfördernden Botenstoffen. Diese Botenstoffe blockieren die Aufrechterhaltung der Neubildung von Nervenzellen im Hippocampus und der Teufelskreislauf beginnt, weil die Spike-Protein-Teile nicht wirklich abgebaut werden und der Hippocampus durch die fehlende Neubildung von Nervenzellen erheblichen Schaden erleidet. Wodurch der neuroinflammatorische Teufelskreis außerdem aufrechterhalten wird, ist die ständige Reizüberflutung durch Hiobsbotschaften sowie permanenter chronischer Stress. Hierbei setzen geschädigte Zellen selber gewisse Moleküle frei, die ebenfalls an den genannten TLR4 Rezeptor andocken, wodurch GSK3 weiter befeuert wird. Nun führt schon eine unter normalen Umständen kleine Herausforderung zu einer großen psychischen Belastung, die kaum überwindbar scheint. Und so hält sich der Teufelskreislauf über äußere und innere Einflüsse selber aufrecht. Man merkt, dass man nicht mehr so leistungsfähig ist und das führt in Folge zu noch mehr Stress. ### Entzündungsprozesse im Gehirn als Grundlage von Gehirnwäsche Am Anfang dieses Textes erwähnten wir, dass der Hippocampus als autobiografische Gedächtniszentrale fungiert. Aber – in dem Moment, wo das Gehirn in der Entzündungsdauerschleife gefangen ist und der Hippocampus keine neuen Nervenzellen mehr produziert, wird „gelöscht“ bzw. „überschrieben“, was früher als individuelle Lebensgeschichte im Hippocampus gespeichert war, damit neue Informationen verarbeitet werden können. Ähnlich wie bei Ihrem Handy: Wenn der Speicher voll ist und Sie trotzdem ein Foto machen möchten, muss ein altes gelöscht werden. Im Falle des Gehirns wird dieses von außen programmierbar. Individualität und Kreativität schwinden, eine Gehirnwäsche globalen Ausmaßes und eine Gleichschaltung der Gehirne kann stattfinden. Ein Narrativ ersetzt die persönliche Lebensgeschichte. Eigenständiges Denken verschwindet zugunsten einer unreflektierten Konformität. (3) ### Lithium als Unterbrecher des Teufelskreislaufes Hier nun kommt Lithium ins Spiel. In Minidosen schon ist Lithium in der Lage, den Schalter GSK3 umzulegen und die Produktion entzündungsfördernder Botenstoffe zu unterbrechen. Und es kann noch mehr: #### Autophagie Lithium aktiviert die so genannte „Mikroautophagie“ und „Autophagie“ und regt damit einen zell- und gewebeverjüngenden Prozess an (2). Sprich, kaputte Zellorganellen oder falsch gefaltete Zellproteine werden einer Art Recyclingprozess unterzogen. Man geht davon aus, dass auch das Spike-Protein bzw. dessen S1-Untereinheit durch diesem Prozess aus dem Gehirn entfernt werden können. Was bei Energielosigkeit und Erschöpfung immer mit geschädigt ist, sind die Energiekraftwerke der Zelle, die Mitochondrien. Im Zuge der Autophagie werden diese kaputten Mitochondrien ebenfalls mit abgebaut. Unterstützt werden kann der Prozess übrigens durch intermittierendes Fasten. #### Mitochondriogenese Gleichzeitig regt Lithium die Mitochondriogenese an – also die Neubildung von neuen gesunden Mitochondrien. #### Neurogenese Auch der Hippocampus produziert wieder neue Zellen: Lithium aktiviert durch das Ausschalten von GSK3 die adulte hippocampale Neurogenese, was die antidepressiven und Alzheimer-präventiven Eigenschaften von Lithium erklärt. ### Sicherheit und Dosierung Bekannt wurde Lithium ursprünglich durch seinen Einsatz als Medikament zur Behandlung der Bipolaren Störung. Dabei geht es allerdings nicht um eine Feinjustierung zellinterner Prozesse, sondern eher um eine Ruhigstellung des Gehirns der Betroffenen. Dementsprechend hoch sind die Dosierungen: Es werden etwa 200 mg Lithium täglich verabreicht. Das entspricht einer Makrodosis Lithium, die durchaus gefährliche Nebenwirkungen haben kann. Patienten werden dementsprechend engmaschig überwacht, damit ihr Lithium-Blutspiegel konstant in einem hohen erfolgversprechenden Bereich gehalten wird, ohne in den toxischen Bereich zu rutschen. Als – bisher nicht offiziell anerkanntes essentielles – Spurenelement empfiehlt Dr. Michael Nehls eine Aufnahme von 1 mg reinem Lithium täglich als präventive Zufuhrmenge, am sichersten und effektivsten in der Form von Lithium Orotat. Orotat deshalb, weil auch diese „organische Verpackung“, in der das Lithium in den Körper transportiert wird, im Körper die adulte hippocampale Neurogenese unterstützt. 1 mg reines Lithium ist in 23 mg Lithium-Orotat enthalten. Etwas höher ist der Bedarf bei einem schon vorhandenen Teufelskreislauf im Gehirn, der durchbrochen werden soll. Um aus diesem auszusteigen, braucht es nach bisherigen Erfahrungen eine 1-3 monatige Kur mit ca. 5 mg reinem Lithium täglich, was einer Menge von 115 mg Lithiumorotat entspricht. Dies ist 40 mal weniger Lithium als im Medikament der bipolaren Störung und sollte deshalb im sicheren nebenwirkungsfreien Bereich liegen. Bei Nierenerkrankten oder Menschen, die bereits verschreibungspflichtige Medikamente erhalten – insbesondere Antidepressiva - sollte diese Dosis mit einem Arzt besprochen werden. ### Bezugsquellen Außerhalb der EU ist Lithium-Orotat als Nahrungsergänzung erhältlich. In der EU über einen Arzt Ihres Vertrauens, der Ihnen ein Rezept dafür ausstellt. Eine Therapeutenliste mit Ärzten, die orthomolekular und systemisch praktizieren, finden Sie unter https://michael-nehls.de/therapeutenlisten-2/ . Eingelöst werden kann das Rezept beispielsweise bei der Eisbär-Apotheke in Karlsruhe (Kapseln mit 1 mg und 5 mg) oder der Klösterl-Apotheke in München (Herstellung von Kapseln mit 5 mg und 20 mg – letzteres gegen schwere Depressionen … das ist dann aber schon keine Mikrodosierung mehr). ### Quellen: (1) Nehls M: Unified theory of Alzheimer’s disease (UTAD): implications for prevention and curative therapy. J Mol Psychiatry 2016, https://jmolecularpsychiatry.biomedcentral.com/articles/10.1186/s40303-016-0018-8 (2) https://michael-nehls.de/infos/lithium/ (3) Dr. med. Michael Nehls: Das indoktrinierte Gehirn, Mental Enterprises Verlag, Vörstetten, 2023 (4) Dr. med Michael Nehls: Das erschöpfte Gehirn, Wilhelm Heyne Verlag München, 2022 Beitragsbilder: © Canva – burnout – ofc pictures Getty Images © Canva – seafood – bit245 Getty Images © Canva – memory loss – siriwannapatphotos © Canva – old Photos – Miray Bostanci Pexels © Canva – smiley – frimufilms --- ## Das Wassergedächtnis Quelle: https://misterwater.eu/das-wassergedaechtnis/ Kategorie: Wissenswertes über Wasser Veröffentlicht: 2024-02-08 | Zuletzt geprüft: 2026-04-13 ## Gibt es ein Wassergedächtnis? Es ist alltäglich, und doch voller Überraschungen: Wasser weist rund vierzig Besonderheiten auf, die bis heute nicht erklärbar sind. Seine Erforschung wird seit Jahren von einer hitzigen Debatte begleitet: Ist Wasser nur die chemische Verbindung H2O? Oder kann es viel mehr? Kann es möglicherweise sogar Informationen speichern? Gibt es also so etwas wie ein Wassergedächtnis? > Wasser ist eine lebendige Substanz.“ > Viktor Schauberger (1) ### Was für das Wassergedächtnis spricht Wissenschaftler sind sich schon lange recht sicher, Wasser ist viel mehr als nur eine große Menge an H2O-Molekülen. Wasser hat eine Ordnung, eine Struktur. Bestimmte strukturbildende Eigenschaften des Wassers sind eng mit unserer Gesundheit verbunden. Wasserpioniere sind sich sicher: Wasser kann Einflüsse von außen (Schwingungen, „Informationen“) aufnehmen und speichern. Die Struktur des Wassers innerhalb und außerhalb unseres Körpers kann zu unseren Gunsten oder Ungunsten verändert werden. Gerade dieses „Wassergedächtnis“ ist die Grundlage eines neuen Zweigs der Medizin: der Informationsmedizin. Deren Vertreter sind überzeugt: Wasser nicht gleich Wasser. > Unser Trinkwasser aus den Wasserleitungen ist wesentlich verändert. Es ist technisch behandelt und hat seine Struktur verändert.“ > Prof. Dr. Alexandr Stepanov (2) ### Informationsmedizin Die Beschäftigung mit Themen wie Wasser als Informationsträger, Informations- oder Energiemedizin ist ein äußerst heißes Pflaster, wie es Prof. Gerald Pollack in seinem Buch „Wasser – viel mehr als H2O“ anschaulich darstellt. Das hat schon einigen Wissenschaftlern – zu Unrecht – mehr oder weniger ihren guten Ruf gekostet. Zum Beispiel Jacques Benveniste (Homöopathie), Johann Grander (belebtes Wasser), Viktor Schauberger (Wasser als Energiequelle), Prof. Dr. Bernd-Helmut Kröplin (Wassergedächtnis) oder Nicola Tesla (Skalarwellen u.a.). Schon Samuel Hahnemann, der Begründer der Homöopathie, hatte es nicht leicht, stand immer wieder im Widerstreit mit Ärzten und Apothekern und wird auch heute noch für seine wissenschaftsfremden Gesetze der Homöopathie verlacht. (3)(4) Die Kontroversen, was Wasser alles kann bzw. nicht kann, haben zu mindestens zwei Lagern geführt. Die einen gehen davon aus, dass die Eigenschaften des Wassers irgendwann alleine mit experimentellen Methoden erklärt werden können. Die anderen vermuten für die noch nicht erklärbaren Eigenheiten der Wassermoleküle Einflüsse von quantenphysikalischer Ebene und des alles umfassenden Energiefeldes. > Wenn sie verstehen wollen, wie eine Zelle funktioniert, dann müssen sie Quantenphysik nutzen.“ > Prof. Marc Henry ### Übergeordnete Kraftfelder? Da es aber noch kein Messgerät gibt, um diese Vermutungen nachzuweisen, wird der Streit vorerst andauern. Immerhin konnte die „Diskussionsmasse“ schon etwas verringert werden. Früher wurde vermutet, dass die Wasserstoffbrückenbindungen zwischen den Wassermolekülen oder die Bewegungen der Wassermoleküle für das vermutete Gedächtnis verantwortlich sind. Nachdem man nun weiß, dass diese Bindungen sich im Takt von milliardstel Sekunden ändern, ist diese Theorie vom Tisch. Auch die Schwingungen der Wassermoleküle können es nicht sein, denn diese hängen zu sehr von äußeren Faktoren ab (Temperatur, elektrischen Feldern, …). Nach Meinung von Prof. Kröplin gibt es definitiv ein Wassergedächtnis, das folgende Eigenschaften mit sich nach sich zieht: Wasser „weiß“, woher es kommt, es reagiert auf Menschen und ihre Gefühle und es kann sogar mit anderen Wässern kommunizieren. (6) Das lässt sich mit Tropfenbildern (den Resten getrockneter Wassertropfen) und den Kristallbildern von Masaru Emoto zeigen. > Es muss etwas Übergeordnetes geben – so etwas wie Kraftfelder, die diese Ordnungen (Anm.: der Tropfenbilder) hervorrufen. Ich glaube, dass es eher nicht die Wasserstoffbrücken sind, die den Schlüssel liefern.“ > Prof. Kröplin (8) ### Der Beobachtereffekt taucht immer wieder auf – Kommunikation mit Wasser Bei seinen Forschungen stieß Kröplin auf eine weitere verblüffende Tatsache, die die Wiederholung von Versuchen erschwerte: Die Tropfenbilder unterschieden sich von Experimentator zu Experimentator und von Tag zu Tag! Mit anderen Worten: Ein und dasselbe Wasser formte unterschiedliche Strukturen – je nachdem, wer die Wasserprobe auf den Objektträger tropfen ließ und in welchen emotionalem Zustand er/sie war.. Kröplin: „Der trockene Tropfen erzeugt – wie ein Spiegel – ein Bild des Experimentators. Die Tropfenbilder sind also nur reproduzierbar, wenn die beteiligte Person als Teil des Experiments mitbetrachtet wird. Bekannt ist dies als sogenannter „*Beobachtereffekt*“. Wir sehen an den Bildern, dass es eine Kommunikation zwischen der Person und der Flüssigkeit geben muss, allerdings eine immaterielle, denn keiner hat je die Flüssigkeit berührt.“ > Wir sehen in den Anordnungen einen Fingerabdruck des Wassers. Es merkt sich Veränderungen (Anm.: der Umwelt) und es gibt sogar Wässer, die haben ein besseres Gedächtnis, und andere, die vergessen diese Information wieder.“ > Prof. Kröplin (8) ### Prof. Kröplin: Unsere Wirkung ist viel stärker, als wir gemeinhin annehmen Welchen Inhalt diese Kommunikation zwischen Tropfen hat, darüber kann Kröplin noch keine Aussagen machen: „Ich weiß nur, dass es über eine Distanz funktioniert, deshalb nennen wir es Fernwirkung.“ Der Forscher legt Wert darauf, dass es sich bei der Fernwirkung nicht um „Glauben“ oder ein Phänomen des „positiven Denkens“ handelt, sondern sie sei physikalischer Natur. > Was ist Information? Information hat mit Form zu tun. Wir suchen die In-form-ation in einer Formbildung wie z.B. in einem Kristall.“ > Prof. Kröplin (8) Dr. Ludwig Reiser (Natur- und integrale Medizin) meint, dass Wasser alleine durch die Eigenschaft zur Formenbildung ein Informationsträger sein muss. Nach seiner Meinung könnte Licht das entscheidende Medium sein, dass die Information trägt und bewegt. Da es unwahrscheinlich ist, dass die in diesem Artikel beschrieben Effekte alleine auf der atomaren Ebene ablaufen, spinnt er die Hypothese weiter: Wie viel Ebenen gibt es wohl – einschließlich des Beobachtereffekts – die bei der Informationsaufnahme, -speicherung und -übertragung beteiligt sind? (9) ### Burkhard Heim und die 12 Dimensionen Wir vermuten: Es wird irgendwann eine Erklärung über das Modell der 12 Dimensionen nach dem Physiker Burkhard Heim geben. Burkhard Heim konnte in einer einheitlichen Feldtheorie alle Materie- und Kraftfelder des Universums in einer mathematischen Formel zusammenfassen, die auch als Weltformel bezeichnet werden kann. Er sprach über die Dimensionen D7 und D8 als so genannte Informationsräume. Das 12-dimensionale Modell von Heim ist in der Lage, die Existenz als Einheit von Geist und Materie zu erfassen anstatt alles, was mit der Newtonschen Physik nicht erklärt werden kann einfach zu leugnen oder auszublenden. ### Experimente zum Wassergedächtnis Doch zurück zum Wassergedächtnis: Faszinierend sind die Ergebnisse der Wasser- und Reis-Experimente von Emoto. Ein Zettel mit einem Wort unter das Wasserglas gelegt oder ein „Gespräch“ mit dem Wasser verändern sein Kristallbild. (10) Unsere Emoto-Fotos finden Sie unter https://misterwater.eu/wasserkristallbilder-nach-masaru-emoto/ Herstellung Wasserkristallfotos Da ohne Technik nur das Reis-Experiment zu Hause nachvollzogen werden kann, bietet sich als Alternative ein informiertes Gießwasser für kränkelnde Pflanzen an oder Experimente in der Art von Dean Radin (s. Unterkapitel „Ernährung“). Reis-Experiment: Kochen Sie weißen Reis und teilen Sie ihn in zwei Portionen, die Sie in zwei Einmachgläser geben und auf Ihren Küchentisch stellen. Nun fangen Sie an, täglich mit den Gläsern zu reden: Loben Sie eins der beiden Gläser und drücken Sie Ihre Dankbarkeit aus. Beschimpfen Sie das andere Glas. Wenn Sie alles richtig machen, wird sich nach ein paar Tagen der Inhalt in den Gläsern anfangen zu verändern. Während der Reis im „gelobten“ Glas weiterhin weiß und ordentlich aussehen wird, wird er sich im anderen zu einer unansehnlichen Masse verändern … Ein Experiment, das uns anregen sollte, darüber nachzudenken, wie wir selber täglich mit uns im eigenen inneren Dialog sprechen. Oder wie wir mit unserer Familien und unseren Freunden umgehen. Denn das Wassergedächtnis ist direkt in uns: Wir „sind“ Wasser – je nach Alter bestehen wir zu rund 70% aus Wasser. Kröplin dazu: „Wir Menschen sind viel stärker in die Prozesse um uns herum eingebunden, als wir glauben. Und unsere Wirkung ist viel stärker, als wir gemeinhin annehmen.“ > Unsere Lebensmittel haben die Qualität entsprechend der Haltung, mit der wir sie zu uns nehmen. > OSHO ### Ist Informationsmedizin die Medizin der Zukunft? Die Informationsmedizin entwickelt sich heute sehr dynamisch weiter. Es ist möglich geworden, die Eigenschaften von Medikamenten rein informativ von außen in das Innere des menschlichen Körpers zu übertragen. Auf diesem Weg kann medizinische Behandlung sogar ohne Anwesenheit des zu Therapierenden stattfinden (angewendet z.B. bei russischen Astronauten). > Ich glaube, dass dies in Zukunft eine Hauptrichtung in der Medizin wird. Die Informationsübertragung, nicht aber die chemischen Substanzen, Arzneimittel, kann zum haupttherapeutischen Mittel für die Heilung werden. > Prof. Dr. Alexandr Stepanov (2) Sinngemäß sagte der ehemalige Professor Brian Josephson (Cambridge) auf der Konferenz “New Horizons in Water Science“: „Die Physik behindert sich selbst durch ihren quantitativen Ansatz. Das geht gut, solange es um Materie geht, aber nicht bei Angelegenheiten, die Geist und (Be)Deutung einbinden. Es braucht eine neue Physik. Diese erfordert neue Einsichten, neue Beschreibungen von dem, was geschieht.“ (12) Wasser ist das mit Abstand wichtigste Element des Körpers. Die Ansicht ist heute, dass das Wassergedächtnis – im Gegensatz zu Computern - ein unbegrenztes Volumen hat. Unser Körper kann als Quantencomputer mit Wassergedächtnis betrachtet werden – wobei Licht in Form von Biophotonen und die oben angesprochenen Felder bzw. Dimensionen a la Burkhard Heim sicherlich zusätzlich eine Rolle spielen. Mit dieser Betrachtung wird dem Lebens-Mittel Wasser eine weitere Ebene von Qualität hinzugefügt. Das macht es noch wichtiger, sich mit Wasser und seiner Wirkung auf unsere Gesundheit zu beschäftigen. ### Übertragung von Informationen Ein Beispiel für die Übertragung von Informationen ist die Veränderung von Wasser durch Edelsteine, Kristalle, Schungit, Symbole usw. Das ist möglich, weil jedes hochstrukturierte, natürliche Material eine strukturierende Wirkung auf Wasser hat, wenn es damit in Kontakt kommt. Zusätzlich kann es ungünstige bzw. schädliche Informationen, die das Wasser angenommen hat, vermindern im Sinne von überschreiben. ### Wassergedächtnis und Mobilfunk Diese Eigenschaften alleine sind schon bemerkenswert und faszinierend. Eine andere mag jedoch zum Nachdenken anregen. Viele Menschen sind sich nicht über die fatalen Wirkungen von 5G auf Wasser bewusst. Durch die verwendeten Frequenzen (5 GHz und größer) tritt die Mobilfunkstrahlung erstmals in einen Bereich ein, in dem der sogenannte „Brioullin-precursor Effekt" wirksam wird. Damit verstärkt sich die Intensität der Strahlung völlig unkontrolliert. Dabei ist 5G ohne Verstärkung schon eine massive Belastung für alles Lebendige. Eine ganze Reihe von Experten wie Martin Pall, Dr. Mutter oder Dr. Klinghardt warnen seit Jahren vor den Folgen von 5G auf unsere Gesundheit. Ja, 3G und 4G waren auch schon kritisch, aber die Intensität von 5G stößt in eine neue Dimension vor, die Krankheit unausweichlich macht. Hier sind neue Denkansätze nötig. Schungit bzw. Edelschungit scheint eine natürliche Substanz zu sein, die den Brioullin-precursor-Effekt in Wasser reduzieren und elektromagnetische Felder (EMF) aus technischen Quellen neutralisieren kann (Arbeit am Lashkaryov-Institut, Universität Kiew). (13) ### Musik und Wassermoleküle - Wie „hört“ Wasser? Dr. Masaru Emoto hat mehrfach demonstriert, wie Musik sofort und unmittelbar die Kristallstruktur von Wasser verändert. Wie ist das möglich? Wo hat Wasser seine Antenne, seinen Empfänger? (14) Dieser schnelle Wechsel der Kristallstruktur kann auch an einzelnen Wassertropfen demonstriert werden. (12) Ein Forscher hat eine spezielle Kamera (plus Vergrößerung) entwickelt, die live, während des Experiments, die Strukturänderung sichtbar macht. ### Alles „kommuniziert“ mit uns Wer kennt den Effekt nicht, dass manchmal im Garten ungewollt bestimmte Kräuter in Massen wachsen. Darüber wundern wir uns, weil der Garten im letzten Jahr doch noch völlig frei davon war. Später stellt sich heraus – und wir sind noch verwunderter -, dass genau dieses Kraut das richtige für die momentanen Beschwerden des Gartenbesitzers / der Gartenbesitzerin sind. Das lässt sich sogar bei dem selbst angebauten Obst und Gemüse anwenden. Der regelmäßige Kontakt zu den Pflanzen informiert diese, welche Qualitäten sie ausbilden sollten, um uns bestmöglich zu unterstützen. Ohne irgendeine Form der Manipulation. Anthony William: „Die Früchte und Gemüse nehmen die Bedürfnisse all dieser Menschen auf und stellen sich auf deren Heilung ein.“ Er empfiehlt diesen Effekt durch Berührung, speziell vor der Zubereitung, zu intensivieren. (15) ### Wetterfühligkeit Manche, eher ältere, Menschen fühlen sich besser oder schlechter, wenn das Wetter in eine bestimmte Richtung umschlägt (kälter, wärmer, feuchter, schwüler, …). Wetter in jeder Form hat ganz viel mit Ladung zu tun. Die Luftqualität ändert sich mit dem Luftdruck. Die Leitfähigkeit ändert sich mit der Temperatur und der Luftfeuchte. Und damit auch die elektrischen Felder um uns. Das hat Bedeutung, weil unsere Zellen mit extrem schwachen elektromagnetischen Feldern kommunizieren und - wie wir nun von Prof. Pollack wissen - sich im Zellwasser durch die EZ-Zonen Ladungsbereiche ausbilden. Oder anders gesagt: eine Mini-Batterie. Damit ist es nachvollziehbar, dass Wetterveränderungen die Vorgänge in den Zellen beeinflussen. ### Bedeutung von EZ-Zonen Prof. Gerald Pollack fand heraus, dass das Zellwasser eine spezielle Struktur, Ladung und ganz besondere Eigenschaften hat. Er sagt, jegliches Zellwasser, sowohl vom Menschen als auch von Pflanzen, enthält einen großen Anteil an EZ-Wasser (exclusion zone water oder Ausschlusszonen). Dieses bildet sich an jeder Art hydrophiler (wasserliebender) Oberfläche. Er ist sich sicher, dass diese Ausschlusszonen nicht durch Diffusion entstehen. Ebenso geht er davon aus, dass die EZ-Zonen von zentraler Bedeutung für das biologische Leben sind. Speziell die Ladungsunterschiede im Zellwasser werden durch die Zellen genutzt, um Reaktionen anzutreiben. (16)(17) Nicht verwunderlich, dass all die Dinge, die die Bildung von EZ-Wasser in Zellen fördern fast durchweg natürlich und gesund für uns sind: Kurkuma, Tulsi, Kokoswasser, Probiotika, Sonnenlicht, Sauna, Erdung und Infrarotlicht. Prof. Pollack fand auch, dass sich hyperbarer Sauerstoff günstig auf die Größe der EZ-Zone auswirkt. Umgekehrt vermindern bzw. beseitigen Anästhetika (Betäubungs-, Narkosemittel) und Glyphosat die EZ-Zonen. (17)(18)(19)(20) Hinweis: Mehr Details zu Prof. Pollack siehe https://misterwater.eu/gerald-pollack-zellbiologie/ ### Wasser nur zu filtern reicht offensichtlich nicht aus Es gibt noch eine Erfahrung, die Menschen immer wieder machen, wenn sie gereinigtes bzw. energetisiertes Wasser verwenden. Sobald ihre Haustiere vor die Wahl gestellt werden Leitungswasser oder gereinigtes bzw. energetisiertes Wasser zu trinken, dann entscheiden sie sich in der Regel für das energetisierte. Ohne es zu wissen. Nur wie können sie das Wasser „lesen“? Ein Experiment mit Nutztieren vom Bauernhof, die für mindestens einen Monat strukturiertes Wasser bekamen, zeigte sehr positive Effekt für die Tiere. Dazu gehörten eine erhöhte Wachstumsrate, verringerte Marker für oxidativen Stress, verbesserte Reaktionen des Blutzuckers und der Insulinausschüttung (bei diabetischen Tieren), ein gesünderes Blutfettprofil, eine verbesserte Samen- und Spermienqualität und eine erhöhte Gewebeleitfähigkeit. (22)(23) ### Wassergedächtnis auf Nahrungsmittel angewendet Die Experimente zum Wassergedächtnis lassen sich auf andere Nahrungsmittel erweitern. Davon ausgehend, dass Nahrungsmittel ebenfalls Wasser in unterschiedlichen Mengenanteilen enthalten, wurde am Institute of Noetic Sciences von dessen Leiter Dean Radin ein unglaubliches Experiment mit Nahrung und Gedankenkraft durchgeführt: Eine Testgruppe bekam handelsübliche Schokolade zum essen (2x 14 g täglich), die zweite Gruppe bekam die gleiche Art von Schokolade, jedoch war diese per mentaler Intention verändert. Dass man mit Gedankenkraft „Berge versetzen“ kann hat man durchaus schon gehört, aber würde es über Nahrung weitergegeben werden können? Die Schokolade war längere Zeit in der Nähe von buddhistischen Mönchen platziert worden. Die Meditierenden hatten den Auftrag, folgende Botschaft auszusenden: Jeder, der diese Nahrung isst, soll sich vitaler, energiegeladener und fröhlicher fühlen. Der Vergleich der beiden Gruppen erbrachte ein spektakuläres Resultat: Die Personen der zweiten Gruppe mit der mental veränderten Schokolade hatten eine deutlich bessere Stimmung als die der ersten Gruppe. Sie berichteten über weniger Müdigkeit und mehr Vitalität. (24)(25) In ähnlicher Form wurde dieses Experiment etwas später mit grünem Tee durchgeführt. Es gab einen Unterschied: Die TeilnehmerInnen kannten den Ablauf und Zweck des Experiments und mussten sich am Ende äußern, ob sie normalen oder veränderten Tee getrunken hatten. Tee, der mit guten Absichten behandelt wurde, verbesserte die Stimmung stärker als der gewöhnliche Tee. Die Überzeugung, den behandelten Tee getrunken zu haben, führte zu einer noch stärkeren Verbesserung der Stimmung. Aber nur bei denen, die den behandelten Tee auch tatsächlich getrunken hatten. Das deutet darauf hin, dass der Glaube an die Veränderung und die Veränderung des Tees mittels Gedankenkraft selbst zusammenwirken. (26) Dean Radin sagt genauso wie Prof. Popp und andere: Das, was der Körper wirklich zum Überleben braucht, ist „geordnete Energie“ – zum Beispiel in Form von qualitativ hochwertigen Lebensmitteln. Isolierte Nährstoffe wie in Mehl, Zucker und billigen Ölen haben nichts mehr von dieser Energie." #### Dean Radin Anthony William führt in seinen Büchern aus, dass das in den Pflanzen enthaltene Wasser mit seinem Wassergedächtnis und den in ihm gespeicherten Informationen unmittelbar unserer geistigen, seelischen und spirituellen Gesundheit dient. (15) Lust auf reinstes energetisiertes Wasser ;-))? Jetzt beraten lassen: Beratungstermin SICHERN ### Quellen: 1. Lebendiges Wasser - raum&zeit (Verlagsseite zum Sonderdruck) - https://www.raum-und-zeit.com/produkt/lebendiges-wasser/ 2. Functional Correctors - Geheimnis der ewigen Jugend und Gesundheit - https://youtu.be/ErtxDZ8IS6g 3. Samuel Hahnemann: Begründer der Homöopathie - https://www.mdr.de/geschichte/weitere-epochen/neuzeit/homoeopathie-erfinder-samuel-hahnemann-100.html 4. Steven Novella: The memory of water, Skeptical Inquirer, Volume 35, Issue 3, June 2011, S. 28-29 - https://cdn.centerforinquiry.org/wp-content/uploads/sites/29/2011/05/22164337/p28.pdf 5. Water Memory (2014 Documentary about Nobel Prize laureate Luc Montagnier) - https://www.youtube.com/watch?v=R8VyUsVOic0 6. Peter Moosleitners Magazin Welt des Wissens, Juli 2005: Das geheimnisvolle Wesen Wasser, S.45-54 7. Phänomen Wasser: Informationsspeicher und Kommunikationsmittel - https://weltdergesundheit.tv/phaenomen-wasser/ 8. Prof. Dr. Bernd-Helmut Kröplin: Welt im Tropfen - Das Gedächtnis des Wassers - https://www.youtube.com/watch?v=hD6QdvZn2kI 9. Was ist im Wasser der Informationsträger | Ludwig Reiser | NaturMEDIZIN | QS24 - https://www.youtube.com/watch?v=rcELiWtLYjM&t=16s 10. THE IMPOSSIBLE RICE EXPERIMENT - https://www.youtube.com/watch?v=zvShgttIq7I 11. Wasser als Informationsspeicher - https://www.youtube.com/watch?v=WQNoEghSW8g 12. Homeopathy New Evidence - ‚Memory of Water and Ordering Mechanisms in Nature’ (Brian D Josephson) - https://www.youtube.com/watch?v=PsPN0Sc4owo Presentation by Cambridge Professor Emeritus Brian Josephson at the conference “New Horizons in Water Science — The Evidence for Homeopathy?” (July 14, 2018) at London’s Royal Society of Medicine. 13. Schutz vor Elektrosmog und 5G: Schungit zur Wasserenergetisierung - https://christian-dittrich-opitz.de/2021/08/28/schutz-vor-elektrosmog-5g-schungit-zur-wasserenergetisierung/ 14. Dr. Masaru Emoto Shows the Effects of Playing Music (Madame Butterfly) on Water at WCQM - https://www.youtube.com/watch?v=gVbhSvT9-Fk 15. Anthony William: Medical Food, arkana verlag, 1. Auflage, 2017, S. 63-65, 67f 16. Gerald H. Pollack: Wasser – viel mehr als H2O, VAK Verlag, 4.Auflage 2020, S. 39f / Osmose s. Kapitel 11 17. Gerald Pollack: Electrically Structured Water | EU2013 - https://www.youtube.com/watch?v=rfxDs1N_-3c 18. Water, Cells, and Life | Dr. Gerald Pollack | TEDxNewYorkSalon - https://www.youtube.com/watch?v=p9UC0chfXcg 19. Sharma A, Adams C, Cashdollar BD, Li Z, Nguyen NV, Sai H, Shi J, Velchuru G, Zhu KZ, Pollack GH. Effect of Health-Promoting Agents on Exclusion-Zone Size. Dose Response. 2018 Sep 3;16(3):1559325818796937. doi: 10.1177/1559325818796937. PMID: 30202249; PMCID: PMC6122250. - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30202249/ 20. Kimura KW, Pollack GH. Particle Displacement in Aqueous Suspension Arising from Incident Radiant Energy. Langmuir. 2015 Sep 29;31(38):10370-6. doi: 10.1021/la5048535. Epub 2015 Sep 15. PMID: 26335979. - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26335979/ 21. The Fourth Phase of Water: Dr. Gerald Pollack at TEDxGuelphU - https://www.youtube.com/watch?v=i-T7tCMUDXU 22. Erfahrungsmedizin | QS24 Gesundheitsfernsehen - https://www.youtube.com/watch?v=RdHEE12AhrM 23. Lindinger MI. Structured water: effects on animals. J Anim Sci. 2021 May 1;99(5):skab063. doi: 10.1093/jas/skab063. PMID: 33640985; PMCID: PMC8153701. - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33640985/ 24. Ausschnitt „Am Anfang war das Licht" - Dean Radin – Schokolade-Experiment - https://www.youtube.com/watch?v=-c7fXm2u768 25. Radin D, Hayssen G, Walsh J. Effects of intentionally enhanced chocolate on mood. Explore (NY). 2007 Sep-Oct;3(5):485-92. doi: 10.1016/j.explore.2007.06.004. PMID: 17905358. - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/17905358/ 26. Shiah YJ, Radin D. Metaphysics of the tea ceremony: a randomized trial investigating the roles of intention and belief on mood while drinking tea. Explore (NY). 2013 Nov-Dec;9(6):355-60. doi: 10.1016/j.explore.2013.08.005. PMID: 24199774. - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24199774/ Beitragsbilder: © misterwater® Wasserkristall und Entstehung von Wasserkristallbildern © Canva – Blue Earth world phokin Getty Images © Pam Walker - Shutterstock 1760687864 © Canva – Ri_Ya pixabay © Canva – Weather symbols © Canva – Chocolate Baby --- ## Deuterium reduziertes Wasser (DDW) Quelle: https://misterwater.eu/deuterium-reduziertes-wasser-ddw/ Kategorie: Wissenswertes über Wasser Veröffentlicht: 2023-06-28 | Zuletzt geprüft: 2026-04-04 ## Ist Deuterium reduziertes Wasser nur ein aktueller Trend oder wirklich wertvoll? Haben Sie schon einmal Flaschen mit „gesundem“ Deuterium reduziertem Wasser (englisch deuterium depleted water … kurz DDW) gesehen, das je nach Abreicherungsgrad und Marke für bis zu 20 Euro pro Liter verkauft wird? Deuterium reduziertes Wasser - ist das nur ein neuer Trend mit wohlklingenden Versprechen oder hat es tatsächlich gesundheitliche Vorteile? Wir haben für Sie recherchiert. Deuterium reduziertes Wasser … enthält das Wort Deuterium … wo genau hat man denn dieses Wort nur schon einmal gehört? ### Historischer Rückblick Deutschland im zweiten Weltkrieg … eine Gruppe von Wissenschaftlern, darunter der deutsche Physiker und Nobelpreisträger Werner Heisenberg, erforschen in geheimer Mission innerhalb des so genannten Uranprojekts die Möglichkeiten des Baus einer Kernwaffe und eines Kernreaktors. Heisenberg bringt damals für den Versuchsreaktor die Notwendigkeit der Verwendung von „schwerem Wasser“ ins Spiel. Der einzige Produzent von schwerem Wasser in Europa war damals Norsk Hydro - ein Werk in Norwegen, das sich mit der Herstellung von Stickstoffdünger befasste und bei dem schweres Wasser als „Abfallstoff“ der Produktion entstand. Daraus entwickelte sich nach Ausbruch des zweiten Weltkriegs ein Wettlauf der Deutschen mit den Alliierten um die Kontrolle über die Fabrik und um das schwere Wasser. Unser Filmtipp dazu: die Miniserie „Saboteure im Eis – Operation Schweres Wasser“ handelt von den damaligen Begebenheiten. ### Was genau ist schweres Wasser? Während gewöhnliches „leichtes“ Wasser durch die Strukturformel H2O beschrieben wird (H=Wasserstoff, O= Sauerstoff), stehen die Formel DHO und D2O für schweres Wasser und sind Variationen des normalen Wassers … D bedeutet dabei Deuterium. Schweres Wasser ist tatsächlich „schwer“: es hat eine höhere Molekülmasse und eine höhere Dichte als normales Wasser. Es stellt sich heraus, dass natürlich vorkommendes Wasser immer auch einen gewissen Anteil an schwerem Wasser aufweist (Details siehe unten). > Während im Krieg und zur Nutzung der Atomenergie die Jagd dem schweren Wasser galt, wird nun im Gesundheitssektor genau das Gegenteil aktuell: > Wasser mit einem deutlich geringeren Gehalt an schwerem Wasser – Deuterium reduziertes Wasser – scheint relevante Auswirkungen auf Körper und Stoffwechsel zu haben. Doch bevor wir zu den Auswirkungen auf lebendige Organismen kommen zunächst noch ein bisschen Theorie. ## Was ist Deuterium? Deuterium (chem. Abk. D, „schwerer“ Wasserstoff) ist neben Protium (H, bekannter, „normaler“ Wasserstoff) und Tritium (T, „superschwerer“ Wasserstoff) eines der drei natürlich vorkommenden Isotope von Wasserstoff. Deuterium ist stabil und im Gegensatz zu Tritium nicht radioaktiv. Isotope sind Atome eines Elements, die eine gleiche Anzahl von Protonen und Elektronen haben, sich jedoch in der Anzahl von Neutronen unterscheiden. Der Unterschied der Neutronenanzahl führt zu einer unterschiedlichen Atommasse. Während der Atomkern des normalen Wasserstoffs aus nur einem Proton besteht, enthält der Atomkern von Deuterium ein Proton und ein Neutron. Tritium ist hauptsächlich ein Nebenprodukt der Kernspaltung und kommt in der Natur so selten vor, dass wir es nur der Vollständigkeit halber erwähnen, aber nicht näher betrachten wollen. 99,98% des im Universum vorkommenden Wasserstoffs haben ein Proton, ein Elektron und kein Neutron und werden in der Physik als Protium bezeichnet oder im allgemeinen Sprachgebrauch eben nur als „Wasserstoff“ bzw. um den Gegensatz zu Deuterium und Tritium hervorzuheben manchmal auch als „leichter Wasserstoff“. (Anmerkung in eigener Sache: Zu Wasserstoff gibt es bereits etliche andere Blogartikel … siehe zum Beispiel https://misterwater.eu/medizinische-forschungen-zu-molekularem-wasserstoff/ ) Wasserstoff ist sehr reaktionsfreudig und verbindet sich gern mit einer Reihe von Elementen. Am liebsten aber verbindet sich Wasserstoff mit Sauerstoff, um die Lebensgrundlage allen Lebens auf der Erde zu bilden: Wasser. Auch Deuterium verbindet sich am liebsten mit Sauerstoff. Und auch dabei entsteht … Wasser … schweres Wasser. ### Entdeckung von Deuterium Im Jahr 1931 wurde das Deuterium von Harold Clayton Urey, einem Chemiker aus Kalifornien, entdeckt, wofür er 1934 den Nobelpreis für Chemie erhielt. Der Name Deuterium stammt von Gilbert Newton Lewis - dem Lehrer von Urey - , der auch als erster schweres Wasser herstellte. (2)(42) Lewis beobachtete, dass die sich sowohl die Reproduktion von Mikroben als auch das Samenwachstum in schwerem Wasser verzögerte. Ein neues biologisches Forschungsgebiet war geboren. Kurz nach den Entdeckungen von Lewis fand Oscar W. Richards, ein Forscher des Osborner Zoologie Labors der Yale Universität heraus, dass schweres Wasser die Teilung von Hefe um den Faktor 9 verlangsamte. Das, was wie normales Wasser aussah und sich auch so anfühlte, schien also etwas total anderes als normales Wasser zu sein. (42) Forscher aus der Ukraine schlugen für die veränderten Wassereigenschaften (Dichte, Viskosität, Oberflächenspannung) die Bildung von Wasserclustern unterschiedlicher Größe und Häufigkeit als Ursache vor. (33) Ein Unterschied im Vergleich zu normalem Wasser ist der Geschmack. Hochgereinigtes schweres Wasser schmeckt deutlich süßer als normales Wasser gleicher Reinheit und kann die wahrgenommene Süße von Süßungsmitteln verstärken. (5) Die doppelte Masse von Deuterium gegenüber dem Wasserstoffatom bringt signifikante Unterschiede im physikalischen und chemischen Verhalten mit sich. So lassen sich z.B. Kohlenstoff-Deuterium-Bindungen um 6- bis 10-mal schwerer aufbrechen als Kohlenstoff-Wasserstoff-Bindungen. (1)(18) ### Erste Experimente mit Lebewesen Zwischen 1933 und 1939 wurden 216 Englischsprachige Studien zu schwerem Wasser veröffentlicht. Experimente, in denen 30 % des normalen Wassers durch schweres Wasser ersetzt wurden, führten dazu, dass Bakterien, Pflanzen und Tiere innerhalb kurzer Zeit starben. Weitere Studien wären nötig gewesen, doch während des zweiten Weltkrieges wurde schweres Wasser knapp und die biologische Forschung kam bis in die 50er / 60er Jahre weitestgehend zum Stillstand, bis sie „heimlich“ von den Russen wieder aufgenommen wurde. Die Russen versuchte herauszufinden, warum in der damaligen Sowjetunion, in der durchschnittlich 10 Menschen von 1 Million Einwohner ein Alter von über 100 erreichten, Sibirien mit 324 Menschen pro Million Einwohner völlig aus der Statistik herausstach. Die Ergebnisse dieser Forschungen wurden in Omsk im Jahr 1961 veröffentlicht. Letztendlich hatte sich herausgestellt, dass das Trinkwasser in den Gegenden mit der höchsten Langlebigkeit 15 – 20 % weniger Deuterium enthielt als normales Wasser, weil Deuterium ganzjährig in Eis gebunden bleibt. (42) Interessant: In der Antarktis scheint der Deuteriumgehalt des Wassers weltweit am niedrigsten zu liegen. Deuterium reduziertes Wasser und sein Effekt auf die Gesundheit wird mittlerweile vor allem in Ungarn, aber auch in Rumänien und der Türkei erforscht. Der ungarische Biologe Dr. Gábor Somlyai spielt eine zentrale Rolle in der Deuterium-Forschung. Er hat eine ältere Theorie aufgegriffen und mit seinen Versuchen bewiesen, dass im Deuterium reduziertes Wasser (nicht nur) menschliche Zellen beeinflussen kann. (4). Hergestellt und zum weltweiten Verkauf angeboten wird Deuterium reduziertes Wasser in Flaschen. Diese kommen bislang aus Russland („Vividi“), Ungarn („Preventa“ und für Tiere „Vetera-DDW-25“), Rumänien („Qlarivia“) und China. (42) ### Vorkommen und Häufigkeit von Deuterium Die natürliche Häufigkeit des Isotops Deuterium im Wasser beträgt auf der Erde durchschnittlich 0,015 Prozent. Das bedeutet auf 1.000.000 Wasserstoffatome kommen 150 Atome Deuterium (= 150 ppm = parts per million). Das entspricht einem Verhältnis von ca. 1 zu 6600. Normales Trinkwasser hat die eben genannte Konzentration von 150 ppm, kann aber je nach Region leichte Unterschiede zeigen. (29) Höhere Deuteriumkonzentrationen weist das Ozeanwasser auf (155 ppm). Der Deuteriumgehalt des Wassers nimmt vom Äquator zu den Polen, von den Meeresufern Richtung Landesinnere und proportional mit der Meereshöhe ab. (1) Das berühmte Hunza-Wasser - ein Gletscherwasser, welches das langlebige Hunzavolk im Himalaya trinkt - weist einen Gehalt von nur 133 ppm Deuterium auf. (23)(24) Ausgehend von der durchschnittlichen Konzentration von 150 ppm gilt bereits Wasser mit einer Konzentration von weniger als 140 ppm Deuterium als deuteriumarm. ### Deuteriumgehalt von Lebensmitteln Lebensmittel haben unterschiedliche Deuteriumgehalte im Bereich von 110 bis 160 ppm. Pflanzen lagern ihr Deuterium in Form von Wassermolekülen vorzugsweise in ihre Zucker- und Stärkespeicher ein. Damit ist der Deuteriumgehalt einer Pflanze umso niedriger, je niedriger der Kohlenhydratgehalt ist. Das bedeutet, dass grüne und blattreiche Pflanzen mit einem niedrigen Deuteriumgehalt glänzen (im Durchschnitt 136 ppm), während zuckerhaltige Früchte und Wurzeln einen höheren Deuteriumgehalt aufweisen (z.B. Kartoffeln 143 ppm, Weizen 150 ppm). Bei tierischen Produkten hängt alles von der Ernährung des Tieres ab. Wird das Tier mit Gras gefüttert, haben Fleisch- und Milchprodukte einen entsprechend niedrigen Deuteriumgehalt. Bekommt das Tier Getreide und Soja, ist der Gehalt deutlich höher. Die Lebensmittel mit den niedrigsten Deuteriumgehalten sind Öle und Fette (z.B. Butter 124 ppm, Olivenöl 130 ppm). (22)(38)(39) Die höchsten Gehalte von Deuterium im Körper findet man in den roten Blutkörperchen und im Speichel. (23)(28) Der Hauptfaktor für den Gehalt an Deuterium im Körper bzw. Körperwasser ist die Menge des Deuteriums im getrunkenen Wasser. (29) Ganz nebenbei: Auch im Eis von Kometen haben Raumsonden Deuterium nachweisen können. (34) ### Erzeugung von deuteriumarmen Wasser Deuterium reduziertes Wasser wird mit einer energieintensiven Technologie hergestellt, die auf den Unterschieden der physikalisch-chemischen Eigenschaften des normalen Wassers (H2O) und des schweren Wassers (DHO oder D2O) basiert. Wegen des Siedepunkt-Unterschieds von lediglich 1,5°C ist die Konzentration des schweren Wassers (dessen Siedepunkt höher ist) in der Dampfphase kleiner, und das wird zur Herstellung des deuteriumarmen Wassers benutzt. (19) Um den Deuteriumgehalt zu messen braucht es spezielle Analysegeräte. Eingesetzt wird dafür ein Messverfahren mit einem Laser-Wasser-Isotopen-Analysator, der eine Messgenauigkeit von 1 ppm besitzt. (20) ### Zusammenhang zwischen Deuteriumgehalt im Wasser und Gesundheit Im Jahr 1966 veröffentlichten der Chemiker Joseph J. Katz und Henry L. Crespi (Argonne National Laboratory, Illinois) ihre Ergebnisse zu Versuchen mit Deuterium. Sie zeigten auf, was mit Labormäusen passiert, deren Anteil an schwerem Wasser im Körperwasser (150 ppm) deutlich verändert wurde: (25) Versuch Nr. 1: Die Konzentration von schwerem Wasser im Körperwasser wurde um 30% erhöht (195 ppm). Dies erwies sich innerhalb von wenigen Tagen als tödlich für die Mäuse. Versuch Nr. 2: Das Deuterium im Körperwasser wurde um 30 % verarmt (105 ppm), was zu einer deutlich verlängerten Lebensspanne führte. Nur einige Jahre später, im Jahr 1974, schlug der britische Wissenschaftler T.R. Griffiths auf der 2. internationalen Konferenz über stabile Isotope die Theorie vor, dass Deuterium die Hauptursache für die Alterung sein könnte. Zu Griffiths’ Theorie gehört auch die Vorhersage, dass die schädliche biologische Wirkung von Deuterium proportional zum Quadrat der Konzentration ist. (44) Im darauffolgenden Jahr veröffentlichten J.D. Gleason und I. Friedman in Anlehnung an russische Ergebnisse zum Pflanzenwachstum die erste amerikanische Studie über die Verwendung von an Deuterium reduziertem Wasser zur Steigerung des Wachstums von Getreide. Damit hat die Menge an Deuterium im lebenden Organismus offensichtlich Bedeutung für die Gesundheit. Die Frage ist nun, ob bei Menschen die gleichen Effekte wie bei Mäusen beobachtet werden können? ### Wie geht der menschliche Körper mit Deuterium um? Neueste Forschungen haben gezeigt, dass es in unseren Geweben und Organen einen ganz natürlichen Mechanismus gibt, der zu einer Senkung des Deuteriumgehalts im Körpers führt. Beim Umbau von Molekülen im Stoffwechsel und durch Mitochondrien wird Deuterium gezielt aussortiert. Doch ist diese Kapazität begrenzt. Die Fähigkeit des Körpers zur Senkung des Deuteriums nimmt im Alter ab oder wenn die Mitochondrien ihre Leistungsfähigkeit einbüßen. Außerdem wenn wir erkranken, zu wenig schlafen, wenig Bewegung haben oder zu wenig Sonnenlicht bekommen. (1)(22)(36)(38) ### Welche Rolle spielt Deuterium für das Leben? Die Auswirkungen von Deuterium im Organismus stehen erst seit kurzem im Mittelpunkt des wissenschaftlichen Interesses. **Es hat sich gezeigt, dass zu viel schweres Wasser eine Belastung für unseren Organismus ist**, da Deuterium viele Stoffwechselvorgänge behindert. Moleküle von schwerem Wasser besitzen eine geringere Lösungsfähigkeit als normales Wasser, sind wesentlich träger, erschweren Wasserstoffbrückenbindungen und verändern die Funktionsfähigkeit der meisten Proteine. Dadurch hemmt schweres Wasser die Aktivität der Mitochondrien, die Synthese von DNS sowie ATP und damit die Zellteilung, die Fortpflanzungsfähigkeit und den allgemeinen Stoffwechsel. (1)(16)(24) Jedoch nicht bei sich schnell teilenden Zellen, wie Krebszellen. Umgekehrt fördert Deuterium reduziertes Wasser die körpereigenen Reparatursysteme der DNS. (37) Besonders die Rolle bei der Zellteilung ist wichtig. In richtiger Menge kann Deuterium für die Entwicklung und das normale Zellwachstum nützlich sein und das normale Tempo der Zellteilung steuern. Zu viel Deuterium kann jedoch das Wachstum von Krebszellen fördern und Zellschäden verursachen. (28)(41) Bei sehr hohem Deuteriumgehalt sind Lebewesen nur noch eingeschränkt lebensfähig. Es scheint bestimmte artspezifische Grenzen der Toleranz gegenüber schwerem Wasser zu geben. Einige Organismen sind nicht in der Lage, in schwerem Wasser zu wachsen, während bestimmte andere Bakterien, Hefen und Algen damit keine Schwierigkeiten haben. (1)(3)(5)(16)(18)(24)(30) Wenn man die Ergebnisse der im Folgenden geschilderten medizinischen Versuche bedenkt, muss man zu den Schluss kommen, dass die in den meisten Menschen gefundene Konzentration von 150 ppm Deuterium nicht der ideale Wert für unsere Gesundheit sein kann. Er sollte am besten um mindestens 10% niedriger liegen. Daher sind die körpereigenen Mechanismen zur Eliminierung von Deuterium als Gesundheitsschutz anzusehen. ### Wie wirkt Deuterium reduziertes Wasser? Es ist recht spannend, welche Effekte Deuterium reduziertes Wasser in verschiedensten Versuchen gezeigt hat. Mäuse, die mit einer lebensgefährlichen radioaktiven Dosis bestrahlt wurden und danach Deuterium reduziertes Wasser mit nur 30 ppm Deuterium bekamen, hatten eine wesentlich größere Überlebensrate. Dabei wies nur die Gruppe mit dem Deuterium reduzierten Wasser ein normales Blutbild auf. (24) Forscher stellten eine geografische Korrelation zwischen Deuteriumgehalt und der Verbreitung von Depressionen in den USA fest. In einem Versuch, in dem es um chronischen Stress ging, waren depressionsähnliche Merkmale bei Mäusen, die deuteriumarmes Wasser erhielten, reduziert und die Bildung des Serotonin-Wiederaufnahmeproteins an den Synapsen verringert. Letzteres ist erwünscht und der Normalzustand im gesunden Stoffwechsel, damit das Serotonin länger wirkt und eine gute Stimmung anhält. (31) Tierversuche mit diabetischen Ratten zeigten eine Verbesserung der Blutzucker-, HbA1c-Werte und des GLUT-4-Einbaus in die Zellmembran schon bei Absenkung des Deuteriumgehalts im Trinkwasser um nur 10% (Dauer 4 Wochen). Auch andere Parameter wie die erhöhte Futter- und Trinkmenge, die schlechtere Gewichtszunahme und die Insulinresistenz der diabetischen Ratten veränderten sich deutlich zum Positiven. (7)(8) ### Deuterium reduziertes Wasser und Übergewicht Natürlich haben Forscher die Fähigkeiten von deuteriumarmen Wasser auch bei einer ganz anderen Herausforderung untersucht: Übergewicht. Wie bei der obigen Studie geschah dies nicht über die Änderung der Kalorienaufnahme, sondern nur die Art des Wassers war verschieden. Ratten wurde zuvor ein fettreiches Futter gegeben. Man gab Ihnen Deuterium reduziertes Wasser mit einer Konzentration von nur 10 ppm Deuterium (sie konnten es unbegrenzt zu sich nehmen). In einem Zeitraum von nur drei Wochen normalisierten sich daraufhin die Körpergewichts-, Glukose- (Serum), Tryptophan- (Gehirn) und Serotoninwerte (Gehirn) sowie die Zink-Konzentration in der Leber der übergewichtigen Tiere wieder auf das Niveau der Tiere in der Kontrollgruppe. Und das, obwohl die vormals übergewichtigen Tiere mit dem Futter weiterhin deutlich mehr Kalorien aufnahmen als die Kontrolltiere. Es ist aber nicht so, dass eine geringe Konzentration an Deuterium zu einer Störung bei der Nährstoffaufnahme oder im Stoffwechsel und damit zum Gewichtsverlust führte. Denn die Tiere der normalgewichtigen Kontrollgruppe erhielten ebenfalls Deuterium reduziertes Wasser und sie nahmen nicht ab, sondern entwickelten sich normal. Außerdem wurden in dieser Studie Entzündungsfaktoren und die Aktivität körpereigener antioxidativer Enzyme gemessen, die durch das Übergewicht deutlich erhöht bzw. erniedrigt waren. Beide normalisierten sich überwiegend oder komplett. Deuterium reduziertes Wasser zeigte sich in dieser Studie als schnell und übergreifend wirkender Regulator des gesamten Stoffwechsels. (35) ### Deuterium reduziertes Wasser und Krebs Experimente mit deuteriumarmem Wasser (30+/-5 ppm) zeigten, dass verschiedene Tumorzelllinien aufgrund des Wassers ihr Wachstum deutlich verlangsamten. Das Wasser bewirkte bei Mäusen, denen Krebszellen übertragen wurden (Xenotransplantation) eine Rückentwicklung der Tumore. (26) Einer der dafür verantwortlichen Effekte war die Verstärkung der Apoptose, was wahrscheinlich über die Verringerung der Menge an Prostaglandinen ausgelöst wurde. (16)(17) Daher wird auch ein aktiver Einfluss auf die Zellteilung vermutet. Die ungarischen Forscher vermuten, dass die Veränderungen des D/H-Verhältnisses bestimmte molekulare Mechanismen auslösen können, die eine Schlüsselrolle bei der Regulierung des Zellzyklus spielen. (26) Wurden Gene außerhalb des menschlichen Organismus mit deuteriumarmem Wasser konfrontiert, konnte bei einigen Genen und denen ihnen zugeordneten Enzymen eine Änderung ihrer Aktivität nachgewiesen werden. (17) Bei Personen mit Lungenkrebs konnten ungarische Forscher mit deuterium reduziertem Wasser eine deutliche Verlängerung der Überlebenszeit erreichen. (9)(27) Eine erweiterte Studie beobachtete fast 2000 Personen mit verschiedenen Formen von Krebs. Diese befanden sich teils in üblicher Behandlung und hatten unterschiedliche Krankheits-Schweregrade. Die Personen verwendeten Deuterium reduziertes Wasser im Durchschnitt 372 Tage und es zeigte sich eine ungefähr mengenabängige Steigerung der Überlebenszeit. Im Maximum betrug sie 17,8 Monate bei Personen, die dieses Wasser mindestens 24 Monate lang getrunken hatten. Das zeigte sich auch sehr deutlich in der Ein-Jahres-Überlebensquote. Von denjenigen, die Deuterium reduziertes Wasser weniger als 3 Monate getrunken hatten, überlebten nur 11,6%. Von denen, die es länger als 3 Monate getrunken hatten, überlebten 77,3%. Die 99, die es regelmäßig verwendeten, konnten bis über 9 Jahre nachverfolgt werden. In dieser Zeit starben nur 8 der 99 Personen. Die höchste Effektivität zeigte sich in Kombination mit Bestrahlung, aber nicht mit Chemotherapie oder Operation. (10)(11) ### Deuterium reduziertes Wasser in der Therapie von Tieren In der Tierheilkunde wird deuteriumarmes Wasser seit über 20 Jahren eingesetzt. Ungarische Forscher erhielten 1999 für ein Deuterium reduziertes Wasser (25 ppm) die Zulassung als Krebstherapeutikum für Tiere. Seit 2001 wird es auch international verkauft (6)(45) An Tieren mit Krebs wurden damit - unabhängig von anderen Methoden - sehr gute Resultate erzielt. Deuterium reduziertes Wasser (25+/-5 ppm) führte bei Hunden und Katzen mit spontanen bösartigen Tumoren zu einer vollständigen oder teilweisen Rückbildung der Tumore. (26) Heimtiere mit Zitzenkrebs reagierten zu mehr als 70% gut auf die Behandlung und bei über 50% wurde eine komplette Heilung erreicht. In der Behandlung von Hunden und Katzen mit Enddarmkrebs wurden ebenfalls gute Erfolge beobachtet und bei leukämiekranken Katzen lag die Heilungsrate bei über 70%. Die Tiere bekamen das Deuterium reduzierte Wasser (25 bis 85 ppm) anstatt des normalen Trinkwassers (Leitungswasser). Das Wasser zeigte auch unterstützende Wirkung bei belastenden Operationen, wenn es zuvor gegeben wurde. Die einzige Tumorart, bei der Erfolge ausblieben, waren Sarkome (Geschwulste in Binde-, Stütz- und Muskelgewebe). (12)(13)(14)(19) ### Effekt von weniger Deuterium im Sport Wenn eine niedrigere Deuteriumkonzentration schon im Normalzustand von Vorteil ist, wie wirkt sie sich auf die körperliche Leistungsfāhigkeit von Sportler aus? Bei einer 44-tägigen Studie mit Ruderern der ungarischen Nationalmannschaft tranken diese Trinkwasser mit nur 105 ppm Deuterium. Die Kontrollgruppe bekam normales Trinkwasser. Am Anfang und Ende der Studie machten die Teilnehmer Ergometer-Belastungstests. Die Sportler, die Deuterium reduziertes Wasser getrunken hatten, meisterten die Belastungstests bei besseren physiologischen Parametern als die Kontrollgruppe und sie konnten auch die Stoffwechseländerungen aufgrund der Belastung im Anschluss schneller normalisieren. Konkret trat der Sauerstoffmangel im Gewebe später auf, die Mobilisierung von Glukose war besser und der Milchsäurespiegel stieg langsamer an. (21) In einer Studie mussten 50 Teilnehmer über 60 Tage ein definiertes Sportprogramm ableisten. Dabei bekamen sie täglich 1,5 Liter Deuterium reduziertes Wasser (58 ppm). In der Gruppe mit diesem Wasser wurde ein signifikanter Anstieg von ATP, Insulin und des Enzyms Laktat-Dehydrogenase sowie eine deutliche Verringerung des Plasmalaktats beobachtet. Mehrere Parameter von Herz und Kreislauf waren im Vergleich zur Placebogruppe verbessert. Ebenso verbesserten sich Marker des Fettstoffwechsels im Blut und die antibakterielle/antivirale Immunität (z.B. Phagozytose) war deutlich höher. (32) ### Deuteriumarme Diät? Betrachtet man den Gehalt an Deuterium der verschiedenen Nahrungsmittel Kategorien, so zeigt sich, dass – bezogen auf die Ernährung – Öle und Fette, grüne Blätter und Fleisch von Weidetieren die geringsten Konzentrationen an Deuterium aufweisen. Wohingegen bei Früchten, Körnern und anderen kohlenhydratlastigen Nahrungsmitteln auch den höchste Deuteriumgehalt zu finden ist - je nach (Gieß-) Regenwasser und Region. (Südfrüchte, die in Äquatornähe gewachsen sind, weisen mehr Deuterium auf als zum Beispiel europäische Früchte.) Es stellt sich die Frage: Haben die Erfolge einer ketogenen Diät bezogen auf Gewichtsverlust, Ausdauer und Leistungskraft vielleicht mehr mit dem Deuteriumgehalt des Körpers als mit den Nahrungsmolekülen selber zu tun? Sprich: Kann man sich die schlechte Laune, die oftmals aus einer Kohlenhydratarmen Diät resultiert sparen, indem man einfach Deuterium reduziertes Wasser trinkt? Am einfachsten kann der Deuteriumgehalt unseres Körpers nämlich durch deuteriumarmes Trinkwasser beeinflusst werden. (1)(36) Denn durch reguläres Trinkwasser wird immer neues Deuterium aufgenommen (eben die durchschnittlichen 150 ppm). Außerdem lässt sich das im Körperwasser vorhandene Deuterium am leichtesten durch Deuterium reduziertes Wasser aus dem Körper „spülen“. Während bei einer deuteriumarmen Ernährung das Deuterium von innen nach außen verringert wird, wird durch das Trinken von deuteriumarmen Wasser der Nachschub an Deuterium schnell und effektiv minimiert. (41) Wie oben schon angedeutet gibt es noch andere Maßnahmen, um Deuterium aus dem Körper zu bekommen. Dazu zählen Fasten und intermittierendes Fasten (dann wird mehr deuteriumarmes Wasser in den Mitochondrien hergestellt), körperliche Aktivität (Schwitzen), Infrarot-Licht, alle Maßnahmen, die die Mitochondrien stärken, Sonnenbaden und ausreichend Schlaf. ### Verändern Wasserreinigungsgeräte den Deuteriumgehalt? Der Deuteriumgehalt des Trinkwassers auf der Erde liegt bei durchschnittlich 150 ppm. Um gedanklich dazu ein Bild zu haben: In einem Liter Wasser sind es eigentlich nur 6 Tropfen schweres Wasser, die wir am liebsten herausfiltern würden. Nur dass es keinen Filter gibt, der schweres Wasser zurückhalten kann, denn auch schweres Wasser ist immer noch Wasser. Mit Haushaltsdestilliergeräten kann das Deuterium nur um ca. 1 ppm, bei doppeltem Durchlauf um 2-3 ppm gesenkt werden. Damit ändert sich die Deuteriumkonzentration des Wassers also nur unwesentlich. Tiefere Werte zu erreichen ist deutlich aufwändiger. Nur durch eine energieintensive, fraktionierte Destillation kann der Deuteriumgehalt des Wassers beliebig verringert werden. (1)(3) ### Unsere Empfehlung für Sie Wie innen so außen: Das was wir an Wasser und Lebensmitteln an Deuterium zu uns nehmen, beeinflusst unser Körperwasser. Die Deuteriumkonzentration des Körperwassers lässt sich beispielsweise im Speichel messen. Gesunde junge Menschen kommen mit den durchschnittlich vorhandenen 150 ppm Deuterium im Körperwasser gut klar, weil sich der Mensch im Lauf der Evolution an das Deuterium adaptiert hat. Schwieriger wird es, wenn jemand krank ist, insbesondere wenn die Krankheit die Mitochondrien betrifft und diese ihre Funktion des Aussortierens von Deuterium nicht mehr richtig erfüllen können – zum Beispiel bei chronischer Müdigkeit oder Erschöpfung. In diesem Fall sollte man über die Reduktion von Deuterium im Trinkwasser nachdenken … denn dies ist eine der Hauptquellen von Deuterium im Körper. Man könnte meinen, 150 ppm seien doch eh schon sehr wenig – und ja, das sind sie – muss man denn das wenige, das im durchschnittlichen Trinkwasser ist, auch noch weiter reduzieren? Nach heutigem Wissensstand können wir sagen: Ja, wenn man seine Gesundheit verbessern möchte, lohnt es sich, eine Reduktion des Deuterium im Körperwasser von auch nur 15 oder 20 ppm anzustreben. Deuterium scheint in seiner schädigenden Auswirkung nämlich nicht linear zu sein, sondern proportional zum Quadrat der Konzentration … sprich: kleine Änderung, große Auswirkung. (44) Um den Deuteriumanteil der Körperflüssigkeiten zu vermindern, stehen neben dem Trinken von deuteriumarmen Wasser auch eine ketogene Diät, Infrarotsauna, intermittierendes Fasten oder Fasten generell zur Verfügung. Ist man aufgrund einer schlechten körperlichen Verfassung nicht in der Lage, Diäten einzuhalten oder zu fasten, empfehlen wir Deuterium reduziertes Wasser in Flaschen zu kaufen. ### Deuterium reduziertes Wasser selber herstellen Im Internet findet man Anleitungen, wie man Deuterium reduziertes Wasser selber herstellen kann, nämlich durch das teilweise Einfrieren von Trinkwasser und indem man nach dem Einfrieren das Eis entfernt und das übrig gebliebene Wasser trinkt. Wie effektiv und zuverlässig diese Methode tatsächlich ist, müsste man durch die Analyse des so erhaltenen Wassers in einem Laser-Wasser-Isotopen-Analysator überprüfen. Und nein, misterwater hat leider keinen solchen Analysator und kann diesbezüglich auch kein Labor empfehlen (wir sind selber noch auf der Suche und nehmen gern Hinweise entgegen ;-)). Sicherer ist es, auf das industriell hergestellte Wasser mit genauer ppm Angabe zu vertrauen und damit eine Trink-Kur zu machen. > Deuterium reduziertes Wasser mit einer Konzentration von 25 ppm wird dabei nicht pur getrunken, sondern gemixt. Ein Liter eines 25 ppm Wassers plus ein Liter normales gefiltertes misterwater (auch Wasserstoff)-Wasser ergeben am Ende ungefähr ein 85 ppm Wasser, ein 25 ppm Wasser plus zwei Liter gefiltertes Wasser ergeben in etwa ein 105 ppm Wasser, ein Liter 25 ppm Wasser plus 4 Liter gefiltertes Wasser ergeben ein 125 ppm Wasser. Je höher die ppm Zahl des deuterium reduzierten Wassers ist, desto länger braucht es, bis sich die Werte des Körperwassers absenken. Ziel ist es, das Körperwasser auf ein Niveau von 130 ppm Deuterium zu bringen – dies ist der Wert der langlebigen Völker. Auch bei dem Trinken von deuteriumarmen Wasser gilt: Erstreaktionen können auftreten. Deswegen am besten mit einer moderaten Konzentration von zum Beispiel 125 ppm starten wenn man sich unsicher ist. Gesunden Menschen wird einmal pro Jahr eine Kur zur Deuteriumreduktion im Körper empfohlen. Dabei wird ein Vierteljahr lang die gesamte Menge an Trinkwasser das man zu sich nimmt durch ein 125 oder ein 105 ppm Wasser ersetzt. Mit deuteriumarmen Wasser kann übrigens all das getan werden, was man auch mit normalem Wasser macht: Man kann damit kochen, Tee oder Kaffee zubereiten, es mit normalem Wasser oder mit Fruchtsäften mischen. Es ist eben ein „fast“ ganz normales Wasser ;-)) ### Quellen: 1. Produktinformation Deuterium reduziertes Wasser - https://www.biopure.eu/umwelttechnik/wasser-desinfektion/319530/deuterium-reduziertes-wasser-preventa?number=80DRW9000013 2. Deuterium - https://de.wikipedia.org/wiki/Deuterium 3. Schweres Wasser - https://de.wikipedia.org/wiki/Schweres_Wasser 4. Deuterium-reduziertes Wasser und seine Erfolge bei Krebs-Patienten - https://www.youtube.com/watch?v=9unbVabB50k 5. Ben Abu, N., Mason, P.E., Klein, H. et al. Sweet taste of heavy water. Commun Biol**4**, 440 (2021). https://doi.org/10.1038/s42003-021-01964-y - https://www.nature.com/articles/s42003-021-01964-y#citeas 6. Deuterium-reduziertes Wasser und seine Erfolge bei Krebs-Patienten -https://www.youtube.com/watch?v=9unbVabB50k 7. Lecture 11 (Part1/3) of 1st International Deuterium Symposium 2010 - https://www.youtube.com/watch?v=ZRlU_m5kg44 8. Lecture 11 (Part2/3) of 1st International Deuterium Symposium - https://www.youtube.com/watch?v=uy7bpZSpseo 9. Lecture 14 (Part1/2) of 1st International Deuterium Symposium - https://www.youtube.com/watch?v=uxTEaprzaHs 10. Lecture 15 (Part1/2) of 1st International Deuterium Symposium - https://www.youtube.com/watch?v=kAfAHd_Yu10 11. Lecture 15 (Part2/2) of 1st International Deuterium Symposium - https://www.youtube.com/watch?v=uW6cAJkd_Lo 12. Lecture 10 (Part1/2) of 1st International Deuterium Symposium - https://www.youtube.com/watch?v=2i_Xt4icDRc 13. Lecture 10 (Part2/2) of 1st International Deuterium Symposium - https://www.youtube.com/watch?v=V4id5pw3QkE 14. Sarkom - https://de.wikipedia.org/wiki/Sarkom 15. Lecture 1 (Part1/3) of 1st International Deuterium Symposium - https://www.youtube.com/watch?v=eP0o48-YEwI 16. Lecture 1 (Part2/3) of 1st International Deuterium Symposium - https://www.youtube.com/watch?v=CPpjwloHT14 17. Lecture 1 (Part3/3) of 1st International Deuterium Symposium - https://www.youtube.com/watch?v=KZYU8eXcOpc 18. Lecture 2 (Part1/2) of 1st International Deuterium Symposium - https://www.youtube.com/watch?v=9EbPqEeQ7Is 19. Über Vetera-DDW-25 - https://preventa.hu/de/uber-vetera-ddw-25/ 20. Preventa-Qualität - https://preventa.hu/de/uber-preventa/preventa-qualitaet/ 21. Preventa für Sportler - https://preventa.hu/de/uber-preventa/preventa-fur-sportler/ 22. Deuterium abgereichertes Wasser (DDW) – Mittel gegen Krebs? Begründung für Keto & Low-Carb? - https://hcfricke.com/2018/06/11/deuterium-abgereichertes-wasser-ddw-mittel-gegen-krebs-hilft-low-carb/ 23. Low Deuterium For Better Health: Rational Wellness Podcast 213 - https://www.youtube.com/watch?v=iJgdWC4JYf8 24. History of Deuterium Depleted Water - https://www.h2-4you.com/history-of-deuterium-depleted-water/ 25. Henry L. Crespi's research - https://www.researchgate.net/scientific-contributions/Henry-L-Crespi-38230429 26. Somlyai G, Molnár M, Laskay G, Szabó M, Berkényi T, Guller I, Kovács A. A természetben megtalálható deutérium biológiai jelentosége: a deutériumdepletio daganatellenes hatása [Biological significance of naturally occurring deuterium: the antitumor effect of deuterium depletion]. Orv Hetil. 2010 Sep 5;151(36):1455-60. Hungarian. doi: 10.1556/OH.2010.28865. PMID: 20739263. - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20739263/ 27. Krempels K, Somlyai I, Somlyai G. A retrospective evaluation of the effects of deuterium depleted water consumption on 4 patients with brain metastases from lung cancer. Integr Cancer Ther. 2008 Sep;7(3):172-81. doi: 10.1177/1534735408322851. PMID: 18815148. - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/18815148/ 28. Basov A, Fedulova L, Baryshev M, Dzhimak S. Deuterium-Depleted Water Influence on the Isotope 2H/1H Regulation in Body and Individual Adaptation. Nutrients. 2019 Aug 15;11(8):1903. doi: 10.3390/nu11081903. PMID: 31443167; PMCID: PMC6723318. - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31443167/ 29. Valenzuela LO, O'Grady SP, Ehleringer JR. Variations in human body water isotope composition across the United States. Forensic Sci Int. 2021 Oct;327:110990. doi: 10.1016/j.forsciint.2021.110990. Epub 2021 Sep 2. PMID: 34500129. - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34500129/ 30. Kselíková V, Vítová M, Bišová K. Deuterium and its impact on living organisms. Folia Microbiol (Praha). 2019 Sep;64(5):673-681. doi: 10.1007/s12223-019-00740-0. Epub 2019 Jul 27. PMID: 31352668. - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31352668/ 31. Strekalova T, Evans M, Chernopiatko A, Couch Y, Costa-Nunes J, Cespuglio R, Chesson L, Vignisse J, Steinbusch HW, Anthony DC, Pomytkin I, Lesch KP. Deuterium content of water increases depression susceptibility: the potential role of a serotonin-related mechanism. Behav Brain Res. 2015 Jan 15;277:237-44. doi: 10.1016/j.bbr.2014.07.039. Epub 2014 Aug 1. PMID: 25092571. - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25092571/ 32. Kharaeva Z, Hokonova T, Elmurzaeva J, Dzamihova I, Mayer W, De Luca C, Trakhtman I, Korkina L. Effects of Heavy Isotopes (2H1 and 18O16) Depleted Water Con-Sumption on Physical Recovery and Metabolic and Immunological Parameters of Healthy Volunteers under Regular Fitness Load. Sports (Basel). 2021 Aug 11;9(8):110. doi: 10.3390/sports9080110. PMID: 34437371; PMCID: PMC8402423. - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34437371/ 33. Goncharuk VV, Kavitskaya AA, Romanyukina IY, Loboda OA. Revealing water's secrets: deuterium depleted water. Chem Cent J. 2013 Jun 17;7(1):103. doi: 10.1186/1752-153X-7-103. PMID: 23773696; PMCID: PMC3703265. - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23773696/ 34. Meier R, Owen TC. Cometary deuterium. Space Sci Rev. 1999;1-2:33-43. doi: 10.1007/978-94-011-4211-3_3. PMID: 11543290. - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/11543290/ 35. Halenova T, Zlatskiy I, Syroeshkin A, Maximova T, Pleteneva T. Deuterium-Depleted Water as Adjuvant Therapeutic Agent for Treatment of Diet-Induced Obesity in Rats. Molecules. 2019 Dec 19;25(1):23. doi: 10.3390/molecules25010023. PMID: 31861678; PMCID: PMC6982901. - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31861678/ 36. Boros LG, D'Agostino DP, Katz HE, Roth JP, Meuillet EJ, Somlyai G. Submolecular regulation of cell transformation by deuterium depleting water exchange reactions in the tricarboxylic acid substrate cycle. Med Hypotheses. 2016 Feb;87:69-74. doi: 10.1016/j.mehy.2015.11.016. Epub 2015 Nov 26. PMID: 26826644; PMCID: PMC4733494. - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26826644/ + https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306987715004399 (Volltext) 37. Dzhimak SS, Basov AA, Baryshev MG. Content of deuterium in biological fluids and organs: Influence of deuterium depleted water on D/H gradient and the process of adaptation. Dokl Biochem Biophys. 2015;465:370-3. doi: 10.1134/S1607672915060071. Epub 2016 Jan 5. PMID: 26728727. - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26728727/ 38. Deuterium Content in different foods and Deuterium Depletion - https://www.osmiowater.co.uk/osmioblog/deuterium-content-in-different-foods-and-deuterium-depletion.html 39. Lech JC, Dorfsman SI, Répás Z, Krüger TPJ, Gyalai IM, Boros LG. What to feed or what not to feed-that is still the question. Metabolomics. 2021 Nov 20;17(12):102. doi: 10.1007/s11306-021-01855-7. PMID: 34800193; PMCID: PMC8605975. - https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC8605975/ 40. Nourishmeorganics Shop Deuterium Depleted Water - https://www.nourishmeorganics.com.au/collections/deuterium-depleted-water/products/preventa-25-deuterium-depleted-drinking-water-12-x-1-5l + https://www.nourishmeorganics.com.au/products/low-d-deuterium-depleted-glacial-water-136ppm-12-x-1-5l 41. The Ultimate Guide to Deuterium Depletion - https://www.nourishmeorganics.com.au/blogs/the-ultimate-guides/the-ultimate-guide-to-deuterium-depletion 42. A brief history of Deuterium Deplete Water by Victor Sagalovsky - 43. https://www.deuteriumdepletion.org/ 44. A new unifying theory for the initiation of ageing mechanisms and processes by T.R. Griffiths 45. https://hyd.hu/de/vetera-ddw-25-de/ --- ## EnerScan-Tests mit Wasserstoffwasser Quelle: https://misterwater.eu/enerscan-tests-mit-wasserstoffwasser/ Kategorie: Wasserstoffwasser Veröffentlicht: 2023-01-08 | Zuletzt geprüft: 2026-04-13 ## Wie Wasserstoffwasser unser feinstoffliches Feld verändert – Auswertung der EnerScan-Tests mit Wasserstoffwasser aus dem Hydrogen Mini Letzten Herbst haben wir EnerScan-Tests mit Wasserstoffwasser aus unserem Hydrogen Mini an freiwilligen Probanden durchführen lassen. Unser Ziel war es zu ermitteln, ob (1) nach dem Trinken von Wasserstoffwasser aus dem Hydrogen Mini eine Veränderung des feinstofflich-energetischen Feldes des menschlichen Körpers festgestellt werden kann. Und falls es eine Veränderung gibt, ob diese (2) positiv (=“Verbesserung des energetischen Zustandes“) oder negativ (oft als “Erstverschlechterung“ bezeichnet) ist, bedeutend oder eher unerheblich. Bei den EnerScan-Tests handelt es sich nicht um schulmedizinischen Diagnosen/Analysen, sondern es wird ausschließlich das feinstofflich-energetische Feld des Menschen betrachtet. ### Ablauf der EnerScan-Tests Es durchliefen zehn Testpersonen je zwei EnerScan-Tests. Die Erstmessung diente der Ermittlung der energetischen Ausgangslage des Körpers. Die Zweitmessung diente der Überprüfung der Energiewerte des Körpers, nachdem die Testpersonen das Wasserstoffwasser getrunken hatten. Die Zweitmessung fand unmittelbar nach Abschluss der Erstmessung statt, um verzerrende Einflüsse von außen auf die Testpersonen auszuschließen . Zwischen dem Trinken des Wassers und der Messung wurde eine zwei-minütige Pause eingelegt, um dem Wasser Zeit zur Wirkung zu geben. In der Analyse wurden die Ergebnisse aus Erstmessung und Zweitmessung verglichen und in Diagrammen veranschaulicht. Im Detail wurde festgestellt, wie viele Bioaktiv-Zonen sich positiv und wie viele sich negativ verändert haben. Ebenso wurde dokumentiert, ob sich bestimmte Bioaktiv-Zonen nach der Zweitmessung sich besonders häufig positiv veränderten. Dazu wurden die EnerScan Tests aller 10 Versuchspersonen miteinander verglichen. ### Wasserqualität Für die EnerScan-Tests wurde mineralarmes Flaschenwasser der Firma Plose verwendet, welches wir als eines von mehreren für die Verwendung im Hydrogen Mini empfehlen. Die Trinkmenge war jeweils 125 ml. Für die Zweitmessung wurde das Wasser zweimal durch den Hydrogen Mini mit molekularem Wasserstoff angereichert. ### Farbliche Darstellung der EnerScan-Tests Die einzelnen Zonen in dem Organ-Grafiken stellen die separat messbaren Bioaktiv-Zonen dar. Die weiße Zone stellt den optimalen Energiebereich dar. Alle Farben darüber stehen für eine Überfunktion (zu viel Energie), alle Farben unterhalb von Weiß bedeuten eine Unterfunktion (zu wenig Energie). Je näher die Farben an weiß sind, desto geringer ist die Abweichung (Grün und Gelb). Farben, die weit von Weiß entfernt sind bedeuten eine sehr starke Abweichung (Violett und Rot). Eine positive Veränderung ist passiert, wenn sich die Farbe einer Bioaktiv-Zone an Weiß angenähert hat oder Weiß wurde (z.B. aus Rot wurde Gelb). Für eine negative Veränderung gilt das umgekehrte. ### Beispiel eines EnerScan-Tests: Download aller EnerScan-Tests ### Zusammenfassung der Ergebnisse der EnerScan-Tests Bei allen zehn Probanden verbesserten sich im Durchschnitt 50% aller Bioaktiv-Zonen und 9% verschlechterten sich. Das Spektrum bei den einzelnen Probanden reichte von +34% bis +61% Verbesserung und von 0% bis -19% Verschlechterung. Noch besser fällt die Auswertung der qualitativen Veränderung aus: 301 Bioaktiv-Zonen verbesserten sich um mehr als 50% gegenüber der Ausgangslage. Demgegenüber verschlechterten sich nur 21 Bioaktiv-Zonen um mehr als 50%. Bei jedem Teilnehmer gab es auch Zonen, deren energetischer Zustand sich nicht änderte. Fazit: Die positiven Auswirkungen überwiegen bei Weitem die negativen. Wobei auch eine Verschlechterungen nicht per se als negativ bewertet werden sollte: Die Alternativmedizin spricht in diesem Zusammenhang eher vor „**Erst**verschlechterung“ oder „**Erst**reaktion“. Erstreaktionen können ein Hinweis darauf sein, dass der Körper auf das verabreichte Mittel reagiert und etwas im Körper „in Bewegung“ kommt, das Mittel also passend gewählt ist im Vergleich zu wenn durch das Mittel überhaupt keine Veränderung auftreten würde. Warum überhaupt Verschlechterungen auftreten begründet der Forschungsleiter der EnerScan-Tests so, dass während der Neuordnung des Organismus nach dem Trinken von Wasserstoffwasser die Energie im Körper umverteilt wird. Dabei passiert es, dass Energie von Bioaktiv-Zonen abgezogen und in Bereiche, die es aktuell dringender brauchen, umgeleitet wird. Laut Forschungsleiter wird dies später meistens wieder ausgeglichen. ### Welche Körperregionen energetisch am meisten vom Wasserstoffwasser profitierten Bei der Gesamtbetrachtung fielen einige Bioaktiv-Zonen auf, die bei allen bzw. fast allen Probanden eine positive Veränderung erfuhren. Es gab 3 Zonen bei denen alle Probanden, 25 Zonen in denen 9 der Probanden und 21 Bereiche bei denen 8 der Probanden eine Besserung zeigten. Die Bereiche, bei denen 9 der 10 Probanden eine mindestens 50%-ige Verbesserung erlebten: - Hypophyse - linkes Auge + linkes Ohr - oberes Armdrittel links vorne + hinten - Schultergelenk links vorne + hinten - Unterkiefer Auffällig ist, dass diese Zonen alle im oberen Drittel des Körpers liegen. Dazu passt das Ergebnis der Erstmessung, bei der 8 der Probanden große Energiedefizite in den Bereichen Kopf, Schultern und Armen hatten. Umgekehrt ist es bei den inneren Organen: hier zeigten 8 der Probanden bei der Erstmessung ein Übermaß an Energie, was teilweise oder sogar ganz ausgeglichen werden konnte. ### Warum wir Wasserstoffwasser jedem empfehlen Betrachtet man die Details, sind die Ergebnisse schlicht sensationell. Die Teilnehmer tranken ein einziges Mal nur die kleine Menge von 125 ml Wasserstoffwasser. Dennoch gab es bei allen Teilnehmern in ganz vielen Bereichen positiven Veränderungen in ihrem feinstofflich-energetischen Feld. Bei keinem einzigen der 10 Probanden überwogen die Erstreaktionen. Wir sind beeindruckt! misterwater® Wasserstoffgeräte Beitragsbild: © CryptoFX - Shutterstock 2228756809 --- ## Hexagonales Wasser Quelle: https://misterwater.eu/hexagonales-wasser/ Kategorie: Lösungen Veröffentlicht: 2022-07-10 | Zuletzt geprüft: 2026-04-13 ## Hexagonales Wasser – der vierte Aggregatzustand des Wassers ### Wasserforscher Erich Meidert zu Gast bei SteinzeitTV Was ist Hexagonales Wasser? Wir alle kennen aus Schulzeiten drei Aggregatzustände des Wassers: Flüssig, fest (Eis) und gasförmig (Wasserdampf). Vor nicht allzu langer Zeit erschienen die ersten Veröffentlichungen von Dr. Gerald Pollack über einen vierten Aggregatzustand des Wassers, inzwischen auch bekannt als EZ-Zonen-Wasser oder hexagonales Wasser. Dr. Gerald Pollack forschte ursprünglich an Muskeln und Zellen und fand dabei Widersprüchliches in Bezug auf die Schulbuch-Biologie. Seine Erkenntnisse über EZ-Wasser – Wasser im vierten Aggregatzustand – sind eine Herausforderung für althergebrachte Theorien über die Funktionsweise von Zellen und können vieles besser und ganz anders erklären, als es bisher möglich war. Macht EZ-Wasser das Leben auf unserem Planeten wie wir es kennen überhaupt erst möglich? Gründen sich die meisten Körperabläufe auf genau dieses Wasser? Muss hier ein grundlegender Paradigmenwechsel stattfinden? Nicht nur in lebenden Zellen findet sich EZ-Wasser. EZ-Wasser ist praktisch überall … in den Wolken, im Meer, selbst im normalen Trinkwasser ist ein kleiner Teil des Wassers hexagonales Wasser. Es ist besonders geordnet und rein und weist Lebensenergie spendende überschüssige Elektronen auf. ### Wie können wir den Anteil von hexagonalem Wasser in unserem täglichen Trinkwasser erhöhen, um mehr Ordnung und Elektronen in uns aufnehmen zu können? Eine Möglichkeit ist zum Beispiel die Verwirbelung des Wassers – nachzulesen ist dies in dem von uns sehr empfohlenen Buch von Gerald Pollack, „Wasser, viel mehr als nur H2O“, in dem es speziell um hexagonales Wasser – also EZ-Wasser, Wasser des vierten Aggregatzustandes geht. Für den Küchengebrauch, speziell zur Verbesserung von reinstem Umkehrosmose Wasser leistet unser **Wirbelgerät, der alchimator©** gute Dienste. An den Kristallbildern kann man sehen, dass hexagonale Wasserstrukturen entstehen. Weiterführende Informationen zum **alchimator© ** finden Sie unter https://misterwater.eu/sauerstoffwasser/ Beitragsbild: © samui - Shutterstock 1352066579 --- ## Homöopathie und Wasser Quelle: https://misterwater.eu/homoeopathie-und-wasser/ Kategorie: Gesundheit Veröffentlicht: 2024-03-04 | Zuletzt geprüft: 2026-04-13 ## Ist Homöopathie wissenschaftlicher Nonsens oder die Zukunft der Medizin? Während die Massenmedien sich weiterhin über die „Wirkungslosigkeit der Homöopathie“ lustig machen und die Schulmedizin sich weigert, energetisch-informative Betrachtungen in ihre Therapien einzubeziehen, gibt es hinter den Kulissen längst Rückendeckung aus eigenen Reihen, wenn es um die Speicherung und Übertragung von Schwingungen in Wasser geht: Luc Montagnier, der das AIDS Virus entdeckte und dafür den Nobelpreis erhielt, las Schwingungen einer in Wasser befindlichen DNS des AIDS Virus aus und übertrug sie per Computer und Datentransfer auf ein hunderte Kilometer entferntes Wasser, in dem sich einzelne DNS Bausteine befanden, die keinen zusammenhängenden Strang bildeten. Und voilà – die DNS Bausteine verbanden sich durch die übertragene Information zu einem DNS-Strang, der sich im anschließenden medizinischen Gentest als identisch mit der Ursprungs-DNS erwies. (Quelle: Youtube-Video „Water Memory (Documentary of 2014 about Nobel Prize laureate Luc Montagnier)“ … siehe Video über diesem Artikel … weitere Details siehe auch unten) ### Lassen Sie uns einen tieferen Blick in den Kaninchenbau werfen … Die Debatten über Wasser, seine Eigenschaften und wie diese verlässlich nachzuweisen sind hat Auswirkungen auf viele Bereiche, insbesondere auf die Naturheilkunde. Es werden Beweise für die Wirkung der Homöopathie gefordert, die zwar seit über 200 Jahren existiert und angewendet wird, für deren Wirksamkeitsnachweis es aber erst heute die technischen Voraussetzungen gibt. Gerade in den letzten Wochen und Monaten werden heftige Debatten über die Homöopathie geführt, weil diese laut Gesundheitsminister nicht mehr von den Krankenkassen bezahlt werden soll. Charakteristisch für die kontroversen Diskussionen um Homöopathie ist die Tatsache, dass die Ergebnisse, die für die Homöopathie sprechen, gerne verschwiegen und ignoriert werden. Umgekehrt wird versucht, mit leicht verständlichen Argumenten dem Wasser das Wassergedächtnis abzusprechen. Jedoch stammen sie aus einem alten Denken und sind nach der Meinung von Prof. Josephson falsch. (1)(2) ### Einwände gegen Homöopathie Beliebte Einwände gegen Homöopathie sind – auch von Wissenschaftlern und obwohl sie es mittlerweile besser wissen müssten: (2) - „Ohne Moleküle kein Effekt.“ - „Die Zeiträume für Reaktionen im Wasser sind sehr kurz und damit sind keine längerfristigen Speicherungen möglich.“ - „Wenn Wasser ein Gedächtnis hätte, dann würde es sich an alles, mit dem es in Kontakt war, erinnern und wäre völlig durcheinander.“ ### Forscher zeigen seit Jahren die Wirksamkeit der Homöopathie Tatsache ist, dass Forschungsergebnisse, die die Wirksamkeit der Homöopathie belegen, in einigen der angesehensten medizinischen Fachzeitschriften der Welt veröffentlicht wurden. Hier ist eine Aufzählung von nur einigen davon: The Lancet; BMJ (British Medical Journal); Chest (the publication of the American College of Chest Physicians); Pediatrics (publication of the American Academy of Pediatrics); Cancer (journal of the American Cancer Society); Journal of Clinical Oncology; Pediatrics Infectious Disease Journal (publication of the European Society of Pediatric Infectious Diseases); European Journal of Pediatrics (publication of the Swiss Society of Pediatrics and the Belgium Society of Pediatrics). Im Verlag Elsevier erschien ein eigenes Fachjournal „Homeopathy“, welches sich schon 2007 in einer Spezialausgabe ernsthaft mit dem Thema „Das Gedächtnis des Wassers“ auseinandersetzte. (3) Heute ist der Bereich Homöopathie im Journal of Integrative Medicine integriert. (4) Nicht nur einzelne Studien haben die Wirksamkeit homöopathischer Mittel nachgewiesen, sondern auch verschiedene systematische Übersichten oder Meta-Analysen sind zu dem Schluss gekommen, dass sich die Wirkungen homöopathischer Mittel von denen eines Placebos unterscheiden. Bereits im Jahr 1955 wurde ein Bericht mit positiven Ergebnissen über die Wirkung von ultrahohen Verdünnungen (UHD) veröffentlicht, was den heutigen Homöopathika entspricht. (5) ## Eine außergewöhnliche Konferenz zum Thema Homöopathie Im Jahr 2018 wurden auf der Londoner Konferenz ***“New Horizons in Water Science - The Evidence for Homeopathy?”*** in den heiligen Hallen der Royal Society of Medicine zwei grundlegende Fragen zum Zusammenspiel homöopathischer Mittel mit Wasser diskutiert. Zum einen: Hat der Prozess der Arzneimittelherstellung in der Homöopathie einen Einfluss auf die Struktur des Wassers, die sich danach von der des reinen Wassers unterscheidet? Und zweitens: Gibt es fundierte und plausible Erklärungen dafür, wie homöopathische Wirkstoffe in wässrigen Lösungen trotz mehrfacher Verdünnung erhalten bleiben? (2) ### Professor Brian Josephson übte heftige Kritik an den allgemein anerkannten Theorien darüber, wie Biomoleküle mit ihren Substraten reagieren. Konventionell geht man davon aus, dass diese nur miteinander reagieren können, wenn sie wie Schloss und Schlüssel zusammenpassen. Also nur, wenn sie in direktem physischen Kontakt sind. Das verneint Prof. Josephson. Wie sein berühmter Vorgänger Jacques Benveniste (1935 – 2004) vertritt er die Ansicht, dass sie über eine gewisse Entfernung „kommunizieren" können, lange bevor sie zusammenkommen, und dass solche Wechselwirkungen am besten durch die Quantentheorie und die elektromagnetische Signalübertragung beschrieben werden. > Wenn du es nicht in Frage stellen kannst, ist es keine Wissenschaft. > Stefan Hiene ### Vladimir Voeikov von der Lomonosov Moscow State University wies auf einen weiteren Irrtum hin. Nämlich, dass herkömmliche Vorstellungen darüber, wie sich Stoffe in Wasser lösen, falsch sind. Was Voeikov und seine Kollegen immer wieder gezeigt haben, ist, dass „in Lösung gehen“ anders abläuft und dies auch ein Rätsel der Homöopathie erklären kann. Der Prozess der homöopathischen Verdünnung und des Schüttelns, sogar über die Avogadro-Grenze hinaus (also über die Verdünnungsgrenze hinaus, in der keine materiellen Partikel mehr vorhanden sein sollten), beseitigt NICHT die gesamte gelöste Substanz. (6) Stattdessen bleiben mikroskopisch kleine „Klumpen" der gelösten Substanz - sogenannte „*Nanoassoziate*“ - zurück, die biologisch aktiv sind. Außerdem lassen sich diese Nanoassoziate mit verschiedenen Analysetechniken aufspüren und sie beeinflussen das Wasser in vielerlei Hinsicht, so dass es sich eindeutig von reinem Wasser unterscheidet, z.B. in Bezug auf die elektrische Leitfähigkeit und die Oberflächenspannung. Das bestätigte u.a. der indische Forscher Jayesh Bellare. Als ob das noch nicht genug wäre, haben Voeikov und Kollegen gezeigt, dass sogenannte gewöhnliche Lösungen - die Art, die wir jeden Tag herstellen, z.B. Wasser mit Zitronensaft - ebenfalls Nanoassoziate enthalten und damit das verletzen, was jahrelang als ideales Verhalten von wässrigen Lösungen bezeichnet wurde (die Annahme, dass Lösungen immer homogen sind). ### Prof. Pollack Kaum hatten die Zuhörer ihre umherstreifenden Gedanken eingefangen, war der nächste Höhepunkt angesagt. Professor Gerald Pollack bekam das Wort und durfte über seine Beobachtungen berichten. Professor Gerald Pollack von der University of Washington ist einer der führenden Wasserexperten, der unser Wissen über Wasser entscheidend voran gebracht hat. Das wirkt sich nicht nur auf unser Verständnis der Eigenschaften von Wasser aus, sondern auch auf die Art und Weise, wie wir es nutzen. (7) Eine seiner wichtigen Entdeckungen ist: Immer da, wo Wasser sich natürlich strukturieren kann, in artesischen Quellen, beim Übergang von Dampf in Wasser (Regen, Tau) oder Dampf/Wasser in Eis (Schnee) nimmt es eine hexagonale Struktur ein. Es ist weder fest wie im Eis noch flüssig wie im normalen Wasser, sondern es weist eine Gel-artige Textur auf. (9)(10) ### Verwirbelung als Selbstreinigungsmechanismus des Wassers? Gleichsam helfen dem Wasser auch Verwirbelungen in Bächen oder Wasserfällen sich neu zu formieren. Offensichtlich nimmt es von selbst diese Struktur an. Dabei „wirft“ es in den EZ-Zonen alle gelösten Stoffe „hinaus“. Aufgrund dieses eigenartigen Effekts bekam dieser Bereich überhaupt erst die Bezeichnung EZ-Wasser, von Englisch „exclusion zone“ bzw. übersetzt „Ausschlusszone“. Dabei entsteht wie von Zauberhand absolut reines Wasser, welches praktisch jungfräulich und ohne gespeicherte Information seinen neuen Kreislauf antritt. (11) Erstaunlicherweise passiert dies auch an organischen, wasserfreundlichen Oberflächen – und solche haben wir überall, in jeder Körperzelle. Das Wasser in diesen Ausschlusszonen hat Eigenschaften, die sich von denen des restlichen Zellwassers völlig unterscheiden. In den EZ-Zonen wird es hexagonal strukturiert, ändert seinen pH-Wert und verändert seinen elektrischen Widerstand. Laut Prof. Pollack nimmt das hexagonale Wasser über den Infrarot-Anteil des Sonnenlichtes Energie auf, den es speichert und bei Bedarf wieder abgibt - wie eine Art Batterie. Nur so können die biochemischen Vorgänge in den Zellen, sowie die Zellmembranen und unsere DNS überhaupt erst funktionieren. Daher sind die Nährstoffe nur eine sekundäre Energiequelle für uns, die zur optimalen Verwertung Strahlungsenergie benötigen (egal ob UV- oder Infrarot-Strahlung). (9)(12)(13)(14) ### EZ-Zonen = Energiezentren der Zelle? Die Ladungstrennung zwischen den (negativ geladenen) EZ-Zonen und dem Wasser außerhalb der EZ-Zonen (positiv geladen) erfolgt ohne Unterstützung einer äußeren Spannung oder trennenden Membran. (15) Das birgt eine ganze Reihe von Überraschungen. 1. Da das EZ-Wasser den positiv geladenen Wasserstoffs (H+) hinausgeworfen hat, um seine Struktur auszubilden, ist es negativ geladen. Damit hat es viele Elektronen für die biochemischen Reaktionen in der Zelle zu bieten. So wissen wir heute, dass die Kraftwerke unserer Zellen, die Mitochondrien ohne geordnetes, hexagonales Wasser nicht arbeiten können, weil sie ohne diese Energiequelle gar nicht in der Lage sind, die „Energiewährung“ des Körpers, das ATP (Adenosintriphosphat) herzustellen. (7)(9) 2. Prof. Pollack schlägt vor, dass diese Eigenschaft der getrennten Ladungen auch dabei helfen könnte, unser Blut durch enge Gefäße zu befördern, die weit vom Herzen entfernt sind. Wenn dem so ist, wird diese Entdeckung enorme Auswirkungen auf unser Verständnis der Physiologie haben. (7)(11)(12) 3. Gleichsam schlägt er für den Mechanismus der Osmose eine erweiterte These vor und widerspricht, dass sie rein passiv abläuft. Da sich bei der Osmose auf beiden Seiten der Membran EZ-Zonen, unterschiedliche pH-Werte und Ladungsgradienten ausbilden, ist Prof. Pollack sicher, dass die EZ-Zonen ein entscheidender Faktor sind - neben Temperatur, Teilchengröße und Viskosität. Die Dynamik der EZ-Zonen-Bildung steuert die Molekülbewegungen bei der Osmose und Diffusion. (11)(16) ### Fette und EZ-Wasser 4. Prof. Pollack untersuchte auch einen wichtigen Teil unserer Nährstoffe: Fette. Er testete verschiedene Fette auf ihre Fähigkeit EZ-Wasser zu erzeugen. Große EZ-Zonen bildeten sich neben Ghee, Kokosnussöl, Schweineschmalz, biologischem Butterschmalz und C8 MCT-Öl (Caprylsäure). Auf kalten Ghee-Oberflächen bildeten sich besonders große EZs. Das EZ-Wachstum an solchen Oberflächen könnte ein wichtiger Faktor für die optimale Versorgung von Zellen mit Wasser sein und der gesundheitsfördernden Funktion von Fetten zugrunde liegen. (17) 5. Die kristallinartigen EZs sind in der Lage, elektromagnetisch Informationen in ihrer Molekularstruktur zu speichern. Prof. Pollack ist der Ansicht, dass Wasser eine RIESIGE Kapazität zur Speicherung von Informationen hat. Das ist eine Erklärung für die Homöopathie und warum homöopathische Nanodosen in der Lage sind, die komplette Physiologie eines Menschen zu beeinflussen. Ergänzend merkte er an, dass der homöopathische Prozess der Verschüttelung (kräftiges Schütteln der Lösung) mehr Bereiche für EZ-Wasser schafft, was wiederum zu einer erhöhten Speicherung von Informationen führt. (1) 6. Noch eine reine Idee ist es, die Eigenschaften der EZ-Zone zur Reinigung und Entsalzung von Wasser zu nutzen. Es ist bereits gelungen, das Wasser der EZ-Zonen vom benachbarten Wasser abzutrennen. (7) Da es vor allem in der Wissenschaftswelt nach wie vor eine große Zahl von Ungläubigen gibt, sei angemerkt, dass Pollacks erstaunliche Entdeckungen über Wasser von unabhängiger Seite mehrfach überprüft und bestätigt wurden. (18) ### Zurück zu Prof. Luc Montagnier und seinem unglaublichen Experiment Auch der französische Virologe Luc Montagnier (Nobelpreis für Medizin 2008) spricht sich für Homöopathie aus: > Was ich jetzt sagen kann, ist, dass die hohen Verdünnungen (Anm.: der Homöopathie) richtig sind. Hohe Verdünnungen von etwas sind nicht nichts. Es sind Wasserstrukturen, die die ursprünglichen Moleküle imitieren." (1) > Prof. Luc Montagnier Montagnier bewies dies in eigenen Versuchen mit starken Verdünnungen von DNS-Material, deren Signale immer noch gemessen werden konnten, obwohl kein DNS-Material mehr im Wasser enthalten war. Das Wasser hatte eine „Erinnerung“ an die DNS-Spuren behalten und es gab diese Information als elektromagnetische Signale zurück. Um diesen faszinierenden Effekt noch zu steigern wurden die Signale als Computerdaten von Frankreich an eine italienische Universität gesendet, die die Aufgabe hatten, die Daten wieder in elektromagnetische Signale umzuwandeln und damit eine Wasserprobe zu bespielen. Die Fragen: Nimmt Wasser solche Signale an und wie gut werden sie der Original-DNS entsprechen? Dazu wurden in die Wasserprobe Nukleotide gegeben, die Bausteine der DNS, und das Enzym Polymerase, welches aus Nukleotiden eine DNS bauen kann. Das Ergebnis war atemberaubend: Ohne Vorlage, ohne Spuren von DNS in der Wasserprobe bildete sich eine DNS mit nahezu gleichem Aufbau wie die Original-DNS (98% der Basenpaare waren identisch). Zuletzt noch eine nicht ganz unwichtige Kleinigkeit dieses Experiments: Es wurde destilliertes Wasser verwendet. Damit scheiden jegliche Inhaltsstoffe, seien es Mineralien, Salze oder anderes als Verursacher oder Beteiligte aus. Und destilliertes Wasser ist offensichtlich doch nicht ganz so tot, wie es ihm häufig nachgesagt wird. (19)(20) Der Traum von Prof. Montagnier war es, auf diese Weise die Information von Medikamenten in den Menschen einzubringen, ohne dass der Patient etwas einnehmen muss. Leider fand er fast keine Mitstreiter, um diese Idee zu verfolgen. Hier zeigt sich immer noch der Widerstand der Wissenschaftsgemeinde gegenüber der These, dass Wasser im Sinne der Homöopathie Informationen speichert und weitergeben kann. (19) Prof. Montagnier verstarb im Jahr 2022 im Alter von 89 Jahren. ### Professor Marc Henry Professor Marc Henry für Chemie und Quantenphysik (Universität Strassburg) beschreibt in seinen Arbeiten, etwas was er „kohärente Domänen“ nennt. Wassermoleküle schließen sich zu 3D-Formen mit geschlossener Oberfläche zusammen, in die keine anderen Stoffe eindringen können, nur elektromagnetische Signale. Könnte das die Erklärung für die Effekte im Experiment von Prof. Montagnier sein? (19)(21) > ‘Wasser ist das Wichtigste, über das wir sprechen sollten.‘ behauptet die Biologie. Aber wenn wir Lehrbücher öffnen, was finden wir? Zwei Seiten über Wasser und 5000 Seiten über alles andere als Wasser.“ > Prof. Marc Henry ### Aus der Praxis - Ein Computer, der mit Wasser funktioniert Ein absolut phantastische Anwendung dieser Erkenntnisse über Wasser ist diese: Der Assistenzprofessor für Bioingenieurwesen an der Universität Stanford, Manu Prakash, entwickelte zusammen mit seinen Studenten einen Computer, dessen Funktions- und Speicherfähigkeit die einzigartige Physik sich bewegender Wassertröpfchen benutzt. Prof. Prakash verwendet kleine Wassertröpfchen als Informationsträger, als Informationsbits. Aufgrund seines universellen Charakters kann der Tröpfchencomputer theoretisch jede Operation ausführen, die ein herkömmlicher elektronischer Computer durchführen kann, wenn auch mit deutlich geringerer Geschwindigkeit. Die Fähigkeit zur präzisen Steuerung von Tröpfchen mit Hilfe von Strömungsberechnungen könnte eine Reihe von neuen Anwendungen in der Biologie, der Chemie und möglicherweise in der digitalen Fertigung bieten. (1)(22) ### Experimente von Masaru Emoto Wasser reagiert nicht nur auf in ihm gelöste Stoffe, sondern auch sehr stark auf elektromagnetische Frequenzen. Vermutlich, weil das Wassermolekül in sich eine Art kleiner Magnet mit einem Plus- u und einem Minuspol ist. Der berühmte Wasserforscher Masaru Emoto machte Versuche dazu, ob das Wasser auch Schwingungen speichert. Er sendete intensiv positive Wörter, wie „Liebe“, „Dankbarkeit“, „schön“ usw. an ein Wasser in Petrischalen – und an ein anderes Wasser „Hass“, „Neid“, hässlich“. Dann betrachtete er die dabei entstandenen Strukturen des gefrorenen Wassers auf der Glasoberfläche unter dem Mikroskop. Das „gute Wasser“ zeigte schöne, geometrische, blumenähnliche und ästhetische Strukturen. Das mit negativen Informationen gespeiste Wasser dagegen wies kantige, unregelmäßige und ungeordnete Strukturen auf. (1) Die beobachteten und fotografierten Muster korrelieren tatsächlich mit Informationen im Wasser. Im Rahmen zahlreicher Experimente konnte gezeigt werden, dass die Muster in den meisten Fällen unter Einwirken der gleichen Informationen derart ähnlich ausfielen, dass man von einer Reproduzierbarkeit der experimentellen Ergebnisse sprechen kann. (1). Beispielfotos nach dem Vorbild von Masaru Emoto finden Sie in unserem Blogbeitrag „So entstehen Wasserkristallbilder nach Masaru Emoto" ### Fazit zum Thema Homöopathie und Wasser Es ist (schon lange) Zeit für einen Paradigmenwechsel beim Thema Wasser. Wasser ist nicht nur das Element, aus dem wir hauptsächlich bestehen. Sondern es hat außerdem so etwas wie ein Wassergedächtnis, eine informative Komponente, der auch unser Blogartikel zum „Wassergedächtnis“ gewidmet ist. Und als EZ-Wasser in der Zelle scheint Wasser nicht nur Lösungsmittel zu sein und die „Suppe, in der alles schwimmt“, sondern mittels seiner Struktur als direkter Akteur selbst an allen Zellfunktionen beteiligt zu sein. Mehr dazu erfahren Sie hier. Die Aufbereitung von durchschnittlichem Leitungswasser sollte nicht nur durch die physikalisch-chemische Filterung zur Entfernung aller Fremdstoffe umfassen, sondern auch deren homöopathische Fußspuren löschen, damit das Wasser eine Quellwasserqualität erhält. Lassen Sie sich jetzt dazu unverbindlich beraten: Beratungstermin SICHERN ### Quellen: 1. Water and Homeopathy: Discoveries at Science's Cutting Edge - https://media.mercola.com/ImageServer/Public/2023/June/PDF/water-and-homeopathy-pdf.pdf 2. Homeopathy New Evidence - ‚Memory of Water and Ordering Mechanisms in Nature’ (Brian D Josephson) - https://www.youtube.com/watch?v=PsPN0Sc4owo Presentation by Cambridge Professor Emeritus Brian Josephson at the conference “New Horizons in Water Science — The Evidence for Homeopathy?” (July 14, 2018) at London’s Royal Society of Medicine. 3. The memory of water is a reality - https://www.elsevier.com/about/press-releases/research-and-journals/the-memory-of-water-is-a-reality 4. Journal of Integrative Medicine - https://www.sciencedirect.com/journal/journal-of-integrative-medicine/vol/21/issue/3 5. Functional Correctors - Geheimnis der ewigen Jugend und Gesundheit - https://youtu.be/ErtxDZ8IS6g 6. Homeopathy New Evidence – ‘Nanoassociates in Highly Diluted Preparations’ (Prof. Vladimir Voeikov) - https://www.youtube.com/watch?v=kVJIbR1usQA 7. Gerald Pollack: Electrically Structured Water | EU2013 - https://www.youtube.com/watch?v=rfxDs1N_-3c 8. Water, Cells, and Life | Dr. Gerald Pollack | TEDxNewYorkSalon - https://www.youtube.com/watch?v=p9UC0chfXcg 9. Phänomen Wasser: Informationsspeicher und Kommunikationsmittel - https://weltdergesundheit.tv/phaenomen-wasser/ 10. The Fourth Phase of Water: Dr. Gerald Pollack at TEDxGuelphU - https://www.youtube.com/watch?v=i-T7tCMUDXU 11. Gerald H. Pollack: Wasser – viel mehr als H2O, VAK Verlag, 4.Auflage 2020, S. 39f / Osmose s. Kapitel 11 12. Li Z, Pollack GH. Surface-induced flow: A natural microscopic engine using infrared energy as fuel. Sci Adv. 2020 May 8;6(19):eaba0941. doi: 10.1126/sciadv.aba0941. PMID: 32494720; PMCID: PMC7210001. - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32494720/ 13. Kimura KW, Pollack GH. Particle Displacement in Aqueous Suspension Arising from Incident Radiant Energy. Langmuir. 2015 Sep 29;31(38):10370-6. doi: 10.1021/la5048535. Epub 2015 Sep 15. PMID: 26335979. - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26335979/ 14. Chai B, Yoo H, Pollack GH. Effect of radiant energy on near-surface water. J Phys Chem B. 2009 Oct 22;113(42):13953-8. doi: 10.1021/jp908163w. PMID: 19827846; PMCID: PMC2843558. - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19827846/ 15. Hwang SG, Hong JK, Sharma A, Pollack GH, Bahng G. Exclusion zone and heterogeneous water structure at ambient temperature. PLoS One. 2018 Apr 18;13(4):e0195057. doi: 10.1371/journal.pone.0195057. PMID: 29668733; PMCID: PMC5905880. - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29668733/ 16. Zhao Q, Ovchinnikova K, Chai B, Yoo H, Magula J, Pollack GH. Role of proton gradients in the mechanism of osmosis. J Phys Chem B. 2009 Aug 6;113(31):10708-14. doi: 10.1021/jp9021568. PMID: 19719272. - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19719272/ 17. Sharma A, Pollack GH. Healthy fats and exclusion-zone size. Food Chem. 2020 Jun 30;316:126305. doi: 10.1016/j.foodchem.2020.126305. Epub 2020 Jan 31. PMID: 32066069. - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32066069/ + persönliche Kommunikation mit Abha Sharma 18. Elton DC, Spencer PD, Riches JD, Williams ED. Exclusion Zone Phenomena in Water-A Critical Review of Experimental Findings and Theories. Int J Mol Sci. 2020 Jul 17;21(14):5041. doi: 10.3390/ijms21145041. PMID: 32708867; PMCID: PMC7404113. - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32708867/ 19. Water Memory (2014 Documentary about Nobel Prize laureate Luc Montagnier) - https://www.youtube.com/watch?v=R8VyUsVOic0 20. Montagnier L, Del Giudice E, Aïssa J, Lavallee C, Motschwiller S, Capolupo A, Polcari A, Romano P, Tedeschi A, Vitiello G. Transduction of DNA information through water and electromagnetic waves. Electromagn Biol Med. 2015;34(2):106-12. doi: 10.3109/15368378.2015.1036072. PMID: 26098521. - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26098521/ 21. Van Wassenhoven M, Goyens M, Henry M, Capieaux E, Devos P. Nuclear Magnetic Resonance characterization of traditional homeopathically manufactured copper (Cuprum metallicum) and plant (Gelsemium sempervirens) medicines and controls. Homeopathy. 2017 Nov;106(4):223-239. doi: 10.1016/j.homp.2017.08.001. Epub 2017 Sep 28. PMID: 29157472. - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29157472/ 22. Just add water: Stanford engineers develop a computer that operates on water droplets - https://news.stanford.edu/2015/06/08/computer-water-drops-060815/ 23. **Bio-Energie-Modul von misterwater - **https://shop.misterwater.eu/products/nano-energizer-l?_pos=1&_psq=nano&_ss=e&_v=1.0?variant=56098010464521 **Beitragsbilder:** © Canva – Homeopathy chamillewhite © Canva – Computer Blackdovfx Getty images © Canva – DNA Enot-poloskun Getty images © Canva – Water vortex PLAINVIEW Getty images © Canva – Coconut Oil – estefaniavizcaino © misterwater® --- ## Ionisiertes Wasser und Wasserstoffwasser Quelle: https://misterwater.eu/ionisiertes-wasser-und-wasserstoffwasser/ Kategorie: Wasserstoffwasser Veröffentlicht: 2023-09-18 | Zuletzt geprüft: 2026-04-13 ## Ist ionisiertes Wasser bzw. ionisiertes basisches Wasser dasselbe wie Wasserstoffwasser? Ionisiertes Wasser bzw. ionisiertes basisches Wasser (IBW) ist seit vielen Jahrzehnten bekannt in der Gesundheitsszene und erfreut sich aufgrund seiner gesundheitlichen Vorteile weltweit großer Beliebtheit. Von Anfang an hat man auf sehr verschiedene Weise versucht, diese Vorteile zu erklären. Die einzelnen Argumente bewegen sich im Bereich zwischen reinen Hypothesen und wissenschaftlich fundierten Beweisen. Zu den Argumenten zählen das negative Redoxpotential, der basische pH-Wert, eine andere Wasserstruktur, die verringerte Sauerstoffgaskonzentration, eine erhöhte zelluläre Bioverfügbarkeit und der Gehalt an atomarem bzw. gasförmigem Wasserstoff. ### Warum Aufklärung dringend nötig ist Die mangelhafte Überprüfung und Verbreitung dieser Behauptungen hat zu einer unglaublichen Vielfalt an Begriffen geführt, die zum Teil synonym, hauptsächlich aber unkontrolliert und unverstanden verwendet werden. Wir hören die Begriffe ionisiertes Wasser, basisches Wasser, alkalisches Wasser, Basenwasser, Ionenwasser, ionisches Wasser, negatives Wasser, Elektronenwasser, Mikrowasser, Wasser mit Mikroclustern, Clusterwasser, Nanowasser, hexagonales Wasser, Hydroxylwasser, energetisiertes Wasser, elektrisch schwingendes Wasser usw. Wir fassen hier eine neue wissenschaftliche Arbeit (Nov. 2022) des Wasser-Forschers Tyler LeBaron zusammen, in der er detailliert auf alle diese Punkte eingeht und zu jedem genau erläutert, ob die Begründungen dazu sinnvoll und nachvollziehbar sind und welcher Faktor die Wirkung von basischem Wasser ausmacht. (1) Als Grundlage und als Ergänzung zum besseren Verständnis empfehlen wir Ihnen, unseren Artikel https://misterwater.eu/ist-ionisiertes-basisches-wasser-schaedlich// zu lesen. (2) ### Entwicklung in den letzten Jahren Dass die meisten Argumente für basisches ionisiertes Wasser in erster Linie durch unbelegte Annahmen der Anbieter von basischen Ionisierern bzw. ihr Marketing in die Welt gekommen sind hat immer noch einige Konsequenzen: a) das Fortbestehen und die Verbreitung von nachweislich nicht zutreffenden und pseudowissenschaftlichen Behauptungen über ionisiertes Wasser, b) die Schwierigkeit für die etablierte Wissenschaft zu akzeptieren, dass ionisiertes Wasser biologische Wirkungen hat, c) unzureichende wissenschaftliche Forschung über ionisiertes basisches Wasser, d) gesundheitsbewusste Verbraucher, denen suboptimale Geräten verkauft werden, und e) das Ignorieren mehrerer Sicherheitsbedenken oder sogar deren Anpreisung als Vorteile. Seit Mai 1985 gibt es Aufzeichnungen, die gesundheitliche Verbesserungen durch die Einnahme von basischem Wasser dokumentieren, was damals noch als wundersam galt. Um 1997 nahm die IBW-Forschung zu, dennoch blieb die primäre Ursache der Wirkung dieses Wassers vorerst noch unbekannt. Heute ist die Frage nach dem aktiven Bestandteil endlich geklärt. Leider haben sich die Forschungsergebnisse bislang jedoch weder unter Verbrauchern noch unter Experten ausreichend herumgesprochen, was die Phantasiewelt rund um ionisiertes Wasser aufrechterhält. Basisch ionisiertes Wasser: Was daran verursacht den Effekt auf den Körper? ## Die bisherigen Behauptungen, warum ionisiertes Wasser gesundheitliche Vorteile hat unter der Lupe ### 1. Basischer pH-Wert Es liegt natürlich nahe, die Haupteigenschaft von basisch ionisiertem Wasser – den basischen pH-Wert – mit dessen Wirkung in Verbindung zu bringen. Richtig ist, dass ein Blut-pH-Wert abseits der Norm (d. h. 7,35 bis 7,45) unweigerlich zu Krankheiten führt. Richtig ist auch, dass der Körper ständig darum kämpft, diesen engen pH-Bereich aufrechtzuerhalten, was in erster Linie ein Kampf gegen die Säure (d. h. H+-Ionen) ist, die u.a. durch die Verstoffwechselung der Nahrung entsteht. Es kann auch leicht festgestellt werden, dass ein zu niedriger pH-Wert (Übersäuerung) viele ungünstige Symptome wie Kopf- und Gelenkschmerzen, Muskelschwäche, Herzprobleme und Beeinträchtigungen der kognitiven Funktionen verursachen kann. Jedoch kann daraus nicht geschlossen werden, dass Übersäuerung die Haupt- oder alleinige Ursache für solche Beschwerden sei oder gar bei allen Krankheiten eine Hauptrolle spielen würde. Denn dieser Behauptung stehen einige physiologische und chemische Fakten entgegen: Die gerade genannten generalisierenden Überzeugungen führen zu der falschen Schlussfolgerung, dass die Vermeidung eines sauren pH-Werts Krankheiten verhindert und sogar heilt. Bei manchen Krankheiten ist ein niedriger pH-Wert aber eine Begleiterscheinung und nicht die Ursache (z.B. bei Diabetes). Andere Krankheiten verändern den pH-Wert hingegen überhaupt nicht oder führen zu einem erhöhten pH-Wert. Es stimmt, dass die Einnahme von alkalischen Bestandteilen (z. B. Natron) bei einigen Erkrankungen / Beschwerden hilfreich sein kann, z. B. bei Sodbrennen, bei bestimmten Arten von Nierensteinen usw.. Doch selbst wenn wir die Annahme akzeptieren, dass wir basische Substanzen in Form von Nahrungsergänzungen, Getränken oder Nahrung zu uns nehmen müssen, um dem Körper zu helfen, den pH-Wert des Blutes aufrechtzuerhalten bzw. zu erhöhen, gibt es eine entscheidende Eigenschaft, die solche basische Substanzen benötigen, um zu wirken. Und das ist die Pufferkapazität. #### Pufferkapazität Ionisiertes Wasser, das mit herkömmlichen Ionisierern der alten Generation hergestellt wird, hat trotz seines hohen basischen pH-Werts (z. B. 9 - 11) nur eine sehr geringe Pufferkapazität. Eine geringe Pufferkapazität heißt, dass sich der pH-Wert in Kontakt mit einer Säure sehr schnell erniedrigt. Die Täuschung dabei ist, dass der hohe pH-Wert eine scheinbar große basische Pufferkapazität vorgaukelt. Zur Veranschaulichung: Natron ist im Gegensatz zu basischem Wasser ein wirksamer Puffer. Auf die Masse bezogen kann 1 Teelöffel Natron (4,8 g) so viel Säure (H+-Ionen) neutralisieren, wie ≈1800 Liter ionisiertes Wasser mit einem pH-Wert von 9,5. Damit ist die tatsächliche basische Wirksamkeit nur geringfügig höher als die des ursprünglichen Leitungswassers, aus dem das basische Wasser gewonnen wird. Viele Zellkulturstudien mit basischem Wasser sind unbrauchbar, weil das Wasser vor der Benutzung in den Studien fast neutralisiert werden muss, um die Zellen nicht zu schädigen. Fazit: Etwas völlig anderes als ionisiertes basisches Wasser ist Wasser, was durch Zugabe von Mineralien basisch gemacht wurde. Diese bilden einen stabilen Puffer und eine hohe Pufferkapazität. Daher ist es unmöglich, die beobachteten Vorteile von ionisiertem basischem Wasser auf den hohen pH-Wert zurückzuführen. ### 2. Mikroclusterbildung Es wird oft behauptet, dass normales Wasser aus Clustern von fünfzehn oder mehr Wassermolekülen besteht, die nur schwer in die Zellen eindringen können. Ionisiertes Wasser hingegen soll „elektrisch umstrukturiert" sein, so dass es nur drei bis fünf Wassermoleküle pro Cluster hat und somit besser in die Zellen eindringen kann. Diese Beobachtung fußt auf Kernspinresonanz-Untersuchungen und muss für allerlei Thesen zu einem besseren Löslichkeits-Verhalten und besserer Aufnahme von Wasser in den Körper bzw. in die Zellen herhalten. Später stellte sich heraus, dass diese Phänomene, die tatsächlich nachgewiesen werden konnten, alle eine Funktion des pH-Wertes sind und nicht der Clustergröße. ### 3. Oxidations-Reduktions-Potential Wie der pH-Wert ist auch das Oxidations-Reduktions-Potenzial (ORP) eine spezifische Eigenschaft einer Lösung – umgangssprachlich auch Redoxpotential bzw. Redoxwert genannt. Der ORP-Wert von Flüssigkeiten in unserem Körper ist im Allgemeinen reduzierend (negativer ORP-Wert), und die Aufnahme bestimmter, stark oxidierender Substanzen (Umweltschadstoffe wie Pestizide) kann für den Körper schädlich sein. Die Behauptung, dass eine Lösung mit einem negativen ORP gesund und ein positives ORP schädlich ist, trifft zwar für viele Fälle zu, kann aber ebenfalls nicht verallgemeinert werden. Da das Argument mit dem negativen ORP-Wert vielen einleuchtete, war über Jahre der Fokus auf das Redoxpotential gerichtet und nicht auf den Inhaltsstoff, der für das negative Redoxpotential verantwortlich ist. Weitere Forschung stärkte den Fokus auf das Redoxpotential, da mit der Beseitigung des negativen Redoxpotentials auch die therapeutischen Vorteile wegfielen. Weil das Redoxpotenzial die Richtung eines möglichen Elektronentransfers angibt, ist es zu dem Missverständnis gekommen, dass das negative Redoxpotenzial auf das Vorhandensein von im Wasser gelösten Elektronen zurückzuführen sei. Das würde bedeuten, dass sich die Elektronen während der Elektrolyse von der negativen Elektrode lösen und - anstatt mit Protonen zu reagieren und Wasserstoffgas zu bilden - im Wasser gelöst bleiben, um ein negatives Redoxpotential zu erzeugen, wobei vielleicht negativ geladene „ionisierte" Wassermoleküle entstehen. Allerdings ist es unter normalen Bedingungen unmöglich, dass sich stabile, in Lösung befindliche Elektronen in flüssigem Wasser länger als Bruchteile von Sekunden aufhalten, und selbst wenn dies länger möglich wäre, wäre es toxisch. Durch Messungen und Berechnungen kann der negative ORP-Wert in basischem Wasser vollständig durch den Gehalt an Wasserstoff (H2) und den pH-Wert erklärt werden, so dass keine weiteren rätselhaften Erklärungen wie „freie Elektronen" oder „gespeicherte Energie" erforderlich sind. Es herrscht die Annahme, dass der ORP-Wert zur Schätzung der H2-Konzentration im Wasser verwendet werden könne. Doch leider ist eine Messung mit mobilen H2-Messgeräten nicht per se zuverlässig. Diese H2-Messgeräte sind nicht auf den Wasserstoffgehalt selber kalibriert, sondern basieren auf der Messung des Redoxpotentials und der anschließenden Berechnung der H2-Konzentration mit Hilfe eines Algorithmus. Es hat sich jedoch gezeigt, dass diese ORP-basierten H2-Messgeräte ungenau sind, insbesondere bei höheren und niedrigeren pH-Werten, bei denen die H2-Konzentration deutlich über- bzw. unterschätzt wird. Unsere Bemerkung dazu: Korrekterweise sollten Wasserstoff-Tropfen zur Bestimmung der H2-Konzentration verwendet werden. Unsere hauseigenen Experimente haben gezeigt, dass wenn misterwater Wasser frisch in Wasserstoffwasser umgewandelt wird, die H2-Messgeräte trotzdem durchaus verwendbar sind. Eben weil ionisiertes Wasser von misterwater nicht basisch ist. Siehe unser Video zur Wasserstoffmessung. ### 4. Atomarer Wasserstoff Die Idee, dass atomarer Wasserstoff für die Vorteile von basischem Wasser verantwortlich sei, wurde vorgeschlagen, weil man dachte, dass er ein Nebenprodukt der Elektrolyse sei. Die Existenz von atomarem Wasserstoff in basischem Wasser ist jedoch extrem unwahrscheinlich, da er ein hochreaktives freies Radikal ist und mit anderen Wasserstoffatomen reagieren würde. Außerdem gibt es einfach keine spezielle Eigenschaften von basischem Wasser, die auf das Vorhandensein von atomarem Wasserstoff schließen lassen. ### 5. Molekularer Wasserstoff (H2) Im Jahr 2006 wiesen einige IBW-Forscher in ihren Studien darauf hin, dass ionisiertes Wasser molekularen Wasserstoff (H2) als physiologisch aktive Substanz aufweist. [3,4,5] Endgültig bestätigt wurde dies durch Versuche, die nach der Ausschlussmethode vorgingen. Sie wiesen nach, dass die therapeutische Wirkung auf den gelösten Wasserstoff und nicht auf die Mineralien im Wasser, nicht auf das Redoxpotential und nicht auf die alkalischen Eigenschaften zurückzuführen ist. #### Einige Studien, die eine Wirkung von H2 belegten: Im Jahr 2005 wurde nachgewiesen, dass wasserstoffreiches Elektrolyse-Wasser mit neutralem pH-Wert den oxidativen Stress bei Ratten reduzieren konnte [6] Eine detailliertere Studie untersuchte verschiedene H2-Konzentrationen bei unterschiedlichen pH-Werten bei Tieren mit Aspirin-induzierter Magenschädigung. Es wurden verschiedene Arten von Wasser hergestellt: IBW mit einem pH-Wert von 8,5 und 9,5, jeweils mit oder ohne H2-Gas (letzteres als Kontrolle). Die Forscher erkannten, dass die niedrigste H2-Konzentration (0,07 mg/L) nicht wirksam war, aber die höheren H2-Konzentrationen (0,22 mg/L und 0,84 mg/L) waren dosisabhängig wirksam. Außerdem war bei gleichen H2-Konzentrationen ein pH-Wert von 8,5 ebenso wirksam wie ein pH-Wert von 9,5 [7]. In ähnlicher Weise wurde mit ionisiertem basischen Wasser, das mit einem herkömmlichen Wasserionisierer hergestellt wurde (ORP -772 mV, pH-10,8), Krebs an Zellen und an Tieren behandelt. Das Kontrollwasser war ionisiertes basisches Wasser ohne H2-Gas. Für die Behandlung von Zellen wurde der pH-Wert des ionisierten Wassers neutralisiert. Das H2 im ionisierten Wasser griff in das Überlebensprogramm der Krebszellen ein und löste Apoptose aus. In der Studie mit Tieren wurde festgestellt, dass die Behandlung mit dem H2-haltigen ionisiertem Wasser die Entwicklung von Brusttumoren bei transgenen BALB-neuT-Mäusen im Vergleich zu IBW ohne H2 deutlich verzögerte [8]. Die Forschungsgruppe von Tyler LeBaron untersuchte die Auswirkungen von normalem Wasser (NW) mit niedrigen und hohen Konzentrationen von Wasserstoff (Low = 0,3 mg/L (LW) bzw. High = 0,8 mg/L (HW)). Untersucht wurden Mäuse mit nichtalkoholischer Fettlebererkrankung (NAFLD), die mit einer fettreichen Nahrung gefüttert wurden. Diese Erkrankung ist auch für Menschen heute von Belang, da sie sich immer weiter ausbreitet. Im Vergleich zu LW führte HW zu einer geringeren Zunahme der Fettmasse der Tiere (46% vs. 61%), zu einer Zunahme der fettfreien Körpermasse (42% vs. 28%) und zu einer Abnahme der Akkumulation von Fett in der Leber. Durch Beobachtungen bei weiteren Studien kam Tyler LeBaron zu dem Schluss, dass H2 tatsächlich der therapeutische Inhaltsstoff im elektrolytisch-alkalischen Wasser ist. Dass H2 für die Abschwächung der nichtalkoholischen Fettlebererkrankung bei Mäusen verantwortlich ist und dass es eine Minimum-Konzentration gibt ab, der der Wasserstoff gesundheitlich aktiv wird [9]. Eine Studie aus dem Jahr 2021 wies nach, dass Wasserstoffwasser mit neutralem pH-Wert bei Leberzellen die gleiche Schutzwirkung gegen die Schädlichkeit von Alkohol hat wie basisches ionisiertes Wasser. Dabei machten die Forscher auch die Gegenprobe. Die zellschützende und antioxidative Wirkung des ionisierten basischen Wassers wurde durch Entgasung des Wassers, aber nicht durch Neutralisierung des pH-Werts aufgehoben [10]. biologischer Effekt von verschiedenen Wassersorten Viele Studien haben plausibel gezeigt, dass molekularer Wasserstoff für die Vorteile von basisch ionisiertem Wasser verantwortlich ist und nicht die anderen diskutierten Wasser-Eigenschaften. Diese Beobachtung wird in Abbildung 2 veranschaulicht, die eine grafische Darstellung eines Vergleichs von Wässern mit verschiedenen Eigenschaften ist. Die Kontrolle ist einfaches, gefiltertes Wasser ohne spezielle Eigenschaften und mit wenig Mineralien. Einerseits ist klar zu sehen, dass der pH-Wert nichts zur Wirkung beiträgt (Balken 2). Wenn basisches Wasser mit pH 10 nur eine kleine Menge H2 enthält, zeigt es auch nur einen geringen positiven Trend (Balken 5). Diese H2-Menge reicht zwar aus, um ein sehr negatives ORP zu erzeugen, ist aber nicht ausreichend, um eine therapeutische Wirkung zu erzielen. Wenn jedoch basisches Wasser mit einer höheren H2-Konzentration (Balken 6+7: 1 mg/L, Balken 8: 1,6 mg/L) hergestellt wird, ergeben Studien und Anwendungen am Menschen therapeutische Wirkungen. Die letzten beiden Balken veranschaulichen auch den dosisabhängigen Nutzen des Wasserstoffs. ### Die Anerkennung fehlt noch Trotz der überwältigenden Forschungsergebnisse, die die Rolle von H2 schlüssig belegen, ist diese Erkenntnis immer noch nicht weithin anerkannt. In mehreren Übersichtsartikeln und klinischen Studien über basisches ionisiertes Wasser wird zwar die Bedeutung von molekularem Wasserstoff erörtert, aber nicht ausdrücklich festgestellt, dass die Vorteile ausschließlich auf das Vorhandensein des molekularen Wasserstoffs zurückzuführen sind. Oft wird immer noch fälschlicherweise angenommen, dass der alkalische pH-Wert eine Rolle spielt. ### Gesundheitsrisiken von ionisiertem basischen Wasser Tyler LeBaron fasst am Ende seines Artikels zusammen, welche potenzielle Gesundheitsrisiken basisches ionisiertes Wasser aus einem herkömmlichen Ionisierer birgt, insbesondere basisches Wasser mit einem pH-Wert über 10. Lesen Sie dazu auch unseren Artikel „Ist ionisiertes basisches Wasser schädlich?“, der Ihnen die Nachteile ausführlicher erläutert. Beachten Sie bitte auch das Video mit Dr. med. Dr. ing. Jordan Petrow, der Ihnen erläutert, warum es beim Verwender zu Gewebs-Verkalkung kommen kann, wenn normales Trinkwasser für die Erzeugung von basischem Wasser verwendet wird. #Warum ein Wasserstoff-Generator etwas anderes macht als ein Ionisierer, erklären wir auf der Seite Wasserstoffwasser. ## Quellen: 1. LeBaron, T.W.; Sharpe, R.; Ohno, K. Electrolyzed–Reduced Water: Review I. Molecular Hydrogen Is the Exclusive Agent Responsible for the Therapeutic Effects. *Int. J. Mol. Sci.***2022**, *23*, 14750. https://doi.org/10.3390/ijms232314750 - https://www.mdpi.com/1422-0067/23/23/14750 2. misterwater: Ist ionisiertes basisches Wasser schädlich? https://misterwater.eu/ist-ionisiertes-basisches-wasser-schaedlich//?sm-p=2133056731 3. Saitoh, Y.; Okayasu, H.; Xiao, L.; Harata, Y.; Miwa, N. Neutral pH hydrogen-enriched electrolyzed water achieves tumor-preferential clonal growth inhibition over normal cells and tumor invasion inhibition concurrently with intracellular oxidant repression. Oncol. Res. 2008, 17, 247–255. 4. Nakayama, M.; Kabayama, S.; Terawaki, H.; Nakayama, K.; Kato, K.; Sato, T.; Ito, S. Less-oxidative hemodialysis solution rendered by cathode-side application of electrolyzed water. Hemodial. Int. 2007, 11, 322–327. 5. Kikuchi, K.; Nagata, S.; Tanaka, Y.; Saihara, Y.; Ogumi, Z. Characteristics of hydrogen nanobubbles in solutions obtained with water electrolysis. J. Electroanal. Chem. 2007, 600, 303–310. 6. Yanagihara, T.; Arai, K.; Miyamae, K.; Sato, B.; Shudo, T.; Yamada, M.; Aoyama, M. Electrolyzed hydrogen-saturated water for drinking use elicits an antioxidative effect: A feeding test with rats. Biosci. Biotechnol. Biochem. 2005, 69, 1985–1987. 7. Xue, J.; Shang, G.; Tanaka, Y.; Saihara, Y.; Hou, L.; Velasquez, N.; Liu, W.; Lu, Y. Dose-dependent inhibition of gastric injury by hydrogen in alkaline electrolyzed drinking water. BMC Complement. Altern. Med. 2014, 14, 81. 8. Frajese, G.V.; Benvenuto, M.; Mattera, R.; Giampaoli, S.; Ambrosin, E.; Bernardini, R.; Giganti, M.G.; Albonici, L.; Dus, I.; Manzari, V.; et al. Electrochemically Reduced Water Delays Mammary Tumors Growth in Mice and Inhibits Breast Cancer Cells Survival In Vitro. Evid. Based Complement. Altern. Med. 2018, 2018, 4753507. 9. Jackson, K.; Dressler, N.; Ben-Shushan, R.S.; Meerson, A.; LeBaron, T.W.; Tamir, S. Effects of alkaline-electrolyzed and hydrogen-rich water, in a high-fat-diet nonalcoholic fatty liver disease mouse model. World J. Gastroenterol. 2018, 24, 5095–5108. 10. Yano, S.; Wang, J.; Kabayama, S.; Hara, T. Electrolyzed Hydrogen Water Protects against Ethanol-Induced Cytotoxicity by Regulating Aldehyde Metabolism-Associated Enzymes in the Hepatic Cell Line HepG2. Antioxidants 2021, 10, 801. Beitragsbilder: Copyright misterwater --- ## Ist ionisiertes basisches Wasser schädlich? Quelle: https://misterwater.eu/ist-ionisiertes-basisches-wasser-schaedlich/ Kategorie: Gesundheit Veröffentlicht: 2022-06-24 | Zuletzt geprüft: 2026-04-13 ## Basisches Wasser ... ist das gut oder schlecht? Momentan gibt es viele Diskussionen über **Entsäuerung im Allgemeinen** und **Ionisierungsgeräte (Ionisierer, Ionisatoren) und basisches Wasser **im Speziellen. Zunächst einmal: Nicht alle Ionisierer liefern basisches Wasser, sondern nur die Ionisierer der ersten Generation. Wenn also ein Händler mit „basischem Wasser“ wirbt, dann reden wir immer von einem dieser – nennen wir es „herkömmlichen“ Ionisierer. - Stimmt es, dass basisches Wasser aus einem dieser Geräte einen enormen Gesundheitsvorteil für den Konsumenten bietet? - Oder sind dies nur Behauptungen? - Worauf beruhen diese Behauptungen und welche Erkenntnisse stecken dahinter? - Welche andere, „moderne“ Generation von Ionisierern gibt es und warum empfiehlt misterwater® speziell diese moderne Generation? Wir sagen: Ja, es ist wichtig, zu entsäuern. Und ja, das **ionisierte basische Wasser**, das diese Geräte liefern, hat einen **negativen ORP-Wert**, wirkt also **antioxidativ** und kann dem Körper dringend benötigte **Elektronen** zur Verfügung stellen. Trotzdem stellen sich einige Fragen: - Kann ionisiertes basisches Wasser wirklich entsäuern? - Warum empfehlen wir ionisiertes basisches Wasser aus Ionisierungsgeräten der alten Generation nicht dauerhaft? - In welchen Punkten sind Ionisierungsgeräte problematisch? - Gibt es eine Möglichkeit, von den positiven Eigenschaften des so aufbereiteten Wassers zu profitieren, ohne die Nachteile in Kauf nehmen zu müssen? ## Kann basisches Wasser als Säure-Puffer dienen? Inwieweit ist es in der Lage, Säuren abzufangen und zu neutralisieren? Betrachten wir das Wasser, das durch herkömmliche Elektrolyse - also durch einen Ionisierer basisch gemacht wurde. In diesem basischen Wasser befinden sich im Wesentlichen **die gleichen Mineralien wie in dem Leitungswasser**, aus dem das basische Wasser hergestellt wurde. Durch die Elektrolyse **kommen keine Mineralien****hinzu**, nur die **Verteilung der Ionen** in der Lösung ändert sich: Die Ionen werden „nach Ladung sortiert“ - es findet also eine Trennung von Kationen und Anionen statt. Zum Schluss enthält das **basische Wasser die positiv geladenen Ionen** der ursprünglich enthaltenen Mineralsalze des Leitungswassers. Und das gleichzeitig entstehende **saure Wasser die negativ geladenen Ionen** des ursprünglichen Leitungswassers. Rein vom chemischen Standpunkt her betrachtet, kann **ein einziger Teelöffel Natron (NaHCO3) ungefähr die gleiche Menge an Säure neutralisieren wie 10.000 Liter basisch ionisiertes Wasser mit einem pH-Wert von 10**, das aus Leitungswasser gewonnen wurde. ## Trotzdem spricht man dem basischen Wasser besondere Vorteile zu. Woher kommt das? Man muss das Ganze historisch betrachten. Vor etlichen Jahrzehnten kamen die ersten Ionisatoren (Wasserionisierer) auf den Markt. Das Wasser aus diesen Geräten hatte in verschiedener Hinsicht überraschende Wirkungen auf Menschen. **Damals wusste man noch nichts von freiem Wasserstoff**. Da das wirkende Wasser offensichtlich basisch war, hat man also die gute Wirkung der Ionisatoren auf den **hohen pH-Wert** des so gewonnenen Wassers geschoben. Der pH-Wert war der Parameter, der sich auffallend geändert hatte und den man messen konnte. Als nächstes tauchte die Theorie auf, dass basisches Wasser aus Ionisierern deshalb gut ist, weil es einen **hohen negativen Redoxwert **hat. Dies war die zweite Größe, die sich auffallend geändert hatte und die messbar war. Inzwischen hat sich das Wissen weiterentwickelt. Es wurde entdeckt, dass basisches Wasser aus Ionisierern **freien molekularen Wasserstoff **enthält und dieser viele Vorteile für den Menschen hat. Näheres zum Thema Wasserstoff erfahren Sie in unseren Artikeln über Wasserstoff. **Neuester Stand der Erkenntnisse:** Weder der pH-Wert noch der Redoxwert sind für eventuelle positive Wirkungen des Wassers aus Ionisatoren zuständig, sonder einzig und allein der Gehalt an freiem molekularem Wasserstoff ;-)) Leider werden** weiterhin die Themen pH-Wert und Redoxwert in den Vordergrund gestellt**. Herkömmliche Ionisierer sind deshalb auf einen möglichst hohen pH-Wert und einen möglichst niedrigen antioxidativen Redoxwert optimiert, **nicht aber **auf einen möglichst hohen Wasserstoffgehalt. Dieser fällt tatsächlich **von Gerät zu Gerät sehr unterschiedlich** aus und kann unter Umständen schon nach kurzer Nutzungsdauer abfallen - meist aufgrund der Verkalkung der Geräte. Wenn Sie also Nutzer eines Ionisators sind und sich **am Anfang durch das Trinken des Wassers beschwingt gefühlt** haben ... und nach ein paar Wochen oder Monaten hat diese **Wirkung nachgelassen** ... hier könnte die Ursache liegen. ## Warum empfehlen wir keinen herkömmlichen Ionisierer? Wenn Ionisierer doch gewünschtes Wasserstoffwasser herstellen ... warum empfehlen wir sie dann nicht langfristig? Herkömmliche Ionisierer teilen das Wasser wie schon erwähnt in ein **basisches Wasser**, wo sich die **Kationen** befinden (Kationen = positiv geladene Ionen wie Kalzium, Magnesium usw.) und **das getrunken wird**. Und in ein **saures Wasser**, was **weggeschüttet** wird und wo sich die Anionen befinden. **Die Anionen sind aber das entscheidende Element, wenn es um die Verwertung der Kationen geht**, was langfristig zu mineralischen Ungleichgewichten und im schlimmsten Fall zu Ablagerungen im Körper führen kann. **Die Medizin spricht nicht umsonst vom Säure-Basen-Haushalt – es ist nie einseitig vom Basenhaushalt die Rede.** Erst der Wechsel von Säure **und** Basen macht Leben möglich … es geht um die Balance von Basen und Säuren. **In der Natur treten basische Mineralstoffe in der Regel in Verbindung mit organischen Säuren auf …** Fragen Sie doch einmal den Apotheker Ihres Vertrauens, was er Ihnen beispielsweise bei Magnesium-Mangel empfehlen würde. Wir wetten, dass er Ihnen **Magnesium-Citrat** empfiehlt. **Ein Pulver, das es auf einen sauren pH-Wert von 3 – 4 bringt, wenn man es in Wasser löst!** Mineralstoffverbindungen bestehen aus einem Kation, wie z.B. Magnesium, Calcium, Kalium oder Natrium und einem Anion, wie z.B. Citrat, Lactat, Oxid oder Carbonat. **Für die Bioverfügbarkeit** (prozentualer Anteil, der im Körper tatsächlich aufgenommen wird) **des Kations ist das Anion verantwortlich**. Es konnte gezeigt werden, dass Mineralstoffe aus organischen Verbindungen generell besser vom Körper aufgenommen werden können als anorganischen Verbindungen. Weitere Informationen dazu finden Sie in unserem Mineralreport. Leider aber gibt es in basisch ionisierten Wasser aus Ionisierungsgeräten keine organischen Säuren, die die Aufnahme der Mineralstoffe begünstigen könnten ... was also passiert mit den anorganischen Mineralien aus Ionisierern im Körper tatsächlich? Entstehen im basischen Wasser möglicherweise neue anorganische Mineralverbindungen, die sich im schlimmsten Fall ablagern und Gelenkprobleme und Arteriosklerose begünstigen könnten? ## Reicht die Vorfilterung durch den Ionisierer? In Wasserionisierern findet man in der Regel **ein bis zwei Aktivkohlevorfilter**. Hersteller von Aktivkohlefiltern werben damit, dass diese Filter alles „Schlechte" herausfiltern, aber die „guten" Stoffe im Wasser belassen würden. **Bei über 2000 potentiellen Schadstoffen im Trinkwasser eine gewagte Behauptung.** Die Frage ist nun: Wandern bei der Ionisierung **alle verbliebenen Schadstoffe** tatsächlich auf die „saure Seite“ wie die Hersteller der Ionisierer behaupten? Sicher wandern die positiv geladenen Ionen Natrium, Kalium, Magnesium und Kalzium auf die gute, die „basische Seite“. **Aber Cadmium, Aluminium, Blei, Quecksilber und andere gesundheitsschädigende Stoffe gehören ebenfalls zu den positiv geladenen Ionen.** Falls das Ausgangswasser verunreinigt und die Vorfilterung ungenügend ist (dies ist natürlich von Gerät zu Gerät verschieden und kann an dieser Stelle nicht pauschal beurteilt werden), könnten auch diese Stoffe anschließend im „guten Wasser“ gefunden werden. ## Sind die „sauren" Mineralien weniger wertvoll als die „basischen"? Lassen Sie uns dazu **Schwefel** betrachten. Schwefel ist ein lebensnotwendiges „saures Element“ für den Körper. **Alle Umweltgifte werden über schwefelabhängige Enzyme entgiftet**. Befinden sich viele Toxine im Körper, wird Schwefel in großen Mengen benötigt. Man kann also nicht pauschal sagen, dass alles, was basisch ist, gut ist und alles, was sauer ist, schlecht ist. Organischer Schwefel findet sich zum Beispiel in Knoblauch oder Sauerkraut. **Zusammenfassung:** Herkömmliche Ionisierer liefern zwar ein **Wasserstoffwasser** (was sehr gewünscht ist, siehe unsere Artikel zu Wasserstoffwasser), aber können zu **mineralischen Ungleichgewichten** führen. Auf den **Kalk im basischen Wasser (=Hauptbestandteil des ionisierten basischen Wassers) kann man gut verzichten**. Zum Entsäuern eignet sich das so gewonnene basische Wasser nicht mehr als normales Leitungswasser und es kann – langfristig getrunken – zu mineralischen Ungleichgewichten im Körper führen. ## Die Vorteile ohne die Nachteile behalten Wie wäre es, wenn es **antioxidativ wirkendes Wasserstoffwasser ohne die genannten Nachteile** gäbe? Ein Wasser, in dem die Kationen nicht von den Anionen getrennt werden, sondern das in seiner **Ausgewogenheit **erhalten bleibt? Mit den Wasserstoffgeräten der neuen Generation ist dies nun möglich: Wasserstoffwasser herzustellen, **ohne** den pH-Wert unnötig in die Höhe zu treiben und **ohne** mineralische Ungleichgewichte oder Ablagerungen zu erzeugen. Eine **Kombination aus einer misterwater**®** Wasserfilteranlage ergänzt durch einen Ionisierer der neuen Generation** wie den Lourdes Generator oder den Hydrogen Power Generator hat eine **weitere Vorteile**: 1. Die **Wassersorten-Auswahl**: Wir empfehlen unseren Kunden, glasweise statt literweise mit Wasserstoffwasser zu beginnen, weil die Praxis zeigt, dass insbesondere **chronisch kranke Menschen (Stichwort Borreliose zum Beispiel) Wasserstoffwasser anfangs oft nur in kleinen Mengen vertragen**. Gleich mit 2 Litern basischem Wasserstoffwasser zu starten kann gut gehen, kann manche Menschen aber mit Sicherheit auch völlig überfordern und zu unerwünschten Nebenreaktionen führen. Bei misterwater® hat der Käufer eines Wasserfiltersystems je nach Konstitution mehrere Wassersorten zur Auswahl .. **reines energetisiertes Wasser** („Gletschwasserqualität“), **energetisiertes remineralisertes Wasser** (per Alchimator oder mit einer Mineralmischung der eigenen Wahl) oder **Wasserstoffwasser mit negativem Redoxwert** (aus dem Lourdes Generator, dem Hydrogen Mini oder dem Hydrogen Power Generator) 2. **Zuverlässigkeit des Wasserstoffs**: Durch die mangelnde Vorfilterung bei herkömmlichen Ionisierern bleibt eben auch der Kalk im Wasser, der mit der Zeit die Elektroden zusetzen. Je nach Typ des Ionisierers kann es passieren, dass der Wasserstoffgehalt in den ersten Wochen hoch ist und dann mit der Zeit immer weniger wird. **Misterwater****® arbeitet nur mit reinstem Wasser** – die Elektroden bleiben sauber und bieten **Wasserstoffwasser in konstant hoher Qualität**. Fazit: Wenn man hinter die Kulissen schaut, ist die Diskussion über den pH-Wert völlig fehlgeleitet. **Nicht der pH-Wert ist das Wünschenswerte am Wasser aus Ionisierern, sondern der Wasserstoff und der negative Redoxwert**. Und die bekommt man beide bei misterwater®-Ionisierern der neuen Generation ebenso, aber in Kombination mit hochohmig reinem Wasser. Beitragsbild: © Christos Georghiou - Shutterstock 95678103 Beratungstermin SICHERN Wer statt eines Ionisierers gezielt Wasserstoff lösen möchte, findet die Bauarten und Messwerte unter Wasserstoffwasser. --- ## Ist Osmosewasser schädlich, weil die Mineralien fehlen? Quelle: https://misterwater.eu/ist-osmosewasser-schaedlich/ Kategorie: Wasserfilterung Veröffentlicht: 2022-07-10 | Zuletzt geprüft: 2026-08-04 Kurzantwort: Osmosewasser ist mineralarm, weil die Membran gelöste Salze zurückhält. Ein Mangel entsteht daraus nicht: Mineralstoffe werden überwiegend über feste Nahrung aufgenommen, ihre Bioverfügbarkeit aus Wasser liegt laut Verzehrstudie bei höchstens 30 bis 40 Prozent. Um den Tagesbedarf an Kalzium allein über Wasser zu decken, wären zweistellige Litermengen nötig. ## Woher kommt der Einwand gegen Osmosewasser? Kaum ein Thema rund um Wasserfilter wird so hartnäckig diskutiert wie dieses: Osmosewasser sei "zu rein" und entziehe dem Körper Mineralien. Wer sich mit einer Umkehrosmoseanlage beschäftigt, stößt früher oder später auf diesen Satz. Auffällig ist, woher er meistens kommt: aus dem Umfeld von Anbietern konkurrierender Verfahren, insbesondere von Verkäufern basischer Ionisierer. Deren Geräte brauchen mineralhaltiges Wasser, um zu funktionieren – ein mineralarmes Wasser stellt das gesamte Verkaufsargument infrage. Das macht den Einwand nicht automatisch falsch. Es lohnt sich aber, ihn an Zahlen zu prüfen, statt an Überzeugungen. ## Wie viel Mineralien nehmen wir überhaupt aus Wasser auf? Die entscheidende Größe ist nicht der Gehalt, sondern die **Bioverfügbarkeit**: Wie viel von dem, was im Wasser gelöst ist, kann der Körper tatsächlich verwerten? Professor Helmut Heseker von der Universität Paderborn hat im Rahmen einer nationalen Verzehrstudie 216 Trinkwässer und 234 Mineralwässer auf Kalzium, Magnesium und Natrium untersucht. Sein Ergebnis: Die Bioverfügbarkeit von Mineralstoffen aus Wasser liegt bei **maximal 30 bis 40 Prozent**. Das ist der höchste Wert, der in der einschlägigen Literatur je genannt wurde – die untere Schätzung liegt deutlich darunter. Rechnet man das auf den Tagesbedarf um, wird die Größenordnung deutlich: | Mineralstoff | Leitungswasser | Mineralwasser | Tagesbedarf | Nötige Trinkmenge | | --- | --- | --- | --- | --- | | Kalzium | 73,5 mg/l | 117 mg/l | 1.000 mg | 13,6–38 l Leitungswasser bzw. über 20 l Mineralwasser | | Magnesium | ca. 10 mg/l | ca. 40 mg/l | 400 mg | 37–70 l Leitungswasser bzw. 10–19 l Mineralwasser | | Kalium | kaum enthalten | 1,2–12 mg/l | ab 2.000 mg | rechnerisch mehrere hundert Liter | Heseker fasst es in der Studie so zusammen: "Die Bedeutung derartiger Getränke als Mineralstoffquelle wird deutlich überschätzt. Mineralstoffe werden überwiegend mit festen Nahrungsmitteln aufgenommen." Der Vergleich macht es anschaulich: Eine einzige Kartoffel enthält rund 445 Milligramm Kalium pro 100 Gramm. Um dieselbe Menge über ein durchschnittliches Mineralwasser aufzunehmen, käme man rechnerisch auf ein Aquarium voll. **Die Schlussfolgerung gilt für jedes Wasser.** Wir nehmen ohnehin nie nennenswert Mineralien aus dem Trinkwasser auf – ob Leitungswasser, Mineralwasser oder gefiltertes Wasser. Der Unterschied zwischen mineralreich und mineralarm ist für die Versorgung schlicht nicht die entscheidende Stellschraube. ## Warum Mineralien aus der Nahrung besser ankommen Der Grund liegt in der Form. Pflanzen nehmen Mineralien über ihre Wurzeln auf und binden sie an organische Verbindungen. In dieser Form kann der Körper sie leicht verwerten. Mineralstoffe im Wasser liegen dagegen anorganisch vor. Der Körper muss sie erst chelatieren, also selbst an organische Träger binden – ein Aufwand, den er nur bei Bedarf betreibt. Ist die Versorgung über die Nahrung gedeckt, bleibt der anorganische Anteil aus dem Wasser weitgehend ungenutzt. Wer tatsächlich einen erhöhten Bedarf hat – bei einseitiger Ernährung, im Sport, in der Schwangerschaft –, ist mit einer Nahrungsergänzung in chelatierter Form besser bedient: Magnesiumcitrat, Kalziumcitrat, Zink-L-Methionin. Nicht mit mehr Litern Mineralwasser. ## Was ist mit dem "Entzug"? Die Vorstellung, reines Wasser sauge Mineralien aus dem Körper, stammt aus dem Labor: Destilliertes Wasser löst Stoffe, das lässt sich im Reagenzglas zeigen. Der menschliche Körper funktioniert anders. Er ist ein reguliertes System, kein Gefäß. Mineralstoffhaushalt und Elektrolytkonzentration werden über Darm und Niere gesteuert – nicht über den Mineralgehalt des Wassers, das oben hineingeht. Getrunkenes Wasser wird im Magen ohnehin sofort mit Elektrolyten aus dem Körper vermischt. Ein anschaulicher Gegenbeweis in die andere Richtung: Wer Meerwasser trinkt, verdurstet trotz maximaler Mineralisierung. Der Körper muss Wasser aufwenden, um das Salz wieder auszuscheiden. Zu viele gelöste Stoffe sind für die Transportfunktion des Wassers also eher ein Hindernis als ein Vorteil. Genau darum geht es bei mineralarmem Wasser: Wasser erfüllt im Körper vor allem Aufgaben als Lösungs- und Transportmittel. Je weniger es bereits beladen ist, desto besser kann es diese Aufgaben erfüllen. ## Wann eine Remineralisierung trotzdem sinnvoll ist Aus Versorgungsgründen ist sie nicht nötig. Aus geschmacklichen Gründen lohnt sie sich fast immer: Vollständig entsalztes Wasser wird von vielen Menschen als flach empfunden. Eine leichte Mineralisierung macht es runder, ohne es wieder zu beladen. Bewährt haben sich: - eine Messerspitze **Natron**, - wenige Tropfen einer **naturbelassenen Salzsole**, - ein **Mineralring** in der Verwirbelung, - einige Körner **Magnesiumchlorid**. Das misterwater-Wasser ist nach der Verwirbelung im alchimator bewusst nicht vollständig mineralfrei: Es wird so weit remineralisiert, dass es gern getrunken wird, aber leicht genug bleibt. Wie das technisch abläuft, steht im Artikel Warum Umkehrosmose allein nicht reicht; die Geräte dazu finden Sie unter Sauerstoff und Belebung. ## Was bleibt als Antwort? Osmosewasser ist mineralarm – das ist der Zweck des Verfahrens, nicht ein Nebeneffekt. Ein Versorgungsproblem entsteht daraus nicht, weil Wasser nie eine relevante Mineralstoffquelle war. Wer sich ausgewogen ernährt, deckt seinen Bedarf über die Nahrung; wer es nicht tut, löst das Problem nicht über die Wasserwahl. Was bleibt, ist eine Geschmacksfrage – und die lässt sich mit einer Messerspitze beantworten. *Beitragsbild: © vvvita – Adobe Stock 104707927* ### Häufige Fragen Frage: Entzieht Osmosewasser dem Körper Mineralien? Antwort: Diese Vorstellung stammt aus der Laborchemie, wo reines Wasser Stoffe löst. Der Körper ist kein Reagenzglas: Die Mineralstoffaufnahme wird über Darm und Niere reguliert, nicht über den Mineralgehalt des getrunkenen Wassers. Belastbare Belege für einen Entzug durch mineralarmes Trinkwasser gibt es nicht. Frage: Wie viel Wasser müsste man trinken, um den Kalziumbedarf zu decken? Antwort: Deutsches Leitungswasser enthält im Schnitt 73,5 Milligramm Kalzium pro Liter, Mineralwasser 117 Milligramm. Bei einem Tagesbedarf von 1.000 Milligramm und einer Bioverfügbarkeit von rund 35 Prozent kommt man auf mehr als 20 Liter Mineralwasser oder 13,6 bis 38 Liter Leitungswasser täglich. Frage: Sollte man Osmosewasser remineralisieren? Antwort: Notwendig ist es für die Versorgung nicht, für den Geschmack lohnt es sich. Ein leicht mineralisiertes Wasser wird meist als angenehmer empfunden als ein vollständig entsalztes. Möglich sind eine Messerspitze Natron, wenige Tropfen naturbelassener Salzsole oder ein Mineralring in der Verwirbelung. Frage: Warum warnen manche Anbieter vor Osmosewasser? Antwort: Der Einwand kommt überwiegend aus dem Umfeld von Anbietern konkurrierender Verfahren, insbesondere basischer Ionisierer. Deren Geräte arbeiten mit mineralhaltigem Wasser – ein mineralarmes Wasser stellt ihr Verkaufsargument infrage. Frage: Welchen pH-Wert hat Osmosewasser? Antwort: Osmosewasser liegt meist zwischen pH 6 und 6,8, also leicht im sauren Bereich. Zum Vergleich: Wasser mit Kohlensäure erreicht pH-Werte zwischen 3,5 und 5. Der Unterschied ist gering, weil der Magen ohnehin deutlich saurer arbeitet. --- ## Kann man Regenwasser trinken? Quelle: https://misterwater.eu/kann-man-regenwasser-trinken/ Kategorie: Umweltgifte im Wasser Veröffentlicht: 2022-12-03 | Zuletzt geprüft: 2026-04-05 ## Diese giftigen Substanzen sind im Regenwasser – bitte ungefiltert kein Regenwasser trinken! Als Erich Meidert „misterwater®“ vor vielen Jahren anfing, sich über die Qualität unseres Leitungswassers Gedanken zu machen, galt Regenwasser im Vergleich zu Leitungswasser als eine Art Vorbild in Sachen „sauberes Wasser“. Denn logischerweise ist Regenwasser = destilliertes Wasser: Sonne lässt Wasser verdunsten, dieses sammelt sich in den Wolken, kondensiert und regnet ab. Aber kann man heutzutage noch bedenkenlos Regenwasser trinken? Ein kritischer zweiter Blick auf das kühle Nass lohnt sich. Es enthält nämlich nicht nur pures Wasser, sondern auch eine Reihe von löslichen Schadstoffen. Wir berichten Ihnen über eine aktuelle Studie vom August 2022 mit brisanten und unerfreulichen Ergebnissen. Am Ende des Artikels erhalten Sie einige Tipps, worauf Sie im Alltag achten sollten, um die Aufnahme dieser Gifte zu minimieren. ## PFAS – diese hochproblematischen Stoffe sind in Regenwasser, Flüssen und Seen ### Die Studie und ihre Ergebnisse: Ein schwedisch-schweizer Forschungsteam hat die Konzentration von vier PFAS (PFOS, PFOA, PFHxS, PFNA – was die Abkürzungen bedeuten … siehe unten) in verschiedenen Umweltbereichen untersucht und mit den kürzlich vorgeschlagenen Richtwerten verglichen. Auf der Grundlage der vier untersuchten PFAS wird der Schluss gezogen, dass (1) die PFOA- und PFOS-Konzentrationen im **Regenwasser** die von der US-Umweltschutzbehörde (EPA) empfohlenen Werte für die lebenslange Trinkwasserqualität häufig deutlich überschreiten und dass die Summe der oben genannten vier PFAS im **Regenwasser** häufig über den dänischen **Trinkwasser**grenzwerten liegt, die gleichfalls auf der Summe dieser vier PFAS basiert. Unser Kommentar dazu: Regenwasser trinken kann ohne Filterung für kurze Zeit in Ordnung sein, wer aber langfristig im Sinne einer autarken Lebensweise Regenwasser trinken möchte, sollte auch das Regenwasser filtern – minimal mit dem misterwater® Outdoorset, siehe https://shop.misterwater.eu/collections/outdoor, besser noch in Kombination mit der Futura oder Blanca PRO. (2) Der PFOS-Gehalt im **Regenwasser** liegt häufig über der Umweltqualitätsnorm für **Oberflächengewässer** im Binnenland der Europäischen Union und (3) die atmosphärische Verteilung führt auch dazu, dass die **Böden** weltweit überall kontaminiert sind und häufig über den vorgeschlagenen niederländischen Richtwerten liegen. **Folgerung:** Die Menge dieser vier PFAS in der Atmosphäre hat die verantwortbare Grenze für chemische Verschmutzung auf der ganzen Welt überschritten. **Forderung:** Da das Vorhandensein von PFAS in der Umwelt und die damit verbundenen Auswirkungen kaum umkehrbar sind, ist es entscheidend, die Verwendung und die Freisetzung von PFAS rasch einzuschränken. (1)(2) Die Studienarbeit beginnt mit einem interessanten Vergleich: Die relativ große öffentliche Besorgnis über Mikroplastik ist möglicherweise auf die für jeden vorhandene Sichtbarkeit von Kunststoffabfällen im Vergleich zu „unsichtbaren“ Stoffen wie den PFAS zurückzuführen. Dabei sollten die Sorgen im Zusammenhang mit hochbeständigen chemischen Stoffen nicht geringer sein. Aber sie sind für die Öffentlichkeit nicht so offensichtlich wie die Bedenken im Zusammenhang mit Mikroplastik. Die Beständigkeit wird im Allgemeinen als eine weniger unmittelbare gefährliche Eigenschaft angesehen als die Giftigkeit, aber sie ist tatsächlich der Schlüsselfaktor, der die Umweltverschmutzung außer Kontrolle geraten lässt. (2) ## Was sind PFAS und wo werden sie verwendet? **PFAS **sind per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen = Kohlenwasserstoffe, bei denen an mindestens einem Kohlenstoffatom die Wasserstoffatome vollständig durch Fluoratome ersetzt worden sind. (4) In Deutschland wird statt PFAS oft die Abkürzung PFC (per- und polyfluorierte Chemikalien) verwendet. **Ein****Beispiel:** Die Perfluoroctansäure ist ein Molekül, an dem an den 8 Kohlenstoffatomen alle Wasserstoffatome durch Fluoratome ausgetauscht wurden - es enthält **15** Fluoratome! Alle PFAS sind **nicht natürlichen Ursprungs**. Sie sind künstliche Kreationen der Chemieindustrie. Ihre größten Nachteile: PFAS bauen sich von alleine so gut wie gar nicht ab oder es entstehen nicht abbaubare Zerfallsprodukte. Sie reichern sich in Mensch, Tier sowie Umwelt an und sind für Säugetiere giftig. (5)(7) Diese Beständigkeit führt dazu, dass viele PFAS mittlerweile weltweit verbreitet sind. So wurden sie etwa in der Leber von Eisbären, in Muttermilch und im Blut nahezu aller Menschen nachgewiesen. (4) Aus diesem Grund haben alle deutschen Chemieunternehmen die Produktion von PFOS im Jahr 2002 eingestellt. (5) Jedoch ging die Produktion in anderen Ländern weiter. ### Verwendung PFAS sind Tenside. Ihre besondere Eigenschaft ist, dass sie sowohl wasserabweisend (überwiegend) als auch fett- und ölabweisend sind. Die Verbindungen werden in der Textil- und Teppichindustrie zur Herstellung von wasserabweisenden, atmungsaktiven Textilien und in der Papierindustrie zur Herstellung von schmutz-, fett- und wasserabweisenden Papieren (auch Verpackungen) verwendet. Weitere Einsatzgebiete sind die Fotoindustrie, die Herstellung von Feuerlöschmitteln, die Luftfahrt (Hydraulikflüssigkeiten) und die Galvanische Industrie (Verchromung). (4) **PFOA:** Perfluoroctansäure **PFNA:** Perfluornonansäure **PFHxS:** Perfluorhexansulfonsäure **PFOS:** Perfluoroctansulfonsäure (5) **3M:** amerik. Unternehmen, welches bis zum Jahr 2000 der größte Produzent für PFAS war. Durch die Bedenken zur Umwelt- und Gesundheitsschädlichkeit stimmte 3M zu, kurzfristig aus der Produktion von PFAS auszusteigen und nach Alternativen zu forschen. (6) ### Risiko Ernährung In Nahrungsmitteln wurden insbesondere in Fisch und Fleisch (-Erzeugnissen) sowie in geringerer Menge auch in Eiern und Milchprodukten messbare PFAS-Gehalte gefunden. Die höchsten Gehalte werden in Innereien nachgewiesen. Die PFAS-Aufnahme über pflanzliche Nahrungsmittel lässt sich nicht sicher beurteilen: dort liegt die Menge oft unter der Nachweisgrenze, es liegen insgesamt aber auch weniger Messdaten vor. ## Selbst in Tibet oder der Antarktis kann man kein Regenwasser trinken ### Wichtige Details der Studie Regenwasser ist dieser Studie zufolge so stark mit Chemikalien belastet, dass es an keinem Ort der Welt innerhalb der empfohlenen Werte für die lebenslange Trinkwasserversorgung liegt. Dies gilt nicht nur für Industrieländer, sondern auch für die Antarktis oder das Hochland von Tibet. Selbst dort liegt der Anteil besonders langlebiger per- und polyfluorierter Chemikalien (PFAS) „um das 14-fache höher“ als die von der US-Umweltbehörde EPA empfohlenen Werte für Trinkwasser, sagte der Hauptautor der Studie, Ian Cousins. (1) „Basierend auf den neuesten US-Richtlinien für PFOA im Trinkwasser würde Regenwasser überall als nicht trinkbar eingestuft werden. Obwohl wir in der industriellen Welt nicht oft Regenwasser trinken, erwarten Menschen auf der ganzen Welt, dass es sicher ist Regenwasser zu trinken, und es versorgt viele unserer Trinkwasserquellen", so Cousins weiter. (3)(8) Nach seiner Meinung sind PFAS „so hartnäckig“ und allgegenwärtig, dass sie nicht mehr von der Erde verschwinden werden. **„Wir haben den Planeten unumkehrbar verseucht“**. Die Wissenschafts-Platform EurekAlert! wählte eine treffende Überschrift: „It’s raining PFAS“ (3) Entgegen der Meinung anderer Wissenschaftler betonen die Forscher sehr deutlich, dass eine reale Gefahr von globalen gesundheitlichen Auswirkungen besteht. Zu Bedenken ist auch, dass die PFAS nicht die einzigen chemischen Stoffe mit einer extrem langen Wirksamkeit sind. Glyphosat und Herbizide auf Glyphosatbasis gehört auch dazu. (9) ### Wie kommt es zu diesen massiven Überschreitungen? Die Schadstoffwerte für PFAS in der Umwelt sind seit 20 Jahren gleich geblieben, obwohl die Industrie - darunter auch der größte Hersteller 3M - sie seit ungefähr 20 Jahren nicht mehr produziert. Doch sind in dieser Zeit die Richtwerte für PFAS aufgrund neuer Erkenntnisse über ihre Giftigkeit drastisch gesunken. Infolgedessen liegen die Werte in der Umwelt jetzt fast überall über den Richtwerten. ### Die Gefahr ist zum Greifen nah – PFAS in Deutschland Die folgenden Beispiele zeigen, dass PFAS auch in Deutschland ein Problem sind. Ist es nicht spannend oder besser gesagt ungeheuerlich, was heute als Dünger angesehen wird und auf unsere Felder kommt? Im Stadtteil Arnsberg-Neheim wurde 2006 im Trinkwasser eine Konzentration von 0,56 µg/l gefunden (Das Umweltbundesamt strebt einen Wert von 0,1 µg/l an). Es stellte sich heraus, dass die Belastung von aus **Industrieabfällen** hergestelltem **Dünger** herrührte, der auf im Einzugsgebiet der Flüsse liegenden Feldern ausgebracht wurde. Einige Flächen wurden in der Folge saniert. (4) Im November 2006 haben Untersuchungen an der Kläranlage in Rhede gezeigt, dass im Zulauf der Kläranlage hohe Gehalte verschiedener PFAS im Abwasser vorhanden waren. Auch im Ablauf der Kläranlage wurden noch deutlich erhöhte Konzentrationen gemessen. (4) 2012 wurden auch im Badesee Stoibermühle nördlich des Flughafens München sowie im Lindacher See nördlich des Fliegerhorstes Ingolstadt/Manching erhöhte Werte von PFOS nachgewiesen. (4) 2015 wurden im Birkensee nahe Röthenbach im Kreis Nürnberger Land erhöhte Werte nicht näher definierter PFAS nachgewiesen. (4) Auf dem Gelände des Allgäu Airports Memmingen wurden 2014 an verschiedenen Grundwassermessstellen Verunreinigungen mit PFAS festgestellt. Diese stammen aus dem **Löschschaum** der v. a. bei Feuerlöschübungen eingesetzt wurde. Beim Abbau des Feuerlöschbeckens wurde PFAS-belastetes Erdreich in andere Bereiche des ehemaligen Fliegerhorstes verbracht. Inzwischen sind die Verunreinigungen in der Trinkwasserfassung der Nachbargemeinde Ungerhausen angekommen. (4) In der Umgebung von Rastatt (Baden-Württemberg) sind 480 Hektar ehemaliger Ackerflächen mit PFAS kontaminiert. Die Verunreinigung wurde 2013 festgestellt und ist vermutlich durch die langjährige Ausbringung von **Kompost**, vermischt mit **Schlämmen aus der Papierproduktion**, die mit verschiedenen Vorläufersubstanzen für PFAS verunreinigt waren, verursacht worden. (4) ### Die neuen Werte der Trinkwasserrichtlinien In der Neufassung der **Europäischen Trinkwasserrichtlinie** – Richtlinie (EU) 2020/2184 – vom 16. Dezember 2020 gibt es einen Grenzwert für die Summe von 20 PFAS (0,1 μg/l = 100 ng/l). In den **Vereinigten Staaten** wurde der Trinkwasserrichtwert für die lebenslange Exposition von PFOA und PFOS im Juni 2022 neu festgelegt. Der neue Wert beträgt 0,02 ng/l (20 pg/l), während der zuvor gültige, 2016 festgelegte Wert 70 ng/l betrug. Der neue Wert für die Summe der vier PFAS liegt nun bei 4 pg/l (= 0,004 ng/l = 0,000004 µg/l). (5) Im Kontext des „European Green Deals“ veröffentlichte die Europäische Kommission am 25. April 2022 Pläne, PFAS im Sinne des „Null-Schadstoff-Ziel“ weiter zu beschränken. (1) ### Gesundheitliche Konsequenzen Einige Studien kommen zu dem Schluss, dass die Chemikalien Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit haben bzw. zu Entwicklungsverzögerungen bei Kindern führen können. Auch ein erhöhtes Risiko für Fettleibigkeit sowie bestimmte Krebsarten wie Prostata-, Nieren- oder Hodenkrebs werden angeführt, ebenso wie erhöhte Cholesterinwerte. Dazu mehr in unserem zweiten Artikel zu den PFAS. ### Ein kleiner Schritt: Verbot von PFOA (Perfluoroctansäure) PFOA galt bereits seit 2013 als besonders besorgniserregende Chemikalie (REACH-Verordnung der EU). Danach hatten Deutschland und Norwegen in der EU einen Verbotsvorschlag eingebracht. Dieser wurde Realität und gilt seit 2020. (10) **Vorteile:** - Unternehmen dürfen PFOA nicht mehr einsetzen und müssen Alternativen finden (Einschränkung siehe unten) **Nachteile:** - es wurde nur ein Stoff von vielen verboten - weiterhin sind viele PFAS mit gleichem oder ähnlichem Gefährdungspotential in Gebrauch - die in Frage kommenden Alternativen können sich später ebenfalls als kritisch für die Gesundheit erweisen - werden PFOA, deren Salze oder Vorläuferverbindungen als Bestandteil eines anderen Stoffes, Gemisches oder Erzeugnisses eingesetzt, gelten Grenzwerte - für bestimmte Verwendungen von PFOA gibt es Übergangsfristen von bis zu 15 Jahren - zudem gibt es sechs Bereiche, in denen PFOA ohne Beschränkung weiter verwendet werden dürfen (darunter implantierbare medizinische Produkte [!]) ## Was können Sie tun, um weniger PFAS aufzunehmen? Die Belastung aus der Umwelt ist nicht veränderbar. Speziell über die Ernährung kann die Menge der Aufnahme an PFAS reduziert werden (s. Hinweise oben). Da Wasser unser wichtigstes Lebensmittel ist und PFAS auch im Wasser sein können (siehe dazu unseren Artikel über Altötting), empfehlen wir die Verwendung einer misterwater® Wasserfilteranlage zur Reinigung des Trinkwassers. Und ... auch wenn Sie Regenwasser trinken möchten auch des Regenwassers - obwohl dieses auf den ersten Blick ein sauberes Wasser zu sein scheint. Im Alltag sollten Sie besonders bei imprägnierten Gegenständen (wie Regenjacken oder Wanderstiefel) nachfragen, ob diese frei von PFAS sind. Alle Produkte mit der Goretex-Membran enthalten PFAS. Es gibt einige Firmen, die mit PFAS- bzw. PFC-freien Produkte werben. „Die extreme Beständigkeit und der kontinuierliche globale Kreislauf bestimmter PFAS werden dazu führen, dass die oben genannten Richtlinien weiterhin überschritten werden", sagte Professor Martin Scheringer, ein Mitautor der Studie (ETH Zürich). „Wir können nur sehr wenig tun, um die PFAS-Kontamination zu verringern.“ (3) PFAS … ein weiterer Bereich der Umweltverschmutzung, in dem es zweifellos 5 nach 12 ist. **Quellen:** 1) Neue Grenzwerte: Regenwasser nicht mehr lebenslang trinken - https://www.epochtimes.de/gesundheit/studie-regenwasser-hat-wegen-chemikalien-belastung-nirgends-auf-der-erde-trinkwasserqualitaet-a3925133.html 2) Outside the Safe Operating Space of a New Planetary Boundary for Per- and Polyfluoroalkyl Substances (PFAS) - https://pubs.acs.org/doi/full/10.1021/acs.est.2c02765 3) It’s raining PFAS - https://www.eurekalert.org/news-releases/960122 4) Per- und polyfluorierte Alkylverbindungen - https://de.wikipedia.org/wiki/Per-_und_polyfluorierte_Alkylverbindungen 5) Perfluoroctansulfonsäure - https://de.wikipedia.org/wiki/Perfluoroctansulfons%C3%A4ure 6) Perfluoroctansulfonylfluorid - https://de.wikipedia.org/wiki/Perfluoroctansulfonylfluorid 7) McDonough CA, Li W, Bischel HN, De Silva AO, DeWitt JC. Widening the Lens on PFASs: Direct Human Exposure to Perfluoroalkyl Acid Precursors (pre-PFAAs). Environ Sci Technol. 2022 May 17;56(10):6004-6013. doi: 10.1021/acs.est.2c00254. Epub 2022 Mar 24. PMID: 35324171. - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35324171/ 8) Neuwald IJ, Hübner D, Wiegand HL, Valkov V, Borchers U, Nödler K, Scheurer M, Hale SE, Arp HPH, Zahn D. Ultra-Short-Chain PFASs in the Sources of German Drinking Water: Prevalent, Overlooked, Difficult to Remove, and Unregulated. Environ Sci Technol. 2022 May 17;56(10):6380-6390. doi: 10.1021/acs.est.1c07949. Epub 2022 May 4. PMID: 35507024. - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35507024/ + https://pubs.acs.org/doi/full/10.1021/acs.est.1c07949 9) Glyphosat-Pestizide verbleiben jahrelang in Wildpflanzen und verursachen Blüten-Unfruchtbarkeit - https://www.epochtimes.de/umwelt/glyphosat-pestizide-verbleiben-jahrelang-in-wildpflanzen-und-verursachen-blueten-unfruchtbarkeit-a3546150.html 10) EU verbietet PFOA - https://www.umweltbundesamt.de/themen/eu-verbietet-pfoa Beitragsbilder: © Sanupot - Shutterstock 107875109 © Evgeny Atamanenko - Shutterstock 668307886 © Carabus - Shutterstock 1635480409 --- ## Medizinische Forschungen zu molekularem Wasserstoff Quelle: https://misterwater.eu/medizinische-forschungen-zu-molekularem-wasserstoff/ Kategorie: Wasserstoffwasser Veröffentlicht: 2022-12-19 | Zuletzt geprüft: 2026-04-05 ## Forschungen zu molekularem Wasserstoff zeigen: Wasserstoff ist viel mehr als einfach nur ein Gas! Wer die Forschungen zu molekularem Wasserstoff (H2) nicht kennt, geht davon aus, dass dies ein Gas ist, was hie und da in der Technik verwendet wird, aber sonst eher unauffällig ist. Fast nur Insidern sind die Erkenntnisse zu den gesundheitlichen Wirkungen von Wasserstoff bekannt. Viele Jahre wurde es übersehen bzw. die Wirkungen von Wasserstoff wurden anderen Substanzen zugeordnet. Heute schon steht Wasserstoff in einer Reihe mit Sauerstoff und Kohlendioxid, die allesamt bedeutsame Regulatoren für wichtige Stoffwechselprozesse sind. Medizinische Forschungen zu molekularem Wasserstoff haben gezeigt, dass Wasserstoff bei Mensch und Tier positive Auswirkungen auf die Gesundheit hat. Eine Reihe von Forschern sieht Wasserstoff inzwischen als präventives und therapeutisches medizinisches Gas für verschiedene Krankheiten an. **​** Nach den bisherigen Ergebnissen verbessert Wasserstoff mehrere Stoffwechselkrankheiten, weil es antioxidativ, entzündungshemmend wirkt und die Apoptose gesunder Zellen hemmt. Die positive Wirkung von molekularem Wasserstoff wird vor allem bei Krankheiten beobachtet, die durch oxidativen Stress ausgelöst werden, wie Diabetes mellitus, Schlaganfall oder neurodegenerative Erkrankungen. (2)(3)(4)(5) In einer Reihe neuerer Studien zu molekularem Wasserstoff wurde berichtet, dass H2 die Signalleitung in den Zellen beeinflusst, Sportverletzungen schneller heilen lässt und als alkalisierendes Mittel wirkt, wobei diese neu identifizierten Wirkmechanismen das Potenzial haben, die Anwendung von molekularem Wasserstoff in der klinischen Medizin noch weiter auszuweiten. Einige Hinweise deuten zudem eine Verbesserung der sportlichen Leistung an. (24) ### Die Grundeigenschaften von wasserstoffreichem Wasser Wasserstoffreiches Wasser (HRW) ist u.a. gekennzeichnet von einem niedrigen Sauerstoffgehalt, einem hohen Gehalt an molekularem Wasserstoff und einem deutlich negativen Redoxpotential (- 400 mV). (1) Nach den Erkenntnissen aus den von uns in Auftrag gegebenen eigenen Forschungen zu molekularem Wasserstoff - nämlich den in-vitro Zellversuchen durch Prof. Dr. Dartsch​verhält sich in Wasser vorhandener Wasserstoff in Kontakt mit Zellen nicht so wie von Fachleuten vorhergesagt. Obwohl Wasser genau genommen überhaupt nur eine winzige Menge an Wasserstoffgas aufnehmen kann, zeigt diese mehr Wirkung als man ihr gefühlsmäßig zugestehen möchte. In Forschungen zu molekularem Wasserstoff zeigt sich u.a., dass die einmalige oder kurzfristige Verwendung von wasserstoffreichem Wasser keine langanhaltende Effekte hat. Um jene zu erzielen, müssen die Probanden über 2 oder mehr Wochen Wasserstoffwasser trinken oder äußerlich anwenden bzw. regelmäßig Wasserstoffgas einatmen. ### Die biomedizinischen Forschungen zu molekularem Wasserstoff von Prof. Ostojic Ein Spezialisten auf dem Gebiet der Forschungen zu molekularem Wasserstoff ist Prof. Dr. Sergej M. Ostojic. Er leitet das Center for Health, Exercise and Sport Sciences (CHESS), eine Bildungs- und Forschungseinrichtung in Belgrad. Das Ziel dieses Zentrums ist es, die menschliche Gesundheit durch multidisziplinäre Wissenschaft, umfassende Bildung und Öffentlichkeitsarbeit zu fördern. Konkret konzentrieren sich die Studien des Teams um Prof. Dr. Sergej M. Ostojic auf vier Bereiche: - körperliche Leistungsfähigkeit, - kardiometabolische Störungen, - Neurodegeneration und - Verletzungen des Bewegungsapparats. Dabei werden die innerliche und äußerliche Anwendung von Wasserstoffgas in Form von Inhalation und oder Wasserstoffwasser sowie Wasserstoff freisetzende Mineralien untersucht. Prof. Ostojic hat bereits 2012 seine erste Studie zum Thema Wasserstoff veröffentlicht, dem viele weitere Studien und Reviews folgten. Einige seiner Forschungen zu molekularem Wasserstoff wollen wir Ihnen in diesem Blogbeitrag vorstellen. ### Studie 1: Wirksamkeit von innerlicher und äußerlicher Wasserstoff-Anwendung bei sportbedingten Weichteilverletzungen (3) Da sich die Wasserstofftherapie bei der Behandlung von Entzündungen, Ischämie-Reperfusionsschäden (Zellschäden durch Wiederdurchblutung nach Mangeldurchblutung oder Unterbrechung der Durchblutung) und oxidativem Stress beim Menschen als vorteilhaft erwiesen hat, erschien es Prof. Ostojic sinnvoll, die Auswirkungen von Wasserstoff als Element der Behandlung von sportbedingten Weichteilverletzungen zu prüfen. Die Teilnehmer der 14-tägigen Studie waren alle männliche Profi-Sportler. Die Kontrollgruppe wurde normal medizinisch versorgt. Die Probanden der ersten Versuchsgruppe bekamen zusätzlich wasserstoffbildende Tabletten. Die Probanden der zweiten Versuchsgruppe bekamen sowohl die Tabletten als auch äußerliche wasserstoffhaltige Packungen (6 Mal pro Tag für 20 Minuten). **Ergebnisse:** Das als Folge der Entzündung zähflüssigere Blutplasma normalisierte sich durch die innerliche und äußerliche Wasserstoffbehandlung schneller. Im Vergleich zur Kontrollgruppe führte die Wasserstoffbehandlung sowohl beim Beugen als auch beim Strecken zu einer schnelleren Wiederherstellung des normalen Bewegungsumfangs der verletzten Gliedmaßen. ### Studie 2: Molekularer Wasserstoff beeinflusst die Körperzusammensetzung, die Stoffwechselprofile und die Mitochondrienfunktion bei übergewichtigen Frauen mittleren Alters (6) Molekularer Wasserstoff (H2) ist in Tiermodellen eine wirksame Methode zur Behandlung von Fettleibigkeit, aber es gab bis 2018 noch keine Studien, die die Wirksamkeit und Sicherheit von Wasserstoff zur Verbesserung von Biomarkern für Fettleibigkeit beim Menschen untersucht haben (Körperzusammensetzung, Hormonstatus, Mitochondrienfunktion). **Ergebnisse:** In der vierwöchigen Studie nahmen 10 Frauen mit Übergewicht teil. Während sich Gewicht und Body Mass Index nicht änderten, verringerte sich der Körperfettgehalt signifikant um 3,2% gegenüber der Kontrollgruppe. Gleichzeitig gingen die Triglyzeride um 21% und das Nüchterninsulin im Serum um 5,4% zurück – allesamt positive Stoffwechselverbesserungen. In der Kontrollgruppe stieg das Nüchterninsulin sogar deutlich an. ### Studie 3: Erhöhung des pH-Wertes des Blutes und wasserstoffreiches Wasser bei gesunden Männern (1) Die metabolische Azidose ist eine klinische Störung, die durch einen niedrigen pH-Wert im Körpergewebe und im Blut sowie durch eine Vielzahl von Beeinträchtigungen der Nerven, Muskulatur und des Herz-Kreislaufsystems gekennzeichnet ist. Die Behandlung der Azidose besteht meist darin, den pH-Wert im Blut mit alkalisierenden (basischen) Mitteln wie Bikarbonaten zu erhöhen. Das Trinken von wasserstoffhaltigem Wasser stellt diesbezüglich möglicherweise eine leicht umsetzbare und sichere Alternative dar: Die 19 gesunden Teilnehmer (Alter 20 - 26 Jahre, ohne Azidose) tranken eine Woche lang täglich 2 Liter wasserstoffreiches Wasser. Zu Beginn und am Ende machten alle einen Ausdauerlauf, damit die Forscher, neben den nüchtern-Blutwerten, auch Werte nach einer körperlichen Belastung erheben und vergleichen konnten. Ihre Lebensweise sollten die Teilnehmer nicht verändern. Es gab keine Kontrollgruppe. **Ergebnisse:** Die einwöchige Einnahme von wasserstoffreichem Wasser erhöhte bei den Probanden den pH-Wert des Blutes im Nüchternzustand (+ pH 0,04) und nach dem Training (+ pH 0,05), ohne dass über unerwünschte Wirkungen berichtet wurde. Diese Veränderungen sind gering, aber dennoch bemerkenswert, da der Blut-pH ein in engen Grenzen regulierter Parameter ist. Durch die Ergebnisse und das Ausbleiben von Nebenwirkungen kann Wasserstoff möglicherweise ein alternatives alkalisierendes Mittel bei Personen mit Übersäuerung und metabolischer Azidose darstellen. Untermauert wurde dies von Dr. Ostojic in einer weiteren Studie. ### Studie 4: Wasserstoffreiches Wasser beeinflusste den Blut pH-Wert bei körperlich aktiven Männern (7) Die Durchführung dieser Studie war nahezu identisch mit der vorigen, nur gehörten dieses Mal 26 gesunde Probanden zur Versuchs- und 26 Probanden zur Kontrollgruppe. Die Studien- und damit die Einnahmedauer des wasserstoffreichen Wassers - betrug dieses Mal 14 Tage. **Ergebnisse:** Die Einnahme von wasserstoffreichem Wasser erhöhte den pH-Wert des arteriellen Blutes im Nüchternzustand signifikant um 0,04 und den pH-Wert nach dem Training um 0,07 nach 14 Tagen. Die Bicarbonate (im Serum) im nüchternen Zustand waren in der Wasserstoff-Gruppe am Ende im Vergleich zu den Ausgangswerten signifikant höher. ### Studie 5: Kann molekularer Wasserstoff die Erholung nach dem Training verbessern? (8) Acht Judo-Sportlerinnen bekamen im Crossover-Design einmal wasserstoffreiches Wasser bzw. in der Wiederholung des Tests gewöhnliches Wasser (Placebo), jeweils 30 Minuten vor einer intensiven Trainingseinheit. Untersucht wurden die Parameter: Herzfrequenz (vor und nach dem Training), arterieller Blut-pH, Bicarbonate, Milchsäure (jeweils vor und 3 bzw. 5 Minuten nach dem Training). **Ergebnisse:** Wasserstoffreiches Wasser beeinflusste den pH-Wert und die Laktatwerte im Blut nach dem Training im Vergleich zu Placebo signifikant, während die Bicarbonatreaktionen im Blutserum keine Unterschiede zeigten. Bei der Herzfrequenz fanden die Forscher ebenso keine Unterschiede. Bei allen Tests wurden keine Nebenwirkungen festgestellt. ### Studie 6: Trinken von wasserstoffreichem Wasser über 4 Wochen wirkt sich positiv auf die antioxidativen Enzyme im Blutserum von gesunden Männern aus: eine Pilotstudie (9) Ziel der Studie war es, den Einfluss von wasserstoffreichem Wasser auf antioxidative Parameter zu untersuchen. Teilnehmer waren 16 gesunde, junge Männer, die entweder 300 ml wasserstoffreiches Wasser oder Leitungswasser über 4 Wochen verabreicht bekamen. Daten wurden zu Beginn und am Ende der Studie erhoben. **Ergebnisse:** Wasserstoffreiches Wasser führte zu einer signifikanten Verbesserung der Aktivitäten von Superoxiddismutase (SOD) und Glutathion im Serum im Vergleich zu Placebo. Bei den Enzymen Katalase und Glutathionperoxidase wurden keine Veränderungen festgestellt. Darüber hinaus verringerte das wasserstoffreiche Wasser die Malondialdehydwerte* im Serum sehr deutlich (- 25,8%), auch vergleichend mit der Placebo-Anwendung (+ 11,7%). Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wasserstoffreiches Wasser als neuartiges Mittel zur Vorbeugung von oxidativem Stress oder zur Minimierung seiner schädlichen Auswirkungen anerkannt werden könnte, wiewohl der Mechanismus seiner antioxidativen Wirkung unbekannt bleibt. * Malondialdehyd ist eine Substanz, die durch freie Radikale erzeugt wird. ### Studie 7: Wasserstoff vs. Koffein zur Verbesserung der Wachsamkeit bei Menschen mit Schlafentzug (10) Molekularer Wasserstoff (H2) wurde als ein Mittel vorgeschlagen, das Nerven regulierende Wirkungen ausüben kann. Sein Potenzial, die mit der Wachsamkeit verbundenen Schaltkreise im Gehirn zu beeinflussen, ist jedoch noch wenig untersucht. In diesem Pilotversuch verglichen die Forscher die akuten Auswirkungen einer Einzeldosis wasserstoffreichen Wassers und von Koffein bei 23 jungen gesunden Männern und Frauen, die 24 Stunden lang unter Schlafentzug standen. Gemessen wurde die Werte der visuellen Analogskala (VAS) für die Wachsamkeit und die Unterskalen des Aufmerksamkeits-Netzwerktests (ANT). **Ergebnisse:** Koffein bewirkte einen signifikanten Anstieg der VAS-geschätzten Wachsamkeit (1,6 Punkte); wasserstoffreiches Wasser erhöhte die VAS-Wachsamkeit in ähnlicher Größenordnung um durchschnittlich 1,7 Punkte. Alle anderen Messwerte waren ebenfalls sehr ähnlich. Dieses Ergebnis hat wahrscheinlich auch die Forscher überrascht. Denn es gab zuvor keinen Hinweis, das wasserstoffreiches Wasser kann in ähnlicher Weise wie Koffein die Wachsamkeit bei jungen Männern und Frauen fördern kann. ### Studie 8: Wasserstoffreiches Wasser zur Verbesserung der Stimmung, der Angstzustände und der autonomen Nervenfunktion im täglichen Leben (11) Um die Lebensqualität zu verbessern, einen gesunden Zustand zu erhalten und verschiedenen Krankheiten vorzubeugen, ist es wichtig, die Auswirkungen von Faktoren zu bewerten, die die Lebensqualität steigern bzw. verringern. Chronischer Stress durch z.B. beruflichen Stress, mentale Belastungen und Ängste führt zu einer Verschlechterung der Funktion des zentralen Nervensystems und damit zu einer geringeren Lebensqualität. Stressoren können konkret zu einer Überaktivität des Sympathikus führen, oxidativen Stress fördern und die Produktion entzündungsfördernder Zytokine ankurbeln. In dieser Studie mit 26 TeilnehmerInnen untersuchten Forscher die Auswirkungen des Trinkens von wasserstoffreichem Wasser (HRW) auf die Lebensqualität mit Hilfe psychophysiologischer Tests für Schlafqualität, Erschöpfung, Stimmung, Angst und Depressionen, einschließlich Fragebögen und Tests der autonomen Nervenfunktion und der kognitiven Funktion. Die Testgruppe erhielt über 4 Wochen 600 ml wasserstoffreiches Wasser täglich während die Kontrollgruppe einfaches Wasser bekam. **Ergebnisse:** Die Daten deuten darauf hin, dass Wasserstoff-Wasser die Lebensqualität in Form einer verbesserten Stimmung und verminderten Angst sowie einer verringerten Aktivität des sympathischen Nervensystems in Ruhe verbessert haben könnte. Die besseren Ergebnisse beim kognitiven Funktionstest durch die Einnahme von wasserstoffreichem Wasser können damit erklärt werden, dass das Wasserstoff-Wasser den oxidativen Stress im Gehirn reduziert und so die Motivations-Leistung bei kognitiven Aufgaben erhöht. ## Weitere Thesen und Kommentare, die Prof. Ostojics Forschungen zu molekularem Wasserstoff ergänzen ### Kommentar 9: Verändert Wasserstoff die mitochondriale Bioenergetik durch GHS-R1α-Aktivierung? (12) Aufgrund seiner geringen Größe und neutralen Ladung wird angenommen, dass das Wasserstoff-Molekül (H2) leicht zu schwer zugänglichen zellulären Strukturen, einschließlich Mitochondrien, transportiert werden kann. Einige Untersuchungen bestätigen dies mittlerweile. Eine vorläufige Studie zeigte, dass Zellmembranen für Wasserstoff durchlässig sind und Wasserstoff Mitochondrien (und Zellkerne) vor akutem oxidativem Stress schützen kann (13). Mehrere Studien berichteten über positive Auswirkungen von Wasserstoff auf die mitochondriale Funktion, wobei er auch das mitochondriale Membranpotenzial bewahrt und die Adenosintriphosphat (ATP)-Produktion steigert (14). Allerdings konzentrieren sich die Studien routinemäßig auf die antioxidativen Wirkungen von Wasserstoff, während seine mögliche Rolle im mitochondrialen Stoffwechsel bisher noch nicht diskutiert wurde. In diesem Kommentar formulierte der Autor Dr. Ostojic vier mögliche Mechanismen, über die Wasserstoff den mitochondrialen Stoffwechsel durch Veränderungen der Genexpression beeinflussen kann, wobei die Kontrolle von Ghrelin* vielleicht der wichtigste ist. Er schlägt mehrere alternative Wege für die energiemodulierenden Wirkungen von Wasserstoff vor, darunter: [1] Ghrelin-bedingte Hochregulierung von GHS-R1α; [2] Ghrelin-bedingte Aktivierung von GLUT1**; [3] nicht-Ghrelin-bedingte Aktivierung von GLUT4**; und [4] nicht-Ghrelin-bedingte verstärkte Expression von FGF21***. Die oben genannten Mechanismen könnten zumindest teilweise für die günstigen Auswirkungen von Wasserstoff auf Erkrankungen von Tieren und Menschen mit gestörtem zellulären Stoffwechsel verantwortlich sein. Aus therapeutischer Sicht sollte von außen zugeführter Wasserstoff als ein biomedizinischer Wirkstoff betrachtet werden, der den Energiestoffwechsel bei vielen neurodegenerativen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen beeinflussen könnte. - *Ghrelin: Ghrelin ist ein Hormon, das die Nahrungsaufnahme und die Sekretion von Wachstumshormon reguliert. - **GLUT1 + GLUT4: Glucose-Transporter 1+4 in der Zellmembran - ***FGF21: Gen für den Fibroblast Growth Factor 21 ### Brief 10: Mikrobiota außerhalb des Darms als Quelle für bioaktiven Wasserstoff (15) ***Im Jahr 2017 schrieb Dr. Ostojic diesen Artikel als sogenannten „Brief an die Redaktion“ des Postgraduate Medical Journal. Dies ist keine Studie, sondern eine schriftliche Meinungsäußerung, die eine neue Hypothese zur Diskussion stellt.*** Vor etwa 150 Jahren wurde molekularer Wasserstoff (H2) als Hauptbestandteil des Darmgases beim Menschen identifiziert. In späteren Studien wurde seine Produktion durch koliforme Bakterien im Dickdarm als Folge der Lebensmittelfermentation detailliert beschrieben. Da innerlich vorkommender Wasserstoff traditionell als biologisch inertes Gas angesehen wird, wird es entweder mit den Darmwinden ausgeschieden oder von der Dickdarmschleimhaut in den Blutkreislauf absorbiert und dann durch die Atmung freigesetzt. Jüngste Studien deuten jedoch darauf hin, dass innerlich vorkommender Wasserstoff im menschlichen Körper eine aktive Wirkung hat, indem es als entzündungshemmendes Biomolekül wirkt, herzschützende Wirkungen entfaltet oder vor Gewebeverletzungen schützt. Diese Hinweise lenken die Aufmerksamkeit auf den Ursprung von Wasserstoff im menschlichen Körper, wobei die Magen-Darm-Flora möglicherweise nicht die einzige Quelle für innerlichen Wasserstoff ist. ### Bericht 11: Mechanismen, die den biologischen Wirkungen von molekularem Wasserstoff zugrunde liegen (16) Obwohl antioxidative Substanzen seit langem als Mittel zur Abschwächung von oxidativem Stress und zur Wiederherstellung des Redox-Gleichgewichts anerkannt sind, ist das Arsenal an wirksamen Mitteln immer noch begrenzt. Molekularer Wasserstoff (H2) ist ein neuer Mitspieler auf diesem Feld – auch er ist als Fänger freier Radikale und reaktiver Sauerstoffspezies (ROS) aktiv. Zu seinen bemerkenswerten Eigenschaften gehört es, die extrem schädlichen Hydroxylradikale und Peroxynitrit neutralisieren zu können, ohne die Aktivität von funktionell wichtigen ROS wie Wasserstoffperoxid und Stickoxid zu beeinträchtigen. Die antioxidative Aktivität von Wasserstoff kann die positiven Wirkungen jedoch nur teilweise erklären, da die Wirkungen schon bei sehr niedrigen Wasserstoff-Konzentrationen erzielt werden. Angesichts der Diffusionsgeschwindigkeit von Wasserstoff reichen solch niedrige Konzentrationen nicht aus, um kontinuierlich erzeugte ROS abzufangen. Daher darf vermutet werden, dass Wasserstoff auch als Signalmolekül wirken und Abwehrreaktionen auslösen könnte. ### Bericht 12: Molekularer Wasserstoff in den Mitochondrien: Eingangstore und Barrieren (17) Die Verteilung und Beweglichkeit von molekularem Wasserstoff (H2) im Körper und speziell in der Zelle ist bis dato sehr schlecht verstanden. Prof. Ostojic fasst die Forschungen zu molekularem Wasserstoff unter diesem Gesichtspunkt wie folgt zusammen: Insbesondere mitochondriale Barrieren könnten sich auf die Verwendung von Wasserstoff bei Störungen der Mitochondrien ungünstig auswirken. Die Doppelmembran-Struktur der Mitochondrien und das große Membranpotenzial sind wichtige Elemente der mitochondrialen Stabilität, die den Transport des Moleküls in und aus den Mitochondrien heraus steuern. Forscher haben mehrere Aspekte ermittelt, die die mitochondriale Aufnahme von molekularem Wasserstoff beeinflussen können. Die geringe Größe des Moleküls und der Konzentrationsgradient gelten als Faktoren, die sich positiv auf die Wasserstoff-Aufnahme auswirken könnten, während der mitochondriale elektrochemische Gradient, die Reaktivität von Wasserstoff und seine Affinität zu Glykogen seine mitochondriale Absorption wahrscheinlich behindern. ### Bericht 13: Unzureichende Produktion von Wasserstoff durch die Darmmikrobiota und Parkinson-Krankheit (18) Mit der Parkinson-Krankheit geht eine ungesunde Zusammensetzung der Darmflora einher, doch wurde bisher kein spezifischer Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung festgestellt. Das Darmmikrobiom produziert molekularen Wasserstoff (H2), welcher als biologisch aktives Gas erkannt wurde. Aus diesem Zusammenhang heraus diskutieren Forscher die Idee, dass eine gestörte Produktion von Wasserstoff durch die Darmflora eine Rolle bei der Entstehung von Parkinson spielen könnte. Möglicherweise könnte deshalb eine therapeutische Wasserstoff-Gabe für diese fortschreitende neurodegenerative Erkrankung sinnvoll sein. Es gibt mehrere Forschungen zu molekularem Wasserstoff, die diese Idee bereits aufgegriffen haben und in Tierversuchen kleine Erfolge erzielt haben. (19)(20)(21)(22) Ebenso wird ernsthaft in Erwägung gezogen, dass Wasserstoff ein Faktor in der Vorbeugung und Therapie von einer ganzen Reihe von neurodegenerativen Krankheiten wie Alzheimer und Parkinson sein könnte. (23) **Quellen:** (1) Ostojic SM. Serum alkalinization and hydrogen-rich water in healthy men. Mayo Clin Proc. 2012 May;87(5):501-2. doi: 10.1016/j.mayocp.2012.02.008. PMID: 22560529; PMCID: PMC3498110. - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22560529/ + https://www.mayoclinicproceedings.org/article/S0025-6196(12)00297-2/fulltext#relatedArticles (2) Forschungsarbeiten von Prof. Dr. Sergej M. Ostojic - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/?term=ostojic+sm (3) Sergej M. Ostojic, Boris Vukomanovic, Julio Calleja-Gonzalez & Jay R. Hoffman (2014) Effectiveness of Oral and Topical Hydrogen for Sports-Related Soft Tissue Injuries, Postgraduate Medicine, 126:5, 188-196, DOI: 10.3810/pgm.2014.09.2813 - https://www.tandfonline.com/doi/abs/10.3810/pgm.2014.09.2813 (4) Ostojic SM. Molecular hydrogen: An inert gas turns clinically effective. Ann Med. 2015 Jun;47(4):301-4. doi: 10.3109/07853890.2015.1034765. Epub 2015 May 4. PMID: 25936365. - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25936365/ (5) Dole M, Wilson FR, Fife WP. Hyperbaric hydrogen therapy: a possible treatment for cancer. Science. 1975 Oct 10;190(4210):152-4. doi: 10.1126/science.1166304. PMID: 1166304. - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/1166304/ + https://www.science.org/doi/10.1126/science.1166304 (6) Korovljev, D., Trivic, T., Drid, P. et al. Molecular hydrogen affects body composition, metabolic profiles, and mitochondrial function in middle-aged overweight women. Ir J Med Sci**187, **85–89 (2018). https://doi.org/10.1007/s11845-017-1638-4 - https://link.springer.com/article/10.1007/s11845-017-1638-4 (7) Sergej M. Ostojic & Marko D. Stojanovic (2014) Hydrogen-Rich Water Affected Blood Alkalinity in Physically Active Men, Research in Sports Medicine, 22:1, 49-60, DOI: 10.1080/15438627.2013.852092 - https://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/15438627.2013.852092?journalCode=gspm20 + https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24392771/ (8) P. Drid, T. Trivic, C. Casals, S. Trivic, M. Stojanovic, and S. M. Ostojic, “Is molecular hydrogen beneficial to enhance post-exercise recovery in female athletes?” Science & Sports, vol. 31, no. 4, pp. 207–213, 2016. - https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0765159716300363 (9) Trivic, Tatjana, Vojnovic, Matilda, Drid, Patrik, Ostojic, Sergej. Drinking hydrogen-rich water for 4 weeks positively affects serum antioxidant enzymes in healthy men: a pilot study. Current Topics in Nutraceutical Research. 15(1). (2017). - https://www.researchgate.net/publication/318701337_Drinking_hydrogen-rich_water_for_4_weeks_positively_affects_serum_antioxidant_enzymes_in_healthy_men_a_pilot_study (10) Zanini, D., Stajer, V. & Ostojic, S.M. Hydrogen vs. Caffeine for Improved Alertness in Sleep-Deprived Humans. Neurophysiology**52, **67–72 (2020). https://doi.org/10.1007/s11062-020-09852-7 - https://link.springer.com/article/10.1007/s11062-020-09852-7 - (11) Mizuno K, Sasaki AT, Ebisu K, Tajima K, Kajimoto O, Nojima J, Kuratsune H, Hori H, Watanabe Y. Hydrogen-rich water for improvements of mood, anxiety, and autonomic nerve function in daily life. Med Gas Res. 2018 Jan 22;7(4):247-255. doi: 10.4103/2045-9912.222448. PMID: 29497485; PMCID: PMC5806445. - https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5806445/ (12) Ostojic SM. Does H2 Alter Mitochondrial Bioenergetics via GHS-R1α Activation?. Theranostics 2017; 7(5):1330-1332. doi:10.7150/thno.18745. Available from https://www.thno.org/v07p1330.htm - https://www.thno.org/v07p1330.htm (13) Ohsawa I, Ishikawa M, Takahashi K, Watanabe M, Nishimaki K, Yamagata K. et al. Hydrogen acts as a therapeutic antioxidant by selectively reducing cytotoxic oxygen radicals. Nat Med. 2007;13:688-94 (14) Yu P, Wang Z, Sun X, Chen X, Zeng S, Chen L. et al. Hydrogen-rich medium protects human skin fibroblasts from high glucose or mannitol induced oxidative damage. Biochem Biophys Res Commun. 2011;409:350-5 (15) Ostojic SM. Non-gut microbiota as a source of bioactive hydrogen. Postgrad Med J. 2017 Mar;93(1097):170. doi: 10.1136/postgradmedj-2016-134411. Epub 2016 Dec 13. PMID: 27965418. - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27965418/ + https://pmj.bmj.com/content/93/1097/170.long (16) Radyuk SN. Mechanisms Underlying the Biological Effects of Molecular Hydrogen. Curr Pharm Des. 2021;27(5):626-735. doi: 10.2174/1381612826666201211112846. PMID: 33308112. - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33308112/ (17) Ostojic SM. Targeting molecular hydrogen to mitochondria: barriers and gateways. Pharmacol Res. 2015 Apr;94:51-3. doi: 10.1016/j.phrs.2015.02.004. Epub 2015 Feb 24. PMID: 25720951. - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25720951/ (18) Ostojic SM. Inadequate Production of H2 by Gut Microbiota and Parkinson Disease. Trends Endocrinol Metab. 2018 May;29(5):286-288. doi: 10.1016/j.tem.2018.02.006. Epub 2018 Feb 22. PMID: 29478695. - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29478695/ + https://www.cell.com/trends/endocrinology-metabolism/fulltext/S1043-2760(18)30027-4#relatedArticles (19) Fujita K, Seike T, Yutsudo N, Ohno M, Yamada H, Yamaguchi H, Sakumi K, Yamakawa Y, Kido MA, Takaki A, Katafuchi T, Tanaka Y, Nakabeppu Y, Noda M. Hydrogen in drinking water reduces dopaminergic neuronal loss in the 1-methyl-4-phenyl-1,2,3,6-tetrahydropyridine mouse model of Parkinson's disease. PLoS One. 2009 Sep 30;4(9):e7247. doi: 10.1371/journal.pone.0007247. PMID: 19789628; PMCID: PMC2747267. - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19789628/ (20) Fu Y, Ito M, Fujita Y, Ito M, Ichihara M, Masuda A, Suzuki Y, Maesawa S, Kajita Y, Hirayama M, Ohsawa I Ohta S, Ohno K. Molecular hydrogen is protective against 6-hydroxydopamine-induced nigrostriatal degeneration in a rat model of Parkinson's disease. Neurosci Lett. 2009 Apr 3;453(2):81-5. doi: 10.1016/j.neulet.2009.02.016. Epub 2009 Feb 12. PMID: 19356598. - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19356598/ (21) Yoritaka A, Takanashi M, Hirayama M, Nakahara T, Ohta S, Hattori N. Pilot study of H₂ therapy in Parkinson's disease: a randomized double-blind placebo-controlled trial. Mov Disord. 2013 Jun;28(6):836-9. doi: 10.1002/mds.25375. Epub 2013 Feb 11. PMID: 23400965. - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23400965/ (22) Brenner S. Parkinson's disease may be due to failure of melanin in the Substantia Nigra to produce molecular hydrogen from dissociation of water, to protect the brain from oxidative stress. Med Hypotheses. 2014 Apr;82(4):503. doi: 10.1016/j.mehy.2014.01.013. Epub 2014 Jan 30. PMID: 24529916. - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24529916/ (23) Fu Z, Zhang J, Zhang Y. Role of Molecular Hydrogen in Ageing and Ageing-Related Diseases. Oxid Med Cell Longev. 2022 Mar 18;2022:2249749. doi: 10.1155/2022/2249749. PMID: 35340218; PMCID: PMC8956398. - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35340218/ (24) Ostojic SM. Molecular hydrogen in sports medicine: new therapeutic perspectives. Int J Sports Med. 2015 Apr;36(4):273-9. doi: 10.1055/s-0034-1395509. Epub 2014 Dec 19. PMID: 25525953. - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25525953/ (X) Sergej M. Ostojic (2015) Molecular hydrogen: An inert gas turns clinically effective, Annals of Medicine, 47:4, 301-304, DOI: 10.3109/07853890.2015.1034765 - https://www.tandfonline.com/doi/full/10.3109/07853890.2015.1034765?journalCode=iann20 Ge L, Yang M, Yang NN, Yin XX, Song WG. Molecular hydrogen: a preventive and therapeutic medical gas for various diseases. Oncotarget. 2017 Sep 21;8(60):102653-102673. doi: 10.18632/oncotarget.21130. PMID: 29254278; PMCID: PMC5731988. - https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5731988/ Beitragsbild: © Don_joy - Shutterstock 2228974337 Eine nüchterne Einordnung der Studienlage samt Gerätevergleich finden Sie auf unserer Seite zu Wasserstoffwasser. --- ## Mikroplastik im Wasser Quelle: https://misterwater.eu/mikroplastik-im-wasser/ Kategorie: Umweltgifte im Wasser Veröffentlicht: 2022-11-01 | Zuletzt geprüft: 2026-04-13 ## Mikroplastik im Wasser Meldungen wie „Deshalb sollten Sie Wasser aus Glasflaschen trinken“ oder „Forscher finden Mikroplastik in jedem Mineralwasser“ haben viele Menschen aufgeschreckt und verunsichert. Wir haben es hier in der Tat mit einem relativ neuen Umweltproblem = Gesundheitsproblem zu tun. Oder ist es schon viel länger da und es wurde früher nur nicht erkannt? Wir wollen Sie auf diese enorme Herausforderung hinweisen – außerdem können wir Ihnen eine Lösung präsentieren. ### Wie kam es zu dem Umweltproblem Mikroplastik? Wir leben im Plastik-Zeitalter. Plastik dominiert unser Leben. Plastik findet sich in unserem Alltag überall. Sehr ausführlich hat sich Werner Boote in seinem Film „Plastic Planet“ damit beschäftigt. **Unser Plastik-Alltag** Plastik-Tüten, Nahrungsmittel-Verpackungen, Getränke-Flaschen, Kaffee-Becher, Elektronik-geräte, Aufbewahrungs-Dosen & -Kisten, Schuhe, Kleidung, Möbel, Bodenbeläge, Vorhänge, Zigarettenfilter, Kosmetik (Gefäße + Inhalt), Spielzeug, Autos, Reifenabrieb u.v.m. ... ### Wie groß ist das Problem für die Umwelt? Auf der Erde wurden bis zum Jahr 2018 insgesamt rund 8,3 Milliarden Tonnen Plastik produziert. Seit dem Jahr 2000 wurde laut WWF (World Wide Fund for Nature) so viel Plastik produziert wie in allen Jahren zuvor zusammen. Davon machen Verpackungen den Großteil aus. Mit 220 Kilogramm Verpackungsmüll pro Kopf haben es die Deutschen 2014 sogar zum Spitzenreiter in Europa geschafft. Die Wiederverwertung von Plastik ist mangelhaft - allen politischen Bemühungen zum Trotz. Jedes Jahr landen ca. 8 Millionen Tonnen Plastik in unseren Meeren. Der pazifische Müllstrudel zwischen Hawaii und Nordamerika, der hauptsächlich aus Plastik besteht, soll fast fünfmal so groß sein wie Deutschland bzw. 1.600.000 km2. Im Jahr 2050 soll es mehr Plastikmüll in den Meeren geben als Fische. Mittlerweile ist es schwierig, auf der Erde eine Ort zu finden, der frei von Mikroplastik ist. Die Zeitfrage: Kunststoffe sind extrem langlebig. Bis zu 600 Jahre dauert es, bis sie verrotten. ### Ist Mikroplastik nicht nur ein Umwelt- sondern auch ein Gesundheitsproblem? Viele wundern sich warum Mikroplastik ein so großes Thema geworden ist. Wir geben doch ganz viel in die gelbe Tonne bzw. den gelben Sack! Was am Straßenrand liegt und im Meer schwimmt ist kein direktes Problem für uns. Oder etwa doch? Große Plastikteile zerfallen mit der Zeit durch den Einfluss von Sonneneinstrahlung. Mechanische und biologische Prozesse und erzeugen viele kleine Plastikteile. Ein Teil wird über die Luft verbreitet, ein Teil gelangt durch die Flüsse ins Meer. Beim Waschen von Kleidung können bis zu 2.000 Kunststoff-Fasern pro Waschgang freigesetzt werden und ins Wasser gelangen. Auch Reifen- und Straßenabrieb kann als Mikroplastik in Gewässern landen und dort Schadstoffe freigeben. Nicht wenige Duschgels, Zahnpasta und andere Kosmetika enthalten absichtlich zugesetztes Plastik: fein zerriebene, granuläre Mikroplastik. Das Dramatische: Unsere Kläranlagen können sowohl Kleidungsfasern als auch das granuläre Mikroplastik nur teilweise zurückhalten. Das zu Mikroteilchen zerriebene Plastik kann Zusatzstoffe wie Weichmacher und Flammschutzmittel freisetzen. Viele solcher Stoffe haben hormonähnliche Wirkungen und werden mit Schädigungen von Leber und Nervengewebe in Verbindung gebracht. Über Wasser, Fische und andere Lebewesen gelangen diese gefährlichen Zusatzstoffe und auch Mikroplastik in die Nahrungskette und so zu uns zurück. Zu Mikroplastik selbst gibt es noch wenig Daten wie viel von Menschen aufgenommen wird und welche gesundheitliche Folgen dies hat. Die bisherigen Daten weisen allerdings schon darauf hin, dass Mikroplastik oxidativen Stress und Entzündungen verursachen kann. Dies führt zu Zellschäden aus denen sich wiederrum Krankheiten entwickeln können. ### Mikroplastik im Einkaufskorb? Manches Mikroplastik und einige Zusatzstoffe nehmen eine Abkürzung, um zu uns zu kommen. Den direkten Weg von der Verpackung in unsere Lebensmittel muss man als sehr unangenehm bezeichnen, weil er nahezu alle Produkte betrifft. In Sachen BPA (Bisphenol A) hat die Industrie schon bei Flaschen, Dosen und Spielzeug reagiert. BPA-freie Flaschen können jedoch erst ein Anfang sein. Betroffene Nahrungsmittel sind nicht nur to-go-Artikel, Milchprodukte und Getränke, sondern wirklich alles, was in Kunststoff verpackt ist, also auch Frischware. Selbst Kaffeebecher aus Bambus gehören dazu – von ihnen geht Formaldehyd und der Kunststoff Melamin in den Kaffee über. Der Umstand, dass dieses Gesundheitsproblem noch nicht so sehr im Fokus steht liegt auch daran, dass es vor 20 Jahren gar keine Analysemethoden gab, um Mikroplastik in Lebensmitteln oder Wasser aufzuspüren. Bei Einzelsubstanzen wie Melamin oder BPA ist das deutlich leichter. ### Enthält Ihr Wasser Mikroplastik? Was kaum jemand vermutet: Sogar in anscheinend klarem reinem Trink- und Mineralwasser ist Mikroplastik enthalten. 1. Mineralwasser: Wissenschaftler haben mit neuen, sehr feinen Messmethoden 38 Mineralwässer unter die Lupe genommen: 22 aus Mehrweg- und Einwegflaschen (alle aus dem Material PET), drei aus Getränkekartons und neun aus Glasflaschen. Das Ergebnis: Alle Proben waren mit Mikroplastik belastet. 2. Trinkwasser: Mikroplastik findet sich auch in unserem Leitungswasser. Das haben Forscher der TU Berlin festgestellt. Zwar wenig und deutlich weniger als in Mineralwässern, aber wir sehen, Mikro­plastik ist allgegenwärtig. Wenn man alle Quellen berücksichtigt, über die wir Mikroplastik aufnehmen, kommt eben doch eine nicht unerhebliche Menge zusammen. Die Frage, wie Mikroplastik in das Grund- bzw. Trinkwasser gelangt, ist bisher nicht ausreichend geklärt. Was man weiß: Da Mikroplastik sehr klein ist, kann es leicht von Wind und Regen überall hin verbreitet werden. ### Kann ein misterwater® Wasserfilter auch Mikroplastik aus dem Wasser holen? Wir beauftragten ein Labor, welches auf Umweltschadstoffe spezialisiert ist, das Rückhaltevermögen unserer Wasserfilteranlage Blanca PRO für Mikroplastik zu untersuchen. Sprich, wie viel Mikroplastik-Teilchen kann unser Wasserfilter aus dem durchfließenden Wasser herausholen. Dazu wurden zwei Tests mit unterschiedlichen Teilchen-Größen an Mikroplastik durchgeführt. Gemessen wurde, wie viele Teilchen bei einer Teilchengröße von 1 µm und wie viele bei einer Größe von 150 µm zurückgehalten werden können. Mikroplastik sind nach der Definition von Experten alle Teilchen mit einer Größe von 1 µm bis 1000 µm. Teilchen mit einer Größe von 1 µm sind also die kleinsten, die noch zu Mikroplastik zählen und damit eine besondere Herausforderung für die Wasserreinigung. Alle Teilchen, die noch kleiner sind, zählen bereits zum Nanoplastik. **Das Ergebnis:** Das kleine Mikroplastik (1 µm) konnte zu mehr als 95% aus dem Wasser entfernt werden. Bei den größeren Mikroplastik-Teilchen (150 µm) ist das Ergebnis noch besser: die misterwater® Wasserfilteranlage reinigte das Wasser in dieser Kategorie sogar zu 99,8%. **Quellen:** Film Plastic Planet Plastik ohne Ende (planet e., ZDF) https://www.zdf.de/video/dokus/planet-e-106/planet-e-plastik-ohne-ende-100 Forscher finden Mikroplastik in jedem Mineralwasser https://www.geo.de/natur/nachhaltigkeit/18317-rtkl-laborergebnisse-forscher-finden-mikroplastik-jedem-mineralwasser Deshalb sollten Sie Mineralwasser aus Glasflaschen trinken https://www.t-online.de/leben/essen-und-trinken/id_87983714/-oeko-test-deshalb-sollten-sie-mineralwasser-aus-glasflaschen-trinken.html Viele Bambusbecher geben Schadstoffe ans Getränk ab https://www.t-online.de/leben/id_86142382/plastik-alternative-viele-bambusbecher-geben-schadstoffe-ans-getraenk-ab.html Bildquelle Beitragsbild: © YRABOTA - 2145791909 Shutterstock --- ## Mineralien im Trinkwasser – Gut oder schlecht? Quelle: https://misterwater.eu/mineralien-im-trinkwasser-gut-oder-schlecht/ Kategorie: Wissenswertes über Wasser Veröffentlicht: 2022-05-10 | Zuletzt geprüft: 2026-04-13 ## Sind Mineralien im Trinkwasser für den Körper überhaupt verwertbar? misterwater® – Erich Meidert im Gespräch mit Michael VogtErfahren Sie im folgenden Interview, welche Mineralien in welcher Form am besten vom Körper aufgenommen werden können und welche Mineralien im Trinkwasser besser nicht enthalten sein sollten. Mineralien im Trinkwasser oder Mineralwasser – ein probates Mittel um die Defizite im Bereich der Mineralien und Spurenelement auszugleichen? Oder nur ein Werbegag?Mineralien und Vitamine sind zweifellos wichtig für unsere Gesundheit. Doch wieviel und was soll ich in richtiger Dosierung nehmen? Ein Wissenschaftler behauptet in diesem Kontext nämlich sogar: „Tod durch Kalzium“. Es stehen sich hier zwei Lager gegenüber: Zum einen die Verfechter von mineralreichen Wassersorten, die die Mineralien als besonders wertvollen Bestandteil loben, da Mineralien im Trinkwasser angeblich lebenswichtig sind. Und zum anderen die Verfechter von reinem Wasser, die ein mineralarmes, leichtes Wasser für besonders bekömmlich halten, da zu viele Mineralien im Trinkwasser die wichtigen Löse- und Transportfunktionen des Wassers einschränken.Gibt es hierzu untrügliche und neutrale, “wasserfeste” Studien und Nachweise, die nicht von der Industrie gesponsert werden?Erich Meidert geht seit fast 20 Jahren diesen Fragen nach und gibt im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt klare, nachvollziehbare und verblüffend einfache Lösungsvorschläge: Zum einen braucht es ein sauberes, mineralarmes Wasser mit Gebirgsquellqualitäten, zum anderen eine adäquate Mineralversorgung mit einem für uns Menschen idealen Mineralstoffprofil, das prozentual die gleiche Mineralstoffgewichtung wie das Blutplasma und der extrazellulläre Raum hat.Ausführlicher Mineralienreport In unserem Report „Mineralien und Wasser: Die größten Irrtümer und geniale Lösungen“ erfahren Sie nicht nur alle wesentlichen Fakten zu Mineralien im Wasser, sondern erhalten wertvolle zusätzliche Informationen – zum Beispiel zum Thema Osteoporosevorbeugung oder einen Vergleich von Mineralmischungen als Nahrungsergänzungen sowie Infos zu aktuellen Forschungserkenntnissen. Jetzt erwerben unter https://shop.misterwater.eu/collections/literatur Beitragsbild: © HandmadePictures - Adobe Stock 109251089 --- ## Mineralienräuber Glyphosat Quelle: https://misterwater.eu/mineralienraeuber-glyphosat/ Kategorie: Umweltgifte im Wasser Veröffentlicht: 2022-11-28 | Zuletzt geprüft: 2026-04-05 ## Leiden auch Sie unter Magnesium-Mangel? Glyphosat könnte die Ursache sein! Beim Stichwort Glyphosat fallen einem die langen Diskussionen um die Verlängerung der Zulassung und das unrühmliche Verhalten von Landwirtschaftsminister Schmidt ein. Ab und zu erscheinen Meldungen von den Untersuchungsämtern, dass hier und da Produkte mit Glyphosat belastet sind. Ein bisschen Unruhe hat der Fund von Glyphosat in Bieren verursacht. 13,14 Und sonst? Alles halb so schlimm könnte man meinen. Keiner ist davon gestorben oder hat eine schwere Krankheit bekommen. Oder doch? Wenn Sie diesen Artikel gelesen haben sind Sie schlauer. **Glyphosat** gehört zu den am häufigsten eingesetzten Herbiziden (Pflanzenvernichtungsmitteln) in der konventionellen Landwirtschaft. Glyphosat gibt es zwar schon seit 40 Jahren, sein Verbrauch schnellte aber erst nach dem Jahr 2000 in die Höhe zusammen mit der Einführung der resistenten Pflanzen („Superweeds“) von Monsanto. Im Jahr 2018 wurden in Deutschland 3500 Tonnen Glyphosat (nicht glyphosathaltige Mittel) verkauft. Ein wichtiges Detail: Bio-Landwirten ist es verboten, glyphosathaltige Mittel einzusetzen. Warum dies die Rettung für Sie sein kann, das erzählen wir Ihnen am Ende. 25 ### Glyphosat ist auf und in den Pflanzen Ein Charakteristikum von Glyphosat ist es, dass es nicht außen auf den Pflanzen verbleibt, sondern teilweise von der Pflanze aufgenommen wird. Ein anderer Teil wird im Boden gebunden und ein gewisser Anteil davon wird ausgewaschen. Die Pflanzen können es nicht abbauen, daher bleibt es in ihnen vorhanden wie auch in Früchten, Getreidekörnern usw. bis diese auf unseren Teller kommen. Daher bringt der übliche Rat Obst und Gemüse vor der Zubereitung gründlich zu waschen in diesem Fall nur bedingten Erfolg. Das trifft auch für die Entfernung der Schale zu. Im Boden bauen Mikroorganismen nur ein Teil ab, daher kann man das gebundene Glyphosat über Jahre nachweisen. ### Glyphosat – es ist allgegenwärtig! Es gibt so gut wie keine Pflanzen, bei denen Landwirte es nicht einsetzen. Von der amerikanischen Umweltschutzbehörde EPA gibt es ein Dokument, welches die Verwendung von Glyphosat bei der Erzeugung 70 verschiedenen Getreiden, Gemüsesorten und Früchten beschreibt. Hinter den Spitzenreitern Soja und Getreide (je 100%) folgen Orangen, Pistazien, Grapefruits, Feigen, Mandeln, Baumwolle, Walnüsse und Zitronen, die alle zu mindestens 75% behandelt werden. 26 Die Veterinärmedizinerin Prof. Monika Krüger bringt es auf den Punkt: 16,17 ***„Glyphosat ist mittlerweile in fast allen Böden. Es ist allgegenwärtig.“** * ### Wo genau ist denn nun das Problem? Eines? Es gibt eine ganze Reihe von Problemen... #### 1. Glyphosat ist immer auf dem Teller Wenn Sie nicht 100% Bio essen haben Sie Glyphosat zwangsläufig auf Ihrem Teller. #### 2. (Fast) jeder hat Glyphosat in sich Bei 99% der Bevölkerung kann Glyphosat im Urin nachgewiesen werden. 12,15 #### 3. Krankheiten und Missbildungen Je mehr Glyphosat in der Landwirtschaft angewendet wird, desto häufiger werden bestimmte Krankheiten und Missbildungen diagnostiziert, beispielsweise angeborene Herzschäden bei Babies. 9,25 #### 4. Glyphosathaltige Mittel sind wahrscheinlich krebserregend Die WHO stuft glyphosathaltige Mittel seit 2015 als wahrscheinlich krebserregend ein. 27 #### 5. Es gibt keinen Grenzwert für Glyphosat in Lebensmitteln Daher testen die Ämter weder flächendeckend noch regelmäßig. #### 6. Glyphosat-Herbizide sind in jeder Menge gefährlich Wir gehen davon aus, dass es keine sichere Menge gibt – weder in Lebensmitteln noch im Blut. 2 #### 7. Glyphosat erschwert seine eigene Entgiftung Es stört die Entgiftung der Leber. 3,18 #### 8. Es macht Nahrung minderwertig und belastet das Trinkwasser Dieser Punkt ist das zentrale Thema des Artikels und folgt gleich ausführlich. #### 9. Folgende Nebenwirkungen von glyphosathaltigen Mitteln sind bereits dokumentiert: - sie hemmen das Cytochrom P450-System (CYP) – auch bei Tieren – und stören damit Entgiftungsprozesse und die Fruchtbarkeit 18 - sie stören die Bildung von Kollagen und schwächen damit unser Bindegewebe 4 - 0,1 ppm reichen aus um die Darmflora aus dem Gleichgewicht zu bringen (Dysbiose) 4 - dabei hemmen sie lebenswichtige Bakterien wie Lactobacillus und Bifidobacterium, gleichzeitig vermehren sich unerwünschte Bakterien wie Clostridien oder Bacteriodetes und ihre Stoffwechselprodukte (Ammoniak, Schwefelwasserstoff, …) 18 - die Blockade eines Stoffwechselweges in Pflanzen (Shikimisäureweg) führt zu einer Verringerung der Synthese der aromatischen Aminosäuren (Phenylalanin, Tryptophan, Tyrosin) und aller davon abgeleiteten Verbindungen, u.a. einiger wichtiger Proteine. 8,19 Das kann u.a. zu einem Mangel an Ubichinonen und damit auch Coenzym Q10, Vitamin E, Vitamin K1, Folsäure und einer Reihe von sekundären Pflanzenstoffen führen wie z.B. Anthocyane, Lignin oder Vanillin. 4,9,18,19 - bei Mensch und Tier hemmen glyphosathaltige Mittel die embryonale Entwicklung. Dadurch entstehen Missbildungen und Defekte im Nervensystem (kleinere Gehirne, Strukturänderungen). 5,18 - diese bringen DNA-Schäden mit sich 6 - sie lösen Störungen der Blutgerinnung aus 18 - sie reichern sich – vor allem zusammen mit Aluminium – in der Zirbeldrüse an und schädigen diese 1,7 - sie sind gentoxisch (schädigen unsere Gene) und wirken als Zellgift 18 - sie erzeugen Nierenschäden 18 - sie führen zu Lebervergrößerungen 18 - die Mittel produzieren freie Radikale 18 - sie bewirken eine Störung des Hormonstoffwechsel z.B. eine geringere Bildung von Östrogen 18,20,23 - die Mittel verursachen niedrigere Spiegel an Schilddrüsenhormonen (Hypothyreose) 20 ### Glyphosat, der Mineralien-Räuber Last but not least wollen einen speziellen und wichtigen Aspekt für unsere Gesundheit beleuchten: #### Der Einfluss von Glyphosat auf die Bioverfügbarkeit von Mineralien Glyphosat bindet Mineralien - z.B. Magnesium. 4,18,22 Schon in Pflanzen, aber auch beim Menschen. Dabei entstehen schwer lösliche und sehr stabile Komplexe, das Magnesium ist für uns damit verloren. Wie groß der Beitrag zum Mangel an Magnesium oder anderen Mineralien beim Menschen ist, hängt von der Auswahl der Lebensmittel und deren Belastung ab. 18 Ganz klar ist, dass Glyphosat zum Mangel an lebenswichtigen Mineralstoffen und Spurenelementen bei Pflanzen führt. 9 Der Gedankensprung zu uns und unserer Ernährung ist einfach. Nicht Trinkwasser, Mineralwasser, Fleisch oder Getreide sind die Hauptlieferanten für die Mineralstoffe, die wir zum Leben benötigen, sondern Gemüse, Wildkräuter, Kartoffeln, Nüsse und Obst. Vier dieser fünf Gruppen werden in der konventionellen Landwirtschaft mit Pestiziden, vornehmlich glyphosathaltigen Mitteln behandelt. Durch die Bindung von Mineralien enthalten pflanzliche Produkte weniger Mineralien als erwartet. Hinzu kommt: Falls wir beim Essen von Gemüsen und Früchten Glyphosat zu uns nehmen, fängt dies auch noch in unserem Körper befindliche Mineralien ab. Das ist ein erheblicher Grund, warum seit einigen Jahrzehnten einerseits die Qualität unserer Lebensmittel zurückgeht und warum andererseits relativ viele Menschen unter Mineraliendefiziten leiden. 28,29 Wenn Mineralien fehlen, sind zahlreiche physiologische Funktionen bei Pflanzen, Tieren und uns Menschen nicht mehr realisierbar. Spurenelemente sind die aktiven Zentren einer großen Gruppe von Enzymen, die in zahlreiche physiologische Prozesse eingebunden sind (u.a. Bildung von Substanzen, Funktion des Immunsystems und des Gehirns, Verdauung). Nochmals Frau Prof. Monika Krüger dazu: ***„**Ein Mangel an Spurenelementen, besonders Zink, kann das ganze enzymatische Gefüge zum Stillstand bringen.“*18** ### Wie können Sie Ihre Glyphosat Aufnahme reduzieren und Ihren Körper entgiften? - Essen Sie 100% Bio-Lebensmittel - in einem Versuch entledigten sich Personen, die für 6 Tage nur Bio-Lebensmittel aßen, 60% der in ihrem Körper vorher vorhandenen Pestizide 3,10,11 - Waschen, Schälen und „baden" Sie Ihre konventionellen Lebensmitteln in sauberem enerergetisiertem Wasser - zum Beispiel aus einer misterwater® Wasserfilteranlage - Entgiftung des Körpers mit Klinoptilolith / Zeolith 21 - Ausleitung mit Humin- und Fulvinsäuren – in einer Pilotstudie mit 8 Probanden über 6 Wochen verringerte sich die Menge an Glyphosat im Körper dadurch um 73% 24 - Entgiftung mit Glycin 9 - Reinigen Sie Ihr Trinkwasser von Pestiziden durch eine misterwater® Wasserfilteranlage #### Dazu beraten wir Sie gern! Buchen Sie jetzt Ihren persönlichen Beratungstermin unter #### https://misterwater.eu/beratungstermin-vereinbaren/ **Quellen:** (1) Elektrosmog / 5G: vom Saulus zum Paulus | Prof. Dr. med. Enrico Edinger | Naturmedizin | QS24: https://www.youtube.com/watch?v=817-mZ0WF_I (2) akuter Handlungsbedarf! Hirnvergiftung trifft uns alle | Dr. med. Dietrich Klinghardt | QS24: https://youtu.be/iD0karDudu4?t=2657 (3) Artikel von Dr. Mutter (Datei offline, Fassung im Internet Archive) - https://web.archive.org/web/20210119051703/https://detoxklinik.de/files/7115/0156/9785/2017.12_Entgiftung-Effektiv_bei_vielen_Erkrankungen_Orthomol_J.Mutter.pdf (4) https://chroniclymediseasesummit4.com/reg-thank-you/ Interview mit Allan Lindsley (5) Glyphosate-Based Herbicides Produce Teratogenic Effects on Vertebrates by Impairing Retinoic Acid Signaling, http://pubs.acs.org/doi/abs/10.1021/tx1001749 (6) Genetics and Molecular Biology 2007: 30(2); 456-460 (PDF) (7) Agricultural Sciences 2015: 6; 42-70 (PDF) (8) Glyphosate Pathways to Modern Diseases VI: Prions, Amyloidoses and Autoimmune Neurological Diseases - Journal of Biological Physics and Chemistry March 2017,DOI: 10.4024/25SA16A.jbpc.17.01 (9) Glyphosate use rises and you need to be careful how you test for it - https://articles.mercola.com/sites/articles/archive/2019/06/12/glyphosate-use-increases.aspx (10) [Environmental Research February 12, 2019 [Epub ahead of print]](https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0013935119300246) (11) Civil Eats February 11, 2019 (12) Glyphosat - Was es ist und wo steckt es überall drin? - https://www.youtube.com/watch?v=56ZSt8aeiNI (13) Glyphosat in Bier - https://www.swrfernsehen.de/marktcheck/marktcheck-checkt-rothaus-tannenzaepfle-qualitaet-geschmack-nachhaltigkeit-100.html (14) Wie kommt Glyphosat ins Bier? - Spiegel: Glyphosat in Bier - Pestizid in deutschen Biermarken nachgewiesen (15) Höhere Belastung im Menschen gefunden - Umweltbundesamt: Neue UBA-Untersuchung zu Glyphosat (16) Glyphosat in Nahrungsmitteln - Tagesschau-Faktenfinder: Wie schädlich ist Glyphosat für Mensch und Natur? (17) „Glyphosat ist allgegenwärtig“ - https://radiomephisto.de/news/glyphosat-ist-allgegenwaertig-51167 (18) Prof. Monika Krüger: Glyphosat, Agrogentechnik und die Zukunft der Landwirtschaft - www.genfrei-ulm.de/prof-monika-kruger-glyphosat-agrogentechnik-und-die-zukunft-der-landwirtschaft/ und www.genfrei-ulm.de/wp-content/uploads/2014/10/Vortrag-Prof.-Kr%C3%BCger-Text.pdf (19) Shikimisäureweg - https://de.wikipedia.org/wiki/Shikimis%C3%A4ureweg (20) Sub-chronic exposure to Kalach 360 SL, Glyphosate-based Herbicide, induced bone rarefaction in female Wistar rats - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32145347/ (21) Montmorillonites Can Tightly Bind Glyphosate and Paraquat Reducing Toxin Exposures and Toxicity - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31681876/ (22) Glyphosate Induces Metaphase II Oocyte Deterioration and Embryo Damage by Zinc Depletion and Overproduction of Reactive Oxygen Species - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32315717/ (23) May agricultural water sources containing mixtures of agrochemicals cause hormonal disturbances? - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31810692/ (24) Study report: Popkin M.C., Blum J.M.: The effects of a novel pre and probiotic in supporting improved gut health and lowering environmental toxin levels: a pilot study. (unveröffentlicht) (25) The High Cost of Pesticides: Human and Animal Diseases (Verlagsseite offline, Fassung im Internet Archive) - https://web.archive.org/web/20231207055729/https://www.longdom.org/open-access/the-high-cost-of-pesticides-human-and-animal-diseases-2375-446X-1000132.pdf (26) Roundup use in agriculture, GMOs revealed NL 22.12.2019 plus Dokument der United States Environmental Protection Agency (EPA) - https://drive.google.com/file/d/0B-pJR4cGo9ckb3k4UDczbVdiT1E/view (27) WHO: „Glyphosat wahrscheinlich krebserregend“ - https://scilogs.spektrum.de/detritus/who_glyphosat/ (28) Beiträge zur Gesundheitsberichterstattung des Bundes „Was essen wir heute?“ 2002 (29) Nationale Verzehrstudie II, Ergebnisbericht Teil 2, ab Seite 127 Beitragsbild: © Pixavril - Shutterstock 1156814227 --- ## Molekularer Wasserstoff Quelle: https://misterwater.eu/molekularer-wasserstoff/ Kategorie: Wasserstoffwasser Veröffentlicht: 2023-11-16 | Zuletzt geprüft: 2026-04-13 ## Molekularer Wasserstoff – ein unscheinbarer Superstar! Da molekularer Wasserstoff aufgrund seiner Eigenschaften völlig unscheinbar und unspektakulär ist, wurde sein Nutzen für die Gesundheit und seine Rolle in unserem Stoffwechsel lange übersehen. Wenn Sie mehr wissen möchten als mancher Wissenschaftler und Mediziner, dann lesen Sie weiter. Wir fassen für Sie das Basis-Wissen rund um das Thema molekularer Wasserstoff in dieser Übersicht zusammen. ### Molekularer Wasserstoff – schnell mal explosiv? Molekularer Wasserstoff (H2)ist ein stabiles, zweiatomiges, neutrales Molekül, das unter normalen Bedingungen als Gas vorliegt. Molekularer Wasserstoff ist das leichteste Molekül (2,0159 g/Mol) und das mit der geringsten Dichte. Als Gas in Verbindung mit Sauerstoff bzw. Luft ist es explosiv, jedoch nicht wenn es in Wasser (Blut, Zellflüssigkeit) gelöst ist. ### Kann molekularer Wasserstoff in Wasser gelöst werden? Wasserstoff kann in Wasser bis zu einer Konzentration von 0,8 mM (1,6 mg/L) bei normaler Temperatur und Normaldruck gelöst werden. In Fetten ist er jedoch um ein Vielfaches besser löslich [1]. Obwohl wir von Lösung sprechen, ist er eigentlich nicht wirklich gelöst, da er sich nicht „auflöst“ wie zum Beispiel Salz, das in seine Teile Na+ und Cl- zerfällt, sondern molekularer Wasserstoff bleibt als Gasmolekül im Wasser erhalten. Er dissoziiert also nicht in Elektronen und Protonen, sondern wird einfach von Wassermolekülen umgeben und bildet wässriges H2. Und das unabhängig vom pH-Wert. Aufgrund seiner geringen Größe, seiner geringen Masse, seiner neutralen Ladung und seiner unpolaren Beschaffenheit in Verbindung mit einer hohen Diffusionsgeschwindigkeit kann molekularer Wasserstoff die Biomembranen der Zellen leicht durchdringen und in die Mitochondrien und den Zellkern diffundieren [2]. Durch diese einzigartigen physikochemischen Eigenschaften ist die zelluläre Bioverfügbarkeit von molekularem Wasserstoff extrem hoch. 1,6 mg/L oder auch 1,6 ppm Wasserstoff ist die Sättigung, die im Wasser ohne Druck erreicht werden kann. Verschiedene Geräte auf dem Markt arbeiten mit Druck, um noch mehr Wasserstoff ins Wasser hineinzupressen. Wird das Wasser nach Anreicherung dann zum Trinken in ein Glas gefüllt, verschwindet der über der Normalsättigung liegende Wasserstoffanteil recht schnell. ### Wasserstoffwasser - wenig molekularer Wasserstoff und doch große Wirkung Wasserstoffgas macht nur einen extrem kleinen Teil unserer Luft aus - etwa 0,000055 Prozent. Daher ist die Konzentration von gelöstem H2 im Wasser von Seen, Flüssen und auch im Trinkwasser weniger als ein Millionstel Milligramm pro Liter; im Gegensatz dazu enthält gesättigtes Wasserstoffwasser wie bereits erwähnt1,6 mg/L. Eine Konzentration von 1,6 mg/L mag unbedeutend erscheinen, aber da H2 das leichteste und kleinste Molekül ist, sollte bei dieser Zahl auch seine Molmasse beachtet werden und nicht nur die Menge an Milligramm. Um dies verständlicher zu machen ein Vergleich: Die Einnahme von 1 Liter H2-gesättigtem Wasser liefert mehr Substanz (als Anzahl an Molekülen) als die Einnahme einer 100-mg-Dosis Vitamin C (0,79 Millimol H2 vs. 0,57 Millimol Vitamin C) [3]. [Hinweis und Rückblick auf eine eher unwichtige Schulstunde: Ein Mol eines Stoffes enthält definitionsgemäß exakt 6.02214076 x 1023 (602 Trilliarden) Teilchen (Avogadro-Konstante). Die Zahl wurde so festgelegt, dass 1 Mol Teilchen mit x Atommasse-Einheiten (z.B. Atommasse von Sauerstoff ist 16) möglichst genau x Gramm sind (1 Mol Sauerstoff = 16 g).] [4] ### Molekularer Wasserstoff und Gesundheit Wasserstoffgas wurde in den letzten Jahren wegen seiner einzigartigen antioxidativen, entzündungshemmenden, antidiabetischen und gegen Zellstress gerichteten Wirkung eingehend untersucht. Dabei wurde auch versucht, die Wirkung in den Zellen aufzuklären. Die biologischen Vorteile von H2 lassen sich am besten durch die Modulation der Signaltransduktion und der Genexpression erklären, einschließlich der Hochregulierung zelleigener Antioxidantien. [5] Um Ihnen eine Ahnung zu geben, was Wasserstoff für eine vielfältige Hilfe für unsere Gesundheit ist, betrachten wir nun, was Wissenschaftler bisher schon bestätigen konnten. Dazu fassen wir die Ergebnisse einiger Studien zu verschiedenen Gesundheitsaspekten zusammen, in der die Wirkung der Gabe von Wasserstoff getestet wurde. Molekularer Wasserstoff befindet sich im medizinischen Bereich noch im Versuchsstadium, d.h. es sind meist Studien mit kleineren Prodbanden- oder Tierzahlen und die Anzahl an Studien zu dem Thema ist weiterhin überschaubar. #### Kognitive Beeinträchtigungen [6] Bei Mäusen mit leichter Beeinträchtigung der Gehirnleistung verringerte das Trinken von H2-Wasser den oxidativen Stress und unterdrückte weitere Gedächtnisstörungen und die Degeneration von Nervenzellen. Darüber hinaus war die durchschnittliche Lebenserwartung in der H2-Wasser-Gruppe länger als in der Kontrollgruppe. #### Metabolisches Syndrom [7] Patienten mit Metabolischem Syndrom bekamen über 24 Wochen Wasserstoffwasser zu trinken. Die Aufnahme von hochkonzentriertem Wasserstoffwasser senkte den Cholesterin- und Blutzuckerspiegel im Blut signifikant, verringerte das Hämoglobin A1c im Serum und verbesserte die Biomarker für Entzündungen und Redox-Homöostase im Vergleich zu Placebo. Darüber hinaus führte molekularer Wasserstoff tendenziell zu einer leichten Verringerung des Body-Mass-Index und des Verhältnisses von Taille zu Hüfte. #### Schlaganfall [8] Die Inhalation von H2-Gas (1-4%) hat sich in mehreren Tierversuchen als wirksam zur Verbesserung von Hirninfarkten erwiesen. In dieser Studie bewerteten die Forscher die H2-Behandlung bei akutem Hirninfarkt. Die H2-Gruppe inhalierte 3%iges H2-Gas (1 Stunde zweimal täglich), und die Kontrollgruppe erhielt in den ersten 7 Tagen herkömmliche intravenöse Medikamente. Die folgenden Faktoren änderten sich in der Wasserstoffgruppe signifikant zum Positiven: die relative Signalintensität der MRT, die den Schweregrad des Infarkts anzeigt, NIHSS-Scores zur klinischen Bewertung der Beeinträchtigung und die Beurteilung der physikalischen Therapie anhand des Barthel-Index. #### Arteriosklerose [9] Die Forscher stellten fest, dass molekularer Wasserstoff (H2) ein wirksames Antioxidans ist, um oxidativen Stress zu reduzieren. Forscher prüften die unbegrenzte Aufnahme von Wasserstoffwasser durch ApoE-Mäuse mit Neigung zu Arteriosklerose. Atherosklerotische Läsionen und das Niveau des oxidativen Stresses in der Aorta wurden signifikant reduziert. Daher hat Wasserstoffwasser das Potenzial, Arteriosklerose zu positiv zu beeinflussen. #### Parkinson / Antioxidans [10] Oxidativer Stress ist am Fortschreiten der Parkinson-Krankheit beteiligt. Jüngste Studien haben bestätigt, dass molekularer Wasserstoff (H2) in Zellkulturen und Tiermodellen als hochwirksames Antioxidans wirkt. Das Trinken von Wasserstoffwasser reduzierte den oxidativen Stress und verbesserte die Parkinson-Merkmale in Tiermodellen. In dieser Studie tranken japanische Parkinson-Patienten über 48 Wochen 1 Liter Wasserstoffwasser täglich. Es wurde eine signifikante Verbesserung der UPDRS-Gesamtwerte *(Unified Parkinson's Disease Rating Scale, ein Test zur Einschätzung der Stadiums der Parkinso-Erkrankung)* in der H₂-Wasser-Gruppe nachgewiesen. #### Sportmedizin [3][11] Obwohl körperliche Betätigung eine Vielzahl von Vorteilen bietet, wie Verringerung des Krankheitsrisikos, kann sie auch nachteilige Auswirkungen haben. Schädliche Formen der körperlichen Betätigung (zu intensiv, unzureichender körperlicher Zustand) fördern oxidativen Stress und chronische Entzündungen. Molekularer Wasserstoff mildert dies, indem er den Zellschutz, die Bildung von Mitochondrien, die ATP-Produktion, ein höheres NAD+/NADH-Verhältnis, zellschützende Phase-II-Enzyme, Hitzeschockproteine, Sirtuine usw. fördert. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass molekularer Wasserstoff die Muskelschädigung wirksam herunterreguliert und den oxidativen Stress, die Entzündung und die Apoptose nach einer akuten, anstrengenden Belastung eines untrainierten Organismus reduziert. LeBaron zeigt damit auf, wie molekularer Wasserstoff die Vorteile von nützlicher Bewegung verstärkt und den Schaden von schädlicher Bewegung verringert. #### Leberschädigung [12] Diese Studie untersuchte die leberschützenden Wirkungen und Mechanismen von wasserstoffreichem Wasser bei durch durch Paracetamol verursachten Leberschäden bei Mäusen. Anzeiger für oxidativen Stress und die Bereiche mit Lebernekrose wurden verringert. Gleichzeitig vermehrten sich die Zellschutzenzyme SOD und Glutathion, außerdem verbesserten sich die Leberregeneration und einige biochemische Parameter. ### Fazit Molekularer Wasserstoff ist auf einem guten Weg, ein wichtiges Element in der medizinischen Gesundheitsvorsorge und -therapie zu werden. Sie brauchen allerdings nicht darauf zu warten, bis Ihr Therapeut Ihnen Wasserstoff empfiehlt. Mit unseren Wasserstoffwasser-Geräten für Ihren Haushalt sind Sie unabhängig von tablettengebundenen Nahrungsergänzungen, die Sie regelmäßig nachkaufen müssen. #### Welches Gerät könnte das passende für Sie sein? Der Hydrogen Mini für kleine Mengen und unterwegs oder der Lourdes Generator für größere Mengen und Vieltrinker? Oder bevorzugen Sie frisches Wasserstoffwasser direkt aus dem Hahn? Lassen Sie sich jetzt durch die misterwater Wasserexperten beraten. Beratungstermin SICHERN ### Zum Weiterlesen: Weitere Blogartikel, die zum Thema Wasserstoff und Wasserstoffwasser in unserem Blog erschienen sind, finden Sie unter: https://misterwater.eu/enerscan-tests-mit-wasserstoffwasser/https://misterwater.eu/medizinische-forschungen-zu-molekularem-wasserstoff/https://misterwater.eu/misterwater-wasserstoffwasser-im-zellversuch/ ##Welche Geräte molekularen Wasserstoff ins Trinkwasser bringen und was ihre Messwerte bedeuten, steht auf unserer Übersicht zu Wasserstoffwasser. ## Quellen: 1) Nishimura, N.; Tanabe, H.; Adachi, M.; Yamamoto, T.; Fukushima, M. Colonic hydrogen generated from fructan diffuses into the abdominal cavity and reduces adipose mRNA abundance of cytokines in rats. J. Nutr. 2013, 143, 1943–1949. [Google Scholar] 2) Jackson, K.; Dressler, N.; Ben-Shushan, R.S.; Meerson, A.; LeBaron, T.W.; Tamir, S. Effects of alkaline-electrolyzed and hydrogen-rich water, in a high-fat-diet nonalcoholic fatty liver disease mouse model. World J. Gastroenterol. 2018, 24, 5095–5108. [Google Scholar] [PubMed] 3) LeBaron, T.W.; Laher, I.; Kura, B.; Slezak, J. Hydrogen gas: From clinical medicine to an emerging ergogenic molecule for sports athletes. Can. J. Physiol. Pharmacol. 2019, 97, 797–807. - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30970215/ 4) Mol Definition von Wikipedia - https://de.wikipedia.org/wiki/Mol 5) LeBaron, T.W.; Kura, B.; Kalocayova, B.; Tribulova, N.; Slezak, J. A New Approach for the Prevention and Treatment of Cardiovascular Disorders. Molecular Hydrogen Significantly Reduces the Effects of Oxidative Stress. Molecules 2019, 24, 2076. 6) Nishimaki, K.; Asada, T.; Ohsawa, I.; Nakajima, E.; Ikejima, C.; Yokota, T.; Kamimura, N.; Ohta, S. Effects of Molecular Hydrogen Assessed by an Animal Model and a Randomized Clinical Study on Mild Cognitive Impairment. Curr. Alzheimer Res. 2018, 15, 482–492. [Google Scholar] 7) LeBaron, T.W.; Singh, R.B.; Fatima, G.; Kartikey, K.; Sharma, J.P.; Ostojic, S.M.; Gvozdjakova, A.; Kura, B.; Noda, M.; Mojto, V.; et al. The Effects of 24-Week, High-Concentration Hydrogen-Rich Water on Body Composition, Blood Lipid Profiles and Inflammation Biomarkers in Men and Women with Metabolic Syndrome: A Randomized Controlled Trial. Diabetes Metab. Syndr. Obes. 2020, 13, 889–896. [Google Scholar] 8) Ono, H.; Nishijima, Y.; Ohta, S.; Sakamoto, M.; Kinone, K.; Horikosi, T.; Tamaki, M.; Takeshita, H.; Futatuki, T.; Ohishi, W.; et al. Hydrogen Gas Inhalation Treatment in Acute Cerebral Infarction: A Randomized Controlled Clinical Study on Safety and Neuroprotection. J. Stroke Cerebrovasc. Dis. 2017, 26, 2587–2594. [Google Scholar] [PubMed] 9) Ohsawa I, Nishimaki K, Yamagata K, Ishikawa M, Ohta S. Consumption of hydrogen water prevents atherosclerosis in apolipoprotein E knockout mice. Biochem Biophys Res Commun. 2008 Dec 26;377(4):1195-8. doi: 10.1016/j.bbrc.2008.10.156. Epub 2008 Nov 6. PMID: 18996093. - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/18996093/ 10) Yoritaka A, Takanashi M, Hirayama M, Nakahara T, Ohta S, Hattori N. Pilot study of H₂ therapy in Parkinson's disease: a randomized double-blind placebo-controlled trial. Mov Disord. 2013 Jun;28(6):836-9. doi: 10.1002/mds.25375. Epub 2013 Feb 11. PMID: 23400965. - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23400965/ 11) Nogueira JE, Amorim MR, Pinto AP, da Rocha AL, da Silva ASR, Branco LGS. Molecular hydrogen downregulates acute exhaustive exercise-induced skeletal muscle damage. Can J Physiol Pharmacol. 2021 Aug;99(8):812-820. doi: 10.1139/cjpp-2020-0297. Epub 2020 Dec 23. PMID: 33356867. - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33356867/ 12) Zhang JY, Song SD, Pang Q, Zhang RY, Wan Y, Yuan DW, Wu QF, Liu C. Hydrogen-rich water protects against acetaminophen-induced hepatotoxicity in mice. World J Gastroenterol. 2015 Apr 14;21(14):4195-209. doi: 10.3748/wjg.v21.i14.4195. PMID: 25892869; PMCID: PMC4394080. - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25892869/ Beitragsbilder: © Techtility-Design - Shutterstock 1921072244 © petrmalinak - Shutterstock 591927398 --- ## Nitrat im Grundwasser Quelle: https://misterwater.eu/nitrat-im-grundwasser/ Kategorie: Umweltgifte im Wasser Veröffentlicht: 2023-02-19 | Zuletzt geprüft: 2026-04-13 ## Warum Nitrat im Grundwasser die Wasserwerke vor ein fast unlösbares Problem stellt Nitrat im Grundwasser ist ein Beispiel für ein Problem, welches Behörden und Wasserwerke selbst durch Erhöhung der Grenzwerte, verstärkte Überwachung (mehr Messstellen) und Änderung des Düngegesetzes nicht wirklich gut im Griff haben. Zugegeben es ist ein komplexes Thema: Landwirtschaft, Düngeverordnung, Bodenqualität, Stickstoffkreislauf, Gülletourismus, Antibiotikaresistenzen, Phosphat, Wasserqualität, Wasserreinigung und ihre Kosten, ... Umweltbundesamt und Wasserversorger bemühen sich, die Menge an Nitrat im Grundwasser - und damit auch im Leitungswasser - niedrig zu halten. Aber trotz allen Maßnahmen wird das Problem nicht kleiner, denn viele Wasserversorger schätzen es als unwahrscheinlich ein, dass sich die Stickstoffbelastung in Wassergewinnungsgebieten in den kommenden Jahren reduzieren wird. (11) ### Nitrat im Grundwasser – aktuelle Zahlen für Deutschland Im Nitratbericht der Bundesministerien für Umwelt und für Landwirtschaft aus dem Jahre 2020 liegt der Anteil der Messstellen, an denen der Nitratgehalt des Grundwassers 50 Milligramm je Liter (mg/l) übersteigt bei ca. 27 %. Insgesamt gibt es ein Netz von 7300 Messstellen. Da sich ungefähr 68% der Messstellen in vornehmlich unbelasteten Grundwasserbereichen befinden und nur ca. 32% in landwirtschaftlichen Gebieten, wird die Lage in letzteren beschönigt. Im vorletzten Bericht von 2012 - als es nur 162 Messstellen gab, betrug der Anteil der Messstellen mit hohen Werten (Nitrat im Grundwasser von mehr als 50 mg/l) immerhin 50 %. (10) Von einer Nitrat“belastung“ spricht man laut Grundwasserverordnung bereits ab einer Konzentration von 37,5 mg/l und nicht erst ab 50 mg/l. Praktisch bedeutet das: Schon ab dem Wert von 37,5 mg/l müssen Maßnahmen angeordnet werden, um Gefahren für die Ökosysteme und die menschliche Gesundheit durch das Nitrat im Grundwasser abzuwenden*.* (11) > Von 188 befragten Wasserversorgungsunternehmen gaben 2017 mehr als zwei Drittel an, dass in mindestens einer ihrer Wassergewinnungsgebiete eine Nitratbelastung vorliegt. > Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) (11) Das bestätigt auch der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches e.V. (DVGW) in seinem Bericht von 2018: „Nahezu Stillstand seit 18 Jahren: In den rund 300 Problem-und Sanierungsgebieten konnten in den letzten 18 Jahren seit der letzten umfassenden Novellierung der Schutzgebiets- und Ausgleichsverordnung (SchALVO) keine nachhaltige bzw. durchgreifende Verbesserung hinsichtlich der Konzentration von Nitrat im Grundwasser erzielt werden.“ (8) Von nichts kommt nichts: Deutschland ist der größte Schweinefleischerzeuger in Europa und der drittgrößte weltweit (2017: 54 Mio. geschlachtete Schweine aus inländischer Aufzucht). (13) *„Wir haben ein großes Nitrat-Problem im Grundwasser.“ *stellt Frank Hilliges vom Umweltbundesamt fest (10). ### Wie kommt das Nitrat ins Grundwasser? Für den Großteil der Nitrateinträge ist die Landwirtschaft verantwortlich (7,9,10): Um den Pflanzen den erforderlichen Stickstoff zuzuführen wird Mineraldünger eingesetzt. Dieser enthält in der Regel Kalium-, Kalzium-, Natrium- oder Ammoniumnitrat. Bekannt ist ebenfalls, dass die Ausbringung von Gülle das Nitrat im Grundwasser erhöht, außerdem entsteht es durch Bodenbakterien aus organischen Substanzen. (10) Oft wird Dünger, Gülle und Mist jedoch nicht standort- und nutzungsgerecht ausgebracht. Hier kommt es zu erheblichen Überschüssen an Nitrat im Boden. Ist die Nitratmenge zu hoch, nehmen Pflanzen den Stickstoff nicht vollständig auf. In Flüssen und Seen führt das zur Überdüngung, im Grundwasser zu Stickstoffanreicherungen und zur Überschreiten des Nitrat-Grenzwertes. Durch die fortlaufende langsame Auswaschung des Bodens kann sich das Grundwasser auch im Winter nicht erholen. Seitdem Pflanzen für Biomasse (Energiepflanzen wie die intensiv gedüngten Pflanzen Mais und Raps) angebaut werden, ist die Fläche von intensiv genutzten Feldern weiter gestiegen. (9,10) Von erhöhten Nitratwerten sind auch die Küstengebiete von Nord- und Ostsee betroffen, weil die Flüsse viel Nitrat mit sich bringen. (15) ### Welche Grenzwerte gibt es und taugen diese etwas? Hier ist es wichtig, zwischen Grenzwerten von Nitrat im Grundwasser und im Trinkwasser zu unterscheiden. Das Trinkwasser kann aktiv überwacht und vom Wasserwerk vor der Abgabe gemessen und behandelt werden. Daher gibt es in der Regel beim Trinkwasser keine Überschreitungen der Grenzwerte. (10) Allerdings ist es aufwändig und teuer, in den Wasserwerken Nitrat aus dem Rohwasser zu entfernen. (9) Inwieweit dieser Grenzwert aus gesundheitlicher Sicht ein Risiko darstellt besprechen wir ​im zweiten Teil unseres Beitrages zum Thema Nitrat im Wasser. Beim Grundwasser gibt es des Öfteren Überschreitungen des Grenzwertes (s.o.). Wird eine Überschreitung festgestellt, wird auf die Landwirtschaft eingewirkt, werden Brunnen für die Wassergewinnung versetzt oder vertieft. ### Die Fähigkeiten der Kläranlagen und Wasserwerke sind begrenzt > Wir können hier nicht gezielt bestimmte Stoffe herausnehmen. Wir können uns einfach nur auf die Prozesse verlassen, dass bei einigen Prozessen Stoffe gut herausgeholt werden. Und es gibt aber auch Stoffe, die zum Teil durchgehen. > ENNO THYEN (Klärwerksleiter Lübeck) (18) Es ist kein Geheimnis, dass Nitrat nicht der einzige problematische Stoff für die Wasserwerke ist. Selbst bis zu 15% der Polyester-Faserstücke – was relativ große Teilchen sind - schaffen es, eine vier- oder fünfstufige Reinigung im Klärwerk zu passieren ohne abgefangen zu werden. Außerdem fand ein Fernsehteam vom NDR im Ablauf des Klärwerks Lübeck 2,27 mikrog/l Diclofenac (Schmerzmittel), Glyphosat (Pflanzenvernichtungsmittel) und den Süßstoff Acesulfam-K. Acesulfam-K wird als komplett künstlicher Stoff nur zum Teil von Bakterien abgebaut. Daher werden wir ihn wahrscheinlich auch noch in mehreren Hundert Jahren in unserem Wasser finden. Acesulfam-K macht den kompletten Kreislauf durch und wir bekommen es über das Trinkwasser zurück. Studien kamen zu dem Ergebnis, dass die Umweltrisiken von Acesulfam-K bisher unterschätzt wurden (18) … aber dieses Thema werden wir ein anderes Mal beleuchten. > Die Umweltwirkungen werden in der Regel da ja wenig bedacht.Das muss man einfach so feststellen. > Enno Thyen > (Klärwerksleiter Lübeck) (18) Die Lebensmittelindustrie, z.B. Unilever, bestreitet, dass die Inhaltsstoffe von Kosmetika zu einer Verschmutzung der Meere beitragen. L‘Oréal Deutschland meint: „Die Verwendung des flüssigen Kunststoffs steht völlig im Einklang mit unseren hohen Anforderungen an Umweltverträglichkeit.“ Andere Firmen wälzen das Problem auf ihre Kunden ab. Sie sollten sich selber über die Inhaltsstoffe von Shampoos und Seifen informieren bzw. beim Waschen Waschbeutel verwenden, um Kunststofffasern zurück zu halten. Ähnlich verhält sich der Süßstoffverband beim Acesulfam-Problem. Solange das Flusswasser nicht süß schmeckt könne das überhaupt kein Problem sein. (18) > Ein bisschen mehr Verantwortungsgefühl würde man sich schon wünschen. > Dr. Kim Augustin > (Laborleiter Hamburg Wasser) (18) ### Diese Richtlinien und Verordnungen gelten für Nitrat im Grundwasser ### 1. EU-Grundwasserrichtlinie (GWRL): 50 mg/l Das ist eine Qualitätsnorm, d.h. es folgen keine Strafen bei Übertretung, sondern es sind Maßnahmen zur Verringerung einzuleiten. Wenn an einem Ort über längere Zeit ein steigender Trend beobachtet wird, müssen Zuständige und Verursacher schon ab 37,5 mg/l aktiv werden. In der Schweiz beträgt der Grenzwert übrigens nur 25 mg/l. ### 2. deutsche Grundwasserverordnung (GrwV): 50 mg/l ebenfalls nur ein Orientierungswert ### 3. EU-Trinkwasserrichtlinie: 50 mg/l ebenfalls nur eine Qualitätsnorm ### 4. deutsche Trinkwasserverordnung (TrinkwV): 50 mg/l Laut Trinkwasserverordnung ist dies ein verbindlicher Grenzwert. Bei Überschreitungen wird allerdings nicht das Wasser abgestellt, sondern die Bevölkerung informiert und der Nitratgehalt im Wasser vermindert (z.B. durch Mischung mit anderem Wasser). Zum Staunen ist allerdings dies: Nach Aussage des Umweltbundesamtes ist die Begrenzung weniger für Erwachsene gedacht, sie gilt vor allem für Säuglinge zur Vermeidung einer Nitritvergiftung durch Bildung von Methämoglobin (auch Säuglingszyanose, Blausucht oder blue infant syndrome genannt). Daher gibt es auch für Lebensmittel einen Nitrat-Grenzwert für Säuglinge und Kleinkinder. (16) Zum Vergleich: Bei unseren Nachbarn in der Schweiz gilt ein Grenzwert von 40 mg/l und in Österreich wie in Deutschland 50 mg/l. (19,20) ### 5a. EU-Nitratrichtlinie (EU-RL 91/676/ EWG) Die europäische Nitratrichtlinie verpflichtet alle EU-Länder, Überschreitungen des Grenzwertes für Nitrat im Grundwasser von 50 Milligramm pro Liter zu verhindern. Weil die Richtlinie von Deutschland nur unzureichend umgesetzt wurde und die bisher eingeleiteten Maßnahmen nicht ausgereicht haben, um eine deutliche Reduzierung der Nitratbelastung zu erzielen, hat der Europäische Gerichtshof Deutschland am 21.06.2018 wegen Verletzung der EU-Nitratrichtlinie verurteilt. (9) Wie 2014 auch Frankreich. (22) Das kommt nicht von ungefähr, denn Deutschland liegt im EU-weiten Vergleich der Werte auf Rang zwei bei Nitrat im Grundwasser (Messungen 2012 – 2015). (21) ### 5b. Düngeverordnung Das zentrale Element zur Umsetzung der Nitratrichtlinie ist die Düngeverordnung, die vorgibt, wie die mit der Düngung verbundenen Risiken zu minimieren sind. Da die bisherige Düngeverordnung der EU-Kommission nicht ausreichte, verlangte sie Nachbesserungen. Im Februar 2020 legte die Bundesregierung daraufhin einen mit der EU abgestimmten neuen Entwurf vor, der das Ziel hat, die Nitrateinträge aus der Landwirtschaft in die Umwelt zu verringern oder zu vermeiden und besonders nitrat- und phosphatbelastete Gebiete auszuweisen. Die neue Verordnung ist seit 1. Mai 2020 rechtskräftig. (9) Man sieht: Unsere Regierung tut sich schwer. Sie hatte weder ausreichende Maßnahmen zum Schutz des Grundwassers getroffen, noch hatte sie früh genug auf das Nitrat-Problem reagiert. Warum dies auch die Verbraucher bezahlen dürfen, erklären wir unter „Kosten des Nitratproblems“ im zweiten Teil dieses Beitrages. > Ich kann das belegen. In vielen Aspekten [ist das] nichts anders als legalisierte Gewässerverschmutzung. Aufgrund des Einflusses von Lobbyverbänden in Berlin. > Prof. Dr. Friedhelm Taube > (Agrarwissenschaftler, berät alsSachverständiger die Bundesregierung) (18) Dabei gibt es erfolgreiche Beispiele: Ein Gutachten des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) zeigt am Beispiel von Dänemark, wie die konsequente Umsetzung der europäischen Nitrat-Richtlinie zu einer nachhaltigen Entlastung von Böden und Grund­wasser führen kann: Unter anderem durch die Einführung umfassender Melde­pflich­ten und Kontrollen für die Düngung konnten die Stickstoffüberschüsse von land­wirt­schaft­lich genutzten Flächen um 43% reduziert werden. Bei Phosphor wurde ein Rückgang um 80% erreicht. (6) ## Mutter Natur kann nur bedingt helfen ### Das Nitratabbauvermögen der Böden lässt nach Es gibt zwei natürliche Bedingungen, die den Abfluss von Nitrat aus den Feldern in das Grundwasser vermindern. - In manchen Regionen gibt es kaum wasserdurchlässige Bodenschichten, die das Einbringen von Nitrat ins Grundwasser hemmen. - Böden haben ein natürliches Nitratabbauvermögen durch Bakterien. Es gibt Hinweise, dass dieses Abbauvermögen in einigen Regionen bereits deutlich nachlässt. Denn diese Bodeneigenschaft ist keine unendliche Ressource. Sind bestimmte, am Abbauprozess beteiligte Stoffe (organisch gebundener Kohlenstoff und/oder Sulfide) aufgebraucht, sinkt das Vermögen erheblich. Gleichzeitig verursachen konstant hohe Nitratkonzentrationen das Aufbrauchen des natürlichen Abbaupotenzials der Böden. (11) Dadurch steigt die Gefahr, dass immer größere Mengen an Nitrat im Grundwasser ankommen, das für Trinkwasser genutzt werden soll (7) Das rührt auch daher, dass die Landwirte im Durchschnitt 35% mehr Dünger auf die Böden geben als die Pflanzen aufnehmen können. Vor allem in Norddeutschland mit seinen vielen Bauern, die Tiere züchten, ist deshalb zu viel Nitrat im Grundwasser. (18) ## Was können Sie tun? Die Nitratkonzentration Ihres Trinkwasser ist oft auch an das Vorkommen von Pestiziden aus der Landwirtschaft gekoppelt. Warum? Weil wo gedüngt wird, logischerweise auch Pestizide eingesetzt werden. Während viele Pestizide im Wasser gar nicht getestet werden, ist die Messung der Nitratkonzentration durch den Wasserversorger Pflicht. Die Nitratkonzentration Ihres Trinkwassers können Sie auf der Internetseite Ihres Wasserversorgers nachlesen oder dort erfragen. Wenn Sie beim Deuten der Werte Hilfe brauchen, gehen wir sie mit Ihnen durch. Wer einen privaten Brunnen hat, aus dem er sein Wasser bezieht, muss ohnehin sein Wasser regelmäßig testen und weiß daher um den Nitratgehalt des Wassers Bescheid. **Sie möchten wissen, was das für Ihr Wasser bedeutet?** *Marina, unsere digitale Beraterin, antwortet rund um die Uhr - und für das Gespräch mit einem Fachberater können Sie einen Telefontermin wählen.* 24/7 BERATUNG · TELEFONTERMIN WÄHLEN Nach den hier präsentierten Daten ist es danach Ihre Entscheidung, wo für Sie die Schmerzschwelle liegt und Sie aktiv Ihre Wasserqualität ändern wollen. Welche Möglichkeiten gibt es, aus dem Trinkwasser zuhause ein sauberes Wasser zu machen? ### Gewöhnliche Carbon- oder Kannenfilter reduzieren Nitrat nicht Lesen Sie dazu unseren Vergleich von verschiedenen Wasserfiltersystemen unter https://misterwater.eu/vergleich-wasserfilteranlagen-wasserfiltersysteme/ Die Filteranlagen von misterwater® hingegen schaffen es, mit Hilfe von Umkehrosmose neben vielen anderen kritischen Substanzen auch das Nitrat und Pestizide herauszufiltern. (2) https://misterwater.eu/pestizide-im-wasser/ Wir beraten Sie gerne bei der Auswahl des für Sie richtigen Wasserfilters. Vereinbaren Sie noch heute einen kostenfreien unverbindlichen Beratungstermin: Beratungstermin SICHERN ### Im unserem​ zweiten Blogartikel zum Thema Nitrat im Wasser erfahren Sie: - Wie hoch die Kosten des Nitratproblems jetzt schon sind. - Warum auch Sie für die Entfernung von Nitrat aus dem Trinkwasser zahlen. - Was Weizen, Bäcker und Bauern mit Nitrat zu tun haben. - Der Anteil, den Nitrat an der Klimaerwärmung hat. - Und schließlich: Gibt es ein direktes Gesundheitsproblem durch Nitrat? **Quellen:** (1) Krebs durch zu viel Nitrat im Trinkwasser: Forscher fordern überarbeitete Grenzwerte (21.06.19) - https://www.baulinks.de/webplugin/2019/0779.php4 (2) Nitrate in U.S. Tap Water May Cause More Than 12,500 Cancers a Year - https://www.ewg.org/research/nitrate-us-tap-water-may-cause-more-12500-cancers-year (veröffentlicht Juni 2019) (3) „Kommunale Trinkwasserversorgung muss Vorrang haben, gerade auch in Zeiten des Klimawandels“ - https://www.baulinks.de/webplugin/2020/0406.php4 (4) Wieviel zahlen Trinkwasserkunden für die Überdüngung? (Juni 2017) - umweltbundesamt.de, Factsheet-Seite (5) Dünger kann Trinkwasser bis zu 45% teurer machen - https://www.baulinks.de/webplugin/2017/0894.php4 (6) Nitratverschmutzung führt zu stark steigenden Wasserpreisen - http://www.bauletter.de/archiv/2017/2017-01-29.php (7) Neue Datenbank von BDEW, DVGW und VKU erfasst Nitratgehalt von Trinkwasserressourcen (März 2017) - https://www.baulinks.de/webplugin/2017/0456.php4 (8) Grundwasserdatenbank Wasserversorgung - http://www.grundwasserdatenbank.de/ - Ergebnisse – Beprobung 2018 (9) UBA: Indikator: Nitrat im Grundwasser - https://www.umweltbundesamt.de/indikator-nitrat-im-grundwasser#die-wichtigsten-fakten (10) FAQs zu Nitrat im Grund- und Trinkwasser - www.umweltbundesamt.de/themen/wasser/grundwasser/nutzung-belastungen/faqs-zu-nitrat-im-grund-trinkwasser#was-ist-der-unterschied-zwischen-trinkwasser-rohwasser-und-grundwasser (11) BUND-Studie: Nitrat im Trinkwasser - www.bund.net/fileadmin/user_upload_bund/publikationen/fluesse/fluesse_trinkwasser_nitrat_studie.pdf (12) Ist Nitrat wirklich gesundheitsschädlich? - https://christian-dittrich-opitz.de/2019/11/10/christian-opitz-ist-nitrat-wirklich-gesundheitsschaedlich/ (13) Schweinehaltung in Deutschland - praxis-agrar.de: Wie entwickelt sich die Schweinehaltung in Deutschland? und www.bzl-datenzentrum.de/tierhaltung/fleisch/geschlachtete-tiere-schlachtmenge-grafik/ (14) Nitrat im Trinkwasser erhöht Darmkrebs-Gefahr - https://www.aerztezeitung.de/Medizin/Nitrat-im-Trinkwasser-erhoeht-Darmkrebs-Gefahr-231999.html und https://onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1002/ijc.31306 (15) Weiterhin zu viel Nitrat im Grundwasser - www.tagesschau.de/inland/nitratbericht-grundwasser-101.html (16) Nitrat in diätetischen Lebensmitteln für Säuglinge oder Kleinkinder - https://www.bfr.bund.de/cm/343/nitrat_in_diaetetischen_lebensmitteln.pdf (17) Drinking Water Nitrate and Human Health: An Updated Review - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30041450/ (18) Die Tricks mit unserem Wasser, Verschmutzen und verharmlosen (NDR 2020, Aufzeichnung) - https://www.youtube.com/watch?v=j7KXA6ujBGI (19) Gewässerschutzverordnung Schweiz - Gewässerschutzverordnung (GSchV) auf fedlex.admin.ch und Verordnung des EDI über Trinkwasser - Verordnung des EDI über Trinkwasser auf fedlex.admin.ch (20) Trinkwasserverordnung Österreich - www.wasser-testen.at/wasserqualitaet/twv-oesterreich und Trinkwasserverordnung Österreich im RIS, konsolidierte Fassung (21) The Nitrates Directive - https://ec.europa.eu/environment/water/water-nitrates/index_en.html (22) Zu viel Nitrat: EuGH spricht Urteil - www.agrarheute.com/management/recht/viel-nitrat-eugh-spricht-urteil-gegen-frankreich-448972 Beitragsbild: © Scorpp - Shutterstock 125608775 --- ## Nitrat im Wasser – weitere Fakten Quelle: https://misterwater.eu/nitrat-im-wasser/ Kategorie: Umweltgifte im Wasser Veröffentlicht: 2023-02-19 | Zuletzt geprüft: 2026-04-13 ## Wie Nitrat im Wasser unsere Gesundheit beeinflusst und was der Unterschied zu Nitrat im Gemüse ist Nitrat im Wasser und welche Rolle die Landwirtschaft dabei spielt, haben wir uns im ersten Teil unseres Nitrat Artikels angeschaut. Warum die Wasserwerke vor einem fast unlösbaren Problem stehen. Wie die Grenzwerte für Nitrat im Wasser aussehen und ob sie etwas taugen. Und warum nicht noch mehr gegen Nitrat im Wasser getan wird. Im zweiten Teil des Artikels nun zu weiteren Fakten über Nitrat und über die gesundheitlichen Auswirkungen. ### Wie Nitrat im Wasser auch zum finanziellen Problem wird: Die Kosten Ein pikantes Detail gibt es in Bezug auf die Kosten des Nitratproblems: Neben dem Geld, welches Wasserversorger für die zusätzliche Reinigung aufwenden, geben sie viel Geld für Beratungs- und Kooperationsleistungen an Landwirte aus - z.B. für die Beschränkungen der Bewirtschaftung: Allein in Niedersachen gaben die Wasserversorger 2013 dafür 18,5 Millionen Euro aus. Dieses Geld holen sie zum großen Teil über ein Wasserentnahmeentgeld von den Verbrauchern zurück, also über einen erhöhten Wasserpreis (Ausnahmen: Bayern, Thüringen, Hessen). Objektiv gesehen ist diese Lösung immer noch günstiger als die Bearbeitung des Wassers im Wasserwerk. Allerdings ist die Teilnahme an Beratung und Kooperation für die Landwirte freiwillig. (2,11) ### Jeder von uns zahlt mit Der Wasserpreis enthält bereits Kosten für die notwendige Nitratentfernung. (4) Wenn die Lage nicht besser wird, sagt der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) eine Steigerung der Trinkwasserkosten für einen Drei-Personen-Haushalt von bis zu 62 Prozent voraus. In einer ähnlichen Größenordnung liegt das Kostenszenario des Umweltbundesamtes mit 32 bis 45 Prozent für eine vierköpfige Familie. (5,6,11) > Hier darf nicht der Wasserkunde einseitig belastet werden. > Hans-Hermann Baas > Vizepräsident der Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft (AöW). (3) Ebenso würde eine Absenkung des Grenzwertes für Nitrat im Wasser sofort zu einem erheblich höheren Wasserpreis führen. Genau genommen zahlen wir sogar dreifach, da die EU die Landwirtschaft mit jährlich gut 60 Milliarden Euro subventioniert. (11) ### Nitrat und Weizen – Oder: Warum wird so viel Dünger ausgebracht? Landwirte argumentieren, sie müssten eine bestimmte Menge an Dünger einsetzen, um den deutschen Elite-Weizen mit 14% Protein zu produzieren. Hintergrund: ein hoher Proteinanteil erleichtert es Bäckern, daraus Brot und Brötchen zu backen („Klebereiweiß“ … ironischerweise ist dies dasselbe Protein, was danach die Darmprobleme vieler Konsumenten verursacht, die unter einer nicht erkannten Gluten-Unverträglichkeiten leiden). Notwendig ist ein hoher Glutenanteil im Weizen aber nicht, wenn man als Bäcker sein Handwerk versteht. Ein zweiter Grund: Landwirte, die ihren Weizen an den Getreidehandel verkaufen, bekommen für Weizen mit einem höheren Gehalt an Protein mehr Geld. Einige Fachleute finden diese Regelung völlig überholt. Prof. Dr. Friedhelm Taube meint dazu: „*Trotz aller wissenschaftlichen Erkenntnisse, dass der Proteingehalt eben nicht entscheidend [für Bäcker] ist, ist es nicht vermittelbar. Man legt Wert auf diesen Proteingehalt.*“ Er bestätigt, dass dies eine weltweite Fehlinformation ist. (18) ### Nitrat und Klima Aus zu viel Dünger im Boden entsteht zusätzlich zum Nitrat im Wasser auch noch Lachgas (Distickstoffmonoxid, N2O), welches in die Luft entweicht. Lachgas ist rund 300 mal klimaschädlicher als CO2. Die Überdüngung ist also nicht nur schädlich für den Boden und das Grundwasser, sondern beeinflusst also auch noch die Luft. ## Nitrat - gesund oder gar krebserregend? ### Ist Nitrat im Wasser gefährlich? Nitrat ist ein Stickoxid. Stickoxide wurden in den 90er Jahre erforscht und man fand heraus, dass Stickstoffmonoxid (NO) eine wichtige positive Rolle als Signalmolekül und für das Immun- und das Gefäßsystem spielt. Nitrat (NO3) beispielsweise in einem Rote-Beete-Saft hat sich als vorteilhaft für Zahnfleisch- und Darmgesundheit erwiesen. (12) ### Wo liegt dann das Problem? Problematisch kann Nitrat dann werden, wenn es nicht aus Obst und Gemüse stammt. Fehlt im Magen das Vitamin C, kann aus Nitrat Nitrit werden und daraus können sich wiederum Nitrosamine bilden, die Krebs verursachen können. Sprich: Nitrat in Obst und Gemüse geht immer mit einem gewissen Vitamin C Anteil einher, der diese unheilvolle Umwandlung verhindert. Nitrat im Wasser oder in der Wurst dagegen sollte unbedingt vermieden werden. ### Nitrat in der Forschung Forscher haben mittlerweile den Zusammenhang zwischen Nitrat im Wasser und Darm-, Blasen-, Brustkrebs (jeweils drei Studien) belegt. Vier Studien fanden einen Zusammenhang zwischen Nitrat und Schilddrüsenkrankheiten. Wenn man alle Studien heranzieht, gibt es für Darmkrebs, Schilddrüsenkrankheiten und Neuralrohrdefekte die eindeutigsten Belege. (17) Dazu wollen wir Ihnen zwei bedeutsame Studien im Detail vorstellen. Wie Sie in der zweiten Studie sehen, sind auch unsere Kinder nicht davon ausgenommen. ### Neue Zahlen sind alarmierend Dänische Wissenschaftler stellen den Grenzwert von 50 mg/l Nitrat im Wasser infrage. In einer großen Studie hatten sie geprüft, wie der Nitratgehalt im Trinkwasser mit dem Darmkrebsrisiko langfristig im Zusammenhang steht. Ausgewertet wurden Daten von 1,7 Millionen Menschen aus den Jahren 1978 bis 2011. Die Forscher fanden einen Zusammenhang zwischen Nitratgehalt und Darmkrebsrisiko: die Personengruppe, die mit mehr als 16,75 mg/l der höchsten Belastung ausgesetzt war, hatte ein 16 Prozent höheres Risiko für ein kolorektales Karzinom (Krebs in Dickdarm und Enddarm) im Vergleich zu Personen, die mit weniger als 0,69 mg/l am wenigsten Nitrat über das Trinkwasser aufgenommen hatten. Ähnlich war die Häufigkeit mit Blick auf die Diagnose Dickdarmkrebs (ohne Enddarm): + 15 Prozent - sowie Krebs im Enddarm: + 17 Prozent. (14) Das **spektakulärste Ergebnis** ist jedoch dieses: Sowohl für das kolorektale Karzinom als auch für Enddarmkrebs allein stieg das Erkrankungsrisiko signifikant schon ab einem Wert von mehr als 3,87 mg Nitrat pro Liter. Für Dickdarmkrebs (ohne Enddarm) war ein Risikoanstieg erst ab einem Wert von 9,25 mg/l nachweisbar. Die Forscher werten dies als besonders bedenklich, denn das Risiko stieg bereits bei einer Nitratkonzentration, die sehr weit unter dem gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwert liegt. Sie bestätigen damit eine ähnliche spanische Studie aus dem Jahr 2016. (1,14,17) ### Studie der Environmental Working Group (EWG) Die Nitratbelastung des Trinkwassers in den USA könnte laut einer Studie aus dem Jahr 2019 der Environmental Working Group (gemeinnützige, unparteiische Organisation) bis zu 12.594 Krebserkrankungen pro Jahr verursachen. Die Forscher haben für ihre Untersuchung die Erkrankungen pro Bundesstaat gezählt, die auf Nitratbelastungen in der öffentlichen Wasserversorgung zurückzuführen sind. Bei 80 Prozent der Erkrankungen handelt es sich um Darmkrebs. Auf den Rest entfallen Krebserkrankungen von Eierstock, Schilddrüse, Niere und Blase. Nitrat im Wasser wird zudem auch mit schweren Gesundheitsproblemen bei Neugeborenen in Verbindung gebracht. Die Environmental Working Group geht davon aus, dass diese Verunreinigung für 2.939 Fälle von sehr geringem Geburtsgewicht (kleiner 1,5 kg), 1.725 Fällen von sehr frühen Frühgeburten (vor 32. Woche) und 41 Fällen von Neuralrohrdefekten verantwortlich sein dürfte. Die Kosten für die Behandlung dieser Erkrankungen werden auf bis zu 1,5 Mrd. Dollar, rund 1,3 Mrd. Euro, geschätzt. (1) ### Die Konsequenz: Eigenverantwortung nötig Laut amerikanischen Forschern der vorigen Studie liegt der Grenzwert, bei dem keine negativen Folgen für die Gesundheit zu befürchten sind, bei 0,14 mg/l Nitrat im Wasser. Dieser Wert ist 70-Mal niedriger als der derzeit in den USA geltende Grenzwert und 350-Mal niedriger als der EU-Grenzwert. Dann liege das Krebsrisiko bei nur noch eins zu einer Million. (1) Da die Aufrüstung der Wasserwerke um solch niedrigen Grenzwerte einzuhalten Millionen, wahrscheinlich sogar Milliarden Euro kosten würde, brauchen Sie allerdings nicht darauf zu hoffen. ### Nitrat im Wasser wird ein Gesundheits-Risiko bleiben. … außer Sie nehmen es selbst in die Hand! Die Filteranlagen von misterwater® hingegen schaffen es, mit Hilfe von Umkehrosmose neben Schwermetallen, Medikamentenrückständen, Pestiziden, Herbiziden usw. auch das Nitrat herauszufiltern. Vereinbaren Sie noch heute einen kostenfreien unverbindlichen Beratungstermin mit einem unserer Wasserexperten: Beratungstermin SICHERN **Quellen:** (1) Krebs durch zu viel Nitrat im Trinkwasser: Forscher fordern überarbeitete Grenzwerte (21.06.19) - https://www.baulinks.de/webplugin/2019/0779.php4 (2) Nitrate in U.S. Tap Water May Cause More Than 12,500 Cancers a Year - https://www.ewg.org/research/nitrate-us-tap-water-may-cause-more-12500-cancers-year (veröffentlicht Juni 2019) (3) „Kommunale Trinkwasserversorgung muss Vorrang haben, gerade auch in Zeiten des Klimawandels“ - https://www.baulinks.de/webplugin/2020/0406.php4 (4) Wieviel zahlen Trinkwasserkunden für die Überdüngung? (Juni 2017) - umweltbundesamt.de, Factsheet-Seite (5) Dünger kann Trinkwasser bis zu 45% teurer machen - https://www.baulinks.de/webplugin/2017/0894.php4 (6) Nitratverschmutzung führt zu stark steigenden Wasserpreisen - http://www.bauletter.de/archiv/2017/2017-01-29.php (11) BUND-Studie: Nitrat im Trinkwasser - www.bund.net/fileadmin/user_upload_bund/publikationen/fluesse/fluesse_trinkwasser_nitrat_studie.pdf (12) Ist Nitrat wirklich gesundheitsschädlich? - https://christian-dittrich-opitz.de/2019/11/10/christian-opitz-ist-nitrat-wirklich-gesundheitsschaedlich/ (14) Nitrat im Trinkwasser erhöht Darmkrebs-Gefahr - https://www.aerztezeitung.de/Medizin/Nitrat-im-Trinkwasser-erhoeht-Darmkrebs-Gefahr-231999.html und https://onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1002/ijc.31306 (17) Drinking Water Nitrate and Human Health: An Updated Review - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30041450/ Beitragsbilder: © Siegi - Shutterstock 2004242309 © Brahms.Photography - Shutterstock** **2136266603 --- ## Osmose und Umkehrosmose Quelle: https://misterwater.eu/osmose-und-umkehrosmose/ Kategorie: Wasserfilterung Veröffentlicht: 2023-04-01 | Zuletzt geprüft: 2026-04-13 ## Naturprinzip Osmose Die Osmose ist eines der grundlegenden Prinzipien des Lebens. Sowohl Pflanzen als auch Tiere und der Mensch nutzen dieses einfache und extrem hilfreiche Prinzip für verschiedenste Zwecke. Bäume sammeln damit das Wasser aus dem Erdreich in den Wurzeln und bauen damit einen hohen Druck auf. Zusammen mit dem Transpirationssog und durch Kapillarkräfte befördern sie das Wasser dann in große Höhen bis in die Baumkrone. Noch lebenswichtiger ist die Funktion für Pflanzen, die im Wasser oder am Rand von Bächen und Flüssen wachsen. Sie müssen sich des Einstroms von zu viel Wasser in ihre Zellen erwehren. Der menschliche Organismus reguliert per Osmose den Wasser- und Elektrolythaushalt. Jede unserer Zellen ist eine osmotische Einheit. Sie baut über die Osmose das Zellpotential auf, welches sie für den optimalen Ablauf aller ihrer Funktionen benötigt. Im Blutplasma halten Blutzucker, Mineralien und Plasmaproteine einen bestimmten osmotischen Druck gegenüber den Zellen aufrecht. Das sind einige Details, warum unser Körper so phantastisch funktioniert wie er es tut. ### Von der Osmose zur Umkehrosmose Um eine **Osmose** darzustellen benötigt man ein Gefäß, welches durch eine semipermeable (halbdurchlässige) Membran in zwei Bereiche geteilt ist. „Semipermeabel“ bzw. „halbdurchlässig“ bedeutet, dass die Membran für bestimmte Substanzen durchlässig ist (in der Regel für ganz kleine Substanzen wie Wasser) und für die restlichen Substanzen nicht. Beispiele für die Verwendung sind die Herstellung von alkoholfreiem Bier und das Haltbarmachen durch Pökeln und Zucker (Marmelade). Dieser Vorgang geschieht allein durch physikalische Kräfte, ohne dass von außen nachgeholfen werden muss. Daher kommt die Osmose natürlicherweise zum Stillstand, wenn der hydrostatische Druck auf der Seite, auf die das Wasser fließt und der osmotische Druck, der die Wassermoleküle durch die Membran treibt, im Gleichgewicht sind. Für die Trinkwassergewinnung - zum Beispiel um Wasser aus hochkonzentrierten Lösungen wie Meerwasser zu gewinnen wird das Prinzip der Osmose umkehrt und physikalischer Druck auf das verschmutzte bzw. salzige Wasser ausgeübt. Wir sprechen von der so genannten Umkehrosmose, mit deren Hilfe das Wasser gereinigt wird. Bei diesem Vorgang können die meisten Stoffe wie z.B. Salze, Bakterien und sonstige Verunreinigungen bis zu 99% aus dem Wasser entfernt werden. (2) Da Osmose und Umkehrosmose eng „verwandt“ sind, werden beide Begriffe im allgemeinen Sprachgebrauch oft synomym verwendet. Typische Anwendungsfelder für die Umkehrosmose sind das Entsalzen von Meerwasser, und die Reinigung von Trinkwasser in Haushalten von unerwünschten Inhaltsstoffen. Dass dies nicht nur schick und für den Geschmack des Wassers gut ist, sondern heutzutage absolut notwendig für die Gesundheit haben wir Ihnen in verschiedenen Artikeln erläutert. Im Gegensatz zu einem klassischen Membranfilter verfügen Membranen in Umkehrosmose-Anlagen nicht über durchgehende Poren. Vielmehr diffundieren die Ionen und Moleküle durch das Membranmaterial hindurch. (2) ### Schadstoffbeseitigung durch die Umkehrosmose Die Umkehrosmose, die manchmal auch Molekularfiltertechnologie genannt wird, wurde ursprünglich von der NASA für die Raumfahrt entwickelt. Es bestand die Notwendigkeit, Astronauten mit sauberem Trinkwasser zu versorgen und anfallendes Abwasser permanent zu recyceln. Es ist ein physikalisches Verfahren, das im Wasser gelöste Stoffe entfernt und somit reinstes Trinkwasser herstellt, z.B. eben in Meerwasserentsalzungsanlagen und diversen Recycling-Systemen. Dabei wird das Wasser durch eine halbdurchlässige (semipermeable) Membran gepresst, deren Poren so fein sind (0,0001 Micron), dass praktisch nur noch Wassermoleküle sie durchdringen können. Die zurückbleibenden und abgeschiedenen Stoffe werden nicht gesammelt, sondern ins Abwasser abgegeben. Das erzeugte Wasser ist in seiner Reinheit nur mit einigen wenigen natürlichen Quellen zu vergleichen. Mittlerweile wird die Molekularfiltertechnologie in vielen Industriezweigen eingesetzt, z.B. in der Lebensmittelindustrie, Glas- und Metallherstellung, Produktion von Computerplatinen, Pharmazeutik, Druckindustrie, etc. überall dort, wo Wasser von höchster Reinheit erforderlich ist. Die Medizin verwendet reinstes Wasser u.a. in Dialysegeräten zur Blutreinigung ## Umkehrosmose ist die „sauberste“ Art zu filtern Es gibt mehrere Stufen der Filtrierung, die abhängig von den Ansprüchen an die Reinigungswirkung eingesetzt werden. Wie Sie in der Grafik unten sehen, reicht die Bandbreite der Substanzen, die durch Filtrierung aus dem Wasser geholt werden können von 100 Mikrometer (0,1 mm) bis zu einem Zehntausendstel Mikrometer (0,1 Nanometer). Das einfache Filtrieren kennen Sie aus Ihrem Alltag: Kaffee kochen mit Papier-Filter bzw. neumodisch mit Kapseln oder Tee kochen mit Teebeutel sind typische Filtervorgänge in denen einfach grob von fein getrennt wird. Membranen zur Ultrafiltration (UF-Membranen) finden Anwendung bei Mikropartikeln, Bakterien, Viren, allgemein allem in Molekülgröße und größer. Die dichteren Membranen der Umkehrosmose können sogar noch unerwünschte Ionen wie Schwermetalle und Kleinstmoleküle wie Nitrat herausfiltern. Wenn Sie also nicht nur augenscheinlich, sondern wirklich reines Trinkwasser haben wollen, dann ist die Umkehrosmose die einzige und beste Methode dies zu erreichen. - Sie erhalten ein extrem reines Wasser (bis zu 99% reines Wasser). - Auch schlecht verwertbare anorganische Mineralien werden ausgefiltert. - Das Wasser ist weich und schmeckt natürlich. - Das gereinigte Wasser schadet Ihrem Organismus nicht und Sie können es in größeren Mengen pur oder als Basis für Getränke verwenden. - Reines Wasser kann in höchstem Maße die ihm von der Natur zugedachte Aufgabe erfüllen: Entgiftung und Transport von Stoffen in Blut, Lymphe und Bindegewebe. ### Verbesserung des Osmose Wassers Es gibt verschiedene Möglichkeiten, aus dem gefilterten „Osmose“ Wasser ein vitales naturähnliches Wasser („Gletscherwasserqualität“) zu machen. Dazu gehören die Verwirbelung, die Anreicherung mit Sauerstoff und molekularem Wasserstoff und die Veränderung der Information der Wassermoleküle. Wie das im Einzelnen geht und was wir Ihnen dafür empfehlen, das lesen Sie in unserem Artikel „Warum Umkehrosmose allein nicht reicht“. ### Ist Osmose Wasser denn nicht schädlich? Häufig besteht die Sorge, ob das Osmose Wasser überhaupt gut für unsere Gesundheit ist. Denn es gibt von Ernährungswissenschaftlern, Medizinern und Laien immer wieder Warnungen, das fast mineralfreie Wasser würde störend auf den Stoffwechsel und Elektrolythaushalt wirken und mit der Zeit würde es zu Mineralmangel im Körper kommen. Beides ist mittlerweile klar durch diese Fakten widerlegt: - die Mineraliengehalte des größten Teils unserer Trink- und Mineralwässer enthalten nicht annähernd genug Mineralien – sowohl von der Menge als auch von der Bandbreite (Prof. Heseker: „*Die Bedeutung derartiger Getränke (gemeint: Trink und Mineralwasser) als Mineralstoffquellen wird deutlich überschätzt. Mineralstoffe werden überwiegend mit festen Nahrungsmitteln aufgenommen.*“) (4) - erstaunlicherweise kommt das mineralreiche Mineralwasser in Nährstofftabellen, wenn es um gute Quellen zur Versorgung mit Mineralien geht, in der Regel nicht vor - die Bioverfügbarkeit der Mineralien aus diesen Wässern ist ziemlich schlecht – sie liegt bei maximal 30 - 40% (4) - es gibt nicht wenige Menschen, die seit Jahren Osmose Wasser trinken und weder dadurch erkrankt oder gar gestorben sind; das zeigt recht deutlich, dass unser Körper offenbar viel besser als gedacht mit mineralarmem Wasser umgehen kann. Zu diesem Thema haben wir auch einen eigenen Artikel geschrieben: „Ist Osmosewasser schädlich?“ ### Wird durch Umkehrosmose-Anlagen Wasser verschwendet? Bei jeder Umkehrosmose-Anlage fällt mehr oder weniger Abwasser an, was durch das technische Prinzip unvermeidlich ist. Denn das Wasser mit den konzentrierten Schadstoffen kann nicht weiterverwendet werden bzw. könnte nur unter extremem, sprich unbezahlbarem, Aufwand noch wesentlich weiter aufkonzentriert werden. Bei den Anlagen von misterwater® ist das Verhältnis Wasser zu Abwasser 1 : 1 bzw. 1 : 1,5, d.h. pro Liter gereinigtem Trinkwasser fallen 1 bis 1,5 Liter Abwasser an. Wenn Sie also 3 Liter Wasser zum Trinken produzieren fallen dabei 3 bis 4,5 Liter Abwasser an. Im Vergleich zu den 128 Litern Wasser (2019), die wir durchschnittlich an einem Tag verbrauchen, ist das ein unwesentlicher Beitrag. (5) Zudem weisen Ingenieure und Wasserexperten immer wieder darauf hin, dass jeder Haushalt eine bestimmte Menge an Wasser verbrauchen muss, weil dies für den nachhaltigen Betrieb der Kanalisation notwendig ist. Sonst müssten die Städte die Kanalisation zusätzlich spülen, um unerwünschte Instandhaltungs- und Sanierungskosten zu vermeiden. Sprich, dem Wassersparen sind technische Grenzen gesetzt, die in manchen Regionen bereits erreicht sind. (6) Deutlich sinnvoller als weniger Wasser zu verbrauchen ist es, weniger Warmwasser zu nutzen, da der Energieaufwand zur Erzeugung von Warmwasser größer ist als der für die Trinkwasser-Bereitstellung. (7) ### Fazit Wir hoffen Ihnen mit diesen Informationen Klarheit geben zu können, wie Umkehrosmose-Anlagen arbeiten und das es sich dabei um das gründlichste Verfahren zur Wasserreinigung handelt. Trinkwasserfilter von misterwater® entfernen Kalk und Schadstoffe gründlich und nachhaltig. Auf der Internetseite von misterwater® finden Sie eine Auswahl von Wasserfiltergeräten, die Ihnen das Flaschenschleppen ersparen können: https://misterwater.eu/wasserfilteranlagen Wir freuen uns über Ihre Beratungsanfrage! Beratungstermin SICHERN ### Quellen: 1) Osmose - https://de.wikipedia.org/wiki/Osmose 2) Umkehrosmose - https://de.wikipedia.org/wiki/Umkehrosmose 3) Membrantechnik - https://de.wikipedia.org/wiki/Membrantechnik#Stofftransport 4) Fachinformationen – Wasser unser wichtigstes Lebensmittel – Teil 2 - Wasser - unser wichtigstes Lebensmittel, Teil 2 (Seite offline, Fassung im Internet Archive) 5) Wassernutzung privater Haushalte - https://www.umweltbundesamt.de/daten/private-haushalte-konsum/wohnen/wassernutzung-privater-haushalte#direkte-und-indirekte-wassernutzung 6) Warum Wassersparen nicht immer sinnvoll ist - https://www.quarks.de/umwelt/warum-wassersparen-nicht-immer-sinnvoll-ist/ 7) Wassersparen - https://www.umweltbundesamt.de/themen/wasser/wasser-bewirtschaften/wassersparen Beitragsbilder: © Designua - Shutterstock 1337932733 © VectorMine - Shutterstock 1217551669 © Excellent Dream - Shutterstock 1645340776 --- ## Pestizide im Wasser Quelle: https://misterwater.eu/pestizide-im-wasser/ Kategorie: Umweltgifte im Wasser Veröffentlicht: 2023-02-04 | Zuletzt geprüft: 2026-04-13 ## Pestizide: Vom Feld auf Ihren Teller und ins Grundwasser ### Raten Sie einmal wie viele Pestizide es in Deutschland gibt Man könnte meinen, dass es eines für Äpfel, eines für Weizen, eines für Weißkohl usw. gibt. Also für jede Sorte Getreide, Obst und Gemüse eines, damit müsste alles abgedeckt sein. Im Jahr 2018 gab es sage und schreibe 872 Pestizide (Produkte im Sinne von Pflanzenschutzmitteln) und darin knapp 300 Wirkstoffe. **1,2,4** Nach einem Minimum im Jahr 2008, in dem es „nur“ 623 Pestizide gab, hat die Anzahl in 10 Jahren um 40% zugenommen. Praktisch heißt das: auf einem Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche werden jährlich im Durchschnitt etwa neun Kilogramm Pflanzenschutzmittel eingesetzt. ### Die unheilvollen Folgen für uns Die Zulassung, die Anwendung, die Höchstgehalte der Wirkstoffe der Pestizide sind geregelt. Jedoch wird nicht untersucht, was die fortlaufende Aufnahme dieser Gifte unserer Gesundheit antut. Die Verbraucher werden doppelt betrogen: Einerseits ist jeder von uns ein Versuchskaninchen – ein freiwilliger Proband in einer fiktiven Studie! Andererseits werden Betroffene mit Symptomen oft falsch diagnostiziert bzw. behandelt, weil den meisten Haus- und Fachärzten die Zusammenhänge nicht bekannt sind. ## Drei Wege, wie wir uns durch Pestizide selber vergiften ### 1. Direkte Vergiftung durch das Ausbringen der Pestizide Nicht selten vergiften sich die Anwender von Pestiziden selbst. Zum Beispiel Menschen, die Unkrautvernichter oder „Pflanzenschutzmittel“ in ihrem Garten ausbringen und in Unkenntnis oder Ignoranz der Giftigkeit ungeschützt mit der Spritze durch den Garten laufen. Oder dies auch beruflich tun: Für manche landwirtschaftlichen Berufe gibt es typische Krankheitsbilder – als Langzeitfolge der Vergiftung durch Pestizide. ### 2. Vom Feld in Ihr Trinkwasser - „sauber“ ist relativ Werden Pflanzenschutzmittel auf Feldern angewendet, können diese unkontrolliert auf Wanderung gehen. Spritznebel oder Stäube gelangen so in benachbarte Felder, Gärten oder Gewässer. Auf Abwege gehen sie auch durch Abschwemmung nach einem Regenguss, über Drainageleitungen sowie durch Versickerung. So können Pestizide in Bäche, Flüsse und in unser Grundwasser gelangen. **2** > Der Fachmann Bernhard Röhrle (Landeswasserversorgung Baden-Württemberg) sagt dazu: „Große Probleme bereiten die Einträge von Schadstoffen in die Gewässer, dazu zählen Nitrat, Arzneimittel – in zunehmendem Maße auch die Pflanzenschutzmittel.“ Aus damit verschmutzten Flüssen oder Seen gewinnen die Wasserversorger in Deutschland unser Trinkwasser. Der Aufwand für die Trinkwasseraufbereitung steigt von Jahr zu Jahr. Zwar können die meisten Pestizide wie Glyphosat reduziert oder entfernt werden, jedoch sind die Fähigkeiten der Wasserwerke begrenzt. > Herr Röhrle ergänzt: „Es gibt aber auch Pestizide, die mit dieser Technologie oder mit anderen Technologien nicht zu entfernen sind. Deswegen fordern wir eine Verschärfung der Zulassung, so dass nur noch Pestizide eingesetzt werden, die sicher beherrschbar sind.“ 3 ### Das Zulassungsverfahren für Pestizide ist fragwürdig Wenn es um die Neu-Zulassung oder Zulassungsverlängerung der Pestizide geht, streiten sich in der Regel das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft und das für Umwelt. Hier ist von den Lobbyisten ein fataler Mechanismus installiert: Wenn sich die Ministerien nicht einigen können, verlängert sich die abgelaufene Zulassung eines Pestizids automatisch. Für das Umweltministerium ist das rechtswidrig. Florian Pronold, parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt erklärt: „Die Zulassung ist deswegen rechtswidrig, weil Einvernehmen mit dem Umweltbundesamt hergestellt werde hätte müssen und da hat sich die entscheidende Behörde, das Landwirtschaftsministerium einfach darüber hinweg gesetzt. Im Koalitionsvertrag ist vereinbart, dass wir aus Glyphosat aussteigen und das müssen wir jetzt umsetzen. Deswegen kann man auch nicht glyphosathaltige Mittel verlängern. Darüber hinaus ist es doch wichtig, dass wir in Zukunft dafür Sorge tragen, dass bei Pestiziden nicht etwas in die Umwelt oder ins Wasser gerät, was dem Vorsorgegrundsatz (s. Kasten) widerspricht, was wir nachher nicht beherrschen können.“ Allein im Jahr 2020 gibt es rund 100 Antragsverfahren zur erneuten Zulassung von Pestiziden. Solange sich die Ministerien streiten, werden durch vorübergehende Verlängerungen Fakten geschaffen. > Hinweis: Mit dem Vorsorgeprinzip der EU (VERORDNUNG (EG) Nr. 178/2002), die Verfassungsrang hat, soll sichergestellt werden, dass in Verkehr gebrachte Stoffe oder Produkte die menschliche Gesundheit und die Umwelt nicht beeinträchtigen. ### 3. Vergiftung durch belastete Lebensmittel Obwohl immer wieder Messergebnisse veröffentlicht werden, die eine mehr als besorgniserregende Situation beschreiben, scheint es nur wenige Menschen zu interessieren. Das zeigt auch der geringe Zuspruch für Bio-Lebensmittel, wenn auch Bio die Sparte bei Lebensmitteln ist, die kurzzeitig während des Lockdowns die größten Zuwächse zeigte. Mittlerweile wurde dieser Trend ausgehebelt die gestiegenen Energiekosten / Preise allgemein, die den Verbraucher offensichtlich zum Sparen an der falschen Stelle bewegt. Ignoranz lässt die Verbraucher gegen ihre Gesundheit handeln. Ein bisschen Gift auf dem Obst kann doch nicht so schlimm sein, schließlich gibt es Grenzwerte und verkauft werden darf es ja auch. Oder anders gesagt ‚Wo liegt das Problem? Keiner von uns fällt davon um.‘ Fragen Sie mal einen Umweltmediziner, mit wie viel Krankheiten Pestizide etwas zu tun haben. **3** > „Viele schwere Erkrankungen lassen sich schon dadurch verhindern, dass man die Nutzung von Pestiziden konsequent beendet.“ > Jary Feldman (Geschäftsführer von „Beyond Pesticides“) ## Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser! Pestizide im Check: Im Jahr 2017 wurden mehr als 20.000 Lebensmittelproben auf Rückstände von Pflanzenschutzmitteln untersucht. **1** ► Überschreitungen der Rückstandshöchstgehalte fanden sich immerhin bei 1,1% der deutschen Lebensmittel, also bei jedem 91. Produkt aus dem Supermarkt. Insgesamt liegt die Quote aber höher: bei Lebensmitteln aus EU-Mitgliedstaaten gab es bei 1.9% Überschreitungen, bei Lebensmitteln aus Drittstaaten außerhalb der EU sogar 6,3%. Diese Lebensmittel dürften nicht verkauft werden. Viel Glück bei der Lotterie im Supermarkt! Die meisten Überschreitungen gab es bei schwarzem und grünem Tee, getrockneten Bohnen, frischen Kräutern und Paprika. **6** ► Spitzenreiter bei der Mehrfachbelastung mit Pestiziden sind Weintrauben (15% der untersuchten Trauben hatten zehn oder noch mehr unterschiedliche Pestizide). Im Jahr 2015 wurden einmal sogar 20 Pestizide auf einer Probe Weintrauben gefunden. Der Rekordhalter ist seit 2012 ein Paprikapulver mit 27 nachgewiesenen Pestiziden. **1,6** ► Lebensmittel ohne Belastung: Auch diese Zahlen sprechen für Bio. Rund 77% der Proben aus dem Ökolandbau zeigten keine nachweisbaren Rückstände. Bei konventionellen Lebensmitteln war das nur bei 42% der Fall. **6** ► Wechselwirkungen: Fachleute bestimmen für jedes einzelne Pestizid die zulässigen Höchstgehalte und ihre Wirkung auf das Lebensmittel. Jedoch testen sie immer nur ein einzelnes Pestizid. Daher bleiben die Fragen offen: Was passiert, wenn zwei, drei oder zehn Pestizide gleichzeitig auf z.B. Weintrauben sind? Was passiert, wenn in jeder Mahlzeit ein klein bisschen Gift ist? Selbst wenn einzelne Lebensmittel den Grenzwert eines Pestizids nicht überschreiten, ist eine Anreicherung mehr als wahrscheinlich und die Folgen sind unabsehbar. Was es mit uns macht, weiß niemand. Wir vermuten: Es will auch niemand wissen. **3** > „Die Bundesregierung unternimmt bisher nichts Relevantes, um die Bevölkerung vor Pestiziden in Lebensmitteln zu schützen.“ > Renate Künast (Bundestagsabgeordnete der Grünen) ### Schon lange verboten, trotzdem Alltag: DDT Verwunderlich und dramatisch ist, dass bei Messungen von Rückständen auf und in Lebensmitteln auch heute noch das gefährliche DDT (Dichlordiphenyltrichlorethan) gefunden wird. Das Bemerkenswerte: In den Industrieländern wurde DDT bereits im Laufe der 70er-Jahre verboten (Deutschland: 1977, USA 1972). Fachleute erklären diesen Widerspruch so: Das DDT im Boden (Altlasten) baut sich sehr langsam ab. Daher nehmen es auch noch heute Pflanzen auf. Und so finden sich bei Lebensmittelanalysen mehr als 40 Jahre nach dem Verbot immer noch Rückstände. Über die Bedeutung von DDT als Allzweckwaffe gegen Insekten wissen heute nur noch die Älteren Bescheid. Seit den 1940er-Jahren wurde DDT eingesetzt und war über einige Jahrzehnte hinweg das am häufigsten verwendete Insektizid weltweit. Vor allem gegen Malaria, Typhus und – bevor Impfungen entwickelt wurden – naiverweise auch gegen Kinderlähmung. In den 50er- und 60er-Jahren bürgerte sich ein sehr leichtsinniger Umgang mit DDT ein. Zu dieser Zeit wurde in den USA (nur hierzu haben wir Bilddokumente gefunden) DDT von jedermann auf ALLES gesprüht wo sich Insekten aufhalten können: Wohnung, Garten und Außenseite des Hauses, Kleidung, Straßen, Schwimmbäder – und das ungeschützt und über die Köpfe der Menschen hinweg, die sich gerade dort aufhielten, was völlig akzeptiert war. Genauso hemmungslos wurde es auch in der Landwirtschaft verwendet. Heute weiß man, dass es dadurch zu Störungen im Hormonhaushalt und bei der Fortpflanzung kommt. Wahrscheinlich ist es krebserregend (WHO, Gruppe 2A) und möglicherweise gentoxisch bzw. ein Faktor für Demenz. **7,8** ### Sauberes Wasser trinken oder krank sein? – Welche Krankheiten durch Pestizide verursacht werden können Stimmen Sie uns zu, dass Wasser unser wichtigstes Lebensmittel ist? Wir benötigen 2 bis 3 Liter, egal ob aus dem Trinkglas oder über wasserreiche Lebensmittel. Und das täglich. Bei dieser Menge fallen geringe Verunreinigungen nicht nur schnell ins Gewicht, sondern die schädigende Wirkung auf uns nimmt über Jahre und Jahrzehnte allmählich zu. Das führt dazu, dass wir selbst und die Ärzte Ursache und Wirkung (Vergiftungssymptome) überhaupt nicht in Verbindung bringen. Daher bleibt sehr oft verborgen, was die eigentliche Ursache für schwaches Bindegewebe (Störung der Kollagenbildung), Reizdarm (verändertes Mikrobiom), Depressivität (Blockierung der Bildung von Botenstoffen wie Serotonin), CFS ([chronisches Müdigkeitssyndrom] Störung der Mitochondrien), MCS ([vielfache Chemikalienunverträglichkeit] Störungen von Darm und Immunsystem) sowie Demenz und Parkinson (Störung der Nervenfunktion) ist. **9,10** Aufgrund der Vielzahl der Substanzen und der zeitlichen Verzögerung, bis tatsächlich Krankheiten auftreten, ist es eine sehr komplexe Materie. So ist es nicht verwunderlich, dass die schleichende Vergiftung durch Pestizide und weitere unzählige Umweltschadstoffe vielfältige Folgen hat, die nur einige wenige Fachleute übersehen können. ### Wie Pestizide aus dem Wasser entfernt werden können Es gibt also unzählige Gründe, sein Trinkwasser in Eigenverantwortung zu reinigen und sich nicht auf das Wasserwerk oder die Getränkeproduzenten zu verlassen. Das funktioniert nur mit einer richtig guten Filteranlage, die alles herausholt. Aus gesundheitlicher Sicht gibt es keine Alternative dazu außer vielleicht ein sehr gutes Flaschenwasser wie Plose oder Lauretana. Trinkwasserfilter von misterwater® entfernen Pestizide gründlich und nachhaltig. Auf der Internetseite von misterwater® finden Sie eine Auswahl von Wasserfiltergeräten, die Ihnen das Flaschenschleppen ersparen können: https://misterwater.eu/wasserfilteranlagen Wir freuen uns über Ihre Beratungsanfrage unter: https://misterwater.eu/beratungstermin-vereinbaren/ **Quellen:** (1) Süddeutsche Zeitung, 15.10.2019, Nr. 238, „Mehr Pestizide zugelassen“ (2) Umweltbundesamt: Pflanzenschutzmittel - https://www.umweltbundesamt.de/themen/chemikalien/pflanzenschutzmittel (3) ZDFheute: PFAS im Trinkwasser - Grenzwerte für Chemikalien verschärft - https://www.zdfheute.de/wissen/pfas-trinkwasser-grenzwert-trinkwasserverordnung-100.html (4) EFSA: Pestizide - https://www.efsa.europa.eu/de/topics/topic/pesticides (5) Lebensmittelumsatz in D: https://lebensmittelpraxis.de/handel-aktuell/25493-lebensmittelhandel-plus-2-8-prozent-2019-10-04-09-16-54.html (6) Rückstände in Lebensmitteln, Berichte des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit: https://www.bvl.bund.de/DE/Service/01_Infothek/03_berichte/infothek_berichte_node.html (7) https://de.wikipedia.org/wiki/Dichlordiphenyltrichlorethan (8) DDT-Einsatz 1960: https://vimeo.com/36984762 und https://vimeo.com/369849695 + https://vimeo.com/352697923 + https://www.youtube.com/watch?v=u4m6cIEv1LU + www.youtube.com/watch?v=gtcXXbuR244 + www.youtube.com/watch?v=mZDL4D3JAcM (9) Interviews mit Dr. Joachim Mutter - https://qs24.tv/?s=mutter (10) Buch Dr. Joachim Mutter: Lass dich nicht vergiften! - https://www.gu.de/produkte/koerper-geist-seele/beschwerden-und-erkrankungen/lass-dich-nicht-vergiften-mutter-2012/ Beitragsbild: © Andrii Yalanskyi - Shutterstock 1543030580 --- ## PFC – das Jahrhundertgift Quelle: https://misterwater.eu/pfc-das-jahrhundertgift/ Kategorie: Umweltgifte im Wasser Veröffentlicht: 2022-12-03 | Zuletzt geprüft: 2026-04-05 ## Das tödliche Jahrhundertgift - die Fluorverbindungen PFAS / PFC Wenn Sie den ersten Teil über dieses Thema gelesen haben wissen Sie bereits, warum man PFC als Jahrhundertgift bezeichnen kann: PFC ist eine Kreationen der Chemieindustrie. Der größte Nachteil: PFC baut sich in der Umwelt von alleine so gut wie gar nicht ab oder es entstehen nicht abbaubare Zerfallsprodukte. Auch im menschlichen Körper reichert es sich an. Hinweis: Damit Sie mit den verwendeten chemischen Abkürzungen klarkommen, haben wir für Sie ebenfalls im ersten Teil eine Infobox mit Erklärungen erstellt. Wir wollen in diesem zweiten Teil des Berichts einheitlich die deutsche Bezeichnung PFC statt PFAS verwenden (PFC = Abkürzung für per- und polyfluorierten Chemikalien = deutsches Synomym für die englische Abkürzung PFAS). Die Doku von FUNK (ein Online-Infokanal und Gemeinschaftsangebot von ARD und ZDF) veranlasst uns, überhaupt einen zweiten Teil über die per- und polyfluorierten Chemikalien (PFC) zu schreiben. (1)(2) Die Reporter gehen den Umweltskandalen der letzten Jahre nach. Speziell der Frage: warum PFC - auch bekannt als „forever chemicals" - noch nicht verboten sind und wie sich die Industrie immer noch ihrer Verantwortung entziehen will. ### PFC - der Fall Altötting Alle Einwohner in Altötting (Bayern) dürfen kein Blutplasma spenden, denn ihr Blut ist (zu) giftig. Ein Chemiker, der in dem Unternehmen 3M / Dyneon bei Altötting arbeitete, sagt: „In Teilen vom Betrieb ist das von der Decke runter getropft. PFAS war letztendlich überall, also man hatte irgendwo direkten Körperkontakt damit.“ Er bekam im Alter von 39 Jahren Hodenkrebs. Eine Krankheit, die mit PFC in Verbindung gebracht werden kann (weitere Erkrankungen siehe Teil 1). Sein PFC-Wert im Blut liegt heute noch über 550-fach höher als der Wert, der als unbedenklich gilt. Das Unternehmen streitet einen Zusammenhang ab. Untersuchungen zeigen, die meisten Menschen in Altötting haben zu hohe Werte. Der Boden und das Grundwasser in der Gegend sind belastet. Was viele beunruhigt: die Stoffe bleiben fast ewig im Körper. Mehr dazu … siehe unser Artikel Altötting ### PFC - der Fall DuPont DuPont, eine amerikanische Chemiefirma, ist der Patentinhaber und Hersteller von Teflon (enthält PFC). Im Jahr 1999 zeigte der Bauer Wilbur Tennant dem Anwalt Robert Bilott Videos von seiner Farm, die in der Nähe des DuPont-Firmengeländes in Parkersburg liegt. Darauf sind tote Fische, Kühe und Kälber zu sehen. DuPont lehnt jegliche Verantwortung ab, ein Tierärzte-Team bestätigt, dass es keinen Zusammenhang gibt. Bilott kann später einen Schadensersatz für den krebskranken Wilbur Tennant erstreiten, kämpft aber anschließend aufgrund der allgemeinen Gefährdung weiter. Die Environmental Protection Agency (EPA, amerik. Umweltbehörde) verurteilt DuPont zu einer Strafzahlung von 16,5 Millionen US-Dollar - ein Kleingeld für den Milliardenkonzern. Bilott möchte aber noch weiter gehen, da auffällig viele Anwohner in Parkersburg an verschiedenen Krankheiten leiden. Im Film betont Bilott einen Brief von DuPont an die EPA, in dem sie zugeben, dass sie PFOA (Perfluoroctansäure) auf eine Deponie und im **Abwasser** entsorgen. Er findet heraus, dass DuPont und andere Firmen über die Gefährlichkeit von PFC schon lange Bescheid wissen, da sie bereits in den 60er- und 70er-Jahren eigene Studien durchgeführt haben. Festgestellt wurden eindeutige Schädigungen an verschiedenen Tierarten und Organen. In der Realität äußerte es sich bei Angestellten und Einwohnern der Umgebung als hohe Rate an Krebserkrankungen und Fehlbildungen bei Neugeborenen. Diese Erkenntnisse wurden jedoch nie an die Regierungsbehörden oder die Öffentlichkeit weitergegeben. (2) Am Ende können sechs schwere Krankheiten in Verbindung mit PFOA gebracht werden, doch DuPont will nicht zahlen. Somit muss Bilott jeden der vielen Tausend Fälle einzeln vor Gericht bringen. Erst nachdem Bilott die ersten drei Fälle mit Schadenersatzzahlungen in Höhe mehrerer Millionen gewinnt, lässt sich DuPont auf eine Einigung ein und zahlt insgesamt 671 Millionen US-Dollar. Der Rechtsstreit dauerte insgesamt 19 Jahre. Diese Geschichte wird in dem Spielfilm „Dark Waters“ (dt.: Vergiftete Wahrheit) beschrieben. (3)(4) ### PFC - der Fall 3M Das Unternehen 3M hat zwar die Produktion von PFOS im Jahr 2002 beendet, aber die Herstellung von Hunderten anderer PFC ging unvermindert weiter. Und damit auch die Umweltverschmutzung und Gesundheitsgefährdung vieler Menschen. Nebenbei: 3M betreibt auch in Deutschland im Chemiepark Gendorf, Burgkirchen ein Werk, in dem es PFC produziert. Im September 2021 eskalierte die Auseinandersetzung zwischen dem belgischen Werk von 3M und der Umweltbehörde in Flandern, nachdem diese hohe PFC-Werte bei Menschen in der Umgebung des Werks gemessen hatte. Die Umweltbehörde stellte 3M einen Mahnbescheid aus. Darin stellt die Umweltbehörde fest, das Unternehmen 3M verstoße gegen seine Umweltvorschriften und forderte es auf, mit den Aufsichtsbehörden zusammenzuarbeiten. (5)(6) Im April 2022 vermeldet 3M Belgien, dass es die Produktion von PFC bei der Chipherstellung einstellt. (7) ### PFC - der Fall Solvay Auch in der Umgebung eines Werks von Solvay in West Deptford, USA, fanden Umweltforscher deutliche Mengen an PFC. Das Umweltministerium und die Generalstaatsanwaltschaft von South Jersey verklagten im November 2020 Solvay Specialty Polymers. Sie behaupteten, dass das Unternehmen seit Jahren sowohl alte als auch neue „Ersatz“-PFC-Chemikalien aus seinem Werk in West Deptford in die Umwelt eingeleitet und nicht genug getan hat, um dies zu minimieren oder zu unterbinden. Einige Monate später kündigte Solvay an, dass es im Rahmen seiner Bemühungen, seine Kunden nachhaltiger zu bedienen, die Verwendung von „fluorhaltigen Prozesshilfsmitteln" bis Ende Juni 2021 einstellen wird. Das Unternehmen erklärte, dass es die Chemikalien weder in West Deptford noch irgendwo anders in den Vereinigten Staaten weiter verwenden wird. (8)(9) ### Die heimtückische Chemieindustrie Die Folge dieser Offenbarungen war, dass Chemiefirmen „sichere“ Ersatz-Chemikalien auf den Markt brachten. Aber auch diese finden sich im Trinkwasser und in der Umwelt. Und damit beginnt die Geschichte wieder von vorne. Einer dieser Stoffe ist GenX, auch HFPO-DA bzw. FRD-903 genannt. Dieser Stoff wird von Chemours, einer Tochterfirma von DuPont in den USA produziert. Der Fluss Cape Fear River, in den Chemours seine Abwässer einleitet, ist berühmt für seine hohe Belastung mit GenX. Ebenso enthält das Trinkwasser von mehr als 200.000 Menschen in North Carolina reichlich GenX. GenX kann sogar in der Luft nachgewiesen werden. Daher ist es keine Überraschung, GenX bei Bewohnern im Blut zu finden – auch bei denen, die nicht dieses Trinkwasser zu sich nehmen. Bei Fischen, Katzen und Pflanzen sind Schädigungen nachgewiesen worden. (4)(10)(11) Es gibt ernste Hinweise, dass auch im Fall von GenX Mutter und Kind besonders gefährdet sind. Außerdem ergaben sich in Studien Krebs, Leberschäden, Gewichtszunahme u.a. als Folgen von GenX. (12) Das auf EU-Ebene vorgeschlagene Verbot der PFCs sieht sich erheblichem Widerstand ausgesetzt. Die Industrie versucht durch Studien und Gutachten das Verbot zu verhindern. Politiker werden durch Lobbyisten „bearbeitet“, die wie üblich auf die Arbeitsplatzfrage verweisen. Eine Wissenschaftlerin, deren Veröffentlichung in einem Positionspapier der europäischen Kochgeschirr-Hersteller FEC genannt wurde, war sehr überrascht. Denn ihre Studie wurde willkürlich interpretiert und die kritische Kernaussage fiel völlig unter den Tisch. (4)(14) ## Der PFC Selbstversuch Der Reporter im Film lies sein Blut auf PFC untersuchen. Obwohl er beruflich nie mit PFC zu tun hatte und auch nie neben einer Chemiefabrik wohnte, befindet sich PFC in seinem Blut. Es finden sich viele verschiedene Substanzen und bei PFOA liegt er sogar über dem HBM-1-Grenzwert vom Umweltbundesamt. Er fragte den Leiter der Analyse, wie diese wohl in seinen Körper gekommen sind. Der Leiter der Analyse hält es für am wahrscheinlichsten, dass der Reporter es über die Nahrung selbst und Verpackungen der Nahrung aufgenommen hat. Nach der EFSA (European Food Safety Authority) tragen Fisch, Wild, Meeresfrüchte, Fleisch und Eier und danach erst pflanzliche Lebensmittel zur Belastung bei. (15)(16)(17) Die geschätzte Halbwertszeit für PFOA und PFOS im Körper liegt bei 4 - 5 Jahren. (18) Das Ergebnis der Analyse ist nicht überraschend, denn Wissenschaftler vermuten, dass **99% der Menschen PFC im Blut** haben. (4) Das bedeutet auch, es macht für Umweltbehörden keinen Sinn, eine Null-Toleranz-Grenze zu fordern, denn PFCs sind bereits über die ganze Welt verbreitet (siehe Teil 1). Daher hat die EFSA eine tolerierbare **wöchentliche** Aufnahmemenge für die Summe aus PFOA, PFNA, PFHxS und PFOS von 4,4 ng/kg Körpergewicht festgelegt und berücksichtigt damit die Akkumulation im Laufe der Zeit. Dieser Wert soll vor beim Menschen beobachteten potenziell schädlichen Wirkungen schützen. (15) ### Die Risiken von PFC Das Risiko von PFC wird von der Industrie kleingeredet, ein Umwelt- und Gesundheitsrisiko durch PFC bestünde nur bei der Herstellung und Entsorgung, nicht bei der Nutzung von Produkten, die sie enthalten. Das Standard-Argument von Herstellern ist: die meisten PFCs sind sicher. Allerdings sagt ein Hersteller des Materials für die Pfannenschutzschicht: „Da haben die Recycling-Unternehmen und auch die Industrie und auch der Gesetzgeber bisher geschlafen, dass sie gesagt haben ‚Da gibt es keinen Handlungsbedarf‘. (4) Die meisten PFC sind schlecht oder gar nicht auf ihre Nebenwirkungen untersucht. Ausgehend von den Informationen über einige relativ gut bekannte PFC wie Perfluoroctansulfonsäure (PFOS) und Perfluoroctanosäure (PFOA) gibt es genügend Anhaltspunkte für die Vermutung, dass zumindest ein Teil der PFC als nicht abbaubar, bioakkumulierbar und/oder toxisch angesehen werden können. (19) Die Europäische Union ordnet GenX als „besonders besorgniserregenden Stoff“ ein. Es gäbe „… wissenschaftliche Beweise für wahrscheinlich schwerwiegende Auswirkungen auf die Umwelt und den Menschen.“ Umgehend klagte Chemours dagegen. Im Februar 2022 bestätigte der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg mit seinem Urteil, dass die Gruppe der GenX-Chemikalien in der EU zu Recht als „besonders besorgniserregend“ eingestuft wird. (20) Prof. Detlef Knappe (North Carolina State University) meint: „Wenn man Studien anschaut über die Toxikologie von GenX, dann ist es trotzdem noch eine Substanz, die sehr problematisch ist.“ ### Die Gründe, warum PFC/PFAS noch nicht verboten sind: - große Industriebranchen haben ein erhebliches Interesse daran, umsatzstarke Produkte nicht verändern zu müssen (z.B. Pfannen mit Teflon, Kleidung und Schuhe mit GORETEX, Teppiche, beschichtetes Papier (auch Backpapier), Verpackungen, Farben, Bodenreiniger, Kosmetik, Solarzellen, Computer-Chips) - die Europäische Umweltagentur weist auf die Gefahren hin und warnt, mehr kann sie nicht tun - entscheiden müssen die Politiker - immerhin wird ein Verbot von PFC im EU-Raum geprüft - es gibt viele Hinweise, aber noch zu wenig wissenschaftliches Material über die Schädlichkeit ### Die Tipps für den Alltag Was Sie selbst tun können, um Ihr Wasser frei von PFC zu halten, dafür haben wir Ihnen in Teil 1 über PFC konkrete Empfehlungen gegeben. Auch bei den anderen Bereichen, die im Alltag Bedeutung haben, lohnt es sich, über die Produkte und Alternativen zu informieren. Wenn Sie die Absicht haben, ein Produkt aus den oben genannten Gruppen zu kaufen, dann fragen Sie im Fachhandel nach, wie weit die aktuelle Entwicklung ist und ob es schon PFC-freie Produkte gibt. Die bekannten deutschen Firmen wie Zwilling, Fissler, Tefal, Woll und WMF sind noch nicht gewillt, ihre Pfannenbeschichtung zu ändern. (4) Ebenso wie Umweltfachleute und Verbraucher sind jedoch auch einige Firmen nach den Prozessen und Studien aufgewacht. Eine Schwierigkeit ist es, Produkte mit PFC überhaupt zu identifizieren. Selbst bei Imprägniersprays, bei denen man von PFC als Inhaltsstoff ausgehen kann, ist dieser als Inhaltsstoff nicht angegeben. Stattdessen finden sich auf Sicherheitsdatenblättern ungenaue Angaben wie „Kohlenwasserstoffe“ oder „Cyclo-Isoalkane“. (21)(22) Da hilft es dann nur, solche Produkte auszuwählen, die speziell als „PFC-frei“ deklariert sind. ### Risikogewichtung PFC und Fluorid Firmen und Verbände behaupten ‚Das gesundheitliche Risiko von verarbeiteten bzw. polymerisierten Fluoridverbindungen ist sehr gering‘. Das mag bei bestimmten Produkten auch stimmen. Solange man z.B. Farben und Bodenreiniger nicht im Haus verwendet und diese sich nicht durch Abnutzung in Nanopartikel zerlegen. Solange man Pfannen vorsichtig behandelt und nicht überhitzt. Solange Sie nicht Nahrungsverpackungen als Aufbewahrungsbehältnisse benutzen oder beschichtetes Papier im Kamin verbrennen. Wussten Sie übrigens, dass Wellensittichkäfige deshalb nicht in der Küche aufgestellt werden sollten, weil die Vögel so empfindlich auf die aus Pfannen beim Braten ausströmenden Teflon-Dämpfe reagieren, dass Sie tot von der Stange fallen können? Nun, wir als Menschen sind aufgrund unserer Größe im Vergleich zu den Wellensittichen resilienter. Aber ebenfalls betroffen. Laut wissenschaftlicher Untersuchungen nehmen wir einen großen Teil der Fluorverbindungen nicht über den Gebrauch von Gegenständen, sondern über die Nahrung, über bestimmte Mineralwässer und über das Grundwasser zu uns. Regenwasser trägt ebenfalls als Verteiler bei (siehe dazu auch das nächste Kapitel bzw. unseren Artikel über Regenwasser). Besonders kritisch sind Einzel-Fluoridverbindungen wie sie in Zahnpasta und in manchen Ländern im fluorierten Trinkwasser zu finden sind. Davon raten wir Ihnen dringend ab. (26) Diese stellen per Studien nachgewiesenermaßen ein Nervengift dar. Natürliche Mittel, um dieses Fluorid aus dem Körper zu bekommen, gibt es wenige. Alles voran zählen das nervenschützende Curcumin dazu (über 200 Studien) und die weniger prominente Tamarinde. (27) ### Outdoor-Kleidung In der Outdoor-Szene tut sich ein krasser Kontrast gegenüber dem eigenen Image auf. Beispiel: Der Hersteller Mammut war gezwungen, im Jahr 2016 einen Handschuh zurückzurufen, weil Greenpeace darin überhöhte Mengen an PFOS gefunden hatte. (28) Zwischen 2011 und 2016 hatte Greenpeace in allen namhaften Outdoor-Marken PFC gefunden. Ein anderer Test von Greenpeace erbrachte eine noch brisantere Erkenntnis: Sie maßen die Schadstoffkonzentration in den Geschäften der Outdoor-Ausstatter. Die PFC-Konzentrationen waren bis zu 60-mal höher als in Büros und bis zu 1000-fach höher als in der Außenluft. Das bedeutet, dass doch auch Endprodukte in beachtlichem Maß PFC freisetzen. (29) Gore Fabrics, der Hersteller der Gore-Tex-Membran, hat sich 2021 verpflichtet, die Produktion seiner Membran umzustellen. Die neue Membran aus expandiertem Polyethylen (e-PE) kommt völlig ohne Fluorverbindungen aus. Die ersten Produkte sind bereits auf dem Markt. (30) Jedoch wird es auch weiterhin Gore-Produkte mit PFC geben. Unsere Empfehlung für jegliche Outdoor-Kleidung und -schuhe: das Produktprogramm von Fjällräven, Pinewood, Treksta, Baleno, Vaude, Waldläufer, Rotauf und Paramo ist teilweise oder komplett frei von PFC. (29)(31) Es gibt von mehreren Firmen auch PFC-freie Imprägniermittel. (32) ### Die zwei Seiten der Münze Offenbar gibt es Unterschiede in der Beständigkeit von Produkten mit PFC. Selbst wenn man den Pfannenherstellern glaubt, dass der Gebrauch unkritisch ist, gibt es dennoch weitere Gründe diese Produkte zu meiden. Auch die Produkte, die kein PFC freisetzen, haben einen Haken. Wissenschaftler haben im August 2022 publiziert, dass die Verteilung der PFC über die Atmosphäre dazu führt, dass die Böden bereits überall auf der Welt kontaminiert sind. Wie Sie oben gelesen haben, sind in ca. 99% der Menschen PFCs nachzuweisen. Das heißt, Sie können diesen chemischen Verbindungen nicht entkommen. Auch wenn Sie PFC-freie Produkte verwenden. Die PFCs gelangen entweder über die unsauberen Methoden der Chemieindustrie in die Umwelt oder durch Ausdünstung. Selbst nach dem letzten Gang der „verbrauchten“ Produkte, der Abfallverbrennung, bleiben sie im Verbrennungsrückstand übrig. Faktisch sind diese Pfannen, Schuhe und Anoraks Sondermüll. Daher gibt es keinen anderen Weg als die Produktion der „forever chemicals" komplett zu stoppen. Durch den Druck von Verbrauchern und Umweltbehörden ist ein Teil dieses Weges schon gegangen. ### Weiterführende Links zum Thema PFC / PFAS Sie möchten weitere Informationen zum Thema PFC / PFAS? Hier unsere Empfehlungen: https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/pfas-chemikalien-deutschland-101.html https://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2023/Jahrhundertgift-PFAS-Wie-verseucht-ist-Deutschland,pfas104.html https://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2022/Das-Jahrhundertgift,jahrhundertgift112.html https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/panorama3/Krebsgefahr-durch-Loeschschaum,krebsgefahr100.html https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/panorama3/Gesundheitsrisiko-Flussfische-stark-mit-PFOS-belastet,krebsgefahr112.html **Quellen:** (1) FUNK - https://www.funk.net/impressum (2) Jahrhundertgift: Warum wird es nicht verboten? | STRG_F - https://www.youtube.com/watch?v=ovCvW22ol3Y (3) Dark Waters Tells the True Story of the Lawyer … - https://time.com/5737451/dark-waters-true-story-rob-bilott/ (deutsch: Vergiftete Wahrheit - https://de.wikipedia.org/wiki/Vergiftete_Wahrheit) (4) Leadership Lessons From Rob Bilott’s 20 Year Battle For Justice Against DuPont - https://www.forbes.com/sites/roncarucci/2021/07/12/leadership-lessons-from-rob-bilotts-20-year-battle-for-justice-against-dupont/?sh=36faa3b26055 (5) The PFAS Project Lab – Berichte zu 3M-Skandal in Belgien - https://pfasproject.com/?s=Belgium (6) 3M PFAS Production Shut Down in Belgium By Environmental Regulators - https://pfasproject.com/2021/11/02/3m-pfas-production-shut-down-in-belgium-by-environmental-regulators/ (7) 3M cuts output of PFAS used in chip production - https://pfasproject.com/2022/04/11/3m-cuts-output-of-pfas-used-in-chip-production/ (8) State lawsuit targets South Jersey chemical company and its predecessor - https://www.njspotlightnews.org/2020/11/nj-state-lawsuit-dep-attorney-general-solvay-specialty-polymers-gloucester-county-pfas-forever-chemicals-plus-new/ (9) Solvay says no more to replacements for ‘forever chemicals’ at South Jersey plant - https://pfasproject.com/2021/05/06/solvay-says-no-more-to-replacements-for-forever-chemicals-at-south-jersey-plant/ (10) Cape Fear River - https://en.wikipedia.org/wiki/Cape_Fear_River (11) Recently Detected Drinking Water Contaminants: GenX and Other Per- and Polyfluoroalkyl Ether Acids - https://awwa.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/awwa.1073 (12) Per- and Polyfluoroalkyl Substance Toxicity and Human Health Review: Current State of Knowledge and Strategies for Informing Future Research (2020) - https://setac.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1002/etc.4890 (13) GenX / HFPO-DA - https://de.wikipedia.org/wiki/HFPO-DA + https://en.wikipedia.org/wiki/FRD-903 (14) Federation of European manufacturers of Cookware and cutlery - https://fecassociation.eu/ (15) Risk to human health related to the presence of perfluoroalkyl substances in food - https://efsa.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.2903/j.efsa.2020.6223 (16) Results of the monitoring of perfluoroalkylated substances in food in the period 2000 – 2009 - https://efsa.onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.2903/j.efsa.2011.2016 (17) Perfluoroalkylated substances in food: occurrence and dietary exposure - https://efsa.onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.2903/j.efsa.2012.2743 (18) Risk to human health related to the presence of perfluorooctane sulfonic acid and perfluorooctanoic acid in food - https://efsa.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.2903/j.efsa.2018.5194 (19) Assessing the Ecological Risks of Per- and Polyfluoroalkyl Substances: Current State-of-the Science and a Proposed Path Forward - https://setac.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1002/etc.4869 (20) EU-Gericht weist Klage ab: GenX bleibt auf EU-Liste der besorgniserregenden Chemikalien - https://chemtrust.org/de/eu-gericht-weist-klage-ab-genx-bleibt-auf-eu-liste-der-besorgniserregenden-chemikalien/ (21) Scotchgard™ Imprägnierspray extra stark - https://www.3mdeutschland.de/3M/de_DE/p/d/v101148029/ (22) 3M Sicherheitsdatenblätter (das Datenblatt zu Scotchgard ist nicht mehr abrufbar, Suche über die 3M-Datenbank) - https://www.3mdeutschland.de/3M/de_DE/unternehmen-de/sds-suche/ (23) Datei:Water-fluoridation-extent-world-equirectangular.svg - https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Water-fluoridation-extent-world-equirectangular.svg (24) So viel Fluorid enthält Mineralwasser - https://www.zm-online.de/news/nachrichten/so-viel-fluorid-enthaelt-mineralwasser/ (25) Fluoridgehalt im Mineralwasser - https://kinderaerzte-tuttlingen.de/MEDIEN/pdf/Fluoridgehalt-im-Mineralwasser.pdf (26) Water Fluoridation Data & Statistics - https://www.cdc.gov/fluoridation/statistics/ (27) The Spice That Prevents Fluoride From Destroying Your Brain - https://greenmedinfo.com/blog/spice-prevents-fluoride-destroying-your-brain%60 (28) Mammut ruft Handschuh vom Markt - https://www.greenpeace.de/engagieren/nachhaltiger-leben/mammut-ruft-handschuh-markt (29) Greenpeace-Messungen in Outdoor-Geschäften: Chemikalien in der Luft - https://www.greenpeace.de/engagieren/nachhaltiger-leben/schadstoffe-stange (30) Detox-Erfolg: Gore-Tex ohne gefährliche PFC - https://www.greenpeace.de/engagieren/nachhaltiger-leben/gewinn-umwelt (31) Persönliche Mitteilung von Herr Dotzel - https://dotzel-outdoor.de/ (32) Internetseite Fjällräven - https://www.fjallraven.com/de/de-de/search?q=pfc Studie zu PFAS: https://pubs.acs.org/doi/10.1021/acs.estlett.6b00260 Beitragsbilder: © Chris WM Willemsen - Shutterstock 2006080100 © Olena Yakobchuk - Shutterstock 510475060 © Vyaseleva Elena - Shutterstock 653028775 © HabilePhotography - Shutterstock 1920971246 --- ## PFC und PFAS im Trinkwasser: die unsichtbare Umweltgefahr Quelle: https://misterwater.eu/pfc-pfas-unsichtbare-umweltgefahr/ Kategorie: Umweltgifte im Wasser Veröffentlicht: 2023-03-08 | Zuletzt geprüft: 2026-04-13 ## PFC / PFAS – die Chemikalien in unser aller Blut Im Herbst 2022 machten Meldungen über **vergiftetes Regenwasser** die Runde. Dadurch kam das Thema PFC / PFAS ans Tageslicht, das uns alle betrifft und daher auch öffentlich kommuniziert werden muss. PFC / PFAS sind seither zum Dauerbrenner in den Medien geworden. Im Februar 2023 brachte die Süddeutsche Zeitung einen großen Artikel dazu. Im HR lief eine Sendung über Fälle von Umweltverschmutzung durch PFC (per- und polyfluorierten Chemikalien) in Deutschland. Journalisten haben ganz viele Bodenanalysen gemacht und im NDR gab es mehrere Beiträge zu den Ergebnissen. Mit diesem Artikel geben wir Ihnen weitere Fakten und Hinweise an die Hand, damit sie erkennen, warum Sie beim Thema PFC / PFAS zum Selbstschutz unbedingt aktiv werden sollten **… und was Sie tun können.** **Hinweis: **Die deutsche Bezeichnung ist PFC, die englische Abkürzung ist PFAS. Da momentan die meisten neuen Presse-Artikel über PFAS berichten, werden wir beide Abkürzungen gemeinsam und oder abwechselnd verwenden, um darauf aufmerksam zu machen, dass es sich lediglich um zwei unterschiedliche Namen für die gleiche Stoffgruppe handelt. ### Rückblick In den unseren Artikeln „Kann man Regenwasser trinken?“** **und „PFC – das Jahrhundertgift“ haben wir bereits eine Menge Informationen über das Thema PFC / PFAS für Sie zusammengetragen: - Die PFC / PFAS Chemikalien sind im Labor hergestellte künstliche Kohlenwasserstoffe, die mindestens zwei, in der Regel jedoch viele Fluoratome besitzen. - Die untersuchten PFC / PFAS sind alle mehr oder weniger giftig: eine krebsauslösende Wirkung, Beeinträchtigung der Fruchtbarkeit, niedrigere Geburtsgewichte, Entwicklungsverzögerungen und Störungen des Immunsystems bei Kindern sind recht gut belegt. - Die PFC / PFAS sind sehr stabil und daher extrem langlebig oder, in anderen Worten, sie bauen sich nahezu gar nicht in der Umwelt ab. Daher sind sie mittlerweile auf der ganzen Erde verbreitet. - Ein Forscherteam hat mit PFC / PFAS belastetes Regenwasser auf der ganzen Welt gefunden, auch in abgelegenen Gebieten wie Antarktis und Tibet, weit weg von der nächsten chemischen Fabrik. Daher findet es sich auch im Blut so gut wie aller Menschen. Ein Forscher der Studie, Ian Cousins, meint: „Wir haben den Planeten unumkehrbar verseucht“. - Die bekanntesten Verwendungen von PFC / PFAS sind Pfannen mit Anti-Haftbeschichtung, imprägnierte Kleidung, Lacke, Farben, Teppiche, Kosmetika wie Shampoo, spezielle Papiere wie Backpapier, medizinisches Material wie Schläuche, Solarzellen, Löschschaum sowie Kältemittel in Kühltheken, Autoklimaanlagen und Wärmepumpen. ### Warum sind wir alle vom Thema PFC / PFAS betroffen? *Es ist sehr wahrscheinlich, dass jeder Mensch in Deutschland PFAS Substanzen in sich trägt, die Stoffe sind quasi überall. (29)* #### Stefan Effkemann Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit Es ist zweifellos so, dass jeder über PFC / PFAS Bescheid wissen sollte, um seine eigene Belastung zu verringern. Dies vor dem Hintergrund, dass sich die externe Exposition auf absehbare Zeit nicht verringern wird. Die Frage ist also eher, was jeder in seinem Alltag tun kann, worauf er achten sollte, um sich nicht unnötig mit PFC / PFAS zu belasten. Zwar sind die PFC-Werte von Menschen in den letzten 20 Jahren deutlich zurückgegangen. (1) Doch ist das nicht beruhigend, weil - nach letzten Untersuchungen in Schweden und den USA ca. 3% der Menschen PFC über dem vorgeschlagenen Grenzwert in ihrem Blut haben (2) (s.a. unten „Der Fall Wiesbaden-Erbenheim“) - es den Verdacht gibt, dass sich selbst niedrige Blutspiegel negativ auf die Gesundheit auswirken (2) - die PFC / PFAS auch heute noch nicht richtig beurteilt werden können, denn von den geschätzten mehr als 10.000 PFC / PFAS -Substanzen sind gerade einmal ein Dutzend hinsichtlich ihrer Wirkung auf unsere Gesundheit und auf die Umwelt gut untersucht (3) - die Zahl der auf dem Markt befindlichen PFC / PFAS und die produzierten Mengen weiter zunehmen (2) - die Untätigkeit von Regierungen zu noch mehr Kontaminationsquellen, noch mehr betroffenen Menschen und zu noch höheren Kosten für die Sanierung führen wird (2) - der bei Chemikalien immer vorhandene Effekt von zusätzlichen, unabsehbaren Nebenwirkungen zu beachten ist, wenn mehrere verschiedene Chemikalien im Körper zusammen kommen. ### Worüber nehmen wir PFC / PFAS auf? Die Substanzen werden hauptsächlich über Lebensmittel und das Trinkwasser aufgenommen. Über verunreinigte Böden und belastetes Wasser gelangen PFC / PFAS auch ins Trinkwasser und über Pflanzen in die Nahrungskette. Gestillte Kinder können PFC / PFAS über die Muttermilch aufnehmen. Weitere Quellen sind die Außen- und Innenraumluft, Hausstaub und der Kontakt mit Verbraucherprodukten, die PFC-haltige Substanzen enthalten. PFC / PFAS sind sowohl in pflanzlichen als auch in tierischen Lebensmitteln nachweisbar. In den meisten von den Landesbehörden untersuchten Lebensmittelproben wurden mit den derzeitig verwendeten Analysemethoden keine PFC / PFAS nachgewiesen. Dies kann daran liegen, dass die Empfindlichkeit der analytischen Verfahren noch nicht ausreichend ist, um sehr niedrige Gehalte von PFC / PFAS in Lebensmitteln nachzuweisen. Lebensmittel, in denen schon PFC / PFAS gefunden wurden, sind Trinkwasser, Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte. Weitere tierische Produkte, insbesondere Innereien, aber auch Milch und Milchprodukte, Eier sowie einige pflanzliche Lebensmittel wiesen bei Tests ebenfalls PFC / PFAS auf. Aus dem Lebensmittelüberwachungsprogramm der Bundesländer weiß man, dass die Gehalte im überwiegenden Teil der Lebensmittel mit den derzeitig verwendeten Analysemethoden unterhalb der Nachweisgrenzen lagen. Es bestehen daher weiterhin Unsicherheiten, welche Lebensmittel betroffen sind und welche PFC / PFAS Gehalt die nicht messbaren Lebensmittel haben. (1) #### Nebenschauplatz Lebensmittel-Verpackungen PFC / PFAS können nicht nur über vergiftetes Grundwasser in die Lebensmittel gelangen, sondern auch über Behälter, Verpackungen oder Haushaltsgegenstände: beispielsweise über antihaft-beschichtete Pfannen, Folien oder Beschichtungen von Küchengegenständen wie Teller, Tassen oder Aufbewahrungsboxen. Weiterhin werden PFC / PFAS oft bei der Herstellung von Papierverpackungen eingesetzt, die mit heißen flüssigen oder fetthaltigen Lebensmitteln in Kontakt kommen sollen. Beispiele hierfür sind Kaffee-Becher, Fastfood-Verpackungen, Tüten für Mikrowellen-Popcorn, Muffinförmchen oder Backpapier. (1) ### Wie viel PFC / PFAS nehmen wir auf? Eine Berechnung der EFSA (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) aus dem Jahr 2020 für die mittlere wöchentliche Gesamtaufnahme der vier PFCs PFOA, PFNA, PFHxS und PFOS in Europa beläuft sich im Durchschnitt auf 6,44 Nanogramm (ng) pro Kilogramm (kg) Körpergewicht. Die Aufnahme dieser vier PFCs über Lebensmittel repräsentiert entsprechend den Berechnungen der EFSA etwa die Hälfte der Gesamtaufnahme aller untersuchten PFC / PFAS. Dies gilt sowohl für Erwachsene als auch Kinder. (1) Falls Sie wissen möchten welche PFC-Gehalte von Lebensmittel und Trinkwasser in Ihrem Bundesland gemessen wurden, informieren Sie sich bitte bei Ihren jeweiligen Landesbehörden, z.B. dem Regierungspräsidium Stuttgart für Baden-Württemberg (https://rp.baden-wuerttemberg.de). Weitere Zahlen, wie hoch die PFC / PFAS -Gehalte im Blut von Menschen sind, haben wir Ihnen unter „Der Fall Wiesbaden-Erbenheim“ zusammengestellt. ### Was passiert mit PFC / PFAS nach der Aufnahme in den Körper? Studien zeigen, dass diese Substanzen entweder unverändert ausgeschieden oder zu anderen PFCs, bspw. Perfluoralkylsäuren (PFAA), verstoffwechselt werden. Diese PFAA stellen eine „Endstufe“ des Abbaus von PFAS im Stoffwechsel dar. Die Ausscheidung von PFCs erfolgt vorrangig über den Urin. Der menschliche Organismus kann insbesondere langkettige PFCs, wie PFOS und PFOA, nur langsam ausscheiden. Daher zeigen langkettige PFCs beim Menschen lange Halbwertszeiten von mehreren Jahren. Die langsame Ausscheidung langkettiger PFCs führt zu einer Anreicherung im menschlichen Körper. Kurzkettige PFCs werden beim Menschen schneller ausgeschieden als die langkettigen Verbindungen. Nur haben die kurzkettigen PFCs weniger Verbreitung in der Industrie und damit ist die Belastung von Menschen auch geringer. (1) ### Warum PFC / PFAS ins Grundwasser gelangen Zur Beweglichkeit der PFC / PFAS im Boden ist bekannt, dass die kurzkettigen PFCs und PFOA (Perfluoroktansäure) sehr mobil sind. Sie sickern daher in hohem Maße in das Grundwasser und bilden dort die Hauptschadstoffe aus der Gruppe der PFC / PFAS. Die langkettigen Verbindungen (PFOS, PFNA und PFHxS) und die allermeisten Vorläuferverbindungen sind wenig oder nicht mobil, lagern sich stärker im Boden ab und können im Grundwasser meist nicht nachgewiesen werden. (4) Eine landwirtschaftliche Beregnung mit Wasser aus belasteten Grundwasserbrunnen oder aus Kiesseen belasteter Regionen ist grundsätzlich zulässig, sofern die Geringfügigkeitsschwellenwerte eingehalten werden. Dabei soll allerdings verhindert werden, dass es zu einer Verunreinigung bisher unbelasteter Grundstücke kommt. (4) Im Rahmen des Oberflächengewässer-Monitorings 2021 in Baden-Württemberg wurden 48 Messstellen in Fließgewässern, 14 Messstellen in Seen, 14 Messstellen in Badeseen sowie zehn Kläranlagenabflüsse auf PFC / PFAS untersucht. An elf Messstellen in Fließgewässern sowie an neun Messstellen in Seen wurde eine Überschreitung der Geringfügigkeitsschwellenwerte festgestellt. Insgesamt sind die gemessenen Werte in Fließgewässern, Seen und Kläranlagen der letzten fünf Jahre relativ konstant, unterliegen aber witterungsbedingten Schwankungen. (4) ### Wer trägt die Verantwortung (und die Kosten) für die Wasserverschmutzung? „Die aktuelle rechtliche Situation wirkt aus Sicht der Hersteller wie eine Lizenz zur Verschmutzung des Grundwassers“, sagt Martin Weyand, Geschäftsführer Wasser und Abwasser beim Bundesverband der Energie- und Wasser­wirtschaft (BDEW). „Die Bürger haben die Kosten für die Reinigung des Wassers nicht verursacht, sie müssen aber nach den geltenden Bestimmungen dafür in Form von höheren Trinkwasser­gebühren geradestehen.“ Um die giftigen Stoffe aus dem Wasser zu holen, bedarf es großer Anstrengungen der Wasserwerke. Eine Konsequenz aus dem in unseremersten Artikel über PFC geschilderten Fall in der Umgebung von Rastatt: „In Rastatt müssen die Stadtwerke ihre Kosten für den gestiegenen Aufwand bei der Aufbereitung des Grundwassers auf die Wasserpreise umlegen, mit der Konsequenz einer Steigerung von rund 20 Prozent“, sagte Weyand. Nur wegen der Belastung mit PFC / PFAS waren Investitionen von mehr als 15 Millionen Euro nötig. (5) Weyand weiter: „Unser Vorschlag ist, dass die Hersteller und die Importeure der PFC-haltigen Stoffe in einen Fonds einzahlen, aus dem die Sanierung betroffener Flächen, die Aufbereitung des Grundwassers und die Neuerschließung von Brunnen bezahlt werden.“ Dies könnte sogar konform mit anderen Regelungen und Gesetzen gestaltet werden. Eine nationale Regelung wäre somit möglich. Besser wäre es natürlich, dies gleich auf EU-Ebene einzuführen, damit in Europa die gleichen Regeln gelten. (5) ### Der Fall Wiesbaden-Erbenheim – Gärtnern neben einer Kaserne Im Umfeld der US-Kaserne und Airbase in Wiesbaden wurden seit 2017 erhöhte PFC-Werte gemessen. Fundorte waren Bäche und Grundwasser. Bürger, die in dem Bereich leben und arbeiten, wurden weder von der Stadt noch von Behörden informiert. Neben Mineralölen und Kohlenwasserstoffen aus einer schon lange stillgelegten Lackfabrik auf dem Kasernengelände tauchten als zusätzliches Problem diese Fluorverbindungen im Grundwasser auf. Dies auch nur deshalb, weil man vor Jahren begann, speziell nach PFC / PFAS zu suchen. Ein Grund, warum Behörden nicht auf das Gesundheitsrisiko hinwiesen ist der Umstand, dass es nur sogenannte Leit- und Orientierungswerte gibt, aber keine gesetzlichen Grenzwerte. Für die drei Haupt-PFCs, die PFOA (Perfluoroctansäure), PFOS ( Perfluoroctansulfonsäure) und PFHxS (Perfluorhexansulfonsäure), liegt der Richtwert für Grund- und Oberflächenwasser von 0,1 Mikrogramm pro Liter (10 Millionstel Gramm/l). Aktuell gibt es Bestrebungen, den Leitwert auf 0,02 Mikrogramm pro Liter zu verschärfen. Ursprungsort für die PFC / PFAS auf dem Kasernengelände ist der frühere Übungsplatz der Feuerwehr. Im Grundwasser darunter finden sich heute fast 1000-fach erhöhte Werte. Im Brunnen eines Bauern auf der anderen Seite des Kasernengeländes wurde ein Wert von 33 Mikrogramm pro Liter PFOS gemessen. ### PFC / PFAS im Löschschaum Nach einem Bericht darüber im Februar 2020 im HR (Hessischer Rundfunk) stieg der Druck auf die Behörden. Während das Regierungspräsidium Darmstadt zuerst einmal auf Zeit spielte und die US-Army komplett schwieg, wurde die Stadt Wiesbaden aktiv. Die Stadt nahm Proben des Grundwassers, von Feldfrüchten und aus einer Kleingartenanlage. Dabei wurde bekannt, dass das Umweltdezernat der Stadt das Thema schon seit 2010 kannte. Aufgrund einer Fehleinschätzung eines Gutachters war man dem Problem nur vorerst nicht weiter nachgegangen. (6) Bei der Kleingartenanlage kam ein besonderer Aspekt der Umweltverschmutzung zu Tage. Hier wurden der Boden, das Brunnenwasser … und auch die Besitzer der Kleingärten selber untersucht. Die drei Kleingärtner nahm man unter die Lupe, weil sie die Beete mit Brunnenwasser gegossen und das Obst und Gemüse schließlich gegessen hatten. Das warf natürlich die Frage auf, ob die PFC / PFAS auch in den betroffenen Personen nachweisbar sein würden. In Brunnen wurden Werte bis 0,7 Mikrogramm PFHxS gefunden. In Obst und Gemüse der Kleingärtner wurden glücklicherweise nur Spuren an PFC / PFAS gemessen. Dass diese Sorge berechtigt ist weiß man aus anderen Fällen. Es gibt Obst und Gemüse, welches gerne PFCs aufnimmt (z.B. Erdbeeren, Spargel, Sojabohnen) und anderes, welches trotz Belastungen im Boden oder im Grundwasser nahezu frei von PFC / PFAS bleibt. In den Blutproben der Gärtner wurden tatsächlich erhebliche Mengen an PFCs gemessen. Der PFOS-Maximalwert bei den Gärtnern war 5,3 Mikrogramm/L - alles unter 5 Mikrogramm pro Liter gilt als unkritisch. Der PFOA-Maximalwert lag immerhin bei 5 Mikrogramm/l - hier geht der sichere Bereich nur bis 2 Mikrogramm pro Liter. Nach der Bewertungsskala des Umweltbundesamtes liegen die Werte in der Stufe Gelb, also bedenklich. Das ist ein Bereich, in dem gesundheitliche Schäden möglich sind. (6)(7) ### Zum Vergleich: In Untersuchungen im Jahr 2016 lagen die Mediane der Werte von 158 **Personen** aus München für PFOS bei 2,1 Mikrogramm (µg) pro Liter und für PFOA bei 1,1 µg pro Liter. Analysen von **Muttermilchproben** zeigen, dass einige PFC auch in Muttermilch nachweisbar sind. Die darin gemessenen Gehalte von PFOS und PFOA betragen 0,9 bis 2 % bzw. 1,8 bis 9 % der Gehalte im Blut der Mutter. Eine im Jahr 2020 publizierte Studie zu Gehalten an PFC / PFAS im Blutplasma von 3- bis 17-jährigen **Kindern** in Deutschland zeigt Gehalte von 2,4 µg PFOS pro Liter, 1,3 µg PFOA pro Liter. (6) In einem bundesweiten Untersuchung stellte das Umweltbundesamt 2022 hohe PFOA-Belastungswerte in Blutproben von **Kindern** und **Jugendlichen** fest. So hoch, dass bei jedem fünften Getesteten „gesundheitliche Schäden nach heutigem Wissensstand nicht mehr ausreichend sicher auszuschließen sind“. (3)(8) **Folgerung:** Das bedeutet, dass wahrscheinlich alle Menschen, von jung bis alt, PFC / PFAS im Blut haben. Auch solche, die nicht aus einem nachvollziehbaren Grund (Arbeitsstelle oder erhöhte Werte im Trinkwasser) Kontakt zu PFC / PFAS hatten. Auch vor Kindern, Jugendlichen, Müttern und Babys machen diese Chemikalien nicht halt. ### Der Fall GW Umwelt – Geschäftemacherei mit Bio-Kompost Die Firma GW Umwelt verkaufte bis 2006 Bio-Kompost, der unzulässigerweise mit Klärschlamm mit zu hohen PFC-Werten aus den Niederlanden versetzt war. Auch Bauern im Landkreis Kassel verwendeten diesen Dünger, daher sind PFC / PFAS in deren Böden und auch im bekannten Edersee nachweisbar. Eine weitere Folge: In bestimmten Bächen in der Nähe des Edersees darf nicht geangelt werden. Die Geschäftsführer der Firma GW Umwelt wurden zu einer Strafe von 440.000 Euro verurteilt. (6) ### Energiesparen mit Risiko: Wärmepumpen Die Bundesregierung plant den Einbau von sechs Millionen Wärmepumpen bis 2030. Wärmepumpen gelten als besonders vielversprechende, weil klimafreundliche Heizalternative. Doch besitzen die energieeffizienten Wärmesysteme eine entscheidende Achillesverse: ihre Kältemittel. Auch wenn sich die Kältemittel in Wärmepumpen in einem geschlossenen Kreislauf befinden – in der Herstellung und bei der Entsorgung sind sie ein riesiges Problem, denn sie enthalten häufig gefährliche PFC / PFAS Chemikalien als Kältemittel. Natürlich sieht der Bundesverband Wärmepumpen (BWP) das drohende Verbot von PFC auf EU-Ebene kritisch. Und das obwohl es einige Alternativen zu PFC gibt wie z.B. Propan. Dazu sagte ein Forscher vom Fraunhofer-Institut für solare Energiesysteme (ISE): „Es ist absolut möglich, nahezu alle Wärmepumpen, die im Gebäudebereich eingesetzt werden, mit natürlichen Kältemitteln zu betreiben“. Die von seinem Team entwickelte Pumpe bräuchte nicht mehr Propan als ein Campingkocher. (9) ### Gesundheitliches Risiko der kurz- und langkettigen PFC / PFAS Dass PFC / PFAS wahrscheinlich giftig sind, wusste der wichtigste Hersteller dieser Chemikalien DuPont schon seit den 1960er-Jahren.Tierversuche zeigten Störungen wie Lebervergrößerungen bei den Tieren. Später zeigten Tests, dass sich die Substanzen im Blut der Mitarbeiter anreichern. (10) Daten aus Tierversuchen zu kurzkettigen PFC / PFAS, beispielsweise der Perfluorhexansäure (PFHxA), weisen auf eine ähnliche toxikologische Wirkung wie die langkettigen PFCs hin. (1) Unbestritten ist das hohe Risiko durch die Akkumulierung, die hohe Verbreitung der PFCs und die noch ausstehenden wirklich wirksamen Taten der Politik. Umweltchemiker Martin Scheringer (ETH Zürich) hält ein pauschales Verbot aller Ewigkeitschemikalien für zwingend notwendig. Auch Marike Kolossa-Gehring (Toxikologin am Umweltbundesamt) spricht von einem „großen Bevölkerungsexperiment", das stattfinden würde, wenn man die Stoffe im Umlauf hielte und es darauf ankommen ließe, ob ihre Gefährlichkeit sich bestätigt oder nicht. (11) Der Nordische Rat (ein Zusammenschluss von Dänemark, Finnland, Schweden, Norwegen, Island, den Farör-Inseln, Grönland und Aland) führte eine Untersuchung zu den gesundheitsbezogenen Folgekosten der Umweltverschmutzung durch PFCs in der EU durch. Die jährlichen Kosten für die Behandlung der gesundheitlichen Folgen schätzen sie auf 52 bis 84 Milliarden Euro. Im Bericht kommen sie außerdem zu dem Schluss, dass jedes Jahr in der EU der Tod von mehr als 12.000 Menschen mit PFC / PFAS in Verbindung steht. (2)(3) ### Wie können Sie sich vor Gesundheitsschäden durch PFC / PFAS schützen? Die Hauptmaxime ist es, sich zu informieren, wenn man potentiell PFC / PFAS -haltige Produkte kauft. Die Hauptbereiche sind Outdoor-Kleidung und -Schuhe (Gore-Tex®), beschichtete Pfannen, Außenbeschichtungen für Haushaltswaren und Elektrokleingeräte (Waffeleisen, Tischgrills, Sandwichtoaster, Eierkocher, Bügeleisen), Kuchenformen und Backbleche, Teppiche und Kosmetika. Diese Produktgruppen kritisch zu hinterfragen ist wichtig, weil man selbst bzw. die darin aufbewahrte oder zubereitete Nahrung unmittelbar mit eventuellen Beschichtungen in Kontakt kommt. Dazu zählen auch – vielleicht überraschend – Einweg-Kaffeebecher und Pizza-Kartons. Ja, auch diese können mit PFC / PFAS beschichtet sein. Für Kosmetikartikel und Spielzeug informieren Sie sich bitte bei den Apps „ToxFox" und „CodeCheck" über die Inhaltsstoffe ausgewählter Produkte. (3)(11) In der Ernährung liegt der Schwerpunkt bei tierischen Lebensmitteln, weil Tiere schlichtweg länger leben als Pflanzen und in dieser Zeit mehr Schadstoffe akkumulieren können. Das gilt übrigens für alle Arten von Schadstoffen. Ausnahmen bilden Pflanzen, die auf belasteten Böden gewachsen sind. Weitere Tipps, wie Sie PFC im Alltag umgehen können, haben wir im Artikel „PFC - das Jahrhundertgift" zusammengefasst. **Quellen:** 1. Fragen und Antworten zu per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS) - www.bfr.bund.de/de/fragen_und_antworten_zu_per__und_polyfluorierten_alkylsubstanzen__pfas_-242936.html 2. Nordic Council of Ministers „The cost of inaction. A socioeconomic analysis of environmental and health impacts linked to exposure to PFAS“ (2019) - https://norden.diva-portal.org/smash/get/diva2:1295959/FULLTEXT01.pdf 3. SZ: Alles Wissenswerte über PFAS - https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/wissen/pfas-chemikalien-fragen-und-antworten-lebensmittel-schaedlich-e250554/ 4. PFAS-Verunreinigungen im Boden - https://rpk.baden-wuerttemberg.de/abt5/referat-52-gewaesser-und-boden/stabsstelle-pfas/boden-grundwasser-oberflaechengewaesser/ 5. Resistente Chemikalien im Grundwasser: Wer zahlt die Rechnung? - https://www.rnd.de/wirtschaft/ewige-chemikalien-sollen-kuenftig-von-den-herstellern-der-stoffe-aus-dem-grundwasser-gefiltert-XTK56C6VJNDJPJVC7N4JMKHDCQ.html 6. HR Fernsehen Wie gefährlich sind PFC? - Schleichendes Gift | doku | defacto - https://www.youtube.com/watch?v=5DL8y5QH3DY 7. Jahrhundertgift PFAS: Wie verseucht ist Deutschland? - https://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2023/Jahrhundertgift-PFAS-Wie-verseucht-ist-Deutschland,pfas104.html 8. Wieso PFAS-Chemikalien überall in Deutschland gefunden werden - und eine Gefahr für die Gesundheit sind - https://www.rnd.de/panorama/pfas-chemikalien-in-deutschland-hunderte-standorte-betroffen-belastung-sehr-hoch-BB3ZPXO2LSC4E5HMNJZXHE5QLE.html 9. Lobbykampf: Wie viel Gift braucht die Wärmepumpe? (tagesschau, NDR/WDR) - https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/pfas-waermepumpen-101.html 10. Wo PFAS überall Deutschland verschmutzen - https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/pfas-chemikalien-deutschland-101.html 11. Gefährliche PFAS-Chemikalien in NRW (WDR) - https://www1.wdr.de/politik/politik-in-nrw/umwelt-wasser-pfas-100.html 12. Das Jahrhundertgift - https://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2022/Das-Jahrhundertgift,jahrhundertgift112.html Beitragsbild: © Sarah2 - Shutterstock 1500268598 --- ## PFOA im Trinkwasser von Altötting Quelle: https://misterwater.eu/altoetting-pfoa-im-trinkwasser/ Kategorie: Umweltgifte im Wasser Veröffentlicht: 2022-07-12 | Zuletzt geprüft: 2026-04-13 ## PFOA im Trinkwasser von Altötting und anderen Gemeinden - sind Sie betroffen? Das Trinkwasser von Altötting ist mit der Chemikalie PFOA verunreinigt, die sich im Körper anreichert und als krebserregend, nieren- und leberschädigend gilt. PFOA wird zum Beispiel bei der Herstellung von Teflon-Pfannen verwendet. Ein Verbot für PFOA tritt EU-weit 2020 in Kraft. Über den Fluss Alz und den Feinstaub in der Luft gelangte PFOA aus dem nahe Altötting gelegenen Chemiepark Gendorf in den Boden, ins Grundwasser und schon seit 12 Jahren ist PFOA im Trinkwasser nachweisbar. ## Atlötting, naturbelassen und bodenständig? So geschehen dieser Tage in Altötting, im schönen Bayern. Ein Wallfahrtsort mit wunderschönen Barockhäusern, bayerische Gemütlichkeit, Gasthöfe, bayerische Gastfreundlichkeit, Schmankerln und Blasmusik. Doch die Idylle trügt. Was so sauber, bodenständig und naturverbunden aussieht, ist in Wirklichkeit vergiftet und bedroht die Natur, die Tiere und die Menschen. Altötting und die umgebenden Gemeinden haben seit Jahren ein massives Gesundheitsproblem durch vergiftetes Wasser und es schien jahrelang niemanden zu interessieren. Dabei läuteten die Alarmglocken schon schrill im Jahr 2006. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace das Flüsschen Alz im Altöttinger Tal getestet. Denn an der Alz liegt Bayerns größter Chemiepark Gerndorf bei Burgkirchen, der größte Arbeitgeber im Alztal. Es war bekannt, dass von dort – mit behördlicher Genehmigung – Chemikalien in das Flüsschen eingeleitet werden. Im Jahr 2006 machte die Umweltschutzorganisation Greenpeace dort eine Aktion, um zu zeigen, wie viel Gift tatsächlich von dort in die Natur abgelassen wird. Die Aktivisten von Greenpeace fingen das Abwasser auf und pumpten es postwendend zurück ins Werk. Das war 2006, und schon damals konnten die Aktivisten einen erhöhten Wert einer Chemikalie, deren Namen als Abkürzung „PFOA“ mittlerweile in Alztal einen Namen wie Donnerhall erhalten hat. ### Perfluoroktansäure - ein extrem lang nachwirkendes Gift PFOA steht für Perfluoroktansäure, ein sehr stabiler und kaum zerfallender Stoff, der diese Eigenschaft der widerstandsfähigen Struktur seiner Moleküle verdankt. Diese Substanz wird als Emulgator bei der Herstellung von Polymeren (Kunststoffen) gebraucht. In Gerndorf speziell für Teflon, dessen chemischer Name Polytetrafluorethylen ist. Damit beschichtet man nicht nur Pfannen, damit nichts anlegt, einen ähnlichen Effekt hat das Teflon auch auf stark beanspruchten Teppichen, die dadurch wasser- und schmutzabweisend imprägniert werden, aber auch auf Funktionskleidung und im Feuerlösch-Schaum. Das alles war den dort arbeitenden Leuten bekannt, aber die gingen davon aus, dass, wenn die vorgeschriebenen Höchstwerte eingehalten werden, schon „nichts passieren“ kann. Man vertraute der Firmenführung und machte sich keine Sorgen. Da das PFOA aber ein sehr stabiles Molekül ist, wird es nur schwer und langsam abgebaut. Es verrottet nicht, sondern sammelt sich im Laufe der Zeit an. Die in die Alz eingeleiteten Mengen wurden also nicht in der Natur abgebaut, sondern sickerten in das Grundwasser und erreichten nicht nur die Wiesen, auf denen die Kühe und Pferde grasten, sondern auch die Brunnen der Gemeinden im Alztal und flossen über die Wasserleitungen in die Häuser von Altötting und den umgebenden Gemeinden. Dort fanden sie ihren Weg ins Kochwasser, Trinkwasser, in den Tee und Kaffee, ins Badewasser, in das Milchfläschchen für die Babies. Und überall reicherte es sich in den Körpern der Menschen an. © Africa Studio - Shutterstock 477184480 Diesen Vorgang nennt man „bioakkumulativ“. Es ist überall, auch im Blut und auch, wenn man kein weiteres PFOA aufnimmt, braucht das, was bereits im Körper ist, drei Jahre, um zur Hälfte abgebaut zu sein. Drei weitere Jahre, um auf ein Viertel des Anfangswertes zu sinken und weitere Jahre, bis es ganz aus dem Körper ausgeschieden ist. Im Falle Altötting und Umgebung nahmen die Bewohner des Alztals aber Jahrelang täglich neues PFOA auf, was sich immer stärker überall im Körper anreicherte. ## Wirkungen und Gefahren von PFOA Der Stoff ist relativ gut untersucht und auch seine Auswirkungen auf den Körper. Es gibt Studien hierzu an Versuchstieren aber auch an Arbeitern aus Fabriken, in denen PFOA verwendet wird. Die Studien weisen nach, dass diese Chemikalie leberschädigend, reproduktionstoxisch (Fehlbildungen bei Embryonen) und krebserregend sein kann. In den Vereinigten Staaten wurde der DuPont-Konzern, ein Hersteller von Teflon, mehrfach wegen nachweislicher Schädigung der Gesundheit von Menschen zu Schadensersatz verurteilt worden. Die Effekte waren erschreckend: Nierenschäden, Unfruchtbarkeit, Schilddrüsenprobleme und Krebs waren die Folge einer Kontamination mit PFOA. Zwar lagen die Konzentrationen deutlich höher, als sie jetzt im Alztal gemessen wurden, aber es ist auch immer eine Frage der Dauer, bis sich die Schäden auch bei kleinerer Konzentration einstellen können. Aus all diesen Gründen wird dieses tückische Gift ab 2020 in der EU verboten. Im Chemiepark Gerndorf stellte man 2008 die Verwendung von PFOA ein. Doch die Substanz hatte sich da schon breitflächig in der Erde, auf den Wiesen und im Grundwasser verteilt und war ins Blut von Menschen und Tieren gelangt. ## Blutuntersuchungen Den Bewohnern des Tals war das nie wirklich bewusst gewesen. Auch die Greenpeace-Aktion war schon fast in Vergessenheit geraten, da ließen einzelne Leute in Haiming Bluttests machen. Die gemessenen Werte lösten Alarm aus. Statt der für unbedenklich gehaltenen Konzentration von 2 µg PFOA pro Liter Blut fand man 40 bis 100 µg/Liter. Das ist das Zwanzig- bis Vierzigfache der als unbedenklich angesehenen Werte, und auch deren „Unbedenklichkeit“ wäre zu hinterfragen. Die Gemeinde Haiming baute daraufhin einen Aktivkohlefilter in ihren Gemeindebrunnen. Seltsamerweise wurde weder eine breite Untersuchung gemacht, noch interessierten sich andere Gemeinden für die erschreckenden PFOA-Werte im Blut. Erst im Herbst 2016 wurde das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit wach und schickte das Deutsche Rote Kreuz nach Emmerting, um dort repräsentativ Blutproben zu entnehmen und auf PFOA zu prüfen. Man stellte fest, hier war es durchgehend der zwanzigfache Wert dessen, was unbedenklich sein soll. Unglaublich, aber wieder senkte sich Schweigen über diese Sache, und die giftige Perfluoroktansäure sprudelte weiter munter aus dem Wasserhahn in die Kochtöpfe, Kaffekannen und Trinkgläser. Man sagte den Leuten einfach, das komme wohl von den Teflonpfannen und der Goretex-Kleidung. Erst, als die Regionalzeitung einen Artikel dazu veröffentlichte und die Gesundheitsschäden benannte, die das PFOA verursacht, ging ein Ruck durch die Gemeinden und plötzlich kochte – nach Jahren des Desinteresses – die Bürgerwut hoch. Eine Bürgerversammlung wurde schnell einberufen in Emmerting und die Verantwortlichen der verschiedenen Behörden sahen sich unangenehmen Fragen ausgesetzt. Sehr schnell wurde klar, dass diese weit erhöhten Werte im Blut mit Sicherheit alle Bewohner des Alztales betreffen, wohl auch vorsichtshalber war dies von Seiten der Behörden nicht wirklich untersucht worden. Vertuschung! Riefen zornige Bürger und die jeweiligen Behördenleiter versuchten, sich selbst vor Schuldzuweisungen in Sicherheit zu bringen. Das habe doch jeder wissen können und man solle nun auch nicht allzu furchtsam sein, und man habe das auch auf der Seite des Landratsamtes veröffentlicht, sagte der Zuständige für Trinkwasserhygiene. Das war aber einen Tag vor Heiligabend, so, dass niemand das zur Kenntnis genommen hatte. ## Steigende Messwerte eines bekannt gefährlichen Giftes im Trinkwasser - na, und? Immerhin gab es seit einigen Jahren Messungen des PFOA-Wertes im Trinkwasser. Laut Landratsamt lag 2006 der PFOA-Wert im Emmertinger Trinkwasser noch bei 0,16 Mikrogramm, 2010 bei 0,12 Mikrogramm, 2011 sank er auf 0,05 Mikrogramm, 2013 vervierfachte er sich auf 0,22 Mikrogramm, 2015 stieg er weiter auf 0,25 Mikrogramm und überschritt im Juli 2016 mit 0,338 Mikrogramm erstmals den damaligen, offiziellen Grenzwert von 0,3 Mikrogramm. Bis dahin hatte sich noch niemand in den zuständigen Behörden irgendwie bemüßigt gefühlt, sich Gedanken über die Wichtigkeit von gesundem, reinen Trinkwasser als eines der wichtigsten Lebensmittel zu machen. Jahr um Jahr sahen die Behörden zu, wie ein bekannt „bioakkumulatives“ Gift in immer höherer Konzentration die Bevölkerung schleichend vergiftete. Solange der Grenzwert eingehalten wird, kann ja dem Zuständigen niemand einen Strick aus der Sache drehen. Doch 2016 wurde der offizielle Grenzwert auf 0,1 Mikrogramm gesenkt. Damit waren die Behörden im Zugzwang. Das konnte unangenehm werden, es musste etwas geschehen. Ein paar Brunnen im Öttinger Forst waren besonders stark belastet. Man koppelte sie kurzerhand von der Wasserversorgung ab. Das war aber auch alles. Bingo! November 2016 fiel der PFOA-Wert stark, er lag jetzt sogar unter dem neuen Höchstwert von 0,1 Mikrogramm. Damit konnte man sich in den Behörden wieder gemütlich zurücklehnen und den geruhsamen, gewohnten Tagesablauf wieder aufnehmen. Der brisante Bericht mit den Spitzenwerten wurde abgeheftet, erledigt, das war's. Bis zum Bürger-Informationsabend in Emmerting. Jetzt plötzlich wollten es alle genau wissen. Jetzt plötzlich wurde den braven Bürgern bewusst, dass sie seit Jahren tagtäglich das Gift in ihrem Trinkwasser aufgenommen hatten, und dass es sich immer weiter in ihren Körpern angesammelt hat. Beschwichtigungen á la „Mit einer Sicherheit von 99,9 Prozent können sie davon ausgehen, dass sie nicht mit gesundheitlichen Schäden rechnen müssen“ (Dr. Hermann Fromme vom bayerischen Landesamt für Gesundheit) beruhigten die Bürger keineswegs. Das Vertrauen in das Verantwortungsbewusstsein der Behörden war dahin. Herr Dr. Fromme musste sich Verharmlosung und Herunterspielen des Skandals anhören. Vollkommen außen vor bleibt bislang die Frage, wie hoch die PFOA-Konzentration in den Lebensmitteln aus der Region ist. Milch, Eier, Gemüse, Getreide, Fleisch usw. müssten jetzt dringend geprüft werden. Auch hier überall dürften die Werte besorgniserregend sein. Tiere und Pflanzen haben das Gift ja ebenfalls aufgenommen. Der Antrag auf Untersuchung der Lebensmittel auf PFOA wurde jedenfalls in der 82. Sitzung am 15. März 2018 vom Ausschuss für Umwelt und Verbraucherschutz beraten und abgelehnt. Man versucht also weiterhin, das Problem zu ignorieren. ## Wasser - plötzlich begreift man, wie unglaublich wichtig es ist Man macht sich wenig Gedanken um sein tägliches Trinkwasser. Es kommt aus der Leitung und hat, dafür haben die Behörden zu sorgen, sauber und keimfrei zu sein, fertig. Wir sind in unserer hochzivilisierten Welt nicht mehr daran gewöhnt, darüber nachzudenken, wie wichtig Wasser ist. Wie überlebenswichtig gutes, gesundes Wasser ist! Erst wenn, wie in Altötting und Umgebung, ein solcher Skandal geschieht und man auf einmal Himmelangst um seine Gesundheit und die seiner Lieben bekommt, wird einem klar, welch immensen Stellenwert gutes Wasser hat und wie sehr wir davon abhängen. Wieviele Eltern mögen wohl dort im Alztal nachts nicht schlafen, weil sie sich Vorwürfe machen und Angst haben, ob ihr Kind, dem sie täglich das belastete Wasser in Getränken und Essen verabreicht haben, wohl schon geschädigt ist? Ob es krank werden wird, weil das Gift ja noch Jahre weiter wirken wird und sie nichts, aber auch gar nichts mehr dagegen tun können, außer abwarten und beten. Die Gemeinden um Altötting weichen nun erst einmal auf Wasser aus Tiefbrunnen aus. Das ist noch vollkommen PFOA-frei. Doch so viel Wasser werden diese Brunnen auf Dauer nicht liefern können. Es führt also auf Dauer kein Weg um aufwendige Filterverfahren herum. Die Kosten übernehmen die verursachenden Firmen zwar bis 2050. Dennoch ist das alles nur Schadensbegrenzung. Die Lehre, die man daraus ziehen kann und muss ist, dass jeder selbst wachsam und sich informieren, Verantwortung für seine Gesundheit und die seiner Lieben übernehmen muss. ### Treffen Sie private Vorsorge gegen PFOA im Trinkwasser Die Behörden verharmlosen das Problem. Die Bewohner der betroffenen Gemeinden Altötting, Neuötting und Winhöring sollen mit Wasser aus einem Tiefbrunnen versorgt werden, der PFOA frei ist. Einige andere Gemeinden erhalten ihr Wasser bereits aus einem derartigen Ausweichbrunnen. Das Problem: Die benötigten Wassermengen können diese PFOA freien Brunnen bald an ihre Kapazitätsgrenzen bringen. Die Alternative ist ein Trinkwasserfilter in der eigenen Küche. Wasserfilter ist nicht gleich Wasserfilter. Es gibt eine Vielzahl von Filtern am Markt – manche entfernen das PFOA im Trinkwasser, andere nicht. Wir helfen Ihnen, die richtige Auswahl zu treffen. Weitere Links und Infos rund ums Thema: **Nicht essen! Fische in Niedersachsen mit PFOS belastet** Schlechte Nachrichten für Angler im Nordwesten: In Fischen aus niedersächsischen Flüssen wurde der gesundheitsschädliche Stoff PFOS in großen Mengen nachgewiesen. Deswegen rät das zuständige Ministerium vom Verzehr der Tiere ab. Quelle: https://www.blinker.de, 23.04.2020, 16:00 Uhr **Aktuelle Situation des Grund- und Trinkwassers im Raum Gendorf** Quelle: Bayerisches Landesamt für Umwelt 2018 https://www.lfu.bayern.de/altlasten/pfoa_gendorf/aktuelle_situation/index.htm **PFOA Trotz schlechterer Wasserwerte: Warum Brunnen 1 am Netz bleibt** 17.04.19 12:30 aktualisiert: 17.04.19 12:23, AUS DEM TÜSSLINGER MARKTGEMEINDERAT **Untersuchungen zu PFOA in Altötting veröffentlicht** vom 19. Dezember 2018, Regional Fernsehen Oberbayern GmbH https://www.rfo.de/mediathek/video/untersuchungen-zu-pfoa-in-altoetting-veroeffentlicht/ **Bürgerinitiative Netzwerk Trinkwasser** --- ## Prof. Gerald Pollack: Eine neue Zellbiologie? Quelle: https://misterwater.eu/gerald-pollack-zellbiologie/ Kategorie: Wissenswertes über Wasser Veröffentlicht: 2023-08-30 | Zuletzt geprüft: 2026-04-13 ## Haben die Thesen von Prof Gerald Pollack das Potential, die gesamte Zellbiologie auf den Kopf zu stellen? Wir stellen Ihnen heute einige Erkenntnisse aus dem aufrüttelnden Buch „Cells, Gels and the Engines of Life“ von Prof. Gerald Pollack vor, welches das Potential hat, die Biologie wie wir sie bisher kennen, völlig auf den Kopf zu stellen. Wie der Titel nahelegt, geht es um Zellen, Gele und irgendetwas, was das Leben antreibt. Konkret geht es **nicht** darum, neue kleine Puzzlestücke des zellulären Stoffwechsels darzustellen - wie zum Beispiel ein neuer Reaktionsweg oder ein neu identifiziertes Enzym. Sondern es geht um die Grundlagen der gesamten Zellbiologie – um ihr Fundament. Das ist überraschend, denn sowohl Experten als auch Laien würden wohl annehmen, dass auf dieser Ebene alles geklärt sei. Dem scheint nicht so zu sein. Prof. Gerald Pollack stellt den traditionellen Ansichten der Biologie - wie die Zelle aufgebaut ist und wie sie funktioniert - ein spektakuläres, neues Modell gegenüber. ### Wasser als Funktionselement Es geht in erster Linie darum, wie Wasser als Funktionselement in unseren Zellen die Abläufe und Zustände in der Zelle mitbestimmt. Prof. Gerald Pollack gilt als DER moderne Wasserforscher schlechthin - er hat sich in die Wasserthematik vertieft wie kaum ein anderer. Deshalb hat er sowohl einen ausreichenden Überblick als auch die Kompetenz, die bisherige Grundannahme der Biologie in Frage zu stellen. Bis jetzt geht man davon aus, dass Wasser in lebenden biologischen Systemen wie Zellen und Geweben lediglich ein Lösungsmittel ist und selbst nicht in die Abläufe eingreift. Pollack meint nun statt dessen, dass Wasser DIE Rolle schlechthin in allen biologischen Systemen spielt. ### Kalium-Natrium-Pumpen in der Zellmembran – gibt es sie wirklich oder sind sie nur eine These der Schulmedizin? Prof. Gerald Pollack beklagt - und damit ist er nicht alleine, dass die derzeitigen Modelle der Zelle auf einer Reihe von schlecht oder gar nicht begründeten Annahmen beruhen. Ein Beispiel ist das Phänomen der extrem unterschiedlichen Ionenverteilung innerhalb und außerhalb der Zelle, auf das wir gleich noch konkreter eingehen werden. So ist etwa die intrazelluläre Natriumkonzentration niedrig, obwohl Natrium die Zellmembran durchdringen kann. Um diese Erklärungslücke zu füllen, nehmen Wissenschaftler die Existenz einer Ionen-Pumpe in der Zellmembran an, die die Zelle von Natrium befreit. Diese Hypothese besteht bis heute, ist aber nie bewiesen worden. Ebenso ist Gerald Pollack der Meinung, dass die Wissenschaft die Zellmembranen viel zu sehr ins Zentrum der Aufmerksamkeit gestellt hat. Er hingegen möchte das unscheinbare Zytoplasma und insbesondere die Eigenschaften von wässrigen Gelen stärker in den Vordergrund rücken und damit wohl auch der Wahrheit näher kommen. ### Wie definiert Gerald Pollack „Gel“? Gele sind seines Verständnisses nach eine Art „nicht flüssiges“ geordnetes Wasser, sprich Wasser im vierten Aggeregatzustand oder auch EZ Wasser genannt. Man denke an eine Gurke: Sie besteht zu ca. 97 Prozent aus Wasser und tropft doch nicht, wenn man sie auseinander schneidet. Pollacks beschreibt diese Art von Wasser in seinem auch im deutschsprachigen Raum sehr bekannten Buch „Wasser - mehr als nur H2O“ („The Forth Phase of Water: Beyond Solid, Liquid and Vapor“) Seine Haupthypothese in Sachen Zellbiologie nun ist, dass Gele und Phasenübergänge im Zytoplasma (= gesamter lebender Inhalt einer Zelle) als treibende Kräfte für verschiedene biologische Mechanismen wirken. Ein neues Modell, das überprüft werden muss. Pollack betont mehrmals, dass es jedem überlassen ist, sich darauf einzulassen und zu entscheiden, ob er es annehmen möchte oder nicht. Der wissenschaftliche Dissens ist abzusehen. Daher dürfte dieses Buch mit Sicherheit nicht nur Beifall erhalten. Dies ist auch Prof. Pollack klar und daher trägt er seine kühnen Hypothesen sehr vorsichtig Schritt für Schritt vor – immer belegt durch wissenschaftliche Arbeiten – damit vor allem Experten nicht gleich verschreckt werden, sondern sich seiner Begeisterung vielleicht anschließen können. ### Brauchen wir ein neues Bild der Zelle? Was könnte statt der (vielleicht gar nicht vorhandenen) Kalium-Natrium-Pumpen für das Konzentrationsgefälle von Kalium und Natrium in und außerhalb von Zellen verantwortlich sein? Damit Sie das Folgende besser verstehen können, führen wir Sie zunächst durch einige Grundlagen der Zellbiologie. Die Mineralstoffe sind innerhalb und außerhalb der Zelle extrem ungleich verteilt. Das mit Abstand häufigste Ion in der Zelle ist Kalium (K+). Die Ladung der Zelle wird außerdem durch eine große Menge von negativ geladenen Proteinen (A-) bestimmt (Proteine sind von Natur aus mehr oder weniger negativ geladen). Außerhalb der Zelle machen Natrium- und Chlorid-Ionen (Na+, Cl-) den allergrößten Teil der Ionen aus. Bid: Darstellung der Verteilung der wichtigsten Ionen innerhalb und außerhalb der Zelle (Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ionenkonzentrationsgradienten.svg) ### EZ-Wasser Die genannten biologisch relevanten Ionen innerhalb und außerhalb der Zelle sammeln aufgrund ihrer Ladung Wassermoleküle um sich herum an – wir sprechen von der so genannten Hydrathülle. Da das Wasser der Hydrathülle in seiner Struktur von freiem, unbeeinflussten Wasser abweicht, nennt man es strukturiertes Wasser bzw. EZ-Wasser. Gleiches findet man auch an Flächen wie den Zellmembranen, die das Wasser in ähnlicher Weise beeinflussen. (Mehr zu EZ-Wasser können Sie in unserem Beitrag https://misterwater.eu/video-strukturiertes-wasser/ erfahren) Diese Strukturierung des Wassers wird als Grund für die nicht-flüssige Beschaffenheit des Zytoplasmas angeführt, die es ermöglicht, dass die Zellorganellen auf eine bestimmte Art in der Zelle verteilt sind und nicht an der Zellmembran kleben oder frei durch die Zelle umher schwimmen. Man muss sich das Zellwasser als eine Art Gel vorstellen. Gelartiges Zellwasser soll ebenfalls der Grund dafür sein, dass das Zytoplasma bei deutlichen Minusgraden nicht einfriert. Auch hat es für die Diffusionsfähigkeit und die Verteilung der Ionen eine erhebliche Bedeutung. Grundsätzlich gilt: Je größer der gelöste Stoff, desto geringer die Löslichkeit in strukturiertem Wasser. Da Zellwasser nun überwiegend strukturiert ist, haben es große Ionen schwerer, in die Zelle einzudringen als kleine. Ein Beispiel: Natrium-Ionen (Na+) sind deutlich kleiner als Kalium-Ionen (K+). Da aber die Hydrathülle des Natriums deutlich größer ist als die des Kaliums, gehört das Natrium-Ion zu den größeren, unbeweglicheren Ionen. Was dazu führt, dass Natrium-Ionen schlechter löslich sind und sich eher in unstrukturiertem als in strukturiertem Wasser aufhalten. ## Die interessanten Zell-Experimente von Prof. Gerald Pollack ### Experiment #1 Prof. Pollack postuliert nun: Man könnte geneigt sein anzunehmen, dass der Grund für die niedrige Natrium-Konzentration im Inneren der Zelle in der geringen Löslichkeit von Natrium im Zellplasma liegt. Das lässt sich überprüfen. Wenn man eine Zelle mit verletzter Zellmembran in ein Bad mit Natrium-Ionen gibt, müssten – wenn es nach den Gesetzen der Diffusion geht – die Natrium-Ionen in die Zelle einströmen bis innen die gleiche Konzentration erreicht ist wie außerhalb der Zelle im Bad. Wenn die oben erklärte These mit dem strukturierten Zellwasser stimmt, dann dürften Natrium-Ionen jedoch nur zu einem begrenzten Maß in die Zelle eindringen können. Das Experiment bestätigt Pollacks These. Trotz seiner hohen Konzentration in der umgebenden Salzlösung blieb Natrium aus dem Zellinneren deutlich ausgeschlossen. Sogar nach vielen Tagen im Natrium-Ionen-Bad blieb die Natriumkonzentration in der Zelle weiterhin auf einem niedrigen Wert von 15 % des Wertes der äußeren Lösung. Die spannende Frage ist noch: wie hoch ist die Natrium-Konzentration in einer intakten Zelle? In einer gesunden Zelle beträgt sie typischerweise 10%. Diese Ähnlichkeit verleiht der These Gewicht, dass sich die niedrige Natrium-Konzentration in der intakten Zelle hauptsächlich auf der Grundlage eines größenabhängigen Ausschlusses herleitet und nicht durch die in der Schule gelehrten Natrium-Kalium-Pumpen. Interessant war noch, dass der Eintrag der Natrium Ionen speziell nur an der Stelle der verletzten Membran stattfand, Natrium aber nicht weiter ins Innere der Zelle vordrang. ### Experiment #2 Wenn man das gleiche Experiment mit Kalium-Ionen durchführt, geschieht das Gegenteil. Die Kalium-Ionen strömen gegen das Diffusionsgefälle in die Zelle, bis in der Zelle die Konzentration an Kalium in der Zelle dreimal höher ist als im Bad. Das ist verblüffend, denn - - beide Ionen sind ja positiv geladen, - - es gibt keine Membran, die den inneren und äußeren Bereich trennt und - - es gibt auch keine Elektroden, die per Spannungsgefälle den Weg für die Ionen vorzeichnen. ### Ionen-Adsorption (Anhaftung) Allerdings gibt es noch einen wesentlichen Faktor, der die Verteilung von Ionen in der Zelle ganz wesentlich beeinflusst. Und das ist die Anhaftung der Ionen an Proteine im Zytoplasma. Um die Ionenverteilung zu verstehen, muss auch dieser Faktor berücksichtigt werden. Sämtliche Proteine haben an den Oberflächen ihrer Struktur Stellen mit starker positiver bzw. negativer Ladung. Die positiv geladenen Stellen ziehen negative Ionen wie Chlorid an und die negativ geladenen Stellen ziehen Natrium und Kalium an. In dem Wettbewerb, wer an den negativen Ladungen der Proteine andocken darf, gibt es eine Konkurrenz zwischen Natrium, Kalium und Wassermolekülen. Dabei hat das Natrium-Ion eindeutig die schlechtesten Karten. Erstens sind die Wassermoleküle extrem in der Überzahl und deutlich beweglicher. Zweitens sind auch die Kalium-Ionen mengenmäßig überlegen. Außerdem spielt die Größe der Hydrathülle um das Ion eine Rolle. Damit eine Adsorption stattfinden kann, muss die Hydrathülle des Ions entfernt werden. Um die größere Hülle des Natriums zu entfernen, wird mehr Energie benötigt als für die kleinere Hülle des Kaliums. Also kommt das Kalium zum Zug, zudem wird es stärker von den negativen Stellen der Proteine angezogen. Da alle anderen positiven Ionen in der Zelle nur in kleiner bis sehr kleiner Menge vorkommen, hat das Kalium-Ion alle Vorteile auf seiner Seite, um die Stellen an den Proteinen einzunehmen. ### Experiment #3 Um die Anhaftung der Kalium-Ionen zu beweisen, haben sich Forscher das Kalium-Efflux-Experiment ausgedacht. Man beobachtet, in welcher Menge und in welchem Tempo die Kalium-Ionen eine von der Zellmembran befreite Zelle verlassen. Nach der Auflösung der Zellmembran trat Kalium erst nach einer beträchtlichen Zeitverzögerung aus der Zelle aus. Als es schließlich austrat, erfolgte dies gemeinsam mit den Proteinen der Zelle. Dieses Ergebnis unterstützt die angenommene Verbindung zwischen Kalium und Zell-Proteinen. Ähnliche Experimente, die an roten Blutkörperchen ausgeführt wurden, kamen zu vergleichbaren Ergebnissen. Das Experiment #2 spricht auch dafür, dass Kalium-Ionen in der Zelle festgehalten werden. Gleichzeitig sind die Erkenntnisse aus Experiment #2 eine Erklärung dafür, wie Zelle einen so großen Konzentrationsunterschied der Kalium-Ionen ohne Hilfsmittel wie Kalium-Natrium-Pumpen oder Zellmembranen aufrecht erhalten können. ### Experiment #4 Eine andere Art von Experiment konzentriert sich auf die Art und Weise, wie Kalium in der Zelle verteilt ist. Wenn Proteinoberflächen Kalium adsorbieren, müssten proteinreiche Regionen reich an Kalium sein, während proteinarme Regionen deutlich weniger Kalium aufweisen sollten. Diese Annahme wurde von dem deutschen Biophysiker Ludwig Edelmann und anderen in verschiedenen Ansätzen immer wieder getestet und bestätigt. ### Folgerung von Prof. Gerald Pollack: Ein hervorstechendes Merkmal dieses Verteilungsmechanismus ist, dass sich das System im Gleichgewicht befindet. Für die Aufrechterhaltung ist keine Energie erforderlich. Es sind keine speziellen Hilfsmittel erforderlich, um Kalium innerhalb der Zelle und Natrium außerhalb der Zelle zu halten - all dies ergibt sich direkt aus den grundlegenden physikalisch-chemischen Eigenschaften des Zytoplasmas. ## Zellpotentiale Folgerichtig stellt sich die Frage, ob damit auch das Zellpotential eine unmittelbare Folge der Eigenschaften des Zytoplasmas ist oder ob die Zelle in irgendeiner Art „nachhelfen“ muss. Beispielsweise, wie die heutige Lehrmeinung annimmt, mit aktiver Steuerung der Ionenverteilung. Interessanterweise wurde die Idee, dass das Zytoplasma selbst für die Erzeugung des Zellpotentials verantwortlich bzw. mitverantwortlich ist, von verschiedenen Forschern schon seit 1964 experimentell untermauert. Mikroelektroden, die in von ihrer Membran befreite Zellen eingebracht wurden, zeigen stets negative Potenziale gegenüber der Außenseite. Es wurden dabei Potentiale von bis zu minus 50 mV gemessen. Man kann die Frage auch auf einem Blatt Papier angehen: Rein rechnerisch haben Forscher die negative Ladung der Zellproteine mit der Ladung der Kalium- und Chlorid-Ionen in der Zelle verglichen. Das Ergebnis: Die Ionen reichen nicht aus, um die überschüssige negative Ladung der Proteine auszugleichen. Das Zytoplasma ist also alleine durch die Menge und Art der Proteine, die Verteilung der Ionen und durch die physikalischen Eigenschaften des EZ-Wassers negativ geladen. Das gleiche gilt für künstliche Gele aus Proteinen. Auch hier kann man ein stabiles negativ Gel-Potenzial messen, ohne es durch eine elektrische Spannung oder anderes aufrecht halten zu müssen. Diese beiden Ergebnisse galt es nun auch an der lebendigen Zelle zu bestätigen. ### Experiment #5 und #6 Da der Aufbau der Experimente zur Ermittlung des Zellpotenzials sehr kompliziert ist, verschonen wir Sie hier mit den vielen Details. Jedenfalls ergaben verschiedenartige Experimente, dass das Potential des Zytoplasmas (siehe oben) recht gut dem Potential einer intakten Zelle entspricht. Ein zusätzlicher Test besteht darin, die Potenziale des Zytoplasmas und der Zelle in Situationen zu vergleichen, in denen die Ladung im Zytoplasma verändert wird. Die beiden Potentiale müssten sich gleichermaßen verändern, wenn die Membran für Ionen frei durchgängig ist und nicht selektiv den Durchgang der Ionen steuert. Das bestätigte sich. Erstens steigt das intrazelluläre Kalium durch eine Erhöhung des extrazellulären Kaliums an. Zweitens verändert dies das Potenzial der Zelle. In Abhängigkeit von einer Veränderung der Kalium-Konzentration in der Zelle verringert sich bzw. erhöht sich das Zellpotenzial: Mehr Kalium-Ionen verringern es, weniger Kalium-Ionen erhöhen es. Wie zu erwarten haben weder eine Konzentrationsänderung der Natrium- noch der Chlorid-Ionen einen merklichen Einfluss auf das Zellpotential. ### Experiment #7 Um zu belegen, dass die Proteine in der Zelle wesentlich zum Zellpotential beitragen, suchten Forscher Zellen mit einer anderen Proteinzusammensetzung im Vergleich zu den bisher untersuchten Gewebe- oder Muskelzellen. Diese fand man bei den roten Blutkörperchen, welche deutlich mehr positive und weniger negative Ladungen tragen. Tatsächlich betragen experimentell gemessene Potentiale roter Blutkörperchen nur ca. -10 mV im Vergleich zu den -70 bis -90 mV, die in den meisten Muskelzellen gemessen werden. ### Aktionspotentiale Klettern wir auf der Schwierigkeitsskala eine Stufe nach oben. Wenn das Zellpotential eine passive Folge der Eigenschaften des Zytoplasmas ist, kann die Zelle dann allein daraus auch ein Aktionspotenzial bilden, wie es Nerven- und Muskelzellen tun? Mit den bisherigen Erkenntnissen ist das noch nicht denkbar. Es spricht jedoch vieles dafür. Forscher beobachteten, wie Potentialschwankungen durch strukturelle Veränderungen im Zytoplasma entstehen. So zeigen beispielsweise flüssige gegenüber gelförmigen Regionen von Amöben Potential-Unterschiede in der Größenordnung von 40 mV. Der entscheidende Punkt bei der Erzeugung des Aktionspotenzials sind die strukturellen Veränderungen im Zytoplasma. Also, ob das Zytoplasma in einem unstrukturiertem oder in einem strukturiertem gelartigem Zustand ist. Und auch das wurde erstmals schon in den 1960er-Jahren gezeigt. Erstens hat sich gezeigt, dass Gel-Phasenübergänge als Reaktion auf geringfügige Veränderungen des pH-Werts oder der Temperatur zu einer Vielzahl unterschiedlicher, weit verbreiteter Veränderungen der Eigenschaften wie Durchlässigkeit, Zusammensetzung der gelösten Stoffe und Form führen. ### Können Zellen ohne Membran überleben? Wenn Sie die Beschreibungen der Experimente gelesen haben, ist Ihnen vielleicht eine ungewöhnliche, um nicht zu sagen paradoxe, Bemerkung aufgefallen. Manche Untersuchungen werden an Zellen gemacht, die dazu „ausgezogen“ werden, von denen also die Zellmembran entfernt wird. Das macht einige Experimente erst möglich und erleichtert den Blick ins Zytoplasma. Dabei passiert eben das Paradoxe: Nichts. Die Zelle läuft nicht aus wie ein aufgeschlagenes, rohes Ei. Das Zellpotential bleibt erhalten und die Zelle lebt – zumindest eine Zeit lang – weiter. Was bedeutet, dass die Zellmembran offensichtlich nicht das maßgebliche Zellorgan ist, um den Stofftransport zu steuern und das Zellpotential zu bewahren. ### Unser Fazit: Haben die Thesen von Prof. Gerald Pollack das Potential, die herrschende Zellbiologie auf den Kopf zu stellen? Wir finden definitiv ja. Die Tatsache allerdings, dass das Buch „Cells, Gels and the Engines of Life“ schon im Jahr 2001 erstmalig erschienen und bisher nicht viel an biologischer Revolution passiert ist, erinnert an das Zitat von Max Planck: „Neue Ideen setzen sich nicht dadurch durch, dass ihre Gegner überzeugt werden, sondern dadurch, dass sie aussterben!“ ### Fazit Professor Pollack: Das Zellwasser spielt die Hauptrolle, nicht die Membran Es ist eigentlich unfassbar, wie viel dafür spricht, dass das etablierte und an allen Schulen der Welt gelehrte Zellmodell gar nicht der Wahrheit entspricht. Dass einige Dinge offensichtlich übersehen oder falsch erklärt werden. Dank Prof. Pollack scheinen wir den tatsächlichen Vorgängen in den Zellen nun etwas näher zu kommen. **Und eins zeichnet sich ab: Dass strukturiertes Wasser nicht nur eine Nebenrolle, sondern eine Hauptrolle in der Zellbiologie zu spielen scheint.** Wir empfehlen: Achten Sie darauf, täglich sauberes, für die Zellen gut verfügbares Wasser zu trinken. Unsere Wasserexperten beraten Sie gern. Vereinbaren Sie jetzt Ihren persönlichen Beratungstermin unter: https://misterwater.eu/beratungstermin-vereinbaren/ Dieser Artikel ist eine Kurzzusammenfassung der Kapitel 6 und 7 aus dem Buch „Cells, Gels and the Engines of Life“ und entstand mit freundlicher Genehmigung durch Prof. Gerald Pollack. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass die Veröffentlichung dieses Textes auf unserer Website nicht stillschweigend eine Empfehlung unserer Produkte bedeutet. Eine Komplettversion der deutschen Übersetzung der Kapitel 6 und 7 kann per Mail bei uns angefordert werden. ### Quellen: 1. Gerald H2O2. Pollack: „Cells, Gels and the Engines of Life: A New, Unifying Approach to Cell Function“ (Kapitel 6 und 7) - https://www.ebnerandsons.com/products/cells-gels 2. Arnold, W. Cells, Gels, and the Engines of Life. Mod Pathol 14, 876 (2001). https://doi.org/10.1038/modpathol.3880404 - https://www.nature.com/articles/3880404 3. Oberst, A. Cells, Gels, and the Engines of Life. Cell Death Differ 10, 266–268 (2003). https://doi.org/10.1038/sj.cdd.4401201 - https://www.nature.com/articles/4401201#citeas Beitragsbilder: © Ground Picture - Shutterstock 1889548990 © Jiri Hera - Shutterstock 2291508001 --- ## So entstehen Wasserkristallbilder nach Masaru Emoto Quelle: https://misterwater.eu/wasserkristallbilder-nach-masaru-emoto/ Kategorie: Wissenswertes über Wasser Veröffentlicht: 2022-07-10 | Zuletzt geprüft: 2026-04-05 ## Wasserkristallbilder nach Masaru Emoto sind für misterwater® ein wichtiger Teil der ganzheitlichen Wasseruntersuchung Die Erfindung der Wasserkristallbilder geht auf den japanischen Wasserforscher Dr. Masaru Emoto zurück. Ihm gelang es mit diesem Verfahren, das sichtbar zu machen, was sensible Menschen schon seit Menschengedenken spüren: Wasser ist nicht gleich Wasser, sondern kann verschiedene „Schwingungen" besitzen. Dementsprechend zeigen Wassertropfen, die angelehnt an das Verfahren von Emoto unter dem Mikroskop fotografiert werden, entweder auffallend schöne, regelmäßige Strukturen - oder eben auch unregelmäßige, unvollständige. Seit sechs Jahren schicken wir regelmäßig Wasserproben zur Untersuchung in die Schweiz in das Kunststudio Braun, das nach dem Verfahren von Emoto verschiedenste Wässer für uns fotografiert. Die Regelmäßigkeit und Schönheit der so entstehenden Fotos zeigt laut M. Emoto, wie der Energie- und Informationsgrad des Wassers beschaffen ist. Entstehen schöne strukturierte Wasserkristalle, deutet das auf einen guten und natürlichen Energie- und Informationsgrad im jeweiligen Trinkwasser hin. Entstehen dagegen unförmige Strukturen, merkt man selbst schnell eine innere Disharmonie. Um leichter herauszufinden, welches Wasser für einen selbst das geeignete ist, kann z.B. eine Betrachtung solcher **Wasserkristallbilder** helfen. Man merkt selbst sehr schnell, ob eine Sympathie bzw. ein “Mögen” in einem entsteht, eine Anti-Sympathie oder sogar ein “Graus”. ## Beispiel von Strukturformen von ein- und derselben Wasserprobe vor und nach dessen Energetisierung In den folgenden Bildern ist sehr gut zu sehen, wie sich eine Wasserenergetisierung auf die kristalline bzw. hexagonale Struktur des Wassers auswirkt. **Wasserkristallbilder nur Umkehrosmosewasser pur** **Wasserkristallbilder mit gefiltertem Wasser und Bioenergie Trinkwasserenergetisierung** **Wasserkristallbilder Umkehrosmosewasser durch Lourdes Generator 7ppm** **Wasserkristallbilder mit gefiltertem Wasser und Alchimator Trinkwasserenergetisierung** **Wasserkristallbilder Easyquell®** **Wasserkristallbilder Blanca PRO** **Wasserkristallbilder Silver Star und Arctica** **Wasserkristallbilder Arctica vom Kunden zur Verfügung gestellt** **Wasserkristallbilder Hydrogen Generator vom Kunden zur Verfügung gestellt** ## Wasserkristallbilder – die Botschaft des Wassers Da wir immer wieder diese “Emotionen” bei unseren Wasserkunden feststellen, ist die **Kristallbilderherstellung** für uns auch ein wesentlicher Bestandteil der Wasseruntersuchung geworden. Wir orientieren uns hier an der Natur, da diese selbst im hohen Maß die kristalline Form, die sogenannte hexagonale Struktur (z.B. Bienenwabe oder Schneeflocke) bildet und verwendet. Natürlich entstehendes und nachweislich auch schadstoffarmes Quellwasser zeigt wunderschöne Formen von Wasserkristallen. Leitungswasser aus Großstädten dagegen wie z.B. New York bildet diese Wasserkristalle nicht aus. (Buchtipp: Die Botschaft des Wassers) ## Wasserkristallbilder – angelehnt an das Verfahren von Masaru Emoto Das ursprünglich von Masaru Emoto erarbeitete Verfahren zur Sichtbarmachung von Wasserkristallen wurde von Ernst F. Baun (wasserkristall.ch) weiterentwickelt und wird für unsere Trinkwassermessungen angewandt. Von einer Wasserprobe werden zweiundzwanzig Tropfen eingefroren und unter dem Mikroskop digital fotografiert. Fotos mit sichtbaren Strukturen werden ausgewählt, beleuchtungsoptimiert und gegebenenfalls farblich gestaltet, jedoch ohne Formen zu verändern. Die Bildersprache der **Wasserkristalle** ist multidimensional. Sie kann weniger analytisch verstanden, als viel mehr intuitiv wahrgenommen werden. Die aus der Untersuchung hervorgehenden Bilder, Formen und Erscheinungen sind nicht reproduzierbar. Ähnlichkeiten können jedoch vorkommen. Rückschlüsse auf chemische, biologische und physikalische Qualitäten können nicht gezogen werden. Für solche Untersuchungen und Bewertungen sind autorisierte Labors zuständig. Auch kann man anhand der Bilder keinen Rückschluss auf den gesundheitlichen Aspekte des jeweiligen Wasser ziehen. Aber die Bilder können als eines von mehreren Puzzleteilchen dienen, wenn es um die Einschätzung der Güte einer bestimmten Wasserprobe geht. ## So entstehen die Bilder bei misterwater® Bei misterwater® wird stets dasselbe Procedere angewandt: Wir nehmen eine Wasserprobe und geben diese in ein Plastikgefäß (meist einen sterilen Urinprobenbecher aus der Apotheke). Dabei weiß weder das Institut in der Schweiz, noch ich persönlich, in welchem Becher welche Probe war. Diese Kenntnis hat nur ein Mitarbeiter/Mitarbeiterin. Erst wenn die Bilder eingetroffen sind, lüften wir das Geheimnis, welcher Wasserkristall welche Probe zugeordnet werden muss.Für uns erfreulich: Es gibt auch einige Mineralwasser bzw. Flaschenwasser die sehr schöne Wasserkristalle bilden. ## Wasserkristallbilder-Proben von misterwater® durchgeführt Unter den folgenden Kategorien kann beobachtet werden, wie unterschiedlich sich die Kristalle der verschiedensten Wasserarten ausbilden.Darunter befinden sich namhafte Nobelwasser, Quellwasser aus dem Bioladen, ungefilterte Leitungswasser, ionisiertes Wasser und nanofiltrierte energetisierte Leitungswasser von misterwater® Trinkwassersystemen:(die Bilderreihe wird ständig von uns erweitert und ergänzt) **Wasserkristallbilder Osmosewasser Natriumchloridlösungen 0,9%2 Tropfen auf 1 Deziliter destilliertes Wasser** **Wasserkristallbilder von ungefilterten Leitungswasser und eingelegtem Rosenquarz** **Wasserkristallbilder von ungefilterten Leitungswasser - Wasserkristallbilder von Baldham** **Wasserkristallbilder von Quellwasser aus der Glasflasche und Bioladen - Wasserkristallbilder eines bekannten deutschen Quellwassers** **Wasserkristallbilder von Mineralwasser aus der Glasflasche - Wasserkristallbilder eines bekannten italienischen Mineralwassers mit Kohlensäure** **Wasserkristallbilder von Quellwasser aus der Plastikflasche und Bioladen - Wasserkristallbilder eines bekannten Quellwassers** **Wasserkristallbilder von Babywasser - Wasserkristallbilder eines Babywassers in Tetrapack aus Drogeriemarkt** ## Die Bilder im Überblick Eine geordnete Gegenüberstellung aller Aufnahmen - destilliertes Wasser, Umkehrosmose ohne und mit Belebung, Mineralwasser und die Anlagen im Vergleich - finden Sie auf der Seite Wasserkristallbilder. Dort steht auch, was sich aus den Aufnahmen ausdrücklich **nicht** ableiten lässt. --- ## Stilles Wasser trinken Quelle: https://misterwater.eu/stilles-wasser-trinken/ Kategorie: Gesundheit Veröffentlicht: 2022-07-10 | Zuletzt geprüft: 2026-04-13 ## Wasser trinken ohne Langeweile – Fünf Möglichkeiten, stilles Wasser noch leckerer zu machen Stilles Wasser ist nicht gleich stilles Wasser. Wenn Sie irgendwann bei uns im Wasserzentrum zur Wasserverkostung waren, hat es Sie vielleicht überrascht: Unterschiedliche Wassersorten können tatsächlich ganz unterschiedlich schmecken. Obwohl doch alles nur „stilles Wasser“ ist. Wasser trinken kann für Sie zu einer neuen Erfahrung werden, wenn Sie ein bisschen experimentierfreudig sind und aufmerksam Ihren Körper beobachten, wie Sie sich nach dem Wasser trinken fühlen. Verschiedene Sorten stilles Wasser schmecken nämlich nicht nur unterschiedlich, sie wirken auch unterschiedlich auf den Körper. © Fotolia: #56969571 | Urheber: Robert Kneschke ### Wasser trinken - die Basics verstehen Geschmack als auch Wirkung des Wassers hängen ab von: - Fremdstoffen und Mineralisierung - Strukturierung des Wassers - Sauerstoff-bzw. Wasserstoffgehalt ## Fremdstoffe und Mineralien im Wasser Düngemittel, Fungizide, Pestizide, Medikamentenrückstände, Schwermetalle, Radioaktivität, schädliche Mikroorganismen oder Asseln in den Rohrleitungen, die braunen Kot hinterlassen (den Sie für Rost halten) – die möglichen Belastungen im Wasser sind vielfältig. Derartig belastete Wassersorten zu trinken lehnt Ihr Instinkt Gott sei Dank von vornherein ab. Sie wissen natürlich, wie wichtig Wasser trinken ist und ärgern sich, dass Sie keinen Durst haben. Erster Schritt: Informieren und für sauberes stilles Wasser sorgen … zum Beispiel mit einer Wasserfilteranlage von misterwater®. Eine gründliche Wasserreinigung hat zur Folge, dass das Wasser danach tatsächlich kalkfrei und „leer“ ist. Wenn Ihnen dieses „leere“ (und trotzdem strukturierte .. siehe Punkt 2) stille Wasser schmeckt – prima! Entgegen der alten „Lehrbuchtheorie“ ist es nämlich nicht schädlich. Weil Sie als Mensch ein biologisch lebendiges System sind und kein Labor-Reagenzglas, in dem man Flüssigkeiten zusammenschüttet. Nichts desto trotz empfehlen wir eine *leichte* Remineralisierung. Vor allem wegen des guten Geschmackes: Es fühlt sich beim Wasser trinken nämlich noch weicher an, wenn das Wasser mineral*arm* statt ganz leer ist. Bewährt hat sich in erster Linie die gute alte Messerspitze Natron. Natürlich funktionieren auch ein paar Tropfen einer naturbelassenen Salzsole, Quinton Mineralien, das Verwirbeln im Alchimator mit dem Mineralring, ein paar Krümel Magnesiumchlorid o.ä. Wenn Sie mehr zum Thema Wasser und Mineralien im Allgemeinen wissen möchten, empfehlen wir Ihnen unseren Mineralreport. ## Wasserstrukturierung Der japanische Wasserforscher Masaru Emoto war der erste, der Kristalle von gefrorenem Wasser fotografiert hat. Er konnte mit seinen Bildern zeigen, dass die aus Wasser entstehenden Kristallbilder je nach Informationsgehalt oder Belastungsgrad des Wasser entweder wunderschön und strukturiert oder chaotisch und unstrukturiert aussehen. Wenn wir von „strukturiertem“ oder „informiertem“ Wasser sprechen, meinen wir also die geometrische Anordnung der Wassermoleküle zueinander. Es wundert Sie sicher nicht, wenn wir Ihnen versichern, dass Wasser mit schönen, geometrischen Kristallen nicht nur besser aussieht, sondern auch besser schmeckt als Wasser, das diese Formationen nicht aufweist. Strukturieren bzw. informieren können Sie Ihr Wasser mit gereinigten Kristallen und Edelsteinen, mit Ihrem eigenen Händen bzw. Gedanken oder mit misterwater® Energieprodukten. ## Wasser trinken neu entdecken: Wasser mit besonders viel Sauerstoff oder mit molekularem Wasserstoff Sowohl Sauerstoff als auch Wasserstoff haben eine überragende Bedeutung für das menschliche Leben. Chemisch gesehen handelt es sich sowohl bei Sauerstoff als auch bei Wasserstoff um ein Gas. Nur in der Verbindung der beiden Stoffe erhält man eine Flüssigkeit, nämlich Wasser. Interessanterweise können Sie Sauerstoff nicht nur über die Luft atmen, sondern auch trinken. Wenn Wasser nämlich verwirbelt wird, bleiben winzige Luftbläschen im Wasser hängen, die beim Wasser trinken zur Sauerstoffversorgung des Körpers beitragen können. Das kann Ihren Stoffwechsel ankurbeln und beleben – hervorragend für eine Entschlackungskur. Ebenso Wasserstoff. Diesen gibt es normalerweise in gebundener Form … im Wasser, in Kohlehydraten, in Fetten, in Vitaminen … Bei Wasserstoff Wasser liegt der Wasserstoff in sofort verfügbaren winzigen Gasbläschen vor, die sich unmittelbar nach dem Wasser trinken im Körper verteilen und als sanftes Antioxidans fungieren – perfekt um die Regeneration des Körpers zu unterstützen. Sowohl durch den Sauerstoff als auch durch den Wasserstoff wird das Wasser noch einmal „süffiger“. Wobei Ihnen schon beim Probieren klar werden wird, welche der beiden Sorten in Zukunft Ihr persönlicher Favorit sein wird: sauerstoffreiches Wirbelwasser schmeckt anders als Wasserstoffwasser. Wie Sie aus Umkehrosmose Wasser ein Wirbelwasser, Wasserstoffwasser oder strukturiertes Wasser machen können erfahren Sie unter https://misterwater.eu/warum-umkehrosmose-allein-nicht-reicht/ ### Wasser trinken für Gourmets: Der Wasser-Smoothie Bunt kommen sie daher: Große Wasserkaraffen mit Gemüsestückchen, Kräutern und Obst … am besten farblich sortiert und sehr lecker. Beliebt vor allem bei Kindern. Was optisch sehr schön aussieht ist vor allem gesund. Während Natriumchlorid (Salz) der wichtigste Bestandteil der extrazellulären Flüssigkeit (= die im Blutplasma und außerhalb der Zelle befindliche Flüssigkeit) ist, ist Kalium das Hauptmineral in unseren Zellen. Man findet es so gut wie gar nicht in normalem Leitungs- oder Flaschenwasser, sondern hauptsächlich in Obst und Gemüse. © Fotolia | Urheber: lilechka75 Obst- oder Gemüsewasser kann Ihnen helfen, etwas von diesem wichtigen Mineralstoff in einer verwertbaren Form zu sich zu nehmen. Der Vorteil gegenüber kommerziell verkauftem „Wasser mit Geschmack“: Ihr Gemüsewasser ist ein frisches Lebensmittel ohne künstliche oder versteckte Zusätze. Sie entscheiden, welche Früchte Sie ins Wasser geben. Ideal ist natürlich „Bio“, weil Bio gleichzeitig eine gute Schwingung hat, die ähnlich wie „Energieprodukte“ das Wasser zusätzlich strukturieren. ## Der Verwandlungskünstler: Stilles Wasser wird zu Sprudelwasser Während stilles Wasser mit Sauerstoff oder Wasserstoff als winzig kleinen Gasbläschen nichts an Stille verliert, sprudelt Kohlendioxid in dicken Blasen auffällig und sichtbar. Der pH-Wert des Wassers rutscht durch die Kohlensäure weit in den sauren Bereich. Trotzdem ist Sprudelwasser rein statistisch gesehen genauso beliebt wie stilles Wasser. Und wir meinen: Besser Sprudelwasser als Cola oder Limo oder gar kein Wasser ;-)) Wenn Sie also ein Fan von Sprudelwasser sind, und zukünftig keine Flaschen mehr schleppen wollen, helfen Wasserfiltersysteme von misterwater® sowie Wassermaxx und Co. Bevor Sie Ihr sauber gefiltertes stilles Wasser mit Kohlendioxid anreichern, denken Sie bitte an eine dieses Mal eher **großzügig **bemessene Messerspitze Natron. Das Natron ist gut für den pH-Wert und ein auf diese Weise selber gesprudeltes Wasser ist geschmacklich dem kommerziell in Flaschen verkauften Wasser sehr ähnlich. Beitragsfoto: Fotolia 5454208 Warum frisch verwirbeltes Wasser anders schmeckt als abgestandenes, lesen Sie unter Sauerstoffwasser. --- ## Strukturiertes Wasser Quelle: https://misterwater.eu/video-strukturiertes-wasser/ Kategorie: Wissenswertes über Wasser Veröffentlicht: 2022-08-31 | Zuletzt geprüft: 2026-04-13 ## Strukturiertes Wasser oder auch EZ-Wasser genannt – gibt es nicht nur drei Aggregatzustände von Wasser, sondern sogar vier? In der Grundschule haben wir gelernt, dass Wasser je nach Temperatur drei Aggregatzustände aufweist: flüssig, fest (Eis) und gasförmig (Wasserdampf). Keiner dieser Aggregatzustände kann allerdings die vielen Anomalien des Wassers erklären: Wieso entstehen Wolken über dem Ozean, wo doch Wasser überall gleichmäßig verdunstet? Warum weist Wasser bei 4 Grad Celsius die höchste Dichte auf? Warum gefriert warmes Wasser schneller als kaltes? Warum sinkt man im trockenen Sand ein und im nassen Sand nicht? … Der Wasserwissenschaftler Gerald Pollack ist den Antworten auf dererlei Fragen auf der Spur. Seine Entdeckung: Es gibt noch einen 4. Aggregatzustand des Wassers, Pollack nennt dieses Wasser EZ-Wasser, H2O3 oder auch Easywater, im deutschen Sprachraum haben sich insbesondere die Begriffe hexagonales Wasser, lebendiges Wasser oder strukturiertes Wasser etabliert. Gefunden hat Pollack strukturiertes Wasser zuerst in lebendigen Zellen, als er auf der Suche nach der Erklärung für verschiedene Phänomene war: Zum Beispiel, warum bei Verletzungen innerhalb von Minuten Schwellungen entstehen oder warum im Mäuseversuch Blut auch nach dem Tod der Maus eine Stunde weiterhin zirkuliert oder wie das Wasser in die Spitzen von 100 Meter hohen Bäumen kommt, obwohl das reine Wassergewicht dafür viel zu hoch wäre. Pollack stellte fest, dass Wasser in der Nähe von wasserliebenden („hydrophilen“) Oberflächen anfängt, sich geometrisch auszurichten, sich zu ordnen. Dabei entsteht eine völlig neue Form von Wasser – das Wasser hat dann nicht mehr die Formel H2O, sondern H2O3 und unterscheidet sich in vielen Punkten von normalem Wasser. ### Warum heißt strukturiertes Wasser im Englischen EZ-Wasser? Pollack hat mit seinem Forscherteam herausgefunden, dass sich das Wasser nicht nur geometrisch ausrichtet, sondern sich dabei gleichzeitig auch selber reinigt, indem es alle gelösten Stoffe aus dieser geometrischen Anordnung herausdrängt. Genannt wurde dieser Teil des Wassers deshalb „Exclusion Zone“ … auf Deutsch „Ausschluss-Zone“, abgekürzt EZ-Zone. Strukturiertes Wasser ist also ein völlig sauberes Wasser, weil Fremdstoffe in dieser hochgeordneten Anordnung keinen Platz mehr haben. Vorstellen kann man sich Strukturiertes Wasser als eine Art Gel, in dem sich die Moleküle des flüssigen Wassers in einem hexagonalen „Wasser-Kristallgitter“ befinden. Könnte man das mikroskopisch betrachten, würde es ungefähr wie eine Bienenwabe aussehen. Das hexagonale Gitter findet man auch in gefrorenem Wasser und einigen Kristallen. Natürlich ist strukturiertes Wasser nicht völlig fest wie Eis, aber doch eine Art „Vorstufe“ von Eis (sozusagen eine Zwischenstufe zwischen Eis und Wasser) und sehr stabil. In einer Anordnung von zwei nebeneinander stehenden Wassergläsern, die angeregt durch elektrischen Strom hexagonales Wasser ausbilden, kann man die zwischen den Gläsern entstehende Wasserbrücke bis zu 4 cm lang ziehen. EZ-Wasser ist also eine Art hochgeordneter Flüssigkristall. ### Strukturiertes Wasser in der Natur Früchte und Gemüse enthalten jede Menge strukturiertes Wasser: Gurken oder Melonen, die zu über 95% aus Wasser bestehen, sind nicht flüssig, sondern bissfest, weil sich ihr Zellwasser um ein Grundgerüst herum hexagonal ausgerichtet hat. Bei Quallen ist es noch augenscheinlicher: Sie sehen aus wie Wasser, bestehen auch zu 98 % aus Wasser, aber sie sind lebendige Wesen, die sich fortbewegen, vermehren, einen Stoffwechsel haben und eben nicht auseinander fließen und flüssig sind. Natürlich findet sich strukturiertes Wasser auch im Menschen, praktisch in jeder einzelnen gesunden Zelle. Da ging ja ursprünglich die Entdeckungsreise von Pollack und seinem Team los: Wie können verschiedene Zellvorgänge wissenschaftlich erklärt werden, für die die bisherigen Schulbuch-Theorien zum Teil hochkompliziert und gar nicht plausibel sind? Mit Pollacks einfachen, auf EZ-Wasser basierenden Erklärungen zur Zellbiologie kann man jetzt schon vermuten: Auch die Biologie wird in ein paar Jahren oder Jahrzehnten auf der Grundlage von EZ-Wasser neu geschrieben werden müssen, sobald eine junge Generation von Biologen dafür offen sein wird. Da Wasser, wenn es schmilzt oder gefriert, immer den EZ-Zustand durchläuft, hat frisches Gletscherwasser einen hohen Anteil an EZ-Wasser. Auch Verwirbelung erhöht den Anteil an EZ-Wasser. ### Welche Eigenschaften hat strukturiertes Wasser? Außer der Viskosizität und der Reinheit ändern sich beim EZ-Wasser zusätzlich der elektrische Widerstand, der pH-Wert und die Ladung. Doch woher nimmt das Wasser die Kraft, sich zu strukturieren? Wir kennen das von unserem Schreibtisch oder unseren Steuerunterlagen: Um da in das Schuhkarton-Chaos eine Ordnung hineinzubringen, müssen wir Energie aufwenden … die Arbeit macht sich nicht von allein. Pollack und sein Team haben nach einigem Suchen die Energiequelle des EZ-Wassers gefunden: Damit sich überhaupt EZ-Wasser bilden kann, braucht es eine Lichtstrahlung, zum Beispiel Sonnenlicht. Am meisten liebt Strukturiertes Wasser Infrarotlicht: Durch Infrarotlicht vergrößert sich die EZ-Zone um den Faktor 3. Möglich, dass dieser Fakt dazu beiträgt, dass in einer Infrarotsauna mehr Gift- und Schlackenstoffe ausgeschieden werden als in einer normalen Sauna. Misst man den Ladungsunterschied zwischen EZ-Wasser und normalem Wasser, ist dieser so groß, dass er sogar elektrisch genutzt werden könnte. Man hätte dann praktisch eine kleine wasserbetriebene Sonnenbatterie. Dieses Prinzip spielt vermutlich auch in biologischen Systemen eine große Rolle, wo EZ-Wasser einen großen Anteil des Körperwassers ausmacht. ### Was hat es mit der Formel H2O3 auf sich? Bei genauerer Betrachtung der hexagonalen „Bienenwabenstruktur“ sieht man, dass das Verhältnis von Sauerstoff zu Wasserstoff nicht 1:2 ist wie bei normalem Wasser (H2O: 1 mal Sauerstoff auf 2 mal Wasserstoff), sondern 2:3 (H2O3: 3 mal Sauerstoff auf 2 mal Wasserstoff). ### Strukturiertes Wasser als Grundlage des Lebens? Laut Pollack ist EZ-Wasser der Motor des Lebens und erklärt insbesondere die Funktionen von Kapillaren, Zellmembranen und Proteinen. Bisher wurde Wasser von der Biologie nur als reines Lösungsmittel angesehen, in dem die chemischen biologischen Vorgänge ablaufen. Doch ist dies wirklich so? Muss nicht Wasser als Bestandteil aller biologischen Funktionen mit in die Betrachtung einbezogen werden? Pollack hat dies getan und liefert erstmals Beschreibungen biologischer Zellfunktionen auf der Basis von EZ-Wasser. Strukturiertes Wasser ist in Pollacks Beschreibungen nicht mehr nur der Schauspieler in der Nebenrolle, sondern der Hauptakteur. Störungen in der Zellbiologie können auftreten, wenn entweder die Proteine gestört sind, an denen sich das EZ-Wasser bildet oder wenn das EZ-Wasser selber ein Problem hat. Zum Beispiel können verschiedene chemische Substanzen die Bildung von EZ-Wasser verhindern oder begünstigen: Aspirin unterstützt strukturiertes Wasser, Betäubungsmittel zerstören es. Licht vergrößert die EZ-Zonen, Antioxidantien unterstützen durch ihre negative Ladung. ### Welche Rolle spielt das Trinkwasser selber? Reines Gletscherwasser aber auch Wasser aus Verwirblern oder Ionisatoren zeigen einen besonders hohen EZ-Anteil. Man kann davon ausgehen, dass strukturiertes Wasser die Zellen aufgrund seiner Ladung besonders gut hydrieren kann, besser als ein gewöhnliches Leitungswasser. Nicht nur die Quantität unseres Trinkwassers scheint wichtig zu sein, wie in den Büchern von Batmanghelidj zu lesen ist, sondern auch die Qualität rückt in der Betrachtung nun immer mehr in den Vordergrund. Es geht nicht nur mehr um die im Wasser enthaltenen (Fremd-)Stoffe, sondern um die Struktur des Wassers selber. Lebendiges Wasser ist geordnet und strukturiert und so sollte auch unser Trinkwasser sein. Wie sich Wasser durch Verwirbelung verändert und was dabei messbar ist, zeigen wir am Alchimator auf unserer Seite zu Sauerstoffwasser. --- ## Umkehrosmoseanlage – Teuer besser als billig? Quelle: https://misterwater.eu/umkehrosmoseanlage-vergleich/ Kategorie: Wasserfilterung Veröffentlicht: 2022-07-10 | Zuletzt geprüft: 2026-04-13 ## Ist eine teure Umkehrosmoseanlage besser als eine billige? Sie möchten eine Umkehrosmoseanlage kaufen und sind verwirrt über die Vielfalt am Markt? Meistens beginnt die Wasserfilter-Recherche nach einem Besuch eines Wasserfilterverkäufers von der Firma XY, der in der Regel ein teures Modell angeboten hat. Im Internet finden Sie nun eine Menge Konkurrenz-Angebote und jetzt beginnen die Fragen … - Ist die Wasserqualität einer billigen Anlage die gleiche wie bei einem Luxusmodell? - Worin liegen die Unterschiede? - Warum schwanken die Preise zwischen 300 Euro und mehreren 1000 Euro? - Wann ist der Preisunterschied berechtigt und wann nicht? - Worauf sollte ich beim Kauf einer Umkehrosmoseanlage achten? Unter dem Motto „Prüfen Sie den Inhalt und nicht die Verpackung“ hat sich Erich Meidert in folgendem kurzem Video dem Thema „Vergleich Umkehrosmoseanlagen“ gewidmet. Weitere Aspekte: - Woran erkennt man eine „gefährliche“ Anlage, die unter Umständen einen Wasserschaden verursachen kann? - Wodurch beugt man einer Verkeimung vor? - Wodurch werden Preise künstlich in die Höhe getrieben? ## Welche Umkehrosmoseanlage empfiehlt misterwater®? Wir denken, dass eine gute Umkehrosmoseanlage der Grundstein eines aufeinander abgestimmten Gesamt-Filtersystems sein sollte. Außer der Filterung empfehlen wir weitere Zusatzbausteine, die die Wasserqualität des gefilterten Wassers entscheidend verbessern. Damit Sie nicht nur ein reines Umkehrosmosewasser trinken, sondern damit Ihr Wasser Quellwasserähnliche Eigenschaften erhält. Aus der Vielzahl der am Markt befindlichen Filteranlagen haben wir einige Modelle ausgewählt, die wir für besonders geeignet halten, den unterschiedlichen Bedürfnissen zu entsprechen. Bei misterwater® finden Sie Umkehrosmoseanlagen für den kleinen und den großen Haushalt, Gewerbebetriebe und Gastronomie. Dabei geht es wie gesagt nicht nur um eine gründliche Filterung, sondern auch um weitere Schritte der Wasserverbesserung. Haben Sie Fragen? - zu Wasserfilteranlagen im Allgemeinen? - zu einer bereits vorhandenen Wasserfilteranlage im Speziellen? - zu einem anderen Wasserfilter? - Sie suchen nach einer passenden Umkehrosmoseanlage, die auf Ihre speziellen Bedürfnisse zugeschnitten ist? **Wir beantworten Ihre Frage sehr gern. **Bitte vereinbaren Sie einen kostenfreien telefonischen Beratungstermin. Beitragsbild: © canva.com --- ## Umweltproblem PFAS Quelle: https://misterwater.eu/umweltproblem-pfas/ Kategorie: Umweltgifte im Wasser Veröffentlicht: 2023-03-08 | Zuletzt geprüft: 2026-04-13 ## PFAS – Lobbyismus, aktuelle Gesetze & Lösungen In Sachen PFAS ist es praktisch 5 nach 12. PFC / PFAS haben sich großräumig in Böden, Gewässern und in der Luft verteilt. Es ist faktisch unmöglich, sie komplett wieder zu entfernen. Dies zu erreichen ist noch ein Wunschtraum, da dem eine Reihe von Hindernissen im Weg stehen. - Nur in wenigen Ländern und bei uns noch nicht einmal in jedem Bundesland gehören PFC / PFAS zum Standard bei Boden- und Wasserproben. Probleme wie verschmutzte Flächen können jedoch nur behoben werden, wenn sie bekannt sind. - Wasserwerke haben keine geeignete Ausrüstung, um PFC / PFAS aus dem Wasser zu holen. - Die Stabilität von PFC / PFAS bedingt auch, dass sie äußerst reaktionsträge sind und es extrem schwierig ist, sie so zu zerstören, so dass der Giftcharakter verloren geht - Noch nicht einmal eine normale Müllverbrennungsanlage ist heiß genug, um PFC / PFAS außer Gefecht zu setzen … hier wird im Gegenteil ein weiterer Verbreitungsweg geschaffen. Realistisch und machbar ist momentan nur die Sanierung von besonders belasteten Flächen. Um Menschen und Tiere zu schützen, müssen jedoch Maßnahmen im gesamten unmittelbaren Lebensraum getroffen werden, wie etwa die Ernährung zu verändern, Böden auszutauschen und das Trinkwasser zu reinigen. ### Gewässer und Böden von PFAS betroffen Völlig gegenläufig zu dem Bestreben, die Böden wieder sauber zu machen, ist, dass Bauern laut Düngemittelverordnung weiterhin mit PFC / PFAS belasteten Klärschlamm auf Feldern ausbringen dürfen (Stand 2022). (1)(2)(3) Noch abstruser ist die Regelung, dass einige Produkte wie Löschschäume trotz Verbot von PFOS in der EU noch bis 2025 verwendet werden dürfen. Wissenschaftliche Veröffentlichungen und Erfahrungen weisen darauf hin, dass besonders in der Nähe von bestimmten Industriestandorten die Gewässer und Böden mit PFC / PFAS verunreinigt sind. Daher haben sich in einem Kooperationsprojekt, als Teil des Forever Pollution Project, Journalisten von NDR (Panorama), WDR und Süddeutscher Zeitung zusammengetan, um selbständig Verdachtsorte untersuchen lassen. #### Das Ergebnis: In Deutschland haben sie mehr als 1500 mit PFC / PFAS verschmutzte Orte identifiziert (darunter 300 Hotspots mit erheblichen Gefahren für die menschliche Gesundheit), in Europa 17.000 (mit gut 2000 Hotspots) und in den USA 120.000 Orte. Dazu zählen auch Bäche und Flüsse und die darin lebenden Fische. (4)(5)(6)(7)(8) Zu den Hotspots zählen Hamburg (plus Elbe ab Hamburg), Mannheim und Umgebung, die gesamte Rheinebene flussaufwärts ab Wiesbaden, Köln/Düsseldorf, Ruhrgebiet und ganz Baden-Württemberg, speziell Rastatt und Umgebung. ### Was unternimmt die Politik gegen PFAS? Fünf Länder haben einen Vorschlag eingebracht, die PFC / PFAS -Stoffgruppe als Ganzes zu regulieren, sprich ganz oder überwiegend zu verbieten: Deutschland, die Niederlande, Dänemark, Schweden und Norwegen. Produkte und Herstellungsverfahren, für die es schon PFAS -freie Alternativen gibt, sollen nach einer Übergangsfrist verboten werden. Für andere Bereiche, etwa in der Medizin, gelten deutlich längere Fristen. Im März 2023 will die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) prüfen, ob ein Verbot mit EU-Recht vereinbar ist. Die Neu-Regulierung kann dann frühestens 2026 in Kraft treten. (9)(10)(11 Die deutschen Konzerne BASF und Bayer sind schon aktiv geworden, um ein Verbot zu verhindern bzw. zu verwässern, da dies die „Verwendung von PFAS in Schlüsselsektoren nicht verhindern dürfe“. (8) Die Verwendung von PFOS (seit 2006) und PFOA (seit 2020) ist zwar in der EU schon weitgehend verboten, aber das sind nur zwei Substanzen von mehreren Tausend PFC / PFAS. (12) Ob es Realität wird, bleibt abzuwarten. Bereits 2020 sagte Frans Timmermans, Vizepräsident der EU-Kommission „Die Chemikalienstrategie ist der erste Schritt zum Ziel von null Schadstoffen“ und fügte verheißungsvoll hinzu: „Wir müssen sicherstellen, dass Chemikalien so produziert und genutzt werden, dass sie die menschliche Gesundheit und die Umwelt nicht schädigen“. (13) Nur schöne Worte für die Presse? ### Die Industrie trickst weiterhin die Verbraucher aus Achtung: „PFOA-frei“ auf Pfannen oder anderen Produkten bedeutet lediglich, dass PFOA (Perfluoroctansäure, eine PFC-Substanz) nicht enthalten ist. Sie könnte durch eine andere PFC-Substanz ersetzt worden sein. Bei Beschichtungen werden die Fachbegriffe PFAS bzw. PFC hinter Eigennamen wie Teflon®, ILAG® und GREBLON® versteckt. Ein gutes Beispiel ist die Beschichtung GREBLON® eines deutschen Unternehmens, die man auf Pfannen im Supermarkt findet. GREBLON besteht aus PTFE (Polytetrafluorethylen), was auch als Teflon® bekannt ist. (14) GREBLON verschweigt die Ähnlichkeit mit Teflon und die Verwendung von polyfluorierten Chemikalien (außer im Produktdatenblatt). Es gibt nur die Abkürzung an und bezeichnet seine PTFE-Produkte als „Food safe“ und „garantiert für Lebensmittelkontakt geeignet“. Jedoch unterschlägt es jedwede Problematik mit der Beschichtungssubstanz und weist nicht auf die Einschränkungen und Risiken im Umgang mit Teflon hin. Dabei ist bekannt, dass sich ab einer Erhitzung auf über 200 Grad kleine PTFE-Partikel aus dem Material lösen. Einige „Experten“, wie das Bundesinstitut für Risikobewertung, spielen dieses Risiko herunter, indem sie sagen, dass erst ab 360 Grad so viel PTFE frei wird, dass es giftig ist. (15) Richtig frech ist die Aussage von GREBLON „ökologisch nachhaltig“ für ihre Beschichtung. Sie finden es alleine deshalb zutreffend, weil kein PFOA und APEO (eine andere kritische Substanz) enthalten ist. Natürlich ist die Teflon-Beschichtung NICHT alternativlos. Im Internet gibt es eine Reihe Ratgeber, die PFC-freies Kochgeschirr vorstellen und besprechen. (16)(17)(18) Die chemische Industrie und der Unternehmerverband NRW halten ein Verbot für übertrieben. Zu einer Bewertung dieser Chemikalien gehörten auch „die positiven Wirkungen und die Wirtschaftlichkeit ihres Einsatzes". Klar, solange beim Anbraten mit einer Pfanne oder beim Trinken von Leitungswasser niemand tot umfällt, kann es doch gar nicht gefährlich sein. Insgesamt betreiben ca. 100 Organisationen, Verbände und Unternehmen intensive Lobbyarbeit, um ein Verbot zu verhindern. (19)(20) Umweltchemiker Martin Scheringer (ETH Zürich) entgegnet darauf: Wenn zum Beispiel Skier mit PFAS-haltigem Skiwachs behandelt etwas schneller gleiten, sei das ein „Luxusgewinn, der nicht zu rechtfertigen ist mit den Problemen, die sie auslösen". (19) ### Neue PFAS Regelungen auf EU-Ebene Seit 1. Januar 2023 gelten durch die Verordnung (EU) 2022/2388 erstmalig innerhalb der Europäischen Union für vier einzelne PFAS- bzw. PFC-Verbindungen (PFOS, PFOA, PFNA und PFHxS) Einzel-Höchstgehalte und Summenwerte für das Inverkehrbringen bestimmter Lebensmittel tierischen Ursprungs. Die Höchstgehalte gelten u.a. für Eier, Fischfleisch, Krebstiere, Muscheln, sowie Fleisch und Schlachtnebenerzeugnisse von Rindern, Schweinen, Geflügel, Schafen und Wild. (21) Mit dieser EU-Verordnung gilt erstmalig eine lebensmittelrechtliche Beanstandungsgrenze für Einzellebensmittel. Damit können Lebensmittel, für die ein EU-TWI-Wert (tolerierbare wöchentliche Aufnahmemenge) festgelegt wurde und die mit den genannten PFC-Verbindungen verunreinigt sind, aus dem Verkehr genommen werden. Allerdings gilt hier eine spezielle Berechnung: Hierbei werden das Analyseergebnis und die realistische wöchentliche Verzehrmenge der Lebensmittelgruppe berücksichtigt. Erst wenn der EU-TWI-Wert durch das einzelne Lebensmittel rechnerisch einmalig um mindestens das 10-fache überschritten wird, gilt das Lebensmittel als „für den Verzehr durch den Menschen ungeeignet“. (21) D.h. wenn Sie einmal pro Woche ein Stück Fleisch essen, welches eine PFC / PFAS -Belastung aufweist, die 9-fach über dem Höchstgehalt in der EU-Verordnung liegt, dann ist das völlig in Ordnung. In dem Graubereich zwischen einfacher bis zehnfacher Überschreitung wird nur ein Hinweisgutachten erstellt, der betroffene Erzeuger kann informiert und Abhilfemaßnahmen können geprüft werden. [!] Im Rahmen der REACH-Verordnung wurden verschiedene PFC / PFAS als besonders besorgniserregende Substanzen (SVHC) identifiziert. Besonders besorgniserregende Substanzen sollen langfristig durch weniger gefährliche Alternativen ersetzt werden. (12) Für sechs weitere PFAS, für die es keine TWI-Werte gibt, hat das Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg (MLR) sogenannte vorläufige Beurteilungswerte festgelegt. Diese Beurteilungswerte werden sowohl beim Vor-Ernte-Monitoring (VEM) von Pflanzen auf PFC-verunreinigten Flächen in Mittel- und Nordbaden, als auch bei der Lebensmittelüberwachung berücksichtigt. Feldfrüchte und Lebensmittel, die die Beurteilungswerte überschreiten, dürfen als Lebensmittel nicht in Verkehr gebracht werden. (21) TWI-Werte („tolerierbare wöchentliche Aufnahmemengen“) stellen die Menge einer Substanz (pro Kilogramm Körpergewicht) dar, die pro Woche bei lebenslanger Aufnahme keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen erwarten lassen. (12) ### Was nicht funktioniert Die Reinigung von Wasser ist in der Regel die Aufgabe von Kläranlagen und Wasserwerken. Aber, wie wir wissen, klappt das bei vielen Substanzen nicht und auch nicht in diesem Fall. Beide haben KEINE Mittel, um PFC / PFAS aus dem Wasser zu holen. In einer Untersuchung der Western Michigan University in den USA stellten die Forscher sogar fest, dass nicht selten das geklärte Wasser mehr PFC / PFAS enthält als das Brauchwasser, welches zu den Kläranlagen fließt. Grund ist, dass im Brauchwasser PFCs enthalten sind, die im Labor nicht gemessen werden können. Sie werden während des Behandlungsprozesse umgewandelt in andere PFC / PFAS, die messbar sind. (22) ### Was funktioniert - Erste Lösungen Die Forschungsorganisation Battelle hat 2022 eine erste Lösung zur Zerstörung von PFC-Molekülen in verschmutztem Wasser demonstriert. Die Bedingungen, bei denen PFC-Moleküle auseinanderbrechen, sind allerdings nicht gerade einfacher Natur. Es braucht superkritisches Wasser*, hohe Temperaturen (450 – 600 Grad) und sehr hoher Druck. Aber es funktioniert sehr effektiv – in Versuchen wurden 99,99 Prozent der PFC / PFAS zerstört. (4) Eine andere, erfolgversprechende Methode ist die direkte Nanofiltration mit speziellen Membranen. Hier gab es bereits Erfolgsquoten von zurückgehaltenen PFCs zwischen 81 und 99 Prozent (je nach untersuchtem PFC). (23) Eine dritte Methode, die wie die erste, auf Zerstörung der PFC abzielt hat bislang auch recht gute Werte erzielt: 90 Prozent PFC / PFAS können damit aus dem Wasser entfernt und unschädlich gemacht werden. Die Plasmatron Technologie genannte Methode hat zudem den Vorteil, viel weniger Energie als die erste oben genannte zu verbrauchen. (24) Umkehrosmose als Methode zur Entfernung von PFC aus Trinkwasser testete die amerikanische Umweltagentur EPA. Als einfache Methode, im Vergleich mit den anderen Techniken, war sie sehr erfolgreich. Mehr als 90 Prozent der PFC / PFAS wurde aus dem Wasser gefiltert, darunter sowohl lang- als auch die wasserlöslichen kurzkettigen PFCs. (24) Weitere Methoden sind momentan in der Versuchsphase. ***Sup****erkritisches Wasser** (auch überkritisches Wasser oder scH2O, von englisch supercritical) ist Wasser in einem fluiden Zustand über seiner kritischen Temperatur und seinem kritischen Druck – also jenseits des kritischen Punktes. (25) ### Fazit Sie als Verbraucher entscheiden, welche Haushaltsgegenstände Sie zukünftig benutzen möchten. Werden Sie sich des Problems bewusst und entwickeln Sie ein Gespür dafür, wo PFC / PFAS schon beim Einkauf vermieden werden kann. Es ist sehr gut zu wissen, dass es technische Lösungen gibt, um PFC / PFAS aus der Umwelt zu entfernen - im kleinen wie im Großen: es gibt sowohl Lösungen für die Reinigung von größeren Mengen an Bodenmaterial und Wasser. Als auch im Privathaushalt: Jeder einzelne Verbraucher kann mit einer Küchenfilteranlage von misterwater® dafür sorgen, sein wichtigstes Lebensmittel – das Trinkwasser – nahezu sauber von PFC / PFAS zu halten. Wir beraten Sie gerne bei der Auswahl des für Sie richtigen Wasserfilters. Vereinbaren Sie noch heute einen kostenfreien unverbindlichen Beratungstermin: Beratungstermin SICHERN **Quellen:** 1. Bundesministerium der Justiz - https://www.gesetze-im-internet.de/abfkl_rv_2017/__5.html 2. Perfluorierte Kohlenwasserstoffe (PFC) bei der Bioabfall-verwertung - https://www.kompost.de/fileadmin/news_import/Perfluorierte_Kohlenwasserstoffe__PFC__bei_der_Bioabfallverwertung_HUK_2015_5.pdf 3. Bewertungsmaßstäbe für PFAS-Konzentrationen für NRW (Landesamt LANUK) - https://www.lanuk.nrw.de/themen/themenuebergreifende-aufgaben/gefahrstoffe/pfas 4. Taking the ‘Battelle’ to PFAS with mobile treatment - https://web.archive.org/web/20231216031348/https://www.aquatechtrade.com/news/water-treatment/battelle-pfas-mobile-treatment 5. Wo PFAS überall Deutschland verschmutzen - https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/pfas-chemikalien-deutschland-101.html 6. Jahrhundertgift PFAS: Wie verseucht ist Deutschland? - https://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2023/Jahrhundertgift-PFAS-Wie-verseucht-ist-Deutschland,pfas104.html 7. Forever Polution Project - https://foreverpollution.eu/ 8. Krebsgefahr durch Löschschaum? - www.ndr.de/fernsehen/sendungen/panorama3/Krebsgefahr-durch-Loeschschaum,krebsgefahr100.html 9. SZ: Alles Wissenswerte über PFAS - https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/wissen/pfas-chemikalien-fragen-und-antworten-lebensmittel-schaedlich-e250554/ 10. Wieso PFAS-Chemikalien überall in Deutschland gefunden werden - und eine Gefahr für die Gesundheit sind - https://www.rnd.de/panorama/pfas-chemikalien-in-deutschland-hunderte-standorte-betroffen-belastung-sehr-hoch-BB3ZPXO2LSC4E5HMNJZXHE5QLE.html 11. Forscherteam findet krebserregende Chemikalien in der Arktis - https://www.rnd.de/wissen/forscherteam-findet-krebserregende-chemikalien-in-der-arktis-RD4H6XWO5FEWBHOB7SUD5RHNPY.html 12. Fragen und Antworten zu per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS) - www.bfr.bund.de/de/fragen_und_antworten_zu_per__und_polyfluorierten_alkylsubstanzen__pfas_-242936.html 13. Verbot für giftige PFAS-Stoffe: Die neue Chemiestrategie der EU - https://www.rnd.de/wirtschaft/verbot-fur-giftige-pfas-stoffe-die-neue-chemie-strategie-der-eu-V6PLVAXWRJH55OFFKOMZHCMXIU.html 14. Internetseite GREBLON - https://www.greblon.com/technologie/ptfe-keramik 15. Polytetrafluorethylen - https://de.wikipedia.org/wiki/Polytetrafluorethylen#Umwelt-_und_Gesundheitsproblematik 16. 10 best pfoa ptfe free non stick cookware in 2023 - https://housekeepingmaster.com/10-best-pfoa-ptfe-free-non-stick-cookware-in-2023/ 17. Purenature Shop - https://www.purenature.de/pfannen 18. Eine richtige Pfanne braucht keine Antihaftbeschichtung aus Plastik - https://www.smarticular.net/alternativen-zur-antihaftbeschichtung-bei-bratpfannen/ 19. Gefährliche PFAS-Chemikalien in NRW (WDR) - https://www1.wdr.de/politik/politik-in-nrw/umwelt-wasser-pfas-100.html 20. Wie Bayer, BASF & Co für PFAS lobbyieren - https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/pfas-eu-lobbyismus-101.html 21. Lebensmittelsicherheit Maßnahmen der Lebensmittelüberwachung - https://rpk.baden-wuerttemberg.de/abt5/referat-52-gewaesser-und-boden/stabsstelle-pfas/lebensmittelsicherheit/ 22. Tip of the PFAS iceberg? WMU study show levels higher after treatment (Beitrag offline, Fassung im Internet Archive) - https://web.archive.org/web/20231103162820/https://www.aquatechtrade.com/news/wastewater/new-study-finds-water-leaving-plants-contains-more-pfas 23. PFAS retention nano-membranes pass the full-scale test (Beitrag offline, Fassung im Internet Archive) - https://web.archive.org/web/20231002153935/https://www.aquatechtrade.com/news/water-treatment/new-nano-filtration-pfas-membrane 24. Five solutions to remove PFAS from water (Beitrag offline, Fassung im Internet Archive) - https://web.archive.org/web/20231203000503/https://www.aquatechtrade.com/news/water-treatment/five-solutions-to-remove-pfas-from-water 25. Überkritisches Wasser - https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cberkritisches_Wasser --- ## Vergleich Wasserfilteranlagen und Wasserfiltersysteme Quelle: https://misterwater.eu/vergleich-wasserfilteranlagen-wasserfiltersysteme/ Kategorie: Wasserfilterung Veröffentlicht: 2022-05-22 | Zuletzt geprüft: 2026-04-13 ## Wasserfilter Vergleich Wasserfiltersysteme - worin unterscheiden sich die verschiedenen am Markt befindlichen Wasserfiltersysteme? Wer als Neuling in der Wasserfilter Branche einen Wasserfilter Vergleich anstellen möchte, für den ist die Verwirrung groß: Er findet über ein halbes Dutzend verschiedene Wasserfiltersysteme, die sich alle in Typ, Leistung und Preis unterscheiden. Im Folgenden finden Sie einen kurzen Wasserfilter Vergleich in Stichworten, damit Sie sich einen Überblick verschaffen und danach gezielt in der von Ihnen ausgewählten Untergruppe weiter recherchieren können. ## Hauswasser oder Trinkwasser? Zunächst einmal müssen Sie sich im Klaren darüber sein, ob es Ihnen in erster Linie darum geht, das Wasser im ganzen Haus zu behandeln oder ob Ihnen speziell an einem guten Trinkwasser gelegen ist. Ideal wäre natürlich eine Sowohl-Als-auch-Lösung. So einfach ist es leider nicht. Beginnen wir beim Kalkproblem. Dies betrifft sowohl die Rohrleitungsinstallation des ganzen Hauses als auch alle wasserführenden Geräte sowie das Trinkwasser selber. Sichtbar wird hartes Wasser im Wasserkocher: Muss dieser oft entkalkt werden, sieht es in den Rohren als auch in den „Körperrohren“, den Blutgefäßen, vermutlich nicht viel besser aus. Man kann dieses Problem speziell für das Trinkwasser direkt in der Küche lösen: Infrage kommen eine Umkehrosmoseanlage, ein Heimdestilliergerät oder ein Kannenfilter (das, was man umgangssprachlich als BRITA-Filter bezeichnet). Einen Wasserfilter Vergleich dieser drei Möglichkeiten inklusives Vor- und Nachteile finden Sie weiter unten. ## Teil 1: Wasserfilter Vergleich Wasserfiltersysteme für das ganze Haus Grundsätzlich finden sich in der Kategorie Wasserfiltersysteme für das ganze Haus drei Möglichkeiten: Entkalkungsanlagen, in die Leitung eingebaute große Durchflussfilter sowie Wasserbelebungssysteme. ### Wasserentkalkungsanlagen Wasserentkalkungsanlagen sind große Ionentauscher: Kalk wird im Wasser gegen Salz ersetzt, weshalb diese Entkalkungsanlagen regelmäßig mit Salz „gefüttert“ werden müssen. Sie kennen dieses Prinzip von Ihrem Geschirrspüler. Auch dieser verlangt eine regelmäßige Salzzufuhr zur Gerätepflege. **Vorteile: **✓ Kalk wird zuverlässig aus dem Wasser entfernt ✓ Die Rohre werden geschützt **Nachteile:** ✘ hoher Wartungsaufwand ✘ Rückstände von Industriesalz im Trinkwasser? ✘ Andere Verunreinigungen außer Kalk werden nicht entfernt Viele empfinden den Wassergeschmack nach Einbau einer Entkalkungsanlage als ungenießbar. Klar ist auch, warum: Verwendet wird kein gutes (Ur)meersalz oder physiologisches Steinsalz, sondern Industriesalz. Es geht nicht um die Frage, ob „NaCl“ selber gesund oder ungesund ist – jedes heute am Land lebende Individuum ist irgendwann vor zig-tausend Jahren aus dem Meer gekommen, deswegen ist Salz an sich eines der wichtigsten „Lebensmittel“ des Menschen. Aber Salz ist eben nicht gleich Salz. Insbesondere geht es um die Zusatzstoffe, die jedem Regeniersalz stecken. Keiner käme auf die Idee, mit Geschirrspüler-Salz sein Essen zu würzen, oder? Mehr zum Thema Salz erfahren Sie in unserem Mineralienreport. **Fazit Wasserentkalkungsanlagen: Sie sind die zuverlässigste Methode, Kalk im ganzen Haus zu beseitigen. Zur Entfernung des dabei eingesetzten Industriesalzes, das sich danach im Wasser befindet, empfehlen wir, speziell für das Trinkwasser in der Küche einen Wasserfilter zu benutzen, der das Salz wieder entfernt. Infrage kommen dafür entweder eine Umkehrosmoseanlage oder ein Heimdestillierer.** Oft werden wir gefragt, ob man nicht gleich eine Umkehrosmoseanlage in den Keller einbauen könnte, um das gesamte Hauswasser vom Kalk zu befreien? Zwei Gründe sprechen dagegen: Zum einen wären die Kosten exorbitant hoch. Zum anderen ist Umkehrosmosewasser so sauber, dass es Partikel aus dem Rohrleitungssystem selber herauslösen würde … die Rohre könnten dadurch angegriffen werden und Rohrmaterial-Bestandteile wie Kupfer o.ä. wären danach im Wasser zu finden (Näheres siehe Wasserfilter Vergleich Unterpunkt Umkehrosmoseanlage). ## Durchflussfilter Speziell für Häuser, die ihr Wasser aus einem eigenen Brunnen erhalten, gibt es große Durchflussfilter, die in der Regel auf die Besonderheiten des Eingangswassers abgestimmt werden .. zum Beispiel Wasserfilter für die Entfernung von Eisen, Mangan, Schwebestoffen usw. Diese Wasserfilter haben keinen Einfluss auf die Härte des Wassers – Kalk bleibt im Wasser. Auch Nitrat aus der Landwirtschaft und diverse andere Schadstoffe werden nicht entfernt. Für den normalen, an die städtische Wasserversorgung angeschlossenen Haushalt machen diese Filter keinen Sinn. Genauso wenig wie Wasserfiltersystem gegen Keime für das ganze Haus. Hausbrunnen können bakteriell belastet sein. Ist dies der Fall, gibt es zwei mögliche Gegenmaßnahmen: Man kann einen UV-Wasserfilter einbauen, der die Keime durch ultraviolettes Licht bekämpft oder man entscheidet sich für eine mechanische Keimsperre. Keimsperren – so genannte UF-Filter - gibt es sowohl in kleiner Form für Küchen-Wasserfiltersysteme als auch groß dimensioniert für die Hauswasserleitung. Mehr zu den Themen UF und UV bei unserem Wasserfilter Vergleich Küchenfilter. Solange man an die städtische Wasserversorgung angeschlossen ist, muss das Wasserwerk dafür sorgen, dass das Wasser keimfrei am Haus ankommt – wenn nötig durch Chlorierung und ähnliche Maßnahmen. Deswegen betrifft diese eine spezielle Problematik insbesondere die Hausbrunnen-Besitzer. Natürlich können sich jeder Wasserleitung Keime tummeln – egal, ob das Wasser aus dem eigenen Brunnen oder von den Wasserwerken kommt (Stichworte Biofilme, Legionellen). Aber zentral im Keller installierte Wasserfiltersysteme gegen Keime können in diesem Fall nicht helfen, weil die Belastungen zumeist in der Peripherie auftreten und nicht gleich am Hauswassereingang (Stichwort stehendes Wasser in oberen Etagen). ## Hauswasserbelebung Hauswasserbelebungen sind im Grunde genommen gar keine Wasserfilter – rein chemisch-physikalisch wird nichts aus dem Wasser entfernt. Trotzdem schwören viele Endverbraucher auf sie, weil das Wasser besser schmeckt, weicher, obwohl sich der gemessene Kalkgehalt nicht ändert. Bekannte Beispiele sind Grander, Plocher oder Memon. Auch unser misterwater® Easyquell® gehört zu dieser Kategorie. Um sich grundsätzlich für oder gegen eine Hauswasserbelebung zu entscheiden, macht es Sinn, sich mit dem Thema „Kann Wasser Informationen speichern“ zu beschäftigen. Wasserbelebungs-Systeme können auf ganz verschiedenen Prinzipien beruhen – abhängig davon unterscheiden sich diese Systeme in der Lebensdauer und natürlich auch in der Wasserqualität, die im Fall von Wasserbelebungen durch nicht-wissenschaftliche Methoden wie Wasserkristallfotographie nach Emoto, Hagalis-Analyse oder Meridian-Messungen am Menschen o.ä. sichtbar gemacht werden können. Als Faustregel gilt: Eingebaute Systeme, deren Wirkung zumeist auf physikalischen Prinzipien beruht (Stichwort Verwirbelung), sind in der Regel bezüglich ihrer Lebenszeit anderen Systemen, die von außen auf die Leitung angebracht werden und rein durch Schwingungsübertragung funktionieren, überlegen. Weiterführende Informationen finden Sie unter https://shop.misterwater.eu/products/easyquell-home?_pos=1&_psq=easy&_ss=e&_v=1.0?variant=56787057770761 **Vorteile: **✓ Wartungsfrei ✓ Chemikalienfrei ✓ Wasser schmeckt besser ✓ Lebendige Organismen profitieren ✓ Kalk ist zwar noch im Wasser, aber nicht mehr so hartnäckig ✓ Schadstoffschwingungen werden gelöscht Nachteile: ✘ Keine Filterung des Wassers ✘ „wissenschaftlicher Beweis“ fehlt ✘ Lebensdauer? **Fazit: Eine Hauswasserbelebung macht für jeden Hausbesitzer Sinn, dem klar ist, dass Wasser Informationen speichern kann. Wir empfehlen eine Hauswasserbelebung speziell nach UV- oder Entkalkungsanlagen, da diese Wassersorten besonders schlecht kinesiologisch testen. In einigen Regionen Deutschlands mit besonders sauberem weichem Wasser reicht eine Hauswasserbelebung sogar als Einzelmaßnahme, um ein sehr gutes Trinkwasser zu erzielen.** ## Teil 2: Wasserfilter Vergleich Küchengeräte Hat man die Frage: „Muss ich das Trinkwasser in meiner Küche überhaupt filtern?" für sich mit „ja" beantwortet, ist die Art und Anzahl der Wasserfiltersysteme noch verwirrender als beim Hauswasseranschluss. Hier nun der Wasserfilter Vergleich Küchengeräte: Was kann welcher Wasserfilter und welcher Filter ist für wen geeignet? ## Schauen Sie hinter die Kulissen! ***Macht Ihr Wasser Sie unmerklich krank? Und wenn ja, wie können Sie dies verhindern? Brisante Fakten aufgedeckt!*** JETZT REPORT ANFORDERN ## Kategorie 1: Kannenfilter Berühmtestes Beispiel ist der BRITA Wasserfilter. Die Funktionsweise ist ähnlich wie bei der Enthärtungsanlage im Keller: In einem Ionenaustauschverfahren wird Kalk im Filter zurückgehalten und Natrium ans Wasser abgegeben. Statt das Ionenaustausch-Harz mit Salz zu regenerieren wie bei der Haus-Entkalkungsanlage muss einmal im Monat die Filterkartusche getauscht werden. Außerdem befindet sich in der Filterkartusche ein Aktivkohlegranulat – beispielsweise zum Zurückhalten von Chlor und Chlorverbindungen. Da das Füllgut in der Filterkartusche aus losem Schüttgut mit großen Hohlräumen besteht und der Filter als offenes System in einer keimreichen Küchen-Umgebung steht, neigen die Kartuschen zu Verkeimung. Zwar werden zunächst Bakterien zurückhalten, allerdings finden die Bakterien im Filter einen idealen Lebensraum. Wird die Kartusche nicht rechtzeitig gewechselt, kommt es zum Bakteriendurchbruch ins Trinkwasser. BRITA versucht das Bakterienwachstum mit dem Zusatz von Silber zu vermindern. **Vorteile:** ✓ Preiswert ✓ Kalk wird entfernt ✓ Unkompliziert **Nachteile:** ✘ Verkeimung? ✘ Unphysiologisches Salz im Wasser ✘ Silberabgabe? ✘ Pestizide, Herbizide, Arzneimittelrückstände usw. werden nicht entfernt **Fazit: Wem es um eine schnelle Kalkreduzierung für Kaffee und Tee geht, der findet in einem BRITA Filter eine preiswerte Lösung. Wichtig ist die penible Pflege, sprich der monatliche Kartuschentausch. Als ideales Trinkwasser kann das so gefilterte Wasser leider nicht angesehen werden.** ## Kategorie 2: Aktivkohlefilter Aktivkohlefilter gibt es als Einzelfilter (Auf- oder Untertisch) oder als Vorfilter und Teil einer Umkehrosmoseanlage. Jeder kennt die schwarzen Aktivkohletabletten zum Schlucken, durch die Giftstoffe im Magen-Darm-Trakt gebunden werden. Bei Aktivkohle handelt es sich um Kohle, deren Oberfläche durch das Freispülen feiner Kanäle und Poren vergrößert wurde. Aktivkohle entfernt insbesondere Chlor, aber auch andere Giftstoffe, je nach Hersteller und Qualität. Man unterscheidet zwischen Granulaten und Kohleblockfiltern. In Granulaten besteht - wie schon im vorhergehenden Abschnitt besprochen – die Gefahr eines Filterdurchbruchs: Der Wasserfilter gibt dann plötzlich seine gesammelten Giftstoffe oder Bakterien ins Trinkwasser. Außerdem: Nicht alle Stoffe werden entfernt. Kalk bleibt im Wasser, genauso wie beispielsweise Nitrat. **Vorteile: **✓ Relativ preiswert in der Anschaffung ✓ Einige wichtige Schadstoffe werden gefiltert **Nachteile:** ✘ Kalk bleibt im Wasser ✘ Filterdurchbruch bei Granulat möglich ✘ Verkeimung? ✘ Keine vollständige Filterung aller Schadstoffe (Nitratproblematik) **Fazit: In Gegenden mit weichem Wasser und ohne Nitratbelastung ist die Anschaffung eines guten Aktivkohlefilters sinnvoll. Als Nachfilter nach einer Entsalzungsanlage im Keller ist ein Aktivkohlefilter nicht ausreichend, da Natrium nicht zurückgehalten wird. Von Schüttfiltern als Einzelfilter raten wir ab. Am besten wählt man einen qualitativ hochwertigen Carbonblockfilter, zum Beispiel den Multi Pure, bei dem die Aktivkohle so fest zusammengesintert ist, dass kein Durchbruch möglich ist.** ## Kategorie 3: Standfilter aus mehreren unterschiedlichen Filterschichten Für Wasserfilter aus mehreren Schichten gilt sinngemäß das gleiche wie für Aktivkohlefilter. ## Kategorie 4: UF-Filter (Keimsperren) Keimsperren bestehen aus einem fest gewickelten Material, deren Poren so eng sind, dass Bakterien, Pilze und manche Viren zu dick sind, um hindurchzupassen. Sie bleiben sozusagen im Filter stecken. Man findet Keimsperren in vielerlei Varianten – groß für die Hauswasserleitung, klein als Einzelfilter oder in Kombination mit anderen Filtersorten **Vorteil:** ✓ Mechanische Keimrückhaltung **Nachteile:** ****✘ Außer Keimen und groben festen Partikeln wird nichts gefiltert ✘ Kleine Viren schlüpfen durch **Fazit: UF-Filter machen Sinn für Brunnenbesitzer oder in Kombination mit einem anderen Wasserfilter bzw. als Bestandteil einer komplexeren Wasserfilteranlage.** ## Kategorie 5: UV-Filter Eigentlich sind UV-Filter gar keine Wasserfilter, sondern Lampen. Man nennt sie vermutlich deshalb Filter, weil das Wasser mit der UV-Lampe in Berührung kommen muss, damit eine Wirkung erzielt wird – sie werden also ähnlich wie ein Filter direkt in den Wasserverlauf eingebaut. Ziel ist das Außergefecht-Setzen von Keimen. **Vorteile: **✓ Bewährte Trinkwasserdesinfektion ✓ Wirkt auch auf Viren Nachteile: ✘ Herkömmliche UV-Lampen enthalten Quecksilber ✘ Bakterien werden körperlich nicht entfernt ✘ Filtert keine weiteren Stoffe ✘ Schwingung? **Fazit: Die UV-Strahlung hat sich als „desinfizierende“ Frequenz bewährt. Wem Schwingungen wichtig sind, der weiß, dass das Trinkwasser nach Durchlauf des UV-Filters eine linksdrehende, lebensverneinende Schwingung hat. Wir empfehlen die UV-Desinfektion demzufolge nur als Bestandteil einer komplexeren Filteranlage mit dem Muss einer anschließenden Energetisierung. Wichtig: bei misterwater****®**** werden ausschließlich UVC-LEDs eingesetzt, die kein Quecksilber enthalten. ** ## Kategorie 6: Heimdestillierer Heimdestillierer sind kleine Standgeräte, wo das Wasser durch Erhitzen verdampft und anschließend kondensiert wird. Mit Heimdestillierern werden ppm-Werte von Null erzeugt – das heißt, alle mineralischen Bestandteile werden komplett entfernt. Während die Anhänger der Fit-For-Live Bewegung von Harvey und Marilyn Diamond oder die Anhänger von Norman Walker diesen Umstand als sehr positiv erachten, behauptet die Gegenpartei, dieses Wasser sei gesundheitsschädlich. Wir schließen uns weder der einen noch der anderen Meinung an, sondern denken vielmehr, dass beim Thema Mineralien ein gesunder Mittelweg gegangen werden muss. Ausführliche Informationen dazu finden Sie in unserem Mineralienreport. Was wir in Bezug auf Heimdestillierer für bedenkenswerter halten, ist die Tatsache, dass das Wasser durch den Herstellungsprozess lange Zeit warm ist und sich Keime gern in einer warmen Umgebung bilden. Außerdem wissen wir aus der Alkohol-Destillation, dass sich bestimmte chemische Stoffe ebenso wie Wasser destillieren lassen. Trotz 0 ppm können also einige wenige „destillierfähige“ Schadstoffe trotzdem im destillierten Wasser enthalten sein, sofern sie im Ausgangswasser vorhanden waren. **Vorteile:** ✓ Relativ Preiswert ✓ Entfernt Kalk und Schadstoffe gründlich Nachteile: ✘ Stromverbrauch? ✘ Langsam ✘ Keime? ✘ „Leeres" Wasser **Fazit: Wir empfehlen ein Destilliergerät nur mit anschließender Weiterbearbeitung des Wassers (Energetisierung, leichte Remineralisierung, Verwirbelung o.ä. siehe … https://misterwater.eu/warum-umkehrosmose-allein-nicht-reicht/). Geeignet sind Destilliergeräte für 1 – 2 Personenhaushalte, wo kein Einbau einer Umkehrosmose Anlage möglich ist und nur kleine Wassermengen gebraucht werden. Ungeeignet sind die Destilliergeräte für große Familien mit hohem Wasserbedarf, da die Destillation mit einem enormen Zeitbedarf und bei vielen Litern auch mit einem hohen Stromverbrauch verbunden ist.** ## Kategorie 7: Umkehrosmose Anlage Neben den Heimdestilliergeräten ist Umkehrosmose die gründlichste Art, Wasser von allen erdenklichen Schadstoffen – über Schwermetalle, Fungizide, Pestizide, Chlor, Medikamentenrückstände, Radioaktivität, Nitrat .. - als auch Kalk zu reinigen. Man kommt nicht ganz auf 0 ppm wie bei der Destillation, dafür werden aber auch die „flüchtigen Substanzen“ mit gefiltert. Wie alle anderen Wasserfilteranlagen auch können Umkehrosmose Anlagen Keimen ein zu Hause bieten, vor allem bei längeren Standzeiten. Der Vorteil von eingebauten Anlagen ist, dass diese in der Regel problemlos mit einer Keimsperre oder UVC-LED-Modulen ausgestattet werden können (das geht beim Destillierer nicht). **Vorteile:** ✓ Entfernt Kalk und Schadstoffe gründlich bei minimalstem Stromverbrauch oder sogar ganz ohne Strom ✓ Hohe Literleistung pro Zeiteinheit im Vergleich zum Destillierer ✓ Frisches kühles Wasser im Vergleich zum Destillierer ✓ Enthält Aktivkohlevorfilter und kann mit Filtern gegen Keime ausgerüstet werden **Nachteile:** ✘ Keime? ✘ „Leeres“ Wasser Fazit: Aufgrund der überragenden Filterleistung, die die Umkehrosmose bietet, hat sich misterwater® für das Umkehrosmoseprinzig als Basis jedes misterwater® Wasserfiltersystems entschieden. Allerdings kann auch hier – ähnlich wie bei der Destillation – die Umkehrosmose nur der erste Schritt für ein hervorragendes Trinkwasser sein. Weitere Aufbereitungsschritte – wie Keimsperre / UVC-LED, Energetisierung, Remineralisierung, Verwirbelung oder Anreicherung mit Wasserstoff (siehe nächster Punkt) sollten idealerweise folgen. ## Kategorie 8: Ionisierer Ionisierer haben nicht primär die Funktion der Wasserfiltration, sondern hier geht es um ein ganz anderes Thema. Nämlich darum, ein so genanntes antioxidatives Wasser zu erzeugen – also ein Wasser, das schädliche freie Radikale einfängt. Gemessen werden kann das über den ORP-Wert, dieser muss negativ sein. Allerdings gibt es auch Mineralien, die negative ORP-Werte erzeugen (zum Beispiel Aluminium, was gar nicht positiv zu bewerten ist). Worauf es in Wahrheit ankommt – allerdings setzt sich diese Erkenntnis nur langsam durch – ist der so genannte freie molekulare Wasserstoff. Viele Verkäufer von Ionisierern loben den hohen pH-Wert, den Wasser ihrer Geräte aufweist. An dieser Stelle sei erwähnt, dass dieser hohe pH-Wert völlig irrelevant ist, sondern einzig der Wasserstoff zählt. Grundsätzlich muss man unterscheiden zwischen Ionisierern der alten und der neuen Generation. Die alte Generation der Ionisierer erkennt man zumeist daran, dass die Geräte ein oder zwei Aktivkohlevorfilter besitzen und an die Wasserleitung angeschlossen werden. Bei der neuen Generation handelt es sich in der Regel um mobile Standgeräte *ohne* Wasserfilter, die darauf ausgelegt sind, Wasser mit molekularem Wasserstoff anzureichern. Alte Geräte trennen das Wasser in „saures“ Wasser und „basisches Wasser“. Getrunken wird das basische Wasser. Was eigentlich erfolgt ist eine Trennung der Ionen: Die basischen Kationen wandern in den basischen Wasseranteil, die Anionen werden mit dem sauren Wasser entsorgt. Wir halten eine solche Mineralientrennung nicht für sinnvoll, da die Anionen für die Mineralstoffverwertung der Kationen entscheidend sind. Ausführliche Informationen dazu finden Sie in unserem Mineralienreport. Außerdem haben die Vorfilter die gleichen Vor- und Nachteile wie oben unter dem Punkt Kohlefilter beschrieben. **Vorteile: **✓ Ionisierer liefern durch die Anreicherung des Wassers mit molekularem Wasserstoff antioxidatives „Anti-Aging-Wasser“ **Nachteile: **✘ Ungenügende Vorfilterung: Kalk und viele andere Stoffe werden nicht herausgefiltert ✘ Es kommt zu langfristigen mineralischen Ungleichgewichten (betrifft nur alte Generation) ✘ Keime in den Vorfiltern? (Betrifft nur alte Generation) **Fazit: Hauptaufgabe der Ionisierer ist die Anreicherung des Wassers mit molekularem Wasserstoff. Als alleinige Filter halten wir sie für ungeeignet, da dann der Nutzer dieser Anlagen gezwungen ist, die ganze Zeit über nur Wasserstoffwasser zu trinken. Da Wasserstoffwasser u.a. einen Einfluss auf die Entgiftung hat, sollte man die Möglichkeit haben, auch anderes Wasser im Wechsel trinken zu können. Nicht jeder verträgt eine permanente Entgiftung** **misterwater****®**** arbeitet mit Ionisierern der neuen Generation in Kombination mit den misterwater****® ****Wasserfiltersystemen. In dieser Kombination entfallen alle Nachteile.** Eine ausführliche Betrachtung zum Thema Ionisierer der alten Generation finden Sie unter: https://misterwater.eu/ist-ionisiertes-basisches-wasser-schaedlich/ ## Zusammenfassung Wasserfilter Vergleich Wasserfiltersysteme Je nach Wasserqualität des Ausgangswassers können ganz unterschiedliche Aufbereitungsarten angezeigt sein. Bestenfalls – bei weichem schadstofffreiem Wasser - reicht eine Wasserbelebung ohne Wasserfilter. Ist das Wasser weich, aber schadstoffbelastet, käme beispielsweise ein guter Kohleblockfilter mit anschließender Wasserbelebung in Frage. Bei sehr hartem schadstoffhaltigem Wasser kommt man an einer Umkehrosmoseanlage oder einem Destilliergerät nicht vorbei. Allerdings können sowohl Umkehrosmoseanlage als auch Destilliergerät nur der Anfang sein – Schritt 1 zum perfektem Trinkwasser. Eine Umkehrosmoseanlage hat im Vergleich zum Destilliergerät den Vorteil, dass sie als Einbauanlage schnell viel frisches Trinkwasser liefern kann und das mit minimalstem Stromverbrauch oder sogar ganz ohne Strom (je nach Modell). Auch kann sie unkompliziert mit einer Keimsperre / UVC-LED zur Keimsicherheit versehen werden. „Wiederbelebt“ und remineralisiert werden können beide Wassersorten. Siehe dazu https://misterwater.eu/warum-umkehrosmose-allein-nicht-reicht/ Sie können Ihr Trinkwasser nicht einschätzen? Buchen Sie jetzt einen unverbindlichen telefonischen Beratungstermin. Anonymer Wasserfilter-Vergleich: Ein TDS-Messgerät zeigt Ihnen in Sekunden, wie viele gelöste Stoffe Ihr Filter tatsächlich zurückhält - messen Sie einmal ungefiltert am Hahn und einmal hinter dem Filter. Was die Werte bedeuten und was ein guter Filter davon schaffen sollte, erklären wir Ihnen gern: 24/7 Beratung oder Telefontermin mit einem Fachberater. Beitragsbild: © magic pictures - Shutterstock 1854675781 --- ## Verursacht Nitrat im Wasser Prostatakrebs? Quelle: https://misterwater.eu/verursacht-nitrat-im-wasser-prostatakrebs/ Kategorie: Gesundheit Veröffentlicht: 2023-06-28 | Zuletzt geprüft: 2026-04-04 ## Gibt es einen Zusammenhang von Nitrat und Prostatakrebs? Im März 2023 wurde eine spanische Studie veröffentlicht, die eine mögliche Verbindung von im gesamten Erwachsenenalter über das Trinkwasser aufgenommenem Nitrat und Prostatakrebs untersuchte. 1. Wir haben uns die Ergebnisse dieser und anderer Studien zu diesem Aspekt genauer angesehen und mehrere interessante Erkenntnisse für unseren Umgang mit Wasser und Ernährung gefunden. 2. Lesen Sie auch weiter, wenn Sie eine Frau sind. Auch für Sie sind spannende Informationen dabei. Zunächst geben wir Ihnen einige Basis-Infos, um die Relevanz der in der Studie untersuchte Frage für unser Leben zu beleuchten und zu verstehen. ### Welche Ursachen für Prostatakrebs sind schon bekannt? Prostatakrebs ist recht verbreitet - in Deutschland erkranken jedes Jahr fast 70.000 Männer an einem Prostata-Karzinom. Somit ist es die häufigste Krebsart bei Männern, noch vor Lungen- und Darmkrebs. (1)(2) Glücklicherweise treten bei dieser Krebsform überwiegend die nicht-aggressiven Formen auf. Die Ursachen von Prostatakrebs sind nach wie vor weitgehend unbekannt, und er ist eine der wenigen Krebsarten, für die die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) keinen eindeutigen krebserregenden Wirkstoff identifiziert hat. Die derzeit anerkannten drei Risikofaktoren für Prostatakrebs haben nichts mit dem Lebensstil zu tun. Dazu zählen das Alter, die ethnische Zugehörigkeit und die familiäre Krebsvorgeschichte (einschließlich genetisches Erbe). (3) Andere vermutete Risikofaktoren - insbesondere für fortgeschrittenen und aggressiven Prostatakrebs - sind Verhaltensweisen wie Rauchen, ungesunde Ernährung, Übergewicht und Bewegungsmangel. Außerdem die Exposition gegenüber Pestiziden und das Hormonsystem schädigende Chemikalien - sogenannte Endokrin-Disruptoren (z.B. Dioxine, einige Kosmetik-Inhaltsstoffe). Krebsmortalitätskarten, die die räumliche und zeitliche Verteilung innerhalb von Ländern und weltweit aufzeigen, deuten darauf hin, dass es Umweltfaktoren geben muss, die zur Entstehung von Prostatakrebs beitragen und die steigenden Erkrankungsraten teilweise erklären könnten. (3) ### Könnten Nitrat oder Nitrit zu den Risikofaktoren von Prostatakrebs gehören? Dieser Frage gingen spanische Forscher auf den Grund. Wissenschaftler des Barcelona Institute for Global Health rechneten hoch, wie viel Leitungswasser Prostatakrebs-Patienten und Kontrollpersonen seit ihrem 18. Lebensjahr getrunken hatten und wie viel Nitrat und THMs (Trihalogenmethane wie Chloroform oder Bromdichlormethan) sie damit aufgenommen hatten. (3) Nitrat im Grundwasser ist seit vielen Jahren ein Problem der Wasserversorger, da die Stickstoffbelastung durch Düngemittel in vielen Gebieten zugenommen hat. Im Nitratbericht der deutschen Bundesministerien für Umwelt und für Landwirtschaft aus dem Jahre 2020 weisen ca. 27% der Messstellen Nitratgehalte von mehr als 50 Milligramm je Liter (mg/l) auf. 50 mg je Liter ist der aktuelle Grenzwert der EU-Grundwasserrichtlinie. Jedoch liegt bereits ab 37,5 mg eine „Nitratbelastung“ vor und es müssen Maßnahmen angeordnet werden, um eine Annäherung an den Grenzwert zu verhindern. THMs sind halogenierte Methanverbindungen, also Methan mit mindestens einem Halogen-Atom (Fluor, Chlor, Brom, Jod). Diese wurden einbezogen, weil sie ständig und weit verbreitet im Trinkwasser vorkommen. Mehrere THMs verändern das Hormonsystem, gelten im Zellversuch als genotoxisch und in Tierversuchen als krebserregend. Die IARC hat einige THMs als mögliche Karzinogene für den Menschen eingestuft. Daher stellen sie ebenfalls einen denkbaren Risikofaktor für Prostatakrebs dar. (3) Wie kommen sie ins Trinkwasser? Trihalogenmethane bilden sich als Nebenprodukt der Desinfektion von Trinkwasser oder der Wasseraufbereitung mit Chlor im Schwimmbad. Beispiele dafür sind Trichlormethan (CHCl3, Chloroform) und verschiedene bromierte Verbindungen. (4) ### Die Ergebnisse Bei der Auswertung ermittelten die Wissenschaftler, dass eine hohe Nitrataufnahme mit einem erhöhten Risiko für Prostatakrebs einherging. Wer durchschnittlich mit seinem Trinkwasser mehr als **14 Milligramm Nitrat****pro Tag** aufgenommen hatte, besaß demnach eine 1,6 Mal höhere Wahrscheinlichkeit Prostatakrebs zu entwickeln. Das Risiko, eine besonders aggressive Form von Prostatakrebs zu entwickeln, steigt mit der Menge an Nitrat: Die Zahlen zeigen eine nahezu Verdreifachung gegenüber denjenigen, die wenig Nitrat (weniger als 6 Milligramm pro Tag im Durchschnitt) zu sich genommen hatten. (1)(3) Für jede Erhöhung der über das Wasser aufgenommenen Nitratmenge um 5 mg pro Tag stieg die Gesamt-Wahrscheinlichkeit für Prostatakrebs um 22%. (3) Die Werte für THMs zeigten keinen Bezug zu den Krebsfällen. Außer: Die Personen mit der höchsten Chloroformbelastung, welche allein über das Trinkwasser aufgenommen wurde, hatten eine höhere Wahrscheinlichkeit, an Prostatakrebs zu erkranken, als die Personen mit der niedrigsten Belastung. Sehr weitsichtig war die Integration des Aspektes Ernährung in die Studie. Da die Teilnehmer auch über ihre Ernährungsweise Auskunft geben mussten, zeigte sich bei der Auswertung noch ein weiteres wichtiges Ergebnis: Ein Zusammenhang zwischen hoher Nitrataufnahme und Prostatakrebs konnte nur bei Männern beobachtet werden, die **wenig Obst und Gemüse **aßen und mit ihrer Nahrung chronisch **wenig****Ballaststoffe und Vitamin C** aufnahmen. Die Studienleiterin Donat-Vargas erklärte: „Antioxidantien, Vitamine und Polyphenole in Obst und Gemüse können die Bildung von Nitrosaminen - das sind Verbindungen mit krebserzeugendem Potenzial - im Magen hemmen." (1) ### Wie viel Wasser muss man trinken, um 14 mg Nitrat aufzunehmen? Als Orientierung gehen wir von den in Bayern aus vielen Messungen ermittelten Werten aus: Diese liegen zwischen 10 und 27 mg / Liter Trinkwasser. (5)(6)(7) Wenn wir als willkürlich festgelegten Mittelwert 16 mg / Liter verwenden, haben wir schon bei einem Liter Trinkwasser die kritische Grenze von 14 mg überschritten. Wie viel Kaffee, Tee, Suppe, selbstgemachte Limo, Proteindrinks, Smoothies gönnen Sie sich jeden Tag? Selbst wenn Sie Flaschenwasser verwenden, können Sie nicht sicher sein, nitratarmes oder -freies Wasser zu bekommen. Der Höchstgehalt für Nitrat in natürlichem Mineralwasser liegt ebenso wie der von Leitungswasser bei 50 mg / Liter. (8) **Zum Vergleich:** in der spanischen Studie lag der Mittelwert bei den untersuchten Personen bzw. der Kontrollgruppe bei 7,3 bzw. 7,4 mg Nitrat pro Liter Leitungswasser. Dadurch konnten sie sogar fast 2 Liter Trinkwasser pro Tag aufnehmen, ohne den kritischen Wert zu überschreiten. (3) **Eine Überlegung: **Wenn man eine Studie gleicher Art in Deutschland machen würde, dann lägen erheblich mehr Menschen über diesem kritischen Wert. Was würde das für die Erkrankungsrate an Prostatakrebs und die Ursachenfindung bedeuten? Und - noch etwas weiter gedacht - wie viel Potential zur Vermeidung von Krankheiten liegt tatsächlich in unserer eigenen Hand, wenn wir Wasserfilter benutzen und auf genug Antioxidantien, Vitamine und Ballaststoffe in unserer Ernährung achten? ### Nitrat: Nur im Wasser oder als künstlicher Zusatzstoff gefährlich? Kürzlich berichteten französische Forscher über einen Zusammenhang zwischen Nitrit als Lebensmittelzusatzstoff (besonders der Zusatzstoff Natriumnitrit) und Prostatakrebs. In der gleichen Untersuchung an über 100.000 Erwachsenen fiel das Nitrat (als Zusatzstoff Kaliumnitrat) als Verursacher von Brustkrebs auf. **Bemerkenswert hierbei ist, dass die Forscher keine Verbindung zwischen den natürlichen Formen von Nitrat und Nitrit aus Gemüse und jeglicher Krebsform ausmachen konnten**. (9) **Eigenschaften und Verwendung von Nitrat und Nitrit** Nitrat ist ein natürlicher Bestandteil der menschlichen Ernährung und ein zugelassener Lebensmittelzusatzstoff. Letzteres gilt auch für das Nitrit. Nitrat und Nitrite werden verwendet, um gepökelten Fleischerzeugnissen die charakteristische Farbe zu verleihen und sie zu konservieren. Die Kontroverse über Nitrite hat sich mit der Veröffentlichung einer IARC-Monographie verschärft, in der ein Zusammenhang zwischen Darmkrebs und Nitriten in verarbeiteten Fleischwaren vermutet wird. (10)(14) Seit Jahrzehnten prägen daher zwei gegensätzliche Haltungen die Einstellung der Verbraucher zu Nitrat und Nitrit in der Nahrung. ### A) Nitrat als Vorstufe des wichtigen Stoffwechselschalters Stickstoffmonoxid (NO) Die Entdeckung der tiefgreifenden physiologischen Bedeutung von Stickstoffmonoxid führte zu der Erkenntnis, dass Nitrat in der Nahrung wesentlich zum Stickstoffreservoir für die Stickstoffmonoxidbildung beiträgt. Zahlreiche klinische Studien haben außerdem positive Auswirkungen des Nitratkonsums in der Nahrung nachgewiesen, insbesondere auf die Gesundheit der Gefäße und des Stoffwechsels. Nitrat kann teilweise in Stickstoffmonoxid umgewandelt werden, das eine Gefäßerweiterung bewirkt und dadurch den Blutdruck senkt. Dadurch könnte sich ein geringeres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Herzinfarkt und Schlaganfall ergeben. Darüber hinaus wurde Nitrat in der Nahrung mit positiven Auswirkungen bei Patienten mit Magengeschwüren, Nierenversagen oder metabolischem Syndrom in Verbindung gebracht. Jüngste Studien deuten darauf hin, dass derartige gesundheitsfördernde Wirkungen bei einer täglichen Zufuhr von nitratreichem Gemüse erreicht werden könnten. (12) Interessant ist, dass etwa 80 % der mit der Nahrung aufgenommenen Nitrate aus dem Verzehr von Gemüse stammen; zu den Nitritquellen gehören Gemüse, Obst und verarbeitetes Fleisch. Genauso interessant ist, welche Menge an Nitrat wir mit der Nahrung im Vergleich zu den oben genannten Werten aus Leitungswasser aufnehmen. Forscher haben einmal die Menge an Nitrat in einer Ernährung mit nitratreichem bzw. nitratarmem Gemüse und Obst gemessen. Die Spanne reichte von 174 bis 1222 mg, also viel höher als die Mengen im Leitungswasser. Da unser Stoffwechsel täglich eine doch erhebliche Menge an Nitrat „verarbeitet“, plädieren diese Forscher für eine umfassende Neubewertung der gesundheitlichen Auswirkungen von nitratreichen Lebensmitteln. Die Stärke der Beweise, die den Verzehr von nitrathaltigen pflanzlichen Lebensmitteln mit positiven Auswirkungen auf die Gesundheit in Verbindung bringen, spricht dafür, diese Substanz sogar als Nährstoff zu betrachten. (14) ### B) Umwandlung in gefährliche Nitrosamine Nitrat und Nitrit sind per se nicht krebserregend, aber unter sauren Bedingungen, wie z.B. im Magen, kann die Reaktionskette Nitrat → Nitrit → Nitrosamine ablaufen. Im Tierversuch wurde in sämtlichen Tierarten eine stark krebserzeugende Wirkung bei 90% der untersuchten Nitrosamine nachgewiesen, wodurch sie auch als wahrscheinlich krebserregend für den Menschen gelten. (10)(11) In den 1970er Jahren wurde die Verwendung von Nitrit in Lebensmitteln wegen gesundheitlicher Bedenken im Zusammenhang mit der potenziellen Bildung von krebserregenden Nitrosaminen fast verboten. Durch Änderungen der Fleischverarbeitungsmethoden wurden diese potenziellen Risiken verringert, und Nitrit wird seither weiterhin in Lebensmitteln verwendet. Ein Verbot oder eine Einschränkung von Nitrat als Lebensmittel-Zusatzstoff stand hingegen nie zur Debatte. (13) ### Fazit Die Frage bleibt: Gibt es einen Zusammenhang zwischen Nitrataufnahme und Prostatakrebs? Nun, es gibt wohl eine gewisse Wahrscheinlichkeit, wie die spanische Studie gezeigt hat. Differenzieren muss man offensichtlich zwischen Nitrat im Trinkwasser, Nitrat als künstlichem Zusatzstoff bei verarbeiteten Lebensmitteln und Nitrat als natürlichem Bestandteil von Obst und Gemüse. Ähnlich wie wir auch zwischen hartem Kalk im Wasser und organischem Kalzium aus Lebensmitteln differenzieren. Woraus sich die letzte Frage dieses Artikels ergibt: Welcher Filter entfernt Nitrat (und Kalk) zuverlässig aus dem Trinkwasser? … Nicht jeder – so viel ist klar. Manche Filter sind sogar eine Sammelstelle für Nitrat und erhöhen eher die Belastung als sie zu verringern. Sie möchten mehr wissen? Buchen Sie jetzt einen unverbindlichen Beratungstermin bei einem unserer Wasserexperten! Beratungstermin SICHERN Sie haben bereits einen Wasserfilter und möchten wissen, ob dieser auch Nitrat entfernt? Fragen Sie uns - wir sagen Ihnen, worauf Sie bei Ihrem System achten müssen. ### Quellen: 1. Forscher warnen vor Prostata-Krebsrisiko durch Leitungswasser - https://www.msn.com/de-de/gesundheit/medizinisch/forscher-warnen-vor-prostata-krebsrisiko-durch-leitungswasser/ar-AA18HFCB 2. Prostatakrebs und Leitungswasser – Studie bringt besorgniserregende Ergebnisse ans Licht - https://www.fr.de/panorama/krebs-risiko-leitungswasser-studie-nitrat-trinkwasser-duenger-gesundheit-prostatakrebs-news-prostata-news-92139703.html?cmp=defrss 3. Donat-Vargas C, Kogevinas M, Castaño-Vinyals G, Pérez-Gómez B, Llorca J, Vanaclocha-Espí M, Fernandez-Tardon G, Costas L, Aragonés N, Gómez-Acebo I, Moreno V, Pollan M, Villanueva CM. Long-Term Exposure to Nitrate and Trihalomethanes in Drinking Water and Prostate Cancer: A Multicase-Control Study in Spain (MCC-Spain). Environ Health Perspect. 2023 Mar;131(3):37004. doi: 10.1289/EHP11391. Epub 2023 Mar 8. PMID: 36883836; PMCID: PMC9994181. - https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC9994181/ 4. Trihalogenmethane - https://de.wikipedia.org/wiki/Trihalogenmethane#Auftreten_bei_der_Wasseraufbereitung 5. eigene Messungen von misterwater 6. Entwicklung der Nitratgehalte im Trinkwasser – Untersuchungsergebnisse 2015 - https://www.lgl.bayern.de/lebensmittel/warengruppen/wc_59_trinkwasser/ue_2015_nitrat_trinkwasser.htm 7. Stadtwerke Wasserburg am Inn, Wasseranalysen - https://stadtwerke-wasserburg.de/wasser/wasseranalyse/ 8. Verordnung über natürliches Mineralwasser, Quellwasser und Tafelwasser (Mineral- und Tafelwasser-Verordnung) - https://www.gesetze-im-internet.de/min_tafelwv/Min_TafelWV.pdf 9. Chazelas E, Pierre F, Druesne-Pecollo N, Esseddik Y, Szabo de Edelenyi F, Agaesse C, De Sa A, Lutchia R, Gigandet S, Srour B, Debras C, Huybrechts I, Julia C, Kesse-Guyot E, Allès B, Galan P, Hercberg S, Deschasaux-Tanguy M, Touvier M. Nitrites and nitrates from food additives and natural sources and cancer risk: results from the NutriNet-Santé cohort. Int J Epidemiol. 2022 Aug 10;51(4):1106-1119. doi: 10.1093/ije/dyac046. PMID: 35303088; PMCID: PMC9365633. - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35303088/ 10. Habermeyer M, Roth A, Guth S, Diel P, Engel KH, Epe B, Fürst P, Heinz V, Humpf HU, Joost HG, Knorr D, de Kok T, Kulling S, Lampen A, Marko D, Rechkemmer G, Rietjens I, Stadler RH, Vieths S, Vogel R, Steinberg P, Eisenbrand G. Nitrate and nitrite in the diet: how to assess their benefit and risk for human health. Mol Nutr Food Res. 2015 Jan;59(1):106-28. doi: 10.1002/mnfr.201400286. Epub 2014 Oct 14. PMID: 25164923. - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25164923/ 11. Nitrosamine - https://de.wikipedia.org/wiki/Nitrosamine 12. Bedale W, Sindelar JJ, Milkowski AL. Dietary nitrate and nitrite: Benefits, risks, and evolving perceptions. Meat Sci. 2016 Oct;120:85-92. doi: 10.1016/j.meatsci.2016.03.009. Epub 2016 Mar 9. PMID: 26994928. - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26994928/ 13. Hord NG, Tang Y, Bryan NS. Food sources of nitrates and nitrites: the physiologic context for potential health benefits. Am J Clin Nutr. 2009 Jul;90(1):1-10. doi: 10.3945/ajcn.2008.27131. Epub 2009 May 13. PMID: 19439460. - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19439460/ 14. Bernardo P, Patarata L, Lorenzo JM, Fraqueza MJ. Nitrate Is Nitrate: The Status Quo of Using Nitrate through Vegetable Extracts in Meat Products. Foods. 2021 Dec 5;10(12):3019. doi: 10.3390/foods10123019. PMID: 34945570; PMCID: PMC8702177. - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34945570/ Beitragsbild: © Tutatamafilm - Shutterstock 2003769035 --- ## Viren im Trinkwasser Quelle: https://misterwater.eu/viren-im-trinkwasser/ Kategorie: Gesundheit Veröffentlicht: 2023-02-04 | Zuletzt geprüft: 2026-04-05 ## Viren im Trinkwasser? - Warum Grippewellen bevorzugt im Winter auftreten Wenn Sie unser Blog-Video gesehen oder diesen kurzen Bericht gelesen haben sind Sie den allermeisten Wissenschaftlern in Sachen „Viren im Trinkwasser“ drei Schritte voraus! Das Thema Viren im Trinkwasser ist einerseits extrem brisant und findet andererseits völlig außerhalb der öffentlichen Aufmerksamkeit statt. ### Spektakuläre Erkenntnis zu Viren im Trinkwasser Schon vor ca. 15 Jahren ist Erich Meidert der Wasserexperte Wilfried Soddemann aufgefallen. Wilfried Soddemann war einer der ersten, der von Viren im Trinkwasser sprach. Zu dieser Zeit war er Leiter des Umweltamtes in Aachen und hat u.a. für den damaligen Umweltminister Töpfer Reden geschrieben – er war also als Experte anerkannt. Die Erkenntnis seiner Arbeit war: Immer, wenn es kalt ist, steigt die Zahl der Virusinfektionen. Und immer **wenn die Luft-, aber vor allem eben die Leitungswassertemperatur abnimmt**, tauchen vermehrt Noro-, Rota- oder Influenza-Viren im Trinkwasser auf – ganz im Gegensatz zu Bakterien, die in der Regel eine warme Umgebung bevorzugen. Wilfried Soddemann analysierte während seiner Karriere c. 600.000 Wasserproben. In ca. 200.000 Trinkwasserproben fand er Viren. Umgekehrt gibt es auch eine sichere, d.h. virenarme, Zeit. Diese ist in Deutschland von Juni bis September. ### Die Wahrheit ist nicht erwünscht Die Konsequenz seiner Warnungen war zuerst die Infragestellung seiner Person durch Kollegen und Vorgesetzte. Der Nachweis von Viren im Trinkwasser hätte ein massives Umdenken erfordert. Das Märchen vom sauberen und sicheren Trinkwasser wäre nicht mehr haltbar gewesen. Dabei war die einzige Absicht von Wilfried Soddemann, das Trinkwasser für die Verbraucher sicherer zu machen und eine Nachrüstung der Abwasseranlagen mit Ultrafiltration, Ozonbehandlung oder Desinfektionsmittel wie Natriumhypochlorit anzuregen. In seiner Eigenschaft als Wasserexperte hat Erich Meidert viele andere Experten kennengelernt und manche haben sich ihm als Whistleblower anvertraut. Wilfried Soddemann ist einer davon und er musste am eigenen Leib erfahren, was passiert, wenn man unangenehme Wahrheiten immer wieder ausspricht. Da ihn niemand ernst genommen hat, hat Wilfried Soddemann auf eigene Faust versucht, die Ergebnisse seiner Wasserproben öffentlich zu machen. Damit verstieß er allerdings gegen Regeln des Umweltministeriums NRW. Schlussendlich führte dies zu seiner Zwangspensionierung, worunter er heute – mehr als 20 Jahre später – immer noch leidet. ### In welchen Regionen finden sich die meisten Viren im Trinkwasser? Kommen wir zu einer interessanten Frage: Warum liegen die Hochburgen für Virenerkrankungen im Winter nicht in den Großstädten, wo die Menschen viele Kontakte zu anderen Menschen haben, sondern in kleineren Städten wie Berchtesgaden, Rosenheim oder in Orten wie Weimar in Thüringen? Wie kommt es zu Viren im Trinkwasser? Hier ein Beispiel, warum die Bodenqualität für die Virenbelastung ausschlaggebend ist. Wenn Regen- oder Flusswasser viele Meter durch Sandboden sickert, bis es bei der Grundwasserschicht angekommen ist, dann kann der Sandboden auf diesem langen Weg viele Viren herausfiltern. Daher sind große Teile Niedersachsens und Schleswig-Holsteins deutlich weniger betroffen als andere Bundesländer. Alle Bundesländer mit Gebirgen, bei denen das Trinkwasser aus Talsperren oder aus nahe unter dem Boden liegendem Grundwasser stammt, haben hingegen einen großen Nachteil. Denn bei ihnen wird das für Trinkwasserzwecke genutzte Wasser nicht bzw. ungenügend durch den Boden gefiltert. > Genau in dem Wasser, was aus dem Bauchgefühl heraus das sauberste sein sollte, weil es aus einer wunderschönen Natur stammt, finden sich also die höchsten Belastungen. ### Messungen durch die Universität Wien Die Universität Wien hat im Februar 2022 die Virenbelastung in Abwässern gemessen. Ein Ergebnis der Untersuchungen war, dass man aufgrund der Werte im Abwasser schon eine Woche vorher den Anstieg oder den Abfall der Fallzahlen von Virenerkrankungen vorhersagen konnte. Diese Untersuchung ist jedoch eine Ausnahme. Wasserwerke prüfen für gewöhnlich nie, ob eine Belastung durch Viren im Trinkwasser vorliegt. ### Die Ausnahme-Wasserwerke Obwohl das Thema Viren im Trinkwasser bei misterwater® auch schon vor 10 Jahren bekannt war, hat es doch in den letzten 3 Jahren eine neue Brisanz erhalten. Die tägliche Veröffentlichung gewisser Fallzahlen gab uns „Futter“ für weitere zielgerechte Recherchen. Erich Meidert hat bei Wasserwerken angerufen, die in Gegenden mit geringer Virenbelastung lagen. Dabei hat er erfragt und auch auf deren Internetseite recherchiert, ob sie spezielle Methoden bei der Wasseraufbereitung anwenden. Ergebnis: Es waren immer Wasserwerke, die Ozon, Natriumhypochlorit oder Ultrafiltration für die Wasseraufbereitung nutzen. Gute Nachricht für die Berliner: Berlin hat begonnen, 2 Milliarden Euro in Ozonisierungsanlagen zu investieren. Es sieht danach aus, als ob einige Verantwortliche Ursache-Wirkung verstanden haben und nun das Notwendige umsetzen. ### Ist virenfreies Trinkwasser teuer? Die Kosten können niemals der Grund dafür gewesen sein, die Vorschläge von Wilfried Soddemann abzulehnen. Er hatte damals ausgerechnet, dass die Aufrüstung der Kläranlagen nur ca. 5 Euro mehr pro Verbraucher und Jahr kosten würde. Leider ist die Bereitschaft zur Modernisierung in einigen Bundesländern sehr gering. Genauso schlecht sieht es in einigen Regionen und Bundesländern mit der Transparenz der Wasserversorger aus. Sie sehen die Methoden, wie sie das Wasser reinigen als ihr Geheimnis an. Andererseits wird in hohem Selbstbewusstsein in den Internetseiten von reinem Wasser bester Qualität geschrieben. ### Selbsthilfe: Filtern oder Kochen Wenn Sie in einem Gebiet leben von dem Sie vermuten, dass das Trinkwasser nicht optimal behandelt wird, gibt es zwei Möglichkeiten. Die erste ist ein Wasserfilter mit Ultrafiltration – oder – noch sicherer – der Einsatz einer UVC-LED zur Wassersterilisation. Und die zweite ist das Abkochen des Trinkwassers. Unser Tipp: Kochen Sie Ihr Wasser vor dem Trinken im Herbst und Winter ca. 20 Minuten lang sprudeln auf kleiner Flamme und verwenden Sie nur die oberen 80% des Wassers zum Trinken. Damit schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe: Die hohen Temperaturen setzen die Viren außer Gefecht und in den im Topf gelassenen 20 % setzen sich viele Schad- und Fremdstoffe ab, die dann nicht mehr in Ihrer Tasse landen. Wenn Ihnen die pragmatischere und einfachere Lösung der Filterung lieber ist, finden Sie auf der Internetseite von misterwater® eine Auswahl von Küchenfiltergeräten, die einerseits Schad- und Fremdstoffe entfernen, andererseits virensicher sind: https://misterwater.eu/wasserfilteranlagen Wenn Sie bereits eine Umkehrosmose Anlage eines anderen Herstellers Ihr Eigen nennen, kann in der Regel unsere UVC-LED nachgerüstet werden, um eventuell vorhandene Viren im Trinkwasser zu beseitigen: https://shop.misterwater.eu/products/uvc-led-xenia-16v?_pos=1&_sid=ca5505e07&_ss=r?variant=56098808791305 Lassen Sie sich jetzt beraten lassen: https://misterwater.eu/beratungstermin-vereinbaren/ Materialsammlung / Weiterlesen zum Thema Viren im Trinkwasser unter: https://sites.google.com/site/trinkwasservirenalarm Beitragsbild: © Master1305 - Shutterstock 1182460027 --- ## Warum das Herz etwas anderes ist als wir denken Quelle: https://misterwater.eu/warum-das-herz-etwas-anderes-ist-als-wir-denken/ Kategorie: Gesundheit Veröffentlicht: 2024-04-23 | Zuletzt geprüft: 2026-04-13 ## Ist das Herz gar keine Pumpe? Von den meisten Menschen wird das Herz als Pumpe angesehen. Weil, es ist ja offensichtlich, dass das Herz ein Pumpe ist, oder nicht? Wiewohl es seit über 100 Jahren gute Argumente dafür gibt, dass genau das eben nicht stimmt, dass das Herz eben keine hydraulische Pumpe ist, die das gesamte Kreislaufsystem antreibt. Diese Ansicht konnte sich jedoch bisher nicht gegen das mächtige Dogma von Biologie und Medizin durchsetzen. Oder haben Sie davon bis heute schon mal etwas gehört? Wahrscheinlich nicht, denn Forschern, die diese unbequeme Erkenntnis verbreiten wollen, die der seit langem bestehenden Lehrmeinung und auch kommerziellen Interessen entgegen steht, werden entweder totgeschwiegen oder sogar angegriffen. ### Warum das Blut auch ohne Herz fließen kann Wasser ist der Hauptanteil des Blutes und bestimmt damit ganz wesentlich die Eigenschaften von Blut. Diese Eigenschaften - etwas genauer betrachtet - führen zu spektakulären Erkenntnissen. Frühe Forscher haben eine Reihe von Beobachtungen gemacht, die darauf hindeuten, dass der vom Herzen erzeugte Druck nicht die treibende Kraft des Kreislaufs sein kann. Stattdessen scheint etwas, das unabhängig von der Pumptätigkeit des Herzens ist, dafür zu sorgen, dass sich das Blut im Körper bewegt. Und es waren keine Unbekannten, die sich mit dem Thema beschäftigt, Nachweise auf den Tisch gelegt und Erklärungen gefunden haben, sondern Größen wie: Rudolf Steiner, J. L. Bremer, Prof. Gerald Pollack, Dr. Goncharenko, Dr. Thomas Cowan, Dr. Stephen Hussey, Thomas Riddick oder Harold Hillman (1)(2)(3)(4)(5)(6)(7) > Steiner hatte nicht nur Recht, dass das Herz keine Pumpe ist, sondern unser Verständnis von Herzkrankheiten - die ihren Ursprung in den Blutgefäßen haben - ist völlig falsch. Und dieses grobe Missverständnis mit den dazugehörigen Medikamenten und riskanten Operationen ist der Grund dafür, dass Herzkrankheiten nach wie vor die häufigste Todesursache weltweit sind.“ > Dr. Thomas Cowan > Arzt und Buchautor Wiewohl könnte jeder Physiker, der etwas von Strömungsmechanik versteht, das Dogma vom Herz als Pumpe relativ einfach und schnell widerlegen. > Mechanisch gesehen bietet das Herz nicht annähernd die Kraft, die erforderlich wäre, um das Blut durch das gesamte Kreislaufsystem zu drücken.“ (8) > AMD ### Rätselhaftes & Merkwürdigkeiten Ein weiteres, verblüffendes Kuriosum: Druck, Temperatur, Sauerstoffsättigung und Zusammensetzung des Blutes sind, wenn sie gleichzeitig in verschiedenen Abschnitten derselben Herzkammer (Ventrikel) gemessen werden, unterschiedlich. Nach den bestehenden Modellen und Gesetzen zu Flüssigkeiten (z. B. einfache Diffusion oder Flüssigkeitshydraulik) sollte dies nicht möglich sein. (3) Noch etwas, was außerhalb des Bereichs des Möglichen scheint: So kann beispielsweise bei einem sich entwickelnden Embryo vor der Entwicklung seines Herzens ein spontaner Kreislauf beobachtet werden. Außerdem stehen die im Körper beobachteten Strömungen und Drücke häufig im Widerspruch zu dem Druck, den das Herz als anfänglich treibende Kraft für den Blutkreislauf erzeugt. Viele dieser Beobachtungen sind in einer älteren Arbeit von Ralph Marinelli und Kollegen ausführlich beschrieben. (9) Prof. Pollack fügt diesen Kuriositäten eine spannende Beobachtung hinzu: Das Blut kann ganz offensichtlich auch ohne ein schlagendes Herz fließen. Nach einem Herzstillstand wurde bei Mäusen, Ratten, Hunden und Kükenembryonen ein Blutfluss über den Tod hinaus bestätigt. Der Fluss hielt von 15 Minuten bis zu mehreren Stunden an. Pollack stellte fest, dass dieser Fluss durch Infrarot-Energie angetrieben wird, sowohl im normalen, physiologischen Zustand als auch nach dem Herzstillstand. All dies und weitere Beobachtungen zeigen, dass es neben dem Herzen mindestens zwei weitere Antriebe für den Blutfluss gibt: Das Blut (der Wasseranteil) selbst und die Gefäße. (10) ### Herz und Arterien - Die Entdeckungen Goncharenkos Der Physiologe Dr. Goncharenko fand in den 1990er- und 2000er-Jahren durch aufmerksame Beobachtungen heraus, dass Teile des Herzens in sehr enger Beziehung zu bestimmten Teilen des arteriellen Systems stehen. Einerseits ziehen Verletzungen einer bestimmten Region des Herzens eine Verletzung eines eindeutig zuzuordnenden Teils einer Arterie nach sich. Was sich dann auch negativ auf das angrenzende Gewebe auswirkt (z.B. Sauerstoffmangel). Beispiel für die Beobachtungen Goncharenkos: Operationen an der Herzbasis (die die Blutzufuhr zum Gehirn gewährleistet) rufen Störungen hervor, die auf eine eingeschränkte Blutzufuhr zum Gehirn hindeuten, wie z. B. Enzephalopathie, Epilepsie, Schlaganfall und Sehstörungen. (3) Ähnliche Hirnschäden treten auch auf, wenn ein Patient an eine Herz-Lungen-Maschine angeschlossen wird (z. B. während einer Herzoperation), das Herz also kurzfristig aus dem Herz-Kreislauf-System heraus genommen wird, das Blut aber weiterhin fließt. Das kann die Ansicht unterstützen, dass die Gesundheit des Gehirns noch von etwas anderem als nur von einer ausreichenden Menge Blut abhängt. Ebenso ist bekannt, dass Herzinfarkte in bestimmten Bereichen des Herzens Nekrosen an Nase, Ohren, Armen und Impotenz verursachen können. Das Team von Goncharenko fand Hinweise darauf, dass von Arterien ein schwaches elektromagnetisches Signal ausgeht, das von den zugeordneten Bereichen des Herzens möglicherweise erkannt wird und auf das sie reagieren. Darüber hinaus vermuten sie – in Bezug auf die Strömung des Blutes, dass eine ähnliche elektromagnetische Resonanz am Werk ist, die dazu beiträgt, das Blut an gewünschte Orte zu leiten. ### Wie Wasser und Blut wirklich fließen Der große Wasserforscher Victor Schauberger kam zu dem Schluss, dass sich Wasser am besten in einem spiralförmigen Wirbel fortbewegt, in dem alles, was im Wasser transportiert wird, in seinem Zentrum konzentriert ist (so dass es sowohl Energie erhält als auch den geringsten Widerstand erfährt). Dies deutet darauf hin, dass das Wasser immer versucht, in einer gekrümmten und nicht in einer geraden Bewegung zu fließen. Langfristig führt dies zu einer allmählichen Formung des Wasserweges, um der wirbelnden Bewegung zu entsprechen. Dieses überall in der Natur zu beobachtende Muster lässt den Schluss zu, dass dies der energetisch günstigste Weg für das Wasser ist, um sich fortzubewegen. Außerdem stellte er fest, warum Flüsse ihre Ufer verlieren (was in bestimmten Gebieten ein großes Problem darstellt) und was die beste Lösung dafür ist. Sie besteht nicht darin, die Ufer ständig zu verstärken, sondern Felsbrocken auf dem Grund des Flusses zu platzieren, die die Wirbelbewegung wiederherstellen. Dies funktioniert insbesondere deshalb, weil dadurch die Reibung an den Rändern des Flusses verringert wird. Denn die Kraft der Wasserströmung und der darin befindlichen festen Objekte konzentriert sich auf die Mitte des Gewässers. (3) ### Der Wirbel in uns Unter der Annahme, dass Schaubergers Beobachtungen zutreffen, würde dies bedeuten, dass die natürliche Selektion eine ähnliche Architektur in der Biologie von Lebewesen begünstigen würde. Die Vorteile eines verringerten Energiebedarfs für den Transport des Blutes durch den Körper und, was noch wichtiger ist, die Verminderung der Schäden, die der Blutfluss an der Auskleidung der Blutgefäße verursacht, sind beide entscheidend für das Überleben eines Organismus. Wenn das Blut als spiralförmiger Wirbel durch die Arterien fließen würde, wären drei Dinge notwendig: - Etwas, das die spiralförmige Bewegung in Gang setzt. - Blutgefäße mit einer gekrümmten Form, die den Wirbel erzeugen - eine Oberflächenstruktur auf der Innenwand der Gefäße (Endothel) Zufälligerweise haben die Arterien im ganzen Körper tatsächlich gekrümmte Formen. Darüber hinaus bestätigen Gefäßspezialisten, dass sie auf der Innenseite der Arterien ein sehr deutliches Spiralmuster spüren können - was ein weiterer Hinweis auf die spezielle Art der Strömungsbewegung in natürlichen Systemen ist (hier: der Gefäße). ### EZ-Zonen in den Blutgefäßen Die Beobachtungen von Prof. Pollack steuern diesem Modell noch einen Faktor hinzu: Das Verhalten des Wassers, bedingt durch die Wechselwirkungen der Wassermoleküle mit Oberflächen und den dadurch erzeugten Ladungsunterschieden und EZ-Zonen. Siehe dazu unseren Artikel https://misterwater.eu/gerald-pollack-zellbiologie/. Das Blut fließt also nicht wie Wasser durch eine Wasserleitung, sondern es „wirbelt“ durch die Blutgefäße – und kommt trotzdem schneller voran als wenn es geradlinig hindurch fließen würde. Nicht logisch, aber nachweisbar. Dies steht im Zusammenhang mit einem entscheidenden Vorteil der Wirbelbewegung. Eines der Hauptprobleme des Blutes besteht darin, dass sich seine Bestandteile durch die Schwerkraft trennen und absetzen. Dies und zu wenig Zellspannung kann dazu führen, dass die roten Blutkörperchen verklumpen („Geldrollenbildung“) und sich nicht mehr bewegen - etwas, das durch die kontinuierliche Wirkung des Wirbels verhindert wird. Normalerweise verhindern die negativen Ladungen der Blutkörperchen eine Geldrollenbildung. In vielen akuten und chronischen Krankheitszuständen kehrt sich jedoch aufgrund zunehmender positiver Ladungen oder eines Verlusts negativer Ladungen die gesamte elektrische Abstoßung (Zeta-Potential) um und die Blutzellen verklumpen, was häufig zu Mikroverklumpungen und -infarkten in Gefäßen führt. ### Welche Bedeutung hat dann das Herz? Dieses Modell ist leider von zu wenigen erforscht und daher nicht vollständig abgesichert, aber es würde die in vielen Traditionen gemachte Beobachtung erklären, dass das Herz der Sitz des Bewusstseins und die Struktur ist, die die Verbindung zu allem im Körper steuert. Es bietet auch eine ganz andere Erklärung, warum Organe aufhören zu funktionieren, wenn sie nicht mehr durchblutet werden. Sie verlieren nicht nur ihre Energiequelle, sondern auch ihre Anweisungen, wie sie funktionieren sollen. Umgekehrt ist bekannt, dass der gesamte Körper (abgesehen von der Notwendigkeit eines Beatmungsgeräts) über einen längeren Zeitraum weiter funktionieren kann, wenn jemand hirntot ist. Etwas, was als selbstverständlich hingenommen wird und Voraussetzung für Organspenden ist, wahrscheinlich aber ein weiteres Indiz dafür ist, dass es neben dem Gehirn ein anderes System gibt, das den Körper reguliert. Damit bleibt als Schluss: Das Herz ist wohl doch keine Pumpe, sondern eher eine Turbine, die von einer lebendigen Kraft, nämlich unserem Blut angetrieben wird. Das Blut ist, unabhängig vom Herzen, ständig in Bewegung und sorgt für den Antrieb der Turbine. Gleichzeitig ist es ein Steuerelement für den ganzen Körper. Wir könnten Ihnen hier noch von Kavitationsblasen, warum im Herzen Licht entsteht, dem Volumenphänomen des Blutes und anderem erzählen, aber das wird doch noch ein ganzes Stück komplizierter. Ziel dieses Artikels war es, aufzuzeigen, wie speziell und geheimnisvoll sich bewegtes Wasser – in Form von Blut – verhält. Offensichtlich deutlich anders als im aktuellen Paradigma der Biologie / Schulmedizin angenommen. Weitere Forschungen bleiben spannend. ### Unsere Empfehlung Achten Sie auf ausreichend lebendiges Wasser und natürliches Salz. Damit sich im Blut einerseits genügend Wasservolumen befindet und andererseits Blutkörperchen ausreichend Elektrizität bilden können, um alle biologischen Prozesse kraftvoll aufrecht zu erhalten. Siehe unsere beiden Artikel unter https://misterwater.eu/wasser-und-salz/ und https://misterwater.eu/was-unterscheidet-gutes-salz-von-kochsalz/ ### Quellen: 1) Steiner, R., 1920. Spiritual Science and Medicine. London, England: Rudolf Steiner Press, 24-25. 2) J.L. Bremer: The presence and influence of two spiral streams in the heart of the chick embryo - https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/aja.1000490305 3) How the Heart Controls Exactly Where Blood Travels Within The Body - https://www.midwesterndoctor.com/p/how-the-heart-controls-exactly-where 4) Dr. Thomas Cowan: Human Heart, Cosmic Heart: A Doctor’s Quest to Understand, Treat, and Prevent Cardiovascular Disease. CHELSEA GREEN PUB 5) Dr. Thomas Cowan: Krebs und die neue Biologie des Wassers: Ein bahnbrechender Blick auf die Rolle des Wassers in lebenden Organismen. Kopp-Verlag 6) Dr. Stephen Hussey: Understanding the Heart: Surprising Insights into the Evolutionary Origins of Heart Disease - and Why It Matters. Chelsea Green Publishing 7) Harold Hillmann: A radical reassessment of the cellular structure of the mammalian nervous system - https://big-lies.org/harold-hillman-biology/a-radical-reassessment-of-the-real-cellular-structure-of-the-mammalian-nervous-system.pdf 8) What Moves Water Inside the Body? - https://www.midwesterndoctor.com/p/what-causes-water-to-move-inside 9) The heart is not a pump - http://trigunamedia.com/The%20heart%20is%20not%20a%20pump.pdf 10) What Moves Water Inside the Body? - https://www.midwesterndoctor.com/p/what-causes-water-to-move-inside ### Bildquellen: © Canva – Herzschlag - PublicDomainPictures von Pixabay © Canva – Heart Hands – Ameek Brar´s Images --- ## Warum Umkehrosmose allein nicht reicht Quelle: https://misterwater.eu/warum-umkehrosmose-allein-nicht-reicht/ Kategorie: Wasserfilterung Veröffentlicht: 2022-05-22 | Zuletzt geprüft: 2026-04-13 In vielen Gebieten Europas ist das Trinkwasser so hart, dass man um eine Umkehrosmose nicht drum herum kommt. Umkehrosmoseanlagen machen aus einem harten ein nahezu kalkfreies weiches Wasser.Die Reinigung des Wassers durch Umkehrosmose ist neben der Destillation die gründlichste Reinigung, die möglich ist. Schön wäre es, „die guten Stoffe" im Wasser zu behalten und nur „die schlechten" herauszufiltern. Bei über 2000 bekannten Schadstoffen, die im Trinkwasser sein können, ist dies leider eine Illusion - hier geht nur ganz oder gar nicht. Das ist auch der Hauptkritikpunkt der Umkehrosmosegegner: Insbesondere wird die fast komplette Mineralfreiheit, der saure pH-Wert des Umkehrosmose Wassers und die fehlende „Lebendigkeit" bemängelt. misterwater® hat sich zum Ziel gesetzt, hochreines Umkehrosmose Wasser so weiter zu verarbeiten, dass daraus wieder ein lebendiges, möglichst pH-neutrales Wasser in Quellwasser-Qualität wird. ## Sie möchten die Qualität Ihres Wassers deutlich verbessern? BERATUNGSTERMINVEREINBAREN Dazu sind verschiedene Schritte notwendig. Nicht jeder Besitzer einer Umkehrosmoseanlage wird jeden dieser Schritte gehen wollen. Möglicherweise aus Bequemlichkeit. Auch liegen die Ansprüche weit auseinander: Was von einem Wassertrinker gewünscht wird (zum Beispiel die hohe Reinheit), mag der nächste strikt ablehnen und statt dessen Wert auf sinnvolle Remineralisierung legen. Im Folgenden erfahren Sie, was man tun könnte oder sollte, um Umkehrosmose Wasser „aufzupeppen". Wofür Sie sich schließlich entscheiden, liegt in Ihrem Ermessen. Sie erhalten unsere Ergänzungsprodukte im „Baukasten-Prinzip" , so dass jeder seine individuell ideale Zusammenstellung findet. Alle Produkte können miteinander kombiniert oder auch einzeln verwendet werden. ### 1. Remineralisierung und Erhöhung des pH-Wertes von Umkehrosmose Wasser Man kann hinter seiner Umkehrosmoseanlage auf dem Weg zum Entnahmehahn verschiedene Remineralisierungsmodule anbringen. Unsere Erfahrungen mit diesen „Mineralfiltern" sind gemischt. Das Problem besteht hauptsächlich darin, dass man sie schlecht kontrollieren kann. Anfangs werden noch reichlich Mineralien abgegeben, später wird es immer weniger. Wird viel Wasser auf einmal entnommen, ist der Weg des Wassers durch diese Filter zu kurz und es fließt zu schnell, um genügend Mineralien aufzunehmen. Unser Tipp: reichern Sie Ihr gefiltertes Wasser per Hand mit einer Messerspitze Natron oder mit ein paar Tropfen einer hochwertigen Salzsole an. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Mineralreport, der auf Nachfrage bei uns angefordert werden kann. Während Salz den pH-Wert des Wassers kaum anhebt, schafft Natron dies zuverlässig. Der Vorteil der Mineralanreicherung per Hand ist, dass das Ratespiel aufhört, wieviele Mineralien das Mineralmodul denn nun abgegeben hat oder nicht. ## Eine positive Ausnahme unter den Remineralisierungsmodulen Das Besondere am Alchimator ist, dass hier das Wasser immer eine definierte Zeit lang über die Mineralien bewegt wird. Ein starker Wirbel sorgt dafür, dass die Mineralien aus dem Mineralienring „herausgedreht" werden. Wirbel sind in der Natur der wichtigste Faktor zur Regeneration des Wassers. Alternative Therapeuten gehen davon aus, dass Wasser alle Informationen speichert, mit denen es in Berührung kommt. Insbesondere Leitungswasser reichert sich mit einem Sammelsurium an „Negativ"-Informationen an, bevor es aus dem häuslichen Wasserhahn kommt. In Wirbeln wirken starke Naturkräfte, die in der Lage sind, diese schlechten Informationen wieder zu „löschen". Ähnlich einem Buch, dessen Seiten in viele kleine Schnipsel zerrissen werden und bei dem anschließend der usprüngliche Text nicht mehr lesbar ist. Obwohl im Alchimator nur eine leichte Mineralisierung erfolgt, wird der pH-Wert im Verhältnis dazu auf ein höheres Niveau gebracht, als man vermuten könnte. Die Natur macht es vor: Auch hier finden sich mineralarme Wassersorten mit einem hohen pH-Wert. Verkauft wird zum Beispiel „Gletscherwasser". Der relativ hohe pH-Wert im Zusammenhang mit einer hohen Reinheit ist ein Zeichen eines geometrisch geordneten strukturierten Wassers. **Sie möchten die Qualität Ihres Wassers deutlich verbessern?** BERATUNGSTERMINVEREINBAREN Der alchimtor© ist ideal, wenn Sie aus einem sauren Umkehrosmose Wasser ein pH-neutrales, lebendiges Wasser mit einer leichten Mineralisierung machen möchten.Im alchimator© befindet sich ein Mineralring, aus dem die Mineralien durch den großen Wirbel gelöst werden. Gleichzeitig findet eine Strukturierung des Umkehrosmose Wassers statt und die vielen kleinen entstehenden Mikrowirbel sorgen für eine gute Zellverfügbarkeit des Wassers. Der Geschmack des Umkehrosmose Wassers wird durch den alchimator© verändert - es schmeckt subjektiv noch weicher. WEITERE INFORMATIONEN ## 2. Anreicherung des Umkehrosmose Wassers mit molekularem Wasserstoff Die Wasserstoff-Forschung ist ein relativ junge Wissenschaft. Erst 2007 erschien der erste Artikel zum Thema Wasserstoff. Mittlerweile sind es mehrere hundert Forschungsberichte und veröffentlichte Studien. Auf unseren Seiten finden Sie die entsprechenden Links.Wenn man die Wirkung von molekularem Wasserstoff in einem Stichwort zusammenfassen möchte, so wären vielleicht „Anti-Aging" oder „Regeneration" passende Wörter. Wir empfehlen das Stöbern auf unseren Internetseiten, dort finden Sie etliche Informationen. Durch den Lourdes Generator gelingt es, aus einem normalen Umkehrosmose Wasser ein Wasserstoffwasser zu machen. Der Lourdes Generator kann dabei entweder allein eingesetzt werden oder nach dem Alchimator.Wird nur der Lourdes Generator verwendet, so verändert dies den Geschmack des Umkehrosmose Wassers nur sehr sanft. Auch die Reinheit und der pH-Wert werden nicht berührt.Benutzt man zuerst den alchimator©, so bleiben der erhöhte pH-Wert und die Mikrowirbel erhalten. WEITERE INFORMATIONEN ### 3. Veränderung der Information des Wassers Da wäre zunächst die Frage: Was sind Informationen des Wassers überhaupt? Sind sie messbar? Haben Informationen im Wasser Einfluss auf denjenigen, der das Wasser trinkt? Dazu ein kurzer Vergleich: Stellen Sie sich zwei Briefe vor. Identisch in Papiersorte und der Art des verwendeten Stiftes. Ein Brief enthielte eine Liebesbotschaft von Ihrem Seelengefährten, der andere die Nachricht über den Tod eines geliebten Menschen. Wären die Briefe rein chemisch gesehen identisch? Ja. Mit welchen Gefühlen würden Sie auf die beiden Briefe reagieren? Würden Sie auf den ersten Brief genauso reagieren wie auf den zweiten? Vermutlich nicht. Könnte es Ihnen noch Wochen nach dem Lesen der zweiten Botschaft - sogar körperlich - schlecht gehen? Es wäre möglich. Informationen sind nicht wissenschaftlich mess- oder nachweisbar. So gesehen, sind sie „esoterisch“, wohl aber erkennbar an ihren **Wirkungen** auf den Leser… oder eben auf den Wassertrinker. Wie man nachweisen kann, dass Wasser ähnlich wie Papier **überhaupt** Informationen speichern kann, darüber berichten wir ausführlich in einem anderen Beitrag. Bleibt noch die Frage: Wie können Sie Ihrem Wasser einen „Liebesbrief“ schreiben, so dass Ihr Wasser Sie beim Trinken mit Wohlgefühl erfüllt? Denn geschrieben werden muss dieser Liebesbrief, weil Leitungswasser in der Regel schon etliche Male recycelt wurde und allerlei ungünstige Informationen enthält. Umkehrosmose entfernt zwar die chemischen Verunreinigungen, nicht aber deren Information. Zur Informierung des Wassers gibt es einfache Möglichkeiten. - Der Easyquell sorgt für Wohlfühlwasser im ganzen Haus. Er wird in die Rohrleitung nach der Wasseruhr eingebaut und diverse Versuche zeigen, dass Leitungswasser mit dem Easyquell eine hervorragende Struktur erhält, die Menschen, Tieren und Pflanzen zu Gute kommt … Näheres erfahren Sie hier: https://shop.misterwater.eu/products/easyquell-home?_pos=1&_psq=easy&_ss=e&_v=1.0?variant=56787057770761 - Das Bioenergie-Modul prägt Quellwasserinformationen auf das Wasser. Es wird einfach per Schnellverschluss in den Schlauch zum Entnahmehahn eingefügt. Die Wasserfilteranlagen Blanca PRO und New Generation enthalten bereits ein Bio-Energie-Modul. Weitere Infos finden Sie unter https://shop.misterwater.eu/products/nano-energizer-l?_pos=1&_psq=nano&_ss=e&_v=1.0?variant=56098010464521 Natürlich kann man auch mit seinen eigenen Gedanken Wasser verändern – Emoto hat dies erforscht und sichtbar gemacht … siehe https://misterwater.eu/wasserkristallbilder-nach-masaru-emoto … aber wer hat heutzutage schon die Zeit und Muße, dem Wasser vor dem Trinken ein meditatives Gebet zu schenken ;-)) ? Beitragsbilder: © canvas.com WEITERE INFORMATIONEN WEITERE INFORMATIONEN --- ## Was unterscheidet gutes Salz von Kochsalz Quelle: https://misterwater.eu/was-unterscheidet-gutes-salz-von-kochsalz/ Kategorie: Gesundheit Veröffentlicht: 2024-04-23 | Zuletzt geprüft: 2026-04-13 ## Kochsalz – vom weißen Gold zum weißen Gift Was zeichnet Salz als gesundes Lebensmittel aus und an welcher Stelle wird es ein „giftiges“ Kochsalz, das mehr schadet als nutzt? Die Grundlage dieses Beitrages ist das Buch „Wasser und Salz – Urquell des Lebens“ von Peter Ferreira und Dr. Barbara Hendel. Ergänzend empfehlen wir unseren ersten Blogartikel basierend auf demselben Buch. ### Haben Sie Salz oder Kochsalz in Ihrer Küche? Das Thema ist umfassender als es auf den ersten Blick scheint. Naturbelassenes Salz ist ein so wichtiges Lebensmittel, von dem die meisten viele wichtige Dinge gar nicht wissen. Lebensmittel? Ist es tatsächlich ein Lebensmittel? Auch darum geht es. Salz wird gern verteufelt, gerade in Gesundheitskreisen ist es teilweise ein No-go, weil es den Geschmack natürlicher Lebensmittel verändert, weil wir sowieso viel zu viel davon aufnehmen und weil Natrium definitiv nicht zu den Mineralien gehört, bei dem irgendjemand einen Mangel befürchten muss. Das gleiche gilt für seinen Partner, dem Chlor bzw. Chlorid. Aus Gründen der Differenzierung der Qualität und der Bedeutung für die Gesundheit werden wir im Folgenden deutlich zwischen dem natürlichen, unveränderten Salz, welches die Erde uns zur Verfügung stellt (als Steinsalz, Kristallsalz, Himalayasalz), und dem aufbereiteten Kochsalz aus dem Handel unterscheiden. Letzteres entsteht zwar aus ersterem, ansonsten sind jedoch kaum noch Gemeinsamkeiten übrig. ### Wasser und Salz – Bausteine des Lebens Der menschliche Körper besteht bei genauer Betrachtung zu einem größeren Anteil aus Wasser und Salz als viele glauben. Denn in natürlichem Kristallsalz finden wir alle Elemente, aus denen der menschliche Körper aufgebaut ist. Nicht nur Natrium und Chlor, sondern alle 86 natürlichen Elemente des Periodensystems sind nachweisbar (was fehlt sind die Edelgase). Auch wenn die Mengen mancher Elemente verschwindend gering sind und Salz damit nicht als alleinige Quelle für unsere Versorgung taugt, ist es doch bemerkenswert, dass es überhaupt so ein an Elementen vollständiges Lebensmittel gibt. Welches andere Lebensmittel ist so vielseitig und versorgt uns mit so „exotischen“ Elementen wie Iridium oder Ruthenium? (1)(2)(3) #### Fakt ist: Alle Fähigkeiten von Salz in Bezug auf den menschlichen Organismus stehen immer in Verbindung mit Wasser, denn sie zeigen sich erst, wenn Salz auf seinen Partner Wasser trifft. Die kristalline Sole (Salz-Wasser-Lösung) ist letztlich die Energiematrix, in der Leben erst entstehen und bestehen kann. Schon die Urmenschen wussten, dass Salz für sie - genau wie für Tiere lebensnotwendig ist. Wenn sie irgendwo Salz fanden, hüteten sie diese Stelle wie einen kostbaren Schatz. Salz wurde später auch als weißes Gold bezeichnet und war Gegenstand politischer Machtkämpfe und Kriege. Römische Söldner wurden mit Salz bezahlt, was sich heute noch im englischen Begriff „salary“ für das Monatsgehalt wiederfindet. ### Struktur des Salzes Salz hat, ähnlich dem Wasser, eine ganz bestimmte kristalline Struktur: Die Gitterstruktur von Salz kubisch (würfelförmig) angeordnet. In diesem Würfel stecken Lichtquanten, sogenannte Biophotonen, also reinste Energie. Durch die Lichtenergie der Sonne ist vor mehr als 250 Millionen Jahren das Urmeer ausgetrocknet. Die dafür notwendige Energie ist in dem Kristallgitter als potenzielle Energieform gespeichert. Durch die Zugabe von Wasser können die Gitterkräfte des Salzes überwunden und die darin enthaltene Energie freigesetzt werden. Gleichzeitig werden die im Kristallsalz vorhandenen Elemente ionisiert. Es entsteht förmlich ein Energiemeer, das nur darauf wartet, Leben zu schaffen oder Leben zu erhalten. Es gibt noch einen Bezug zum Urmeer: Unser Blut ist eine einprozentige Solelösung und entspricht der Salzkonzentration des früheren Urmeers. Unter den kristallinen Strukturen besitzt Salz eine besondere Wandlungsfähigkeit. Wenn wir einen Salzkristall in Wasser geben, dann löst er sich auf – im Gegensatz zu einem Bergkristall mit ähnlicher Struktur. Dabei entsteht Sole, die weder Salz noch Wasser ist. Wenn wir die Sole verdampfen lassen, so erhalten wir das Salz wieder zurück. Diese Wandlungsfähigkeit von Salz gewährleistet auch, dass Salz in unserem Körper nicht verstoffwechselt werden muss. Alle anderen aufgenommenen Lebensmittel müssen wir zuerst in deren Bestandteile verdauen, um daraus etwas Neues zu bilden. Salz bleibt hingegen immer Salz. Es gelangt in Form von Sole sogar direkt ins Gehirn. **Lebensmittel oder Zutat zum Essen?** In doppelter Hinsicht ist die Frage berechtigt, ob unser Salz ein Lebensmittel oder eine von vielen Zutaten zum Essen ist. Einerseits geht es darum, ob Salz einfach nur Lieferant von Natrium und Chlorid und damit austauschbar ist. Andererseits ist es eine Betrachtung wert, was Salz zu unserer Gesundheit beitragen kann – wenn wir darauf achten, welches wir auswählen. *Chemisch gesehen handelt es sich bei Salz um Natriumchlorid (auch Kochsalz genannt), eine Verbindung aus Natrium und Chlorid.“* #### Bundeszentrum für Ernährung (BZfE)(4) ### Der Wandel des Salzes vom Lebensmittel zum Extrakt Kochsalz Während der Industrialisierung begann man, natürliches Salz chemisch zu „reinigen“. Essentielle Mineralien und Spurenelemente wurden einfach als „Verunreinigungen“ bezeichnet und entfernt. Sie störten das ästhetische Bild eines blütenweißen Produktes, dessen reines Weiß auch heute noch als ein Aspekt von Qualität angesehen wird. Zudem wurde es dadurch auf den Rang einer simplen Zutat für die Speisenzubereitung degradiert. Als der Faktor, der etwas „salzig“ macht, nicht mehr. Diese Mineralien und Spurenelemente braucht der Körper aber: Sie sind im Stoffwechsel Gegenspieler von Natrium und Chlorid, fördern das Elektrolyt-Gleichgewicht und bringen natürliche Frequenzmuster mit, die dem Körper bei der richtigen Zuordnung der Elemente zu bestimmten Funktionen helfen. Kochsalz bzw. Natriumchlorid ist jedoch eine unnatürliche Form von Salz und hat nichts mehr mit dem Naturprodukt Kristallsalz zu tun. Durch die verloren gegangene Wertschätzung von Salz liegt es den meisten heutzutage fern, Salz als Lebensmittel anzusehen und zu argumentieren, dass Salz nicht wegen seines Geschmacks, sondern wegen seiner natürlichen Schwingungsmuster zu sich genommen werden sollte. Ein bedeutsamer Grund für den Wertewandel beim Salz ist der Umstand, dass 93% der deutschen Salzproduktion mehr oder weniger direkt für industrielle Zwecke genutzt wird. Dazu ist aber in aller Regel reinstes Natriumchlorid notwendig. Für viele Innovationen der Chemieindustrie, z.B. die Produktion von Soda (Natriumcarbonat), Waschmitteln, Lacken oder Kunststoffen wie PVC, benötigt man Natriumchlorid. Nur sechs bis sieben Prozent des Salzes werden in der Nahrungsmittelindustrie in Form von Kochsalz als billiges Konservierungsmittel und zur Geschmacksoptimierung eingesetzt. Es gibt kaum ein Fertigprodukt, egal ob Brot, Wurst oder Konserven, welches kein Kochsalz in Form von Natriumchlorid enthält. Für die Nahrungsmittellogistik ein großer Segen, da sich Nahrungsmittel damit jahrelang halten, für den Menschen stellt es jedoch eine fatale Entwicklung dar. Diese Aufbereitung, um ein reines Produkt zu erhalten, nennt man Raffination. Erkennen Sie die Parallele zu Kristallzucker (Raffinade)? Eine Sorge müssen wir in Bezug auf Salz nicht haben: Im Gegensatz zu vielen anderen Rohstoffen sind die Vorräte an Salz in der Erde mehr als genug. (5) ### Kochsalz als Abfallprodukt Deutschlands größter Salzberg ist der „Monte Kali“ im Werratal, im Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Er ist beeindruckende 530 m hoch. Wodurch ist er entstanden? Beim Abbau von Kaliumsulfat (Rohstoff für Dünger, auch Kali-Dünger genannt) bleiben große Mengen an Natriumchlorid „übrig“. Der Abfluss durch Regenwasser belastet die umliegenden Ökosysteme sehr und daher gibt es auch regelmäßig Diskussionen mit Umweltverbänden und den Städten in der Nähe. (5) ### Kochsalz belastet unseren Körper Der Mensch benötigt nur die geringe Menge von 3,8 Gramm Salz pro Tag – 1500 mg Natrium und 2300 mg Chlorid (geschätzt). Anstatt dieser Menge nehmen Erwachsene im Schnitt jedoch zwischen 8 und 16 g täglich auf. (6) Daher gibt es in der Trinkwasserverordnung auch eine obere Grenze für Natrium (200 mg/Liter) und Chlorid (250 mg/Liter). Die große Verbreitung in Fertigprodukten stellt eine Herausforderung für einen achtsamen Umgang mit dem Salz dar. Eine gesunde Ernährung mit vielen frischen und weniger verarbeiteten Produkten ist hierzu ein erfolgversprechender Schritt. (7)(8)(9) Da ein Überschuss an Salz dem Körper nicht gut tut, scheidet er jegliches Zuviel möglichst schnell wieder aus. Die Niere kann aber je nach Alter, Geschlecht und Gesundheitszustand täglich nur fünf bis sieben Gramm Kochsalz ausscheiden. Dadurch wird unsere Niere permanent überfordert. Neben der Ausscheidung bedient sich der Körper einer zweiten Methode: er schiebt das in Wasser gelöste Salz in Randbereiche ab, wo es möglichst wenig Schaden anrichtet, zum Beispiel ins Bindegewebe. Der Ergebnis ist die Bildung von sichtbaren Ödemen. Diese fallen deshalb so deutlich auf, weil für jedes Gramm Natriumchlorid, das im Körper verbleibt, der Körper die 23-fache Menge an Wasser benötigt. In den Zellen, die das Wasser dafür abgeben, fehlt dann natürlich das Wasser und es kommt zur Austrocknung (Dehydration) der Zellen. Wenn das auch nicht ausreicht, bleibt dem Körper als letzte Methode die Auskristallisation. Willige Empfänger der Natrium- und Chlorid-Ionen sind überschüssige Säuren (Übersäuerung), die im Körper ebenfalls auf die Ausscheidung warten, z.B. Harnsäure. Die Folge sind rheumatische Erkrankungen wie Gicht, Arthrose und Arthritis, aber auch Nieren- und Gallensteine können sich aus auskristallisierter Harnsäure bilden. Diese Prozesse sind eine Notlösung von Zellen und Organen, um den Körper kurzfristig vor irreparablen Schäden eines Überschusses von Kochsalz zu schützen. Langfristig können jedoch auch sie nicht verhindern, dass die stetige Belastung in Krankheit und Abbau mündet. #### Ein Experiment aus der Praxis Was passiert mit den Fischen in einem Aquarium, wenn man es mit einer NaCl-Wassermischung anstatt mit Meerwasser (oder den üblichen Alternativen Osmose-/destilliertes Wasser plus spezielle Meersalzmischung) befüllt? Sie werden an den Fischen in der NaCl-Wassermischung nicht lange Freude haben. Übertragen Sie dieses Bild einmal direkt auf die Situation Ihrer Zellen. Auch für sie ist einfaches Kochsalzwasser nicht lebensförderlich, sie brauchen natürliches Salz und eine breite Palette an Mineralien. ### Zwei folgenschwere Irrtümer, die uns unsere Gesundheit kosten Die These, dass Deutschland ein Jodmangelgebiet sei, hat dazu geführt, dass wir seit 1995 durch das jodierte Speisesalz einer flächendeckenden Zwangs-Medikation mit **Jod** unterliegen. Auch wird dem Kochsalz gerne das Element **Fluor** beigefügt. Jod wird dem Salz zugesetzt, weil es angeblich der Schilddrüse helfe, und Fluor, weil es gut für die Zähne sei. Ferreira ist der Ansicht, dass dadurch mittlerweile mehr Menschen an Gesundheitsstörungen leiden als Menschen damit angeblich geholfen werden konnte. Was definitiv fest steht ist, dass die Idee auf diesem Weg die Volksgesundheit zu verbessern, nicht zu Ende gedacht ist. Noch erstaunlicher ist, dass noch niemand dagegen energisch Einspruch eingelegt hat. Die Idee missachtet nämlich wichtige chemische Grundsätze und ist damit nicht nur nicht zielführend, sondern sinnlos und gesundheitsschädigend. 1) Das Halogen Jod entweicht sehr leicht in gasförmiger Form aus dem Salz, da es keine Verbindung mit NaCl eingeht. 2) Das verwendete Jod ist in der Regel minderwertiger Natur, da es aus ausrangierten Röntgengeräten und Druckerschwärze von alten Zeitungen gewonnen wird. Ersteres kann sogar radioaktiv sein (!) und beide bringen nicht selten fragliche Chemikalien mit sich. Eine weitere Schattenseite: An erster Stelle derjenigen Stoffe, die die Nitrosaminbildung beschleunigen, steht Jod. Es erhöht die Nitrosaminbildung um bis zum Sechsfachen. Es gibt Hinweise, dass eine erhöhte Krebsrate mit der Aufnahme dieses künstlichen Jods in Verbindung stehen könnte. Auch könnte die Zugabe von Jod zum Speisesalz laut einer amerikanischen Studie für den Rückgang der Spermien in der männlichen Samenflüssigkeit verantwortlich sein. Die Geschichte von Fluorid und der Fluoridierung ist die Geschichte vorsätzlicher Falschinformation, gefälschten Statistiken und von Interessengemeinschaften der Aluminium-, Stahl- und Phosphatindustrie. Einige Fachleute, u.a. Dr. Joachim Mutter und Ph.D. Robert Carton, sind der Ansicht, dass Fluoridierung überhaupt keinen Nutzen für die Gesundheit hat, sondern abträglich, gar giftig ist. Fluorid liegt nur in anorganischen Verbindungen vor, welche sich im menschlichen Gewebe ablagern. Natriumfluorid ist in hohen Konzentrationen in Rattengift und Pestiziden enthalten. Es ist biologisch nicht abbaubar und galt bis 1945 noch als Giftstoff. Im Jahr 1936 schrieb die Vereinigung der amerikanischen Dentisten: *Fluorid mit einer Konzentration von 1 ppm (z.B. 1 µg/g) ist genauso giftig wie Arsen und Blei.“* Nahezu unglaublich ist, dass Fluoride in Salz und Zahnpasta keine natürliche Mineralien sind, sondern aus giftigen Abfallprodukten der Aluminium-, Stahl- und Phosphatindustrie gewonnen werden. Diese sehr unschöne Parallele zu Jod lässt Ahnungen über die Skrupellosigkeit der Verantwortlichen in der chemischen Industrie zu. (10)(11(12) Wie problematisch fluoridierte Substanzen sind, haben wir bereits in zwei Artikeln zu PFAS beschrieben: Artikel 1 (PFC – das Jahrhundertgift), Artikel 2 (Umweltproblem PFAS) und Artikel 3 (PFC, PFAS unsichtbare Umweltgefahr) ### Zusatzstoffe Im Gegensatz zu diesen Hiobsbotschaften mutet die Tatsache, dass sämtliches Kochsalz mit Zusatzstoffen versetzt ist, geradezu nebensächlich an. Der Skandal hierbei ist, dass nicht alle dieser Zusätze deklarierungspflichtig sind. Dem Salz werden hauptsächlich Rieselhilfen bzw. Trennmittel zugesetzt, die das Verklumpen verhindern. (13) Dazu zählen: - Kalziumcarbonat (E 170), Natrium- und Magnesiumcarbonate (E 500, E 504) – ohne Mengen-Begrenzung - Phosphorsäure und Phosphate (E 338 – E 452) - Magnesiumchlorid (E 511), Magnesiumchlorid (E 530) – ohne Mengen-Begrenzung - Natrium-, Kalium- und Kalziumferrocyanide (E 535 - E 538), - Natriumaluminiumsilikat (E 554) - Eisentartrat (E 534) - Kaliumchlorid (E 508) – ohne Mengen-Begrenzung - Ammoniumchlorid (gilt nicht als Lebensmittelzusatzstoff) (14)(15) Übrigens, die EU bezeichnet derartige Zusatzstoffe auch als „food improvement agents“. (14) ### Da wäre noch etwas ... Wenn die Industrie bei einem Produkt trotz Salz noch nicht den gewünschten Geschmack erhält, hält sie weitere Mittel bereit um nachzuhelfen. Mit Geschmacksverstärkern wie Glutaminsäure/Glutamat oder auch mit Guanylsäure (E 626), die in Fertigprodukten, Pizza und Pommes frites eingesetzt wird. Guanylsäure ist 10- bis 20-mal stärker als Glutaminsäure. Und wenn beide kombiniert werden, ist die geschmacksverstärkende Wirkung noch deutlich stärker. Beide wirken aber nur dann richtig gut, wenn auch Salz in einer wahrnehmbaren Menge vorhanden ist. Dann wirkt die Mischung wie ein Turbo für den Salzgeschmack und ist damit eine Stimulanz zum Mehr-Essen. Leider spielt die Biochemie hier mit: Ein ausgeprägter herzhafter Geschmack löst bei einigen Menschen ein Bedürfnis nach mehr aus, ganz ähnlich dem bei einer Drogensucht, etwa bei Opiaten. Sie verlieren das Maß für die ausreichende Menge an Salz im Essen. Denn je mehr Salz sie essen und schmecken, desto mehr Salz fordert das Gehirn. Prof. Wolfgang Liedtke von der Duke University North Carolina fasst das in drei Worten zusammen: Salz macht süchtig“ ### Die Qualität von Salzen Ein Punkt, der dem Angebot von Salz guter Qualität entgegensteht, ist der weltweite Standard für Speisesalz, wonach ein Speisesalz mindestens zu 97% aus Natriumchlorid bestehen muss. Demnach bleiben höchstens 3% für andere Elemente als Natrium oder Chlor übrig. Was aber nicht so dramatisch ist, denn es kommt weniger auf die vorhandene Menge als auf dessen qualitative Verfügbarkeit an. #### a) Meersalz & Meerwasser Spätestens seit dem Buch „Wasser & Salz“ von Peter Ferreira sind spezielle Salze wie Meer-, Himalaya- und Kristallsalz sehr populär geworden. Mittlerweile gibt es dazu einige Einschränkungen. Da die Meere zunehmend verschmutzen und auch in Meersalz schon Mikroplastik nachgewiesen wurde, raten einige Gesundheits-Fachleute mittlerweile davon ab. Hinzu kommt, dass ein großer Anteil aller Meersalzproduzenten ihr Salz raffinieren und ihm damit die für die Gesundheit wichtige Energie und Information nehmen. Richtig ist, dass Meersalz verarbeitet werden muss, denn es enthält 3,5% Mineralien, von denen ein Teil entfernt werden muss. Gutes Meersalz kann man noch finden, wenn es an sehr abgelegenen Stellen gewonnen wird. Empfohlen wurde uns zum Beispiel Khoysan Meersalz, das aus einem unterirdischen mikroplastikfreien Meerwasser See handgeschöpft gewonnen wird. Die faszinierenden gesundheitlichen Vorteile von Meersalz und Meerwasser werden in diesem Video über den span. Forscher Dr. Ángel Gracia beschrieben. Für manche mag es genauso übertrieben klingen, dass es die Verdauung verbessern, der Leber und bei Migräne helfen kann, wie die simple Anweisung von Dr. Batmanghelidj einfach mehr Wasser zu trinken – vor allem wenn man krank ist. Aber es geht ja nicht um irgendein Salzwasser, sondern um die Kraft eines natürlichen Lebensmittels und die vielen lebenswichtigen Spurenelemente darin, die Sie mit einfachem Salz nicht bekommen können. Meerwasser und Meersalz enthalten alle Elemente, die in unserem Körper vorkommen. Mittlerweile forschen mehrere Universitäten zu den Wirkungen von Meerwasser und bestätigen die gesundheitliche Wirkung. In dem Zusammenhang müssen wir auch den franz. Arzt und Meerwasser-Forscher René Quinton erwähnen. Nach eigenen positiven Erfahrungen mit Meerwasser gründete er „Meerwasser-Apotheken“ und behandelte Menschen mit „Quinton’s Plasma“. Dieses wurde auch im Ersten Weltkrieg als Serum für verwundete Soldaten verwendet, womit viele Leben gerettet wurden. Das hatte zur Folge, dass an seinem Begräbnis 1925 aus Dankbarkeit Tausende von Menschen teilnahmen. Wir können nicht leugnen: ***Alle Lebewesen kommen aus dem Meer und das Meer ist die Quelle allen Lebens.“*** #### René Quinton Forscher #### b) Kristallsalz & Steinsalz Dort, wo vor Millionen von Jahren Urmeere durch Sonnenenergie ausgetrocknet sind, gibt es heute eine Unmenge an reinem, naturbelassenem Kristallsalz. Dieses wird heute in Salzbergwerken abgebaut. Peter Ferreira sieht jedoch einen großen Unterschied zwischen Kristallsalz und Steinsalz. Beim Steinsalz sind die Elemente nicht in das Kristallgitter eingebunden, sondern befinden sich nur an der Oberfläche und in Zwischenräumen der kristallinen Struktur. Grund: weniger Druck während der Phase der Bildung. Die Elemente sind daher zu grobstofflich, um aufgenommen zu werden. Sie liegen nicht, wie beim Kristallsalz in ionisch-kolloidaler Form bzw. im natürlichen Ordnungszustand des Kristalls vor. Das ist von großer Bedeutung, weil unsere Zellen nur das aufnehmen können, was organisch bzw. ionisch-kolloidal, sprich in einer sehr kleinen Teilchengröße, vorhanden ist. Da Kristallsalz nicht in großen, zusammenhängenden Salzschichten wie Steinsalz vorkommt, haben wir auf dem Markt ein viel größeres Angebot an Steinsalz. #### c) Himalaya-Salz Die Vorkommen an Kristallsalz sind in Deutschland bzw. Europa sehr gering. Daher empfiehlt Peter Ferreira Salz aus dem Himalaya. Dieses hat auch den Vorteil, dass es eine wesentlich geordnetere Struktur und somit einen höheren Informationsgehalt aufweist. Durch die kompakte Kristallform erfüllt es auch den Standard für Speisesalz. Gleichzeitig ist es das am umfangreichsten wissenschaftlich untersuchte Salz unter allen auf dem Markt. Sie können einen wichtigen Qualitätsaspekt selbst kontrollieren: Fragen Sie nach Analysenzertifikaten, die auch das Vorhandensein der vielen Elemente belegen. Beim Preis macht sich die Art der Bearbeitung von Salz bemerkbar. Ob das Salz allein durch Maschinen verarbeitet oder von Hand selektiert und verpackt wird ist ein Unterschied. Ein beliebtes und taugliches Mittel zur Bestimmung der Qualität von Lebensmitteln sind Kristallbilder. Dies wurde von Dr. Wilhelm Höfer mit drei verschiedenen Qualitäten von Salzen gemacht: Himalaya-Salz, Meersalz und Kochsalz. Die Unterschiede sind mehr als deutlich. Insert Image Beim Kochsalz zeigen sich ausschließlich rechtwinklig geometrische Strukturen, wie man sie von auskristallisierten, reinen Salzen kennt. Diese Struktur stehen für den anorganischen, unbelebten Charakter eines Salzes. Der Nachteil eines Salz dieser Art ist, dass ein Organismus Energie aufwenden muss, um diese Struktur aufzubrechen, die Bestandteile in Lösung zu bringen und dabei zu ionisieren. Beim Meersalz sieht man einzelne dieser Elemente, die von feinen, lebendig scheinenden, ähnlich wie Tannenästchen gewachsenen Strukturen umgeben sind. Beide sind jedoch eindeutig voneinander isoliert. Dies entspricht einer Mischung von anorganischen und organischen Eigenschaften des Salzes. Das Himalaya-Salz zeigt eine einzelne geometrische Struktur, die auch bei einer 100-fachen Vergrößerung die einzige dieser Art bleibt. Darum herum sieht man die gleichmäßige, pflanzenähnliche Struktur, die nahezu das ganze Bild ausfüllt. Sie weckt nicht nur die Assoziation von Lebendigkeit und Harmonie, sondern ist tatsächlich ein Abbild von organischem Leben. ### Was kann Salz für die Gesundheit tun? Die positive Wirkung von Salz auf unsere Gesundheit kann man in Salzheilstollen (wie in Berchtesgaden oder Wieliczka, Polen), Gradierwerken oder in Salzräumen, die in den letzten Jahren in Mode gekommen sind, erleben. Hauptsächlich Asthmatiker, Lungenkranke und Allergiker profitieren von einem Aufenthalt dort, weil Salz bzw. Salzwasser in dieser Menge nicht nur eine sehr reine Luft schaffen, sondern auch wohltuende Schwingungsmuster verbreiten. Eine Alternative für den zeitaufwändigen Aufenthalt in einem Salzstollen oder neben einem Gradierwerk ist eine Soletrinkkur, wie sie schon seit Hunderten von Jahren durchgeführt wird. Eine Soletrinkkur gehört zu den einfachsten und dabei effektivsten Maßnahmen, die Sie für Ihre Gesundheit tun können. Einfach jeden Morgen einen Teelöffel Sole aus Himalaya- oder Kristallsalz in ein Glas Quellwasser oder gereinigtes Wasser geben und dies nüchtern trinken. Dies ist auch für Menschen mit Bluthochdruck erlaubt, denn die Wirkung auf den Organismus hängt von der Qualität des Salzes ab. Kochsalz ist in der Tat ungünstig. Auch wenn wir heutzutage sehr selten Menschen finden, die zu wenig Salz zu sich nehmen, sind Studien den Folgen von Salzmangel nachgegangen. Bei Mensch und Tier äußert sich Salzmangel in Wachstumsverzögerung und Erkrankungen im Herz-Kreislauf-Bereich. Ferreira führt an, dass mit Sole Schwermetalle und Kalkablagerungen in Geweben und Gefäßen mobil gemacht werden können und damit für die Ausscheidung bzw. Entgiftung vorbereitet werden. Ebenso sollen Säureablagerungen, die für Gicht, Arthritis und Arthrose verantwortlich sein können, aufgelöst und abtransportiert werden können. Nachvollziehbar ist der Zusammenhang zwischen Sole und der Minderung von Heißhunger. Vor allem bei einem hohen Anteil an Nahrungsisolaten wie weißem Zucker und Weißmehl in der Ernährung, die zu einem Mangel an Mineralstoffen und Spurenelementen führt. Peter Ferreira hat selbst eine Studie mit 400 Personen gemacht, die über mindestens 3 Monate 2 Liter Quellwasser mit einem Teelöffel kristalliner Sole (Himalaya-Salz) tranken. Die Ergebnisse bestätigten eindeutig die positive, regulierende Wirkung auf Organdysfunktionen. Dazu gehörte auch ein Vergleich, bei dem Personen zuerst Quellwasser mit herkömmlichem Kochsalz und circa eine Stunde danach Quellwasser mit Salzsole aus Himalaya-Salz bekamen. Die Körperwerte wurden mit der Segmentardiagnostik und biofunktionellen Organometrie erhoben. Nach dem ersten Getränk verstärkte sich die Dysfunktionen der Organe und es trat in Teilen des Körpers ein Energiedefizit auf. Nach dem zweiten Getränk glich sich nicht nur das Energiedefizit aus, auch die Dysfunktionen begannen sich auszugleichen. Bemerkenswert an diesem Ergebnis ist, dass man die schnelle Reaktion des Körpers auf etwas sehen kann, wo kaum jemand einen so starken Einfluss vermutet hätte. Gleichzeitig ist auch die ausgleichende, ordnende Wirkung von einem guten, natürlichem Salz sehr auffällig. Bilder, die die Messergebnisse einer Person zeigen, sind im Buch von Ferreira abgebildet. Er schildert auch eine interessante Erfahrung, die Frau Dr. med. Elisabeth Scherwitz-Josenhans mit 123 Probanden machte. Diese tranken über vier Wochen täglich einen Teelöffel Kristallsalzsole. Bei mehr als 80% aller Probanden war eine erhöhte Proteinausscheidung im Urin nachweisbar. Offenbar verhilft die strukturbildende Kraft der Sole dem Körper abgelagertes Protein (bekannt als Eiweißspeicher) auszuscheiden. ### Anwendungen von Salzsole Es gibt eine Vielfalt von Salz Anwendungen. Neben der Soletrinkkur bieten sich auch eine Sole-Inhalation, Sole-Spülung (für Nasen oder Augen) oder ein Sole-Bad an. Zur äußerlichen Anwendung und Entsäuerung werden gerne Sole-Einreibungen, Sole-Umschläge, Salz-Auflagen, Körperpeeling oder Soleschlick (als Gesichtsmaske oder Umschlag) eingesetzt. Indirekte Anwendungen mit Salz sind Kristallsalz-Ionisatoren (Verdampfer) und Salzkristall-Lampen. Salzkristall-Lampen sind ein einfaches, schönes Deko-Element, was doch mehr als nur warmes Licht verbreitet. Das erwärmte Salz gibt negativ geladenen Ionen ab, was die üblicherweise in großer Menge in der Raumluft vorhandenen Positiv-Ionen (meist der Feinstaub) neutralisiert. Dadurch wird die Luft objektiv und subjektiv reiner, was sich wie frischere Luft anfühlt. Die Extremform eines Sole-Bades ist das **Floatarium**. Beim „Floaten“ liegen die Person in einem mit hoch konzentrierter Salzsole gefüllten geschlossenen Tank, ähnlich wie in einer großen geschlossenen Badewanne. In einem Floatarium liegt man mühelos im Wasser, hört und sieht nichts. Zudem ist die Sole, wie auch die Raumtemperatur, auf die normale Körpertemperatur eingestellt, damit der Organismus keine Eigenenergie für den Temperaturausgleich benötigt. Die Tiefenentspannung dabei reduziert Muskelschmerzen. Stresserscheinungen verschwinden, der Körper ist völlig entspannt. Viele haben das Gefühl, sich am angenehmsten Ort, den sie sich vorstellen können, zu befinden. Es erinnert an das geborgene Gefühl im Mutterleib. Visualisierungen und Vorstellungsübungen beim Floaten verbessern die Koordinationsfähigkeit, stärken das Bewusstsein und heben Blockaden und Energiestaus im Körper wie im Geist auf. Beim Floaten sind beide Gehirnhälften gleichermaßen aktiv. Deshalb gibt es auch zahlreiche Künstler und andere kreative Menschen, welche diese Wirkungen auf Körper und Geist zur Steigerung ihrer Kreativität einsetzen. (21) #### Für Ihre Gesundheits-Praxis: Verzichten Sie auf gewöhnliches Koch- bzw. Speisesalz, erst recht mit Jod oder Fluor angereichertes. Bedenken Sie auch, dass alle verarbeiteten Nahrungsmittel wie Brot, Käse, Wurst, Konserven, Suppen und Soßen reichlich von diesem Salz enthalten. Entfernen Sie sich langsam von Fertigprodukten, die Sie frisch selbst herstellen können. Achten Sie auch beim Einkauf im Bioladen auf die Zutatenliste. Manche in der Biobranche kennen diese Zusammenhänge nicht und verwenden noch einfaches Speisesalz. Dieses kann sogar Nicht-Bio sein, da ein Bio-Produkt nur zu 95% Bio sein muss – eine Erleichterung für die Produzenten, da vor allem Gewürze nicht immer oder in ausreichenden Mengen in Bio-Qualität erhältlich sind. Ein Nachteil für uns, da so u.U. auch minderwertige Zutaten in einem Bio-Produkt landen können. Am Ende ein Appell von Peter Ferreira: *Erkennen Sie wieder, wie unabhängig Sie sich nicht nur körperlich, sondern gerade geistig machen können, wenn Sie auf ein natürliches Quellwasser und ein reines Kristallsalz achten.“* #### Peter Ferreira #### Unser Tipp dazu: Holen Sie sich ihre „Wasserquelle“ in die eigene Küche: Unsere Wasserfilteranlagen reinigen das Wasser nicht nur auf Quellwasser-Niveau, sondern optimieren zusätzlich die strukturell-energetische Seite … Lassen Sie sich jetzt dazu unverbindlich beraten: #### Buchtipps: Dr. Barbara Hendel: Gesund & Fit mit Wasser & Salz (2006) Dr. Barbara Hendel: Wasser vom Reinsten - So optimieren Sie Ihr Leitungswasser (2002) Dr. Barbara Hendel: Kochen mit Kristallsalz (2004) Prof. Karl Hecht, Peter Ferreira: Wasser und seine Salze – Natürliche Lebensenergie durch unsere Urelemente (2017) Josef Neumayer: Salz, Wasser & Licht: Das Kursbuch für gesundes Leben. Die Lichtenergien der Natur richtig nutzen. (2005) Marianne E. Meyer: Wunderwesen Wasser (2002) Dr. F. Batmanghelidj: Sie sind nicht krank, Sie sind durstig! Heilung von innen mit Wasser und Salz. (2016) ### Quellen: 1. P. Ferreira, B. Hendel: Wasser und Salz – Urquell des Lebens, INA Verlags GmbH, 2001 2. Küchenhaus Böttcher, Wasser und Salz, Peter Ferreira, Teil 2 - https://www.youtube.com/watch?v=D7KvCA_NP08 3. Ist Salz ungesund? | Dr. med. Petra Wiechel | Mythos | QS24 Gesundheitsfernsehen - https://www.youtube.com/watch?v=GHUv96A_pwQ 4. Speisesalz - https://www.bzfe.de/essen-und-gesundheit/naehrstoffe/salz 5. Salz: Fluch und Segen | Doku HD | ARTE - https://www.youtube.com/watch?v=aW0xrLr2mMY 6. Speisesalz - https://www.dge.de/gesunde-ernaehrung/faq/speisesalz/ 7. https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/natrium/ 8. https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/chlorid/ 9. Revised Reference Values for the Intake of Sodium and Chloride. Daniela Strohm; Angela Bechthold; Sabine Ellinger; Eva Leschik-Bonnet; Peter Stehle; Helmut Heseker; (DGE) German Nutrition Society (DGE). *Ann Nutr Metab* (2018) 72 (1): 12–17. https://doi.org/10.1159/000484355 - https://karger.com/anm/article/72/1/12/42730/Revised-Reference-Values-for-the-Intake-of-Sodium 10. NL Dr. Mutter – Herkömmliche Zahnpasta – Zerstörung und Vergiftung auf Raten, 14.03.2018 11. Fluorid - Spurenelement oder Gift? - https://www.zentrum-der-gesundheit.de/bibliothek/umwelt/schaedliche-faktoren/fluorid 12. Fluoride & Umweltmedizin - https://www.naturheilmagazin.de/zahnmedizin/fluoride-umweltmedizin/ 13. Zusatzstoffe in Lebensmitteln erkennen und einordnen (Verbraucherzentrale) - https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/lebensmittel/ernaehrung-fuer-seniorinnen/zusatzstoffe-in-lebensmitteln-erkennen-und-einordnen-48872 14. Guidance document describing the food categories in Part E of Annex II to Regulation (EC) No 1333/2008 on Food Additives, 12.1. Salt and salt substitutes - https://food.ec.europa.eu/system/files/2022-12/fs_food-improvement-agents_guidance_1333-2008_annex-2.pdf 15. 12.1.1 Kochsalz - https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/HTML/?uri=CELEX:02008R1333-20200702#tocId49 16. Guanylsäure - https://www.spektrum.de/lexikon/ernaehrung/guanylsaeure/3779 17. 13 Stoffe in meinem Essen, die wie Drogen wirken - https://www.weltderwunder.de/drogen-die-ich-nehme-ohne-es-zu-wissen/ 18. Im Gehirn wirkt Salz genau wie Heroin und Kokain - https://www.welt.de/wissenschaft/article13483247/Im-Gehirn-wirkt-Salz-genau-wie-Heroin-und-Kokain.html 19. Die Unglaublichen VORTEILE Des MEERWASSERS #1 - https://www.youtube.com/watch?v=QtI5dVAOL6I 20. Die Unglaublichen VORTEILE Des MEERWASSERS #2 - https://www.youtube.com/watch?v=ClTqCIdxtjs 21. Floatarium - https://dr-barbara-hendel.com/de/diagnose-therapie/salzanwendungen/floatarium --- ## Wasser filtern: Wann es sich lohnt – und wann nicht Quelle: https://misterwater.eu/warum-wasser-filtern/ Kategorie: Lösungen Veröffentlicht: 2022-08-28 | Zuletzt geprüft: 2026-08-04 Kurzantwort: Wasser filtern lohnt sich, wenn Sie Stoffe entfernen möchten, die die Trinkwasserverordnung nicht abdeckt oder die erst nach dem Wasserwerk ins Wasser gelangen – etwa aus alten Hausleitungen. Welcher Filter dafür taugt, hängt vom Stoff ab: Aktivkohle bindet organische Verbindungen und Chlor, eine Umkehrosmose-Membran hält zusätzlich gelöste Salze und Nitrat zurück. ## Warum filtern Menschen Wasser, das doch kontrolliert ist? Trinkwasser gilt in Deutschland als das am strengsten überwachte Lebensmittel. Trotzdem stehen in immer mehr Küchen Filter. Das ist kein Widerspruch, sondern eine Frage der Zuständigkeit: Die Trinkwasserverordnung regelt, was das Wasserwerk liefern muss – nicht, was an Ihrem Hahn ankommt. Zwischen Übergabepunkt und Wasserglas liegt Ihre Hausinstallation. Alte verzinkte Leitungen, Bleirohre in Altbauten, Lötstellen, lange Standzeiten über Nacht: Das alles liegt außerhalb der Verantwortung des Versorgers. Wer filtert, verschiebt die letzte Kontrollstelle vom Wasserwerk in die eigene Küche. Der zweite Grund ist der Prüfkatalog selbst. Die Verordnung legt Grenzwerte für eine definierte Liste von Parametern fest. Stoffe, die neu in die Diskussion kommen, sind darin erst enthalten, wenn Gesetzgebung und Analytik nachgezogen haben. Für PFAS gilt inzwischen ein Summengrenzwert – in den Jahren davor gab es schlicht keinen. Wer filtert, muss diese Reihenfolge nicht abwarten. ## Was die Trinkwasserverordnung prüft – und was nicht **Geprüft und mit Grenzwerten belegt** sind unter anderem mikrobiologische Parameter, Nitrat, Blei, Kupfer, Nickel, Chlorid, Sulfat, eine Reihe von Pestizidwirkstoffen sowie bestimmte PFAS-Verbindungen. **Nicht flächendeckend erfasst** sind dagegen Arzneimittelrückstände, viele Industriechemikalien, Mikroplastik und ein Großteil der Transformationsprodukte, die entstehen, wenn zugelassene Wirkstoffe in der Umwelt abgebaut werden. Für einige dieser Stoffe existieren Orientierungswerte, aber keine verbindlichen Grenzwerte. Wichtig für die Einordnung: Das heißt nicht, dass Ihr Wasser belastet ist. Es heißt, dass die Frage für einen Teil der Stoffe nicht routinemäßig gestellt wird. Wie relevant das für Sie ist, hängt von Ihrer Region, Ihrem Versorger und Ihrem Haus ab – und lässt sich beantworten, statt geglaubt zu werden. Der Wasserversorger veröffentlicht seine Analysewerte, und für die Hausinstallation gibt es Laboranalysen. ## Welche Filterverfahren gibt es – und was leistet jedes? ### Kannenfilter mit Ionentauscher Die Kanne aus dem Supermarkt arbeitet überwiegend mit einem Ionentauscher und etwas Aktivkohle. Sie senkt vor allem die Karbonathärte, verbessert also Geschmack und Kalkgehalt für Tee und Kaffee. Für gelöste Schadstoffe ist sie nicht ausgelegt. Kritisch ist die Standzeit: In der feuchten Kartusche können sich bei zu seltenem Wechsel Keime vermehren. ### Aktivkohle-Blockfilter Ein guter Blockfilter bindet organische Verbindungen, Chlor und einen Teil der Pestizidrückstände über seine große innere Oberfläche. Er ist deutlich leistungsfähiger als die Kanne und wird auch als erste Stufe vor einer Membran eingesetzt. Was er nicht kann: gelöste Salze zurückhalten. Nitrat passiert ihn. Auch hier entscheidet die Wartung. Ein Aktivkohlefilter sammelt, was er bindet. Wird er zu lange betrieben, kann er Gebundenes wieder abgeben. ### Umkehrosmose Die Umkehrosmose presst Wasser mit Druck gegen eine semipermeable Membran. Deren Durchlässigkeit liegt in der Größenordnung des Wassermoleküls selbst – rund 0,2 Nanometer. Was größer ist, passiert nicht, sondern geht mit dem Spülwasser ab. Das Verfahren stammt ursprünglich aus der Raumfahrt, wo Wasser aufbereitet statt mitgeführt werden musste. Nach Rückhaltespektrum ist das der gründlichste Weg, der für Privathaushalte praktikabel ist: Er erfasst auch gelöste Stoffe, an denen Kohlefilter vorbeigehen. Der Preis dafür ist Spülwasser und, bei den meisten Bauformen, Strom. Details zum Verfahren stehen im Artikel Osmose und Umkehrosmose; warum die Membran allein noch keine fertige Wasserqualität ergibt, lesen Sie unter Warum Umkehrosmose allein nicht reicht. ### Dampfdestillation Destillation verdampft Wasser und kondensiert es wieder. Auch sie entfernt sehr viel, ist aber langsam und stromintensiv – für den laufenden Küchenbetrieb praktisch keine Option. ## Woran erkennen Sie, ob sich Filtern für Sie lohnt? Drei Fragen führen weiter als jede Grundsatzdiskussion: 1. **Was liefert Ihr Versorger?** Die aktuelle Trinkwasseranalyse steht online oder kommt auf Anfrage. Interessant sind Härte, Nitrat und der Gesamtgehalt gelöster Stoffe. 2. **Was macht Ihr Haus daraus?** Baujahr und Leitungsmaterial entscheiden. Bei Verdacht auf alte Leitungen hilft nur eine Probe am eigenen Hahn. 3. **Wofür wollen Sie das Wasser nutzen?** Wer weicheres Kaffeewasser will, braucht keine Membran. Wer gelöste Stoffe zurückhalten will, kommt an einer nicht vorbei. Ein TDS-Messgerät liefert dafür einen ersten Anhaltspunkt. Es misst die gelösten leitfähigen Stoffe im Wasser – nicht alles, aber es zeigt die Größenordnung. In Deutschland liegen die Eingangswerte meist zwischen 150 und 350 ppm, im Münchner Raum um 260 bis 310. Zum Vergleich: Wässer, die als besonders leicht gelten, liegen bei 7 bis 30 ppm. ## Was kostet gefiltertes Wasser? Bei einer Umkehrosmoseanlage entstehen drei laufende Posten: Filterwechsel, Strom und zusätzliches Spülwasser. - **Filter:** Vorfilter jährlich, Membran alle drei Jahre. Zusammen erfahrungsgemäß rund 120 Euro im Jahr. - **Strom:** Bei fünf Litern am Tag rund ein Euro im Jahr. Stromlose Anlagen, die allein mit Leitungsdruck arbeiten, brauchen gar keinen. - **Spülwasser:** Bei einem Verhältnis von 1:1 rund zwei Kubikmeter jährlich. Bei etwa fünf Euro pro Kubikmeter sind das zehn bis elf Euro. Macht rund zehn Euro im Monat, ein bis zwei Cent je Liter. Der Vergleich mit Kistenwasser fällt damit deutlich aus – und das Schleppen entfällt. ## Für welchen Weg hat sich misterwater entschieden? misterwater setzt auf Umkehrosmose, weil sie das breiteste Rückhaltespektrum hat. Danach folgt die Aufbereitung: Keimsperre oder UVC gegen Verkeimung, optional Mineralisierung, Sauerstoff oder Wasserstoff. Bewusst anders als bei vielen Anbietern ist die Zahl der Stufen. Erich Meiderts Position dazu ist unmissverständlich: ein guter Blockfilter, eine ordentliche Membran, dann die Belebung – mehr braucht es nicht. Viele Filterstufen erhöhen vor allem die Wechselkosten. Einen Überblick über die Verfahren im direkten Vergleich finden Sie im Artikel Vergleich Wasserfilteranlagen und Wasserfiltersysteme. Welche Anlage zu Ihnen passt, hängt von Ihrem Eingangswasser, Ihrem Verbrauch und Ihrer Küche ab. Genau dafür gibt es die Beratung – ohne Vertreterbesuch, weil misterwater keinen Außendienst hat. *Bildquelle Titelbild: © Tricky Shark – Shutterstock 1088890040* ### Häufige Fragen Frage: Ist deutsches Leitungswasser nicht sauber genug? Antwort: Deutsches Trinkwasser wird nach der Trinkwasserverordnung streng überwacht und hält die dort festgelegten Grenzwerte in aller Regel ein. Die Verordnung prüft aber einen definierten Katalog von Parametern, und sie prüft bis zum Übergabepunkt – nicht an Ihrem Wasserhahn. Was in der Hausinstallation dazukommt, liegt außerhalb ihrer Reichweite. Frage: Welcher Wasserfilter entfernt am meisten? Antwort: Nach Rückhaltespektrum liegt die Umkehrosmose vorn: Ihre semipermeable Membran lässt im Wesentlichen nur Wassermoleküle passieren und hält damit auch gelöste Stoffe wie Nitrat oder Salze zurück. Aktivkohlefilter binden vor allem organische Verbindungen und Chlor, gelöste Salze passieren sie. Frage: Was kostet gefiltertes Wasser im Monat? Antwort: Bei einer Umkehrosmoseanlage liegen die laufenden Kosten für Filterwechsel, Strom und zusätzliches Spülwasser erfahrungsgemäß bei rund zehn Euro im Monat. Auf den Liter gerechnet sind das ein bis zwei Cent. Frage: Verschwendet eine Osmoseanlage Wasser? Antwort: Sie erzeugt Spülwasser, weil die Membran freigespült wird. Bei einem Verhältnis von 1:1 und vier bis fünf Litern Trinkwasser am Tag sind das rund zwei Kubikmeter im Jahr – gemessen an den etwa 44 Kubikmetern, die eine Person in Deutschland jährlich verbraucht, ein einstelliger Prozentbereich. Frage: Kann ich einen Wasserfilter in einer Mietwohnung einbauen? Antwort: Ja. Eine Untertischanlage lässt sich ohne Bohren anschließen, wenn statt eines eingelassenen Hahns ein separater Auslauf genutzt wird; das Spülwasser geht wie bei einer Waschmaschine in den Siphon. Beim Auszug nehmen Sie die Anlage mit. --- ## Wasser und die Fußball-WM in Katar Quelle: https://misterwater.eu/wasser-und-die-fussball-wm-in-katar/ Kategorie: Wissenswertes über Wasser Veröffentlicht: 2022-11-14 | Zuletzt geprüft: 2026-04-13 ## Ein weiterer Skandal der Fußball-WM in Katar, den niemand kennt ... Die Verantwortlichen der Fifa und der Fußball-WM in Katar haben schon im Vorfeld des Turniers jede Menge Kritik einstecken und sich aufgrund mehrerer Skandale erklären müssen. Beziehungsweise hätten es sollen. Was teilweise bis heute nicht stattgefunden hat. Im Windschatten der Diskussionen um Mannschaftskader, Sinn und Unsinn einer Fußball-WM in der Wüste und der kürzlichen Entgleisung eines WM-Offiziellen zum Thema Homosexualität tauchte ein weiteres bedenkliches Thema auf, bei dem kaum jemand ruhig bleiben kann. (1) Ein Drama des Luxus in drei Akten. ### Akt 1: WASSER-Verschwendung und die Fußball-WM Für die Fußball-WM werden in Katar acht Fußballstadien genutzt. Sieben davon sind neu und klimatisiert, damit auf dem Spielfeld Temperaturen zwischen 18 und 23°C erreicht werden. Und weil man gerade am Bauen war hat Katar auch noch einige Trainingsplätze erstellt. Satte 136 Stück. In Worten: Einhundertsechsunddreißig!!! (2)(3)(4) Doch es wird noch interessanter. Die Stadien haben alle eine offene Bauweise und, wie gesagt, wir befinden uns in einem heißen Wüstenstaat. Das hat zur Folge, dass die durstigen Fußballfelder fortlaufend gewässert werden müssen. #### Die Zahl des Tages: Jeder Fußballplatz benötigt im Winter täglich 10.000 Liter entsalztes Wasser und im Sommer sogar bis zu 50.000 Liter. Damit Sie eine Vorstellung von der Menge haben, 10.000 Liter sind 10 Kubikmeter oder 55 Badewannen gefüllt mit Wasser (berechnet mit 180 l pro Füllung). Die Gesamtbilanz ist noch beeindruckender: Alle Stadien benötigen 80.000 Liter pro Tag, 560.000 Liter pro Woche und 2.320.000 Liter während des Turniers. Nur Bewässerung. (2) Das ist aber noch nicht alles. Außerhalb von Doha wächst der Reserve-Rasen auf einer Größe von 425.000 Quadratmetern. Natürlich genau so intensiv gepflegt wie die Stadien. Nach früheren Angaben Katars soll diese Rasenreserve täglich 400.000 Liter Wasser benötigen. (2) Die Organisatoren lehnten es allerdings ab, zu sagen, wie viel das Rasenprogramm Katar gekostet hat. Katar selbst, ein wohlhabender Gasexporteur, hat in den letzten zehn Jahren Milliarden in die Infrastruktur für das Turnier gesteckt. (7) Übrigens, noch eine Zahl zum Glänzen beim Fußball-Small-Talk: Damit der Rasen dauerhaft grün bleibt fliegt Katar jährlich 140 Tonnen Grassamen mit klimatisierten Flugzeugen aus den Vereinigten Staaten ein. (2) ### Akt 2: Wassererzeugung braucht Energie und verschmutzt das Meer Katar verfügt seit jeher über keine natürlichen Wasserressourcen, sprich Süß- bzw. Grundwasser, welches als Grundlage für unser Trinkwasser dient. Daher ist es neben Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) eine Großmacht der thermischen Entsalzung im Nahen Osten. Jedes dieser Länder hat riesige Entsalzungsanlagen, von denen eine einzelne bis zu 800.000 Kubikmeter entsalztes Wasser am Tag gewinnt. Mit einem massiven Verbrauch von Energie. Die herkömmliche thermische Entsalzung verbraucht bis zu 12 kWh pro Kubikmeter Wasser. Katar bemüht sich neuere und effektivere Technologien einzuführen und damit die energieintensive thermische Entsalzung abzulösen. Aber auch diese benötigen immer noch ungefähr 5 kWh pro Kubikmeter Wasser. (6) „Diese Anlagen werden von Wassermengen durchflossen, die großen Flüssen entsprechen. Wenn man sich die Entsalzungskapazität im gesamten Golf-Kooperationsrat ansieht, ist die Wassermenge, die dort durchfließt, etwa viermal so groß wie das Wasservolumen, das die Themse hinunterfließt", sagt Will Le Quesne, der Programmdirektor für den Nahen Osten des britischen Centre for Environment, Fisheries and Aquaculture Science. (5) (Anm.: Der Golf-Kooperationsrat besteht aus sechs Ländern der Arabischen Halbinsel: Bahrain, Katar, Kuwait, Oman, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate.) Le Quesne fügt hinzu, Entsalzung ist weltweit einer der schlimmsten Verursacher von Meeresverschmutzung. Dabei entsteht Sole, eine stark salzhaltige Abfallflüssigkeit, die in der Regel als salzigeres, giftiges und wärmeres Meerwasser zurück ins Meer gelangt. Sie kann Chemikalien wie Chlor, Schwermetalle und Schaumverhinderer enthalten, die während des Entsalzungsprozesses zugesetzt werden, und auf dem Meeresboden lebende Korallenriffe und kleinere Meeresorganismen schädigen können. Obendrauf kommt noch der Fakt, dass diese Staaten zu den Ländern mit dem höchsten Wasserverbrauch pro Kopf gehören – bis zu 500 Liter pro Tag (ohne Industrie und Landwirtschaft; Vergleich Deutschland ca. 130 Liter). Maximaler Luxus. (8) ### Akt 3: Klimatisierung der glühenden Hitze Die Verantwortlichen für die Stadien haben ein weiteres Problem. In Katar kann es auch im Spätherbst noch bis zu 40°C heiß sein. Wie wir im heißen und trockenen Sommer 2022 bei uns gesehen haben, hält das kein Rasen lange aus. Daher müssen die Stadien seit September gekühlt werden. Egal, ob gerade eine Veranstaltung stattfindet oder das Stadium menschenleer ist. (7) Einerseits müssen „Winter“bedingungen simuliert werden, weil es um den Erhalt des grünen Rasens geht. Andererseits ist in den Stadien eine aufwändige Klimatisierung installiert, die das Spielfeld (aber nur bis 2 Meter Höhe) und die Zuschauerränge mit kühler Luft versorgt. Das war eine der Zusagen, die Katar in der Bewerbung um die WM machen musste. ### Fazit: Die Kosten der Fußball-WM in Katar Noch nie hat ein Gastgeberland so viel Geld in die Austragung der Fußball-Weltmeisterschaft investiert. Katar gab nach Schätzungen bis zu 220 Milliarden US-Dollar für die Austragung der WM 2022 im eigenen Land aus. Zum Vergleich: Die Kosten für die WM 2006 in Deutschland lagen bei ca. 4,3 Milliarden US-Dollar. Der Grund für diesen enormen Unterschied ist, dass in Katar kaum Infrastruktur für die Abhaltung einer Fußball-Weltmeisterschaft vorhanden war und an dieser Stelle umfangreiche Investitionen getätigt werden mussten. (12) Und wie reagieren die Zuschauer? In Deutschland sind es – je nach Art der Umfrage – bis zu 65%, die für einen Boykott sind bzw. bis zu 56%, die die WM-Spiele nicht verfolgen wollen. (10)(11) **Quellen:** (1) Nächster Skandal vor WM in Katar: Fifa verspielt letzten Rest Anstand (Beitrag offline, Fassung im Internet Archive) - https://web.archive.org/web/2022/https://web.de/magazine/sport/fussball/wm/naechster-skandal-wm-katar-fifa-verspielt-rest-anstand-37455914 (2) Pitch perfect? The water cost of Qatar's World Cup - https://www.aquatechtrade.com/news/desalination/the-water-cost-of-qatars-world-cup (3) #Faktenfuchs: Ja, WM-Stadien in Katar werden klimatisiert - https://www.br.de/nachrichten/wissen/faktenfuchs-ja-wm-stadien-in-katar-werden-klimatisiert,TEJXygT (4) Das sind die Stadien der Fußball-WM 2022 in Katar - https://www.sport.de/news/ne5053881/fussball-wm-2022-in-katar-alle-stadien-im-ueberblick/ (5) 10,000 litres a day for each pitch: water strain in the Gulf and the Qatar World Cup - https://www.theguardian.com/environment/2022/oct/07/10000-litres-day-pitch-qatar-world-cup-huge-impact-gulf-waters (6) Qatar desalination trial provides hope for thermal innovation - https://www.aquatechtrade.com/news/desalination/qatar-desalination-trial-provides-hope-for-thermal-innovation/ (7) Qatar's World Cup turf needs chilled stadiums, desalinated water to thrive - https://www.reuters.com/lifestyle/sports/qatars-world-cup-turf-needs-chilled-stadiums-desalinated-water-thrive-2022-02-21/ (8) Bundeszentrale für politische Bildung: Wasserverbrauch - https://www.bpb.de/kurz-knapp/zahlen-und-fakten/globalisierung/52730/wasserverbrauch/ (9) Six out of 10 people in UK oppose Qatar hosting World Cup over anti-gay laws - https://www.theguardian.com/football/2022/nov/07/six-in-10-in-uk-oppose-qatar-hosting-world-cup-over-anti-gay-laws (10) Fußball-WM in Katar: Deutsche lehnen Teilnahme mehrheitlich ab - https://www.freiewelt.net/nachricht/fussball-wm-in-katar-deutsche-lehnen-teilnahme-mehrheitlich-ab-10085043/?chash=d68b95a83483bc9e4f66d05ddf2ab147&cHash=7c46e83b5ca788d3307af5faae59771e (11) Sportschau: Berichterstattung und Hintergründe zur FIFA WM 2022 - https://www.sportschau.de/fussball/fifa-wm-2022 (12)https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1332930/umfrage/kosten-fuer-die-austragung-von-fussball-weltmeisterschaften/#:~:text=Katar%20gab%20nach%20Sch%C3%A4tzungen%20bis,2022%20im%20eigenen%20Land%20aus Beitragsbild: © Igor Link - Shutterstock 2198503261 --- ## Wasser und Salz Quelle: https://misterwater.eu/wasser-und-salz/ Kategorie: Gesundheit Veröffentlicht: 2024-02-08 | Zuletzt geprüft: 2026-04-13 ## Wasser und Salz – mehr als H2O und NaCl? Welche Assoziation haben Sie, wenn Sie den Phraseologismus „Wasser und Salz“ lesen? Vielleicht Meerwasser oder den letzten Badeurlaub am Mittelmeer, ein Kochrezept, Ihre letzte Suppe oder ein Sportgetränk? Einige wenige werden an ein Buch denken. Ja, ein Buch. Der Titel: „**Wasser und Salz - Urquell des Lebens**“. Geschrieben von dem Biophysiker Peter Ferreira und der Ärztin Dr. Barbara Hendel. (1) Es ist 2001 erschienen und war lange Zeit ein Wissens-Geheimtipp in der alternativen Gesundheitsbranche. Obwohl es sicherlich für viele Leser, Mediziner und Wasserexperten eine Herausforderung darstellt. Das Buch zeigt einen unerhört einfachen Gesundheitsweg auf. Es vermittelt, was körperliche Regeneration und Heilung mit Wasser und Salz zu tun haben. Es präsentiert Wasser und Salz auf eine neue, unerhörte Art. Es veranschaulicht die ganzheitlich wirksamen Fähigkeiten von Wasser und Salz aus vielen Blickrichtungen und mit vielen Beispielen. Wir geben Ihnen einen Einblick in das Buch und besprechen die Konsequenzen einiger Zusammenhänge aus dem an Wissen überaus reichen Werk von Ferreira und Hendel. Obwohl schon vor mehr als 20 Jahren geschrieben, ist das Thema aktueller denn je. Zunächst eine (Er)Klärung zu einem wichtigen Begriff, die uns hilft, das Kommende besser zu verstehen: ### Was ist ein Lebensmittel? Je nach Gebiet (Ernährungswissenschaft, Recht, allgemeines Verständnis) variiert die Definition von „Lebensmittel“. Als einer der ersten hat Prof. Kollath ganz deutlich Lebensmittel von Nahrungsmitteln abgegrenzt. Lebensmittel sind „Mittel zum Leben“ oder auch „Lebensvermittler“, weil sie uns die Energie und Informationen geben können, die wir zum Leben brauchen. Damit ist nicht die als Kalorien bezeichnete Form von Energie aus den Nährstoffen gemeint. Sondern eine bioelektrische Energie, die an die Substanz gebunden ist, weitergegeben werden kann und eine ordnende Kraft innerhalb des lebenden Organismus entfaltet. Prof. Albert Szent-Györgyi, der Entdecker des Vitamin C und des zellulären Energiestoffwechsels, erkannte: „*Alle Energie, die wir in unseren Körper aufnehmen, kommt von der Sonne*.“ Zuvor stand er allerdings bei der Untersuchung des Energiestoffwechsels vor einem gewaltigen Rätsel. Die unfassbare Genauigkeit und Komplexität alleine des Vorgangs der Energieerzeugung in den Mitochondrien machte ihm deutlich, dass ein rein chemisches Verständnis niemals die Funktionen eines lebendigen Organismus erklären kann. In seinem Bemühen es zu verstehen, formulierte er: *„Woher wissen dumme Moleküle, wie sie sich anordnen müssen?“.* Einige Jahre später und nach vielen Laborexperimenten hatte er die Antwort. Er sah die **Bioelektrizität als das Schlüsselelement des Lebens an.** > Bioelektrizität ist die Essenz des Lebens. Moleküle können nicht wissen, was sie zu tun haben, es sei denn, ihre Bewegungen werden durch elektrische Kräfte gesteuert. “ > Albert Szent-Györgyi *Nobelpreisträger für Medizin* Ein anderer Experte für die Frage, was Gesundheit ist, packte die Essenz in folgende Worte: > Elektromagnetische Energie spielt eine Schlüsselrolle für die Gesundheit . “ > Christian Dittrich-opitz Das bedeutet letztendlich, dass jegliche Prozesse in uns, die wir als Stoffwechsel zusammenfassen, nicht alleine durch die Gesetze der Chemie erklärt werden können. Sprich, beschränkt auf die Bildung, den Umbau und die Reaktion von Molekülen. Dazu zählt alles, was täglich, sekündlich in uns geschieht: Verdauung, Auf- und Abbau von Gewebe, Veränderungen der Struktur („Krankheit“) und Wiederherstellung („Genesung“). Es ist nicht möglich, diese wundersame Koordination ausschließlich mit Reaktionsgleichungen, Energie-Input und -Verbrauch oder mit Epigenetik zu erfassen, weil in diesen Ansätzen viel zu viele Fragen offen bleiben. Mit elektromagnetischer Energie hängt auch zusammen, welche Wirkungen einzelne Stoffe, verschiedene Lebens- und Nahrungsmittel in uns haben. Wasser und Salz sind zwei - nur auf den ersten Blick - einfache Beispiele dafür, auf die wir nun eingehen. ### Wasser und Salz als Lebensmittel Wir alle kennen die lebenswichtigen Aufgaben von Wasser in unserem Körper: Es ist Lösungs-, Transport- und Reinigungsmittel, Temperaturregulator, Reaktionspartner im Stoffwechsel und der Faktor, der die Zellspannung aufrecht erhält. Doch Wasser hat noch eine weitaus wichtigere Aufgabe. Wasser ist nicht bloß eine Substanz mit spezifischen Eigenschaften, Wasser ist eine lebendige Kraft, von der alles Lebendige abhängt. Wasser ist Träger und Vermittler von Energie und kann Informationen an unseren Körper weitergeben. (2) ### Diese Eigenschaften machen Wasser besonders Was macht Wasser zum Informationsspeicher? Darauf sind wir bereits in unserem Artikel Gibt es ein Wassergedächtnis? ausführlich eingegangen. Peter Ferreira sieht die Fähigkeit des Wassers, Informationen speichern zu können, schon allein durch zwei Beobachtungen belegt: 1. Obwohl der Rohstoff gleich ist und alle auf der gleichen kristallinen Struktur beruhen, gibt es keine zwei exakt gleichen Schneeflocken. 2. Wenn eine Schneeflocke zum Schmelzen gebracht und gleich wieder unter den identischen natürlichen Bedingungen eingefroren wird, erhält man exakt die gleiche Schneeflocke, die zu Beginn da war. Irgendeine Information im Wassermolekül muss also die Strukturgebung beeinflussen und sie bleibt offensichtlich auf Dauer im Wassermolekül erhalten. Jedes Wassermolekül hat eine vollkommen eigene, unverwechselbare Identität. Und es bestätigt, dass Information bzw. Energie die Materie schafft und formt, und nicht umgekehrt. (1) ### Prof. Pollack ist dem Mysterium Wasser auf der Spur Übertragen auf unsere Gesundheit könnte man formulieren, dass wir gesund sind, wenn wir regelmäßig die richtigen Informationen aufnehmen bzw. bekommen und dass wir krank werden, wenn wir zu viele falsche, nicht gesundheitsförderliche Informationen aufnehmen. Wasser ist ein ganz wesentlicher Träger unserer Gesundheit. Was spricht dafür? Alleine der hohe quantitative Anteil von rund 70% in unserem Körper deutet auf eine zentrale, steuernde Rolle des Wassers hin. Wasserforscher wie Prof. Pollack kommen Schritt für Schritt den Eigenschaften des immer noch als Mysterium geltenden Wassers auf die Spur. Pollack entdeckte, dass Wasser an Oberflächen wie Zellmembranen so genannte EZ-Zonen ausbildet (exclusion zone water oder Ausschlusszonen) , in denen das Wasser einen 4. Aggregatszustand einnimmt, in dem das Wasser völlig andere Eigenschaften hat als „normales“ Wasser. Prof. Pollack geht davon aus, dass die EZ-Zonen und der permanente Phasenwandel des Wassers von flüssig zu EZ von zentraler Bedeutung für das biologische Leben sind. Speziell die Ladungsunterschiede in den verschiedenen Wassersorten werden von der Zelle genutzt, um Reaktionen anzutreiben. Pollack nennt auch einige Lebensmittel und Methoden, die die Bildung von EZ-Wasser in Zellen fördern. *Lesen Sie zur Forschung von Prof. Pollack unsere ausführlichen Artikel *Prof. Gerald Pollack: Eine neue Zellbiologie? ## Was stört die natürliche Struktur und Eigenschaften des Wassers? ### Die Schattenseite von Wasser Die Möglichkeit der Informationsspeicherung im Wasser ist jedoch nicht nur ein Segen. Die Schattenseite ist, dass Wasser auch schädliche, lebensfeindliche Informationen zu speichern vermag. An diesem Punkt scheitern herkömmliche, nicht zu Ende gedachte Technologien der Trinkwasserreinigung. Sie entfernen durch Filtern, Destillieren und Umkehrosmose zwar nahezu alle Schadstoffmoleküle, nicht aber deren schädliche Informationskomponente. Vom biophysikalischen Standpunkt aus betrachtet, leidet die Qualität unseres Leitungswassers alleine schon darunter, dass es durch Leitungen fließt. Bereits 50 Meter in einer Rohrleitung reichen aus, um durch den Druck in der Leitung die Eigenbewegung des Wassers größtenteils zu zerstören. Dadurch können die Wassermoleküle ihre natürliche, geometrische Struktur nicht bewahren. Das Wasser verliert somit sehr viel von seiner Lebendigkeit – ausgehend davon, dass überhaupt ein frisches Bergwasser o.ä. in die Leitung eingespeist wurde. Der Grund, warum wir Wasser in erster Linie trinken sollten - nämlich um Lebendigkeit und Informationen aufzunehmen - ist nicht mehr gegeben. Lebendigkeit steht hierbei für elektromagnetische Frequenzen, die die Natur jedem Wassermolekül mitgibt. (2) ### Wer oder Was denkt denn da? Ferreira nennt zwei Beispiele, wie Wasser auf unser Denken Einfluss nehmen kann. (2) Wussten Sie, dass man die Eigenschaften von Wasser durch Chemikalien so beeinflussen kann, dass sich dadurch Ihre mentale Haltung verändert? 1. Chlor führt dazu (durch sein Frequenzmuster, seine Wellenlänge), dass materielles Denken gefördert werden. Derjenige, der gechlortes Wasser trinkt, kommt zur Überzeugung, dass Materielles wichtig für sein Glück ist (Beispiel: gechlortes Leitungswasser). 2. Das Frequenzmuster von Fluor in Wasser wirkt so dissonant auf unser Gehirn, dass Sie keinen eigenen Willen mehr haben. Es nimmt uns die Willenskraft. Wenn man beides – Chlor und Fluor - über ein, zwei Generationen anwendet, dann bekommt man willenlose Geschöpfe… Verbraucher, die die Anhäufung von materiellen Gütern als höchstes Ziel des Lebens ansehen. Ergänzung unsererseits: Auch die Verkalkung der Zirbeldrüse – dem „spirituellen“ Organ des Menschen das u.a. für Anbindung an einen höheren Lebenszweck verantwortlich ist - hängt direkt mit der Fluorierung von Wasser und anderen Lebensmitteln zusammen. Ergänzung unsererseits: Auch die Verkalkung der Zirbeldrüse – dem „spirituellen“ Organ des Menschen das u.a. für Anbindung an einen höheren Lebenszweck verantwortlich ist - hängt direkt mit der Fluorierung von Wasser und anderen Lebensmitteln zusammen. ### Welches Wasser sollte man trinken? Peter Ferreira lässt keinen Zweifel offen, was die beste Qualität an Trinkwasser ist. Das beste Wasser ist natürliches, reines Quellwasser. Idealerweise aus mineralarmen, artesischen Quellen. Regenwasser ist nur die Nummer 2, denn es hat nur solare Frequenzen. Das Wasser sollte noch im Boden versickern und die geomagnetischen Frequenzen der Erde aufnehmen. „Zum Blut der Erde werden“, wie es Viktor Schauberger treffend ausdrückte. In der Erde reichert es sich auch mit Energie an, so dass es dann später aus eigener Kraft aufsteigen kann. (1) ### Warum ist Mineralwasser nicht die ideale Lösung? Wie verführend und manipulierend ist doch der Begriff „Mineralwasser“… Mit hohen Werbeausgaben wird uns Glauben gemacht, dass Mineralwasser – ein Quellwasser mit vielen Mineralien - eine tolle Quelle für Mineralien ist. Doch die Realität ist anders und ernüchternd. Ferreira meint, dass die Mineralien im Wasser noch nicht einmal zu dem oft behaupteten geringen Prozentsatz von 10 bis 30% verfügbar sind, sondern überhaupt NICHT. Grund: ihre anorganische Natur. Die Erde und das Wasser selbst haben nicht genug Energie, um die Mineralien in ihre kolloidalen Formen umzuwandeln, die sie für uns verfügbar machen würden. Pflanzen können uns helfen, die Mineralien aufzunehmen. Pflanzen sind durch Photosynthese in der Lage, die anorganischen Mineralien des Erdreichs in sich aufzunehmen und in organisch gebundene Mineralien umzuwandeln. Diese sind dann an die geometrische Struktur des Zellwassers gebunden. Pflanzliches Zellwasser weist die gleiche Oberflächenspannung auf wie unser Blut und stellt für unseren Organismus eines der besten Wässer dar. In seiner perfekten natürlichen Ganzheitlichkeit ist unverändertes Pflanzen-Zellwasser ein einzigartig wertvolles Lebensmittel. Das braucht es, weil der Mensch nicht in der Lage ist, anorganische Mineralien direkt aufzunehmen. Sie müssen erst von Pflanzen verstoffwechselt und in eine organische Struktur umgewandelt werden oder in ionisierter und feinst verteilter (kolloidaler) Form vorkommen, um von uns verwertet werden zu können. Mineralien im Mineralwasser verhindern, dass Giftstoffe aus dem Körper ausgeschieden werden. Denn die Reinigungskraft des Wassers ist umso höher, je weniger Mineral- und andere Stoffe sich im Wasser befinden. Normalerweise hindert die natürliche Struktur der Wassermoleküle (Hydrathülle = ein „Mantel“ aus Wassermolekülen) die im Wasser gelösten Mineralien daran, allzu schnell Molekülverbindungen einzugehen. Solange bleiben die Mineralien ionisiert und bereit für ernsthafte Partnerschaften, z.B. mit Schwermetallen, Aluminium oder Stoffwechsel-Säuren. Zerstören wir jedoch, etwa durch die Zugabe von Kohlensäure, die Struktur des Wassers und somit das hydratisierende Gerüst, können sich verschiedene Mineralien leicht zu anorganischen Molekülverbindungen vereinigen. So entsteht zum Beispiel Kalk als Verbindung aus Kalzium und Hydrogencarbonat (HCO3-), was zu ernsthaften Ablagerungen in den Gefäßen führt. ### Noch mehr Nachteile von Mineralwässern Der Verbraucher kann heute beim Einkauf zwischen mehr als 400 Wässern wählen. Die Wässer im Handel werden in vier Kategorien eingeteilt: Tafelwasser, Quellwasser, Mineralwasser und Heilwasser. Tafelwasser ist kein natürliches Wasser, sondern ein mit Kohlensäure angereichertes Leitungswasser. Nur Quell-, Mineral- und Heilwasser sind natürlichen Ursprungs und müssen direkt an der Quelle abgefüllt werden. Mineral- und Heilwässer unterscheiden sich von Quellwässern durch ihren höheren Mineraliengehalt. Wässer, die weniger als ein Gramm Mineralien pro Liter aufweisen, dürfen als Quellwasser bezeichnet werden. Aus kommerziellen Gründen versetzen die Getränkefirmen leider auch gute Quellwässer oft mit Kohlensäure. Dabei wird dem Quellwasser sein natürlicher Sauerstoff entzogen. Der Beweggrund ist: Durch diesen Vorgang werden Keime abgetötet und das Wasser ist länger haltbar. Keime (Bakterien) sind jedoch nur dann im Quellwasser, wenn es noch nicht reif ist, also noch keine geometrische Struktur aufgebaut hat. ### Etikettenschwindel? Die meisten im Handel befindlichen Wässer sind unreif – da sie ja oft aus großen Tiefen gefördert werden statt von einer artesischen Quelle zu stammen - und müssen deshalb haltbar gemacht werden. Dafür stehen zwei Methoden zur Auswahl: Kohlensäure und Ozonierung. Letzteres kommt vor allem bei stillen Wässern zum Einsatz. Dadurch wird allerdings größtenteils das Frequenzmuster und der Informationsgehalt des Quellwassers zerstört. Solch ein Wasser ist dann kein Quellwasser mehr, obwohl es immer noch auf dem Flaschenetikett steht. Im Jahr 2022 bestätigte eine Untersuchungskommission von Foodwatch, dass die illegale Desinfektion von Quellwasser weit verbreitet war. Allerdings wurde der Bericht nicht veröffentlicht.(3) Leider können Sie am Etikett nicht erkennen, ob es sich um ozoniertes Wasser oder gutes, reifes Quellwasser handelt, da dafür keine Deklarationspflicht besteht. Umgekehrt dürfen aus Wettbewerbsgründen Wässer, die nicht ozoniert sind, keinen Hinweis auf der Flasche tragen. Heilwässer unterliegen im Gegensatz zu den Mineralwässern nicht der Lebensmittelverordnung, sondern dem Arzneimittelgesetz. Voraussetzung für die Bezeichnung als „Heilmittel“ ist die nachgewiesene therapeutische Wirksamkeit bei bestimmten Krankheiten. Wenn Sie Wasser in Flaschen kaufen, dann wählen Sie bitte keine Plastikflaschen, sondern nur Glasflaschen, da die flexible Struktur des Wassers das dissonante Schwingungsmuster von Plastik sehr schnell aufnimmt. Hinzu kommt das Problem der Mikroplastik aus Plastikflaschen. ### Es hieß doch: Wasser und Salz – wo kommt denn nun das Salz ins Spiel? Wasserbelebung dient dazu, Wasser, was durch eine Wasserleitung geflossen ist, und daher seine Struktur und natürlichen Frequenzmuster verloren hat, durch zum Beispiel eine physikalische Methode wie Verwirbelung wieder Lebendigkeit und Struktur zu vermitteln. Im Labor kann man das auch objektiv nachweisen. Ein Parameter hierfür ist die Oberflächenspannung. Leitungswasser hat immer 73 dyn, gutes Quellwasser liegt im Bereich von 58 bis 62 dyn, was wesentlich näher an dem Wert unseres Blutes ist (42 bis 44 dyn). Interessanterweise kommt diesem Blutwert der Saft von Früchten und Gemüsen am nächsten. Allerdings nur in frisch gepresster Form, nicht der pasteurisierte Saft aus der Verpackung oder der Flasche. Ferreira empfiehlt in seinem Buch „Wasser und Salz“ … Überraschung: Salz. Eine selbst angesetzte Salzsole ist nicht nur isotonisch, sondern hat die gleiche Oberflächenspannung wie unser Blut. Hier möchten wir ergänzen: Auch beim Salz gibt es riesige Qualitätsunterschiede. Tafelsalz ist reines NaCl, versetzt mit Rieselhilfen aus Aluminium, oft jodiert und zusätzlich fluoriert. Fluor ist und bleibt ein Nervengift - egal ob es aus Wasser und Salz, der Zahnpasta oder den PFAS kommt. (Lesen Sie mehr zum Thema PFAS im Wasser unter https://misterwater.eu/kann-man-regenwasser-trinken/) ### Ist Salz gleich Salz? Ein Salzhändler aus Österreich berichtete uns vertraulich, dass Salz in Deutschland praktisch immer nur bearbeitet verkauft werden dürfe (sprich, entweder fehlen Bestandteile oder es werden welche hinzugefügt), weswegen er als Händler mit einem speziellen naturbelassenen Salz nicht auf deutschen Wochenmärkten stehen dürfe. Eine Information, die wir in dieser Form noch nicht bestätigen können und die weitere Recherche erfordert. Unser Salz-Favorit „Louisenhaller Tiefensalz“, das unserer subjektiven Meinung nach deutlich leckerer schmeckt als andere Salzsorten, ist laut der Internetseite des Herstellers jedenfalls „unverfälscht und frei von jeglichen chemischen Zusätzen“, weshalb wir es hier empfehlen möchten. Wenn Sie sich zum Thema „Wasser und Salz“ tiefer einlesen möchten, können Sie das in unserem Mineralreporttun. ### Wie wirkt qualitativ hochwertiges Wasser im Vergleich zu gesunder Ernährung? Wie ist die Bedeutung des Wassers im Vergleich zu anderen Gesundheitsmaßnahmen zu sehen? Peter Ferreira verglich dazu zwei Gruppen von Menschen, die er untersuchte. Die einen ernährten sich bestmöglich, tranken aber Leitungswasser. Die anderen legten wenig Wert auf ihre Ernährung, tranken aber für einige Monate 2 Liter natürliches, lebendiges Quellwasser. Nach 6 Monaten wies die zweite Gruppe einen besseren Organstatus auf als die Probanden der ersten Gruppe (mit energetischen Methoden gemessen). Was klar die außerordentliche Wichtigkeit von qualitativ gutem Wasser unterstreicht. Tipp: Holen Sie sich ihre „Wasserquelle“ in die eigene Küche: Unsere Wasserfilteranlagen reinigen das Wasser nicht nur auf Quellwasser-Niveau, sondern optimieren zusätzlich die strukturell-energetische Seite … Lassen Sie sich jetzt dazu unverbindlich beraten: Beratungstermin SICHERN ### Quellen: 1. P. Ferreira, B. Hendel: Wasser und Salz – Urquell des Lebens, INA Verlags GmbH, 2001 2. Wasser und Salz - Peter Ferreira - Teil 1 - https://www.youtube.com/watch?v=wK4bUcqQ62U 3. https://www.hna.de/verbraucher/nestle-angeklagt-foodwatch-vermutet-verbauchertaeuschung-wasser-vittel-verunreinigung-zr-92847497.html Das Institut, an dem Peter Ferreira arbeitete: Institute for Biophysical Research - https://pages.jh.edu/ibr/index.html Beitragsbilder: © Canva – Dead sea salt – takepicsforfun Getty Images © misterwater® EZ-Wasser in Zellen © Canva – Blue sky .. – Xurzon Getty Images © Canva – Snowflake – Vadim Cherenko Getty Images © Canva – Black water pipe – Vera Aksionova © Canva – Springwater – larioslake Getty Images © Canva – .. tropical fruits – AlexRaths Getty Images © Canva – Mineral Water.. – Science Photo Library © Canva – Woman thinking about diet – DAPA images --- ## Wassermangel im Körper: Sie sind nicht krank sondern durstig Quelle: https://misterwater.eu/wie-viel-sollte-man-am-tag-trinken/ Kategorie: Gesundheit Veröffentlicht: 2022-07-10 | Zuletzt geprüft: 2026-04-13 ## Was Wassermangel im Körper für Folgen hat ... 12 Gründe für's Wassertrinken (nach Dr. med. F. Batmanghelidj) Wo überall spielt Wasser in unserem Körper eine Rolle? Was kann bei Wassermangel im Körper alles schief gehen? Einer der bekanntesten Autoren, der sich mit Wassermangel im Körper beschäftigt hat, ist der Arzt Dr. med. F. Batmanghelidj, der viele gesundheitliche Beschwerden auf dieses Thema zurückführt.Hier eine kurze Übersicht frei nach nach dem Buch „Sie sind nicht krank, Sie sind durstig!". 1. Ohne Wasser kein Leben: Ein gesunder Körper besteht zu ca. **70% aus Wasser**. Wasser ist unser Hauptnahrungsmittel. Wir können einige Wochen lang auf feste Nahrung verzichten - verdursten aber schon nach wenigen Tagen. 2. Ohne Wasser kein Stoffwechsel: Wasser ist Hauptlösungs- und Transportmittel für Nährstoffe, Vitamine, Mineralien und Spurenelemente. 3. Trinkt man 2,5 - 4 Liter Wasser täglich, stillt dies den Hunger, kurbelt den **Stoffwechsel** an und hilft hervorragend beim **Abnehmen** . 4. Ebenso wie man Wasser braucht, um sein Geschirr zu spülen oder Wäsche zu waschen brauchen die Körperzellen Wasser, um Stoffwechselabfälle und **Gifte abzutransportieren**. 5. Verstopfung ist nichts anderes als ein Zeichen für Wassermangel im Körper. Um diesen auszugleichen, holt der Körper - speziell der Dickdarm - aus den festen Verdauungsrückständen auch noch den „letzte Tropfen Wasser" heraus. Ausreichende Trinkwasserzufuhr ist essentiell für eine **gut funktionierende Ausscheidung** . 6. Ebenso im Magen: Es kommt zur Austrocknung der schützenden Schleimschicht und die Magensäure greift die Magenwand an. Geschwüre können entstehen. 7. Herrscht Wassermangel im Körper, trocknen Körperzellen aus und auch die Blutmenge verringert sich. Um sich der verringerten Blutmenge anzupassen, verengen sich die Blutgefäße, insbesondere die kleinen Kapillaren. Damit erhöhen sich die Risiken für Herzinfarkt, Schlaganfall und Bluthochdruck. 8. **Wasser verdünnt unser Blut**, das zu 94% aus Wasser besteht. Dadurch verbessern sich die Fließeigenschaften des Blutes . Fließt das Blut besser, verringert dies die Gefahr, dass sich Blutgerinnsel bilden. 9. Die **Knorpeloberfläche** in den Gelenken muss viel Wasser enthalten, um die Gleitfähigkeit des Knorpels zu gewährleisten. Wassertrinken „schmiert" die Gelenke und beugt auf diese Weise Gelenk- und Kreuzschmerzen vor. 10. Histamin ist ein Neurotransmitter mit verschiedenen Aufgaben. Unter anderem ist Histamin für die Verteilung des Wassers im Körper verantwortlich. Wassertrinken hat deshalb Einfluss auf die Histaminmenge im Körper. Leidet der Körper unter Wassermangel, wird vermehrt Histamin produziert - Allergien und Asthma können die Folge sein. 11. Unser Gehirn besteht zu 85 bis 90 Prozent aus Wasser, es braucht ständig Wasser zum Denken. Mit genügend Wasser im Körper steigen die **Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit**. 12. Wenn im Körper zu wenig Wasser vorhanden ist, laufen die gleichen physiologischen Prozesse ab wie bei Stress. Dehydration verursacht Stress und Stress verstärkt die Dehydration - Wassertrinken kann diesen Teufelskreislauf durchbrechen und zur **Entspannung** beitragen. ## Sie sind nicht krank, sondern durstig! **…**mit dieser provokanten Aussage kann man die Forschungen und Erkenntnisse des iranisch - amerikanischen Arztes und Forschers F. Batmanghelidj beschreiben. ### Biografie des „Wasser-Arztes" Dr. med. Fereydoon Batmanghelidj wurde 1931 im Iran geboren. Er ging in Schottland zur Schule und absolvierte seine medizinische Ausbildung am St. Mary's Hospital der London University. Er kehrte dann in den Iran zurück, um den Menschen in seinem Heimatland zu helfen. Hier war er aktiv an der Errichtung eines Sportzentrums für Kinder, mehrerer Krankenhäuser und seines eigenen medizinischen Zentrums für Familien beteiligt. Letzteres wurde die größte medizinische Einrichtung dieser Art im Iran. Dr. Batmanghelidj gehört zu einer prominenten Familie mit großem Ansehen in der iranischen Öffentlichkeit. 1979 wurde er von der dortigen Revolutionsregierung inhaftiert; der gesamte Familienbesitz wurde konfisziert. Als politisch Gefangener entdeckte er die Heilkraft von Wasser. Eines Nachts musste er einen Mitgefangenen mit starken Magenschmerzen behandeln. Da er über keine Medikamente verfügte, gab er dem Mann, der sich vor Schmerzen krümmte, zwei Gläser Wasser zu trinken. Nach nur acht Minuten waren die Schmerzen verschwunden. Der Patient sollte weiterhin alle drei Stunden zwei Gläser Wasser trinken; während der restlichen vier Monate im Gefängnis hatte er keinerlei Schmerzen mehr. Ohne den Einsatz irgendeines Medikamentes wurde der Patient geheilt, was zur Annahme führte, dass die Schmerzen offensichtlich durch Wassermangel im Körper ausgelöst worden waren. Während der 31 Monate seiner Gefangenschaft behandelte der Autor über 3000 Patienten, die Magenschmerzen hatten, nur mit Wasser. Er widmete sich in dieser Zeit intensiven Forschungen zu den Wirkungen von Wasser und stellte fest, dass Wasser viele schmerzhafte, degenerative Krankheiten verhindern, lindern und heilen konnte. Nach seiner Haftentlassung im Jahre 1982 flüchtete Dr. Batmanghelidj aus dem Iran in die USA, wo er seine Forschungen weiter fortsetzte. Seine Untersuchungen zeigen, dass wir uns durch einen gesunden Lebensstil mit regelmäßigem Trinken von reichlich Wasser einer guten Gesundheit erfreuen und Krankheiten und schmerzhafte Erkrankungen vermeiden können, die pharmazeutische Medikamente und teure medizinische Verfahren erfordern würden.Dr. Batmanghelidj engagierte sich vornehmlich dafür, sein Wissen in Form von Vorträgen und Büchern einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Sein Buch *Your Body's Many Cries For Water* (*Wasser - die gesunde Lösung*) wurde bisher in sechs Sprachen übersetzt. Die deutsche Ausgabe wurde bereits über 1 000.000 Mal verkauft. Quelle: VAK Verlags GmbH ## „Wasser, die gesunde Lösung“ In seinem Buch „Wasser, die gesunde Lösung“ zeigt er auf, dass viele Krankheiten durch chronischen Wassermangel im Körper entstehen können. Nicht nur Magen und Darmstörungen, sondern auch z.B. Herzbeschwerden, Migräne, Stressanfälligkeit, Allergiebereitschaft und Gefäßsystemerkrankungen kann man auf Wassermangel im Körper zurückführen. Der Arzt beruft sich hierbei auf Krankheitsfälle in seiner langjährigen Praxis und warnt uns, dass vorgefertigte Getränke wie Kaffee, Säfte oder Limonaden kein Ersatz für Trinkwasser sind. Koffein, Teein, Zucker und andere Stoffe die diese Getränke enthalten, bewirken oft das Gegenteil der Flüssigkeitszufuhr, sie machen erst recht durstig oder entziehen dem Stoffwechsel Wasser. Ein wichtiges Buch, das uns die Zusammenhänge zwischen Wasserversorgung und Stoffwechsel im Körper verdeutlicht." Wasser ist überall und im Überfluss vorhanden - und doch leiden wir Mangel daran! Unser Körper braucht rund 2,5 Liter Flüssigkeit am Tag. Knapp einen Liter davon nehmen wir über die feste Nahrung zu uns. In den Sommermonaten ist der Flüssigkeitsbedarf sehr viel höher. Der Körper scheidet ja nicht nur über den Urin Wasser aus, sondern auch beim Schwitzen über die Haut. Zudem wird über die Lunge jeden Tag ein halber Liter Flüssigkeit - sozusagen abgeatmet. Das berichtet die „Ärzte Zeitung" unter Berufung auf eine Studie mit fast 50.000 Teilnehmern **(New England Journal of Medicine", Bd. 340, S. 1390).** **Eine besonders positive Wirkung hatte reines Wasser.** Bei anderen Durstlöschern, Säften und Drinks war der Einfluss deutlich geringer oder nicht zu verzeichnen. Ergebnis: Als die Forscher die tägliche Trinkmenge in Bezug zur Krebsrate setzten, sahen sie, dass die Rate bei den Männern, die täglich 2,5 Liter getrunken hatten, nur halb so hoch war wie bei denen, die unter 1,3 Litern pro Tag zu sich genommen haben. **Fehlt es dem Körper an Wasser, so wird es erst aus den Bereichen abgezogen, in denen es nicht so dringend benötigt wird.** **Untersuchungen zeigen, dass der Verlust von einem Liter Wasser (wenn er nicht innerhalb weniger Minuten ausgeglichen wird), zu Einbußen der geistigen Leistungsfähigkeit von bis zu 20 % führen kann.** Daher ist es besonders wichtig, größere Wasserverluste zügig auszugleichen. Im Allgemeinen kann man sagen, die für unsere Gesunderhaltung erforderliche Menge an Wasser, über den Tag hindurch aufzuteilen und die Trinkmenge im allgemeinen zu erhöhen, bewusster zu trinken, und das Wasser als Lebens- und Heilmittel zu genießen. **Trinken ist als Jungbrunnen zu bezeichnen. Wer gut und regelmäßig Wasser trinkt, leistet den höchsten Beitrag in die eigene Lebensversicherung. ** In seinem Buch „Wasser, die gesunde Lösung" beschreibt F. Bathmanghelidj weit reichende Aufgaben des Wassers, nicht nur hinsichtlich seiner Funktion als Lösungs- und Transportmittel. So schreibt er: „Alle Abläufe im Körper werden durch das Wasser überwacht und überhaupt erst möglich gemacht; deshalb ist eine ausreichende Versorgung mit Wasser unverzichtbar. Gezielte Verteilung von Wasser ist der einzige Weg, um sicherzustellen, dass nicht nur genügend Wasser, sondern auch die darin transportierten Substanzen, Hormone, chemische Botenstoffe und Nährstoffe, die lebenswichtigen Organe erreichen". Fereydoon Batmanghelidj weiter: „Die neue Denkweise zwingt uns dazu, chronische Schmerzen, die sich nicht durch Verletzungen oder Infektionen erklären lassen, zuallererst als Signale für Wassermangel in dem schmerzenden Bereich zu interpretieren". Es sollte auf jeden Fall ausgeschlossen werden, dass die Schmerzen durch eine Dehydrierung zustande kamen. Empfohlen wird: einige Tage die Trinkmenge auf mindestens etwa 2,5 Liter Wasser zu erhöhen. Umfangreich und mit vielen Berichten belegt er seine Aussagen. Zu beachten ist hierbei, dass die Funktion der Nieren in Einzelfällen medizinisch zu überprüfen ist, bevor größere Trinkmengen empfohlen werden. Eine Studie an über 3.000 Patienten zeigte hervorragende Ergebnisse bei der Behandlung von Verdauungsbeschwerden. Ein ausführlicher Bericht des Arztes erschien bereits 1983 als Leitartikel im Journal of Clinical Gastroenterology. Die Patienten, welche an Magenschleimhautentzündungen und austherapierten Magengeschwüren litten, waren innerhalb kurzer Zeit schmerzfrei und konnten vollständig auf Antacida verzichten. Er empfiehlt daher: „Die Beschwerden bei Gastritis, Duodenitis und Sodbrennen sollten mit vermehrter Aufnahme von Wasser behandelt werden. Batmanghelidj bringt auch viele andere Erkrankungen mit einer fortschreitenden, chronischen Dehydrierung (Austrocknung der Zellen) in Zusammenhang. Wenn schon der Alterungsprozess einen fortschreitenden Flüssigkeitsverlust unseres Körpers und unserer Zellen darstellt, so wird deutlich, dass auch die Entstehung vieler Krankheiten durch den Mangel an Wasser gefördert wird oder die Heilung vorhandener Erkrankungen nur mit großer Mühe möglich ist. Die Quintessenz seiner jahrelangen Forschungen fasst F. Batmanghelidj folgendermaßen zusammen: „Krankheiten sind nicht das Ergebnis einer fehlerhaften Zusammensetzung von Stoffwechselregulatoren, sondern Durstsignale des Körpers. Und sie sind daher mit einer einfachen und äußerst wirkungsvollen „Medizin" zu behandeln: mit reinem Wasser!" In diesem Sinne: **Wir sind nicht krank, sondern durstig!** Kaffee und Bier, ebenso schwarzer Tee und industriell hergestellte Getränke haben eine stark Flüssigkeit ausfördernde Wirkung, sie enthalten dehydrierende, also Flüssigkeit entziehende Anteile, die teilweise sogar noch Wasserreserven des Körpers angreifen. Trinkt man zum Beispiel eine Tasse Kaffee, gehen zwei Tassen Flüssigkeit aus dem Körper. Wenn diese, dem Organismus fehlende, Flüssigkeit durch Wasser nicht ersetzt wird, leidet der Mensch an innerem Wassermangel. Mit der Zeit verlernt der Körper auch noch das Durstgefühl auszudrücken, und es entstehen Krankheiten verschiedener Arten. Krankheiten sind demnach Durstsignale des Körpers. Zellen, Organe, Gelenke, das Gehirn, brauchen Wasser. Sie sind wie Schwämme. **Ein Beispiel:** **Bandscheiben tragen Wasser im Kern. Durch Wassermangel entleeren sich diese Depots und die Struktur der Bandscheiben werden immer brüchiger und anfälliger: die Gefahr eines Bandscheibenschadens ist gegeben! Auch bei vielen anderen Erkrankungen wie Schmerzen, Verstopfung, Sodbrennen, Erkrankungen am Gefäßsystem, Asthma und Allergien, Diabetes, Gedächtnisschwäche, usw. hat oft die Ursache eines chronischen Wassermangels.** **Wir müssen wieder lernen durstig zu sein und Wasser zu trinken**. Man muss es sich anerziehen, im eigenen Interesse - Wasser als Heilmittel anzusehen und nicht nur als einfacher Durstlöscher. Dabei sind 1 ½ Liter Wasser pro Tag ein Minimum! Nur diese Menge kann täglich die Wasserdepots in ihrer Substanz aufrechterhalten. An der Farbe des Urins können Sie selbst feststellen, ob Sie genug getrunken haben. Dunkler Urin zeigt normalerweise einen Wassermangel an. Plötzlich auftauchende Kreislaufprobleme oder ein Gefühl von Schlappheit hängen auch oft mit fehlender Flüssigkeit zusammen. Denn auf ein rechtzeitig entstehendes Durstgefühl können Sie sich leider nicht immer verlassen. Es tritt - besonders bei älteren Menschen - zu spät ein. Ähnlich verhält es sich mit dem trockenen Mund. Dann ist es höchste Zeit, etwas zu trinken. Gewöhnen Sie sich einfach an, regelmäßig über den Tag verteilt, kleinere Mengen zu trinken. Wollen wir unsere Gesundheit erhalten, unser Immunsystem stärken, und unsere geistige Frische bewahren, dann müssen wir trinken. In diesem Sinne Prost, auf Ihre Gesundheit und genießen Sie Ihr Wasser als Lebenselixier! F. Batmanghelidj empfiehlt zwischen 1,5 und 2 Litern reines Wasser täglich (hierbei zählt nur Wasser: keine Softgetränke, kein Kaffee, kein Bier etc.!). Getrunken werden sollte Wasser auch 15 bis 30 Minuten vor dem Essen, jeweils 2 Gläser á 0,25 l. **Bücher von Batmanghelidj, Fereydoon:** **Sie sind nicht krank, Sie sind durstig!:** Heilung von innen mit Wasser und Salz Taschenbuch – 26. Januar 2016, EUR 15,50 **Wasser - die gesunde Lösung: **Ein Umlernbuch Taschenbuch – 15. April 2014,EUR 15,15 **Die Wasserkur bei Übergewicht, **Depression und Krebs, Das Aufklärungsbuch Februar 2005, Vak-Verlag, EUR 15,50 **Wassertrinken wirkt Wunder **Erfolgsberichte von chronisch Kranken. Ein Mutmachbuch, Januar 2004, Vak-Verlag EUR 15,50 **Wasser hilft **Allergien, Asthma. Lupus. Ein Erfahrungsbuch April 2001, Vak-Verlag EUR 15,50 **Your Body's Many Cries For Water **A revolutionary natural way to prevent illness and restore good health November 2004, Gb; Tagman Press EUR 19,95 **Water and Salt **Your Healers from Within September 2003, Gb; Tagman PressEUR 18,95 **Water Cures, Drugs Kill **How Water Cures Incurable Diseases September 2003, Gb; Tagman Press EUR 18,95 **Rückenschmerzen und Arthritis **Das Selbsthilfebuch 3. Aufl. 2001., März 1998, Vak-Verlag EUR 15,50 Beitragsfoto: © SedovaY - Shutterstock 637621396 Wenn Wasser besser schmeckt, trinkt man mehr davon. Wie sich das mit Verwirbelung und Sauerstoff erreichen lässt: Sauerstoffwasser. --- ## Wasserstoffwasser für Sportler Quelle: https://misterwater.eu/wasserstoffwasser-fuer-sportler/ Kategorie: Wasserstoffwasser Veröffentlicht: 2022-07-14 | Zuletzt geprüft: 2026-04-13 ## Kann molekularer Wasserstoff bei der Regeneration helfen? ## Leistungssportler sind von oxidativem Stress besonders getroffen! Unsere Zellen produzieren freie Radikale während des normalen Zellstoffwechsels. Gleichzeitig haben wir ein körpereigenes antioxidatives System, zu dem zum Beispiel die Enzyme Superoxiddismutase (SOD) und Glutathion Peroxidase gehören. Wenn aber mehr freie Radikale anfallen, als unser körpereigenes System beseitigen kann, kann diese antioxidative Verteidigung zusammenbrechen und unsere Zellen werden geschädigt. Die meisten Forscher sind sich darin einig, dass moderater Sport eine gesunde Menge an oxidativem Stress produziert. Man könnte sogar sagen, dass moderater Sport eine Art Antioxidans ist: In dem Moment, in dem wir uns von unserer sportlichen Betätigung erholen, hat sich das antioxidative System in unseren Zellen verbessert. Das heißt, die Zellen sind in der Lage, mehr körpereigene Antioxidantien zur Verfügung zu stellen, weshalb sich unsere allgemeine Gesundheit verbessert. ## Zellen haben nur eine begrenzte Kapazität Unsere Zellen haben nur eine begrenzte Kapazität, das zelleigene antioxidative System hochzufahren. Deswegen kann das antioxidative System mit Leistungssport kippen: Schweres oder andauerndes Training generiert eine hohe Anzahl freier Radikale, was dazu führen kann, dass die Pufferfähigkeit des Systems überschritten wird und die Sportler einem hohen oxidativen Stress aussetzt werden – und dies gilt selbst für im allgemeinen gut trainierte Sportler. Im Verlauf der Zeit – wenn die antioxidativen Kapazitäten immer wieder in einem zu harten Training überschritten werden – steigt das Verletzungsrisiko, die Zeiten bis zur vollständigen Regeneration verlängern sich und es kommt zu Erschöpfung. Man spricht von Übertrainiertheit (= chronische Überlastungsreaktion, die meist durch zu hohe Trainingsintensitäten, zu hohes Trainingsvolumen und oder unzureichende Regenerationszeiten zwischen den einzelnen Trainingseinheiten ausgelöst wird) ## Zeit für die Regeneration verkürzen? Antioxidantien wirken freien Radikalen entgegen und neutralisieren diese. Wenn beim Sport so viele freie Radikale anfallen, warum sind Antioxidantien nach sportlicher Betätigung trotzdem umstritten? **Beim Training geht es darum, einen Reiz zu setzen, der den Körper „aus der Reserve“ lockt:** Der Körper soll praktisch merken „Da fallen jetzt mehr Reparaturarbeiten an, als ich normalerweise gewohnt bin, ich muss mich hier mehr anstrengen.“ **“Starke“ Antioxidantien wie Vitamin C oder E nach sportlicher Betätigung sind deshalb umstritten,** weil der Trainingseffekt damit zum Teil ausgehebelt wird: Den gleichen Effekt hätte eine heiße Dusche direkt nach einer kalten. Eigentlich soll die kalte Dusche abhärten. Folgt anschließend eine warme Dusche, muss sich der Körper nicht mehr anstrengen. Anders beim Wasserstoff. Molekularer Wasserstoff ist ein mildes, selektives Antioxidans. Japanische Forschungen zeigen, dass Wasserstoff wichtige freie Radikale, die als Signalmoleküle wirken, unverändert lässt und nur die Hydroxyl Radikale neutralisiert, die tatsächlich nicht gebraucht werden. Außerdem gibt es Hinweise darauf, dass die zellinternen antioxidativen Kapazitäten durch molekularen Wasserstoff erhöht werden .. Fazit: die Regeneration könnte angeregt werden, ohne den gewünschten Trainingseffekt zu gefährden. Bildquelle Titelbild: © Vectorfusionsart - Adobe Stock 114104277 Was Wasserstoffwasser technisch ist, welche ppb-Werte die Geräte erreichen und was belegt ist: Wasserstoffwasser im Überblick. --- ## Wasserstoffwasser im Zellversuch: was die Studien zur Wirkung zeigen Quelle: https://misterwater.eu/misterwater-wasserstoffwasser-im-zellversuch/ Kategorie: Wasserstoffwasser Veröffentlicht: 2022-12-19 | Zuletzt geprüft: 2026-04-05 ## Zwei in vitro Studien zeigen: Wasserstoffwasser energetisiert, schützt und regeneriert Zellen Um die phänomenalen Eigenschaften von Wasserstoffwasser handfest belegen zu können, setzte sich Erich Meidert mit Prof. Dr. Peter C. Dartsch zusammen und sie planten zwei Studien, die einen möglichen Einfluss von Wasserstoffwasser auf den Stoffwechsel von Zellen prüfen sollten. Prof. Peter C. Dartsch ist Dipl.-Biochemiker, Humanphysiologe und Leiter eines eigenen Labors. Als Experte für Studien mit Zellen forscht er zu ganz verschiedenen Themen mit Testmodellen (Zellkulturen unter standardisierten Bedingungen), die in der Schulmedizin akzeptiert sind. **Warum Zellkulturen?** Versuche mit Zellkulturen sind die erste Stufe an wissenschaftlichen Studien, um die positive oder die schädliche Wirkung von Stoffen zu untersuchen. Sie sind schnell durchführbar und in kurzer Zeit auszuwerten. Daher ist auch der finanzielle Aufwand überschaubar. Im Vergleich dazu laufen Studien mit Menschen in der Regel über Wochen und Monate, wenn nicht sogar über Jahre und sind insgesamt um ein Vielfaches aufwändiger und kostenintensiver. Wenn Sie mehr zu medizinischen Forschungen zu molekularem Wasserstoff wissen möchten, lesen Sie bitte unseren Blogartikel dazu: https://misterwater.eu/medizinische-forschungen-zu-molekularem-wasserstoff/ ### Unsere erste Zellstudie: Können wir die Wirkung von Wasserstoffwasser messen? In der ersten Studie wurden zwei Fragestellungen untersucht: - Verändert sich der Energiestoffwechsel von bestimmten Bindegewebszellen (Fibroblasten) wenn sie mit Wasserstoffwasser in Kontakt kommen? - Ändert Wasserstoffwasser die Aktivität von speziellen Immunzellen (funktionalen Neutrophilen)? Für beide Versuche wurde entweder Leitungswasser (als Kontrolle) oder wasserstoffreiches Wasser (Leitungswasser mit 10, 20, 30, 40 oder 50 Volumen-Prozenten an Wasserstoffwasser) verwendet. Das Wasserstoffwasser wurde direkt vor den Versuchen mit dem Lourdes Generator erzeugt. #### A) erstes Ergebnis: Wasserstoffwasser gibt Bindegewebszellen neue Energie Schon bei dem Zusatz von Wasser mit 10% Wasserstoffwasser gab es eine Steigerung des Energiestoffwechsels um ca. 12%. Bei 20% Wasserstoffwasser war der Einfluss noch größer: Der Stoffwechsel war um 24% aktiver (gleicher Wert wie bei 40% Wasserstoffwasser). Das Maximum an Veränderung wurde bei 30% und 50% Wasserstoffwasser erreicht mit einer Stimulierung des Stoffwechsels um 26%. Prof. Dartsch vermutet daher, dass das regelmäßige Trinken von Wasserstoffwasser zu einer höheren körperlichen Leistungsfähigkeit und einem verbesserten Wohlbefinden führen kann. #### B) zweites Ergebnis: Immunzellen starten den Turbo! Das zweite Ergebnis war noch überraschender! Wieder wurde normalem Wasser in unterschiedlichen Konzentrationen Wasserstoffwasser aus dem Lourdes Generator beigefügt. Bei der Beimengung von 10% Wasserstoffwasser kam es bereits zu einem um ca. 45% gesteigerten Energiestoffwechsel. Bei 20% war das Ergebnis noch besser: Ein Anstieg um ca. 60%. Doch das war noch nicht das Maximum: Das 30%-ige Wasser führte zu einer weiteren Zunahme auf ca. 70%. Danach, bei 40% und 50%, fiel es wieder ab auf ca. 45% bzw. auf ca. 25%. Da es sich bei dem Versuch um Immunzellen handelte, ist die gesteigerte Aktivität mit einer stärkeren Abwehrleistung bei potentiell krank machenden Mikroben gleichzusetzen. #### Zusammenfassung – der Wagemutige wird belohnt! Dass man den Einfluss des Wasserstoffwassers überhaupt würde messen können war vor Beginn der Untersuchungen noch gar nicht klar. Daher sind die Ergebnisse in ihrer Deutlichkeit mehr als überraschend. Eine Steigerung des Stoffwechsels um 25% bzw. sogar 70% ist nicht nur eine Kleinigkeit und damit eine enorme Überraschung. Es ist erstaunlich, in welchem Maße Wasserstoffwasser vitale Zellen zu einer solchen Aktivitätserhöhung anregen kann. Wichtig: das sind statistisch abgesicherte Daten, da die Versuche mehrfach durchgeführt wurden. #### Die offizielle Schlussfolgerung von Prof. Dartsch: In den durchgeführten tierversuchsfreien Untersuchungen mit organspezifischen Zellkulturen hat das Wasserstoffwasser des Lourdes-Generators seine förderlichen Wirkeffekte unter Beweis gestellt. Obwohl es nur eine kurze Halbwertszeit besitzt, konnte es den Energiestoffwechsel von Bindegewebsfibroblasten und funktionalen Neutrophilen deutlich stimulieren. Bei regelmäßigem Trinken des Wasserstoffwassers kann es voraussichtlich also zu einer höheren körperlichen Leistungsfähigkeit und größerem Wohlbefinden sowie einer verbesserten Abwehr von Fremdkeimen (mikrobielle Pathogene) im Blut führen. ### Die zweite Zellstudie: Mit Wasserstoffwasser behandelte Zellen regenerieren besser und sind besser geschützt Die ermutigenden Ergebnisse aus der ersten Studie weckten sowohl bei Erich Meidert als auch bei Prof. Dr. Peter C. Dartsch die Neugier, was sie mit weiteren Untersuchungen noch über Wasserstoffwasser herausbekommen könnten. In der zweiten Studie wurden diese Fragestellungen untersucht: - Verändert sich der Energiestoffwechsel von Nierenzellen durch Wasserstoffwasser? - Wird die Regenerationsfähigkeit der Nierenzellen beeinflusst? - Kann Wasserstoff Zellen schützen, wenn sie von freien Radikalen angegriffen werden? Für alle Versuche wurde entweder stilles Wasser (als Kontrolle) oder wasserstoffreiches Wasser (Stilles Wasser mit unterschiedlichen Konzentrationen an Wasserstoffwasser) verwendet. Das Wasserstoffwasser wurde direkt vor den Versuchen mit dem Lourdes Generator erzeugt. Die Versuche wurden alle mit der gleichen Art von Nierenzellen durchgeführt. #### A) erstes Ergebnis: Wasserstoffwasser lässt Nierenzellen aktiver werden Bei der Untersuchung des Energiestoffwechsels von Nierenzellen setzte Prof. Dartsch der Testmenge an Wasser, die er zu den Zellen gab, Wasserstoffwasser in Konzentrationen von 10% (Stufe 1), 20% (Stufe 2), 30% (Stufe 3) bzw. 40% (Stufe 4) zu. Eine signifikante Stimulierung des Zellstoffwechsels der Nierenzellen war ab einem Volumenanteil des Wasserstoffwassers von 20% zu sehen. Die Konzentration der Stufe 2 erzeugte auch die deutlichste Steigerung des Stoffwechsels mit ca. + 21%. Die höheren Konzentrationen des Wasserstoffwassers zeigten einen geringeren Anstieg um 15% (bei Stufe 3) bzw. 17% (bei Stufe 4). #### B) zweites Ergebnis: Wasserstoffwasser lässt Zellen schneller regenerieren Für den zweiten Versuch hatte sich Prof. Dartsch einen völlig anderen Bereich ausgesucht, nämlich die Zellregeneration. Dabei wurde beobachtet, ob Wasserstoff die Zellteilung fördert, was z.B. bei der Heilung von Verletzungen relevant ist. Gleichzeitig ist es auch für das schnellere Herunterfahren von Entzündungen wichtig, die immer Begleiter von Verletzungen sind. Dabei kamen zwei Konzentrationen von Wasserstoffwasser zur Anwendung: 20% und 40%. Dies im Vergleich zu unbehandelten Zellen als Kontrolle und Zellen, die ausschließlich Stilles Wasser (ebenfalls 20% bzw. 40%) bekamen. Wasserstoffwasser und stilles Wasser wurde jeweils mit der Nährlösung vermischt und auf die Zellen gegeben. Die Zugabe von stillem Wasser bewirkte bei beiden Konzentrationen eine Verschlechterung der Regenerationsaktivität um durchschnittlich 25%. Die Lösung mit dem 20%-igen Wasserstoffwasser verbesserte die Zellregeneration nur geringfügig - dieser Unterschied war nicht deutlich bzw. signifikant. Bei 40%-igem Wasserstoffwasser maß Prof. Dartsch hingegen eine deutliche Erhöhung der Regenerationsfähigkeit verglichen mit den Kontrollzellen. #### Forschungsergebnis im Video Durch aneinandergefügte, im gleichen zeitlichen Abstand aufgenommene Fotos wurden von diesem Prozess **zwei Zeitraffervideos** erstellt, die Sie in unserem **Beitragsvideo** oben sehen können. Ab Minute 9:47 Min sehen Sie das Wachstum eines Gewebes aus Nierenzellen, welches einen freien Raum (stellvertretend für eine Wunde) verschließt. Im ersten Video sehen Sie Zellen, die nicht mit Wasserstoff behandelt wurden. Hier dauert der ganze Vorgang 40 bis 45 Sekunden. Im zweiten Video sehen Sie Zellen, die mit Wasserstoff behandelt wurden. Der Unterschied ist deutlich: der ganze Vorgang dauert nur 32 Sekunden. Anders ausgedrückt: Wir haben eine Stimulation der Zellregeneration bzw. des Wundheilungsprozesses um beachtliche 25%. ### Molekularer Wasserstoff versus Wasserstoffperoxid Immer einmal wieder werden wir gefragt, ob man die Konzentration an molekularem Wasserstoff (H2) im Körper nicht auch durch die Einnahme von Wasserstoffperoxid (H2O2) erhöhen könne. Unsere Antwort: NEIN. Es handelt sich bei diesen beiden Stoffen um zwei völlig verschiedene Substanzen. Wasserstoffperoxid liegt in flüssiger Form vor und wirkt als freies Radikal (Oxidans) „zerstörerisch“, während molekularer Wasserstoff ein selektiv wirkendes Antioxidans ist – also regenerativ und damit genau das Gegenteil. Der folgende Versuch wurde mit beiden Stoffen durchgeführt: #### C) drittes Ergebnis: Wasserstoff schützt Zellen vor freien Radikalen Im dritten Versuch wurden die Zellen richtig unter Stress gesetzt. Mittel der Wahl war das freie Radikale erzeugende Wasserstoffperoxid H2O2, welches in verschiedenen Konzentration (in 4 Stufen von 0,25 bis 5 mmol/l) verwendet wurde. Bevor die Zellen mit dem Stressor Wasserstoffperoxid in Kontakt kamen, erhielten sie entweder ein Nährmedium mit Stillem Wasser oder stilles Wasser mit Wasserstoffwasser in einer Konzentration von 20%. Über einen Indikator maß Herr Prof. Dr. Dartsch anschließend die Zellvitalität - also wie viel Lebenskraft durch den Stress verloren gegangen war. Die Zellvitalität nahm, wie erwartet, mit steigender Wasserstoffperoxid-Konzentration ab. Dennoch war die Zellvitalität mit dem Wasser-Wasserstoffwasser-Mix immer besser als die Zellvitalität der Zellen, die nur stilles Wasser erhielten. Der Unterschied war statistisch signifikant für die ersten drei Konzentrationen Wasserstoffperoxid (0,25 bis 2 mmol/l) und hochsignifikant für die höchste Konzentration (5 mmol/l). Damit konnten die Auswirkungen der Schäden durch Wasserstoffperoxid deutlich bis sehr deutlich vermindert werden. #### Zusammenfassung – Positive Resultate, ohne Ausnahme! Diese Studie nahm gleich drei verschiedene Zelleigenschaften in den Fokus: den zellulären Energiestoffwechsel, zellregenerative Prozesse und die Fähigkeit freie Radikale auszuschalten. Bei allen drei Untersuchungen war eine mehr oder weniger deutliche Wirksamkeit von molekularem Wasserstoff zu erkennen. Unter Einbezug der Ergebnisse der ersten Studie ist gut zu erkennen, wie verschieden unterschiedliche Zellarten auf Wasserstoff reagieren. Gemeinsam ist allen, dass es bei den Versuchen nur positive Wirkeffekte gab. #### Die offizielle Schlussfolgerung von Prof. Dartsch: In den durchgeführten tierversuchsfreien Untersuchungen mit kultivierten Nierenzellen hat das frisch hergestellte Wasserstoffwasser der misterwater GmbH seine förderlichen Wirkeffekte im Vergleich zum Ausgangswasser (= Stilles Wasser) unter Beweis gestellt. Das Wasserstoffwasser konnte den Stoffwechsel, Regeneration und Radikalneutralisierung signifikant im direkten Vergleich zum Ausgangswasser verbessern. Daher kann das regelmäßige Trinken des Wasserstoffwassers bei der Niere nicht nur zu einer verbesserten Zellstoffwechselsituation (Entgiften), besseren Regeneration bei Zellschäden und größerem Zellschutz bei oxidativen Stress führen, sondern auch zu einem höheren Wohlbefinden. **Unsere Ergänzung zur Folgerung von Prof. Dartsch: **Wir vermuten, dass sich die Wirkung von Wasserstoff nicht nur auf die Niere begrenzt, sondern sich möglicherweise allen Baustellen widmet, die mehr Energie, Regeneration oder Schutz benötigen … siehe auch https://misterwater.eu/medizinische-forschungen-zu-molekularem-wasserstoff/ ## Wollen Sie Ihr Wasserstoffwasser selbst machen? Das Besondere am Wasserstoffmolekül ist seine winzige Größe. Es ist so klein, dass es praktisch jedes Gewebe durchdringen kann, einschließlich der kleinen Zellorganellen, zum Beispiel der Mitochondrien. Das ist seine Besonderheit und darauf beruht wahrscheinlich auch ein Großteil seiner positiven Wirkungen. Weil das Molekül aber so klein ist, kann es sich nicht nur gut durch Körpergewebe hindurch bewegen, sondern auch durch Flaschen … Molekularer Wasserstoff findet immer einen Weg, aus dem Wasser heraus zu diffundieren. Selbst bei geschlossenem Flaschendeckel ist nach 2 Tagen praktisch kein Wasserstoff mehr enthalten. Wasserstoffwasser kann deshalb nicht gelagert oder abgefüllt ge-/verkauft werden, sondern muss in der eigenen Küche täglich frisch erzeugt werden. Damit auch Sie von den Vorteilen das Wasserstoffwassers profitieren können, haben wir bei misterwater® hat drei Geräte unterschiedlicher Leistungsfähigkeit im Programm, die Sie auf unserer Internetseite https://misterwater.eu/wasserstoffanlagen/ ansehen, vergleichen und bestellen können. Wenn Sie Einsteiger sind oder eine mobile Variante bevorzugen, ist der kleine Hydrogen Mini genau das richtige Modell. Er kann überall hin mitgenommen werden und erzeugt jederzeit frisches Wasserstoffwasser. Falls Sie ein Gerät für die ganze Familie oder Ihren Betrieb wünschen, haben Sie die Wahl zwischen - dem Lourdes Generator (1,7 Liter Wasserstoff-Wasser pro 10-30 Minuten) oder - dem Hydrogen Power Generator (feste Installation, Umkehrosmose-Wasserfilteranlage erforderlich, Leistung abhängig von der Filteranlage.. ca. 7,5 - 15 Liter pro 15 Minuten) Damit haben Sie jederzeit Zugriff auf größere Mengen an frischem Wasserstoffwasser. ## Weiterführende Studien und Videos zur Wirkung von Wasserstoffwasser Wer über unsere beiden Zellversuche hinaus in die Forschung einsteigen möchte, findet hier die Sammelstellen, die wir selbst nutzen: - Registrierte klinische Studien am Molecular Hydrogen Institute - Studienübersicht auf molecularhydrogenstudies.com - Grundlagenarbeit in Nature Medicine - der Beitrag ist kostenpflichtig. Im Gespräch bei QS24 ordnet Erich Meidert das Thema ein: Wasserstoff als Nahrung. Den geordneten Einstieg ins Thema - Definition, Studienlage, ppb-Werte und Gerätevergleich - finden Sie auf unserer Seite zu Wasserstoffwasser. Die medizinische Studienlage haben wir in einem eigenen Artikel zur Wasserstofftherapie aufbereitet. **Quellen:** Testberichte von Prof. Dr. Dartsch ... Originaltexte siehe https://misterwater.eu/wasserstoffanlagen/ Beitragsbild: © Shawn Hempel - Shutterstock 1983187967 Beitragsfoto der eingeflossenen Linksammlung: © remotevfx.com - Shutterstock 2174784907 --- ## Wasserversorgung bei einem Blackout Quelle: https://misterwater.eu/wasserversorgung-bei-einem-blackout/ Kategorie: Lösungen Veröffentlicht: 2022-11-05 | Zuletzt geprüft: 2026-04-13 ## Blackout: Was hat die Wasser- mit der Stromversorgung zu tun? Im Gegensatz zur Stromversorgung machen sich nur wenige Menschen um ihre Wasserversorgung Sorgen. Warum? Wasser kommt doch eh immer aus dem Hahn. Einfach aufdrehen und da ist es, oder? Doch was ist im Falle eines Blackouts, eines Brownouts oder einer Stromrationierung? Denn wenn kein Strom mehr da ist, dann laufen auch Pumpen nicht mehr und es kommt kurzfristig kein Wasser mehr aus dem Wasserhahn. Alleine der Reservoirdruck kann noch für ungewisse Zeit den Druck im Leitungssystem und damit den Wasserfluss aufrechterhalten. Lesen Sie im Folgenden, warum die Sorge, dass es zu einem Blackout und damit auch zu einem Ausfall der Wasserversorgung kommen könnte, nicht ganz unbegründet ist. Und welche Wassertipps wir speziell für den Notfall haben. Wie sollte eine Notversorgung mit Trinkwasser aussehen? ### Warum reden so viele momentan vom „Blackout“? Können Sie sich die Situation vorstellen, wenn über mehrere Tage nur acht Stunden täglich oder sogar gar kein Strom mehr aus der Steckdose kommt? Bezüglich der Sicherheit der Stromversorgung herrscht zur Zeit einige Unruhe, da es in den letzten Monaten auffällig oft Stromausfälle gab. Das es tatsächlich ernst ist, sieht man daran, dass sich Kommunen und die Polizei auf einen Blackout vorbereiten. Redakteur Alexander Dinger (Welt) sagt: „Es gilt als wahrscheinlich, dass es partiell zu Stromausfällen kommen kann. Man hofft, dass das Szenario nicht eintrifft, aber die Wahrscheinlichkeit ist gestiegen.“ (1) Nach einer repräsentativen Umfrage des Civey-Instituts befürchten 53 Prozent der Bundesbürger Stromausfälle wegen der aktuellen Energiekrise. (2) JETZT BESTELLEN Zum Beispiel gab es am 23. September 2022 gleichzeitig in Hochheim am Main, Dossenheim (bei Heidelberg), Durchhausen (bei Villingen-Schwenningen), Niederrieden (bei Memmingen), Dasing (bei Augsburg), Karlstadt (am Main), Bonn und Bremen kleinere bzw. mittlere Stromausfälle, bei denen Techniker vom Stromversorger anrücken mussten. Das wissen meist nur die Betroffenen, denn allein die größeren Ausfälle, wenn ein ganzer Stadtteil oder noch mehr betroffen ist, wie in Rastatt am 19. September oder der Fast-Blackout im Januar 2021, schaffen es in die Medien. (3)(4) ### Unterschied Strommangel, Blackout und Brownout Es gibt drei Szenarien, die zu unterscheiden sind: die Strommangellage, der Blackout und der unkontrollierte Brownout. Beim **Blackout** gibt es durchgehend und großflächig auf unbestimmte Zeit keinen Strom, außer in den Einrichtungen, die eigene Aggregate haben, wie Kliniken oder Serverzentren. Bei einer **Strommangellage** (kontrollierter Brownout) wird koordiniert für einige Stunden täglich der Strom abgeschaltet oder die Spannung reduziert, um die Energieversorgung zu stabilisieren und einen Blackout zu vermeiden. Der Vorteil ist, die Abschaltungen werden angekündigt und jeder weiß, wann er „ohne“ zurecht kommen muss. Der unkontrollierte Brownout ist ein unvorhersehbarer Stromausfall oder Spannungsabfall im Netz, der meist regional und zeitlich begrenzt bleibt. Ursache ist in der Regel eine Netzüberlastung durch einen unerwartet hohen Strombedarf. Die Folgen sind, im Wesentlichen die gleichen wie beim Blackout. ### Auswirkungen eines Blackouts Der öffentliche Nahverkehr steht still (Zug, Straßenbahn). Jeder kann noch Auto fahren so lange Sprit im Tank ist (Tankstellen sind außer Funktion). Einkaufen ist nur dort möglich, wo Tageslicht und keine elektrischen Türen vorhanden sind, bezahlen funktioniert nur in bar. Auch das Handy funktioniert nur noch so lange, wie es geladen ist – vorausgesetzt, die Mobilfunkantennen haben Strom. Notstromaggregate für Mobilfunkantennen reichen für vermutlich noch 20 Minuten nach Stromausfall. Die Telefonleitungen werden allerdings schnell überlastet sein. Aus dieser Perspektive ist gewiss jeder gut beraten, einen Notvorrat sowohl an Lebensmitteln und speziell an Wasser anzulegen. (8) ### Die Gründe für einen möglichen Blackout:Unsicherheiten in der Stromerzeugung Hier offenbaren sich die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Arten der Stromerzeugung. Einige Experten nennen die unstete Stromerzeugung durch die erneuerbaren Energien als Ursache. Dann müssen konventionelle Kraftwerke zur Netz- und Frequenzstabilisierung einspringen. Und das immer öfter. (5)(9) Dieser Umstand wird aber erst richtig wahr, wenn man die Umstrukturierung der Energielandschaft in Deutschland berücksichtigt. Nach und nach werden die Kernkraftwerke abgeschaltet und auch Stein- und Braunkohle-Kraftwerke werden immer weniger. Das letzte Kohlekraftwerk soll nach dem aktuellen Plan 2038 die Stromproduktion beenden. Das alles zugunsten der erneuerbaren Energien, die aber den Nachteil der ungleichmäßigen Leistung haben. Die Technologien, um an Sonnentagen im Sommer große Strommengen zu speichern, ist leider noch nicht auf dem Stand, den man heute gerne hätte. (6) JETZT BESTELLEN ### Was die aktuell hohen Energiepreise mit einem möglichen Blackout zu tun haben Die Tagesschau titelt am 20.09.2022 „Wer rettet die Stadtwerke?“ Viele der vor kurzer Zeit noch für hohe Zuverlässigkeit stehenden Stadtwerke sind durch die hohen Preise sehr in Bedrängnis. Der entscheidende Punkt: In einigen Städten liefern sie nicht nur den Strom, sondern sind auch für die Wasserversorgung, das Abwasser, die Müllentsorgung und/oder den ÖPNV zuständig. Die Fähigkeit, die aktuell hohen Kosten für Strom tragen zu können, ist jedoch begrenzt. Stephan Wilhelm (EWR Worms) sagt: „Wenn 15 Prozent unserer Kunden ihre Rechnung nicht mehr bezahlen können, sind wir nach drei Monaten insolvent", und fordert vom Staat einen Rettungsschirm für Stadtwerke. (10) ### An all das sollten Sie vor dem Notfall denken! Ein Stromausfall kann ein paar Minuten dauern, aber auch ein paar Stunden, einen Tag oder sogar mehrere Tage. Darauf sollte man vorbereitet sein. Aus mehreren Gründen. Erstens hat man in Fall des Falles weder die Zeit noch die Möglichkeiten, Versäumtes nachzuholen, noch hat man in dieser Stress-Situation wahrscheinlich nicht den Überblick, was jetzt zu den dringendsten Aktionen gehört. Wir haben für Sie auf der Seite stromausfall.info einen Überblick gefunden, was man alles bedenken sollte, wenn der GAU für einen Normalverbraucher eintritt – ein Stromausfall von mehr als 24 Stunden. Dazu zählen die Bereiche Beleuchtung, Wärme, Kühlung, Ernährung, Hygiene, Notstrom und Sonstiges mit einer Menge Tipps, die nicht so ohne weiteres auf der Hand liegen. (11) https://www.stromausfall.info/checkliste-grundausstattung-fuer-mehr-als-24-stunden_de_19.html ### Wie viel Wasservorrat ist genug? Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe rät in seinem Ratgeber zur Notfallvorsorge zu einem Vorrat an Lebensmitteln und Getränken für mindestens 10 Tage. Dabei sollte sich jeder mit wenigstens 2 Liter Flüssigkeit (Wasser, Säfte, alles ohne Kühlung lagerfähige) bevorraten. Für die Körperhygiene sollte bei Stromausfall sofort Wasser in Eimer, Töpfen, Kanistern und auch der Badewanne gesammelt werden. Wer Zisternen und Regentonnen hat kann natürlich auch diese nutzen. (12) Das Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) gibt ebenfalls Empfehlungen für einen Notvorrat. Auch ihre Vorratstabelle ist auf 10 Tage ausgelegt mit einem Wasservorrat von 2 Litern pro Person. Diese 2 Liter sind aufgeteilt in 1,5 Liter zum Trinken und 0,5 Liter zum Kochen. (13) Herbert Saurugg, österreichischer Blackout- und Krisenexperte, empfiehlt hingegen einen Mindestzeitraum von 14 Tagen abzudecken und 3 Liter Wasser pro Tag vorzuhalten. (14) In der Meldung der NZZ plädiert der Kanton Zürich ebenfalls für einen Vorrat von 3 Liter Wasser pro Tag pro Nase. (7) Krisenrat.info bringt einen sehr bedeutenden Rat ein: Wenn Sie keinen Vorrat anlegen konnten oder Ihr Vorrat zu Ende geht, gibt es zwei wichtige Dinge, um die Wasserversorgung für einige Zeit zu sichern. Das erste ist ein Wasserfilter (auf Aktivkohlebasis), der stromunabhängig arbeitet, und das zweite sind Mittel, die Wasser entkeimen können. Für letzteres empfehlen sich Micropur und Chlordioxid (CDL). Chlordioxid hat den Vorteil, dass seine antibakterielle Eigenschaft mehrfach vorteilhaft einsetzbar ist (zur Desinfektion von Oberflächen und der Haut). (15) Zur Vorhaltung von Wasser in der Wohnung können Sie Glas- und Kunststoffflaschen (z.B. von Bockmeyer) (16), Kunststoffkanister (17)(18)(19) oder dafür geeignetes Campingmaterial verwenden. (20)(21) JETZT BESTELLEN ### Autark mit dem misterwater® Outdoorfilter So ziemlich die beste Lösung, um Wasser zu bekommen, wenn kein Tropfen mehr aus dem Wasserhahn kommt, ist ein mobiler Wasserfilter. Vor allem sollte man einen haben, wenn die „Trockenzeit“ länger anhält und die Wasservorräte unerwartet aufgebraucht sind. Da uns viele Kunden gebeten haben einen Outdoor-Wasserfilter anzubieten, haben wir uns diesem Wunsch angenommen. Und in kurzer Zeit ist der „Outdoor Travel“ entstanden. Entscheidender Unterschied zu anderen Filtern: er kann nicht nur als Stand-alone-Filter benutzt, sondern auch mit den misterwater® Wasserfilteranlagen kombiniert werden, weil das Set eine Hochleistungspumpe enthält. Damit erhalten Sie noch viel saubereres Wasser als mit dem Outdoor-Wasserfilter alleine, falls längere „Trockenzeiten" zu überbrücken sind. ### Das misterwater® Outdoorset ... - filtert große Mengen Wasser ... mit bis zu 20 Litern pro Minute können Sie nicht nur sich selbst, sondern auch Ihre Familie und Freunde versorgen - ist handlich und platzsparend, - kann unabhängig von der Strom- und Wasserversorgung betrieben werden, - filtert Wasser aus Teichen, Tümpeln, Regenwassertonnen, Bächen, Seen... - kann auch eigenständig ohne die Wasserfilteranlagen genutzt werden (z.B. im Notfall oder unterwegs), - enthält nicht nur einen UF- , sondern zusätzlich auch einen Aktivkohlefilter (entfernt Sedimente, Bakterien, Protozoen, Zysten, Algen, Sporen, manche Viren und reduziert Chlor, organische Chemikalien und andere Gifte) - liefert mit einer Filterkartusche bis zu 3000 Liter Trinkwasser - ist sofort und ohne technische Kenntnisse einsetzbar - kann immer wieder verwendet werden und enthält austauschbare Filtereinsätze - ist robust und langlebig: Der Filter lässt sich ohne Funktionsverlust mehrere Jahre lagern Zum Wasserfilter Outdoor Travel bitte HIER klicken! Das ist die Familien-Lösung für jede Notsituation! 1.** **Welt.de - https://www.welt.de/themen/stromausfall/ + https://www.welt.de/wirtschaft/video241087257/Moegliche-Stromausfaelle-Blackout-in-Deutschland-In-Berlin-koennte-das-70-Prozent-betreffen.html 2. Sorge um Blackout – Wie sicher ist Deutschlands Stromversorgung? (26.09.22) - https://www.handelsblatt.com/unternehmen/energie/energiekrise-sorge-um-blackout-wie-sicher-ist-deutschlands-stromversorgung/28701110.html 3. Störungsauskunft.de - störungsauskunft.de/stromausfall 4. Stromausfall in Rastatt: Ursache noch unklar - Suche geht weiter (SWR Aktuell) - https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/karlsruhe/rastatt-stadtwerke-stromausfall-100.html 5. Blackout-Gefahr: Immer mehr Noteinsätze (10.01.21) - https://wien.orf.at/stories/3084264/ 6. Energie in Deutschland: Stromversorgungssicherheit – Facetten und Herausforderungen - https://www.weltenergierat.de/publikationen/energie-fuer-deutschland/energie-fuer-deutschland-2021/energie-in-deutschland-stromversorgungssicherheit-facetten-und-herausforderungen/?cn-reloaded=1 7. Blackout-Gefahr: Der Zürcher Regierungsrat weist die Bevölkerung an, Lebensmittel und Wasser zu kaufen (23.09.22) - https://www.nzz.ch/zuerich/blackout-gefahr-der-zuercher-regierungsrat-weist-die-bevoelkerung-an-lebensmittel-und-wasser-zu-kaufen-ld.1704158 8. Extremer Strommangel: Was von unserem Alltag noch übrig bliebe, wenn wir für einige Stunden den Strom abschalten müssten - https://www.nzz.ch/schweiz/extremer-strommangel-was-das-fuer-unseren-alltag-bedeutet-ld.1700337 9. Netzengpassmanagement - https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Fachthemen/ElektrizitaetundGas/Versorgungssicherheit/Netzengpassmanagement/start.html 10. Wer rettet die Stadtwerke? (20.09.22) - www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/energiekrise-stadtwerke-103.html 11. Checkliste Grundausstattung für einen Stromausfall von mehr als 24 Stunden - https://www.stromausfall.info/checkliste-grundausstattung-fuer-mehr-als-24-stunden_de_19.html 12. Bundes­amt für Bevölkerungs­schutz und Katastrophen­hilfe - Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen - https://www.bbk.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Mediathek/Publikationen/Buergerinformationen/Ratgeber/ratgeber-notfallvorsorge.pdf?__blob=publicationFile&v=19 13. Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) Notvorrat - https://www.ernaehrungsvorsorge.de/private-vorsorge/notvorrat/ + https://www.ernaehrungsvorsorge.de/private-vorsorge/notvorrat/vorratstabelle/ 14. Dringender Aufruf der Gesellschaft für Krisenvorsorge (21.12.21) - https://www.stromausfall.info/dringender-aufruf-der-gesellschaft-fuer-krisenvorsorge_de_n2842.html 15. Wasser - https://www.krisenrat.info/wasser.html 16. Behälter zur Wasserlagerung von Bockmeyer - https://www.bockmeyer.de/flaschen/glasballone/?p=2 + https://www.bockmeyer.de/behaelter-aus-kunststoff/?p=3 17. Wasserbehälter und Kanister, Campingküche bei Campz - https://www.campz.de/camping/campingkueche/ 18. Wasserbehälter bei Bergfreunde - https://www.bergfreunde.de/wassertraeger/ 19. Wasserbeutel und -kanister - https://www.krisenpakete.de/Trinkwasseraufbereitung 20. faltbare Wasserkanister - https://www.campingwagner.de/search_result.php?keywords=kanister 21. faltbare Wasserkanister - https://www.kabika.de/search?sSearch=kanister 22. Outdoor Wasserfilter Travel - https://shop.misterwater.eu/collections/outdoor Bildquelle Beitragsbild: © Yevhen Prozhyrko - 2056807448 Shutterstock --- ## Welches ist das beste Wasser zum Abnehmen? Quelle: https://misterwater.eu/das-beste-wasser-zum-abnehmen/ Kategorie: Gesundheit Veröffentlicht: 2022-07-10 | Zuletzt geprüft: 2026-04-05 Jedes Jahr im Frühling ist es wieder soweit: Die Zeit zum Abnehmen, Entschlacken und Entgiften ist gekommen! An den ersten warmen Tagen des Jahres erinnern Sie sich: Bald beginnt die Badesaison. Sie schauen unzufrieden in den Spiegel und fragen sich: „Wie kann ich mich am schnellsten vom Winterspeck befreien?“ Nun, der schnellste Weg ist nicht immer der beste … wir zeigen Ihnen, wo die Tücken stecken, was die meisten falsch machen, warum viele Diäten im JoJo enden und natürlich, welches Wasser das beste Wasser zum Abnehmen ist. Denn auch beim Wasser gibt es große Unterschiede – Wassersorten, die den Stoffwechsel und damit das Abnehmen unterstützen und Wassersorten, die dies nicht tun. ©Sergey Ryzhov - Fotolia.com / Woman with measuring tape showing fatty deposits ## Der zuverlässigste Weg zum Wunschgewicht Diäten gibt es Dutzende. Und mit fast jeder Diät können Sie auch abnehmen. Nach den meisten Diäten allerdings nehmen Sie genauso schnell wieder zu und wenn Sie Pech haben, schießt Ihr neues Gewicht sogar über Ihr Anfangsgewicht von „vor der Diät“ hinaus. Woran liegt das? **Einfaches 2-Minuten-Stoffwechsel – ABC** Abnehmen funktioniert nur dann, wenn wirklich Fett verbrannt wird. Schließlich ist es ja genau das, was Sie loswerden wollen: Ihre Fettpölsterchen. Ihre Körperzellen haben 2 verschiedene Stoffwechsel-Modi: Sie arbeiten entweder anabol oder katabol. ### Kataboler Stoffwechsel = Überlebensmodus = „Fasten“ Zustand Positive Seiten - Abnehmen und Fett verbrennen - Länger und gleichmäßiger Energie haben - Nach Umgewöhnungszeit weniger Hunger haben - Weniger Schlaf benötigen - Neue Mitochondrien bilden Negative Seiten - Schwächelndes Immunsystem - Schwache Muskel - Mangelzustände - Fortpflanzung eingeschränkt - Gestresst und aggressiv werden ### Anaboler Stoffwechsel = Überschussmodus = „Satt“ Zustand Positive Seiten - Entspannt und erholt sein - Starke Muskeln - Reparier-Modus - Wachstumsprozesse und Fortpflanzung - Ein starkes Immunsystem haben - Gute Laune und Lebenslust haben Negative Seiten - Dick werden - Ständig Hunger haben - Sich müde und kaputt fühlen - Depressiv und antriebslos werden - Krankheiten wie Diabetes und Krebs entwickeln Ob eine Zelle im katabolen oder anabolen Modus arbeitet, dafür sind bestimmte Schalter in der Zelle verantwortlich, die wiederrum auf gewisse Signalstoffen aus dem Blut reagieren. Ist zum Beispiel der Insulin-Spiegel hoch, sind wir im Überschuss-Modus. Nix mit Abnehmen. Auch genügend Aminosäuren oder Zucker im Blut signalisieren: „Alles in Ordnung, Überleben ist gesichert.“ Außer den über die Nahrung gesteuerten Signalen spielen natürlich noch andere Faktoren eine Rolle: Ausdauersport beispielsweise schaltet den katabolen Stoffwechsel ein. Weshalb Bodybuilder, die Muskeln **aufbauen** wollen, auf genügend Eiweiß und Glukose achten müssen, damit sie im anabolen Modus bleiben. ### Warum scheitern die meisten Diäten? Ziel aller Diäten ist es, Sie in einen katabolen Stoffwechselmodus zu bringen. Dazu essen Sie in der Regel weit unter Ihrem Kalorienbedarf (bis hin zur Nulldiät). Und oft streichen Sie bestimmte Nahrungsmittelgruppen aus Ihrem Speiseplan, zum Beispiel Fett oder Kohlenhydrate. Sobald Sie nach der Diät wieder anfangen, normal zu essen, ist das Gewicht ruck zuck wieder da. Warum? Weil der Körper während der Diät im Überlebensmodus war … er hatte in den Sparmodus geschaltet, um weniger Kalorien zu verbrauchen. Er kommt jetzt mit weit weniger Kalorien aus als vor der Diät. Und jede Kalorie, die Sie nun zusätzlich essen, landet schnurstracks auf Ihren Hüften. Wie passiert so etwas? ©Roman Rvachov - Fotolia.com / Fresh smoothies in glass ### Das Energie-Hormon, das schlank macht Sind Sie **längere Zeit auf Diät**, also im katabolen Modus, **fällt unter anderem der Blutspiegel Ihres Schilddrüsenhormons T3**. Weniger aktives T3 heißt: - Weniger Grundumsatz .. das bedeutet, es werden weniger Kalorien verbrannt - Weniger Mitochondrien … also weniger Orte, an denen Fett verbrannt werden kann - Weniger Haarwuchs - Weniger Libido - Weniger Antrieb - Schlechtere Haut Hier beißt sich die Katz in den Schwanz. Eigentlich wollen Sie **genügend T3** im Blut *und* **katabole Fettverbrennung**, oder? Die Lösung: Bringen Sie Ihren Körper dazu, zwischen **anabolem und katabolem Stoffwechsel hin und her zu schalten**. Damit manifestieren Sie die **positiven Seiten jedes dieser beiden Stoffwechselzustände**, ohne die o.g. negativen Seiten in Kauf nehmen zu müssen. Die negativen Zustände treten nämlich nur dann ein, wenn eine von beiden Stoffwechsellagen (anabol oder katabol) langfristig die Oberhand gegenüber der anderen gewinnt und der Körper den jeweils anderen Stoffwechselvorgang „verlernt“. Eine praktische Anleitung zum Hin- und Herwechseln zwischen anabol und katabol finden Sie weiter unten. ©Vetre - shutterstock.com 1716552436 ## Nahrung damals und heute: Gifte rein, Nährstoffe raus Schaut man 100 oder 200 Jahre in der Geschichte zurück, stellt man fest, dass es damals kaum übergewichtige Menschen gegeben hat. Was ist passiert? … Eine ganze Menge natürlich. Lassen Sie uns drei wichtige Punkte herausgreifen, die auch direkt oder indirekt mit dem täglichen Trinkwasser zu tun haben .. uns beschäftigt ja immer noch die Frage, welches das beste Wasser zum Abnehmen ist ;-)) **Punkt 1: Fehlende Nährstoffe** Unsere Nahrungsmittel haben ihre Nährstoffe verloren. Vielleicht erinnern Sie sich an die Tomaten oder Erdbeeren aus Ihrer Kindheit, wenn Sie schon etwas älter sind. Die Tomaten waren aromatisch, die Erdbeeren gab es nur wenige Wochen lang und oft aus dem eigenen Garten. Heute sind die meisten Obst und Gemüsesorten nur noch hübsche bunte Hüllen mit wenig Geschmack. Wenig Nährstoffgehalt bedeutet, dass die Zellen nicht alles bekommen, was sie brauchen. Der Körper schreit Hunger. Was können Sie dagegen tun? Gehen Sie auf die Suche nach echten Lebensmitteln. Klopfen Sie beim Biobauern an. Entdecken Sie alte Obst- oder Getreide-Sorten neu. Essen Sie regional und saisonal. Züchten Sie Sprossen auf der Fensterbank. Nehmen Sie an einer Wildkräuterwanderung teil … Wildkräuter wachsen immer dort, wo ein optimales Nährstoffangebot vorhanden ist. Denken Sie über Nahrungsergänzungen nach. Last but not least: **Trinken Sie ein Wasser, das in der Lage ist, all die guten Nährstoffe beim „Suppe kochen“ oder „Smoothie machen“ tatsächlich auch aus den Nahrungsmitteln herauszulösen und Ihrem Körper zur Verfügung zu stellen.** Mehr dazu gleich. **Punkt 2: Zu viele Gifte** Pestizide, Fungizide, Herbizide, künstlicher Dünger … was hat der Mensch nicht alles versucht, um den Ertrag der Felder zu steigern und Schädlingen den Garaus zu machen. Doch was den Schädlingen schadet, schadet auch uns. Glyphosat ist momentan in aller Munde, weil es u.a. im Verdacht steht, Krebs zu erregen, aber Glyphosat ist nur *ein* Gift von *vielen*. Was können Sie dagegen tun? Zunächst einmal das Gleiche wie bei Punkt 1. Natürlich ist es eine Illusion zu glauben, dass in Bioprodukten keine unerwünschten Chemikalien zu finden sind … die Chemikalien kommen eben auch über die Luft und über den Wasserkreislauf ins Obst und Gemüse … aber zumindest haben Sie die Gewissheit, dass der Bauer selber keine Extraportion Gift auf seinem Feld verteilt hat. Bio zu kaufen, ist auch ein Statement. Indem mehr Bio gekauft wird, wird nach und nach mehr Bio angebaut und die Giftbelastung insgesamt reduziert sich. ©Johanna Mühlbauer - Fotolia.com / Wildkräutersalat Außerdem sollten Sie regelmäßig etwas für Ihre Entgiftung tun. Entgiftung ist ein lebenslanger Prozess, ähnlich wie beim Wäschewaschen oder Putzen ist man niemals damit fertig, weil permanent neue Toxine von außen in den Körper kommen oder im Körper selber entstehen. Zur Entgiftung gehören Bindemittel wie Chlorella oder Zeolith. Und ein **hochaufnahmefähiges Wasser, das genügend „Hände“ frei hat, Toxine aus dem Körper zu transportieren**. Je weniger Stoffe aller Art im Wasser sind, desto mehr kann das Wasser aufnehmen. Damit Darm und Niere gut ausscheiden können und das Bindegewebe sauber bleibt bzw. wieder wird. Unten gibt es ein Video zu dem Thema. **Punkt 3: Der Rhythmus macht´s** Wir leben heute in einer Überflussgesellschaft. Während es früher nur ein oder zwei Mahlzeiten am Tag gab, futtern wir heutzutage ständig, weil wir alle 2 – 3 Stunden Hunger haben. Hier nun schließt sich der Kreis. Wir haben Hunger, weil wir so oft essen und weil unser Körper den katabolen Modus verlernt hat. Während beim katabolen Stoffwechsel Fett verbrannt wird, das uns lange Energie gibt, fordert der anabole Stoffwechsel ständig Zucker-Nachschub. Wie entkommen Sie diesem Teufelskreislauf? Indem Sie sich darauf trainieren, die Pausen zwischen den Mahlzeiten wieder länger werden zu lassen und einen Ess-Rhythmus zu etablieren, den man „intermittierendes Fasten“ nennt. Ziel ist zum Beispiel, die Essenspause zwischen Abendessen und Frühstück sukzessive auf 16 Stunden auszudehnen oder zweimal pro Woche einen 400-500 kcal Tag einzulegen. Falls Sie bereits unter einer Stoffwechselkrankheit wie zum Beispiel Diabetes oder einer Schilddrüsenerkrankung leiden, ändern Sie bitte nicht auf eigene Faust Ihren Essensrhythmus, sondern konsultieren Sie Ihren Therapeuten. Idealerweise sollten Sie außerdem Fette und Kohlenhydrate getrennt voneinander zu sich nehmen und nicht während ein und derselben Mahlzeit. Der Vorteil dieser kurzen Fastenperioden ist, dass sich der Körper in 16 oder 24 Stunden nicht an das Fasten gewöhnt und deshalb auch nicht in einen Kalorien-Sparmodus geht. Damit erwischen Sie das **Beste von beiden Welten: Die Ausdauer des katabolen Stoffwechsels zusammen mit der Kraft und guten Laune des anabolen Stoffwechsels**. **Unterstützen können Sie die katabolen Phasen mit einem katabolen Wasser. Das ist ein Wasser mit einem besonders hohen Sauerstoffgehalt.** Denn zum Fettverbrennen brauchen die Zellen mehr Sauerstoff als zum Zuckerverbrennen. Deswegen kann es sein, dass Ihr Körper anfangs Probleme hat, überhaupt in einen katabolen Modus zu wechseln. Haben Sie Geduld mit sich und starten Sie vielleicht mit einer 12 Stunden Essens-Pause statt mit der 16 Stunden Pause. Ob Ihr Körper es schafft, in den Fettabbau zu wechseln, können Sie mit Urin-Keton-Teststreifen am Ende der jeweiligen Kurzzeit-Fastenperiode überprüfen. Waren Sie bisher viele Jahre im anabolen Modus, wird es vermutlich etliche Fasten-Tage benötigen, bis überhaupt Keton-Körper im Urin zu finden sind. ## Wo finden wir das beste Wasser zum Abnehmen? ©Skrypnykov Dmytro - shutterstock.com 2152219995 **Das Wasser, das wir suchen, hat drei Haupteigenschaften:** - Es ist besonders rein und hochaufnahmefähig für einen guten Nährstofftransport und Schlacken-Abtransport - Es hat einen hohen Sauerstoffgehalt, um die Fettverbrennung zu unterstützen - Es ist energiereich, gut strukturiert und damit zellverfügbar, weil nur in einer gut gewässerten Zelle alle Stoffwechselprozesse reibungslos laufen Erfüllt jedes Wasser diese Punkte gleichermaßen? Nein, da gibt es große Unterschiede von Wassersorte zu Wassersorte. Ob ein Wasser hoch rein und aufnahmefähig ist, sieht man am so genannten Trockenrückstand, also an dem, was übrig bleibt, wenn man einen Liter Wasser verdunstet und nur die Rückstände zurück bleiben. Man kann sich das Ganze wie einen LKW vorstellen. Möchte man Obst von A nach B transportieren, kann man das Obst nur verladen, wenn der LKW nicht schon voll ist. ©Spencer - Fotolia.com / 3D Man express company ©topae - Fotolia.com / leerer Transporter Das Müllauto wiederrum kann die Haus-Tonne nur leeren, wenn es selber noch Platz hat. Über diesem Blogbeitrag finden Sie ein kleines 3 Minuten Video zur Veranschaulichung, wie unterschiedlich Wassersorten sein können. Fazit: Wir sind verschlackt, wenn unser Bindegewebe verschlackt ist. Wir vergiften uns selber immer wieder, wenn unser Darm nicht gut funktioniert. Deshalb: Trinken Sie **reinstes Wasser mit wenig Trockenrückständen**, das noch viele Hände frei hat … sowohl für die **Nährstoffversorgung** als auch für den **Schlacken-Abtransport**. Gute reine Wassersorten sind zum Beispiel Lauretana, Plose, Black Forest oder misterwater® gefiltertes und energetisiertes Wasser aus Ihrer eigenen Küche. ## Wie kommt der Sauerstoff ins Wasser? Die Natur macht es vor: Das Wasser in der Natur tänzelt, gurgelt, spritzt, wirbelt umher und schlängelt sich … nur eines macht es nicht: Geradeaus zu fließen. Das Wasser, das bei Ihnen aus der Wasserleitung kommt, hat im Vergleich zu natürlichen gewundenen Wasserläufen Kilometerlange gerade Strecken hinter sich. Und das Wasser aus Wasserflaschen steht möglicherweise schon seit Monaten unbewegt im Supermarkt, bevor Sie es aus dem Regal nehmen. Deshalb: Bringen Sie Ihr Wasser in Schwung, indem Sie es verwirbeln. Benutzen Sie unser Wasser-Wirbelgerät alchimator® in Ihrer eigenen Küche, nachdem Sie Ihr Leitungswasser mit einer misterwater® Wasserfilteranlage gefiltert haben und unmittelbar vor dem Wassertrinken. Der alchimator® bringt Struktur, Sauerstoff und Energie ins Wasser. alchimator®wasser ist kataboles Wasser, das durch seinen hohen Sauerstoffgehalt die Fettverbrennung unterstützt. Erfahren Sie mehr unter https://misterwater.eu/hexagonales-wasser-aus-dem-alchimator ## Fazit Fassen wir noch mal zusammen: Das beste Wasser zum Abnehmen muss tipp-topp sauber und hochaufnahmefähig sein. So ein sauberes Wasser erhalten Sie u.a. durch eine misterwater®-Wasserfilteranlage. Zum Beispiel durch die Futura. Die Futura ist perfekt für kleine und mittlere Haushalte, aber genauso für Singles, denn wir können die Futura auf Wunsch auch mit einem kleinen 2-3 Liter Tank ausstatten. Mehr zur Futura unter https://shop.misterwater.eu/collections/futura Das Wasser soll außerdem gut strukturiert und katabol sein – hier kommt der alchimator® zum Einsatz. Er macht aus dem Futura-Wasser ein „lebendiges“, „tanzendes“ Sauerstoffwasser – perfekt, um den Stoffwechsel anzukurbeln. Bereits nach 2 Minuten Verwirbelung befinden sich laut Labortest über 60 % mehr Sauerstoff im Wasser! Wenn Sie und Ihre Lieben in den nächsten 4 Jahren jeden Tag 5 Liter Wasser aus der Futura entnehmen – außer zum Direkt-Trinken für Tee, Kaffee, Kochen, zum Waschen von Obst und Gemüse, zur Zubereitung von Speisen, grünen Smoothies, Blumen gießen, kostet Sie der Liter glasklares wohlschmeckendes kataboles Wasser weniger als ca. 30 Cent pro Liter, eingerechnet sowohl Anschaffungskosten als auch die Kosten der Wechselfilter. Und das ganz ohne Flaschenschleppen! Übrigens … Viele Plastik-Wasserflaschen geben östrogenartige Substanzen ans Wasser ab und ein Östrogenüberschuss im Körper macht … Sie ahnen es schon – dick! … Das können Sie sich sparen, oder? :-) PS: Mit Anschaffung einer Filteranlage leisten auch Sie Sie einen **wertvollen Beitrag zum Umweltschutz**: Ein riesiger Anteil des weltweiten Mülls geht auf das Konto von Plastikflaschen, aus denen irgendwann einmal Wasser getrunken wurde … in diesem Sinne kann das-beste-Wasser-zum-Abnehmen nicht nur Ihnen beim Entschlacken helfen, sondern auch die Müllhalden dieser Erde ein Stück schlanker halten. Herzlichen Dank dafür! Beitragsfoto: ©Skrypnykov Dmytro - shutterstock.com 2152219995 ---