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Erich Meidert, bekannt als misterwater, war vor kurzem beim Schweizer Fernsehsender QS24 – dem Gesundheitsportal für Komplementärmedizin und holistische Sichtweisen. Das spannende Interview können Sie seit dem 10.07.2020 bei QS24 und bei uns ansehen (LINK). Zentrales Thema war die Qualität unseres Trinkwassers, die doch mehr Anlass zur Sorge gibt als wir glauben. Die wichtigsten Punkte fassen wir hier für Sie zusammen.

Alexander Glogg, der Leiter von Q24, beginnt das Interview mit einem Dogma, welches jeder kennt. Oder ist es eher eine Provokation?

„Wir haben ein Trinkwasser, da hat es ganz viele Dinge drin, die eigentlich der liebe Gott nicht vorgesehen hätte, aber es wird klassifiziert als trinkbar, als hochwertiges Trinkwasser.“

These 1: Unser Trinkwasser ist sauber und hochwertig

Dass Trinkwasser „sauber“ und „hochwertig“ sei, ist von vielen Seiten, wie Behörden, Wasserämtern und Politikern, zu hören. Daher ist es für viele Menschen auch glaubhaft und eine Selbstverständlichkeit geworden. Ist das wirklich so?

Fakt ist: Es gibt Fachleute, die es ganz anders sehen ...

Seit der industriellen Revolution wurde immer mehr Wasser für industrielle Zwecke genutzt und dadurch auch sehr stark verschmutzt. Der Preis für den Fortschritt ist ein mit Schadstoffen verseuchter Boden und damit auch ein belastetes Trinkwasser. Ein gar nicht seltenes Erbe. Viele stark belastete Flächen (Industriegelände, Schuttberge, Müllabladeplätze, …) sind noch heute vorhanden, weil sich bisher niemand darum gekümmert hat – obwohl viele Flächen bekannt sind. In Deutschland sind vom Umweltbundesamt 271.000 Altlasten-Verdachtsfälle amtlich registriert. Und die Dunkelziffer ist hoch. Herr Meidert schätzt, dass tatsächlich bis zu 10-mal mehr vorhanden sind.

Fatal ist, dass 62% unseres Trinkwassers aus aufgearbeitetem Grundwasser bestehen und nur zu 8% aus relativ reinem Quellwasser. Grundwasser bringt viele Schadstoffe mit, die im Boden darüber seit vielen Jahren vorhanden sind und immer tiefer versickern.

Bei Schadstoffen im Boden denken viele zuerst an Pflanzenschutzmittel, das ist ein bedeutender Teil der Bodenbelastung, wenn auch nicht der einzige. Aktuell sind 735 Pflanzenschutzmittel in Deutschland zugelassen. Davon sollen nur 530 unbedenklich für die menschliche Gesundheit sein.

Es gibt noch viele weitere Stoffe, wie Hormone, Medikamente, Mikroplastik im Grundwasser. Die Wasserwerke geben sogar offen zu, dass sie gar nicht die technischen Mittel haben, um diese zu entfernen. Die Folge: Sie kommen kaum vermindert aus unserem Wasserhahn. Von den meisten Wasserwerken wird die Konzentration von nur 55 Stoffen gemessen, um der Trinkwasser- und Hygiene-Verordnung zu entsprechen (bei Mineralwasser sind es nur 16!). Wirklich vorhanden sind um die 3000, davon sind die allermeisten schädliche Stoffe.

Um diese Stoffe vollständig bzw. zu einem großen Teil zu entfernen müssten die Kläranlagen mit mehreren zusätzlichen Klärstufen, inklusive einer angepassten Mikrobiologie, ausgestattet werden.

Falls Sie das nicht glauben können, Beiträge von zdf info, WDR, RTL sagen das gleiche aus.

Link: https://misterwater.eu/6-dinge-die-sie-ueber-wasser-wissen-sollten/ist-mineralwasser-besser-als-leitungswasser

Die dramatische Folgerung:

Alles Wasser, was in Deutschland irgendwo aus einer Leitung kommt, ist verschmutzt, belastet und unserer Gesundheit nicht dienlich.

Die besten Techniken, um ein reines Wasser zu bekommen oder wie es Alexander Glogg formuliert „man nimmt das Wasser aus dem Dreck“, sind die Umkehrosmose und die Dampfdestillation.

Lassen Sie sich dazu vom Team von misterwater beraten (Tel. 089 / 12 50 33 818).

Ergebnisse des Schweizer Wassers

Alexander Glogg hat die Teilchen-Konzentration im Schweizer Trinkwasser an circa 700 Standorten gemessen. Das Ergebnis: Werte in einem Bereich zwischen 80 und 1800 ppm.

Der franz. Forscher Vincent kam in seiner Studie zur Trinkwasserqualität zu der Erkenntnis, dass Wasser nur dann entschlacken und Nährstoffe im Körper transportieren kann, wenn es nicht mehr als 40 ppm, also ganz wenige gelöste Teilchen, aufweist. „Das ist schon erschreckend!“ sein Fazit.

Wollen Sie wissen, was diese Zahlen über die Qualität Ihres Wassers aussagen? Hier haben wir die Erklärung für Sie.

Link: https://misterwater.eu/6-dinge-die-sie-ueber-wasser-wissen-sollten/testen-sie-ihr-wasser-selber

Alexander Glogg hat in seiner Gesundheitspraxis eine Zeit lang getestet, ob es hilft wenn kranke Menschen gereinigtes Wasser trinken. Und tatsächlich zeigten sich bei vielen Verbesserungen.

Testen Sie Ihr Wasser selbst – es ist ganz einfach!

Link: https://misterwater.eu/tds-messgeraet-wie-gut-ist-ihr-leitungswasser

These 2: Ob ein Wasser gut ist hängt von den Kriterien ab, die man anlegt

Die Meinungen, was ein gutes oder gar das beste Wasser zum Trinken ist, gehen weit auseinander. Der eine schwört auf basisches Wasser, für den anderen ist das Leitungswasser einfach „klasse“, der nächste trinkt nur noch destilliertes Wasser und der vierte ist darüber völlig entsetzt. Ungeachtet des tatsächlichen Gesundheitszustandes der Menschen, die destilliertes Wasser trinken. Manche wählen ihr Wasser nach einem hohen Mineraliengehalt aus, andere bevorzugen ein möglichst mineralarmes, „leichtes“ Wasser.

Sind denn Heilwässer die bessere Lösung?

Eine besondere Kategorie sind Heilwässer. Wussten Sie, dass Heilwasser gar nicht als Lebensmittel gelten, sondern dem Arzneimittelgesetz unterliegen, es handelt sich somit um zugelassene Arzneimittel. Heilwässer dürfen diese Bezeichnung erst nach umfangreichen Prüfungen tragen. Und es sind die einzigen Wässer, die Warnhinweise tragen. Zum Beispiel „bei schwerer Herz- und Niereninsuffizienz nur nach Rücksprache mit dem Arzt trinken“.

Sind nun alle gut zum Trinken? Oder ist es eine große Verwirrung? Oder Marketing?

These 3: Wir sollten mit mineralhaltigem Wasser unseren Mineralienbedarf decken

Eine absolut grundsätzliche Frage ist die, nach der Funktion von Wasser als Teil unserer Ernährung.

Alexander Glogg stellt dazu ein Rechenbeispiel auf: „Wenn ich eine Banane esse, dann habe ich mehr Mineralien zu mir genommen als in 50 Liter Mineralwasser enthalten sind. Wie sinnvoll ist es  50 Liter Mineralwasser zu trinken, um genügend Mineralien zu haben?“

Sicherlich unrealistisch, selbst das Vorhaben einen guten Teil des Mineralienbedarfs über Mineral- oder Trinkwasser zu decken muss scheitern. Und es gibt noch einen weiteren Grund. Erich Meidert bemerkt dazu: „Wir brauchen mindestens 78 Mineralstoffe und Spurenelemente.“ Denn entscheidend ist die Wechselwirkung der vielen Mineralien im Stoffwechsel. Kennen Sie irgendeine Werbung für Mineralwasser in der auf diesen wichtigen Umstand oder gar auf die Bandbreite an Mineralien im eigenen Wasser hingewiesen wird? In der Regel umfasst die Liste an Stoffen in Mineralwässern noch nicht einmal 10 Mineralien.

Ist Ihnen schon aufgefallen: Bei der Mineralwasser-Werbung stehen fast immer nur Kalzium und Magnesium im Mittelpunkt. Alles andere scheint nebensächlich, wie z.B. das Element Kalium. Kalium spielt die zentrale Rolle bei der Aufrechterhaltung der Zellspannung (Ruhemembranpotential). Warum werden Sie Kalium meist vergebens auf dem Etikett suchen? Misterwater Herr Meidert gibt die Antwort: „Sie werden keine Wassersorte auf der Welt finden, welche mehr als 10 mg Kalium pro Liter enthält.“ Der Tagesbedarf liegt jedoch zwischen 3000 und 5000 mg Kalium. Es ist also völlig unmöglich seinen Kaliumbedarf mit dem Trinken von Mineralwasser auch nur annähernd zu decken.

Der Höhepunkt der Geschichte

Das Schlimmste allerdings ist:

Es gibt weltweit keinen Nachweis, keine Studie, dass Mineralien im Wasser eine gesundheitliche Bedeutung haben. Punkt. Am besten Sie lesen den letzten Satz noch einmal.

Eher das Gegenteil, wie es Prof. Vincent und Dr. Levy in seinem aktuellen Buch „Death by Calcium“ darlegt. Stark kalziumhaltige Wässer führen zu massiven gesundheitlichen Beschwerden.

Bild: Buch „Death by Calcium“

Alexander Glogg wundert sich über die Werbung der Mineralwasser-Industrie. Dort ist zu lesen: gut gegen Osteoporose, für starke Knochen, für harte Zähne. Auch er hat noch keine Studie gefunden, die belegt, dass wir Mineralstoffe aus Wasser verstoffwechseln können womit diese Argumente gerechtfertigt werden könnten. Misterwater Erich Meidert hat die Lösung: unsere Lebensmittel sollten uns mit Mineralien versorgen und nicht unser Trinkwasser.