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Trinken Sie diese Schadstoffe täglich in Ihrem Kaffee?

Wir wissen, dass wir ein großes Nitrat-Problem haben. Nitrat wird durch die Landwirtschaft in großen Mengen in den Ackerboden eingebracht und tritt früher oder später wieder über das Grundwasser zu Tage. Im sauren Milieu des Magensaftes wandelt sich Nitrat zu Nitrit um und wird in Verbindung mit den Eiweißbestandteilen der Nahrung zu so genannten Nitrosaminen.

Diese Nitrosamine zählen zu den stärksten Krebserzeugern , die wir kennen. Nitrosamine rufen außer Magenkrebs auch Blasenkrebs hervor, da das Gift in die Blase transportiert wird und sich dort sammelt. Extrem gefährlich werden die Nitrosamine jedoch bei Säuglingen.

Bei zu hohen Nitratwerten im Trinkwasser entsteht bei Säuglingen die Blausucht, eine Sauerstofftransportstörung, bei der sich der Stickstoff an den Blutfarbstoff ankoppelt. Im Gegensatz zu den Erwachsenen haben Kleinkinder und Säuglinge dafür noch keinen Gegenmechanismus entwickelt.

Quecksilber und Kadmium kommen zum Teil über die Saatbeizmittel und den Kunstdünger der Landwirtschaft in den Boden, aber auch über die vielen ungesicherten Mülldeponien.

Filter Filterwechsel

Sehr viel Blei kommt aus alten Wasserleitungsrohren in alten Häusern. Wenn das Wasser einige Tage in diesen Rohren steht, dann haben Sie eine regelrechte Bleisuppe, wenn Sie den Hahn öffnen. Pestizide und Herbizide sind bekannt dafür, dass sie den Verlust der Fortpflanzungsfähigkeit hervorrufen.

Zusammen mit dem berühmtberüchtigten Dioxin stehen sie ganz vorn in der Liste der krebserregenden Substanzen. Dioxin ist eines der schwersten Gifte schlechthin. Schon geringste Mengen genügen, um den Zellstoffwechsel zum Erliegen zu bringen und Krebs zu erzeugen.

Wenn die Wasserqualität der Brunnen sinkt, muss das Wasser über immer weitere Distanzen herangeschafft werden. Die Leitungsnetze werden länger und länger und damit steigt auch die Gefahr der Verkeimung dieser Netze.

Unzählige Substanzen werden eingesetzt, um das Wasser mit immer höherem Aufwand zu "reinigen" bis hin zum Chlor, das inzwischen erwiesenermaßen selbst wieder eine Gefahr darstellt. Chlor verbindet sich nämlich mit organischen Schwebstoffen im Wasser zu neuen Stoffen, die (wie z. B. das Trichlormethan) im Verdacht stehen, Dickdarm- und Blasenkrebs zu verursachen. Selbst wenn diese Problemstoffe nur regional eine Rolle spielen und für Unruhe sorgen, so wird die Begegnung damit auf Dauer wohl niemandem erspart bleiben.

Zwar können wir uns als Einzelpersonen durch praktikable Hauswasseraufbereitungen recht gut schützen, doch dürfen wir auch die verantwortlichen Politiker nicht aus ihrer Verantwortung entlassen.

Sind die Wasserwerke schuld am schlechten Zustand des Wassers?

Nein, keinesfalls. Sie tun ihr bestes und leisten eine gute Arbeit. 

Schauen wir unter unsere Spüle, in die Waschküche, zu den Autowaschanlagen etc.. Jeder hat ein Arsenal an Reinigungsmitteln zuhause. Industrie, Landwirtschaft und immer neue chemische Verbindungen, immer neue Produkte und Produktionen vor allem der Erdöl-Industrie machen den Wasserwerken das Leben mehr als schwer.

Seit über 150 Jahren (dem Beginn der industriellen Revolution) geht alles ins Wasser und versickert im Boden... Wir Menschen sind die Verursacher , nicht die Wasserwerke!