Seite auswählen

Sie sind nicht krank sondern durstig

Was Wassermangel im Körper für Folgen hat ...

12 Gründe für's Wassertrinken (nach Dr. med. F. Batmanghelidj)

Wo überall spielt Wasser in unserem Körper eine Rolle? Was kann bei Wassermangel alles schief gehen? Hier eine kurze Übersicht, die frei nach nach dem Buch "Sie sind nicht krank, Sie sind durstig!" von Dr. med. F. Batmanghelidj zusammengestellt wurde 

1. Ohne Wasser kein Leben: Ein gesunder Körper besteht zu ca. 70% aus Wasser. Wasser ist unser Hauptnahrungsmittel. Wir können einige Wochen lang auf feste Nahrung verzichten - verdursten aber schon nach wenigen Tagen.

Umkehrosmose Wassermangel

2. Ohne Wasser kein Stoffwechsel: Wasser ist Hauptlösungs- und Transportmittel für Nährstoffe, Vitamine, Mineralien und Spurenelemente.

3. Trinkt man 2,5 - 4 Liter Wasser täglich, stillt dies den Hunger, kurbelt den Stoffwechsel an und hilft hervorragend beim Abnehmen .

4. Ebenso wie man Wasser braucht, um sein Geschirr zu spülen oder Wäsche zu waschen brauchen die Körperzellen Wasser, um Stoffwechselabfälle und Gifte abzutransportieren .

5. Verstopfung ist nichts anderes als ein Zeichen dafür, dass dem Körper Wasser fehlt. Um einen vorhandenen Wassermangel auszugleichen, holt der Körper - speziell der Dickdarm - aus den festen Verdauungsrückständen auch noch den "letzte Tropfen Wasser" heraus. Ausreichende Trinkwasserzufuhr ist essentiell für eine gut funktionierende Ausscheidung .

6. Auch im Magen macht sich Wassermangel bemerkbar: Es kommt zur Austrocknung der schützenden Schleimschicht und die Magensäure greift die Magenwand an. Geschwüre können entstehen.

7. Ist zu wenig Wasser im Körper vorhanden, trocknen Körperzellen aus und auch die Blutmenge verringert sich. Um sich der verringerten Blutmenge anzupassen, verengen sich die Blutgefäße, insbesondere die kleinen Kapillaren. Damit erhöhen sich die Risiken für Herzinfarkt, Schlaganfall und Bluthochdruck.

8. Wasser verdünnt unser Blut, das zu 94% aus Wasser besteht. Dadurch verbessern sich die Fließeigenschaften des Blutes . Fließt das Blut besser, verringert dies die Gefahr, dass sich Blutgerinnsel bilden.

9. Die Knorpeloberfläche in den Gelenken muss viel Wasser enthalten, um die Gleitfähigkeit des Knorpels zu gewährleisten. Wassertrinken "schmiert" die Gelenke und beugt auf diese Weise Gelenk- und Kreuzschmerzen vor.

10. Histamin ist ein Neurotransmitter mit verschiedenen Aufgaben. Unter anderem ist Histamin für die Verteilung des Wassers im Körper verantwortlich. Wassertrinken hat deshalb Einfluss auf die Histaminmenge im Körper . Leidet der Körper unter Wassermangel, wird vermehrt Histamin produziert - Allergien und Asthma können die Folge sein.

11. Unser Gehirn besteht zu 85 bis 90 Prozent aus Wasser, es braucht ständig Wasser zum Denken. Mit genügend Wasser im Körper steigen die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit.

12. Wenn im Körper zu wenig Wasser vorhanden ist, laufen die gleichen physiologischen Prozesse ab wie bei Stress. Dehydration verursacht Stress und Stress verstärkt die Dehydration - Wassertrinken kann diesen Teufelskreislauf durchbrechen und zur Entspannung beitragen.